Schweiz

Bild: KEYSTONE

Bundesrat will Bahnnetz mit 11,5 Milliarden Franken ausbauen – das sind die Pläne

29.09.17, 11:43 29.09.17, 12:02

Der Bundesrat will das Bahnnetz bis 2035 für 11.5 Milliarden Franken ausbauen. Damit soll das Angebot auf stark überlasteten Strecken verbessert werden. Weiter will der Bundesrat Express-Verbindungen für den Güterverkehr realisieren.

Da die Nachfrage im Bahnverkehr in den nächsten Jahrzehnten stark wachse, müsse das Schienennetz weiter ausgebaut werden, schreibt das Bundesamt für Verkehr (BAV) in einer Mitteilung. Der Bundesrat hat am Freitag die Vernehmlassung zum nächsten Bahnausbauschritt bis 2035 eröffnet. Insgesamt schlägt er Investitionen in der Höhe von 11.5 Milliarden Franken vor.

Er spricht sich damit für die teurere von zwei Varianten aus, welche das BAV in seinem Auftrag geprüft hat. Mit dieser können die prognostizierten Verkehrsüberlasten weitgehend aufgefangen werden. Verworfen hat der Bundesrat eine Ausbau-Variante in der Höhe von 7 Milliarden Franken bis 2030.

Diese entschärfe nur einen Teil der bestehenden und künftig absehbaren Engpässe, argumentiert er. Auch wäre sie weniger wirtschaftlich, weil die positive Wirkung auf das Gesamtnetz deutlich geringer sei. Der Bundesrat hat die Variante dennoch in die Vernehmlassung gegeben.

Mehr Viertelstundentakt

Der Ausbau soll es ermöglichen, das Angebot auf überlasteten Strecken im Fern- wie im S-Bahnverkehr zu verdichten und an die stark steigende Nachfrage anzupassen. Zwischen Bern und Zürich soll der Viertelstundentakt eingeführt werden. Einen markanten Ausbau des Angebots plant der Bundesrat auch zwischen Lausanne und Genf sowie zwischen Basel und Biel, Bern und Interlaken oder Luzern und Engelberg.

Zu den Grossprojekten gehören der Brüttenertunnel zwischen Zürich und Winterthur, der Zimmerberg-Basistunnel II sowie Ausbauten zwischen Yverdon, Lausanne und Genf, beim Bahnhof Zürich-Stadelhofen und bei mittelgrossen Bahnhöfen.

Dazu kommen zahlreiche Ausbauten bei den Privatbahnen in allen Landesteilen. Weiter sollen verschiedene Bahnhöfe an die Erfordernisse der Behindertengleichstellung und der steigenden Passagierzahlen angepasst werden.

Verbesserungen sieht der Bundesrat auch für den Güterverkehr vor. Mit gezielten Ausbauten würden Express-Verbindungen auf der Ost-West-Achse ermöglicht. Den Engpass beseitigen sollen zusätzliche Gleise an neuralgischen Stellen und neue Terminals.

Ausbau des Lötschbergtunnels verschoben

Die vorhandenen Mittel reichen aus Sicht des Bundesrates aber nicht aus, um alle von den Kantonen als dringlich eingestuften Projekte zu realisieren. Warten muss etwa der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels, den der Bundesrat für den nächsten Ausbauschritt vormerkt.

Die Kantone Basel und Luzern erhalten mit einer Drittfinanzierungs-Lösung zwar die Möglichkeit, zwei ihnen wichtige Projekte voranzutreiben, jedoch ohne Garantie für eine nachträgliche Erstattung durch den Bund. Dabei handelt es sich um das Herzstück Basel und den Durchgangsbahnhof Luzern. Das Parlament könne dies aber nachträglich beschliessen, schreibt das BAV weiter.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. Januar 2018. Bis Ende 2018 will der Bundesrat dem Parlament die Botschaft vorlegen. Dessen Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum (sda)

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  • Pirat der dritte 30.09.2017 12:06
    Highlight Die Schiene ist und bleibt höchst ineffizient, deckt nur etwa 15% des Verkehrs ab, deckt nur 44% der Kosten und wenn ein Teil ausfällt, kann der Strassenverkehr das locker aufnehmen. In 50 Jahren wird das heutige Schienennetz zu Autobahnen umfunktioniert. Die 11 Mia sind Geldverschwendung! Nochwas: wer nutzt heute die Neat: Pensionierte, um im Süden einen Kaffee drinken zu gehen...
    9 40 Melden
    • rich enough 01.10.2017 00:17
      Highlight Etwas übertrieben, aber der katastrophale Kostendeckungsgrad stimmt leider.
      5 4 Melden
    • Gummibär 01.10.2017 10:46
      Highlight Alpenquerender Güterverkehr durch die Schweiz 2015 : 39,0 Mio. Tonnen
      Anteil Schiene : 69%
      Anteil Strasse : 31%
      Alpenquerende Fahrten schwerer LKW : 1,01 Mio

      Allerhand pensionierte Kaffeetrinker.
      3 1 Melden
    • Pirat der dritte 01.10.2017 20:44
      Highlight @ Gummibär: Ja Kollege, für das braucht es aber keine Neat. Das ging auch auf der alten Strecke.
      0 4 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 18:49
      Highlight Bist ein Phantast. Die Strassen ersticken im Verkehr. Neue Strassen will keiner.
      Die NEAT wird gebaut um längere Züge ohne Doppeltraktion fahren zu können. Solange der Ceneri und der 4m-Korridor nicht fertig sind, ist der Nutzen aber nicht voll da
      1 1 Melden
    • rich enough 02.10.2017 21:58
      Highlight Fabio, die Strassen ersticken nur deswegen im Verkehr, weil man es seit 30 Jahren versäumt, diese auch nur halbwegs bedarfsgerecht auszubauen.
      Angesichts der ausufernden Kosten des ÖV und der technologischen Entwicklung würde ich jedenfalls keine Wette darauf abschließen, dass die extrem ÖV-freundliche Politik der letzten Jahrzehnte auch in 10 oder 20 Jahren noch mehrheitsfähig ist.
      2 2 Melden
  • LYX 30.09.2017 00:42
    Highlight Für die paar Einwohner in der Schweiz wird eine viel zu grosse infrastruktur an Strassen, Bahn, Leitungen, Flughäfen etc... benötigt. Die Energie die, und auch Geld das damit verschleudert wird sind wahnsinnig. Es wird zwingend eine rigorose Verdichtung benötigt.
    7 39 Melden
  • Tobaskus 29.09.2017 22:10
    Highlight Investiert entlich mal auch in eine Metroplanung! Die SBB braucht dringend Konkurrenz.
    8 34 Melden
    • zolipei 30.09.2017 02:40
      Highlight Wieso um alles in der Welt sollte die SBB Konkurrenz brauchen. Die typischen marktwirtschaftlichen Rezepte sind nicht immer richtig. Die SBB ist eine der besten Bahnen der Welt, wo ist das Problem? http://ir
      29 6 Melden
    • Licorne 30.09.2017 09:23
      Highlight Nicht wegen dem konkurrenzgedanken.. aber die idee einer metro finde ich nett und steht schon lange im raum.. https://swissmetro.ch/de/
      12 0 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 18:51
      Highlight Wer finanziert diese Metro, wer macht den Unterhalt, wer soll sie betreiben? Wie soll das Netz aussehen? Technische Details?
      1 0 Melden
  • speaker33 29.09.2017 20:47
    Highlight Wenn schon Viertelstunden-Takt von Zürich nach Frauenfeld, dann auch von Zürich nach St. Gallen!
    16 9 Melden
    • zettie94 29.09.2017 22:43
      Highlight Nach St. Gallen gibt es keinen Viertelstundentakt, es wird jedoch bereits in wenigen Jahren 4 Züge pro Stunde geben (2 schnelle und 2 langsame, der eine schnelle wurde ja bereits eingeführt).
      Die schnellen IC-Verbindungen werden später dank dem Brüttenertunnel und Auslassung des Flughafens (wird von den IR bedient) noch schneller werden.
      14 2 Melden
  • Panda Baer 29.09.2017 20:37
    Highlight Schönes Paket. Arbeitstitel "Züri First (und e ptipö pur le Welsch)"
    48 11 Melden
    • ZH27 30.09.2017 02:07
      Highlight Macht doch durchaus Sinn, dass man da ausbaut, wo die Nachfrage da ist, oder?
      27 17 Melden
  • meine senf 29.09.2017 20:07
    Highlight "Basel SBB–Euroairport (10-Minuten-Takt)" kapiere ich nicht ganz.

    Heisst das, dass der Bund den Bahnanschluss des Flughafens unterstützen würde?

    Der heutige Bus fährt ja jetzt schon zeitweise im 6-Minuten-Takt.
    31 1 Melden
    • Alnothur 29.09.2017 23:59
      Highlight Ich wollte gerade sagen. Da gibt's ja momentan keinen Bahnanschluss.
      16 1 Melden
    • LifeWithHansjörg 30.09.2017 10:23
      Highlight Die SBB unterstützt das Herzstück Basel. In diesem Projekt ist neben zwei neuen unterirdischen Haltestellen in der Innenstadt auch eine Bahnverbindung zum Euroairport vorgesehen.
      9 1 Melden
  • Lorenz Killerlux 29.09.2017 18:59
    Highlight Die können noch soviel Geld verschleudern - Pendeln macht krank - nach 12 Jahren Pendeln zwischen Sissach - Bern, weiss ich wovon ich spreche!
    19 32 Melden
  • hellomyfriend 29.09.2017 17:47
    Highlight Hübsche Karte habt ihr gemacht. Aber Aarau liegt weiter westlich und nicht in Lenzburg ;)
    24 2 Melden
  • Samlino 29.09.2017 17:19
    Highlight Halbstundentakt Luzern - Bern wär mal was...
    30 5 Melden
    • Stumpenheini 29.09.2017 17:51
      Highlight Der ist bereits beschlossene Sache und wird mit dem Ausbauschritt 2025 umgesetzt.
      25 0 Melden
    • Samlino 29.09.2017 19:49
      Highlight Top - wusste ich nicht. Danke!
      16 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 29.09.2017 15:28
    Highlight Für 11'500Mio könnten sich die SBB 500'000 selbstfahrende Kleinwagen leisten (inklusive Lade- & PP Infrastruktur an den bisherigen Bahnhöfen) und ein Punkt zu Punkt GA anbieten für 1.5Mio Menschen.

    Träumerei? Vielleicht. Aber hat mal jemand ein Szenario gerechnet, in dem die Schiene durch den technischen Fortschritt obsolet wird?
    42 87 Melden
    • Datsyuk 29.09.2017 16:42
      Highlight Nein, das machst nur du!
      40 15 Melden
    • dä seppetoni 29.09.2017 16:44
      Highlight Na frag doch mal Scotty, wie es mit beamen aussieht 🙃
      42 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 17:57
      Highlight Schade @ Datsyuk.
      13 12 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 18:20
      Highlight und wann kommen die selbstfahrenden Fahrzeuge? und verkraften diese die Million Pendler zusätlich?
      Und wer bezahlt die Investion?
      Fragen über Fragen
      11 12 Melden
    • Sir Affe 29.09.2017 18:40
      Highlight Blöderweise wäre dann das Strassennetz endgültig überlastet... Neben ganz vielen anderen Problemen... Ne, danke...
      18 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 19:26
      Highlight Niemand sagt, das ginge ohne Investitionen. Genau deshalb ist es um so wichtiger, dass man die begrenzten Mittel jetzt nicht falsch eingesetzt werden.

      Es erstaunt ein wenig, wie auch die mehrheitlich jungen Leser irre offenbar nicht über viel Vorstellungsvermögen betreffen der Mobilität der Zukunft verfügen.
      14 21 Melden
    • Taebneged 29.09.2017 19:52
      Highlight Dass Ein Zug effizienter ist wie ein PW wurde schon mehrfach bewiesen. Auch wenn die PW's Autonom, individuell und für alle fahren, ist noch nicht bewiesen dass es angenehmer und lebenswerter ist. Zudem werden wir in der Schweiz richtiggehend verwöhnt von der SBB. Einfach mal im Ausland mit der ÖV reisen, dann schätzt man so einiges wieder.
      29 10 Melden
    • rich enough 29.09.2017 20:15
      Highlight @Sir Affe: Das Strassennetz ist nicht gottgegeben.
      Das kann man auch ausbauen.
      Im Fall.
      11 24 Melden
    • zettie94 29.09.2017 22:48
      Highlight Auch wenn Autos mit Elektroantrieb ökologischer werden, so kommen sie nie an die Energieeffizienz eines Zuges heran (weil viel höherer Rollwiderstand). Zudem braucht eine Person im Auto deutlich mehr Platz als im Zug (bei durchschnittlicher Auslastung) und Platz werden wir in Zukunft nicht mehr haben als heute. Aber auch an autonomen Zügen wird geforscht.
      Selbstfahrende Autos können auf gewissen schwach ausgelasteten Nebenlinien durchaus einen Ersatz darstellen, auf Hauptlinien wird der Zug aber wohl noch lange die Nase vorn haben.
      12 2 Melden
    • elmono 29.09.2017 22:53
      Highlight @Taebneged: Zum Beispiel Japan und Südkorea? Habe die SBB nicht vermisst.
      2 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 23:26
      Highlight "Dass Ein Zug effizienter ist wie ein PW wurde schon mehrfach bewiesen."

      Das kann so nicht grundsätzlich und schon gar nicht abschliessend beantwortet werden. Was heisst denn Effizienz auf Mobilität bezogen?

      Ich vermute, dass Züge erst ab Strecken über 100km und nur bei sehr hohem Passagieraufkommen effizienter sein können als autonome Elektrofahrzeuge.
      9 17 Melden
    • bibaboo 30.09.2017 00:15
      Highlight @"betreffen der Mobilität", wäre schön, wenn die älteren Leser betreffend den Akkusativ ein wenig mehr nachdenken würden. Gruss ein junger Leser
      3 4 Melden
    • Taebneged 30.09.2017 01:13
      Highlight @elmono: ja hatte in Japan auch schon einen Stehplatz.
      7 0 Melden
    • ZH27 30.09.2017 02:13
      Highlight Autos, auch autonome, brauchen sehr viel Platz und erzeugen Lärm (auch Elektroautos, da ein Grossteil der Lärmentwicklung auf Rollgeräusche und den Luftwiderstand zurückzuführen sind). Zudem ist Individualverkehr offensichtlich ineffizienter, als wenn man die Nachfrage bündeln kann. Dies wird durch eine saubere Raumplanung und ÖV-Förderung erreicht. Aber an Arroganz scheints dir nicht zu fehlen ;)
      12 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.09.2017 06:51
      Highlight Eine rein anbieterseitige Definition von Effizienzkriterien ist eine unzulässige Verengung der Betrachtung und wird dem Nutzer nicht gerecht. Ausserdem ist das intelligente Netz autonomer Einheiten jeder zentralistischen Planung haushoch überlegen.

