Schweiz

Mit einer vollverschleierten Schaufensterpuppe im Blickfeld wurde debattiert. Bild: screenshot srf

Niqab, Nacktwanderer und Nora Illi als Telefon-Joker –  Zoff um Stoff in der Burka-«Arena»

Die Schweiz wird bald über ein Verhüllungsverbot abstimmen. Die «Arena» zum brisanten Thema blieb erstaunlich zivilisiert – und schweifte thematisch oft von der Burkaverbots-Initiative ab. Schliesslich lässt es auch über Spiderman-Masken, Sprengstoffgürtel und Punks am Zürcher HB trefflich streiten.

07.10.17, 01:11 07.10.17, 12:42

Nachdem die «Arena» letzte Woche ausnahmsweise an einem runden Tisch nach gemeinsamen Lösungen suchte, kehrte die Sendung diese Woche wieder zum klassischen Format zurück. Dompteur Jonas Projer lud in die Manege. Thema der Woche war die Gesichtsverhüllung. Den Anlass dazu lieferte die kürzlich eingereichte Initiative des «Egerkinger Komitees», welche bereits hinter der Initiative für ein Minarettverbot stand.

Unter dem Titel «Burka – da sehen wir schwarz!» war im Prinzip alles angerichtet für eine laute Debatte mit begrenztem Erkenntnisgewinn, wie man es aus mancher «Arena»-Sendung zu kontroversen Themen in der Vergangenheit kennt. Im Studio stand eine mit einer Niqab bekleidete Schaufensterpuppe, welche die Regie immer wieder ins Bild setzte. An den Stehpulten hatte sich auf der Befürworterseite eine unheilige Allianz aus SVP-Nationalrat Walter Wobmann und der Politologin Elham Manea von der Universität Zürich gefunden.

So machte sich Twitter über das Burkaverbot in Österreich lustig

Die im Jemen geborene Manea engagiert sich auch im «Forum für einen fortschrittlichen Islam» mit seiner streitbaren Präsidentin Saïda Keller-Messahli – was von den Sendungsmachern der Transparenz zuliebe nicht hätte unterschlagen werden sollen. Als Gegner eines Burkaverbots waren die Aargauer SP-Nationalrätin und Feministin Yvonne Feri sowie FDP-Ständerat und Jurist Andrea Caroni aus Appenzell Ausserrhoden eingeladen.

Vorhang auf also zum grossen Verschleierungs-Fight? Die Tageswoche aus Basel empfahl, dem Seelenfrieden zuliebe dem eigenen Fernsehgerät vorgängig eine Burka überzustülpen. Der Ratschlag stellte sich als übertrieben heraus: Das brachial erwartete Burka-Battle blieb erstaunlich zivilisiert. Die Teilnehmer liessen sich weitgehend ausreden und hatten ihre Lautstärke unter Kontrolle. Zwischendurch schien es fast, als würden die Gäste gemeinsam live im Fernsehen einen Gesetzesvorschlag über das Verbot religiöser Zeichen bei Kindern im Schulalter ausarbeiten.

Plötzlich diese Einigkeit: Harmonie zwischen Gegnern und Befürwortern

Video: streamable

Die Schwierigkeit für Moderator Projer: Wie strikt lässt sich die Debatte auf das Burka-Verbot beschränken, wenn doch selbst Initiant Wobmann eingestand, diese sei als ein Symbol für eine Werteordnung anzusehen? Spricht man auch über diese Werteordnung, über die religiöse Erziehung von Kindern, die Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland und die Ausbildung von Imamen? Mal liess Projer die Diskussion laufen, dann versuchte er wieder zur Burka zurückzukehren – wie ein Fussball-Schiedsrichter, der beim Pfeifen nach einer einheitlichen Linie sucht.

In einem waren sich alle einig: Die Burka steht für ein diskriminierendes Frauenbild, an dem niemand Gefallen hat. Der Streit drehte sich um andere Fragen: Bringt ein Verbot etwas? Und ist es nötig? Für SVP-Mann Wobmann war klar: Die Burka als Symbol für eine Wertehaltung, «die wir hier nicht haben wollen», gehört verboten, solange ihre Verbreitung noch überschaubar ist. Laufen erst tausende verschleierte Frauen rum, sei es dafür zu spät.

Wobmann gelang es, mit seinen einfach gehaltenen, sich inhaltlich wiederholenden Statements, das Kernanliegen seiner Initiative verständlich rüberzubringen. Wenig souverän wirkte er dort, wo er das Anliegen als sicherheitspolitisch begründet verkaufen wollte: Wieso sich mit einer Burka besser Sprengstoff transportieren lässt als mit Hilfe eines weiten Mantel oder eines Rucksacks, blieb rätselhaft.

«Verhüllung ist ein Zeichen gegen unsere Gesellschaftsordnung»

Video: streamable

Und Wobmanns Klage, die Medien würden ignorieren, dass sich das Verhüllungsverbot auch gegen Hooligans und Chaoten richte, wischte Projer nach etwas mehr als 15 Minuten zur Seite, indem er auf den grossen Bildschirm im Studio verwies: Dort wurden die Burka-Plakate gezeigt, mit welchen die SVP in der Vergangenheit Abstimmungskämpfe zu Themen wie Minaretten oder Einbürgerungen bestritten hatte. Punkten konnte der Solothurner hingegen, als er auf das Argument der Gegner, eine Kleidervorschrift habe nichts in der Verfassung verloren, mit der Frage konterte, ob sie denn ein Verbot auf Gesetzesebene befürworten.

Einen starken Auftritt zeigte die Politologin Elham Manea. Ihre Voten begann sie jeweils mit den Worten «mit allem Respekt», bevor sie ihren Standpunkt engagiert und klar formulierte – und dadurch gehört wurde. Manea distanzierte sich zu Beginn der Sendung von der «polarisierenden Politik» ihres Nachbarn von der SVP. Sie bedauerte, dass man in Bezug auf die Initiative zu sehr über die Burka und zu wenig über die Gefahr durch islamistisches Gedankengut spreche. SP-Frau Yvonne Feri warf sie vor, die Linke verwechsle Toleranz und Gleichgültigkeit.

«Mit allem Respekt – es geht um die Ideologie hinter der Burka»

Video: streamable

Feri zog einen schwachen Abend ein. Sie bemühte sich zwar redlich, auf die praktischen Mängel eines Burkaverbots hinzuweisen. Doch zur Frage, wie man aus feministischer Sicht Frauen helfen sollte, die zur Vollverschleierung gezwungen werden, blieb sie vage und nannte lediglich Allgemeinplätze wie Integration, Prävention und Aufklärung über Rechte und Pflichten. Einen Widerspruch gab es auch zwischen Feris Argument, wonach man einerseits bereits heute gesetzliche Mittel habe, um gegen den Zwang zur Burka vorzugehen, und andererseits ihrer Befürchtung, bei einem Burkaverbot würden Frauen gezwungen, zuhause zu bleiben.

Zu Hochform lief hingegen FDP-Ständerat Andrea Caroni auf. Zum Einstieg wies er darauf hin, dass es in der Schweiz wohl mehr Nacktwanderer als Burkaträgerinnen gebe. Smart kombinierte er liberales Pathos mit pragmatischen Einwänden: Was ist, wenn sich jemand für eine PR-Aktion als Spiderman verkleidet? Für seine Kritik an der ausufernden Symbolpolitik gab es nach rund 25 Minuten den ersten Szeneapplaus.

«Mit dem Burkaverbot geben wir zahlreiche unserer Werte auf»

Video: streamable

Es stehe der Schweiz gut an, auf Provokationen durch Burkaträgerinnen und Andere mit Gelassenheit zu reagieren. Mit den Werten von Punks, welche sich neben dem Hauptbahnhof Zürich aufhalten, sei er auch nicht einverstanden – und die Punks wiederum betrachteten ihn als Krawattenträger wohl als «Symbol des überbordenden Kapitalismus». Das müsse eine freie Gesellschaft aushalten können, meinte Caroni.

Bizarres Highlight der Sendung war die Telefon-Liveschaltung von Nora Illi ins Studio. Sie ist die Frauenbeauftragte des «Islamischen Zentralrats der Schweiz» (IZRS) und die bekannteste Burka-Trägerin des Landes. Moderator Projer stellte ihr zwar kritische Fragen. Doch Illi nutze ihren rund sechs Minuten langen Auftritt – bei dem keine andern Gäste zwischendurch zu Worten kamen – für ungefilterte IZRS-Werbung: Sie interpretierte Projers Fragen ganz nach dem eigenen Gusto, beklagte die «wachsende Islamophobie» und begründete ihr Recht aufs Burkatragen mit dem Verweis auf die Existenz von Transgender-Menschen.

Der Schleier spricht: Telefonschaltung zu Nora Illi, die sich frei bewegen will

Video: streamable

Auf ihre Vergangenheit als Punkerin angesprochen, meinte Illi, sie trage die Burka nicht als Provokation. Stellvertretend für die laut eigenen Angaben «vollständig in die Gesellschaft integrierte» Konvertitin rückte die Regie die vollständig verhüllte Schaufensterpuppe ins Bild. Auf dieses Schauspiel folgte noch eine Diskussion über die Auswirkungen eines Burkaverbots auf den Tourismus. Dann fiel in der «Arena» der Vorhang – und wir sahen wieder schwarz.

46s

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Video: srf

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  • häfi 08.10.2017 20:55
    Highlight Einverstanden.
    Keine Symbolpolitik

    Besser wäre es Migranten eine Vertrag unterschreiben zu lassen.
    Mit Punkten über die bei uns Konsens herrscht.
    Z,B. , bei uns geht dein Mädchen in den Schwimmunterricht.
    Wenn er nicht unterschreibt:
    raus.
    Wen er unterschreibt, sich aber nicht daran hält:
    raus.

    Dies wäre effizient, und wohl besser als ein zaghaftes, "wir wollen (möchten) eigentlich keine Burka".

