Schweiz

Pendeln: «Wir müssen umdenken – der Erste am Arbeitsplatz ist nicht der Beste»

Bald vier Millionen Schweizer sind Pendler. Und es werden rasant mehr. Bahnhof-Ampeln und spätere Vorlesungen für Studenten sollen das Problem lösen. Verkehrsspezialistin Caroline Beglinger zeigt im Interview auf, weshalb das nicht reicht.  

12.11.16, 13:18 12.11.16, 21:40

In der Schweiz gibt es immer weniger Menschen, die im Ort arbeiten, wo sie auch wohnen. Das bedeutet mehr und mehr Pendler. Warum ist das so?
Caroline Beglinger: Die Bevölkerung wächst. Aber das ist nicht alles. Unsere Strassen werden ständig besser, das ÖV-Angebot stetig ausgebaut. Dadurch sind die Distanzen rascher zu bewältigen und erscheinen kürzer. Unser System macht das Pendeln attraktiver. 

Sie sprechen von einem System. Was für ein System haben wir in der Schweiz denn? 
Wir haben in der Schweiz ein Städte-Netz. Die Städte sind also, was die Mobilität betrifft, miteinander verbunden. Dies im Gegensatz zu «Sonnensystemen» wie in London oder Paris, wo am Morgen alle ins Zentrum strömen und am Abend wieder zurückfahren. Unsere Strassen und Züge sind also nicht nur in eine Richtung ausgelastet. Trotzdem ist unsere Infrastruktur zu den Spitzenzeiten morgens um 7 und abends um 17 Uhr sehr gut ausgelastet, teilweise überlastet. 

«Die soziale Akzeptanz für jene, die spät mit der Arbeit beginnen, ist tief. Das ist falsch.»

Was können wir dagegen unternehmen?
Die Hochschule Luzern hat seit Montag ihre Vorlesungen so verschoben, dass die Studenten nicht in den Hauptverkehrszeiten unterwegs sind. Solche Massnahmen bringen etwas. Wir müssen lernen umzudenken.

Caroline Beglinger, Co-Geschäftsführerin Verkehrsclub Schweiz. (VCS).  bild: zvg

Inwiefern?
In unserer Gesellschaft ist es immer noch so, dass der, der am Morgen am frühesten im Büro ist, der Beste ist. Trudelt einer erst um 10 Uhr ein, wird er schräg angeschaut. Die soziale Akzeptanz für jene, die spät beginnen, ist tief. Das ist falsch. Beginnen nun Studenten später mit den Vorlesungen, ist es für sie später völlig normal, um 10 Uhr im Büro zu erscheinen. Das Wertesystem ändert sich. Dadurch können wir die Spitzenzeiten am Morgen und am Abend breiter machen und das Bahn-, wie auch das Strassennetz entlasten. 

Alltag für viele Pendler: Sich durch Menschenmengen kämpfen. Bild: KEYSTONE

Das alleine dürfte nicht genügen.
Das stimmt. Homeoffice ist eine andere wirksame Methode. Ich mache das selber so. Einen Tag arbeite ich Zuhause. Es ist jeweils ein effizienter Tag. Je mehr Arbeitgeber ihren Angestellten Homeoffice-Tage erlauben, desto langsamer wachsen die Pendler-Ströme. Ein anderes Mittel ist das Mobility-Pricing, bei welchem zu den Peak-Zeiten die Verkehrsteilnehmer mehr bezahlen müssen. Das Hauptproblem ist jedoch ein anderes. 

Welches?
Unsere Mobilität, und ich rede nicht nur vom Auto, ist ganz allgemein zu billig. Wir zahlen bei keinem Transportmittel den vollen Preis. Immer zahlt die Allgemeinheit oder der Staat mit. Würde man die vollen Kosten auf den Verkehrsteilnehmer abwälzen, würde sich das Problem mit den steigenden Pendler-Zahlen minimieren. Die Wissenschaft lehrt uns: Was zu billig ist, wird überkonsumiert. 

Als die Menschen noch Zeit hatten, sah das Pendeln so aus

Wo sehen Sie dabei das grösste Potenzial?
Bei den Autofahrern. Sie machen immer noch die grösste Gruppe der Pendler aus. Über 50 Prozent der Pendler-Distanzen werden mit dem Auto zurückgelegt. Würde das Autofahren teurer werden, könnte der Verkehr besser finanziert werden. Bei den Autofahrern gibt es zudem mehr als nur eine Lösung, um die langen Staus zu den Hauptverkehrszeiten kürzer zu machen. 

«Ein Drittel aller Autofahrten sind nur drei Kilometer lang oder kürzer. Solche Distanzen können wir einfach per Velo oder zu Fuss bewältigen.»

An welche Lösungen denken Sie?
Immer noch fahren viele Autos mit nur einem Fahrer durch die Gegend. Carpooling ist eine gute Sache. Die Digitalisierung bietet uns hier neue Chancen, die wir nutzen müssen. Dafür könnte der Staat Anreize schaffen: Spezielle Fahrspuren für Autos, die von mehr als einer Person benutzt werden oder Parkplätze näher am Arbeitsplatz für gut besetzte Autos. Oder auch steuerliche Anreize für jene, die Carpooling betreiben. Die Fläche unseres Landes ist begrenzt. Bereits heute ist rund ein Drittel unserer Siedlungsfläche mit Strassen zubetoniert. Auf der anderen Seite haben Autos im Pendler-Verkehr einen Auslastungsgrad von 1,1 Personen. Für mich ist klar, wo der Hebel liegt. Im Ausbau des Strassennetzes sicher nicht, das wäre absurd. In wenigen Jahren stünden wir wieder vor denselben Problemen. Das zeigen Städte wie Los Angeles, die seit Jahrzehnten nur auf das Auto setzten, ganz deutlich. 

Nehmen wir einmal an, die Preise für die Mobilität würden heraufgesetzt. Wo würde das Geld dann am intelligentesten eingesetzt werden? 
Für bessere Velowege. Ein Drittel aller Autofahrten sind nur drei Kilometer lang oder kürzer. Solche Distanzen können wir einfach per Velo oder zu Fuss bewältigen. Mit dem E-Bike sind auch Steigungen kein Problem mehr. Es braucht jedoch sichere Wege. Gibt es solche, steigen die Menschen um. Das zeigt das Beispiel Kopenhagen. Hier haben wir sehr viel Potential, gerade in den Städten. Aber klar, auf längeren Distanzen, muss in die Bahn investiert werden. Dank FABI ist das auch möglich. 

Stau nach dem Feierabend ist für viele nichts ungewöhnliches. Bild: KEYSTONE

Bleibt noch der Steuerwettbewerb der Kantone. Was für eine Rolle spielt dieser im Zusammenhang mit dem Pendeln? 
Der Steuerwettbewerb unter den verschiedenen Kantonen ist etwas, das mich wirklich stört. Der Kampf führt dazu, dass viele Schweizer lange Arbeitswege auf sich nehmen, um Steuern zu sparen. Für das Land ist das insgesamt keine kluge Politik. Zurück zur zukünftigen Entwicklung: Alle Prognosen sagen, dass die Schweizer Bevölkerung weiter wachsen und noch mobiler wird. Mit mehr Pendlern müssen wir rechnen. Es liegt nun an uns, das intelligent zu organisieren, neue Wege zu beschreiten. Denn es gibt Lösungen, die wachsenden Ströme zu bewältigen. Allerdings dürfen wir mit der Umsetzung nicht zu lange warten. Wir müssen jetzt die Weichen stellen. 

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  • Töfflifahrer 13.11.2016 15:00
    Highlight Viele administrative, bzw. Büroarbeitsplätze ohne direkten Kundenkontakt könnten zumindest teilweise als Home-Office ausgestaltet werden. Die Infrastruktur, IT, technischen Strukturen sind vorhanden. Es liegt ausschliesslich an den Chefs gewisse Arbeitsabläufe anzupassen. Aber genau da hapert es massiv!
    12 2 Melden
    • Digital Swiss 14.11.2016 08:07
      Highlight Es braucht noch einen Generationenwechsel...
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.11.2016 13:58
    Highlight Na dann mach ich es doch so. Arbeiten tu ich ich nicht mehr, pendeln auch nicht und existieren schon garnicht!

