Schweiz

Einmaliger Rabatt zum GA: Preisüberwacher wehrt sich mit Erfolg gegen ÖV-Betriebe

Publiziert: 19.09.16, 11:07 Aktualisiert: 19.09.16, 17:17

Die Preiserhöhungen beim Generalabonnement und bei anderen Billetten des öffentlichen Verkehrs fallen für 2017 weniger drastisch aus als vorgesehen: Nach monatelangen Verhandlungen hat sich der Preisüberwacher Stefan Meierhans mit den Transportunternehmen auf ein Preis- und Massnahmenpaket von 50 Millionen Franken geeinigt, wie er am Montag mitteilte.

Im Klartext: 

VCS fordert «Ende der Preisspirale»

Der «Verkehrsclub der Schweiz» (VCS) zeigt in einem Communiqué angesichts der steigenden Trassenpreise Verständnis für die teilweisen Preissteigerungen. Allerdings, so der VCS, müsse die Preisspirale nun ein Ende haben. Andernfalls drohe die Rückverlagerung auf die Strasse. Während das Autofahren in den letzten zehn Jahren immer günstiger geworden sei, sei die vom Bundesrat propagierte «Nutzerfinanzierung» im öffentlichen Verkehr ausgereizt. (tat)

Lange und zähe Verhandlungen

Zudem hat sich der Preisüberwacher erfolgreich dafür eingesetzt, dass die 9-Uhr-Karte zum Halbtax sowie der Multitageskartenrabatt 6 für 5 zum anstehende Fahrplanwechsel hin nicht abgeschafft werden. Dieser Einigung waren lange und zähe Verhandlungen vorausgegangen.

Bereits im Februar hatte die Branche des öffentlichen Verkehrs eine Erhöhung der Billettpreise von drei Prozent per Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2016 angekündigt. Hauptgrund für den Anstieg der Tarife für den öffentlichen Verkehr sind die Trassenpreise, die der Bund auf Ende 2016 weiter erhöht. (tat/sda)

Themen

Meistgelesen

1

Der PICDUMP ist da! 💪

2

Beim Absturz eines «Super Puma» am Gotthard sterben beide Piloten ++ …

3

Dieses Restaurant in Zürich führt als erstes der Schweiz …

4

Ich mach seit 20 Jahren Interviews. Keins war so ein Desaster wie das …

5

So wahr! Wie sich der erste Tag bei der Arbeit anfühlt vs. 100 Tage …

Meistkommentiert

1

Nationalrat will Verhüllungsverbot selber an die Hand nehmen

2

Frauen sollen länger arbeiten: Nationalrat beschliesst Rentenalter 65

3

Rentenalter 65 für Frauen ist nichts als gerecht

4

«Das Problem bei Gölä ist, dass er einen Mund hat»

5

Donald Trumps kreativer Umgang mit der Wahrheit: 5 krasse Lügen aus …

Meistgeteilt

1

SC Bern scheitert blamabel an Ticino Rockets – Davos ohne Probleme

2

«Nicht als fehlende Wertschätzung zu verstehen» – die …

3

Barnetta ist St.Gallens Antwort auf Beckham und der beste Transfer, …

4

Ralph Krueger und die unwahrscheinliche Erfolgsstory des Team Europa

5

So aktivieren iPhone- und Android-Nutzer die geheimen Facebook-Chats

0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Prostata-Rocker in Deckung! Der Shit, der Sophie Hunger entgegen stürmte, fliegt zurück

Gefühlte 100'000 Neider empören sich über den Grand Prix Musik an Sophie Hunger. Die Zürcher Musikerin Nadja Zela eilt ihr auf Facebook grandios zu Hilfe.

Zahlenmystiker werden jubeln: Die bisherigen Preisträger des Schweizer Grand Prix Musik heissen Heinz Holliger (77), Franz Treichler (55) und Sophie Hunger (33). Zwischen ihnen liegen je 22 beziehungsweise 2 mal 22 Jahre. In Holliger und Treichler zusammen (132) haben also 4 Hungers Platz. Alles gehört zusammen. Irgendwie.

Darüber dass Treichler (von den Young Gods) und Holliger die 100'000 Franken Preisgeld des Bundesamts für Kultur (BAK) erhielten, nervte sich in den letzten beiden Jahren …

Artikel lesen