Schweiz

Waadtländer Regierung verbietet rechtsradikales Nationalisten-Treffen

02.11.16, 17:03

Die Waadtländer Regierung hat am Mittwoch eine für das Wochenende geplante «Konferenz zum Nationalismus» verboten. Der Entscheid wurde mit Risiken für die öffentliche Ordnung begründet.

Die Massnahme gelte für das gesamte Kantonsgebiet, wie es in einer kurzen Medienmitteilung der Waadtländer Regierung vom Mittwoch hiess. Sie bleibt auch für eine allfällige Verschiebung des Datums bestehen.

Auftritt einer rechtsradikalen Rockband

Die Konferenz sollte am Samstag im Raum Lausanne stattfinden, ein genauer Veranstaltungsort war bislang nicht bekannt. Als Redner war unter anderem der Präsident der Westschweizer Sektion der Partei National orientierter Schweizer (PNOS) vorgesehen.

Rechtsrock-Konzert in Unterwasser.

Zudem wurde ein Auftritt einer rechtsradikalen Rockband angekündigt. Mehrere Linksparteien hatten bereits zur Gegendemonstration aufgerufen. Die Ankündigung der Konferenz hatte nach dem Rechtsrock-Konzert in Unterwasser SG von Mitte Oktober mit 5000 Teilnehmern hohe Wellen geschlagen. (whr/sda)

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User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
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7 Kommentare anzeigen
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  • pamayer 02.11.2016 23:35
    Highlight au weia, nix faschisten im waadtland. alors les mecs, allez à toggenbourg, il y a des grandes halles et une police gentile.
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    • dääd 03.11.2016 09:10
      Highlight In der Tat: Das Kantonswappen SG zeigt ein Stabbuendel (lat. fascis) mit einem Beil. Die Faschisten haben ihren Namen davon abgeleitet.

      Die Faschos räumen also nicht nur suuuber uf, sondern sind huere gschiidi Wappenkundler :-)
      5 0 Melden
    • pamayer 04.11.2016 06:33
      Highlight @dääd
      Ohä! Stimmt genau! Schon etwas verblüffend bzw fast erschreckend...
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  • äti 02.11.2016 23:07
    Highlight Merci beaucoup, Waadt
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  • Lowend 02.11.2016 17:28
    Highlight Ein Bravo für den Mut der Waadtländer Regierung!
    Es braucht in der heutigen Zeit ziemlich viel Courage, sich gegen die Neunazis und Neufaschisten zu stellen.
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    • Rim 02.11.2016 21:26
      Highlight Mut? Nein, Lowend! Für einmal kann ich Ihnen nicht zustimmen. Klar ist es einfacher, minderjährige Juso- Sitzstreikende fest zu nehmen, auf dem Posten nackt auf zu führen und rektal zu überprüfen. Klar ist das einfacher. Bloss: Seit wann sind Politiker /Polizisten der Einfachkeit halber gewählt/angestellt?. Ganz ohne Ironie! Die VD Justizbehöreden machen bloss ihren Job. (Was man von den St. Gallischen nicht behaupten kann). Sie schützen, aufgrund ihren Auftrags, die rechtsstaatliche Ordnung. Da sollte selbstverständlich sein. Wer dazu "Mut" braucht, sollte sofort einen neuen Job suchen.
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    • Lowend 03.11.2016 00:12
      Highlight So gesehen haben Sie natürlich 100% recht, rim! Man ist sich einfach inzwischen aus der Deutschschweiz gewohnt, dass für das Volk und die Behörden der Rechtsextremismus etwas ganz alltägliches geworden ist, so dass nicht mal mehr ein Aufschrei durch die Presse geht, wenn sich ein bekannter Parteibesitzer in seiner wöchentlichen Hasspredigt schützend vor diese erklärten Feinde der Demokratie stellt.
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