      Gegen Rollgeräusche gäbe es technologische Gegenmittel und eine Flotte von gut ausgelasteten autonomen E-Autos beansprucht einen Bruchteil des Platzes der heutigen Autos. Weiter werden Strassen auch mit best ausgebautem Schienennetz nicht obsolet.

      Die neue Mobilität kommt. Sie ist dezentral organisiert und orientiert sich am Nuzer.

      5 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.09.2017 06:57
      Highlight Gerne @ bibaboo. Merci.
      3 3 Melden
    • trio 30.09.2017 07:01
      Highlight @rich enough
      Und noch mehr Landfläche zerstören, bezw. überbauen? Nein Danke!
      Zug ist viel effizienter, warum also auf eine verschwenderisch Strasse setzen.

      @rich enough
      In Zukunft wird eher das Gleis die Strasse ersetzen, ist viele male effizienter.
      7 2 Melden
    • rearwaste 30.09.2017 07:27
      Highlight Bibaboo: *Betreffend des Akkusativs...
      2 2 Melden
    • Taebneged 30.09.2017 11:18
      Highlight Man könnte die Rechnung auch mit Verkehrstoten machen. Dann müsste man unbedingt alles in die Luft bringen. Nein. Wenn die Schöne jetzt nicht ausgebaut wird, gibt es in den nächsten paar Jahren Chaos. Wenn anschliessend die Technologie autonomes fahren wirklich Marktgerecht und zahlbar macht, ist ja auch gut. Auch das wird Milliarden kosten. Realistisch bleiben.
      4 1 Melden
  • pedrinho 29.09.2017 15:26
    Highlight "Ganze sechs Minuten könnten eingespart werden."

    frag mich eben, was ich zukuenftig mit diesen sechs minuten anfangen koennte
    47 20 Melden
    • meine senf 29.09.2017 16:36
      Highlight Es ist einfach, ein einzelnes Projekt lächerlich zu machen wegen "nur x Minuten", aber erst die Summe macht es aus.

      Man hätte z.B. in 70er-Jahren den Heitersbergtunnel nicht bauen können. "Was bringt das wegen diesen 10 Minuten"?
      Dann hätte man auch in den 80ern auf den Borntunnel (bei Olten) verzichten können. "Nur 5 Minuten?"
      In den 90ern hätte man auch auf den Grauholztunnel verzichten können "nur 2 Minuten".
      Und auf die Neubaustrecke hätte man auch verzichten können, brachte ja auch nur etwa 10 Minuten.

      Und die Reise ZH-BE würde heute mindestens eine halbe Stunde länger gehen.
      105 6 Melden
    • pedrinho 29.09.2017 17:24
      Highlight ich, fensterplatz, immer und ueberall, geniesse die vorbeiziehenden bilder und freu mich ueber deren vielfallt
      20 3 Melden
    • Ruedi Frei 29.09.2017 18:57
      Highlight Der Tunnel wird nicht wegen den 6 Minuten gebaut, sondern weil alle Züge Richtung Ostschweiz durch den Bhf Effretikon müssen. Dort mehr Geleise zu bauen ist schlicht unmöglich, also Neubaustrecke unter den Boden.
      23 1 Melden
    • zettie94 29.09.2017 22:55
      Highlight Der Tunnel ermöglicht mehr Züge im Nadelöhr Effretikon - Winterthur und bringt auch Redundanz. Wenn heute in Kemptthal ein Personenunfall ist, dann ist Winterthur - Zürich einfach mal zu.
      Die 6 Minuten Fahrzeitgewinn ermöglichen es zudem, in Winterthur einen Taktknoten einzurichten. Heute hat man am Abend die mühsame Situation, dass man mit dem Fernverkehrszug gerade 2-3 Minuten nach Abfahrt der Stadtbusse ankommt (weil diese auf die S12 ausgerichtet sind) und dann 12-13 Minuten auf den nächsten Bus warten muss. Der Tunnel bringt für dieses Szenario also 15 Minuten.
      9 2 Melden
  • Zeit_Genosse 29.09.2017 15:23
    Highlight Wir wären froh, wenn das bestehende Netz weniger anfällig wäre. Die Weichen und Schienen wurden nicht für diese Belastungen gebaut und müssen erst ersetzt und dann in kürzeren Zyklen gewartet werden. Dafür braucht es kaum noch Fahrpläne. Ob diese Kosten finanzierbar bleiben? Die Arbeitsplätze werden zunehmend mobil und damit kann man das Reisen zusätzlich minimieren. Intelligente Privatverkehrskonzepte bis zum selbststeuernden PW nehmen Kapazitäten auf un können Punkt-zu-Punkt-Verbindungen besser erfüllen. Die Technik könnte da einiges bewirken.
    7 31 Melden
    • Taebneged 29.09.2017 19:56
      Highlight Wenn das dann alles kommt... Ich kann mich noch an das Swissmetro-Projekt erinnern. War genial und würde uns heute einiges schneller befördern.
      12 1 Melden
    • zettie94 29.09.2017 22:59
      Highlight Selbstfahrende Autos werden kommen, das ist eigentlich unbestritten, die Frage ist nur wie schnell es geht. Über die Folgen davon lässt sich streiten.
      Auf den Hauptachsen wird der Zug aber die Nase noch lange vorn haben, denn die parallelen Strassen sind heute bereits verstopft und der Verkehr wird mit autonomen Fahrzeugen sicher nicht weniger (da nützt es auch nicht viel, dass die vorhandene Kapazität besser ausgenutzt werden kann). Zudem ist ein Zug auch einem selbstfahrenden Auto bezüglich Energieeffizienz und Platzverbrauch noch meilenweit überlegen.
      12 1 Melden
    • atomschlaf 30.09.2017 22:17
      Highlight "Zudem ist ein Zug auch einem selbstfahrenden Auto bezüglich Energieeffizienz und Platzverbrauch noch meilenweit überlegen."

      @zettie94: Einverstanden punkto Platzverbrauch, wobei der ausserhalb der Zentren und überlasteter Hauptachsen sekundär ist.
      Nicht ganz einverstanden punkto Energieeffizienz. Da Elektroautos bekanntlich wesentlich energieeffizienter als solche mit Verbrennungsmotoren sind, wird sich dort das Verhältnis künftig deutlich zugunsten des Autos verändern.
      2 3 Melden
    • Taebneged 01.10.2017 16:40
      Highlight @atomschlaf: "Da Elektroautos bekanntlich wesentlich energieeffizienter als solche mit Verbrennungsmotoren sind..."

      Kann das belegt werden? Batterien müssen hergestellt und entsorgt/recyclet werden. Giftstoffe... Batterien benutzen nicht zwingend klimaneutrale Energie für die Aufladung. Ich sage mal die Behauptung ist sportlich formuliert.
      1 2 Melden
  • 8AnAnAs8 29.09.2017 15:22
    Highlight Was ist mit Raum Solothurn und Grenchen?
    12 17 Melden
    • Vespa Timo 29.09.2017 16:35
      Highlight Wo ist das denn?
      57 14 Melden
    • Sir Affe 29.09.2017 18:42
      Highlight Naja, hat was, Solothurn ist aber auch schlecht erschlossen von Bern her...
      11 1 Melden
    • Closchli 29.09.2017 18:54
      Highlight Jenseits von Olten glaub ich 😀westwärts
      4 3 Melden
    • sowhat 29.09.2017 19:22
      Highlight @Timo: genau das ist das Problem: alles in die 3 - 4 Zentren der Rest guckt indie Röhre und braucht für die Feinverteilung länger als für die langen Strecken. Es geht also auch weiterhin nicht ohne Privatverkehr und Nein das ist nicht umweltfreundlicher.
      9 1 Melden
    • amIsanta 29.09.2017 20:10
      Highlight Solothurn kriegt ebenfalls eine schnellere Verbindung nach Züri, d.h. neu halbstündlich via Neubaustrecke
      4 0 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:02
      Highlight Zürich - Lausanne via Solothurn mit Doppelstockzügen (Twindexx) für mehr Kapazität.
      @sowhat: Ausgebaut werden muss in erster Linie dort, wo Kapazitätsengpässe bestehen und die knappen Finanzen am meisten bringen. Regionalpolitische Motive werden selbstverständlich auch berücksichtigt, deshalb wird ja jetzt z. B. der Weissensteintunnel saniert (allerdings unabhängig vom Ausbauschritt 2035).
      4 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 23:29
      Highlight Ausserhalb der Zentren und abseits der grossen Achsen wird es bis in 20 Jahren keinen öffentlichen Verkehr im heutigen Sinne nehr brauchen.
      2 15 Melden
    • Alnothur 30.09.2017 00:02
      Highlight Grenchen, naja... Aber gerade Solothurn muss sich über öV-Anbindung nun wirklich nicht beschweren.
      2 3 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 18:55
      Highlight @Zwerg Du bist ein Träumer. So schnell kommen keine selber fahrenden Fahrzeuge. Da fehlt noch einiges. Vom Rechtlichen bis zu den Autofahrern die überzeugt werden müssen. Und wo diese Fahrzeuge stehen sollen, und wer noch mehr Strassen im Land haben will, wäre die Frage
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.10.2017 21:10
      Highlight Wie schnell kommen sie denn? Innert 25 Jahren? Wann sind diese 11.5 Mia verbaut? In 15?

      Mit autonomen Fahrzeugen kann die Strassenkapazität mancherorts gut verdoppelt werden. Platz brauchen Sie vierl weniger als die jetzige Flotte, weil die Auslastung verzehnfacht werden kann und in einem Parkhaus für 1000 heutige Fahrzeuge 3000 autonome reinpassen.

      Sie haben das ausmass der bevorstehenden Veränderung noch nicht erfasst.
      0 1 Melden
    • Fabio74 03.10.2017 14:41
      Highlight @Zwerg Ist der Mensch bereit nicht mehr selber zu fahren? Denke die Mehrheit fährt gerne selber und überlässt es nicht der Maschine.
      Also verbieten? Oder wie soll der Umstieg passieren? Horizont deutlich über 50 Jahren
      0 0 Melden
    • zettie94 03.10.2017 14:55
      Highlight @Fabio74: Ich bin überzeugt davon, dass selber Autofahren irgendwann verboten wird, sobald die autonomen Autos sicherer sind als die Menschen heute. Damit liessen sich dann um die 80-90% aller Unfälle vermeiden.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 03.10.2017 15:03
      Highlight Auf Autobahnen: verbieten. Sonst, Koexistenz mit Vernetzung auch der von Menschen gelenkten Fahrzeuge.

      Die Fahrzeugflotte erneuert sich innert 20 Jahren zu 95%. So kommen meine 25 Jahre zustande.
      0 0 Melden
  • paeblos 29.09.2017 15:10
    Highlight Die Nordwest- Schweiz wird in den Ausbau-Planungen der SBB, nicht berücksichtigt,u.wurde in den letzten Jahren drastisch vernachlässigt,u.leider nur stückweise ausgebessert,denn die Fahrqualität lässt zu wünschen übrig. Gerade Jugendliche in der Ausbildung benutzen die Bahn um an ihren Ausbildungs-Ort zu kommen,u.da fehlt ohne die nötige Infrastruktur um die Fahrgelegenheit an den Arbeitsort u.der Bildungsstätte aufrecht zu erhalten.Zwischen Solothurn u.Genf fahren viele Pendler,auch von Biel-Neuenburg,Biel-Bern,Biel- Moutier bis Basel.Wir bitten um eine gerechte Umverteilung in alle Regionen.
    44 8 Melden
    • paeblos 29.09.2017 15:42
      Highlight Der Pendlerverkehr der Bahn für Auszubildende und Berufs-Fachleuten diverser Sparten, ist im frequentierten Tagesrhythmus stets zunehmend, und wenn der Stau auf den Autobahnen nicht mehr zu beheben ist, wieso sollte der Schienenverkehr für Bahnbenützer eingespart werden. Die Unternehmens-Standorte sind auf die Zentren ausgerichtet, und da sollte man den kleineren Orten 2000 Einwohner doch auch Möglichkeit haben, mit der Bahn zur Arbeit und Ausbildung zu fahren!
      7 1 Melden
    • jk8 29.09.2017 15:43
      Highlight Wie auf der Karte ersichtlich wird auch für die Strecke Olten-Biel-Lausanne investiert.
      4 3 Melden
    • meine senf 29.09.2017 16:22
      Highlight Gerade als Basler kann ich den Bund (leider) da sehr gut verstehen.