    Also, mir scheint dass die leute da "oben" bewusst dir und mir die schuld in die schuhe schieben wollen. Tatsache ist, viele wohnen ausserhalb von zürich weil es schlicht zu teuer ist. 1 zimmer wohnung 1400 franken und da reden wir von 30 m2. Abzocke wo es nur geht, alle wollen auspressen und unseren saft trinken, unseren lebens saft. Ich sage NEIN, nicht mit mir.

    Und macht euch keine gedanken, die wissen dass es in der stadt zu teuer ist.
    9 4 Melden
  • atomschlaf 13.11.2016 13:42
    Highlight Beim Satz "Unsere Strassen werden ständig besser" habe ich aufgehört, zu lesen. Sorry, aber wer solches behauptet, ist bestimmt keine Verkehrs-"Spezialistin".
    Der Strassenbau hinkt seit 20-30 Jahren der Verkehrsentwicklung hinterher, was bekanntlich politisch gewollt ist. Vielerorts wurden durch sogenannte Verkehrsberuhigungsmassnahmen Kapazitäten reduziert und damit das Chaos noch vergrössert. Dringend nötige Aus- und Neubauten wie am Gubrist oder im ZH-Oberland dauern mehrere Jahrzehnte.
    Von "immer besser" kann keine Rede sein.
    17 13 Melden
    • Digital Swiss 14.11.2016 08:13
      Highlight Ich finde die Westumfahrung, Umfahrung Aarau und Umfahrung Rheinstrasse Liestal schon eine Gute Sache...
      4 0 Melden
    • atomschlaf 14.11.2016 11:09
      Highlight Natürlich gab es punktuelle Verbesserungen, aber längst nicht genug.
      0 0 Melden
  • Blitzchen-Lover 13.11.2016 12:05
    Highlight Mein Problem mit dem Velo: kein Dach... zu heiss zu kalt und Regen. Nogo für mich. Wir könnten die Pendlerströme ganz einfach senken wenn wir die Wirtschaft bremsen würden. Es kann nicht immer mehr und mehr und mehr Wachstum geben. Wir müssen alle zurückbuchstabieren. Weniger ist mehr. Und die Einwohnerzahl der CH muss sinken.
    14 10 Melden
    • atomschlaf 13.11.2016 13:44
      Highlight Die meisten müssten gar nicht zurückbuchstabieren, denn von der unbegrenzten Zuwanderung profitieren nur wenige.
      Seit Beginn der PFZ sind die Pro-Kopf-Einkommen kaum mehr gestiegen.
      12 3 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 14.11.2016 11:20
      Highlight Zurückbuchstabieren würde für etwa 1 Mio. Menschen hierzulande heissen, verhungern zu müssen.
      Diese Reduktion würde den Pendlerfluch etwas abschwächen, aber nicht beseitigen. Das müsste man mit 2/3 der Einwohner tun. Dann gäbe es kaum noch Stau und die Züge wären nicht mehr überfüllt.

      Oder aber wir bauen die Verkehrsinfrastruktur massiv aus, d.h. sie zu verdoppeln. Der Ausbau des Strassennetzes wäre am günstigsten, am ökologischsten und am effektivsten. Nichts anderes würde den Steuerzahler weniger kosten und mehr bringen, in jeder Hinsicht, ausser hinsichtlich Eisenbahnnostalgieneurosen.
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.11.2016 01:40
    Highlight "Würde man die vollen Kosten auf den Verkehrsteilnehmer abwälzen, würde sich das Problem mit den steigenden Pendler-Zahlen minimieren."
    Ist in Frau Beglingers Welt eigentlich auch die Tatsache bekannt, dass die meisten Arbeitnehmer nicht wählen können, wann Arbeitsbeginn ist?
    Die daraus resultierenden Pendler mittels Mobility Pricing dafür zahlen zu lassen, zeugt von einer Kurzsichtigkeit, die ich viel eher als vollkommene fachliche Inkompetenz bezeichnen würde.
    57 13 Melden
    • spiox123 13.11.2016 12:54
      Highlight Da müssen aber ganz klar die Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden.
      8 2 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 13.11.2016 17:14
      Highlight spiox123: Schichtarbeiter ?
      1 1 Melden
    • spiox123 14.11.2016 00:35
      Highlight Mobility Pricing würde sich ja vor allem im öV abspielen und nicht auf der Strasse. Und Schichtarbeiter benützen ja häufig genau die Strasse.
      Falls sie trotzdem den ÖV brauchen soll dann halt der Arbeitsgeber den Aufschlag zahlen
      1 1 Melden
  • horst müller 13.11.2016 01:07
    Highlight vorllesungs- und arbeitsbeginn um 10 uhr würde ich feiern. aktuell nehm ich mir auch bereits gelegentlich die freiheit, erst etwas später aufzutauchen.

    gibt es etwas besseres, als unter der woche auszuschlafen?
    25 5 Melden
  • Firefly 12.11.2016 22:36
    Highlight Nein, nicht die Mobilität ist zu billig, die Städte sind zu teuer! Wann begreift ihr das endlich?
    38 11 Melden
  • Fumo 12.11.2016 19:59
    Highlight "Unsere Mobilität, und ich rede nicht nur vom Auto, ist ganz allgemein zu billig."

    Ach, zu billig? Solch Aussagen kommen nur von Menschen die ihren GA bezahlt bekommen.
    55 23 Melden
    • Fabio74 12.11.2016 21:01
      Highlight Natürlich ist Mobilität zu günstig. Ebenso die Gütertransporte.
      Solange wir Ware quer durch Europa karren um es fertig zu produzieren, ist der Transport zu günstig.
      Und ein GA für 3650 Franken im Jahr ist nun wirklich nicht teuer, wenn dafür der gesamte ÖV benutzt werden kann. Und eine zweite Person im selben Haushalt 1000 Franken weniger zahlt
      33 22 Melden
    • atomschlaf 13.11.2016 13:45
      Highlight @Fabio74: Auf welcher Basis basiert Deine Aussage "Natürlich ist Mobilität zu günstig"?
      Einfach weil Transporte quer durch Europa Deiner Ideologie widersprechen?
      6 2 Melden
    • Fumo 13.11.2016 14:00
      Highlight Es basiert auf die Basis dass er entweder:
      A) Sein GA/Billett nicht selbst bezahlen muss.
      B) Er nicht auf den ÖV angewiesen ist.
      C) Er so viel verdient dass ihm 3650.- CHF im Jahr nicht jucken.
      7 2 Melden
  • DerWeise 12.11.2016 17:23
    Highlight Wie wärs mal auf ein nachhaltiges Bevölkerungswachtum zu zielen?

    Gibt wohl kaum Länder, die sich wie wir, ohne Not und freiwillig in so eine Situation gerudert hat.

    Das Neo-Erfolgsmodell Schweiz Wirtschaftswachstum durch Bevölkerungswachstum scheint langsam in sich zusammenzubrechen.

    40 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 18:27
      Highlight Weil alle die so denken Fremdenfeinde, Wutbürger, Isolationisten, Mauerbauer oder Einfaltspinsel aus bildungsfernen Schichten sind und sicher auf dem Land leben, wo sie nie mit Ausländern in Kontakt kommen.