    Aber wer würde sich gegen so etwas wehren?
    Ja genau. Dieselben, die heute gegen ein Burkaverbot sind weil es reine Symbolpolitik sein soll.
    6 0 Melden
  • Wehrli 08.10.2017 10:41
    Highlight Burkaverbot? Zu viel Gurkensalat am Stammtisch gelöffelt ... simpel: So ein Seich!
    Als nächstes kommt die Sockenfarbe in die Verfassung!
    Falls das durchgeht, kauf ich mir eine Burka, alleine nur um diese Idioten zu nerven.
    3 77 Melden
  • frä. 08.10.2017 00:07
    Highlight ich sehe das gsnze aus einer anderen sicht: war schon mal einer von euch in der jungfrauregion? es wimmelt dort von arabischen touristen..und viele der frauen sind komplett verschleiert. was würde mit denen (sehr gut zahlenden) ggästen passieren? denkt ihr die würden noch ins schöne berner oberland reisen wenn sie die burka ablegen müssten?
    6 16 Melden
    • Spooky 08.10.2017 08:03
      Highlight @frä
      Ich Gegenteil, Beispiel Tessin:

      "Hat das Verhüllungsverbot zu Einbrüchen im Tourismus geführt? Nein. Die Zahl der Touristen aus arabischen Ländern ist gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent gestiegen, wie Tessin Tourismus berichtet."
      10 0 Melden
    • Gummibär 08.10.2017 12:36
      Highlight Ganz richtig. Sie gingen anderswo hin.
      Genau so wie Touristen, die ihr Schinkenbrot und ihr Bier im Straßencafé geniessen wollen, in Dubai fehl am Platz sind und Anhänger der Freikörperkultur besser nach Sylt als nach Malaysia reisen.
      Arabische Kultur in Arabien = sehr gut.
      Schweizer Gewohnheiten in der Schweiz = ebenso gut.
      Das eine dem anderen in seinem eigenen Kulturkreis aufzwingen wollen = unanständige Rücksichtslosigkeit, die nicht toleriert werden muss.
      5 4 Melden
    • Starfox 08.10.2017 13:45
      Highlight jetzt kommt auch noch das Thema Geld ins Spiel. Was würdest du denn höher gewichten, die Werte der Schweiz, oder die Einnahmen von verschleierten Touristinnen aus dem arabischen Raum? Die Frage müsste vielmehr lauten, wollen wir komplett verschleierte Touristinnen (ob sie hier viel Geld ausgeben hin oder her) Meine Antwort dazu lautet: nein.

      Weiter unten in den Kommentaren hat es schon jemand sehr treffend geschrieben: es kommt wie es kommen muss, das Resultat einer allfälligen Volkabstimmung zu diesem Thema ist absehbar.
      11 0 Melden
    • häfi 08.10.2017 15:02
      Highlight frä.
      Kenne einen Hotelie aus Lauterbrunnen.
      Er sagt, er erträgt diese Touristen aus dem Arabischen Raum nicht mehr.
      Er will desshalb aufhören.
      6 1 Melden
  • Sapere Aude 07.10.2017 19:36
    Highlight Warum gibt man dem IZRS noch eine Plattform? Tschudligung aber Illi sollte man nicht mehr zu Wort kommen lassen.

    Trotz allem, halte ich wenig von einem Burkaverbot. Spielt keine Rolle ob Verfassungsebene oder Gesetzesebene. Klar ist es ein Symbol der Unterdrückung, mit einem Verbot werden aber die Unterdrückten bestraft und nicht die Unterdrücker. Und Gesetze bzw. Verbote sollten sich gegen Täter und nicht Opfer richten.
    21 16 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.10.2017 20:44
      Highlight Ich frage mich auch, warum die Illi schon wieder zu Wort kommen kann. Das ist äusserst schwach!

      Das Verbot, so wenig es für sich alleine bringen wird, so ist es ein kleines Puzzesteilchen in einer Reihe von Massnahmen, die noch kommen sollten.
      Es trifft kaum Opfer, sondern Täterinnen.
      Ich wage die Behauptung, dass die meisten Hijab-, Niqabträgerinnen dies in der Schweiz freiwillig tun.
      Es ist auch wichtig, dass dieser Mode frühzeitg ein Riegel geschoben wird - bevor wir Zustände wie in GB haben, wo es schon Schulen mit Kopftuchzwang gibt.
      26 7 Melden
    • Maracuja 07.10.2017 22:48
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Hätte Projer Frau Manea nicht gleich abgeklemmt, hätte sie vielleicht ein bisschen mehr ausführen können, was denn dahinter steht. Dann wäre auch klar geworden, dass es ganz andere Massnahmen braucht, um mit dem radikalem Islam fertig zu werden, Verhüllungsverbot macht das Problem nur weniger sichtbar. Extremisten schränkt es kaum ein, wenn die Ehefrauen halt nur mit Hijab rauskönnen oder ganz zuhause bleiben.
      srf betreibt Desinformation und gibt Frau Illi Gelegenheit sich als Vertreterin der Muslime darzustellen. Staatliches Fernsehen soll aber Info und Bildung vermittel.
      4 0 Melden
    • Rendel 07.10.2017 23:06
      Highlight @ Rabbi Wer eine Burka oder einen Niqab trägt, ist noch lange keine Täterin, auch wenn nicht alle Opfer sein mögen. Ihr Sprachgebrauch ist zuweilen haarsträubend!
      8 14 Melden
    • Sapere Aude 08.10.2017 04:03
      Highlight Nun wenn es wirklich um die extremistische Symbolik gehen würde, gäbe es noch einiges anderes was auf die Liste kommen müsste.
      Diejenigen, die es freiwillig machen, die wirst du mit dieser Massnahme nicht deratikalisieren. Insofern trifft es diejenigen die gezwungen werden am härtesten, die sind die richtigen Opfer.
      An welcher Schule in GB gibt es bitteschön Kopftuchzwang?
      So oder so wäre dieser Zustand in keiner Weise erreicht, denn die einzigen Burkas die ich bis jetzt in der Schweiz gesehen habe, sind jene auf den SVP Plakaten.
      9 11 Melden
    • Sapere Aude 08.10.2017 04:08
      Highlight Verharmlosen und Überreagieren bringen uns beides nicht weiter. Viel entscheidender wäre, den Einfluss radikaler Strömungen aus Saudi Arabien und anderen Länder einzudämmen. Willst du wirklich etwas machen, müsstes du Imane selbst ausbilden und den Weltweiten Einffluss des Wahabismus eindämmen. Denn Saudis verkauft aber weitehin Waffen und lässt sie ungeniert Moscheen bauen.
      7 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 11:16
      Highlight Sapere
      bin mit dir einverstanden. Aber irgendwo muss man anfangen.

      " Insofern trifft es diejenigen die gezwungen werden am härtesten, die sind die richtigen Opfer. "
      Das würde heissen, dass man es einfach fahren lässt und die Zurschaustellung extremen Gedankenguts nichts tuend zusieht.
      Daran zeigt sich ja die Schwierigkeit überhaupt etwas gegen den politischen Islam machen zu können!
      4 2 Melden
    • Maracuja 08.10.2017 15:10
      Highlight @Sapere aude: An welcher Schule in GB gibt es bitteschön Kopftuchzwang?

      Warum bezweiflen Sie, was Frau Menea in der Sendung ausgesagt hat? Gibt es einen guten Grund, weshalb man Ihren Aussagen nicht trauen kann (Sie beschäftigt sich ja wissenschaftlich damit und beruft sich nicht aufs Hörensagen). Wieso nimmt man MigrantInnen aus diesem Kulturkreis nicht endlich ernst und lernt von ihren Erfahrungen mit dem extremen Islam? Wieso nicht zuerst Googles, bevor man Unwahrheit unterstellt?
      3 1 Melden
    • Sapere Aude 08.10.2017 15:15
      Highlight "Das würde heissen, dass man es einfach fahren lässt und die Zurschaustellung extremen Gedankenguts nichts tuend zusieht."

      Das habe ich nie behauptet. Ich finde einfach, wenn man die Burka und Niqab aus diesem Grund verbieten will, müssten man sich ähnliche Gedanken bezüglich Zeichen wie das Hakenkreuz oder Hammer und Sichel machen. Schliesslich stehen auch diese für extremistisches Gedankengut.
      4 3 Melden
    • Sapere Aude 08.10.2017 15:20
      Highlight Bezüglich den Schulen in GB. Das geht natürlich nicht. Schreib doch aber das nächste mal von Beginn weg, dass es sich um spezielle muslimische Schulen handelt, so wie das in den Quellen vermerkt ist. Denn so suggerierst du, dass dies an öffentlichen der Fall ist. Ausserdem wäre wichtig zu erwähnen, dass die "Mainstream" der Muslime in GB solche Regelungen scharf kritisiert haben. Denn ein Kopftuchzwang hat nun wirklich nichts verloren an einer europäischen Schulen. Muss man sich grundsätzlich überlegen, ob Privatschulen für religiöse Minderheiten angebracht sind.
      3 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 15:30
      Highlight Maracuja
      Habe deine Antwort erst jetzt lesen können. Da wird einiges wieder einmal sehr spät aufgeschaltet.

      Projer ist unmöglich! Wird Zeit mal einen fähigen Moderator zu suchen.
      Natürlich wären auch ganz andere Massnahmen gefprdert um einem konservativen Islam Paroli zu bieten. Aber irgendwo muss man anfangen.
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 15:35
      Highlight Maracuja
      ein Grundproblem liegt darin, dass wir im Westen sehr auf das Individuum fokussiert sind, während Ideologien wie der konservative oder fundamentalistische Islam mit Gruppendruck und sozialer Kontrolle arbeitet. (Auch viele andere Ideologien!) Dagegen haben wir kaum Mittel zur Hand. Darum kommt es zu diesen etwas hilflosen, aber trotzdem nötigen Verboten.
      3 2 Melden
    • Sapere Aude 08.10.2017 23:10
      Highlight @Maracuja habe mir nicht die ganze Sendung angesehen, deshalb hab ich ja nachgefragt. Ging mir nicht darum irgendjemanden eine Unwahrheit zu unterstellen, ich habe es schlicht nicht gewusst und nachfragen darf man doch noch? Insofern die Frage zurück, weshalb gehst du davon aus, dass ich jemanden so etwas unterstellen würde? Oder weshalb nimmst du an, ich würde MigrantInnen nicht ernst nehmen? Weshalb unterstellst du mir gleich Lernressistenz?
      1 0 Melden
    • Maracuja 09.10.2017 20:03
      Highlight @Sapere Aude

      Sorry, ich ging davon aus, dass Sie diese Sendung vollständig angeschaut hatten. Mir scheint es wichtig, dass wir denen zuhören, die bereits in ihren Heimatländern erlebt haben, wie radikale Muslime Gesellschaften unterwandern.
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 09.10.2017 20:26
      Highlight Natürlich müssen wir jenen die vor den Radikalen fliehen und die reaktionäre Ideologie am eigenen Leib erlebt haben zuhören. Darum nervt es mich auch immer wenn gewisse naive Linke solche Berichte relativieren wollen. Denn am Ende leiden die Muslime am meisten unter dem Islamismus und dem damit verbundenen Terror.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2017 20:26
      Highlight Maracuja
      Ich habe das auch nicht gehört und dachte ich bringe neue Facts in Diskussion ein.