      Solange die Nordwestschweiz so ein aufgesplitteter Kindergarten bleibt, der es nicht einmal fertig bringt, 300 Meter Tramstrecke zu bauen, ist das Geld anderswo leider viel besser aufgehoben.
      16 9 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:04
      Highlight Gerade wurde mit dem Ausbau des Bahnhofs Liestal begonnen um den Viertelstundentakt der S-Bahn nach Basel zu ermöglichen. Basel - Biel wird in Zukunft halbstündlich angeboten. Zürich - Lausanne via Solothurn verkehren in Zukunft Twindexx-Doppelstockzüge mit mehr Kapazität.
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    • paeblos 30.09.2017 11:00
      Highlight zettie, das betrifft nur die Region Basel, doch das Seeland Biel und Umgebung wird nicht berücksichtigt, und bleibt ein Geflickt bis max. 300 Metern an 5 verschiedenen Stellen, nur gerade dort wo es am nötigsten ist, anderweitig nichts!
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    • meine senf 30.09.2017 12:13
      Highlight Mir wäre es lieber, man käme z.B. wieder ohne Umsteigen nach Genf statt alle 15 Minuten nach Liestal.
      1 0 Melden
    • zettie94 30.09.2017 13:02
      Highlight Biel liegt ebenfalls zwischen Zürich und Lausanne...
      0 0 Melden
    • paeblos 30.09.2017 14:37
      Highlight Es liegt uns auch am Viertelstundentackt im Nahverkehr bei Biel und Umgebung, der wie in Basel und Zürich ausgebaut wird. Auch wir haben das Anrecht auf ein Stück vom grossen Kuchen, auf einen Viertelstundentackt in Biel und Umgebung. Da in Zürich und Umgebung bereits seit Jahren schon der Nahverkehr ausgebaut wurde, ist es dort fehl am Platz noch zusätzlich den Nahverkehr auszubauen.
      0 0 Melden
    • zettie94 30.09.2017 21:02
      Highlight Viertelstundentakt in Biel und Umgebung ist schlicht nicht finanzierbar. Halbstundentakt reicht vom Angebot her völlig aus, mehr braucht es nur, wenn es kapazitätsmässig knapp wird.
      1 0 Melden
    • paeblos 01.10.2017 00:16
      Highlight Zu jeder Tageszeit sind die Wagons gut besetzt, und in den Stosszeiten gar überfüllt. Sollten wir noch warten, bis teure Autobusse die Bahn ablösen, und mit teurem Sprit umherfahren, die dem Bund das Geld abzocken!?
      1 0 Melden
  • LU90 29.09.2017 14:47
    Highlight Und der Ausbau des luzerner Tiefbahnhofs wird wieder nicht beachtet (Immerhin der 3. grösste bhf nach Passagierzahlen)... Hauptsache Zürich bekommt das Geld...
    45 33 Melden
    • bibaboo 29.09.2017 16:01
      Highlight Recht so, das Geld kommt schliesslich auch aus Zürich ;)
      43 55 Melden
    • dan2016 29.09.2017 16:58
      Highlight Die Zürcher sind noch 20 Jahre am Abstottern der Swiss Milliarden...
      14 0 Melden
    • Ruedi Frei 29.09.2017 19:03
      Highlight Zürich zahlt im falle bald 1/4 der gesamten Einnahmen des Bundes!! Plus noch 600 Mio an die sog. ‚armen‘ Kantone. Aber der Brüttener Tunnel wird wegen v.a. Auch wegen der Ostschweiz (TG, SG etc) gebaut. Wenn wir schon beim Geld sind, welcher Kanton ausser ZH hat den grösseren Teil der Autobahnen selber bezahlt, hä?
      9 16 Melden
    • Chäsraphel 29.09.2017 21:37
      Highlight Zwischen Winterthur und Zürich besteht schon seit Jahren ein Engpass, ein einziger Verspäteter Zug kann sich bis nach Bern / St. Gallen auswirken, da die Züge in einer sehr dichten Taktfolge hintereinander fahren. Zusätzlich werden in den nächsten Jahren wegen Bauarbeiten am Abend rund die hälfte aller S-Bahnen von Zürich nicht nach Winterthur fahren, da die Kapazität fehlt und das bis 2022. Der Kanton Zürich investiert viel Geld in seinen öv... vielleicht wäre es an der Zeit das Luzern sein Schicksal selbst in die Hand nimmt und den Bahnhof aus eigener Kasse finanziert?
      5 3 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:06
      Highlight Luzern hat sich bisher leider nicht gross für den ÖV interessiert. Der Kanton könnte ja den Tiefbahnhof vorfinanzieren, wie es Zürich mit der DML auch gemacht hat (ist vom BAV auch so vorgesehen). Dann hätte man den Bahnhof früher als wenn man auf den nächsten Ausbauschritt warten müsste...
      5 1 Melden
    • Chrutondchabis 30.09.2017 07:38
      Highlight Zettie, leider hast du absolut recht. Der Kanton Luzern hat sich mit dem KP17 leider zu viele Sparübungen vorgenommen und der ÖV muss nun besonders bluten. Die vbl musste 60 von 300 Billettautomaten abbauen, der Tiefbahnhof wird ganz weit weg geschoben etc. Hauptsache die 300k Verdiener beim Kanton kriegen jedes Jahr einen neuen SUV...
      4 1 Melden
    • dan2016 30.09.2017 11:16
      Highlight @Ruedi Frei, bitte einfach die Quellen für Deine Behauptungen darlegen.
      3 1 Melden
  • Micha Schläpfer 29.09.2017 14:43
    Highlight Bei solchen Geldmengen kommt mir immer die Swissair in den Sinn...
    9 26 Melden
  • Str ant (Darkling) 29.09.2017 14:33
    Highlight SBB ist schlichweg zu teuer 20chf nach Aadorf von Winterthur ist wucher
    13 141 Melden
    • aglio e olio 29.09.2017 14:52
      Highlight 9.80 ohne Halbtax

      130 4 Melden
    • andrew1 29.09.2017 14:59
      Highlight Ist nicht wucher. Wucher wäre es wenn die tatsächlichen kosten um einen grossen faktor kleiner wären als die billetpreise. Das gegenteil ist der fall: die billete decken nicht mal die tatsächlichen kosten.
      116 4 Melden
    • Alnothur 30.09.2017 00:30
      Highlight @andrew1: ist so auch nicht ganz korrekt. Die gut ausgelasteten Strecken sind durchaus rentabel.
      6 0 Melden
  • Scaros_2 29.09.2017 14:16
    Highlight Ja ist gut, st gallen und die ostschweiz braucht keiner
    66 15 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:38
      Highlight St Gallen will ja nichtmal ein Tram!
      44 13 Melden
    • Scaros_2 29.09.2017 14:43
      Highlight Was auch sinn macht bei der topographie der stadt.
      14 17 Melden
    • LU90 29.09.2017 14:43
      Highlight Ja, für den Bund zählt leider nur Zürich...
      21 21 Melden
    • amIsanta 29.09.2017 14:53
      Highlight Aber klar doch! Bereits nächstes Jahr gibt es vier Züge stündlich nach SG und im Thurgau baut die SBB momentan auch gerade ziemlich an Angebotsverbesserungen.
      34 1 Melden
    • jSG 29.09.2017 14:58
      Highlight Habe ich mir auch gedacht, St.Gallen braucht wohl endlich einen Bundesrat. Für die jetztigen sieben, kommt nach Winterthur nur noch Sibirien.
      18 21 Melden
    • jk8 29.09.2017 15:01
      Highlight Der Brüttenertunnel kommt hauptsächlich der Ostschweiz zugute, was wollt ihr noch mehr? Eine Neubaustrecke nach St. Gallen?
      50 4 Melden
    • HB-CWA 29.09.2017 15:21
      Highlight St Gallen hatte Trämli.. Machte jedoch kaum Sinn für die stotzigen Hügel ringsum und war laut.
      4 4 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 16:02
      Highlight SG hat mehr Angebote mit dem Ausbau der S-Bahn gekriegt. Zusätzlich eine 3. Verbindung nach ZH pro Stunde.
      Der Brüttenertunnel kommt der Ostschweiz zu gute
      16 3 Melden
    • nukular 29.09.2017 16:24
      Highlight Es gibt auch nach st.gallen noch was. Z.b st.gallen-heerbrugg-sargans-chur...
      7 1 Melden
    • Scaros_2 29.09.2017 16:27
      Highlight Es ist ja schön wenn man AB ST. Gallen alle die tollen verbindungen hat - nur damit hat man den Öv rund herum vergewaltigt.

      Sucht mal nach eine zigverbindung von winterthur nach Rheineck z.b.

      Schaut dann was für zeiten welcher zug geht oder wie man fahren müsste.

      Davon dann "danke" sagen das es so hochfrequentiert ist? Nö da nutze ich lieber das auto
      5 6 Melden
    • jk8 29.09.2017 18:06
      Highlight @Sxaros, ich möchte mich im Namen der SBB entschuldigen, dass es keine direkte NonStop-Verbindung von Winterthur nach Rheineck gibt.
      13 2 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 18:21
      Highlight Was jammerst denn? Winterthur-SG 3x die Stunde
      SG-Rheineck per S-Bahn...
      6 3 Melden
    • Scaros_2 29.09.2017 18:58
      Highlight @Fabio

      hast du die Zeiten angeschaut? 2x zur VOllen stunde und 1x um 36 wobei man meistens noch 20min warten muss in St. Gallen. Das ist umständlich
      1 5 Melden
    • nukular 29.09.2017 21:00
      Highlight Wann kapierts ihr endlich?! Es geht nicht darum, dass man nicht nach SG kommt, sondern von SG richtung rheintal weiter nach chur...
      2 1 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:12
      Highlight @Scaros_2: Die Züge können in St. Gallen nun mal nicht alle zur gleichen Zeit ankommen und abfahren, logisch gibt es bei manchen Verbindungen längere Wartezeiten. Andere sind dafür super. Das ist aber an jedem grösseren Bahnhof so (auch in Zürich!) und liegt in der Natur des Taktfahrplans: Um die volle und halbe Stunde kommen die Fernverkehrszüge an und fahren wieder ab und dazwischen gibt es Platz für die S-Bahnen.
      In St. Gallen wird sich aber in den nächsten Jahren noch einiges ändern.
      3 0 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 18:58
      Highlight @nukular Es kann nicht auf jeder Verbindung Top-Anschlüsse geben.
      Und wenn man mehr will muss dee Kanton halt vorstellig werden an den richtigrn Orten.
      1 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 29.09.2017 14:06
    Highlight Es ist zu befürchten, dass grosse Fehlinvestitionen getätigt werden. Das autonome Fahren wird spätestens in 20j alltägliche Realität sein und das Mobilitätsverhalten auf den Kopf stellen. Fliessen solche Szenarien irgendwie in diese Planungen ein?
    28 92 Melden
    • B-Arche 29.09.2017 14:25
      Highlight Aha. Die ganzen autonomen Autos sorgen dafür dass die Menschen nicht mehr zur Arbeit fahren? Und dass es nie wieder Stau gibt?

      Wenn man nur einen Hammer hat (eine Strasse) dann sieht jedes Problem wie ein Nagel aus (Auto).

      Auto und Strasse skalieren schlecht.

      Und es geht um Massentransport. Und gewisse Knotenpunkte sind so dicht da helfen Deine autonomen Autos gar nicht.
      55 12 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:41
      Highlight Vorher ist die Kernfusion fertig.

      Wie kann man nur so naiv sein und der Industrie alles glauben?! Wenn sich autonom fahrende Wagen und solche mit ohne Hirn die selbe Strasse teilen sollen gibt es einen grossen Berg an ungelösten Problemen. Ich würde da nicht wetten, dass du in 20 Jahren von Hintertupfingen nach Mittelerde fahren kannst ohne zumindest teilweise selbst zu fahren.
      26 11 Melden
    • sephiran 29.09.2017 14:42
      Highlight der bund hat das autonome fahren sehr stark im blick und setzt auch stark darauf. quellen kann sich jeder selber suchen, da bin ich zu faul. habe mich aber aufgrund meiner bachelor-arbeit damit auseinandergesetzt
      20 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 15:15
      Highlight Nochmals meine Frage: Setzt man sich mit solch grundlegenden Fragen auseinander, bevor man 11'500 Millionen Franken mit einem Realisierungshorizont von 15 Jahren bindet?

      Oder läuft das mehr so nach dem Denkmuster obiger zwei Kommentatoren ab? Strasse? Wäääk. Auto wääk. Innovation? Sicher nicht.
      10 31 Melden
    • tschoo 29.09.2017 17:33
      Highlight Auch in 20 Jahren wird sich noch nicht jeder ein selbstfahrendes Auto leisten können oder wollen, gerade auch Studenten oder Lehrlinge. Und dann gibts vielleicht 2 Kinder pro Familie, kauft man dann drei oder vier selbstfahrende Autos, damit alle zur Arbeit können? Zudem wird die Einwohnerzahl auch nicht unbedingt kleiner, dasselbe mit den Ansprüchen an die Mobilität.
      7 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 17:54
      Highlight Niemand will den öffentlichen Nahverkehr abschaffen, es steht einfach zur Diskussion, ob man diese enormen Investitionen wirklich gut durchdacht hat.

      Ganz sicher aber wird man die selbstfahrenden Autos eher nicht selber besitzen müssen (und wollen). Man ordert Fahrstrecken nach Bedarf - entsprechend ist das Argument der sich leisten könnens eher keins, zumal der ÖV aktuell enorm teuer ist und nur bezahlt werden kann, weil massiv subventioniert wird.
      5 10 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 17:56
      Highlight @Toerpe Zwerg: Glauben sie denn, dass beim Bund nur Vollidioten arbeiten und sich keine Gedanken machen?
      15 2 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 18:22
      Highlight Es wird in 15 Jahren und auch nicht in 30 Jahren flächendeckend selbstfahrende Fahrzeuge geben.
      Die wenigsten werden sich so eines leisten können/wollen.
      7 5 Melden
    • robben 29.09.2017 18:39
      Highlight lieber toerpe, und ob 'man' sich mit dieser fragestellung auseinandersetzt. sowohl die sbb wie auch die forschung und private testen und modellieren. nur die zukunft kann trotzdem keiner voraussagen, weshalb auf das bewährte erfolgsmodell strasse-schiene gesetzt wird. es ist von aussen schwer zu ermessen, wie viel gedankliche arbeit hinter diesen teuren minutengewinnen steckt, aber es geht nicht zuletzt auch um die wertsteigerung einer bereits heute extrem wertvollen infrastruktur.
      7 0 Melden
    • Elmas Lento 29.09.2017 18:46
      Highlight Der Ausbau der Zugverbindungen und autonome Autos widersprechen sich doch nicht, die können sich sogar perfekt ergänzen:
      Am morgen bestelle ich mit meiner Mobility-App ein Auto, diese fährt mich zum nächsten (gut ausgebauten) Bahnhof. Je nach dem werden unterwegs noch weitere Passagiere mit demselben Weg aufgesammelt.
      Vom Bahnhof aus nehme ich den Zug (die Hauptstrecken kann ein Auto niemals so schnell zurücklegen wie der Zug) und am Endbahnhof steige ich um auf ein autonomes Auto oder den Bus. Die Kosten werden automatisch berechnet, ich löse nur ein Ticket "Zuhause->Arbeit"
      8 1 Melden
    • kobL 29.09.2017 18:50
      Highlight Das autonome Fahren wird sicherlich kommen, aber damit wird der effiziente Zugverkehr nun mal nicht einfach so ersetzt. Und so schnell wird das flächendeckende autonome Fahren nicht erlaubt werden. Vor allem Ethikfragen, wie z.B. in was soll das autonome Fahrzeug reinknallen falls ein Unfall unvermeidbar ist, werden nicht so schnell geklärt sein wenn sie überhaupt klärbar sind. In 20 Jahren wird es vielleicht auf der Autobahn erlaubt sein, autonom unterwegs zu sein, innerorts eher nicht.
      4 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 19:47
      Highlight Die wenigsten werden sich so eines leisten können/wollen.

