Schweiz

SBB soll Passagieren bei Verspätung Entschädigung zahlen

Publiziert: 16.11.16, 11:24 Aktualisiert: 16.11.16, 11:50

Der Bundesrat will den Passagieren im öffentlichen Verkehr mehr Rechte geben. Bei Ausfällen oder langen Verspätungen sollen Bahn- oder Busunternehmen künftig eine Entschädigung zahlen müssen.

Diese soll bei Verspätungen ab einer Stunde 25 Prozent des Fahrpreises betragen. Ab zwei Stunden Verspätung wäre eine Entschädigung von 50 Prozent fällig. Wer ein GA hat, bekommt keine Entschädigung.

Gemäss den Vorschlägen hätten die Passagiere auch die Möglichkeit, die Reise gar nicht anzutreten oder zu unterbrechen, wenn diese wegen der Verspätung sinnlos geworden ist. Wer zum Beispiel ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Stadt verpasst, kann am Schalter den Fahrpreis zurückverlangen.

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Soll die SBB bei Verspätungen zahlen?

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1'234 Votes zu:Soll die SBB bei Verspätungen zahlen?

  • 53%Ja! Aber nicht erst ab einer Stunde und auch allen GA-Abonnenten!
  • 21%Ja, finde ich gut.
  • 19%Nein, das ist eine blöde Idee!
  • 7%Zeit ist Geld? Das ist mir neu.

Im geltenden Recht beschränkt sich die Haftung der Transportunternehmen auf Schäden, die unmittelbar durch das Verpassen des letzten Anschlusses entstehen. Einige Unternehmen verteilen bei Verspätungen freiwillig so genannte «Sorry-Bons». Einen Anspruch darauf gibt es nicht. Mit dem vorgeschlagenen Entschädigungssystem würden in der Schweiz künftig ähnliche Regeln gelten wie in der EU. (sda)

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  • Davide42 16.11.2016 15:42
    Highlight Hauptsache wieder SBB bashen obwohl es um den gesamten ÖV geht. Bitte korriegieren liebes watson team
    0 2 Melden
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  • Evan 16.11.2016 14:04
    Highlight Ich habe noch nie einen SBB Zug gesehen, der eine Stunde verspätet ist. Der nächste kommt ja meist nach einer halben Stunde. 😒
    21 4 Melden
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  • Alias 16.11.2016 13:23
    Highlight Das ist eine reine Alibiübung. Entschädigung ab einer Stunde Verspätung wo die Fahrzeit für den Durchschnittspassagier wohl nur bei etwa einer halben Stunde liegt bringt niemandem was. Wenn entschädigen, dann meiner Meinung nach schon ab 20-30 min. Und die GA-Besitzer als beste und wichtigste Kundschaft in die Röhre blicken zu lassen finde ich definitiv nicht angebracht. Auch (oder gerade) diese sollten in Form von Railbons in der Höhe von ein paar Franken entschädigt werden, die dann z.B. für einen Klassenwechsel eingelöst werden können.
    16 14 Melden
    600
  • nukular 16.11.2016 12:38
    Highlight Köstlich diese Kommentare... jammern wegen 3 Minuten Verspätung.... fahrt mal mit der oebb in Wien herum...haha
    20 5 Melden
    • TheMan 16.11.2016 17:21
      Highlight Nukular es gibt Orte, bei denen der Anschlusszug 2min nach Ankunft des Ersten Zuges abfahrt. Danach darfst du je nach Strecke 30min oder mehr warten.
      2 0 Melden
    • Ovolover 16.11.2016 19:06
      Highlight Muss nicht nach AUT, Gotthardstrecke ZH HB - Arth-Goldau reicht mir. 5-10 min sind normal, 1x pro Woche 30+, Anschlüsse sind reine Glückssache. Mein Anschluss hat nominell 9 min Puffer, reicht jedes 3.-4. Mal nicht. Wer ins Tessin will und auf den ICN wechseln muss, hat regelmäßig Zwangsaufenthalt.
      1 0 Melden
    • nukular 16.11.2016 23:00
      Highlight Das ist schon reklamieren auf hohem niveau... ich war letzten freitag in bern und hatte 4min verspätung und dadurch den zug ins rheintal verpasst... ist ka kein problem... man geht am HB ins federal und trinkt ein bier...da gibts schlimmeres...
      0 1 Melden
    600
  • TheMan 16.11.2016 12:37
    Highlight Welcher Zug hat 1h Verspätung? Dieses Gesetz wäre für die Katze. Ändern würde sich nichts. Der Bundesrat soll lieber ein Gesetz machen, in welchem es heisst: Beim verpassen eines Anschlusses, durch Verspätung, kann eine Entschädigung geholt werden.
    16 6 Melden
    • Tomtom64 16.11.2016 13:59
      Highlight Vollkommen richtig!
      Bin täglich knapp vier Stunden mit OeV unterwegs, aber eine ganze Stunde Verspätung eines einzelnen Zuges habe ich noch nie erlebt. Klar fällt mal einer aus, aber dann gibt's statt der Direktverbindung noch immer Alternativen mit Umsteigen.
      Viel mühsamer sind die 5-10 Minuten-Verspätungen, durch die man einen Anschluss verpasst und dann noch weitere 20 Minuten warten muss.
      Dass man dafür nun ein viel Aufwand verursachendes Entschädigungsgesetz braucht, glaube ich nicht. Finde es aber lustig, mit was sich unsere Regierung so beschäftigt.
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  • N. Y. P. 16.11.2016 12:31
    Highlight Kommt ne ältere Dame (82 Jahre) an den Billetschalter am HB Zürich :
    "Junger Mann, ich hätte in in Bern eigentlich ein Vorstellungsgespräch gehabt. Da der Zug nicht fährt, hat es jetzt keinen Sinn mehr nach Bern zu reisen. Deshalb hätte ich gerne 100% des Billetpreises zurück."
    7 3 Melden
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  • DerGlegster 16.11.2016 12:31
    Highlight Die haben doch eh schon zu wenig Geld
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  • Nick Name 16.11.2016 12:12
    Highlight Bitte nicht. Das wäre eine weitere fatale Förderung des grassierenden Klimas von (vermeintlich)Anspruchhaben-Schuldzuweisen-Fordernfordernfordern. Statt einfach schlicht mal zu leben, was da ist, und daraus Gutes zu tun. Amen. :-)