      Frustriere Ironie aus: Ergebnisoffene Diskussionen darüber sind politisch unmöglich.
      25 29 Melden
    • Fabio74 12.11.2016 21:01
      Highlight was ist denn eine nachhaltige Bevölkerungsentwicklung?
      11 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 23:59
      Highlight Fabio, eine Utopie die mir gefallen würde und die ich als nachhaltig bezeichnen würde: Eine Bevölkerung die etwa gleich gross bleibt, sich aber durch Forschung und Entwicklung und natürlich Austausch auch über Grenzen hinweg weiterentwickelt.
      17 9 Melden
    • atomschlaf 13.11.2016 13:47
      Highlight @Fabio74: Eine nachhaltige Bevölkerungsentwickung ist eine, mit welcher der Ausbau der Infrastruktur Schritt halten kann, was in der Schweiz offensichtlich nicht der Fall ist.
      7 1 Melden
  • 7immi 12.11.2016 16:47
    Highlight ich denke, dass das homeoffice die lösung aller probleme ist. dies beweist dieses video hihi:



    auch das problem der kinderbetreuung wäre gebannt ;)
    25 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 12.11.2016 16:44
    Highlight Das Grundproblem ist dass immer weniger dort gearbeitet wird wo man wohnt. Das ist das Grundübel dass es zu bekämpfen gibt. Konkret: Pheriphere Bereiche Attraktiver machen für Firmen.
    24 4 Melden
    • Firefly 12.11.2016 22:40
      Highlight Oder Innenstädte günstiger zum wohnen
      23 3 Melden
    • Ton 13.11.2016 00:09
      Highlight Das bedingt aber, dass alle im Haushalt am selben Ort arbeiten. Das ist fast unmöglich, wenn beide Partner berufliche Ambitionen haben.
      14 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 13.11.2016 07:52
      Highlight @Firefly: Ja aber das Problem ist schlicht der mangelnde Platz, der lässt sich nur begrenzt vermehren.
      @Ton: Ja, es wird nicht immer gehen aber es haben auch nicht immer beide Ambitionen.
      2 3 Melden
    • Firefly 13.11.2016 08:15
      Highlight Wenn man zum beispiel Zürich mit einrt richtigen Großstadt vergleicht, dann wäre da Platz genug, man müsste nur anders Planen.
      2 0 Melden
    • Firefly 13.11.2016 08:17
      Highlight Das Platzproblem in der Scweiz ist ein Problem der Einfamilienhäuschenmentalitat.
      10 4 Melden
  • MaxHeiri 12.11.2016 16:22
    Highlight Alle Gymnasien, Universitäten und sonst staatliche Schulen, die ab 16 Jahren besucht werden frühster Beginn ab 9 Uhr. Da kann die Exekutive kann einfach und rasch kantonal lösen.
    41 6 Melden
  • Gustav.s 12.11.2016 16:10
    Highlight Wir müssen nicht das Autofahren teurer machen sondern Das bauen von falschem an falschen Orten massiv einschränken.
    Keine nicht standorgebundene Firmen mehr in Ballungsräumen wie Zürich und weniger zusätzliche Wohnungen auf dem Land.
    18 18 Melden
    • Posersalami 12.11.2016 19:18
      Highlight So wie im Sozialismus? Wer legt fest was, wo und für wen gebaut wird? Sie? Manche haben Ideen..

      Mobilität ist ganz einfach zu günstig. Der Preis muss natürlich proportional zum Einkommen steigen, am besten über die Steuer. Mit dem Mehreinnahme renatourieren wir Brachen.
      11 17 Melden
    • Firefly 12.11.2016 22:44
      Highlight Nein, so wie in der Natur, Konzentration in Städten ist grundsätzlich ökonomischer und ökologischer als Verteilung durchs land mut langen Wegen
      4 5 Melden
    • atomschlaf 13.11.2016 13:50
      Highlight @Posersalami: Warum sollte der Preis proportional zum Einkommen steigen?
      1 0 Melden
    • Posersalami 13.11.2016 15:41
      Highlight Weil sich ansonsten die ärmen Schichten der Bevölkerung Mobilität nicht mehr leisten können. Für jemanden mit 150k+ Jahreslohn ist es doch völlig egal, ob 1km Autofahren chf 0.5 oder chf 2.0 kostet. Es geht um Ausgleich und sozialen Frieden.
      3 2 Melden
    • Posersalami 13.11.2016 15:43
      Highlight @Firefly: Natürlich wäre es ökonomischer und umweltfreundlicher, möglichst viel in grossen Städten zu konzentrieren. Man kann und darf den Leuten aber nicht vorschreiben, wo und wie sie zu leben haben. Ich habe zb kein Problem damit, in einem Haus mit 40+ Parteien zu wohnen. Andere wollen das nicht und das ist in Ordnung. Zwingen soll und darf man niemanden, aber man kann Anreize schaffen.
      4 0 Melden
  • Kookaburra 12.11.2016 15:57
    Highlight Wenn sich drei Personen eine Toilette teilen, dann geht das problemlos. Natürlich kann man sich eine goldene Toilette leisten, wenn sich diese Toilette zehn Leute im Schichtbetrieb, strikt nach einem Plan und mit gegenseitiger Einschränkung teilen.
    Aber es ist dennoch ein Abbau von Lebensqualität. Und genau das passiert bei uns. Ein rassanter und einschneidender Abbau von Lebensqualität - nur damit mehr zusammengepfercht werden können. Gewinnoptimierung bis zum Kollaps. Wieso gerade die Linken und Grünen dies wollen, verstehe ich nicht. Ist denn Wirtschaft, Gewinn und Effizienz heute alles?
    53 24 Melden
    • Digital Swiss 12.11.2016 17:11
      Highlight Bequem und schnell zur Arbeit ist kein Grundrecht sondern Luxus.
      29 18 Melden
    • atomschlaf 13.11.2016 13:51
      Highlight @Digital Swiss: Noch vor 2 Jahrzehnten gelangten die meisten Einwohner(innen) der Schweiz bequem und schnell zur Arbeit. Warum sollten wir dies mutwillig aufgeben?
      6 1 Melden
    • Firefly 13.11.2016 15:08
      Highlight @Digital Swiss nein kein Luxus, Fortschritt!
      3 0 Melden
    • Digital Swiss 13.11.2016 18:50
      Highlight Nö. Vor 2 Jahrzehnten musste ich von BS nach ZH durch die Pampas und über das Siebengebirge. 2.5h inkl. Kafi im VierLinden.
      0 0 Melden
    • Firefly 13.11.2016 19:46
      Highlight Eben, Fortschritt, oder zurück zu den Wurzeln, Heimarbeit oder auf Neudeutsch, Homeoffice
      1 1 Melden
  • Zeit_Genosse 12.11.2016 15:57
    Highlight Interessant ist doch, dass wir Wachstum mit Wachstum bekämpfen und damit an Grenzen stossen. Wir wollen die Sozialwerke durch Zuwanderung finanzieren, die Jobs dafür mit Neuansiedelung von Firmen schaffen und Wohnbautätigkeit durch billiges Geld fördern. Unser Wohlstand ist auf der Wachstumsspirale aufgebaut, die durchaus in die andere Richtung nach unten drehen kann, wenn wir sämtliche Systeme überfordern. Zudem laufen die Systeme nicht aufeinander abgestimmt und dann will man durch Wachstum und stetige Lenkungseingriffe nachbessern und aufrüsten mit mehr Velowegen, ÖV, Strassen, Gebäuden.
    50 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 18:37
      Highlight Wie kann dieser Kommentar so viele Blitze erhalten, bei der sonst so eindeutigen Meinung zu MEI oder Ecopop auf dieser Plattform?
      8 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 19:10
      Highlight Herze meinte ich.
      6 2 Melden
    • Posersalami 12.11.2016 19:25
      Highlight Das ist alles richtig was sie sagen. Wir sind ohne Not gefangen in dieser Spirale. Leider klingt Postwachstumsökonomie grün-versifft und keiner will das Thema anfassen. Wir rasen auf den Abgrund zu und statt zu bremsen, schalten wir noch einen Gang hoch..
      16 3 Melden
  • Phrosch 12.11.2016 15:52
    Highlight Eins wird gern vergessen: in den 90ern und Nullerjahren wurde uns so lange Mobilität gepredigt, bis wir mobil waren und pendelten. Vielleicht wäre ein weiterer Lösungsansatz, dass Arbeitsplätze wieder dezentraler lägen, wie jene, die grad von Zürich nach Schaffhausen verlegt werden. Dann wäre die Chance grösser, eine Wohnung in Arbeitsnähe zu finden.
    Klar ist, dass es nicht eine Lösung für das Problem gibt, sonder nur eine Kombination vieler Lösungen.
    62 0 Melden
  • MacB 12.11.2016 15:37
    Highlight Die Schweiz besteht nicht nur aus städten. Behaltet eure velowege...
    35 41 Melden
    • Froggr 12.11.2016 20:54
      Highlight Für die Linken gibt es das Land nicht. Nur Städte!
      17 21 Melden
  • Joseph Dredd 12.11.2016 15:35
    Highlight Bei meinem Arbeitgeber ist und bleibt das Home Office ein schöner Traum. :(
    29 4 Melden
  • The Destiny 12.11.2016 15:32
    Highlight Mobility Pricing, ein Konzept das in der Theorie gut aussieht, aber praktisch absoluter BS ist.