      Und wieso muss man das, um sie zu benutzen?
      1 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 21:32
      Highlight Das Astra hält einen Regelbetrieb autonomer Fahrzeuge auf Autobahnen innert 8 Jahren für machbar.
      1 5 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:15
      Highlight "Nochmals meine Frage: Setzt man sich mit solch grundlegenden Fragen auseinander, bevor man 11'500 Millionen Franken mit einem Realisierungshorizont von 15 Jahren bindet?"
      Kurz gesagt: Ja, tut man.
      @Fabio74: 15 Jahre sind vielleicht etwas knapp (aber vielleicht möglich), in 30 Jahren werden selbstfahrende Autos aber wohl alltäglich sein. Schau mal an, wie sich die Computer in den letzten 30 Jahren entwickelt haben...!
      2 0 Melden
    • Ökonometriker 30.09.2017 07:31
      Highlight @Toerpe Zwerg: Nehmen wir an Sie wollen von Bern nach Zürich, Zentrum zu Zentrum. Das geht am bequemsten und schnellsten mit dem Zug. Auch ein selbstfahrendes Auto wird nicht schneller im Stau stehen.
      Und 11.5 Mia. über 15 Jahre sind keine 800 Mio. im Jahr - das ist ein knappes Budget für die Bahninfrastruktur.

      Insgesamt sollte in Bahn und Strasse mehr investiert werden - wir haben inzwischen mehr Stauprobleme als viele US-Städte, was peinlich und ineffizient ist.
      2 0 Melden
    • Posersalami 30.09.2017 08:24
      Highlight Also eigentlich wäre es am besten, wenn man nicht mehr so mobil sein müsste. DAS wäre effizient!
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 30.09.2017 09:30
      Highlight "Zentrum zu Zentrum" ist ein eher seltener Fall. Ich wohne in der Stadt, eher nahe vom HB. Wenn ich nach Bern zentrumsnah mit dem Zug gehe, brauche ich 40% der Zeit für die Feinverteilung. Deshalb bin ich mit dem Auto selbst mit stockendem Verkehr in Egerkingen schneller. Klar, habe in Bern jeweils einen PP vor ort ...

      Die Strecken sind in der Schweiz meist zu kurz, als dass die Schiene ihre Vorteile ausspielen könnte.
      0 3 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 19:00
      Highlight Wer soll denn die Fahrezeuge bezahlen? Der Steuerzahler? Gehts noch absurder?
      Wer wie heute ein Auto braucht, kauft, least, mietet eins.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 02.10.2017 21:04
      Highlight Natürlich nicht @ Fabio, es ging mir nur um eine Relation zu diesen. Enormen Investitionen mit verhältnismässig geringem Effekt.

      Die neuen Anbieter werden diese Investionen tätigen - und dem traditionellen ÖV stark zusetzen und ihn punktuell obsolet machen.

      0 1 Melden
    • Fabio74 03.10.2017 14:47
      Highlight Schön und die neuen Anbieter machen dies nicht aus Spass an der Freude, sondern um Geld zu verdienen. Also wird ein Angebot entsprechend kosten
      0 0 Melden
  • Makatitom 29.09.2017 13:39
    Highlight Das heisst, Morgens von 06:00 bis 08:00 Uhr und abends von 16:00 bis 18:00 Uhr sind ganze 20 Züge voll ausgelastet, und in der restlichen Zeit fahren vier Züge pro Stunde leer hin und her. Kann der Doris bitte jemand ein kleines bisschen Hirn schenken?
    30 92 Melden
    • grumpy_af 29.09.2017 14:45
      Highlight Schon heute pendeln viele Leute ausserhalb der Stosszeiten, um diese zu entlasten.
      48 8 Melden
    • Chääschueche 29.09.2017 14:53
      Highlight @Maka
      Dir sollte man auch gleich ein bisschen davon schenken.

      Es ist ein Plan der noch nicht definitiv abgesegnet wurde. Daher gibt es da zu 100% noch änderungen.
      Des weiteren... Rollmaterial das nicht bewegt wird kostet auch. (vermutlich nicht so viel wie wenn es bewegt wird, aber es kostet)
      18 2 Melden
    • Tsunami90 29.09.2017 15:39
      Highlight Hab noch nie einen leeren Zug zwischen Bern und Zürich gesehen. Egal zu welcher Zeit.
      48 0 Melden
    • jk8 29.09.2017 15:51
      Highlight Es ist gut möglich, dass der Viertelstundentakt zunächst nur in der HVZ kommt. Später wird dieser jedoch auch für den ganzen Tag "lohnen".
      Beispiel:
      Vor zehn Jahren wurde der 1/4h Takt zwischen Rapperswil und Zürich in den HVZ eingeführt. Heute ist dieser sogar am Sonntagnachmittag nicht mehr wegzudenken, und die Passagierfrequenzen sind höher als auf so manchen Ferverkehrslinien.
      14 0 Melden
    • Taebneged 29.09.2017 20:12
      Highlight Geld sinnvoller ausgeben könnte man auch mit weniger Militärausgaben. Da wäre vielleicht etwas Hirnaktivität besser eingesetzt. Und es soll keiner mit einer akuten Bedrohungslage kommen und die Schweiz werde überfallen... 😂
      4 3 Melden
  • pondering 29.09.2017 13:28
    Highlight Sofortiger Stop für weiter Investitionen in SBB und Zürcher VBZ. Zu viel Gleise, zu viel Trams die mit10%Besetzung in 10min Takt fahren. Unangenehme SBB Kultur mit zu vielen 1.Klasse Wagen und zu wenig 2.Klasse Wagen. Alte dreckige Wagons, mit stinkenden Toiletten, und doofen "Biberli Mineral Kaffee" Service.
    Und für all das muss ich zahlen min 8 Fr für 15 min Fahrt.
    Wirklich doofe langfristige Finanzierungen, die noch die lauten, klapprigen, in der Nacht alle aufweckenden Mirage Tram am Leben halten. ich wohne in der 3 Reihe von Stockerstrasse, aber Mirage höre ich deutlich . Weg damit!
    11 176 Melden
    • Datsyuk 29.09.2017 14:41
      Highlight Ach, du meine Güte! Jetzt muss Cannabis legalisiert werden. Es täte dir gut.
      123 3 Melden
    • meine senf 29.09.2017 14:57
      Highlight Was wäre es wohl für eine Geräuschkulisse, wenn alle 100 Passagiere im klapprigen Tram stattdessen in 100 Einzelautos vorbeifahren würden?
      64 2 Melden
    • Lambda 29.09.2017 15:00
      Highlight Die Mirage sind seit 2010 nicht mehr in Zürich in Betrieb, heute fahren sie in der Ukraine. Von dort sind sie wohl kaum bis in die Stockerstrasse zu hören.
      Und zu ihrem Glück: Die SBB-Minibar gibts auch nur noch bis Ende Jahr ;)
      73 1 Melden
    • pondering 29.09.2017 15:01
      Highlight Datsyuk, sprichst wohl aus Erfahrung über wohltuende Wirking von Grass. Nein danke.
      Aber es muss einmal gesagt werden was viele Leute über SBB denken.
      1 66 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 15:27
      Highlight Was hat Günter Grass und die SBB mit einem nicht mehr fahrenden Tram zu tun?
      36 2 Melden
    • Mr. Stärneföifi 29.09.2017 15:44
      Highlight Die Definition von „viele“ würde bedeuten, dass es die Mehrheit beträfe, was nicht der Wahrheit entspricht. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist mit dem ÖV und der SBB zufrieden. Abstimmungsresultate diesbezüglich zeigen dies deutlich.
      19 0 Melden
    • Datsyuk 29.09.2017 15:54
      Highlight Pondering, ich spreche aus Erfahrung. Deshalb kannst du meinem Rat auch bedenkenlos folgen.
      14 2 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 16:04
      Highlight Die Mirage sind längst aus dem Liniendienst entfernt worden.
      Du zahlst im ZV nach Zonentarif und den legen NICHT dieSBB fest!
      17 4 Melden
    • pondering 29.09.2017 16:18
      Highlight meine Senf, wenn das nur gerechtfertigt wäre:"100 Passagiere im klapprigen Tram, anstelle alle einzeln in ihren Wagen". Nach 20Uhr fahren Trams mit 1 bis 2 Passagieren. Zu den Zeiten wäre viel besser Minibusse einzusetzen. Aber nein, die Trams MÜSSEN ihre Strecke ganz durchfahren auch in der Nacht.
      weil sie dämlich unflexibel sind....
      0 30 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 18:23
      Highlight in welcher Welt fahren abends nur 2 Personen pro Tram? Sicher nicht in Zürich
      Die Trams fahren bis ca 1 Uhr nachts, von wegen die ganze Nacht.
      19 2 Melden
    • pondering 29.09.2017 19:16
      Highlight Soielt doch keine Rolle ganze Nacht oder nicht, aber sehr sehr oft leer. Es entsteht das Gefühl dass die SBB das gar nicht kratzt, sie beziehen sich auf technische Notwendigkeit, auf vereinbarte Fahrpläne. Aber das ich aus meiner Tasche so ein Blödsinn zahlen muss, interessiert sie nicht. Deshalb sind in der Stadt Zürich auch andere Dinge so teuer, ein Ökonom könnte das ganze sicherlich plausibel erklären.
      1 18 Melden
    • Chäsraphel 29.09.2017 22:10
      Highlight Die alten Mirage-Trams fahren seit 2011 nicht mehr in Zürich... Und die von dir gemeinten Tram 2000 werden auch bald ersetzt.
      4 0 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:17
      Highlight Nein, die SBB kratzen die Zürcher Trams herzlich wenig ;-) .
      7 0 Melden
    • Fabio74 02.10.2017 19:03
      Highlight Die Betreiberin der Trams in Zürich, heissen VBZ. Diese sind Teil des ZVV.
      Die SBB haben Null und nichts damit zu tun.
      Und leer sind die allerwenigsten Trams.
      Diese fahren So-bis Do. Spät abends alle 15 Min. Fr/Sa alle 10 längstens bis 1 Uhr früh.
      Bevor du kommentierst, wäre es hilfreich bei den Fakten zu bleiben
      2 0 Melden
  • andrew1 29.09.2017 13:27
    Highlight Ich frage mich wie clever es ist noch in den zug zu investieren. In naher zukunft sind busse und autos selbstfahrend. Vielleicht gibt es sogar doppelstöckige bus Kompositionen mit mehreren wägen. Spätestens dann wird die schiene obsolet.
    Die strasse führt nun mal in jedes quartier und zu praktisch jedem haus, was bei der schiene nicht möglich ist. Schon heute sind nur 20 % der personenkilometer auf der schiene(80% strasse). Also nur ein sehr teurer tropfen auf den heissen stein.
    23 102 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 14:28
      Highlight Neun Blitze und kein einziges Herzli und keine Antwort auf diesen Post?

      Dabei ist es genau die richtige Frage.
      13 56 Melden
    • aglio e olio 29.09.2017 14:30
      Highlight und die 1250000 Passagiere die von der SBB im Schnitt täglich transportiert werden, lassen sich dann von selbstfahrende Autos rumkutschieren.
      50 5 Melden
    • aglio e olio 29.09.2017 14:34
      Highlight Bei durchschnittlicher Belegung von 1,6 Personen pro Fahrzeug (im Jahr 2010), sind dann täglich über 780000 zusätzliche Fahrzeuge unterwegs.
      Gute Idee Andrew. Oder doch nicht?

      https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/551b9f2aab5c37713b002f00
      46 6 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:36
      Highlight Ja und die Kernfusion kommt auch bald!
      19 8 Melden
    • sephiran 29.09.2017 14:48
      Highlight züge bleiben von zentrum zu zentrum immer noch schneller und dann wird es auch autonome züge geben. ausserdem sind züge immernoch effizienter als pkws, trotz autonomie. für längere strecken sind züge einfach praktischer, da sie viel weniger haltestellen haben als bspw. ein bus
      26 3 Melden
    • Chääschueche 29.09.2017 14:56
      Highlight Aha... weil Autos jetzt Autonom fahren gibt es weniger ÖV Benutzer?
      Ehm... die Strassen werden durch Autonome Autos nicht leerer. Den Führerschein wird es weiterhin brauchen, die Kosten für Autofahren bleiben gleich hoch und ehm... die Fahrtdauer ebenso.

      Busse mit mehreren Wagen? Ich möchte gerne eine Quelle dazu. Danke.
      20 5 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 14:57
      Highlight Toerpe Zwerg, man hat jetzt der Schweizer Bevölkerung über 30 Jahre lang "mehr und noch mehr ÖV" als Lösung für sämtliche erdenklichen Verkehrsprobleme verkauft.

      Dieses Denken bringt man nicht so schnell wieder aus den Köpfen raus.
      7 22 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 15:02
      Highlight @aglio e olio: Es geht nicht darum, dass der ÖV überflüssig werden soll.
      In Städten und auf Hauptstrecken mit grosser Verkehrsdichte werden Bahn und ÖV weiterhin ihre Berechtigung haben.
      Aber ob angesichts der absehbaren Entwicklung zu (teil-)autonomem Fahren diese gigantischen Investitionen gerechtfertigt sind, ist zumindest fragwürdig.
      Wenn nur schon auf der Autobahn autonomes Fahren möglich sein wird, dann verliert die Bahn zB. einen ihrer grossen komparativen Vorteile, nämlich die sinnvolle Nutzbarkeit der Reisezeit. Dies wird nicht ohne Auswirkungen auf das Nutzungsverhalten bleiben.
      8 15 Melden
    • andrew1 29.09.2017 15:20
      Highlight Ich spreche nicht davon massentransportmittel durch den motorisierten Individualverkehr zu ersetzen. Sondern durch selbstfahrenden busskompositionen mit 40-100 plätzen. Der reibwert der reifen wird ca 0.9mü sein(zug 0.1-0.2mü) was deutlich geringere abstände von deutlich unter einer sekunde erlaubt da keine reaktionszeiten vorhanden sein werden bei selbstfahrenden fahrzeugen. Zudem hat man auch keine grossen zugfolgezeiten wegen dem signalabstand. Wie soll da die schiene mithalten?
      3 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 15:37
      Highlight Wir haben in der Schweiz kaum Öffentlichen Fernverkehr, weil nichts fern ist.

      Ich wohne in der Stadt Zürich und bin beruflich häufig in der Stadt Bern. Reise ich mit dem ÖV, brauche ich für diese Strecke Punkt zu Punkt im aller besten Fälle 1.45 Stunden. Mit dem Auto bin ich selbst auf dieser Strecke und stockendem Verkehr bei Egerkingen schneller.