      Übrigens höchst interessant, dass die Untersuchung wegen Kopftüchern in englischen Schulen hier keinerlei Nachrichten wert war.
      0 0 Melden
  • Chrigi-B 07.10.2017 17:45
    Highlight BV mit Kleidervorschriften? Übertrieben! Da die Politiker einmal mehr pennen, ist das die logische Konsequenz. Wir haben ein Vermmumungsverbot! Durchsetzen liebe Sesselkleber und Gut ist😩.
    41 6 Melden
  • Angelo C. 07.10.2017 16:25
    Highlight Was soll man sich hier auch noch lange über das dafür oder dawider den Mund fusselig reden, dies über etwas das nicht nur in Frankreich, Belgien, Österreich und bald auch in Deutschland (auch gemäss Urteil des EGMR) gesetzeskonform und ab 2018 mit jedwelcher Garantie auch in der ganzen Schweiz Standard sein wird 🤔?!

    Auch wenn manche Linke dann zur Unterstützung der Burkaträgerinnen mit schwarzer Roger-Staube-Mütze zur Urne schreiten werden 😐.
    38 11 Melden
    • Sapere Aude 07.10.2017 19:40
      Highlight Frankreich und Belgien zeigt ja gerade wie wenig Wirkung das Verbot in der Realität hat. Entweder kommt es zu Ausweichhandlungen, die Frauen tragen einfach Hüte, Sonnenbrillen und Mundschütze. Oder die Bussen werden von einem katharischen Geschäftsmann bezahlt. Die Polizisten ziehen oft die Busse gar nicht mehr ein, weil sie immer die gleichen wenigen Frauen erwischen.

      Gibt zwar Geld für die Staatskasse, sonst erreicht man mit einem Verbot aber wenig.
      10 19 Melden
    • Angelo C. 07.10.2017 21:27
      Highlight Ganz im Gegensatz zum Tessin, wo sich gemäss SF praktisch alle Ausländerinnen ans neue Gesetz halten sollen. Und auch in Oesterreich und Dänemark will man rigoros umsetzen, es passe nicht ins Bild unserer Kultur, wo man sich ins Gesicht schaue. Eine Ansicht die in Europa Schule macht.

      A propos dem Millionär der in Frankreich und in der Schweiz Bussen zahlen will : im Kanton TI erwägt man ihn wegen Vorschubleistung einer Straftat zu belangen.

      Doch wie schon erwähnt : unnütz weiter darüber zu streiten, es kommt wie es kommen muss - das Ergebnis ist absehbar...
      18 5 Melden
    • Makatitom 08.10.2017 20:39
      Highlight Und gerade in Österreich funktioniert das ja sehr gut. So gut, dass Werbemaskottchen gebüsst werden und ihren Hai-Kopf abnehmen müssen. Ich hoffe, jeder der hier für ein Burkaverbot weibelt wird an fasnacht gebüsst
      1 4 Melden
  • Der Tom 07.10.2017 14:44
    Highlight Ich verstehe das so... man will verhüllung nich verbieten weil die Frauen sonst zuhause eingesperrt würden. Das wäre aber illegal und man müsste etwas unternehmen.
    23 7 Melden
  • Lowend 07.10.2017 14:40
    Highlight Ich kaufe mir jetzt absichtlich eine Roger Staub Kappe, obwohl die Dinger ultrahässlich sind, aber schön warm geben, weil sie im Winter das Gesicht komplett einhüllen!

    Die Freiheit nehme ich mir, auch wenn der aufgehetzte Pöbel hier mich dafür steinigen wird!
    18 68 Melden
    • Nyasa 07.10.2017 16:03
      Highlight Ich glaube die Steinigung dürfte hierzulande, aus gutem Grund, verboten sein. In gewissen Kreisen wird dieses barbarische Verfahren jedoch weiterhin als adäquates Mittel der Bestrafung angesehen.
      47 5 Melden
    • Flughund 07.10.2017 17:05
      Highlight Ich denke die Mütze wird dir stehen Lowend. Passt gut zu dir. Bitte mal ein Selfie posten.🤣🤣
      24 4 Melden
    • Skip Bo 07.10.2017 18:30
      Highlight Lowend, ich finde das sehr vorbildlich von dir, als Gesichtsverhüllungsbefürworter selber die Vorzüge einer Gesichtsverhüllung austzutesten. Bin gespannt auf deine Erfahrungsberichte nächsten Sommer (du ziehst das doch durch?).
      Bedenke, du machst das freiwillig, andere nicht. Du wirst nicht ausgepeitscht, wenn du die Verhüllung ablegst, andere schon.
      21 6 Melden
    • Firefly 07.10.2017 21:35
      Highlight Du wirst hier nicht gesteinig, jedoch geblitzt, die symbolische Steinigung der Neuzeit.
      11 9 Melden
  • Der Tom 07.10.2017 14:34
    Highlight Das Gesicht muss sichtbar sein. Da gibt es eigentlich gar nichts zu diskutieren.
    60 14 Melden
  • -woe- 07.10.2017 14:29
    Highlight Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits gehört das Verhüllen des Gesichts wirklich nicht in unseren Kulturkreis, andererseits glaube ich nicht an einen Erfolg der Zwangsemanzipation der Musliminnen nach der Wobmann-Methode.
    Jedenfalls müssen wir nach der Minarettfrage nun mit dem Verhüllungsverbot schon wieder ein Problem lösen, das wir ohne Egerkinger Kommitee gar nicht hätten.

    PS: Das Telefonat mit Nora Illi war genauso überflüssig und nötig, wie ein Pickel am A...
    36 16 Melden
    • Maracuja 07.10.2017 18:27
      Highlight Bezweifle, dass es bei dieser Initiative um Emanzipation der Musliminnen geht (1. tragen vor allem Konvertitinnen wie Frau Illi dieses Kleidungsstück freiwillig, 2. wird ein Teil der Extremisten den Frauen einfach Ausgangsverbot erteilen). Es scheint mir eher darum zu gehen, den radikalen Muslime klar zu machen, dass Ihr Scharia-Lifestyle hier nicht mehr erwünscht ist. Bisher konnten die sich hier ja so frei wie die Fische im Wasser bewegen. Sehr wirkungsvoll scheint mir das Verbot nicht zu sein, ausländerrechtliche Massnahmen wie Entzug Aufenthaltsbewilligung wären zielführender.
      14 2 Melden
  • Rendel 07.10.2017 14:22
    Highlight Ich bin gegen Kleidervorschriften in der _Verfassung_ .

    Lieber überlegen, wie man gegen den politischen Islam der die Sharia will, bei uns griffig vorgehen kann. Das ist bei uns wirklich nicht erwünscht, weil es unserem Staastverständnis der Demokratie widerspricht.

    Symbolpolitik löst keine Probleme.

    32 14 Melden
    • häfi 08.10.2017 14:53
      Highlight Rendel
      Einverstanden.
      Keine Symbolpolitik

      Besser wäre es Migranten eine Vertrag unterschreiben zu lassen.
      Z,B. , bei uns geht dein Mädchen in den Schwimmunterricht.
      Wenn er nicht unterschreibt:
      raus.
      Wen er unterschreibt, sich aber nicht daran hält:
      raus.

      Dies wäre effizient, und wohl besser als ein zaghaftes, "wir wollen (möchten) eigentlich keine Burka".

      3 0 Melden
    • häfi 08.10.2017 14:59
      Highlight Ah ja genau
      Wichtig währe auch noch den Bau von Moscheen die fremdfinanziert sind zu stoppen.
      Sofort!
      Wie ich gehört habe, hat sich eben Frau Sommaruga erfolgreich dagegen gewehrt, das die Organisationen, die Finanzierung aufdecken müssen.
      3 1 Melden
  • AlteSchachtel 07.10.2017 13:23
    Highlight Ich habe in der CH gar noch nie eine Burka gesehen. Die einzige, die ich jeweils mit Niqab (!) im TV sehe, ist die unsägliche Konvertitin Illi.

    Kopftücher, Turban, Zylinder oder Wollmütze stören mich nicht. Ich mag sogar sehr, wenn die Kleidungstyle der Passanten bunt durchmischt sind.
    Dennoch:
    Bis auf Fasnacht, Minustemperaturen oder im OP-Saal, möchte ich Gesichter sehen.
    Töfffahrer dürfen schliesslich auch nicht mit Helm, Brille und Mundschutz in eine Poststelle oder ein Gemeindehaus.
    Statt Burkaverbot sollte doch ein allgemein gültige Regel zu finden sein.
    30 19 Melden
  • solomon london 07.10.2017 13:04
    Highlight Wenn sich unsere Konservativen doch nur ausserhalb der Burkadebatte so für die Frauen einsetzten würden.
    45 29 Melden
    • häfi 07.10.2017 14:00
      Highlight solomon

      Darüber sollten sich die Linken aber NICHT beklagen.
      Viel eher sollte die SP/ GRÜNEN endlich mit dieser Kritik beginnen.

      Warum argumentieren diese nicht SELBSTmit Frauenrechten???
      37 21 Melden
    • solomon london 07.10.2017 14:26
      Highlight Weil es jeder Frau freigestellt ist anzuziehen was sie will wann sie will. Genau wie für Männer auch. Zudem ist die Burka ein Symbol nicht die Ursache.
      15 29 Melden
    • häfi 07.10.2017 15:31
      Highlight solomon
      Nein eben nicht. Bei der Burka ist leider allzu oft Gewalt im Spiel. Bei einem Verbot geht es darum die Frau zu schützen.
      Hören sie dazu mal
      Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam.
      Sie sagt im Interview weshalb es wichtig ist, die Vollverhüllung zu verbieten (auch als SymbolischeGeste):

      „Die Burka ist dazu da, die Frau aus dem öffentlichen Raum verschwinden zu lassen. Dahinter steckt eine frauenverachtende Haltung“

      (ca. ab der min. 30):

      http://www.srf.ch/sendungen/musik-fuer-einen-gast/saida-keller-messahli-menschenrechtsaktivistin-2 http://ützen
      25 10 Melden
    • Rendel 07.10.2017 20:09
      Highlight Frau Saida Kellers erstes Anliegen ist den Islam zu reformieren, was ich sehr gut finde.