    In Japan gibt's das nicht und dort läuft es mit x Millionen Menschen mehr, auf weniger Raum. Nicht dass es dort keine Probleme gibt.
    35 13 Melden
    • Adrian Habegger 12.11.2016 15:43
      Highlight Die japanischen Züge sind aber auch dichter gepackt als Sardinenbüchsen und Sitzplätze gibts auch praktisch keine... Äpfel mit Karotten verglichen sage ich da....
      Und zusätzlich verkehren in Japan weniger im Auto als im Zug wovor sich das autoaffine CH Völkchen noch ne ordentlich dicke Scheibe abschneiden könnte
      36 19 Melden
    • The Destiny 12.11.2016 18:06
      Highlight @Adrian, Ja zu stosszeiten sind die Züge in Japan sprichwörtlich voll, aber bei uns auch.
      Sitzplätze gibt es nicht viele im Nahverkehr aber im Fernverkehr hat es nur Sitzplätze, mehr Platz als bei uns und eine Anständige Gepäckablage. Man kann auch den Sitzplatz GRATIS reservieren.

      "Sitzplätze gibts auch praktisch keine" da weisst du auch gleich was man ändern muss. Sitze raus, Sitzbänke rein und Haltegriffe für die Stehplätze. Da hat man dann auch für einen Schulrucksack oder einen Koffer Platz.

      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 18:15
      Highlight @ The Destiny. Schon mal gesehen dass in der Schweiz die Bahbfshrer von Angestellten in die Züge gedrückt werden müssen?
      10 2 Melden
    • The Destiny 12.11.2016 18:30
      Highlight @Scrambler, Nein, solch ein Bahnpersonal habe ich in der Schweiz noch nie gesehen. Auch Züge die immer am gleichen Ort im Banhof anhalten, damit man Markierungen am Boden anbringen könnte gibt es leider nicht. ;)
      8 3 Melden
    • Adrian Habegger 13.11.2016 11:28
      Highlight Naja die Züge bzw die Türen halten bis auf wenige Meter am selben Ort, dies ist aber je nach Zugstyp wieder anderst (andere Länge und Position der Türen) da kann man keine Markierung anbringen...
      Destiny gebe dir grundsätzlich recht mit dem Lösungsvorschlag weniger Sitzplätze dafür mehr Stehplätze aber seh schon die nächste wütwnde Headline: SBB reduziert Sitzplätze, ProBahns Kurt Schreiber ist empört...^^
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.11.2016 13:27
      Highlight Im Gegensatz zur Schweiz MÜSSEN jap. Lokführer immer punktgenau halten. Ales Andere wäre als Versagen und Schande zu bewerten.
      2 0 Melden
  • Hierundjetzt 12.11.2016 15:22
    Highlight Alle VCS Vörschläge sind wie immer nur für die reichsten 50% gedacht.

    Am meisten zahlen eine Peak-Erhöhung das arme 1/3 der Bevölkerung. Die, die sich nicht flott ein E-Bike leisten können um vom Zürichberg zum Pardeplatz zu fahren. Oder 350.-/ Monat (GA) bereits jetzt an der Schmerzgrenze liegt weil es keine bezahlbaren Familienwohnungen in Stadtnähe gibt
    54 23 Melden
    • Adrian Habegger 12.11.2016 15:45
      Highlight Aha alleine Auto fahren kann man sich leisten , aber das Auto zu teilen ist zu teuer?
      43 27 Melden
    • zettie94 12.11.2016 17:00
      Highlight Velofahren ist also nur für die reichsten 50%?
      24 8 Melden
    • Thomas Bollinger (1) 12.11.2016 18:06
      Highlight Ein Auto kostet pro Monat rund 700.- im Schnitt. Man kann also problemlos 350 mehr Miete zahlen und ein GA kaufen. Aber selbst ein GA ist ein Luxus, den man zum Pendeln alleine kaum braucht, wenn man nicht eine unsinnige Strecke pendelt.
      21 8 Melden
  • Pisti 12.11.2016 15:12
    Highlight Nicht wir müssen umdenken sondern die Wirtschaft, ich würde ja gerne später zur Arbeit erscheinen, aber dass lässt mein Chef nicht zu. Und Pendeln soll also ein Konsumm sein, sorry niemand pendelt freiwillig, selten einen grösseren Schwachsinn gelesen.
    66 21 Melden
    • zwan33 12.11.2016 16:27
      Highlight Ich pendle gerne und freiwillig... Du nennst einen Punkt, der für dich nicht klappen würde und nennst das ganze Konzept einen Schwachsinn. Aber im Interview wurden x Lösungen vorgeschlagen, die alle einen kleinen Beitrag leisten könnten.
      Was ist dein Vorschlag? Grössere Strassen bauen? Einwanderung aufhalten?
      24 21 Melden
    • Pisti 12.11.2016 17:39
      Highlight Grössere Strassen, längere Perrons für längere Züge wäre mal ein Anfang. Vermehrt günstige Wohnungen bauen in der Stadt oder deren Nähe wäre auch was. Und ja die Einwanderung kann man durchaus drosseln.
      19 9 Melden
    • HabbyHab 12.11.2016 18:34
      Highlight @pisti bau du mal einfach so Strassen und Bahnhöfe aus..
      8 5 Melden
    • zwan33 12.11.2016 18:35
      Highlight Und wer baut die Strassen und Häuser wenn nicht die Einwanderer?
      Und wer zahlt die Perrons und Strassen wenn kein Mobility Pricing kommt?