      Punkt zu Punkt hat entscheidende Vorteile und spart viele Kilometer. Kann ich bei Punkt zu Punkt während der Fahrt arbeiten, ist der ÖV ohne jeden Vorteil.
      7 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 15:38
      Highlight Das Autonome Fahren auf Autobahnen btw. wird schon in 10 Jahren Normalität sein.
      6 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 15:40
      Highlight Schlussendlich wird es eine Kombination sein zwischen Mitfahren und individueller Feinverteilung @ andrew.
      7 4 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 16:06
      Highlight Träum deine feuchten Träume.
      Bis diese Geschichte Realität wird, dauerts eine ganze Weile. Und wie dan ganze umgesetzr wird sehen wir dann. Ebenso wie das ganze finanziert werden soll
      5 6 Melden
    • aglio e olio 29.09.2017 16:19
      Highlight atomschlaf, ich bezog mich auf Andrews Aussage "Spätestens dann wird die schiene obsolet.".
      Als Massentransportmittel wird die Bahn noch lange nicht durch ein effizienteres Transportmittel ersetzt werden können. Ich nehme an du denkst an autonome selbstfahrende Autos, die eines Tages dicht an dicht durch die Strassen fliessen werden.
      Kanns nicht besser beschreiben.
      Das passiert vielleicht wirklich einmal. Bis dahin vergehen noch Jahrzehnte. Das Ganze wäre eine Art gigantischer künstlicher "Organismus" aus vernetzten Individuen (Autos). Den techn. Aufwand sollte nicht unterschätzt werden.
      3 2 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 18:08
      Highlight @Toerpe Zwerg: Klingt alles toll, wie aus dem Prospekt! Nur was machen sie mit all den Autos, die zu alt sind für die Technik? Es wird 2-3 Jahrzehnte dauern bis alle Autos das haben ab dem Tag der Einführung. Selbt dann, dann haben wir noch viel mehr Menschen und Güter zu bewegen.
      7 5 Melden
    • robben 29.09.2017 18:43
      Highlight wer die ganz präzisen voraussagen abgibt, macht mich extrem skeptisch... und muss sich später daran messen lassen...
      2 1 Melden
    • sowhat 29.09.2017 19:46
      Highlight .... und all händ glacht....
      Wenn ich das hin und her hier so lese, dann kommt mir doch die Melodie in den Sinn.

      Hmmpff ich schaffs leider nicht das hier sauber einzubauen, Sorry..
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 29.09.2017 20:32
      Highlight @Toerpe: Du wohnst in der Stadt Zürich? Gemäss Kommentar von vor kurzem mit Seeanstoss und weit weg von jedem Nachbarn. Inwiefern kann ich deine Aussagen ernst nehmen?
      3 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.09.2017 21:26
      Highlight Och Charlie, auch in der Stadt Zürich gibt es Häuser mit Seeanstoss ...

      Nein im Ernst, ich hielt es für relativ deutlich satirisch gemeint, als ich als Reaktion auf die Nöte des Kiffers in der Mietwohnung geschrieben hatte, mein nachbar könne auch sein Hanffeld abfackeln, ohne dass es mich stören würde.

      Ich wohne tatsächlich in der Stadt und nicht mit Seeanstoss, jedoch auch ohne die Nöte des Mehrfamilienhaus Mieters.
      2 4 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:25
      Highlight @andrew1: Signalabstand? Wird es bei autonom fahrenden Zügen nicht mehr geben, die fahren dann im Bremsabstand (ETCS L3) hintereinander her. Der geringere Rollwiderstand der Züge ist genau einer der Gründe, wieso diese dem Auto auch in Zukunft überlegen sein werden - Energieeffizienz! Zudem braucht ein Zug pro Person deutlich weniger Platz als ein Auto.
      Ja, die Schiene trägt heute "nur" 20% der Verkehrsleistung in der Schweiz, dafür benötigt sie aber einen deutlich kleineren Anteil an Fläche als die Strasse.
      2 1 Melden
  • The Origin Gra 29.09.2017 13:26
    Highlight Kann mir jemand sagen welcher Vollidiot dafür gesorgt hat das der NEAT-Lötschberg einspurig wurde obwohl man den Ausbau vorhersehen hätte können?
    Man hätte auch damals schon zwei Röhren bauen können?

    So eine Sinnlose, sicher Zürich-Orientierte Scheiss Kantöndlipolitik
    45 16 Melden
    • amIsanta 29.09.2017 14:55
      Highlight Nö, das Stimmvolk wollte keine durchgehende Röhre. (Ein Teil ist ja bereits zweispurig.)
      11 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 15:05
      Highlight @Gra: Das war eine kleinkarierte Sparmassnahme. Klassischer Schildbürgerstreich.

      Der LBT ist ja zu ca. 1/3 voll zweispurig ausgebaut, ca. 1/3 ist die 2. Röhre vorhanden, aber nicht ausgebaut und 1/3 gibt es nur 1 Röhre.
      Tunnelbohrmaschinen und Personal waren vor Ort. Man hätte den Vollausbruch der 2. Röhre für relativ wenig Geld (150-200 Mio IIRC) haben können und hat es nicht gemacht.
      Dümmer geht nümmer.
      31 0 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 15:06
      Highlight @Gra: Ähnliche Geschichte übrigens am Bahnhof Stadelhofen: Auch dort hat man auf das 4. Gleis verzichtet um ein paar Dutzend Mio. zu sparen.

      Jetzt muss man dies mit zigfachem Aufwand nachholen.

      Leider ist es eine hiesige Krankheit, kleinkariert zu planen und zu bauen, nicht nur bei der Bahn sondern auch beim Strassenbau.
      29 0 Melden
    • c_meier 29.09.2017 15:28
      Highlight Das war damals 1996 im Neubau für das Parlament eben zu teuer im Lötschberg alles auf 2 Spur auszubauen....

      Jetzt kostet der Ausbau auf 2 Spuren durchgehend wahrscheinlich das drei oder Vierfache für die erneute Bauinstallation, Sprengungen, Rohbau, Endausbau usw.
      Immerhin, man kann dann gleich auch Ausbesserungsarbeiten im durchgehenden Tunnel planen und dann koordiniert durchführen.
      10 0 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:27
      Highlight Strassenbau und kleinkariert? Ich sage nur Transjurane...
      Das 4. Gleis am Stadelhofen wurde gespart, weil man vor einer Ablehnung der S-Bahn durch das Stimmvolk Angst hatte, wenn diese zu teuer gewesen wäre (dieses hat ja zuvor eine S- und U-Bahn für Zürich abgelehnt).
      1 2 Melden
    • atomschlaf 30.09.2017 08:18
      Highlight Richtig. Und die ach so fortschrittliche SP hatte damals an vorderster Front gegen die U-Bahn gekämpf.

      Jaja, unsere Genossen hatten schon immer einen vorausschauenden Blick...
      2 0 Melden
  • Kommemtar 29.09.2017 13:07
    Highlight Wie siehts mit Projekten wie Cargo sous terrain aus? Dies könnte doch bei entsprechender Ausbaustufe den Güterverkehr enorm entlasten.

    Sonst bin ich gleicher Meinung ausser das man in Basel endlich etwas tun sollte!
    32 4 Melden
    • sephiran 29.09.2017 14:52
      Highlight Cargo sous terrain läuft noch. Sie haben die erste Finanzierungsrunde für den ersten Prototypen erfolgreich abgeschlossen, so viel ich weiss. Bundesrat hat auch entsprechende Gesetzgebungen ausgearbeitet. Erste Strecke soll ja 2030 starten, da bin ich persönlich noch ein bisschen skeptisch^^
      9 0 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 15:04
      Highlight Viel zu progressiv für die Schweiz. Das kommt dann vielleicht mal in Singapur oder Shanghai, aber nicht bei uns.
      6 5 Melden
    • c_meier 29.09.2017 15:35
      Highlight Cargo sous-terrain ist soweit ich weiss ein mehrheitlich privates Projekt, daher kommt das in diesen Überlegungen nicht vor
      3 0 Melden
  • atomschlaf 29.09.2017 12:58
    Highlight Hat man sich auch Gedanken darüber gemacht, wie man diesen Luxus-ÖV künftig noch finanzieren will?

    Der Kostendeckungsgrad liegt mittlerweile deutlich unter 50 Prozent.
    http://bit.ly/2yKppUV

    Will man die Steuerzahler noch stärker melken?
    Oder die jetzt schon vielfach an der Schmerzgrenze liegenden Tarife noch weiter anheben?
    Was wird aus diesen Investitionen wenn sich autonome E-Autos auf breiter Front durchsetzen sollten?
    17 66 Melden
    • B-Arche 29.09.2017 13:58
      Highlight Die "autonomen E-Autos" transportieren täglich 30000 Leute von Winterthur nach Zürich?

      Die Strasse wird von "autonomen E-Autos" besser ausgenutzt, der Effekt wird aber deutlich unter Faktor 1.5 bleiben.

      "Autonome E-Autos" lösen das Kapazitätsproblem "Strasse" nicht.

      Ausserdem gibt es automatische Züge. Siehe UBahn Singapur.
      35 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 13:58
      Highlight Tja, liebe Leute, vom blitzen wird der ÖV auch nicht billiger... LOL

      Sieht mir schwer nach Realitätsverweigerung aus.
      12 61 Melden
    • B-Arche 29.09.2017 14:20
      Highlight Ich denke du verstehst es absichtlich nicht. Die Automatisierung des Autos löst die Probleme der Strasse nicht. Ich sehe das einmal im Monat im Silicon Valley wenn die sechsspurige 101 jeden Morgen und Abend stillsteht. Das automatische Auto löst das nicht. Auch wenn man im Valley autozentriert denkt.

      Schiene vs. Strasse ist orthogonal zu automatisch vs mit Fahrer.

      Die autonomen Züge sind bereits da muss man nicht einmal warten.
      25 3 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:38
      Highlight Wie soll man zukünftig den steigenden Individualverkehr finanzieren? Schliesslich wälzt das gute Auto jährlich 5 mia auf die Allgemeinheit ab an Kosten! Und woher soll all die Energie kommen? Ein Zug braucht mindestens 25% weniger Energie pro Passagier.
      20 5 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 16:08
      Highlight Wer finanziert denn deine feuchten Auto Träume?
      5 11 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:29
      Highlight Der Kostendeckungsgrad eines Autos liegt aber noch deutlich tiefer, wenn man alle externen Kosten einberechnet...
      2 4 Melden
    • atomschlaf 30.09.2017 22:19
      Highlight Nein, zettie94 (und Fabio und Salami) das stimmt bei weitem nicht.

      Gemäss den neuesten, erst vor wenigen Tagen publizierten Daten des Bundesamts für Statistik, betragen die ungedeckten, nicht durch die Nutzer getragenen Kosten beim privaten motorisierten Strassenverkehr eben mal 6 Rappen pro Personenkilometer, während sie beim Schienenverkehr 24 Rappen pro Personenkilometer, also viermal mehr betragen!

      Quelle:
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/kosten-finanzierung.assetdetail.2962951.html
      7 0 Melden
    • rich enough 01.10.2017 00:21
      Highlight Stimmt nicht, zettie. Kostendeckungsgrad des ÖV liegt unter 50 Prozent!
      Beim Auto fehlen dagegen nur wenige Rappen pro Kilometer für volle Kostendeckung.
      5 0 Melden
    • zettie94 01.10.2017 22:15
      Highlight @atomschlaf, @rich enough: Interessanterweise kommt das ARE 2016 auf ganz andere Zahlen, dort betragen die externen Kosten des Schienenverkehrs nämlich nur 2.4 Rp/Pkm.
      https://www.are.admin.ch/are/de/home/verkehr-und-infrastruktur/grundlagen-und-daten/kosten-und-nutzen-des-verkehrs.html (Kapitel 3.2).
      Interessanterweise stützt sich der Bericht des BFS auf den Bericht des ARE von 2014.
      1 3 Melden
    • Posersalami 02.10.2017 10:45
      Highlight @ atomschlaf: Bei der Berechnung des Bundes fehlt eine ganze Menge. Die verursachten Kosten hören halt nicht an der Grenze auf..
      1 2 Melden
    • atomschlaf 02.10.2017 12:50
      Highlight @zettie: Habe jetzt keine Zeit, die Zahlen zu studieren, aber vermutlich zählt das ARE die von der Allgemeinheit via Abgeltungen, etc. getragenen Kosten des Schienenverkehrs nicht zu den externen Kosten. (Ist ja auch nicht genau dasselbe, obschon in beiden Fällen die Kosten nicht von den Nutzern getragen werden.)

      Dies könnte die Differenz erklären.
      3 1 Melden
  • blaubar 29.09.2017 12:50
    Highlight Wenn das Bahnnetz ausgebaut wird, wird mehr bahngefahren. Wenn das gewollt ist, ok...
    24 12 Melden
    • sephiran 29.09.2017 14:53
      Highlight mh guter Punkt.. wir sollten alle öffentlichen Abfalleimer abmontieren, dann wird weniger Müll produziert (Y)
      19 1 Melden
    • blaubar 29.09.2017 20:26
      Highlight @Sephi: Seit die Kerichtgebühr eingeführt wurde, wird deutlich weniger Müll produziert. Was man hat, wird benutzt.
      1 1 Melden
  • Das Bier 29.09.2017 12:45
    Highlight Jaja wird mal wieder nur in zürich investiert und basel wo das herzstück wirklich nötig wäre für die zukunft wird mal wieder übergangen

    Das gleiche in luzern :(
    43 43 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 13:11
      Highlight Luzern, ernsthaft?

      Bahn 2035 legt die Schwerpunkte da, wo man die grössten Zuwächse prognostiziert:

      "Die SBB möchte auf allen überlasteten Strecken das Angebot ausbauen. Es soll also dort investiert werden, wo die Kunden die Bahn bereits fleissig nutzen und noch weiter nutzen werden."
      https://sbb-medien.ch/step2030/

      23 16 Melden
    • Stambuoch 29.09.2017 13:22
      Highlight Völlig richtig. Anscheinend hört die Schweiz bei Winterthur auf und bsteht einzig und alleine aus Zürich und ein bisschen Bern.

      Dass man den Baslern Gotthardverbindungen via Umsteigen in ürich versucht schmackhaft zu machen, ist bisher ein Flop.

      Für was bezahl ich Steuern, wenn 80% der Infrastrukturinvesitionen der Region Zürich in den Arsch geschoben werden?