    (Viel besser täte uns ... ein deutlich unpünktlicherer ÖV.)
    54 9 Melden
    • maxi 16.11.2016 12:41
      Highlight noch unpünktlicher?... ich nehme jeden morgen ca um 0545 einen zug... die letzten 3tage war er immer 3min zuspät... ich frage mich wie dies passieren kann... es ist an der zeit das die sbb wie alle anderen firmen die zu spät liefern eine strafe bezahlen!
      5 39 Melden
    • hello world 16.11.2016 13:45
      Highlight Die Mitarbeiter zahlen übrigens eine Strafe. Jeder Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen erhält mehr Lohn wenn die Züge pünktlich fahren und weniger wenn nicht. Züge mit vielen Reisenden fallen aber viel stärker ins Gewicht als S-Bahnen...
      1 3 Melden
    • Androider 16.11.2016 13:53
      Highlight Wow, 3min. Standard zu den Stosszeiten, manchmal sogar mehr (Seetal- / Lenzburglinie). Wenn ich mich deshalb jedes Mal aufregen würde...
      13 0 Melden
    • paper 16.11.2016 14:03
      Highlight Maxi, wenn du mir Ort und Zeit nennst kann ich dir dazu weitere Informationen geben. 3 Minuten Verspätung sind aber oft so geplant (ja!). Es gibt gewisse Differenzen zwischen dem kommerziellen Fahrplan und dem (internen) Dienstfahrplan. Der Grund dafür: In Randzeiten benötigt der Zug an den Bahnhöfen viel weniger Zeit, da weniger Passagiere einsteigen. Ein Zug darf aber niemals zu FRÜH abfahren. Damit der Lokführer nicht an jedem Bahnhof auf die Uhr schauen muss fährt der Zug "planmässig verspätet". Am nächsten grösseren Bahnhof (da stimen die Pläne überein) bist du dann oft wieder pünktlich.
      17 0 Melden
    • Marbek 16.11.2016 15:41
      Highlight Da regt sich also jemand darüber auf, dass ein Zug drei Tage lang je drei (DREI!) unheilvolle, lebenszeit-fressende, unfassbare Minuten zu spät fährt.

      Uns gehts hier einfach echt zu gut.
      3 1 Melden
    • Davide42 16.11.2016 15:44
      Highlight Ooooooh mein gott..ganze 3 min...gebt dem jungen mann sein geld zurück✌️️🌞
      3 1 Melden
    600
  • chara 16.11.2016 11:44
    Highlight Bekomm ich vom ASTRA auch eine Entschädigung bei Verspätungen durch Stau?
    33 43 Melden
    600
  • HabbyHab 16.11.2016 11:43
    Highlight Was ist mit durch Passagiere verursachte Verspätungen? Oder bei zB einem PU oder Unwettern? Weil die SBB da ja so viel beeinflussen können..
    61 1 Melden
    • HabbyHab 16.11.2016 11:49
      Highlight Oh und was ist mit durch andere EVU verursachte Verspätungen auf SBB-Netz?
      4 8 Melden
    • Digichr 16.11.2016 12:32
      Highlight Ich gehe davon aus, dass "höhere Gewalt" ausgeschlossen ist.
      2 1 Melden
    • Brummbaer76 16.11.2016 12:34
      Highlight Wenns analog der EU Richtlinie ist, dann müsste die SBB auch dann bezahlen.
      1 1 Melden
    600
  • Hannelore (1) 16.11.2016 11:43
    Highlight Mir ist völlig klar, wieso die GA-Besitzer keine Entschädigung erhalten sollen...