      Sorry, aber die Infrastruktur in der Schweiz ist schon so unglaublich gut ausgebaut, dass wir endlich ein bisschen kreativ werden sollten und diese auch sinnvoll auslasten! Wir können nicht immer mehr und mehr fordern vom Staat...
      12 9 Melden
    • Froggr 12.11.2016 20:56
      Highlight Wenn pendeln für dich kein Konsum ist, dann hast du von Wirtschaft keine Ahnung.
      7 6 Melden
  • dnsd 12.11.2016 14:54
    Highlight Das vollautomatische Auto ist in wenigen Jahren Realität! Das wird eure veralteten Konzepte sowas von über den Haufen werfen... Nur ja nicht um die Ecke denken...
    45 33 Melden
    • Rendel 12.11.2016 15:09
      Highlight Wenn jeder allein im vollautomatischen Auto sitzt, wird sich auch nichts ändern.
      44 22 Melden
    • Adrian Habegger 12.11.2016 15:46
      Highlight Stimmt so nicht ganz... da Automatische Fahrzeuge die Strassenfläche aufgrund geringeren sicherheitsabstands besser genutzt wird
      33 10 Melden
    • Rendel 12.11.2016 16:11
      Highlight Die Staus werden sich so trotzdem nicht auflösen und es ist Energieverschwendung, 1 Menschen in 1 Auto zu befördern, wenn ich das Bedürfnis auch durchaus verstehen kann.
      26 11 Melden
    • Maragia 12.11.2016 16:20
      Highlight Ich fahre auf der Autobahn auch auf 3 Meter auf, aber dann gibts ja eine Busse, obwohl mein Auto auch für mich bremst im Notfall...
      5 41 Melden
    • zettie94 12.11.2016 17:02
      Highlight Ja, das selbstfahrende Auto benötigt weniger Platz, es führt allerdings garantiert auch zu Mehrverkehr und dann sind wir wieder genau gleich weit wie heute.
      14 3 Melden
    • Digital Swiss 12.11.2016 17:20
      Highlight Autonom-fahrende-Transporteinheiten-teilen. Reduzieren von Stau, Parkplatzbedarf, Mobilitätskosten, Infrastrukturnutzung und Umweltbelastung.
      6 1 Melden
    • Froggr 12.11.2016 21:00
      Highlight In ein paar Jahren wird man Strom CO2 neutral herstellen können (Windkraft, Wasserkraft, usw.). Elektroautos können dann so viel Strom verbrauchen, wie sie wollen. Und das gilt auch für alle anderen Dinge. Das hat dann nichts mit energieverschwendung zu tun, da es ja immer Wind gibt.
      Warum versteht ihr das nicht???
      10 7 Melden
    • Fabio74 12.11.2016 21:07
      Highlight Träum weiter. So schnell setzt sich das nicht durch.
      5 13 Melden
    • Rendel 12.11.2016 22:22
      Highlight @Froggr
      Bis dahin ist noch ein recht langer Weg und Autos und andere Dinge brauchen noch andere Ressourcen, als Energie. Es gibt noch viel zu tun.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.11.2016 14:03
      Highlight @dnsd keine angst, die selbstfahrende fahrzeuge werden so teuer sein dass es dir schnell vergeht. Dazu kommen dann 1000 neue regeln und gesetze sowie abgaben etc. Dann ist es auch noch so, dass viele innovationen blockiert werden, siehe uber etc. Nein nein, da bracht es was noch besseres.
      0 3 Melden
    • zettie94 13.11.2016 17:52
      Highlight Selbstfahrende Fahrzeuge zu teuer? Die meisten Neuwagen haben 80% der Systeme, die es dazu braucht bereits an Bord, die restlichen 20% machen da auf den Preis auch nicht mehr viel aus.
      2 0 Melden
    • dnsd 13.11.2016 19:19
      Highlight @lapos: der Tesla model 3 wird für 45'000 autonom fahren können (in drei Jahren) und in fünf vielleicht auch dürfen...
      2 0 Melden
  • kleiner_Schurke 12.11.2016 14:41
    Highlight Die Schweiz hat eine Geburtenrate von 1.5, ergo schrumpft die Bevölkerung. Alles was wir an Bevölkerungswachstum sehen ist Migration. Würde man die Migration beschränken wäre die Züge und Strassen viel weniger ausgelastet.
    75 56 Melden
    • zombie woof 12.11.2016 15:40
      Highlight versuch mal über deinen Horizont hinaus zu denken
      28 40 Melden
    • kleiner_Schurke 12.11.2016 16:25
      Highlight Und was wäre denn da so supertolles zu finden?
      19 10 Melden
    • Digital Swiss 12.11.2016 17:21
      Highlight Wäre Aussterben wirklich eine valide Lösungsoption? 😂
      26 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 18:17
      Highlight Nicht nachfragen, schauen gehen.
      1 2 Melden
    • kleiner_Schurke 12.11.2016 18:41
      Highlight @Digi
      1. Würden die Schweizer in absehbarer Zeit nicht aussterben. Ein bisschen weniger Schweizer wäre doch gut. Weniger Bauen, weniger Verkehr, weniger CO2 usw.
      2. Entspricht es der Natur das Arten aussterben
      3. Könnte man die Einwanderung ja so steuern, dass die Einwohnerzahl konstant gehalten wird und nicht Millionen hierher wandern und die Infrastruktur an den Rand der Überlastung bringen.
      13 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 18:46
      Highlight Also aktuell steigt die Geburtenrate wieder etwas. Wir würden uns wohl etwa erhalten. Und Aussterben ist nicht gerade das dringlichste Problem der Menschheit?! Ausserdem hätte selbst die als apokalyptisch bezeichnete Ecopopinitiative noch Zuwanderung und Bevölkerungswachstum zugelassen. Die Frage nach dem Aussterben stellt sich also so gar nicht. Aber vielleicht sollten die ÜberDenHorizontDenker mal die Augen öffnen und es wagen, auch den Kopf mal zu drehen.
      10 6 Melden
  • Maragia 12.11.2016 14:36
    Highlight Was auch zu mehr Pendelströme führt: Zu wenig bezahlebare Wohnungen nahe dem Arbeitsplatz!
    Oder auch: Schlechte Infrastruktur ausserhalb der Städte. Z.B. könnte mein Firma ihr Büro locker irgendwo im Land aussen haben, wir sind eh häufig beim Kunden. Für uns macht es keinen Sinn das Büro in Zürich zu haben, aber ist halt so, weil dort alle Leben und auch arbeiten..
    55 1 Melden
    • Digital Swiss 12.11.2016 17:22
      Highlight Ist auch meine Erfahrung. Ergo besteuern nach dem Verursacherprinzip?
      4 2 Melden
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 12.11.2016 14:30
    Highlight Wieder die alte Leier. Der Grund in starren Arbeitszeiten liegt in der Notwendigkeit zur gleichzeitigen, gleichörtlichen Kollaboration (Sitzungen, Verkaufslokale, Werkstätten und Fabriken). Nur in relativ wenigen Berufen fallen sowohl Gleichzeitigkeit als auch Gleichörtlichkeit weg.
    Fahrgemeinschaften gibt es nicht, weil Routen und Fahrzeiten fast nie übereinstimmen. Man ist darum alleine schneller am Ziel, trotz Stau.
    Die einzig vernünftige Reaktion hierauf ist der Ausbau des Strassennetzes: mehr Spuren, doppelstöckige Strassen. Die Bahn ist zu teuer und zu ineffizient.
    61 58 Melden
    • Tobi-wan 12.11.2016 16:04
      Highlight Wie definierst du die Effizienz bei Zügen und Autos? Ein voller IC zwischen Zürich und Bern transportiert über 1000 Passagiere innerhalb einer Stunde in die andere Stadt. Bei den oben genannten 1.1 Autofahrer pro Pendlerauto brauchst du also 909 Autos, die dasselbe schaffen. Und ein Auto schafft die 124km nicht in einer Stunde.
      37 5 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 12.11.2016 16:51
      Highlight @Tobi: Effizenz in Fr. pro Personenkilometer und in MJ pro PK (inkl. Infrastruktur.)
      Mein Auto schafft die 124 Km in ein einer halben Stunde und jedes andere in einer Stunde. Wäre Zürich Bern endlich achtspurig, dann gäbe es auch keinen Stau.
      Pro Spur fahren max. ca. 30 Autos pro Minute (egal bei welchem Tempo), das sind pro Stunde 1800, macht 7200 Autos pro Std auf A1 Zürich-Bern-Zürich.
      Damit transportiert die Autobahn auf dieser Strecke mehr Menschen pro Stunde, als die Bahn. Dabei kostet diese Bahnstrecke den Steuerzahler ein Vielfaches der Autobahnstrecke.
      8 Spuren müssen her!
      11 22 Melden
    • Digital Swiss 12.11.2016 17:25
      Highlight Die CH ist ein Dienstleistungsland. Hier wird viel imaterielle Wertschöpfung betrieben. Diese ist nicht an Zeit und Ort gebunden.
      10 2 Melden
    • Maragia 12.11.2016 17:29
      Highlight Was, ein Auto schafft die 124km in einer Stunde nicht? Ich denke schon. In einer Stunde fahren auch mehr als 1000 Autos von Zürich nach Bern
      8 9 Melden
    • Tobi-wan 12.11.2016 18:51
      Highlight @Maragia
      Ich will ja sehen wie jemand im Morgen- und Abendverkehr in einer Stunde von Zürich nach Bern kommt :D
      23 3 Melden
    • Fabio74 12.11.2016 21:08
      Highlight Blödsinn in Reinkultur. Wo willst du doppelstöckige Strassen bauen? Wer will diese vor seinem Haus haben?
      Das konzentrieren auf die Strasse allein scheitert. Siehe USA
      15 5 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 12.11.2016 23:04
      Highlight @Fabio: Es spielt keine Rolle, wer was nicht vor seinem Haus haben will. Für den Bau von Gleisen und Strassen kann der Staat Enteignungen vornehmen. Statt doppelstöckige Strassen kann er natürlich auch die Strassen verbreitern und alle Häuser platt machen, die im Weg stehen.
      Wenn Ihnen das lieber ist, nur zu!
      Unser Autobahnnetz ist ausgelegt für eine weniger als halb so grosse Bevölkerung, die wir aktuell sind.
      Entweder halbieren wir die Bevölkerung oder verdoppeln die Autobahnen. Es ist wirklich ganz einfach.
      4 16 Melden
    • Adrian Habegger 13.11.2016 15:19
      Highlight Die Bahn wäre im Stande in einer Stunde meheree 10000 Personen von Bern nach Zürich zu bringen da theoretisch (nichts anderes sind deine trumpsche leistungsfähigkeitsberechnung von Autobahnen) alle 3 Minuten ein voller IC 1500 Menschen transportieren könnte und für die Strecke knapp 45 Minuten benötigen würde... man rechne
      2 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 13.11.2016 23:44
      Highlight @Adi: Wenn die Bahnhöfe ausgebaut würden (mehr Perrons, denn 3 Minuten reichen nicht zum Ein- und Aussteigen von 1500 Passagieren.) , ausreichend Rollmaterial beschafft würde, und der Zug ohne Halt und ungebremst von Bern bis Zürich fahren kann ( neue Trassées nötig), dann ist das schon möglich.
      Man könnte auch neueste Technik einsetzen und Züge mit 400 km/h fahren lassen. Dann käme man in 15 bis 20 Minuten von Bern nach Zürich.
      Ist aber viel teurer, als die Strasse.
      2 1 Melden
    • Adrian Habegger 14.11.2016 10:01
      Highlight Ein zug hat alle 20m eine Türe die eine Leistungsfähigkeit von ca 1.2P/s aufweist das ergibt bei einem 400m Zug und 3 Min (20x1.2x180 =4320 personen)... übrigens halten in zürich und bern bereits 400m Züge...
      Genauso müssten die Autobahnen ausgebaut werden, wo aber ein gleis ca 4m breite benötigt sind es bei Autobahnen 3.5m pro Spur.. in der Folge ist es ökologischer und ökonomischer unsinn Autobahnen grenzenlos auszubauen da alternativen bezogen auf die leistungsfähigkeit günstiger sind..?
      0 2 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 14.11.2016 11:10
      Highlight @Habegger: die Spurbreite hat nichts zu tun mir der Ökologie und der Ökonomie. Sie ziehen hier einen absolut unzulässigen Schluss.