      Es geht ihr nicht in erster Linie darum, ob das Verhüllungsvebot, einen Sinn macht in der Schweiz. Auch sie betreibt in dieser Frage Symbolpolitik. In Saudi Arabien wäre das viel sinnvoller.

      Es geht auch nicht nur um Burka und Nikab, was viele vergessen, sie auch.
      7 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.10.2017 13:20
      Highlight Das links-grüne Märli, der Frau, die sich freiwillig als Sack verkleidet ... wie hohl kann man sein?!

      Was sind denn die europäischen Frauen in ihrer haute couture im Vergleich??!

      Eure ideologische Verblendung ist atemberaubend abgründig.
      7 3 Melden
    • häfi 08.10.2017 14:46
      Highlight Rendel
      Hast du das Interview gehört?

      Sie sagt, interessanterweise, das ein Burkaverbot in der CH eine positive Symbolkraft hätte, auch für Frauen in muslimischen Länder wie z.B. Saudi Arabien.
      Als Zeichen der Hoffnung, das es eben auch anders geht.
      4 1 Melden
    • solomon london 08.10.2017 17:06
      Highlight Unsere ideologische Verblendung richtet sich nach den Menschenrechten.
      2 2 Melden
  • dracului 07.10.2017 12:56
    Highlight In einer Gesellschaft geht es um die Grundsätze des Zusammenleben und erst auf diesen elementaren Grundsätzen, entsteht Religions- und andere Freiheiten. Da Roma, Judentum, Islam, Christentum (!) und alle Religionen (Gottes)Gesetze kennen, ist multikulturelles Zusammenleben nur möglich, wenn jeder allgemeine Grundregeln (religionsunabhängig) akzeptiert. Es muss dann der Politik letztlich egal sein, wie Menschen leben wollen, solange die Grundregeln des Zusammenlebens eingehalten werden. Ein allgemeines Vermummungsverbot in der Öffentlichkeit könnte so ein Lendenschurzgrundsatz in der CH sein.
    21 6 Melden
  • häfi 07.10.2017 12:35
    Highlight "Diese nichtweißen Mädchen dürfen als Kinder verheiratet und in Stoffgefängnisse inmitten dieser Republik eingewickelt werden. Statt eines gellenden Aufschreis vieler sonst wenig leiser Frauenrechtlerinnen wird auf eine (noch) kleine Zahl von öffentlichen Burka-Trägerinnen und auf soziale Aspekte von in Sexsklaverei gezwungenen Mädchen verwiesen"

    Gunter Weißgerber (SPD)
    Im Artikel:
    Rassismus von links

    http://www.achgut.com/artikel/rassismus_von_links_alles_halb_so_wild_mit_kinderehe_und_burka
    34 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.10.2017 13:21
      Highlight Top! Die weissen Frauen begehen gerade historisches Unrecht ...

      ... ausgestattet mit Macht, wie nie dagewesen ... was machen sei damit ... omg!
      5 1 Melden
  • stamm 07.10.2017 12:29
    Highlight Mal ganz ehrlich: wer möchte ein solches Paar bei sich im 2-Familienhaus? Eine Burka zeigt mir, dass die europäischen Werte ganz klar abgelehnt werden. Sie werden niemals eine Arbeitsstelle finden und möchten mit uns rein gar nichts zu tun haben. Bei einer solchen unterschiedlichen Kultur nützt auch Integration rein gar nichts.... doch, Sozialdienstmitarbeiter haben eine Arbeit.... Und was Wobmann sagte, ist schon richtig: jetzt haben wir noch 130 von ihnen, aber das wird ganz bestimmt nicht bei den 130 bleiben! Also besser jetzt schon mal Gedanken machen darüber! Ja zum Burkaverbot!
    78 18 Melden
    • Rendel 07.10.2017 19:55
      Highlight Es gibt keine europäischen Werte. Die Werte in Europa sind unterschiedlich, wie auch in muslimischen Ländern.
      Wobmann ist kein Prophet. Mit dem Verbot kann es leicht passieren, dass sich mehr Muslime auf ihre Religion zurückziehen als bist jetzt und damit mehr identifizieren als ohne Verbot. Das sind bekannte psychologische Effekte. Sieht man auch in Frankreich, da führte das Verbot zum Gegenteil, als was man sich erhoffte.
      12 13 Melden
    • stamm 07.10.2017 21:15
      Highlight Ja Rendel, psychologisch hat dein Glaube daran bei mir nicht grad Bäume versetzt. Du denkst also, dass eine Burka schweizerisch ist, oder zumindest sein soll? Oder gibt es auch keine schweizerischen Werte?
      10 8 Melden
    • Rendel 07.10.2017 22:50
      Highlight Doch das rote Kreuz ist schweizerisch. Menschen in Not und Kriegsopfern zu helfen.
      3 6 Melden
    • Firefly 07.10.2017 23:11
      Highlight Was ist denn schweizerisch? Den anderen helfen in ihren Staaten Steuern zu hinterziehen?
      3 8 Melden
    • stamm 08.10.2017 08:19
      Highlight Rendel, dann gibt es also doch schweizerische Werte? Weisst du, dass 80% unserer Gefängnisse durch aufgenommene Kriegsopfer und Menschen in Not besetzt sind? Das sind alles Menschen, die du gerufen hast. Und anstatt dich um diese zu kümmern, sitzt du zu Hause und schreibst wild um dich! Ich hab sie nicht gerufen, ich darf hier sitzen und schreiben.....
      6 2 Melden
    • stamm 08.10.2017 08:27
      Highlight Firefly: Wenn das deine Meinung von schweizerischen Werten ist, dann bedaure ich dich.
      5 2 Melden
  • Grundi72 07.10.2017 12:25
    Highlight Eine wichtige Initiative! Endlich wird etwas unternommen, wir haben zu lange zugeschaut und auf die Gutmenschen gehört. Das Resultat kennen wir alle.

    Als nächstes bitte eine Initiative zur Offenlegung von Moscheen aus dem Ausland. Das findet Frau Sommaruga ja auch nicht nötig, daher sollte sich das die SVP wohl auch mal genauer anschauen.
    60 27 Melden
    • SemperFi 07.10.2017 19:06
      Highlight @Grundi72: Ich bekenne mich schuldig. Auch wegen mir fluten Burkaträgerinnen unsere Strassen.
      6 8 Melden
    • Pisti 07.10.2017 21:32
      Highlight Man sollte jegliche Finanzierungen für Moscheen aus dem Ausland verbieten. Moscheen die sich nicht daran halten schliessen. Ausserdem keine ausländischen Imane mehr zulassen.
      9 1 Melden
    • SemperFi 08.10.2017 08:50
      Highlight @pisti: Das kann man gut, aber dann muss man konsequenterweise in der Schweiz Imame ausbilden und den Islam als Staatsreligion anerkennen, damit er Korchensteuern erheben kann.
      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.10.2017 13:26
      Highlight @SemperFi: Das Argument wird auch nicht besser ...

      Pädophilie erkennst auf der Strasse auch nicht, ist aber verboten.
      4 3 Melden
    • SemperFi 08.10.2017 14:06
      Highlight @Nyssa: Sie schreiben in Rätseln oder haben sich im Artikel vertan. Was haben Moscheen mit Pädophilie zu tun?
      Werden Sie doch konkret!
      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.10.2017 15:54
      Highlight @SemperFi:

      Steuerbetrug und -hinterziehung ist strafbar, auch wenn du auf der Strasse den Täter nicht erkennst.

      Schnallsch de Puck?!

      1 1 Melden
    • SemperFi 08.10.2017 20:58
      Highlight @Nyssa: Jetzt hab ich den Zusammenhang mit Grundis Kommentar gecheckt: SVP -Pädophilie - Steuerhinterziehung. Merci für die Aufklärung.
      0 2 Melden
  • luke96 07.10.2017 12:05
    Highlight Staatskunde Lektion Nr. 2: Auf Verfassungsstufe gehören die wichtigsten und obersten Rechtsquellen. Zudem dürfen die verschiedenen Normen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das Verhüllungsverbot erfüllt beide Vorraussetzungen nicht:
    Einerseits steht es im Widerspruch zur Religionsfreiheit. Andererseits gehört ein Verbot für rund 130 Betroffene wenn überhaupt auf Gesetzesstufe.
    19 17 Melden
    • Nyasa 07.10.2017 15:40
      Highlight ...och man darf in der Schweiz einem Knaben im namen der Religion einen Teil des Penis abschneiden. Der Staat hat grundsätzlich den Auftrag den schwächeren zu schützen aber effektiv nicht die EIER sich darum zu kümmern. Es erstaunt daher nicht, dass gewisse Organe mittels BV zu radikalen Massnahmen gezwungen werden.
      13 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.10.2017 11:54
    Highlight Nacktwanderer schmerzen in den Augen mindestens so stark wie eine Burka.

    Ersteres geht schon in Richtung sexuelle Belästigung.
    8 28 Melden
    • Rendel 07.10.2017 14:14
      Highlight Sie verbinden Nacktheit gleich mit Sexualität?
      Ich empfehle ihnen regelmässiges FKK damit sie wieder ein natürlicheres Verhältnis zum menschlichen Körper bekommen.
      18 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.10.2017 16:05
      Highlight Nein, nackte Fremde widern mich an. Ansonsten müsste man ja Exhibionisten auch machen lassen - anstatt sie wie Schwerverbrecher zu behandeln.
      8 11 Melden
    • Rendel 07.10.2017 16:31
      Highlight Exhibitionisten haben ein sexuelles Motiv, darum ist es eine Straftat. Aber Nacktheit an und für sich, hat nichts mit Sexualität zu tun. Wir werden so geboren.

      Ich nehme an sie sind dann auch konsequent und schauen nie Pornos oder Filme, wo mal Nackte vorkommen, das sind ja auch nackte Fremde.
      12 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.10.2017 18:04
      Highlight Und Sie gehen nie an die Fasnacht weil da überall vermummte Gestalten rumlaufen?

      Wir werden durch Sex erschaffen - etwas natürliches. Trotzdem in der Öffentlichkeit nicht erlaubt.