      Der Innenstadttunnel wäre ein Quantensprung für den Fernverkehr mit DE. Anscheinend geht vergessen, dass der Löwenanteil des Grenzverkehrs DE/FR/CH via Basel geht und die Kapazitätsgrenze mehr als erreicht ist?
      41 18 Melden
    • Das Bier 29.09.2017 14:46
      Highlight @Posersalami ah ja sie wohnen ja in basel und sehen nicht das gleiche wie ich das beide grossen bahnhöfe überloffen sind und die s bahn verbindungen einfach schei**e sind nach deutschland und frankreich und dringend handlungsbedarf besteht!!! Ihr innerschweizer könnt euch ja hinter eurem mit vergoldeten marmor platen bestückten hb verstecken basel lebt vom ausland und die schweiz lebt von basel (pharma lässt grüssen ;)
      8 6 Melden
    • Das Bier 29.09.2017 15:10
      Highlight @Posersalamo ah und imfall Luzern hat als Bahnhof am 3. meisten Passagiere/Tag in der Schweiz
      17 0 Melden
    • purpletrain 29.09.2017 22:54
      Highlight @Posersalami. Dein verlinkten Dokuments zeigt die Misere. Um von Rotkreuz nach Lausanne zu kommen, muss Sie über Zürich fahren. Obwohl sowohl Rk-Lz als auch Lz-Ls kürzere Fahrzeiten aufweisen als die jeweiligen Verbindungen über Zürich.
      2 1 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:33
      Highlight Solange man sich in Basel nicht mal innerkantonal einig ist, welche Variante man denn beim Herzstück bauen will, wird der Bund wohl kein Geld sprechen wollen. Zudem gibt es eben noch Projekte, welche deutlich mehr bringen, wie eben der Brüttenertunnel (der in erster Linie der Ostschweiz dient) und der Zimmerberg Basistunnel II (der auch den Zugern und Luzernern nützt).
      Es steht den Baslern aber frei, das Herzstück vorzufinanzieren, wie es Zürich mit der DML auch gemacht hat (steht so explizit im Bericht des BAV).
      1 1 Melden
    • dan2016 30.09.2017 11:22
      Highlight @purpletrain.... ich habe auch geschmunzelt als ich das Rotkreuz-Beispiel sah. Schaut mir sehr nach freudschem Verschreiber der SBB aus.... Die denken schlichtweg offenbar jede Verbindung nur noch über Zürich:), schon wieder 2 'überlastet Linine' belastet:)... und dann muss der BAhnhof auch schon bald wieder ausgebaut werden...
      1 0 Melden
    • Posersalami 30.09.2017 12:49
      Highlight Hä? Laut sbb.ch gibts sehr wohl eine gute Verbindung über Luzern?! Und vor allem, wie viele nutzen diese Verbindung? Rotkreuz ist ein Kaff.
      0 0 Melden
    • purpletrain 30.09.2017 14:32
      Highlight @poser. Jepp, mit S-Bahn und halber Stunde Aufenthalt in Luzern. ;) Du scheinst das Problem nicht zu sehen. Wenn alle bequemen Verbindungen über Zürich laufen, muss in und um Zürich ständig ausgebaut werden.
      0 1 Melden
    • Posersalami 30.09.2017 18:37
      Highlight Ja schlimm, es ist nicht jedes Kaff mit jedem anderen Kaff direkt verbunden. Klar hat der Fahrplan Schwächen, aber gehen sie mal ins Ausland..
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    • zettie94 30.09.2017 21:18
      Highlight Zwischen Zürich und Luzern wird das Angebot ebenfalls ausgebaut.
      In Luzern beträgt die Umsteigezeit heute aber auch nur 23 Minuten (in die Gegenrichtung 21), keine halbe Stunde. Und der Zug nach Lausanne steht jeweils bereits am Perron, man kann sich also auch schon einrichten. Die gesamte Verbindung dauert NICHT länger als via Zürich.
      Aber es liegt halt in der Natur eines Taktfahrplans, dass die FV-Züge sich im Knoten begegnen und Anschluss zueinander herstellen und die S-Bahnen dazwischen fahren, wo es Platz gibt. Und da man ab Rotkreuz mit der S-Bahn nach Luzern fährt...
      0 0 Melden
    • purpletrain 30.09.2017 22:04
      Highlight Mit keinem Wort hab ich direkt Verbindungen erwähnt. Das konkrete Beispiel zeigt einfach das der gesamte Verkehr aus dem Kanton Zug in Richtung Bern über Zürich geleitet wird. Und dies obwohl die Ost-West Achse eh schon überlastet ist. Mit Zimmerberg II wird das nochmehr der Fall sein. Man könnte auch Luzern wieder zu einem Knoten machen, würde der Netzstabilität gut tun...
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    • zettie94 01.10.2017 21:50
      Highlight Luzern war noch nie ein vollständiger Knoten und wird es auch nicht werden, solange nicht sowohl ZBT II als auch der Tiefbahnhof Luzern und am besten auch noch gleich der zweite Juradurchstich Olten - Liestal gebaut sind (sonst hat's nämlich keinen Platz mehr für den Halbstundentakt nach Basel).
      Von Zug nach Bern spielt es im übrigen zeitlich überhaupt keine Rolle ob man via Zürich oder via Luzern fährt (von Rotkreuz auch nicht). Ich wähle wenn möglich immer den Weg via Luzern.
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    • purpletrain 02.10.2017 13:28
      Highlight Zettie94, ich wähle auch wenn immer möglich den Weg via Luzern. Aber gib mal in der SBB-app Bern-Zug ein ;) naja, wenigstens wird die Verbindung mittlerweilen in der Gegenrichtung angezeigt ohne das man explizit via Luzern eingeben muss...
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    • zettie94 02.10.2017 17:57
      Highlight @purpletrain: Ja, im Online Fahrplan kommen teilweise ziemlich verrückte Verbindungen raus, weil der halt einfach die kürzeste Verbindung raussucht (solange man nicht mehr Umsteigevorgänge hat, dann werden wohl beide Alternativen angegeben). Und über Luzern dauert die Reise 2 Minuten länger als über Zürich...
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  • Hierundjetzt 29.09.2017 12:44
    Highlight Wow, ein Durchgangsbahnhof für 80'000 Einwöhnerchen (Luzern). Fast jeder Stadtbahnhof in Zürich (Hardbrücke, Stadelhofen oder Oerlikon) hat mehr Passagiere als Luzern. Der HB sogar täglich 441'000.

    Wir müssen endlich aufhören Milliardenbeträge für Partikularinteressen auszugeben. Oder finanziert es zuerst mal selber wie die Zürcher mit der Durchmersserlinie auch.

    Bestes Beispiel Lötschberg: Bern will einen Doppelspurausbau, obwohl wir in 100km Luftlinie bereits einen sauteueren fixfertigen Gotthardbasistunnel haben. Anschluss ans italienische Netz: Nö. Ernsthaft, was soll das?
    53 51 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:59
      Highlight Der Tiefbahnhof Luzern wurde ja auf die lange Bank geschoben.
      Der Kanton hat dort nach der gescheiterten Steuerstrategie auf absehbare Zeit kein Geld für eine Vorfinanzierung und der Bund bemängelt zu Recht das schlechte Kosten-Nutzen-Verhältnis dieses Projekts.
      27 4 Melden
    • emc2 29.09.2017 13:04
      Highlight Gross reden und keine Ahnung haben. Das hier ist leider völlig falsch.

      Luzern hat z.B mehr als dreimal so viele Passagiere pro Tag wie Zürich Hardbrücke. Er ist (gemessen an den Bahnhofbenutzern) zusammen mit Genf der 3. grösste Bahnhof:
      https://reporting.sbb.ch/bahnhoefe
      45 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 13:04
      Highlight @Hierundjetzt: Der Ausbau des Lötschbergtunnels wäre durchaus sinnvoll.
      Der Vorfall in Rastatt (oder auch die Gotthardsperrung vor ein paar Jahren) haben gezeigt, dass eine gewisse Redundanz im Bahnverkehr notwendig ist.

      Beim Lötschbergtunnel sollte man schon den Schildbürgerstreich von damals wiedergutmachen, dass man den Tunnel nicht durchgehend doppelspurig gebohrt hat.
      (Maschinen und Arbeiter waren vor Ort, hätte m.W. lächerliche 150 Millionen extra gekostet, die 2. Röhre fertig zu bohren. Schilda^2)
      30 1 Melden
    • plaga versus 29.09.2017 13:10
      Highlight Der Lötschberg pfeift schon aus dem letzten Loch. Weisst du warum?? Weil zu kurzsichtige Politiker Geld sparen wollten. Ein nachträglicher Ausbau wird teuer. Natürlich bestehen Bern und das Wallis auf eine FERTIGSTELLUNG, schon jetzt passen nicht alle Güterzüge zeitnah durch den Tunnel. Und zuletzt noch dies: Was der Lötschberg mit dem Gotthard zu tun hat, sehe ich nicht ein. Ersterer führt ins Wallis, der andere ins Tessin.
      30 2 Melden
    • christian_meister 29.09.2017 13:14
      Highlight Der Durchgangsbahnhof Luzern hat einen grossen Nutzen für die gesammte Zentralschweiz. Alleine in der Stadt und Agglomeration Luzern wohnen über 200'000 Einwohner. Zu dem hat der Tiefbahnhof von allen geprüften Varianten das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis.
      24 5 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 13:27
      Highlight Der Bahnhof in Luzern hat erstaunlicherweise 91000 Besucher am Tag. Ein Update wäre sicher gut, ein Durchgangsbahnhof wohl nicht verkehrt. Aber nicht zu diesem Preis!

      Hier sind die Besucherzahlen nett aufbereitet:
      http://sbb-visualized.opendata.iwi.unibe.ch/#!


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    • Stambuoch 29.09.2017 13:55
      Highlight Der Durchgangsbahnhof Luzern nützt auch der Nordwestschweiz, der Verkehr nach Italien wird damit wesentlich beschleunigt. Zusammen mit dem Herzstück würde auf der Lini DE/FR-Basel-Luzern-Tessin die Kapazitäten erhöht und die Fahrzeit markant gesenkt werden.

      Bis das Herzstück kommt, sollten Züge aus DE kommend in Basel nur noch an Bad. Bf halten - Zeitersparnis: 20 Minuten!
      16 1 Melden
    • christian_meister 29.09.2017 18:09
      Highlight @Posersalami Klar kostet der Tiefbahnhof Luzern sehr viel. Es ist aber eine Gesammtlösung die extrem viel bringt und kein "gebastel" wie an anderen Orten. Kaum ist man fertig reicht die Kapazität nicht mehr. Sie ermöglicht den Viertelstundentakt nach Zürich und später nach Bern und Basel und gleich auch im gesamten Luzerner S-Bahnnetz. Hinzu kommen Zeitersparnisse und bessere Umsteigemöglichkeiten. Nach dem Motto einmal aber dafür gleich richtig. Die Etappierung wurde verworfen, da so das Kosten-Nutzen-Verhältnis schlechter ist. Und wenn man 120 Jahre nichts macht, wird es dann eben teurer.
      4 2 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2017 20:23
      Highlight Vor dem Tiefbahnhof muss jetzt endlich der Zimmerberg II gebaut werden. Es kann’s nicht sein, dass sämtlicher Verkehr Rotterdam-Genua inkl. Zürich - Innerschweiz durch ein 100 jährigen 1 spurigen Tunnel geleitet wird.
      4 0 Melden
    • Chäsraphel 29.09.2017 22:47
      Highlight Die Gelder sind nicht unfair verteilt, im Raum Zürich muss in kurzer Zeit sehr viel gebaut werden (weil man früher gespart hat) Brüttenertunnel ist längst überfällig genauso ein 4. Gleis am Stadelhofen. Ein Basler und Luzerner Tiefbahnhof wird langfristig sicherlich auch realisiert, da die Projekte nachhaltig und wichtig sind... Momentan wird das Geld aber anderswo dringender gebraucht. Eine Kantonale/Grenzüberschreitende Finanzierung würde die beiden Tiefbahnhöfe schneller realisieren, es würde den örtlichen Bürger aber mehr Kosten (siehe Durchmesserlinie).
      1 1 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:38
      Highlight @Stambuoch: Züge aus D nur noch am Badischen Bahnhof? Zeitersparnis 20 Minuten? Dann passen die Züge aber in der Schweiz nicht in den Taktfahrplan und du hast in gewissen Stunden ab Zürich nur einen Zug zum Badischen Bahnhof und in anderen nur einen zum SBB-Bahnhof. Und wenn du in Basel zur falschen Stunde am Bahnhof landest, dann merkst du, dass der Zug am anderen Bahnhof gefahren wäre. Merkbarkeit des Fahrplans = 0, Umsteigeknoten ade...
      0 2 Melden
    • atomschlaf 30.09.2017 08:19
      Highlight zettie, in Zeiten wo fast jeder ein Smartphone hat, wird die "Merkbarkeit" des Fahrplans auch immer unbedeutender.
      Man sollte stattdessen endlich stärkeres Gewicht auf kürzere Reisezeiten legen.
      3 1 Melden
    • Posersalami 30.09.2017 10:00
      Highlight Nein, es ist wichtig dass man Anschlüsse hat! Ob die Fahrt Zürich - Basel 55 oder 50min dauert ist irrelevant. Der flächendeckende Taktfahrplan ist genial und in dieser Form einzigartig.
      2 3 Melden
    • atomschlaf 30.09.2017 10:15
      Highlight Natürlich ist er genial und einzigartig und war damals vor 30 Jahren auch ein Riesenfortschritt.

      Aber auch bei "einzigartigen" Dingen sollte man sich gelegentlich überlegen, ob sie immer noch sinnvoll, effizient und zeitgemäss sind, vor allem wenn sich gewisse Randbedingungen, in diesem Fall die ubiquitäre Verfügbarkeit von Fahrplaninformationen, radikal verändert haben.
      5 0 Melden
  • Tobi-wan 29.09.2017 12:42
    Highlight Schön, wie Zürich wieder hübsche Bahnprojekte bekommt, wichtige Projekte in Basel und Luzern weiter auf die lange Bank geschoben werden. Sind halt nur Randregionen...
    45 30 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 13:11
      Highlight Der Tiefbanhof Luzern würde nur was bringen als Durchmesser Linie mit einer Beschleunigung des Verkehrs Nord-Süd.
      13 2 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 13:18
      Highlight Dann soll halt Luzern mal ein vernünftiges Projekt machen! Dieser Tiefbahnhof ist VIEL zu teuer (2.4mia bis jetzt nur für den Bahnhof). Die ganze Durchmesserlinie hat 2 mia gekostet!

      Da will sich die bürgerliche Regierung in Luzern ein Denkmal bauen. Das dürfen sie gerne, aber die sollen den Mist selbst bezahlen!
      19 13 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2017 13:51
      Highlight Luzern könnte Ihn ja vorfinanzieren, wie es die Zürcher auch gemacht haben. Er würde radikal günstiger werden. Oh wait, man hat ja nicht mal für das Geld, dafür 2'000 Briefkastenfirmen mehr.
      21 3 Melden
    • christian_meister 30.09.2017 08:37
      Highlight Die 2.4 mia sind für die Durchmesserlinie von Ebikon bis Luzern Nord inklusive Ausbau des Bahnhof Emmenbrücke auf 4 Spuren und den weiteren Anpasdungen. Also für das Gesamtprojekt. Nur der Tiefbahnhof als Sackbahnhof wäre 1.7 mia. Man überlegte sich das zu Etappieren, sieht aber jetzt davon ab.
      0 0 Melden
  • Panda__ 29.09.2017 12:22
    Highlight was ist mit den autobahnen?! das wäre doch viel wichtiger...
    23 129 Melden
    • Energize 29.09.2017 13:12
      Highlight Über deren Ausbau haben wir erst gerade abgestummen. Die Autofahrer werden nicht benachteiligt - keine Panik.
      31 2 Melden
    • K3tsch 29.09.2017 13:18
      Highlight Auf langfristige Sicht gesehen, nein. Ausser du fährst 2095 noch eine Auto (obwohl es dann wahrscheinlich längst keine Fossilressourcen mehr haben wird oder zumindest für den Durchschnittsbürger nicht mehr erschwinglich sein werden).