      Im übrigen ist es Tatsache, dass Eisenbahnen deutlich weniger ökologisch sind als Reisecars. Ein Auto ist ab zwei Perdonen ökologischer als die Bahn. Die ökologische Eisenbahn ist ein Märchen.

      Wir brauchen Mobilität, um überleben zu können. Was glauben Sie, wie kommt Ihr Joghurt in das Regal im Supermarkt?

      Wir sind doppelt so viele Menschen, also brauchen wir doppelt soviele Strassen und Autobahnen.

      Die Aufhebung des Nachtfahrverbots würde auch nützen.
      2 1 Melden
    • Adrian Habegger 14.11.2016 13:01
      Highlight Sehr wohl hat die Spurbreite Einfluss auf Landverbrauch und durch as bewegte Material direkt auf die Baukosten! Bei diesem Schluss werden die Ökologie durch den Landverbrauch und die Ökonomie durch das Verhältnis von Landverbrauch zu Transportleistung berücksichtigt. Dass der Besitz von Autos den grösseren Ressourcenverbrauch darstellt als ein Zug für die Masse dürfte auch Ihnen einläuchten..im endeffekt gehts darum den notwendigen Transport zu Managen..weil doppelt so viele Menschen in der Schweiz sind brauchts nicht doppelt so viele Strassen,weil Verkehr effizienter abgewickelt werden kann
      0 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 14.11.2016 13:40
      Highlight Nein, die Fahrzeugflotte ist nicht der grössere Ressourcenverbrauch. Die Infrasruktur des Bahnnetzes verschlingt z.B. mehr energieintensiven Stahl als das Strassennetz und es braucht mehr Energie für den Betrieb, den Unterhalt und den Bau.
      Die Eisenbahn ist ein alter Zopf aus dem vorletzten Jahrhundert. Die Zukunft gehört autonomen, elektr. Strassenfahrzeugen. Man sollte aus Gleisen Strassen machen für ebendiese autonomen Strassenfahrzeuge.
      2 0 Melden
    • Adrian Habegger 14.11.2016 14:03
      Highlight Es ist ja nicht so dass die Zementindustrie weniger energieintensiv wäre, die Millionen von Fahrzeugen aber auf energieintensivem Stahl und Aluminium basieren die zudem schlecht ausgenutzt werden... Zugegeben den autonomen Fahrzeugen gehört die Zukunft doch sind diese Einheiten nicht auf Massentransport ausgelegt, wenn diese genauso schlecht ausgenutzt werden wie häutige Autos ist zudem das Grundproblem der schlechten Transporteffizienz nicht gelöst... Ausserdem schreitet die Entwicklung von autonomen Einheiten auch auf dem Schienennetz voran...
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 14.11.2016 17:12
      Highlight @Adrian: Tranporteffizienz misst sich nicht in Personen pro Fahrzeug. Sondern in Energie pro Personenkilometer. Und diesbezüglich ist die Bahn nicht besser, sondern schlechter wie die Strasse.
      Die Auslastung kann mit autonomen Fahrzeugen auch bei einer Person pro Fahrzeug vervielfacht werden, ganz einfach weil das Fahrzeug nicht 22 bis 24 Stunden am Tag unenutzt herumstehen muss, wie es bei 99 % aller Autos derzeit der Fall ist.
      Nota bene: Strassen werden üblicherweise nicht mit Zement gebaut.
      0 0 Melden
    • Adrian Habegger 14.11.2016 17:43
      Highlight Va beim Autobahnbau kommt viel zement zum Einsatz ;-) nunja Effizienz lässt sich auf vieles beziehen das was sie beschreiben ist in meinen Augen die Energieeffizienz (wieviel pkm/energieeinheit) ich beschrieb die Effizienz pro Fahrt.. Es wäre städtebaulicher unsinn die 8spurige Autobahn in die Städte zu führen aber genau hier liegt der Hund begraben: Ausgebaute Autobahnen werden die Verkehrsprobleme in die Städte verlagern was nicht das Ziel einer nachhaltigen Verkehrspolitik sein kann.Bis diese autoonomen Fahrzeuge kommen (sowohl technische als auch rechtliche probs) werden noch jahre vergehn
      0 0 Melden
  • Xelofino 12.11.2016 14:21
    Highlight Abgesehen davon, dass einige Leute hier nicht aus ihrem eigenen Kopf als Gefängnis ausbrechen können: Der Beitrag ist sehr gut und beschreibt ganz genau das Problem. Mit Ausbau hat sichs nicht getan, da schneidet man nur den oberflächlichen Teil der Pflanze ab, die Wurzeln spriessen aber weiter. Man muss die bestehende Infrastruktur besser nutzen, das kann man jedoch nur erreichen wenn man die Altlasten des späten 20. Jahrhunderts hinter sich lässt und auf Sachen verzichtet. Wer sagt, dass Verzicht nur Negatives mit sich bringt? Bitte Ursache und Problem besser analysieren werte Leser!
    60 17 Melden
  • dracului 12.11.2016 14:15
    Highlight Super Artikel! Wir müssen anfangen Leistungen zu zahlen und nicht mehr Präsenzzeiten.
    32 12 Melden
    • Thinkdeeper 12.11.2016 15:28
      Highlight In meiner 40 jährige Führungserfahrung habe ich gelernt.
      1. Der Grundlohn ist für die Bereitschaft zur Arbeit, also Präsenzeit. Die kann durchaus im Homeoffice sein.
      2. Der Leistungsanteil ust Entlöhnung für erbrachte Menge und Güte.
      3. 99% derjenigen die von bezahlen nach Leistung schwafeln leiden unter dem Leistungsträger-syndrom, dem neiderfüllten Irrglauben Besser&Wichtiger zu sein und mehr Anspruch zu haben. 4. Zu erbringende Leistung findet zu >70% beim Kunden statt und verlangt Flexibilität & Mobilität.
      5. Solange nach Wettbewerb und Zeit gemessen und bezahlt wird, ändert sich nichts.
      21 4 Melden
  • TheMan 12.11.2016 14:07
    Highlight Die SBB setzt momentan nur auf Fernverkehr. Gotthardbasistunnel, nützt nichts solange die Anfahrtstrecken nicht ausgebaut sind. Aber die SBB nimmt lieber ZH/Winti in den Ausbau, als die Anfahrtsstrecke. Ebenfalls müsste die Penderl der SBB im Vordergrund stehen. Nicht der Fernverkehr. Leider hat aber der Fernverkehr bei der SBB Oberste Priorität. Pendler warten öfters auf Verspätete Züge, da die International Verspätung haben.
    9 55 Melden
    • HabbyHab 12.11.2016 14:23
      Highlight ..irgendwie sagst du Dinge und widerlegst sie selbst.. die SBB haben ihr grosses Projekt, eine bessere Nord-Süd-Verbindung. An den Anfahrtsstrecken wird so gut es geht gearbeitet.. nur ist das nicht gratis. ZH/Winti ist mehr Nahverkehr, ausserdem wird da momentan bloss Kloten-Bassersdorf zweigleisig gemacht und in Effrektion etwas gebaut.. und internationale Züge.. was können die SBB dafür, dass diese zu spät sind?
      34 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.11.2016 14:42
      Highlight Sollen die Pendler Züge den Anschluss nicht abwarten oder fändest du es einfach besser, wenn die Fernverkehr Züge pünktlich und die Pendler Züge verspätet wären
      7 2 Melden
    • Fabio74 12.11.2016 19:22
      Highlight bisschen viel Widerspruch. Abgesehen davon, dass die SBB nicht entscheidet was gebaut wird, sondern das Parlament unter Rücksicht des finanziellen und der 1000 Wünsche des Föderalismus
      Aus meiner Sicht sollte eine HGV-Strecke Genf-Bodensee und Basel-Chiasso gebaut werden, mit Abzweigungen.
      1 2 Melden
  • Kookaburra 12.11.2016 13:55
    Highlight Wir müssen uns also in unserer Freiheit einschränken, nur damit der Immigrationstraum von "euch" weitergehen kann... Das ist doch nicht kluge Politik. Das ist absurd. Gerade da die Fläche unseres Landes begrenzt ist.
    Die Bürger könnten eine angenehme, behagliche Umwelt, Infrastruktur, Zeit- und Raumeinteilung haben (die durch die Erschwinglichkeit nicht nur den Reichen zusteht), aber "ihr" wollt unbedingt Stress, Stau, Einschränkung, Regulierung und Einsardinisierung.
    Wie soll man auf eine solche Entmündigung und Enteignung nicht wütend sein?
    53 66 Melden
    • Tobi-wan 12.11.2016 14:14
      Highlight Die Immigration ist nur ein Teil der ganzen Sache. Wenn auch ein wahrscheinlich kleiner. Denn viele Immigranten wohnen nämlich in der Nähe ihres Arbeitsortes. Das bringt ihre Arbeit so mit sich.
      Denn ohne Immigration würde es dir ziemlich bald stinken. Die Strassen wären voller Müll, den niemand mehr entfernt. In den Spitälern würden horrende Hygieneverhältnisse herrschen, da niemand mehr die Reinigungsarbeiten übernimmt. Dein Einfamilienhaus im Grünen am Waldrand, schön ruhig gelegen, damit du Abends nach der Arbeit und nach einer 60km Autofahrt entspannen kannst, würde niemand bauen.
      37 34 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.11.2016 14:40
      Highlight "Wie soll man auf eine solche Entmündigung und Enteignung nicht wütend sein?"

