Schweiz

«Brandattacke auf mich hat mit meinem Geschäft zu tun», sagt Weltraum-Pionier Pascal Jaussi   

Publiziert: 14.09.16, 12:46 Aktualisiert: 14.09.16, 12:56

Der 40-jährige Gründer der Firma Swiss Space Systems (S3), Pascal Jaussi, sagte erstmals seit der Attacke vom 26. August selber etwas zu den kursierenden Berichten über seine Firma. Die Interviews erschienen im Westschweizer Magazin «L'Illustré» und der Waadtländer Zeitung «24 Heures».

Nach Angaben von Jaussi, geht es dem Unternehmen derzeit so gut wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Der attackierte Patron gibt sich kämpferisch.

Zum eigentlichen Angriff, bei dem Pascal Jaussi Brandverletzungen erlitt, sagte er mit Verwies auf die laufende Untersuchung nichts. Die Freiburger Untersuchungsbehörden ermitteln gegen Unbekannt wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Jausi gab einzig an, dass die Attacke mit der Geschäftstätigkeit von S3 im Zusammenhang gestanden sei. 

Bedroht, gewürgt und angezündet

Gemäss Recherchen der Tageszeitung Tribune de Genève lief der Angriff wie folgt ab: Am Nachmittag des 26. August dringen zwei Unbekannte in Jaussis Wagen. Die beiden Männer bedrohen und würgen den Unternehmer und zwingen ihn, in ein Waldstück bei Aumont (FR) zu fahren.

Gefoltert und angezündet – der Fall des Schweizer Weltraum-Pioniers Jaussi ist unglaublich

Dort wird Jaussi von den beiden Angreifern heftig verprügelt, mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Während die beiden Unbekannten türmen, schafft es der Unternehmer, mit schweren Verletzungen und Verbrennungen aus dem Auto zu klettern und den Notruf zu alarmieren. Die Rettungskräfte finden den 40-Jährigen in kritischem Zustand.

Entführt und angezündet: Kannte Weltraum-Pionier Jaussi die Täter?

Bereits 2015 wurde das Rechenzentrum der Waadtländer Firma Ziel eines Angriffs. Damals sind Unbekannte ins Firmengebäude in Payerne eingestiegen und haben den Raum, in dem sich der Computer-Server befand, mit einem Feuerwehrschlauch überflutet, um dem Unternehmen Schaden zuzufügen. (whr/sda/az)

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1 Kommentar anzeigen
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  • Ursula Schüpbach 14.09.2016 18:33
    Highlight Hat wohl mit mafiösen Strukturen bei einer chinesischen Firma zu tun.
    2 2 Melden
    600

Zum Verwechseln ähnlich! Diese 34 Personen sehen aus wie bekannte Zeichentrick-Figuren

(viw)

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