      Exhibitionistisches Verhalten, Nacktwandern und Sex in der Öffentlichkeit sind ungefähr dasselbe. Daher sollte auch alles bestraft werden.
      2 7 Melden
    • SemperFi 07.10.2017 19:08
      Highlight @Kommenta(to)r: Wenn Sie nackte Fremde anwidern, sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen.
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.10.2017 21:08
      Highlight Weshalb denn?
      2 6 Melden
  • Fabio Kunger 07.10.2017 11:53
    Highlight Also wo Wobmann einen Test von RTL Exklusiv erklärte, hat er seine Glaubwürdigkeit komplett verloren!
    18 21 Melden
  • demokrit 07.10.2017 11:26
    Highlight Ich hoffe Frau Elham Manea in Zukunft öfters in der Arena zu Religionsfragen zu sehen. Die hochkarätige Dame hat mit ihren erweiterten Betrachtungen klar Carroni's formaljuristische "Fachidiotie" und Ferris Naivität m.M. ziemlich bloss gestellt.
    36 4 Melden
  • Lowend 07.10.2017 11:12
    Highlight Die Schweiz muss ein schwer bedrohtes Land sein, wenn sich die wutbürgerliche Kommentarelite an einem schönen Samstagmorgen mit solcher Vehemenz für die Abschaffung der freien Kleiderwahl einsetzet!

    Dabei geht es doch wie immer bei der SVP nur darum, die Menschen in wir die Guten und die die bösen, sich vermummenden zu spalten.

    Probleme löst diese Initiative jedenfalls keine, denn sie schafft vielmehr neue und nur darum geht es den rechten Freiheitsverächtern.
    61 184 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 11:41
      Highlight und Sie sitzen sicher grad in der Rhätischen Bahn und geniessen die Aussicht auf den Albula-Pass, während Sie hier die Kommentatoren kommentieren.
      30 5 Melden
    • kleiner_Schurke 07.10.2017 12:08
      Highlight Trägt eine muslimische Frau das Kopftuch nicht, dann wird sie von ihrer Familie verstossen. Wo genau siehst du hier nun freie Kleiderwahl und wo liegt die Verachtung bei denen die sich gegen solche Zwänge einsetzten? Bitte erläutern.
      34 8 Melden
    • Lowend 07.10.2017 12:21
      Highlight Ihr müsst auch für andere Kommentare voten, denn wenn die Summe der abgegebenen Stimmen derart in den Himmel schiesst, zeigt dass nur, das Betrüger am Werk sind, was erstens von deren antidemokratischer Gesinnung zeugt, aber auch zeigt, dass ich offenbar voll in‘s Schwarze treffe, oder warum sind diese Burkahasser sonst so betroffen, dass sie lügen und betrügen müssen?
      9 46 Melden
    • Richu 07.10.2017 13:20
      Highlight @Lowend: Seit letzten Sonntag gilt auch ein Burkaverbot in unserem Nachbarland Österreich. Beispielsweise in Frankreich und Belgien wurde das Burkaverbot bereits im Jahre 2011 eingeführt und Dänemark wird ebenfalls bald die Gesichtsverschleierung untersagen. Deine Behauptung, dass ein Verhüllungsverbot keine Probleme löst und vielmehr neue schafft, zeigt, dass du die Problematik einer Gesichtsverschleierung nicht begriffen hast!
      31 6 Melden
    • Platon 07.10.2017 14:50
      Highlight @kleiner_schurke
      Inwiefern hilft ein Burkaverbot gegen Nötigung? Bitte erläutern
      8 17 Melden
    • grumpy_af 07.10.2017 14:54
      Highlight Warum kann der gute Lowend nicht mal EINEN Kommentar schreiben, in dem er nicht die Bürgerlichen schubladisiert und beleidigt? Einfach mal seine Meinung zum Thema kundtun anstatt andere angreifen ist wohl zu viel verlangt? Eigentlich schade...
      25 6 Melden
    • kleiner_Schurke 07.10.2017 15:40
      Highlight Indem sich solche Leute dann erst gar nicht mehr hier niederlassen. Ich darf ja auch nicht in kurzen Hosen in die Kirche, also trifft man dort auch nie an.
      20 6 Melden
    • Saraina 07.10.2017 18:59
      Highlight Kleiner Schurke: das mit dem Verstossen ist so ein Blödsinn! Ich wohne in einer Stadt in der Muslime über dem Schweizer Durchschnitt vertreten sind. Die alte Mutter mit Kopftuch und die Tochter mit langem Wallehaar sind hier an der Tagesordnung. Freundinnen unterwegs wovon einige ein Kopftuch und andere nicht tragen ebenfalls. Geh mal raus, und leg die ideologischen Traktätchen auf die Seite! Der Herbst ist so schön.
      9 8 Melden
    • kleiner_Schurke 07.10.2017 20:40
      Highlight Nur weil machen Frauen mit oder ohne Kopftuch in ihren Familien toleriert werden, heisst das noch lange nicht, dass das überall so ist. Diejenigen bei denen das Tragen des Tuch keine Diskussion ist, werden mit dem Verbot ja auch keine Probleme haben.... Mir sind aber Türkinnen bekannt die von ihren Familien regelrecht traktiert und notfalls verstossen werden. Ich kenne auch Marokkanische Atheisten die fliehen mussten usw. Auch wenn es dein bescheidener Horizont in Biel nicht zulässt - solche Dinge gibt es.
      8 5 Melden
    • Saraina 07.10.2017 22:07
      Highlight Ich wohne nicht in Biel, tut mir leid. Solange ein Atheist in Marokko nicht die gesellschaftlichen Strukturen und vor allem den König angreift, interessiert sich wohl niemand ob er glaubt oder nicht. ich kenne auch junge Türkinnen, die ihre linken Eltern zur Verzweiflung treiben, weil sie eines Tages beschlossen ein Kopftuch zu tragen. Familienknatsch gibt es, patriarchalische Übergriffe auch, aber daraus eine Regel abzuleiten ist Quatsch. Im Übrigen gibt es ähnliche Konflikte auch in jesidischen und tamlilischen Familien.
      4 6 Melden
  • abettertomorrow 07.10.2017 10:39
    Highlight Frau Illi ist die gewaltlose Form des IS. Sie will provozieren, sie will, dass der Westen den Islam noch stärker ablehnt, sie will, dass moderate Muslime unter Generalverdacht gestellt werden. Sie will dem Islam im Westen schaden. Zeigt sie sich auf der Strasse, denkt jeder: "Diese Muslime wieder." Sie schürt den Hass untereinander. Sie, und viele andere Konvertitinnen sind die Speerspitze des IS, die hier scheinheilig Toleranz propagieren, aber bewusst die Reaktionen des Westens provozieren. Ihre gefährlichste Aussage: Ich stehe für das Recht aller Muslimas...
    96 10 Melden
    • blaubar 07.10.2017 12:21
      Highlight Frau Illi war früher Punkerin. Und das ist sie auch heute. Nicht mehr und nicht weniger. Für mich hat sie mit dem Islam eigentlich nichts zu tun.
      Und für Illi ändern wir sicher nicht die Verfassung.
      17 5 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 14:18
      Highlight @Wieso soll Frau Illi sich nicht ändern können, zum Bessern oder gar zum Schlechteren?
      1 x Punk immer Punk . . . .
      3 12 Melden
  • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:37
    Highlight Wenn Frau Feri sagt, bei einem Burka-Verbot dürften die Frauen dann gar nicht mehr allein auf die Strasse, zeigt das doch, dass die Burka in der CH gegen die verfassungsmässige Gleichstellung der Geschlechter verstösst. Mit dem Verbot hätten die Frauen ein Argument gegen jene, die ihnen die Burka "aufzwingen" wollen oder müssen (auch die Männer stehen unter Zwang, bekommen Probleme, wenn sie die Frauen nicht verhüllen). Und es gäbe die Möglichkeit sich auf ein Kopftuch zu einigen.
    55 10 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 07.10.2017 11:15
      Highlight Mich stört auch das Kopftuch. jegliche Symbolik dieser gefährlichen Idelogie muss verboten werden
      53 44 Melden
    • luke96 07.10.2017 11:35
      Highlight In der Schweiz ist es bereits jetzt verboten, jemandem aufzuzwingen, dass er ein bestimmtes Kleidungsstück trägt. Somit könnte eine Frau, welche sich nicht aus ihrem freien Willen verhüllt, Anzeige erstatten.
      7 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 11:40
      Highlight @roterriese. Einverstanden. Aber vielleicht müssen wir froh sein, wenn wir mit "kleinen" Schritten vorwärtskommen. Ich denke auch an die Frauen, die ev. nicht von einem Tag auf den andern eine 180 Grad Umdrehung schaffen. Das Kopftuch wär ein Kompromiss.
      10 4 Melden
    • nilson80 07.10.2017 12:28
      Highlight @roterriese. Wenn Du Dir mal ein paar alte Dorfbilder aus der Schweiz anschaust wirst Du feststellen, dass das Kopftuch ebenfalls ein klassisches christlich religiöses Symbol ist. Vor 50 Jahren gab es hier mehr Kopftücher als heute.
      13 11 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 12:54
      Highlight @Roterriese; Dann soll ich also meiner Grossmutter die im katholischen Glauben erzogen wurde das Kopftuch verbieten? Was machen wir den mit Chris Von Rohr, als Spassfrage gedacht.
      14 12 Melden
    • Scott 07.10.2017 21:54
      Highlight Dann soll ich also meiner Grossmutter die im katholischen Glauben erzogen wurde das Kopftuch verbieten?"

      Ihre Grossmutter mag ja ein Kopftuch getragen haben, wenn sie in die Kirche ging. Aber sicher nicht jedesmal wenn sie vor die Türe ging. Leider wird diese Tatsache gerne verschwiegen...
      7 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.10.2017 22:41
      Highlight nilson
      Du willst also wieder 50 Jahre zurück?
      6 1 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 22:55
      Highlight @scott falsch sie trug häufig ein Kopftuch und Frauen auf dem Land tragen es vereinzelt auch heute noch.
      Ich habe in den letzten Jahren viel mehr Kopftücher gesehen als Burkas und ich meine Kopftücher bei Frauen die nicht dem Islam angehören.
      Da geht es bei vielen weniger um die Unterdrückung der Frau sondern um eine klare Massregelung einer Glaubensrichtung, ist für mich kein Thema solange diese Menschen ihren Glauben im Privaten ausüben. Merkmale wie Kopftücher oder auch Kreuze stören mich nicht.
      1 4 Melden
    • Scott 08.10.2017 12:35
      Highlight "...sie trug häufig ein Kopftuch und Frauen auf dem Land tragen es vereinzelt auch heute noch."