      Wut ist in deinem Körper chemisch. Die Stoffe, müssen wie bei einem Alkoholrausch abgebaut werden, um wieder klar denken zu können.

      Sollte dir gelingen, mehrere Tage nicht wütend zu sein, wird die Welt schöner und du wirst die Kraft haben, solchen Fragen auf den Grund zu gehen, ohne den einfachen Weg der Wut zu wählen.

      So wie es jetzt um dich steht, wirst du von der Wut kontrolliert und darum fehlt deinem Beitrag Einsicht, Logik und Realitätsbezug.
      19 15 Melden
    • John Carter 12.11.2016 14:56
      Highlight Jedes Jahr 80'000 legale Einwanderer, 30-40'000 Flüchtlinge und viele Illegale nicht angemeldete plus Touristen.

      Das hat uns in den letzten 10 Jahren 1 Million mehr Menschen gebracht und mehr Dichterstress. Da muss man gar nicht weiter nach Ursachen suchen.
      35 28 Melden
    • Kookaburra 12.11.2016 15:30
      Highlight Ich will ja auch nicht mehr wütend sein. Dazu braucht es aber ein paar Jahre keine Zuwanderung oder Negativzuwanderung. Aber das ist für euch ja zuviel verlangt. Keine Pause, keine Erholungsphase, kein Platz, kein Luftholen darf sein.
      Wir haben jetzt seit etwa 10 Jahren eine Nettozuwanderung von etwa einem Prozent! (Dazu wechseln sich die nicht ständigen alle paar Jahre durch Frische aus) Wieso dürfen wir nicht einmal ein Fünftel davon, also zwei Jahre Atem holen?
      Wieso ist diese Intoleranz nicht Faschismus? Wieso seid ihr so egoistisch und tyrannisch?
      12 10 Melden
    • Tobi-wan 12.11.2016 15:45
      Highlight Vor was musst du Luft holen? Was würde sich zum positiven ändern, wenn wir 2 Jahre keine Zuwanderung hätten?
      Nimmt mich wirklich wunder. Ich fühle keinen Dichtestress, obwohl in der Stadt aufgewachsen und täglich im vollen Pendlerzug.
      12 10 Melden
    • exeswiss 12.11.2016 16:18
      Highlight @Bocklobopf zieh doch aufs land. in unserem dorf 15 min von luzern weg (mit dem zug) hat sich in den letzten 10 jahren die bevölkerungszahl von 1100 auf 1200 erhöht.
      8 2 Melden
    • zettie94 12.11.2016 17:06
      Highlight Selten von Flüchtlingen gehört, die Pendeln...
      10 3 Melden
    • trio 12.11.2016 17:52
      Highlight @Blocklobopf was heisst "ihr"?? Der grösste Nutzniesser von der Immigration ist die Wirtschaft und somit auch wir. Auch die MEI will die Einwanderung auf wirtschaftlichen Grundlagen beschränken. Die Immigration zu beschneiden ist das gleiche, wie beim Chef weniger Arbeitszeit zu fordern, bei gleichem Lohn. Das funktioniert einfach nicht.
      Ich stimme durchaus zu, dass es so nicht weiter gehen kann. Dafür müssen wir aber viel mehr ändern als nur die Zuwanderung!
      4 6 Melden
    • Froggr 12.11.2016 21:04
      Highlight zettie94: da liegst du falsch! Sehe jeden Tag zu Stosszeiten Flüchtlinge im Zug.
      Geh doch nicht von dies auf die Allgemeinheit aus. Danke.
      6 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.11.2016 13:17
      Highlight "Wieso ist diese Intoleranz nicht Faschismus? Wieso seid ihr so egoistisch und tyrannisch?"

      Du bist intolerant, wir wollen diese Menschen, die Schwierigkeiten haben tolerieren, du nicht.

      Faschismus war ein Phänomen des letzten Jahrhunderts und basiert auf der falschen Vorstellung, dass es verschiedene 'menschliche Rassen' gibt.

      Egoistisch heisst nicht, dass man Menschen helfen will.

      Wenn du gegen Hilfe an Menschen bist, dann trifft die Definition von tyrannisch auf dich zu.

      Du verdrehst die Wörter. Darum versteht man dein Problem nicht und kann dich nicht ernst nehmen.
      4 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.11.2016 13:23
      Highlight Frogger: Woher weisst du, dass diese Menschen Flüchtlinge sind und dass sie pendeln?

      Ich habe zwar keine Ahnung, aber es scheint unrealistisch, dass Flüchtlinge mit ihrem Taschengeld und ohne Arbeit pendeln. Das bedeutet nicht, dass sie niemals mit dem Zug zu einem Termin fahren. Das nennt man aber nicht pendeln.
      5 0 Melden
    • DerTaran 14.11.2016 08:49
      Highlight Allein das Wort Immigrationstraum disqualifiziert deinen Beitrag. Niemand träumt von Zuwanderung zum Selbstzweck.
      Zuwanderung findet nur deshalb statt, weil unsere Industrie mehr Arbeitskräfte braucht, als unser Arbeitsmarkt bereitstellen kann.
      1 1 Melden
  • Thinktank 12.11.2016 13:46
    Highlight Der erste Absatz ist nicht korrekt. Die Strassen werden nicht ausgebaut, nur einzelne Zubringerstrassen verbessert. Die Hauptschlagader Bern-Zürich-St.Gallen ist nach wie vor zweispurig. Zudem hat man die Einfahrt in die Städte für Autos so unattraktiv wie möglich gemacht. Die Bahnhat sich kaum weiterentwickelt, es gibt keine automatischen Züge im 15min Takt oder fünfstöckige Züge zu Rushhours. Die Menschen sollen sich aufgrund der verpassten Investitionen in ihrem Lebensrythmus anpassen, reine Symptombekämpfung. Ich verliere täglich 30Min. meines Lebens, wenn ich das langsame Fahrrad nutze.
    28 56 Melden
    • Hoppla! 12.11.2016 13:49
      Highlight Du hast den Sinn nicht ganz erfasst. Mit intelligenten Arbeitskonzepten z.B. sind fünfstöckige Züge und 15 Minutentakt gar nicht nötig.
      47 12 Melden
    • Tobi-wan 12.11.2016 14:07
      Highlight @Thinktank
      Kauf dir ein E-Bike. Die sind schnell ;)