      Viel Spass dann beim Bezahlen vom Abreissen der Autobahnen.
      19 13 Melden
    • Raphael Stein 29.09.2017 13:53
      Highlight @Ktesch,
      dann wahrscheinlich längst keine Fossilressourcen mehr haben,...
      Ja das ist nicht das Problem.
      Ich frage mich bloss wie die Verteilung der täglichen Konsumgüter von sich gehen wird.
      Sollte das anders gelöst werden, was wir jetzt noch nicht wissen.
      Rohrpost mit frischem Gemüse in den Quartierladen vielleicht?
      Warum nicht. Bis 2095 wird noch viel möglich sein.
      7 0 Melden
    • K3tsch 29.09.2017 14:21
      Highlight @Raphael Stein:

      Das kann ich dir auch nicht sagen. Und auch zu behaupten, dass es 2095 soweit sein soll, ist auch nur vermutet im Moment. Dass die Ölförderung abnimmt und endlich ist, ist dennoch bekannt.

      Wie man den Gütertransport künftig organisieren will, kann ich dir nicht sagen.
      2 1 Melden
    • jjjj 29.09.2017 15:37
      Highlight 2095 sind wir eh alle tot.
      who cares...
      4 4 Melden
    • Raphael Stein 29.09.2017 15:47
      Highlight Ketsch,
      ...Gütertransport künftig organisieren will,

      die Feinverteilung ist keine Sache.
      Bloss, die Orangen aus Spanien, die Avocados aus noch weiter weg...
      Orangen und Avocadospipeline...
      Sicher nicht auf der Schiene.

      1 2 Melden
    • Earc1000 29.09.2017 16:28
      Highlight Wen du mehr Strassen baust werden auch mehr Leute die Strassen verwenden. Bestes beispiel dafür ist Texas wo sie einen Highway hatten der jämmerlich überlastet war. Ihre Losing war es den highway auf 10 Spuren auszubauen. Das Resultat war dass die wartezeiten und der Stau noch schlimmer wurden.
      Strassen skalieren sehr schlecht, ÖV vergleichsweise viel besser.
      3 1 Melden
  • Jan Portmann 29.09.2017 12:14
    Highlight Die zufahrt nach Luzern, also rotsee und die Bahnhofseinfahrt durch die stadt wäre auch mal bereit für eine grossinvstition. Die Zentralschweiz wurde in vergangenheit stark veenachlässigt
    30 8 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:40
      Highlight Dort kommt hoffentlich mit der Zeit ein vernünftiges Projekt mit einem ordentlichen Kosten-Nutzen-Verhältnis.

      Ich will Deinen Lokalpatriotismus nicht verletzen, aber der Tiefbahnhof ist definitiv eine Nummer zu gross und zu teuer für eine relativ kleine Stadt wie Luzern.
      30 10 Melden
    • christian_meister 29.09.2017 13:10
      Highlight Die Region Luzern hat nach Winterthur den kleinsten ÖV-Anteil im Modalsplit. Dies unteranderem, weil der ÖV bei der aktuellen Infrastruktur nicht attraktiviert werden kann. 9 Varianten wurden geprüft. Der Durchgangsbahnhof hat das beste Kostennutzenverhältnis. Jedoch müsste aus meiner Sicht die Ausfahrt Nord in Richtung Fluhmühle verschoben werden. Dies steigert die Kapazitäten nochmals massiv und verbessert dadurch das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Seit 1896 wurden die Kapazitäten der Hauptlinie nicht mehr verändert. Das Einzugsgebiet Luzern hat zudem über 200'000 Einwohner.
      16 1 Melden
    • rich enough 29.09.2017 13:57
      Highlight @meister: Modalsplit hin oder her. ÖV muss einen Nutzen bringen und darf nicht Selbstzweck sein. Eine reine Modalsplit-Verschiebung generiert noch keinen Nutzen.
      6 3 Melden
    • Stambuoch 29.09.2017 13:57
      Highlight Es geht gerne vergessen, dass der internationale Nord-Süd-Verkehr via Basel-Zentralschweiz geht und eben nicht via Zürich. Luzern und das Herzstück wären da ganz ganz wichtige Projekte zwecks Entflechtungen und Kapazitätssteigerungen. Aber die SBB ist ja zum nationalen ZVV verkommen, was erwartet man da?
      17 2 Melden
    • christian_meister 29.09.2017 18:00
      Highlight @rich enough Da bin ich anderer Meinung. Eine Verschiebung der Pendler von der Strasse auf den ÖV bringt viel. Es reduziert einerseits die Umweltbelastung durch Lärm und Abgase und andererseits kann so allenfalls ganz oder teilweise auf den Ausbau der Strassen verzichtet werden. Die Lösung der Stauproblematik in und um Luzern mit neuen Strassen kostet sicher ein x-faches des Tiefbahnhofs. Zu dem wehren sich die Anwohner gegen neue Strassen wie der Spange Nord. Gegen den Ausbau der Schiene gibt es keine nenneswerte Opposition.
      6 2 Melden
  • Posersalami 29.09.2017 12:10
    Highlight Top!

    Das wird zusätzlich viele Menschen vom Auto zum ÖPVN bringen. Man kann gar nicht genug in die Infrastruktur der Bahn investieren.
    65 17 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 13:08
      Highlight Und wie gedenkst Du die steigenden Betriebskosten zu finanzieren, Salami?
      Der Kostendeckungsgrad des ÖV liegt heute schon unter 50 Prozent.
      9 24 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 13:37
      Highlight Ja und? Das gilt für die Strasse auch. Am Ende bleiben Kosten in Höhe von ca. 5.4 Milliarden Franken PRO JAHR an der Allgemeinheit hängen.
      https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Strassenverkehr-Steuern

      Dagegen ist die Bahn mit ihren 3.2 Milliarden / Jahr an Subventionen richtig günstig!
      https://www.infosperber.ch/Umwelt/SBB-fahren-zunehmend-auf-Staatskosten

      22 5 Melden
    • Stambuoch 29.09.2017 13:58
      Highlight Naja, es wird die Menschen in der Region Zürich auf den ÖPVN bringen - der stete Angebotsabbau in der Nordwestschweiz und Zentralschweiz bringt die Leute aufs Auto. Spätestens, wenn Basel-Chur 2020-2022 gestrichen wird, gebe ich mein Halbtax ab und fahre nur noch mit dem Auto von der Nordwestschweiz nach Graubünden. Und belaste damit ein wenig eure Westumfahrung.
      8 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 14:28
      Highlight @Posersalami: Deine Zahlen sind leider veraltet und unvollständig.
      Gemäss neuesten Informationen des bfs betrugen im Jahr 2014 die nicht durch die Nutzer gedeckten Kosten des gesamten ÖV 6.86 Milliarden.
      Demgegenüber betrugen die ungedeckten Kosten des motorisierten privaten Personenverkehrs nur 5.07 Mia.

      Dabei ist aber noch zu berücksichtigen, dass der motorisierte Privatverkehr eine Verkehrsleistung von rund 4 mal so viel Personenkilometern wie der ÖV erbringt.

      Quelle für die Zahlen: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr.gnpdetail.2017-0352.html
      4 2 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:56
      Highlight Beim bfs vermisse ich die Staukosten, ca 1.5 mia / Jahr. Hab ich das nicht gefunden oder ists nicht drin? Ebenfalls vermisse ich die Kosten für die Folgen der Ölkriege, freihalten von Handelsrouten für Öl, Umweltzerstörung durch Transport und Abbau von Öl usw..

      Man muss eigentlich noch viel mehr in die Schiene investieren. Laut deinem PDF kostet ein Personenkilometer auf der Schiene 44 Rappen, auf der Strasse 55 Rappen.

      Ich wäre übrigens für volle Kostentransparenz und volle Übernahme der Kosten durch die Verursacher. Keine Subventionen mehr für Mobilität, auch nicht indirekt!
      6 6 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 15:28
      Highlight "Ich wäre übrigens für volle Kostentransparenz und volle Übernahme der Kosten durch die Verursacher. Keine Subventionen mehr für Mobilität, auch nicht indirekt!"

      Du bist Dir aber bewusst, dass dies für den MIV nur ca. 6 Rappen pro Kilometer ausmachen würde, beim ÖV aber zu mehr als doppelt so hohen Tarifen führen würde? ;-)
      4 6 Melden
    • rich enough 29.09.2017 15:47
      Highlight Staukosten werden nicht von der Allgemeinheit sondern von den Nutzern getragen, Salami.
      6 1 Melden
  • dan2016 29.09.2017 12:08
    Highlight und noch konkret: von den Investitionen für den Ausbau entfallen 31%, für Zürich-Winterthur, 13% für Zürich-Stadelhofen, 25% Zürich-Zug (schliesslich wird für die Restschweiz der Umweg über Zürich ins Tessin gefordert.... insofern keine Überraschung), und dann gibts tatsächlich noch 30% für die Restschweiz....
    47 7 Melden
    • Peter Ciccio 29.09.2017 12:49
      Highlight Zürich ist halt Zürich ;)
      9 17 Melden
    • riqqo 29.09.2017 14:52
      Highlight In welche anderer Stadt pendeln tagtäglich 236 000 Erwerbstätige (2014) hin und zurück?
      8 8 Melden
    • dan2016 29.09.2017 15:53
      Highlight Zuerich hat doppelt soviele Pendler wie Bern. D.h., Bern hätte demzufolge Anspruch auf 35% der Gelder? Oder wie soll ich Dein Posting verstehen? Basel und Genf je auf weitere 40%....? und diesbezüglich ist in Basel jetzt wirklich nichts, aber auch gar nichts passiert. Gäbs einen Umweg um mit den TGV nicht nach BAsel zu fahren, dann würden ihn die SBB vermutlich nutzen...
      2 1 Melden
  • murrayB 29.09.2017 12:07
    Highlight Und wann wird die endlich die A1 zwischen Zürich und Bern auf 8 Spuren ausgebaut?
    21 71 Melden
    • x4253 29.09.2017 12:48
      Highlight Dürfte mit dem aktuellen Streckenverlauf im dicht besiedelten Mittelland schwierig werden. Ausser die Anwohner geben freiwillig ihre Häuser auf, damit die Blechlawine mehr Platz bekommt.
      20 5 Melden
    • kettcar #teamhansi 29.09.2017 12:51
      Highlight Hoffentlich nie. Mehr Straßen bringen nur mehr ineffizienten Individualverkehr. Und ich musste berufsbedingt selber eine längere Zeit dort durch. Der Zug Olten-Bern ist schlimmer.
      23 11 Melden
    • Peter Ciccio 29.09.2017 12:53
      Highlight Ich finde man sollte bei der A1 die Spuren dafür abbauen.
      12 14 Melden
    • plaga versus 29.09.2017 13:12
      Highlight Das musst du den Kantönligeister fragen oder eine kleine Mineralölsteuer einführen....
      5 1 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 13:50
      Highlight @x4253: Die Lösung für das Platzproblem für den Ausbau der A1 gibt es schon lange. Es fehlt einzig am politischen Willen.

      https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/schweizer-highways-giezendanner-fordert-zweistoeckige-autobahnen-129065021

      8 9 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:10
      Highlight MUHAHAHA so ein hässlicher, die Landschaft zerstörender Unsinn wird hier niemals gebaut werden!

      Einzige Ausnahme: es wird niemals wieder eine Einsprache geben gegen Windräder und Solarkraftanlagen.
      13 10 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 14:30
      Highlight Als ob es zwischen Zürich und Bern entlang der A1 noch irgendwo was Schützenswertes gäbe... LOL
      15 3 Melden
    • x4253 29.09.2017 15:05
      Highlight @atomschlaf
      Die technische Umsetzung ist nur ein Teil der Lösung.
      Würdest du dich freuen wenn man dir sowas vors Haus baut? Kaum.
      Der Bau eines solchen Unsinns wäre nur schon wg. den zu erwarteten Einsprachen Schwachsinn. Danach (+20 Jahre um alle Einsprachen zu bearbeiten) sind die Auflagen (z.B. Lärm- und Anwohnerschutz) so hoch, dass du für die A1 eine eigene Autobahnvignette für 200.- kaufen darfst.

      Btw. Wie toll eine solche Konstruktion ist kannst du am Durisorium Hardbrücke bzw den anliegenden Wohngebäuden anschauen.
      2 6 Melden
    • DerElch 29.09.2017 15:28
      Highlight atomschlaf
      Dann schau mal aus dem Fenster raus wenn du die Strecke fährst und danke uns allen, die eure Blechlawine ertragen müssen damit ihr von Bern nach Zürich mit dem Auto pendeln könnt. Wir haben wunderschöne Wasserschlösser, Burgen und Schlösser, Auen und Wälder direkt an der A1. Nur sieht der geneigte A1-Nutzer mal wieder nur die AKW-Wolke und bildet sich dadurch seine Meinung.
      4 7 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 15:31
      Highlight x4253: Man kann nicht einerseits ein Bevölkerungswachstum von rund 1% pro Jahr zulassen und gleichzeitig auf rückwärtsgewandte Heimattümelei machen.