      Sie sagen es selbst: "häufig", aber bestimmt nicht immer. Frauen auf dem Land mach(t)en das um ihre Haare zu schützen. Aus religiösen Gründen immer nur für den Gottesdienst. Ein kleiner aber feiner Unterschied.
      3 1 Melden
  • Starfox 07.10.2017 10:34
    Highlight Eine Burka sendet irritierende und verstörende Botschaften aus: haltet euch bedeckt, gebt nichts Preis. Ablehnend, bedrohlich und undurchsichtig. So etwas hat in der Schweiz wirklich nichts verloren. Walter Wobmann war der einzige gestern, der das begriffen hat. Wer sein Gesicht aus religiösen Gründen nicht zeigen will, hat bei uns nichts zu suchen. Das gilt auch für arabische Touristinnen, solche Touristinnen wollen wir nicht in unserem schönen Land. Das Argument, jeder darf so rumlaufen wie er will, zieht hier nicht mehr. Gratulation an die SVP, dass die Initiative überhaupt zustande kam
    62 42 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 12:57
      Highlight Ich muss Dir ehrlich sagen dass ich weit mehr Bedrohung empfinde wenn einige Skinheads (einer alleine macht nichts, einer ist kein Problem) auf mich zulaufen als bei einer oder mehreren Burkaträgerinnen.

      Aber die Ängste scheinen da bei der SVP eher vor dem Verhüllten zu sein.
      13 23 Melden
    • häfi 07.10.2017 14:06
      Highlight FrancoL
      Für mich tönt deine Aussage erstaunlich naiv.

      Das Problem ist doch, wieso nicht endlich die SP ihren Job macht, und mit der Kritik an dieser Religion beginnt.
      Statt diese noch zu Supporten.
      16 9 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 15:30
      Highlight @häfI; und wieso genau hat dies etwas mit der Burka zu tun? Genau das ist doch die Heuchelei. Burka weg Religion weg! Das ist doch das Lächerliche.
      Noch mehr wundert es mich dass man immer auf die SP zeigt wenn es darum geht den Islam zu stoppen. Erstaunlich weil die SP an vorderster Front war um Staat und Kirche zu trennen, um RELIGION in die PRIVATE Sphäre zu verbannen, aber klar da war man nicht so einverstanden mit der SP und jetzt will man dass die SP sich nochmals äussert? Die SP ist der Meinung dass alle Religionen Privatsache sein sollen, genügt das nicht?
      9 15 Melden
    • häfi 07.10.2017 16:00
      Highlight FrancoL
      Die SP betrügt gerade den Bürger. Weil sie sich aus Ideologiechen Gründen vor dieser Religion auf den Boden legt.
      In der Hoffnung auf eine Verdünnung der demokratischen Werte und aus Angst vor dem Volk ist sie schon längst unterwegs, in eine internationalistische Zukunft.
      Von den realen Problemen in der Schweiz, will sie nichts wissen.
      13 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.10.2017 22:37
      Highlight Von den Grünen wollen wir gar nicht erst anfangen. Die sind seit Jahren schon unwählbar geworden und mit dem erzwungenen Rücktritt von Fricker zugunsten einer Islamhätschlerin erst recht. Dabei wäre Fricker wenigstens für ein Grünes Thema eingestanden: Der Tierschutz. Vom Islam sollten sie einfach die Finger lassen, davon haben sie, wie von vielen anderen soziologischen Fragen, keinen blassen Dunst.
      21 1 Melden
    • FrancoL 08.10.2017 11:25
      Highlight @häfi International unterwegs. Das ist bei allen Pateien eigentlich so. Denkt man an die SVP deren Programm von der AfD teilweise mehr als nur übernommen wird.
      Die SP legt sich nicht vor den Islam am Boden, sie betrachtet ihn wie jede Religion und das ist auch gut so, denn morgen Montag habe ich auf meinen Baustellen rund um Zürich mindestens 1/3 Arbeiter mit muslimischen Glauben die zu einem guten Teil Drecksarbeiten leisten die nur ganz wenige Schweizer leisten mögen. Und ich mag diese nötigen Arbeiter nicht wegen deren mehrheitlich im Privaten gelebten Religion verurteilen.
      1 3 Melden
    • FrancoL 08.10.2017 13:06
      Highlight @häfi: das Realpeoblem der Schweiz ist die Tatsache dass sie sei über 50 Jahren nicht die nötigen Arbeitskräfte hat die ihre Wirtschaft erfordert. Diese rekrutiert sie im Ausland und da kommen Menschen das scheinen Menschen wie Du nicht zu begreifen, Menschen mit einem Glauben. Wollen wir das nicht, ok dann fahren wir die Wirtschaft zurück und arbeiten mit den eigenen. Fangen wir doch mit Häfi an: bei uns in der Gemeinde fehlen Müllmänner, es sind alles Fremde.
      Aber wer will das? häfi? Ja klar Du bist dabei.
      Wer die Zukunft gestalten will muss die Gegenwart zuerst begreifen.
      1 3 Melden
  • Dr.Bogyman 07.10.2017 10:20
    Highlight Ich frag mich was die Schweizer von diesem Burkaverbot schlussendlich wirklich haben werden. Weder werden die Mieten billiger noch die Versicherungen und mehr Arbeitsplätze wird es auch nicht geben.

    Das einzige was ihr verlieren werdet ist ein kleines Stückchen Freiheit.

    Nein wirklich seit mal ehrlich mit euch selbst. Fragt euch was habt ihr davon und fragt euch ist es wirklich nicht nur euer Ego dass euch dazu bringen wird eure unbegründete Angst zu unterstützen, indem ihr ja wählt.
    61 137 Melden
    • Serjena 07.10.2017 10:50
      Highlight Danke für deine offenen Worte. Leider gibt es in der Schweiz sehr viele "engstirnige" Leute welche immer noch denken der "Nabel der Welt" wären sie und genau diese werden hier zustimmen ohne "wenn und aber" Dass dieses Verbot für die Frauen in ihren eigenen Ländern keine Auswirkung hat, sprich bedeutet Freiheit von Zwängen, interessiert diese Leute überhaupt nicht.
      33 79 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 07.10.2017 10:53
      Highlight Paris, Nizza, Berlin, Würzburg, London, Barcelona, Madrid usw. Sind die Ängste wirklich so unbegründet wie du sagst? Oder machst du eher das: 🙈🙉🙈
      55 40 Melden
    • Nyasa 07.10.2017 10:55
      Highlight ..ein kleines Bisschen weniger religiöser Bullshit im öffentlichen Raum.
      64 11 Melden
    • Serjena 07.10.2017 11:38
      Highlight @roterriese waren das Frauen in der Burka, was für ein "Bullshit"ist das denn....
      Zudem wie scheinheilig ist den die Schweiz welche genau in diesen arabischen Ländern Werbung macht, offen, tolerant, alle Menschen willkommen ...
      8 13 Melden
    • Lukas Küng (1) 07.10.2017 11:57
      Highlight Tut das Burkaverbot etwas dafür, die kranke Interpretation einer Weltreligion unf fen Fanatismus, der hinter diesen Anschlägen steht, zu minimieren? Der Salafismus und der radikale Islam, welche die Burka/Niquab erzwingen, sind schlimm. Aber eine Burka ist auch dasselbe wie der Schleier einer Nonne und da regt sich niemand auf. Ich bin gegen die Initiative, weil sie am Grundproblem nichts ändert sondern nur so tut, als hätten wir alle Probleme des radikalen Islams aus der Schweiz geschafft.
      6 13 Melden
    • lilas 07.10.2017 12:02
      Highlight @roter riese:hat einer von den Terroristen in Paris, Nizza, Berlin, Würzburg, London, Barcelona, oder Madrid eine Burka getragen?
      10 15 Melden
    • lily.mcbean 07.10.2017 12:19
      Highlight @roterriese
      Was bist denn du für 1 Troll?? Was haben etwa MuslimAS die Anschläge verübt? Waren die Attentäter verschleiert? Hääää?? Was hat denn der Nikab mit den Anschlägen zu tun? Die ganze Verschleierungsdebatte dient doch nur zur Panikmache und Ethnischer hetzerei nur leider begreifen das die Wenigsten- dich inbegriffen.
      11 17 Melden
    • häfi 07.10.2017 12:47
      Highlight @BigPun @Serjena

      Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam, sagt im Interview wesshalb es wichtig ist, die Vollverhüllung zu verbieten:

      „Die Burka ist dazu da, die Frau aus dem öffentlichen Raum verschwinden zu lassen. Dahinter steckt eine frauenverachtende und demokratiefeindliche Haltung“

      (ca. ab min. 30):

      http://www.srf.ch/sendungen/musik-fuer-einen-gast/saida-keller-messahli-menschenrechtsaktivistin-2
      16 4 Melden
    • Saraina 07.10.2017 12:57
      Highlight Roterriese: alle diese Anschläge hätten auch mit Burkaverbot stattgefunden. Die weiblichen Verwandten der Täter trugen alle keine Burka. Sei von mir aus dagegen, aber mach dir wenigstens die Mühe, ein realistisches Argument zu finden.

      Tatsächlich argumentieren die Ideologen des Terrors damit, dass "der Westen" die Muslime und den Islam hassen und ihnen die Religionsausübung erschwerten. Mit einem Burkaverbot wird diesem Argument Nachdruck verliehen. Es wird damit kein einziger Anschlag verhindert werden.
      6 10 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 12:59
      Highlight @roterriese; Oh ja ich erkenne bei den Attentaten die Burkaträgerinnen in vorderster Front.
      7 10 Melden
    • häfi 07.10.2017 14:16
      Highlight @BigPun @Serjena

      Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam, sagt im Interview weshalb es wichtig ist, die Vollverhüllung zu verbieten:

      „Die Burka ist dazu da, die Frau aus dem öffentlichen Raum verschwinden zu lassen. Dahinter steckt eine frauenverachtende und demokratiefeindliche Haltung“

      (ca. ab min. 30):

      http://www.srf.ch/sendungen/musik-fuer-einen-gast/saida-keller-messahli-menschenrechtsaktivistin-2
      10 4 Melden
    • häfi 07.10.2017 15:44
      Highlight Die Journalistin Michèle Binswanger brinngt es auf den Punk:

      "Die Burka reduziert die Frau auf einen Schlitz"
      13 3 Melden
    • Saraina 07.10.2017 16:42
      Highlight Da hat Frau Keller Messahli Recht. Nur bezweifle ich, dass das Problem uns in absehbarer Zeit gross beeinträchtigen wird. Es ist auch innerhalb des Islam so eine Minderheit, die Burka befürwortet, und unsere Wirkung auf die Golfstaaten derart klein. Es gibt andere, dringendere Probleme, die uns alle unmittelbar betreffen, und die es vorher zu diskutieren und zu lösen gäbe.
      7 10 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 16:47
      Highlight @häfi:
      Und auf was genau reduziert sich die Frau mit Mini und Top?
      7 10 Melden
    • häfi 07.10.2017 17:38
      Highlight FrancoL

      Was für eine Frage.
      Es reduziert die Frau ja gerade nicht, wenn sie im Mini und Top herumläuft.
      (was kommt da noch für ein konservatives Wertebild von dir zu Vorschein)!