      Die Autobahnen werden sehr wohl ausgebaut! Zuletzt wurde die A4 zwischen Zug und Zürich fertiggestellt und die Strecke zwischen Wiggertal und Härkingen auf 3 Spuren ausgebaut. Dass die Autofahrer davon trotzdem nur 2 Spuren nutzen... Tja, das liegt wohl in der Natur der Autofahrer.
      40 6 Melden
    • Homes8 12.11.2016 14:20
      Highlight @ Thinktank
      Eventuel gewinnst du mit dem Fahrrad 30 Jahre deines Lebens, weil du durch mehr Bewegung keinen Herzinfarkt kriegst.
      Das beste Konzept ist für mich immer noch, dort zu leben, wo man arbeitet.
      37 4 Melden
    • HabbyHab 12.11.2016 14:25
      Highlight Fünfstöckige Züge? Like.. what? Und auf so einigen Strecken hat man mit verschiedenen Linien einen Viertelstundentakt, wenn nicht sogar mehr.
      16 3 Melden
    • Marcel Nandy Füllemann 12.11.2016 14:31
      Highlight @ Thinkthank: solange Schweizer nicht in der Lage sind, anständig Auto zu fahren, nützten auch 100 Spuren nichts.
      18 4 Melden
    • Paraflüger 12.11.2016 14:52
      Highlight 30 Minuten verlierst du mit deinem Velo? Erstens verlierst du mit dem Fahrrad sicher keine Lebenszeit sondern besserst dein Leben dank der Bewegung auf (ist auf jeden Fall meine überzeugung). Des weiteren bist du mit dem Velo nicht langsamer, sofern du ein bisschen trainiert bist. Ich fahre täglich 25km und bin schneller als wenn ich mit dem ÖV gehen würde (40min)
      17 5 Melden
    • Fabio74 12.11.2016 21:11
      Highlight 5stöckige Züge. Wieviele Stunden steht so ein Zug bis die LEute eingestiegen sind? Oder 5 Stöckige Perrons? Abgesehen davon, dass Tunnels nicht mehr finanzierbar sind und alles neugebaut werden müsste, bringt das Null Effizienz.
      Vernünftigerweise würde man Fern und Nahverkehr total trennen. Fernverkehr durchwegs auf eigenen Gleisen.
      2 0 Melden
  • Sille 12.11.2016 13:43
    Highlight Moll moll .... die machen das alle freiwillig... wann kapiert ihr eigentlich dass ein Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung besteht und die wenigsten freiwillig pendeln?
    49 19 Melden
    • Oban 12.11.2016 14:08
      Highlight Ja wir machen das effektiv freiwilig, weil wir mehr Geld verdienen wollen, weil wir auf dem Land leben wollen, weil wir trotz Gleitzeiten noch immer an 8to5 festhalten usw.
      Die Ursachen sind vielfälltig, die Lösung kann nicht sein das wir überall ausbauen, dazu kommt das der Schweizer sich Grundsätzlich erst bewegt wenn es richtig weh tut im Geldbeutel. Ach ja ich gehe in einer kombination von Fahrgemeinschaft und Bahn/Bus zur Arbeit und ich bin nicht der Einzige in meiner Firma der das so macht.
      38 6 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 12.11.2016 14:33
      Highlight @Oban: der Pendler pendelt, weil er in der Stadt keine Wohnung kriegt, jedenfalls keine, die er bezahlen kann
      18 9 Melden
    • _kokolorix 12.11.2016 15:19
      Highlight @trump
      Im Gegensatz dazu hat es in jeder Stadt viele Luxuswohnungen und Büroräume welche leerstehen. Unbezahlbarer Wohnraum in Städten ist das Produkt von Immobilienspekulation und nicht vom Bevölkerungswachstum. Ausserdem müsste nicht jeder Arbeitsplatz in der Stadt sein. Deas Ganze ist die Folge von absolut phantasielosen Konzepten welche unsere Politik und unsere Bürger immer bevorzugen
      14 3 Melden
    • Sille 12.11.2016 16:27
      Highlight Oban schön für Sie, funktioniert nun mal nicht für alle. Wenn schon dann im Grossen und nicht nur im eigenen Garten denken...

      5 7 Melden
  • seventhinkingsteps 12.11.2016 13:34
    Highlight Ach ja, die Fabrikarbeiter, Taxifahrer, Bahführer und Kassiererinnen müssen halt einfach Home Office machen!
    41 43 Melden
    • Lami23 12.11.2016 13:38
      Highlight Es geht ja nicht um die, die nicht können. Ausserdem die jobs die du aufzählst, entlasten den Pendlerverkehr ja sowieso durch ihre Arbeitszeiten.
      52 6 Melden
    • Conflux 12.11.2016 13:40
      Highlight Zum glück sind das alles jobs die es sowieso bald nicht mehr geben wird...
      12 27 Melden
    • Ecoliat 12.11.2016 13:55
      Highlight Für wen Homeoffice in Frage kommt war - denke ich - sonst jedem Leser klar.
      Ein einziger Thinking Step hätte da schon gereicht.
      Dem sagt man «nörgeln».
      44 5 Melden
    • Oban 12.11.2016 14:19
      Highlight Es geht um die Jobs die man eben von zuhause machen kann. Nur sind hier grösstenteils die Firmen die bremsen wie ich in meinem Umfeld leider sehen muss. Da gibt es Leute mit dem gleichen Beruf wie ich, da ist aber 7.30-12 u. 13-17Uhr Arbeitszeit, während ich arbeiten kann wann ich will ( 7-19 Uhr) und auch wo ich will (Homeoffice oder auch im Café).
      Es macht also sinn weniger konservativ zu denken und neue Arbeitszeit- und platzmodelle zu versuchen.
      23 1 Melden
    • John Carter 12.11.2016 15:04
      Highlight Das Problem ist, dass bei Home Office keine Kontrolle besteht. Viele nutzen das als "Freizeit" und stöhnen im Gechäft wie streng sie es hätten im Home Office. Am Telefon hört man dann den kleinen schreien im Hintergrund oder der MA ist nicht erreichbar.
      10 19 Melden
    • Lami23 13.11.2016 20:51
      Highlight Also wenn Homeoffice als Freizeit genutzt werden kann, ohne dass das bemerkt wird/Konsequenzen hat, wäre es an der Zeit, dir Firmenstruktur zu überdenken.
      1 0 Melden
  • caschthi 12.11.2016 13:34
    Highlight Ja, genau, Pendeln teurer machen. Moll.
    28 30 Melden
    • Oban 12.11.2016 14:09
      Highlight Artikel gelesen, oder einfach nur die Überschrift?
      15 4 Melden
    • caschthi 12.11.2016 15:51
      Highlight Ich habe ein bisschen weiter als "der staat müsse aufhören den Pendler das Pendeln zu bezahlen" gelesen
      5 6 Melden
    • trio 12.11.2016 17:57
      Highlight @Blocher nicht teurer machen, sondern weniger durch den Staat unterstützen.
      3 2 Melden
    • caschthi 12.11.2016 19:33
      Highlight Ist das nicht = teurer?
      2 1 Melden
    • trio 12.11.2016 22:11
      Highlight Für die Pendler schon, aber nicht für den Steuerzahler. Die Gesamtkosten bleiben gleich ;)
      5 2 Melden
    • trio 13.11.2016 07:42
      Highlight Also, für den Pendler wirds natürlich schon teurer, für die Gesamtbevölkerung (Pendler und Nichtpendler zusammen) jedoch nicht. Ich sehe nicht ein warum wir das pendeln noch unterstützen sollten. Geben wir das Geld doch besser für z.B. günstigere Wohnungen in den Städten aus. Oder für Arbeitsplätze in der Agglo. Oder für Bildung, es gibt so viele bessere Möglichkeiten, als das pendeln finanziell zu unterstützen!
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