      Irgendwann müssen wir uns in diesem Land entscheiden sonst werden wir in nicht allzuferner Zukunft auf diversen Strassenabschnitten Verhältnisse haben, die ein vernünftiges Wirtschaftsleben verunmöglichen werden.
      6 2 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 15:38
      Highlight Dass das nicht passiert, darum wird ja jetzt die Bahn folgerichtig ausgebaut 😊

      Ausser die Verhinderungspartei machts irgendwie kaputt.
      1 5 Melden
    • x4253 29.09.2017 16:20
      Highlight @atomschlaf
      Lies meinen Beitrag nochmal. Es geht mir nicht um "Heimattümelei", sondern um Lärm- bzw Anwohnerschutz. Zumal Lärm und Feinstaub ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner und direkte Auswirkungen auf die Gesundheitskosten hat.
      Und glaub mir, das macht kein Spass. Ich hatte 3 Monate Aussicht auf den 10 spurigen Abschnitt der MKAD... ich habe zuvor 10 Jahre direkt am Flughafen ZH gewohnt (ohne Probleme), aber der Lärm und Gestank ist wesentlich gravierender.
      0 2 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 17:37
      Highlight @:x4253: Früher oder später wird man die A1 sowieso ausbauen müssen.
      Entweder man macht etwas halbbatziges mit 3 Spuren, Enteignungen und Kulturlandverlust oder man macht es gleich richtig mit 8 Spuren auf 2 Ebenen.
      Lärmschutz bzw. Lärmschutzwände braucht man heutzutage sowieso und die Russ- bzw. Feinstaubproblematik wird sich mit verschärften Abgasvorschriften und zunehmendem Anteil emissionsfreier Fahrzeuge immer mehr entschärfen.
      4 1 Melden
    • x4253 29.09.2017 18:20
      Highlight @atomschlaf
      Selbst wenn nur noch mit Luft angetriebene Autos herumfahren sollten, so werden zwei der grössten Feinstauqellen nicht eliminiert:
      - Bremsabrieb
      - Reifenabrieb

      Letzteres wird sich in Zukunft noch verschärfen, da Elektroautos mit ihrem massiven Drehmoment sowie dem zusätzlichen Gewicht mehr Reifenabrieb erzeugen.

      Ich gehe mit dir einig, dass Massnahmen zur Kapazitätserhöhung der Hauptverkehrsachen oder Massnahmen zur Verkehrsreduktion notwendig sind, aber man darf ruhig über den Tellerrand schauen statt sich an Giezendanners feuchten Träumen zu orientieren.
      1 4 Melden
    • rich enough 01.10.2017 00:25
      Highlight @Salami: Problem bei der Bahn: Mit jedem Ausbau steigen die ungedeckten Betriebskosten.
      Unser ÖV-Fetisch wird uns noch ruinieren!
      3 0 Melden
  • c_meier 29.09.2017 12:01
    Highlight Ich bin absolut für einen Viertelstunden-Takt am morgen (05.30 - 08.30 Uhr) und am Abend (16.30 - 19.30 Uhr).
    Allerdings sehe ich nicht ganz ein wieso ein Viertelstundentakt vor dem Mittag / nach Mittag eingeführt werden soll, wenn die Züge nicht sehr gut gefüllt sind...
    Vielleicht kann mir dies jemand erklären? (vielleicht weil das Rollmaterial sowieso da wäre und die Lokführer für die Schichten am morgen und abend?)
    46 7 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 12:13
      Highlight Das ist halt das Problem an der Bahn.. wenn sie mehr Leute vom Auto wegbewegen wollen müssen sie das Angebot verbessern. Bei einem 15min Takt ist es schon gar nicht mehr nötig auf den Fahrplan zu schauen, da laufen sie einfach an den Bahnhof und nehmen den nächsten Zug. Dank flächendeckender Taktung haben sie in ZH dann auch direkt Anschluss.

      Evtl. werden da zu den Stosszeiten einfach mehr Wagen angehängt wie bei der S-Bahn. Wenn die Auslastung tief ist fahren da ja auch nur die 3er Kompositionen. Aber sie müssen halt fahren.
      31 4 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:51
      Highlight @c_meier: Ich verstehe das auch nicht.
      Der Kostendeckungsgrad des ÖV ist mittlerweile auf deutlich unter 50 Prozent gesunken* und trotzdem wird das Angebot ohne Rücksicht auf die Betriebskosten immer noch mehr ausgebaut.
      Dass für den Spitzenbedarf gewisse Ausbauten notwendig sind, leuchtet ein.
      Aber warum den ganzen Tag im gleichen Takt fahren mit dem Resultat, dass die Auslastung ausserhalb der Spitzenzeiten entsprechend schlecht ist?
      Erst recht in einer Zeit wo fast jede(r) per Smartphone checken kann, ob der nächste Zug in 15 oder erst in 30 Minuten fährt.

      *) http://bit.ly/2yKppUV
      8 12 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:53
      Highlight @Posersalami: Die Bahn wird in nicht allzuferner Zukunft fast nur noch Triebzüge haben. Da ist nix mit "einfach ein paar Wagen mehr anhängen".
      6 8 Melden
    • rich enough 29.09.2017 13:16
      Highlight Warum soll man in einer Zeit, wo endlich markttaugliche, umweltfreundliche und bald sogar (teil-)autonom fahrende Autos in Sicht sind, die Menschen auf Teufel komm raus "vom Auto wegbewegt" werden, Salami?

      Sobald autonomes Fahren auf der Autobahn möglich sein wird, hat die Bahn einen ihrer letzten guten Trümpfe verloren.
      Ich sehe hier ein grosses Risiko von Fehlinvestitionen.
      9 18 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 13:46
      Highlight Weil Züge sehr viel weniger Energie pro Passagier verbrauchen als Autos. Die FAZ spricht von 5.2l pro Person und 100km fürs Auto, und von 3.9l Benzinäquivalent pro Person und 100km für die Bahn. Ein Unterschied von 25%! http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/klimabilanz-der-bahn-noch-eine-unbequeme-wahrheit-1488587-p2.html

      Bei uns dürfte das sogar besser aussehen, weil die Züge etwas besser ausgelastet sind. Die SBB haben 90% Strom aus Wasserkraft im Strommix, was die Sachen noch umweltfreundlicher macht.
      15 4 Melden
    • rich enough 29.09.2017 15:40
      Highlight 25 Prozent sind aber kein grosser Unterschied.
      Erst recht nicht, wenn man die fehlende Flexibilität der Bahn berücksichtigt.
      4 5 Melden
    • rich enough 29.09.2017 18:05
      Highlight ... vom Komfort fange ich jetzt mal gar nicht erst an.
      3 3 Melden
    • Schildlaus 29.09.2017 19:56
      Highlight @atomschlaf

      Für was wird dann die 460er Flotte modernisiert ? Damit diese 20 Jahre rumstehen kann?

      https://stories.sbb.ch/re-460/2014/11/20/

      https://www.sbb.ch/de/meta/news.html/2013/7/0907-1
      0 1 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:49
      Highlight @atomschlaf: Auch Triebzüge können geschwächt und verstärkt werden, man kuppelt dann einfach einen zweiten Triebzug an (geht sogar deutlich einfacher und schneller als mit Zusatzwagen). Wird übrigens bei der S-Bahn Zürich genau so gemacht.
      Wenn die Züge zudem einmal autonom fahren, dann spielt es auch von den Personalkosten her keine Rolle mehr, ob jetzt alle 15 Minuten ein Zug fährt, oder alle 30 Minuten ein doppelt so langer.
      0 2 Melden
  • Linksanwalt 29.09.2017 12:00
    Highlight Die Fahrkartenpreise nehmen schon mal Anlauf…
    35 20 Melden
    • John Smith (2) 29.09.2017 14:06
      Highlight Fahrkarten? Wurde dieser Kommentar-Bot in Deutschland programmiert?
      24 8 Melden
    • Weissenstein 29.09.2017 15:07
      Highlight Ich kenne Sie doch, Herr Linksanwalt…
      2 5 Melden
  • Chääschueche 29.09.2017 11:51
    Highlight Und doe Züge bitte: Swissmade by Stadler.

    Danke. Ich habe fertig.
    19 38 Melden
    • Tsunami90 29.09.2017 12:37
      Highlight Sorry, aber für den Passagier unbequemeres Rollmaterial gibt es am markt nicht.
      15 23 Melden
    • atomschlaf 29.09.2017 12:54
      Highlight Tsunami, bist Du schon mal auf den Foltersitzen in der 1. Klasse der Domino-Züge gesessen?
      Der einzige Zug, wo ich jeweils freiwillig in die 2. Klasse sitze, weil man dort bequemer sitzt.

      7 3 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 13:13
      Highlight Die Züge werden beim besten Anbieter bestellt.
      Kein Protektionismus zu Gunsten Stadlers.
      22 4 Melden
    • Hierundjetzt 29.09.2017 13:57
      Highlight Genau, Schaukelzüge von Stadler. Meine nerven. das schlimmste was einem passieren kann. Bei jedem Abbremsen schwankt der Wagenkasten dermassen hin und her das einem schlecht wird.

      Aber hey, Hauptsache das *Hauptgewicht* des Wagens liegt auf dem Dach. Physik gilt nur für den Rest der Welt, für Stadler nicht.

      Warum wohl sind die IC Züge von Bombardier sowie die Siemens-Züge so angenehm zu fahren? Korrekt: Kein Plastik, das Gewicht UNTEN und ein stabiler Wagenkasten aus Metall.
      5 6 Melden
    • Chääschueche 29.09.2017 15:08
      Highlight @nörgler
      Zum Glück seit ihr ja schon alle im neuen Giruno Zug gesessen.

      Ruckeln... schon mal daran gedacht, das es u. a. auch an den Geleisen liegen könnte? Und das die innenausstattung vom Bahnunternehmen und nicht von Stadler bestimmt wird?


      HIRN Einschalten. Danke.
      2 5 Melden
    • rich enough 29.09.2017 16:26
      Highlight Hierundjetzt, an der schlechten Gewichtsverteilung ist nicht Stadler schuld, sondern der Niederflurwahn!
      4 1 Melden
    • zettie94 29.09.2017 23:53
      Highlight @Chääschueche: Wer die Züge liefert wird per Ausschreibung bestimmt, wo das beste Angebot gewählt wird. Stadler ist im Nahverkehrsbereich sicher vorne dabei, im Fernverkehr fehlt bisher aber etwas. Der Giruno muss sich erst noch beweisen und einen FV-tauglichen Doppelstockzug gibt es bisher im Portfolio von Stadler nicht (und die Offerte bei der Twindexx-Ausschreibung war alles andere als überzeugend, der Zug hätte z. B. keine Türen in den Endwagen gehabt).
      2 0 Melden
  • dan2016 29.09.2017 11:50
    Highlight nachdem man in den letzten Jahren 80% der Mittel für Zürich Nord-Süd ausgegeben hat müssen natürlich jetzt auch die künftigen Mittel (Ost-West, Nord-Süd) auf Zürich fokussiert investiert warden. Sogar die Franzosen haben gemerkt, dass es die dümmste und teuerste Lösung ist, den gesamten Verkehr über Paris zu leiten... BAV und SBB halt leider noch nicht.
    42 28 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 12:08
      Highlight Ein Blick auf die Landkarte sollte ihnen klar machen, weshalb Zürich für die SBB DER Dreh und Angelpunkt ist. Es liegt einfach an der Schnittstelle zwischen der Nord-Süd und Ost-West Achse..
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    • dan2016 29.09.2017 12:45
      Highlight nein, lieber Posersalami. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass sich Nord-Süd und West-Ost in Olten kreuzt (aber das weisst Du ja auch). Dass der Nord-Süd Verkehr bei der Bahn zu wahrscheinlich 70% als Umwegverkehr über die teuerste Infrastruktur geführt wird, ist schlichweg absurd. Aber ich denke nicht, dass das Vorhaben so durchkommen wird. Irgendeinmal wird es hoffentlich den Baslern reichen und Basel/Liestal wird sich zu einer Position durchringen können.
      25 7 Melden
    • schnäderedätsch 29.09.2017 12:47
      Highlight Kennst du Olten?
      11 0 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 12:55
      Highlight Ja, Olten ist auch ein Knotenpunkt. Aber von Schaffhausen nach Locarno (Nord-Süd) gehts nunmal direkt über Zürich. Und ja, von zB. Basel aus gesehen liegt Zürich nicht am Weg nach Italien!

      Und wieso Umwegverkehr? Sorry aber Zürich ist Olten Lichtjahre voraus was die Wichtigkeit angeht (Arbeit, Bevölkerung und dann ist da noch der Flughafen). Es macht schon Sinn, dass Zürich so gut angebunden ist. Schliesslich erwirtschaften wir hier nur so 1/5tel des BIP..

      Basel bekommt ja auch neue Trassen, was soll denn das Problem sein?
      6 21 Melden
    • Fabio74 29.09.2017 13:14
      Highlight Olten gehört umfahren für alle Züge die dort nicht halten.
      Vorausschauend hätte man den Eppenbergtunnel bis Rothrist gebaut
      9 2 Melden
    • dan2016 29.09.2017 13:35
      Highlight OK, wenn man Schaffhausen als Startpunkt nimmt, ist schliesslich nur 10-20 Mal weniger wichtig als Basel (von DE und BENELUX und FR nicht zu reden). Und wenn Du statt Schaffhausen Fribourg nimmst (etwa gleich grosse), mussen die groessten Ausbauten in Zweisimmen gemacht werden:)... bin übrigens Schaffhauser:)
      6 0 Melden
    • Stambuoch 29.09.2017 14:01
      Highlight Für Basel bedeutet es einen Umweg, wenn man via Zürich ins Tessin fahren soll. Das versteht bei uns niemand. Wieso müssen wir über Zürich fahren, wenn wir in den Süden wollen? Via Luzern ist direkter.

      Immerhin wird mit der neuen Hochrheinbahn eine Strecke in die Ostschweiz geschaffen, welche Zürich umfährt. Damit sparen wir dann ab Basel 20-30 Minuten und das nur weil man nicht über Zürich fährt.
      8 2 Melden
    • Stambuoch 29.09.2017 14:02
      Highlight Posersalami: Basel ist eine trinationale Agglomeration mit 700'000-800'00 Einwohnern, die zweitstärkste Wirtschaftsregion der Schweiz mit seit Jahren überdurchschnittlichen Wachstumszahlen und das Logistikzentrum der Schweiz. Die Investitionen in die Infrastruktur sind in diesem Verhältnis gesehen lächerlich!
      14 2 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 14:28
      Highlight Und wieso macht Basel dann nichts? Zürich hat die Durchmesserlinie auch erstmal komplett selbst bezahlt! Macht doch einfach, ihr könnt ja sogar durch 3 teilen.

      Basel-Tessin: Also sbb.ch sagt mir, dass es da sogar einen Direktzug gibt via Olten-Luzern-Flüelen? Wo liegt das Problem?
      5 14 Melden
    • zettie94 30.09.2017 00:03
      Highlight @Stambuoch: Wer sagt denn, dass die Basler über Zürich fahren müssen? Nimm den IR Richtung Erstfeld und steig in Arth-Goldau um.
      Das Angebot im Fernverkehr orientiert sich nun mal an der Nachfrage, weil dieser selbsttragend sein muss (die SBB erhält dafür keine Subventionen).
      Ansonsten gebe ich Posersalami 100% Recht. Basel wie auch Luzern können ihre Tiefbahnhöfe und Herzstücke vorfinanzieren. Aber in Basel ist man sich ja noch nicht mal einig, wo und wie denn das Herzstück genau gebaut werden soll.
      3 1 Melden

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