      Es ist Ausdruck ihrer Selbestbestimmtheit und lebensfreude, wenn sie Lust hat, dies zu tun.
      10 7 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 18:14
      Highlight So und andere Beweggründe kennt Häfi nicht?
      Es es nur so dass der Mann mit dem Ferrarri die Hauptstrasse rauf und runter fährt weil er ein totaler Autofreak ist.
      Nein mein Wertebild ist nicht altmodisch oder sonst was. Mein Wertebild misst sich am täglichen Leben und da wissen viele wie man sich in Szene setzt und das hat häufig nichts mit sich geben wie man ist zu tun. Frag sonst einmal einen HRler.
      Dein Weltbild ist das was Du sehen magst, die Realität sperrst Du weg. Wie eine meiner Mitarbeiterinnen sagt: wenn der kurze Rock mithilft wieso einen längeren anziehen.
      4 7 Melden
    • Saraina 07.10.2017 18:53
      Highlight Die Frau mit Mini und Top reduziert sich auf ihre Sexualität, denn das ist das Erste, was von ihr ins Auge fällt. Es ist deswegen auch höchst unwahrscheinlich, dass sie es in der Kleidung zum CEO oder in die grosse Politik schafft. Und spätestens ab 40 muss sie sich auf eine andere Art Aufmerksamkeit verschaffen. Klar ist sexy Kleidung Ausdruck ihrer Selbstbestimmtheit, aber die Frage ist, ob sie sich damit längerfristig einen Gefallen tut?
      6 6 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 20:26
      Highlight Danke Sareina.
      Ergänze: es ist häufig keine Selbstbestimmung sondern ein nachgeben an das Gegenüber.
      5 7 Melden
    • Scott 07.10.2017 21:59
      Highlight "Aber eine Burka ist auch dasselbe wie der Schleier einer Nonne..."

      Nein, ist es ganz entschieden nicht! Zudem tragen Nonnen keine Schleier...
      9 1 Melden
    • häfi 07.10.2017 22:39
      Highlight Saraina und FrancoL
      Ihr seit ja zwei richtige altmodische Anstandsdamen...
      : ))
      3 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 01:22
      Highlight Saraina
      "Die Frau mit Mini und Top reduziert sich auf ihre Sexualität..."
      Na und? Am nächsten Tag läuft sie vielleicht mit alten Jeans und T-shirt herum. Und vielleicht hat sie nicht die geringsten Ambitionen CEO zu werden?
      Ich kenne auch Frauen, die tragen keinen Mini und schaffen es trotzdem nicht CEO zu werden.
      6 4 Melden
    • Saraina 08.10.2017 08:31
      Highlight Menschen wollen Anerkennung und Beachtung von anderen Menschen. Für eine junge Frau ist sexy sein die günstigste Art dazu. Allerdings hat diese Strategie ein Ablaufdatum. Mir wäre lieber, meine Tochter würde sich auf innere Werte verlassen, denn die sind zuverlässiger und bringen der Gesellschaft mehr.

      Das ist kein ein Argument für den Nikab, den ich hier und heute unangebracht finde, sondern gegen die Simplifizierung, die hier von einigen Leuten anstatt Argumente vorgebracht wird. 90% der Frauen hier unterstellen sich dem Diktat darüber, wie eine Frau auszusehen hat. Nix Selbstbestimmung.
      3 3 Melden
    • FrancoL 08.10.2017 11:30
      Highlight @häfi es genügt dass Du fortschrittlich bist denn wenn man fortschrittlich an Deinen Kommentaren misst haben wir nur ein Problem: wir müssen Fortschritt neu definieren, denn es hat gänzlich seinen Inhalt verloren.
      5 5 Melden
    • Saraina 08.10.2017 14:14
      Highlight Das gilt auch für den Begriff Kultur.....
      4 4 Melden
    • Dr.Bogyman 08.10.2017 14:19
      Highlight @Sarajna und Franco Lasst doch die, die wollen nicht verstehen. Zurückgeblieben bleibt zurückgeblieben. Kann man nichts machen...
      4 5 Melden
    • FrancoL 08.10.2017 14:51
      Highlight @bigpun
      Wenn es zu viele werden dann muss man entgegen halten und Argumente einfordern.
      Es geht nicht an dass man sich am Tisch bedient und nicht wahr nimmt wer ihn zu einem nicht kleinen Teil mit gedeckt hat. Diese Menschen müssen wir in die Verantwortung nehmen und ihnen die Gegenwart vor Augen halten nach dem alten Spruch: wir haben nach Arbeitskräften gerufen, es sind Menschen gekommen.
      2 4 Melden
    • häfi 08.10.2017 15:13
      Highlight Ich sage es ja. Relligion ist immer Spiessig.
      Zurück zu Zucht und Ordnung, das wollen halt die...?
      ...welche Bürger?
      5 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 15:15
      Highlight Saraina
      Die "inneren Werte" haben auch ein Ablaufdatum.

      Ich glaube nicht, dass diese Diskussion etwas bringt.
      4 2 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 07.10.2017 10:03
    Highlight Das Argument, dass eine Kleidervorschrift nichts in der Bundesverfassung verloren hat, zieht nicht. Der Ständerat hat mit Wissen um die Initiative darauf verzichtet, die Kleidervorschrift gesetzlich zu regeln. (https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Staenderat-versenkt-das-Burkaverbot/story/24647966). Die Verfassungsinitiative ist die einzige Möglichkeit die das Volk hat. Dass das Burkaverbot kommt, ist fast so klar wie das Ahmen in der Kirche. Ich freue mich.
    53 21 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:36
      Highlight Wenn wir schon Bauvorschriften in die BV schreiben, können wir also auch Kleidungsvorschriften mit aufnehmen? Und sollen wir es nicht den Kantonen überlassen? Föderalistisch, wie es sonst auch immer passiert?
      13 16 Melden
    • Serjena 07.10.2017 10:59
      Highlight Eigentlich heisst es doch die Initiative "Verhüllungsverbot" . Somit gilt das für den Karneval wo man dann keine Masken mehr tragen kann, alle die traditionellen Volksfeste wo Masken getragen werden, Halloween wo man sich verhüllt usw.. Denn die Befürworter sagen "Ich will im öffentlichen Raum das Gesicht der Menschen sehen" . Wenn nun nicht alle die oben genannten Anlässe und weitere mehr, ebenfalls unter das Verbot fallen ist es schlicht und einfach wieder eine neue Lüge der SVP.
      26 35 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 07.10.2017 11:06
      Highlight Serjena, lies zuerst den Initiativtext bevor du irgendwas behauptest und selber Lügen verbreitest. Ich hab dir sogar extra den Link rausgesucht: https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis465t.html
      28 17 Melden
    • Serjena 07.10.2017 11:34
      Highlight @roterriese also die Lüge der SVP besteht darin dass sie nicht klar und deutlich schreibt "Burka" und das prangere ich an. Denn es geht Ihnen klar und deutlich nur um die "Burka" denn das hat Wobmann wieder bestätigt mit seinen Worten, man muss ihm einfach gut zuhören, in der Arena, also hört doch auf dies immer "verschleiern"zu wollen.
      7 10 Melden
    • Schne 07.10.2017 11:39
      Highlight Bitte versuch zuerst den Kommentar zu verstehen, bevor du Serjena der Lüge beschuldigst.
      7 11 Melden
    • Suchlicht 07.10.2017 12:35
      Highlight Ist denn Halloween “einheimisches Brauchtum” gemäss Verfassungsartikel?
      11 4 Melden
    • FrancoL 07.10.2017 13:05
      Highlight @roterriese; haben wir denn 2 Texte? ich erkenne da alles andere als eine Griffige Definition bzw. Regelung von Ausnahmen. Aber vielleicht soll man in der Bundesverfassung bewusst Texte verankern die dann einen riesen Rattenschwanz an Folgegesetze brauchen. Nicht meine Meinung aber wohl Deine Meinung. Das zeigt für mich einen klaren Missbrauch der Bundesverfassungsebene!
      Denn was ist ein Brauchtum? Nur das inländische? also zB Halloween nicht? etc.
      9 10 Melden
  • ybfreak 07.10.2017 10:01
    Highlight Burkaverbot steht auf meiner persönlichen politischen Agenda nicht weit oben. Werde aber mit Ja abstimmen, weil die Komplettverhüllung Zeichen eines sehr konservativen Islams ist und ich das in der Schweiz nicht will.
    Schade ist nur, das jetzt wieder Scheindebatten geführt werden und man sich mehr um die wirklichen Probleme des Islams im Zusammenhang mit der Schweiz kümmern sollte. Stichwort radikale Imane als Beispiel...
    68 13 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:40
      Highlight Ihnen wird wohl erst ein Licht aufgehen, wenn die Polizei beginnt Communiqués bezüglich des tragen von Schals zu veröffentlichen und jede Dorffasnacht eine Ausnahmebewilligung des Bundesgerichts braucht.
      22 63 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:40
      Highlight Sie bringen es auf den Punkt.
      17 5 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 07.10.2017 11:38
      Highlight Auch Sauäschnörrli (Name ist Programm) hat den Initiativtext nicht gelesen und verbreitet Fake News. Hopp Hopp, zurück auf das Anfangsfeld! https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis465t.html
      10 7 Melden
    • ybfreak 07.10.2017 12:42
      Highlight @sauaschnörrli
      Ich hoffe und denke nicht, dass es denn Initianten darum geht, dass eine Fasnacht oder ein Schal zum Bürokratiemonster wird. Wie gesagt, der Populismus einiger Initianten des Verhüllungsverbots ist mir ein Dorn im Auge, aber inhaltlich stimme ich der Initiative aus dem oben genannten Grund zu. Und die Ausnahme zu "einheimischen Bräuchen" steht übrigens im Initiativetext" und der Schal ist nicht Teil der Debatte.
      7 4 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 14:17
      Highlight "3 Das Gesetz sieht Ausnahmen vor. Diese umfassen ausschliesslich Gründe der Gesundheit, der Sicherheit, der klimatischen Bedingungen und des einheimischen Brauchtums."