    Sie könnten mir das GA gleich schenken als Entschädigung.
    23 27 Melden
    600
  • saendu 16.11.2016 11:37
    Highlight "Wer ein GA hat, bekommt keine Entschädigung."
    Das nenne ich Fairness und Gleichberechtigung.
    62 20 Melden
    • Duduli100 16.11.2016 11:54
      Highlight Wer sich ein GA leistet, macht dies auch nur weil es billiger kommt als x Einzelfahrten zu lösen. Wieso also einem GA Besitzer, welcher sein Abo schon längst „ausgefahren“ hat mit zusätzlichen Mitteln entschädigen. Einverstanden natürlich, dass ein GA Kunde genau gleich von Verspätungen betroffen ist.
      19 8 Melden
    • #bringhansiback 16.11.2016 12:27
      Highlight Definitiv. Besonders den Kunden gegenüber, die die SBB auch täglich brauchen.
      Und in der Schweiz würde ich dies sogar ab 30min Verspätung vorschreiben.
      5 10 Melden
    600
  • Kim Thurnherr 16.11.2016 11:34
    Highlight Und GA-Besitzer die tausende Franken zahlen haben das nachsehen...
    50 16 Melden
    • Knut Knallmann 16.11.2016 12:02
      Highlight Ist auch gut so. Sonst könnte man abzocken und sich ein Hobby draus machen, in Zürich am Ankunftsmonitor zu stehen und zu schauen, welcher Zug Verspätung hat. Anschliessend geht man zum Schalter und sagt man will das Geld zurück. Man dürfte ja theoretisch mit dem GA netzweit jeden einzelnen verspäteten Zug benutzen - Wer soll das überprüfen? Und vor allem wie? Wie viel Geld soll der GA oder Tageskartenbenutzer dann zurückkriegen? - 50% von was? Man hat eine Flatrate bezahlt...
      Fragen über unbeantwortete Fragen.
      45 4 Melden
    • #bringhansiback 16.11.2016 12:33
      Highlight @Knut: so als Vorschlag kommt mir ein prozentualer Rabatt fürs nächste GA in den Sinn. Falls keines mehr gelöst wird ginge dann auch eine Auszahlung. Dank StasiPass ist das ja eh getrackt, wann du in welchem Zug warst.
      1 11 Melden
    • Brummbaer76 16.11.2016 13:57
      Highlight Wird ja eben nicht mehr getrackt. Datenschutz! Tja man kann nicht alles haben.
      3 0 Melden
    • #bringhansiback 16.11.2016 14:27
      Highlight Naja, mit diesem Argument welches ich oben angebracht habe hätte die Stasi BundesBahn wieder eine Rechtfertigung für ihre Datensammelwut.
      2 6 Melden
    600
  • CyanLama 16.11.2016 11:31
    Highlight Mit welcher Kohle? Steuergeldern?
    39 3 Melden
    600
  • Andre Schmid 16.11.2016 11:31
    Highlight Wann hat SBB keine Verspätung ??
    4 85 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 16.11.2016 11:40
      Highlight Fast immer...
      70 8 Melden
    • TheMan 16.11.2016 12:21
      Highlight Zug Thalwil täglich. Dank IR und ICE
      4 9 Melden
    • Duduli100 16.11.2016 12:34
      Highlight 87% sämtlicher Züge sind pünktlich. Ein Zug in der Schweiz gilt ab drei Minuten als verspätet. Dies entspricht in etwa einem Katy Perry Song. First World Problems :)
      16 0 Melden
    • Brummbaer76 16.11.2016 12:36
      Highlight Der ICE fährt nach Zug? Das wäre mir neu.
      5 0 Melden
    • TheMan 16.11.2016 17:27
      Highlight Brummbäer76 IC oder was auch immer.
      0 0 Melden
    • Maett 16.11.2016 18:47
      Highlight @TheMan: wenn man in Thalwil auf den ICE in Richtung Zug wartet, ist es logisch, dass man Verspätung hat. Der fährt dort nämlich gar nicht.

      Der ICN und andere ECs fahren auf dieser Route, primär der ETR 610 (nebst eben dem RABDe 500), hinzu kommt der IR in Richtung Luzern, welcher wiederum mit IC2000-Kompositionen geführt wird.
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