      Ausnahme für klimatische Bedingungen, also roterriese, man darf sich den Schal bis zur Nase ziehen wenn es die klimatischen Bedingungen veranlassen. Nur ist das ziemlich schwammig und mehr als subjektiv. Wenn ich bei 15 Grad schon friere, darf ich dann den Schal um den Mund wickeln, wenn der Polizist noch im T-Shirt unterwegs ist?
      5 5 Melden
  • Moti_03 07.10.2017 09:59
    Highlight Was mich an der Diskussion nervt ;
    Wieso wird dies als Kleider Debatte hochgeschaukelt? Es geht nicht um die Kleidung. Es geht einzig darum ob man das Gesicht verdecken darf oder nicht. Dies gilt nicht nur für burkas, auch gegen hooligans und Chaoten. Was ist hier dagegen einzuwenden? Alle länder rundherum haben ein solches Gesetz oder wird nächstens eingeführt. Somit kann diese Initiative gar nicht so abwägig sein wie viele behaupten.
    44 14 Melden
  • Simi17 07.10.2017 09:58
    Highlight Es geht einfach nicht, dass wir eine Gesellschaft in unserem offenen Land gedeihen lassen, welche unsere Werte nicht teilt (Frauenrechte, Homosexuelle, etc.) und sich mit diesem Kleidungsstil auch nicht integrieren will. Es ist ein klares Zeichen gegen aussen, für welche mittelalterlichen Werte diese Menschen stehen. Der Druck der Familien und Clans auf die Frauen hier in der Schweiz wird immer stärker, dass sie Kopftuch tragen. Dabei wird das Gesicht immer kleiner. Es muss mir niemand erzählen, dass ein in der Schweiz geborenes Mädchen freiwillig mit 11 oder 12 Jahren ein Kopftuch trägt.
    66 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:41
      Highlight Danke für diesen Kommentar.
      27 7 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:42
      Highlight Ihre Männer zwingen sie die Burka zu tragen, jetzt wollen unsere Männer sie zwingen die Burka auszuziehen.
      26 25 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 11:45
      Highlight @Sauäschnörrli. Ueber das Verhüllungsverbot wird abgestimmt, und das Stimmvolk besteht aus ca. 50% Frauen und 50% Männern.
      11 2 Melden
    • Saraina 07.10.2017 13:01
      Highlight Wer wird denn hier gezwungen? Gibt es für diese Behauptund Grundlagen? Mit wieviel Familien und Clans hast du schon gesprochen? Sind nicht oft diejenigen, welche Musliminnen befreien möchten dieselben, welche diese Frauen anpöbeln, auch in Gegenwart von deren Kindern?
      4 10 Melden
    • lily.mcbean 07.10.2017 13:10
      Highlight @sauaschnörrli 👏🇨🇭
      3 7 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 14:30
      Highlight @Wölfli:

      Initiativkomitee «Ja zum Verhüllungsverbot»

      Co-Präsidium
      Patrick Freudiger, Grossrat, Langenthal BE
      Roland Haldimann, Oberentfelden AG
      Ueli Schlüer, alt Nationalrat, Flaach ZH
      Walter Wobmann, Nationalrat, Gretzenbach SO
      Daniel Zingg, Bollodingen BE

      (5 Männer - 0 Frauen)

      Komitee-Mitglieder

      (16 Männer - 6 Frauen)

      http://www.verhuellungsverbot.ch/komitee/
      5 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 15:45
      Highlight @Sauschnörrli. Vielen Dank an diese Männer. Mein Ja haben sie auf sicher.
      9 3 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 16:26
      Highlight @Wölfli, aber du weisst jetzt was ich meine. Männer haben diese Initiative aufgegleist.
      5 7 Melden
    • Saraina 07.10.2017 16:43
      Highlight Oh Wölfli, das tut mir leid für dich! Wie schön, dass diese Männer dich endlich befreit haben!
      4 7 Melden
    • häfi 07.10.2017 17:45
      Highlight Sauäschnörrli

      Anstatt hier eine vorzeitliche Religion zu supporten, gib doch bitte mal Alternative.

      Wie gedenkst du, Frauen zu schützen, die ohne Burka nicht mehr das Haus verlassen dürfen.

      Wie soll die Gesellschaft umspringen, mit einem Vater, der seinen Söhnen verbietet, einer Frau die Hand zu geben?
      7 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 18:51
      Highlight @Saraina. Sie sind mir eine Lustige! Als müsste ich von der Burka befreit werden, haha. Was genau tut Ihnen denn leid für mich?
      8 2 Melden
  • Maracuja 07.10.2017 09:51
    Highlight Geh mit Ihnen einig, was den Auftritt von Frau Feri betrifft. 1. Ist es unsäglich, wie Frau Feri meint, alle Probleme 1fach mit Geld (sprich Prävention, Integrationsangeboten) lösen zu können und sich weigert zu Kenntnis zu nehmen, dass es Menschen gibt, die sich gar nicht integrieren wollen, weil sie ihren Lebensstil für überlegen halten. 2. Ist es peinlich, dass Frau Feri, so wenig über Zwang in Abhängigkeitsverhältnissen weiss und behauptet, Frauen und Mädchen könnten ja Anzeige erstatten. Wieso wohl ist häusliche Gewalt heute ein Offizial- und kein Antragsdelikt mehr?
    51 5 Melden
  • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 09:48
    Highlight 2.2Ein Beispiel, wie mMn am Kern des Themas vorbeigerdet wurde: Als Manea sinngemäss sagte, die Frauen würden gezwungen Burka u.Co. zu tragen, sagte Feri, in der CH könne niemand zu etwas gezwungen werden, das sei gesetzlich verboten. Und niemand entgegnete ihr sofort, dass der Burka-Zwang zu hause, im Privaten ausgeübt wird. Und wenn dann die Frauen gefragt werden, (falls der Mann überhaupt erlaubt, dass sie gefragt werden) weshalb sie die Burka tragen, heisst es, sie täten dies freiwillig, um Gott zu gefallen. Man beweise etwas anderes.
    39 4 Melden
  • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 09:38
    Highlight 1.2Die Burka ist KEIN religiöses Symbol, sondern ein Symbol für die Unterdrückung der Frau, für die Unfreiheit schlechthin. Nur Wobmann und Manea haben das immer wieder klar gesagt und prompt fuhr ihnen Caroni fast jedes Mal über den Mund, um sich selbst wieder in Pose zu werfen. Die Burka als Symbol der Minderwertigkeit der Frau im Islamismus zu vergleichen mit Leuten die z.B. als Globi verkleidet auf der Strasse Werbung machen, ist ein absolute Verballhornung der Frauen die z.B. in Saudiarabien unter Lebensgefahr für mehr Rechte kämpfen.
    44 8 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:43
      Highlight Also wenn die SVP mit Frauenrechten argumentiert, sollte es dem letzten schalten, dass hier irgendwas im Busch ist.
      14 58 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 11:49
      Highlight @Sauäschnörrli. Nur kann ich diesmal in Herrn Wobmanns Aussage bezügl. Frauenrechte kein Scheinargument sehen. Die Gleichberechtigung der Geschlechter steht in der Bundesverfassung, für ein Stoffgefängnis für Frauen ist kein Platz.
      10 0 Melden
    • Maragia 07.10.2017 12:00
      Highlight @sauäschnörrli: Wieder das alte Spiel "bäääh das ist von der SVP, das ist schlecht"
      mimimimi
      8 3 Melden
    • cheeky Badger 07.10.2017 13:14
      Highlight Es sind ja bei weitem nicht alle Befürworter rechts. Auch SP-Mitglieder beführworten die initiative. Zugegeben eine Minderheit der SP, aber trotzdem.

      Ich als relegionskritischer linker werde eher ja stimmen.
      10 0 Melden
    • häfi 07.10.2017 13:46
      Highlight Sauäschnörrli

      Darüber sollten sich die Linken aber NICHT beklagen.
      Viel eher sollten die SP/GRÜNEN endlich mit dieser Kritik beginnen.

      Warum argumentieren sie nicht SELBST mit Frauenrechten???
      7 2 Melden
  • lily.mcbean 07.10.2017 09:35
    Highlight Ich bin auch jedesmal fassungslos das man dem IZRS immer noch! als ernstzunehmende Institution eine Plattform bietet. Meiner Meinung nach trägt das nichts, aber auch gar nichts dazu bei das Moslems hier besser akzeptiert werden. Die "echten" Moslems die ich kenne verachten den IZRS und sehen diese Leute als das Problem an das sie hier so einen schwierigen Stand haben.
    97 4 Melden
    • häfi 07.10.2017 09:50
      Highlight mcbean
      Kennen sie denn viele "echte" Moslems?
      Von wo ? http://N
      8 26 Melden
    • Dr.Bogyman 07.10.2017 10:12
      Highlight Der IZRS ist halt Salonfähig. Und alle schauen emphört hin.

      Ich als Moslem finde die auch eher peinlich und auf keinen Fall represantiv.
      31 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:26
      Highlight Der IZRS muss ernstgenommen werden, weil er unsere freiheitlichen Errungenschaften in Frage stellt. Wenn ein Islamist (ich nenn den Namen hier nicht) in einer Fernsehsendung sagt, wer nicht zum Islam übertritt, kommt nach dem Tod in die Hölle, wird mir Angst und Bang. Der Durchschnittsmoslem hat nichts zu tun mit dem IZRS.
      12 10 Melden
    • lily.mcbean 07.10.2017 11:21
      Highlight @häfi ja ich kenne sogar einige. Einer davon ist mein Lebensgefährte mit Familie- alle Moslems. Wir leben seit fast 5 Jahren zusammen.

      @big pun
      Genaz das sagt mein Freund auch und rollt nur die Augen wenn er von Blancho oder Illi hört. Pseudo Moslems nennt er die.
      5 5 Melden
    • atomschlaf 07.10.2017 12:20
      Highlight "Wenn ein Islamist (ich nenn den Namen hier nicht) in einer Fernsehsendung sagt, wer nicht zum Islam übertritt, kommt nach dem Tod in die Hölle, wird mir Angst und Bang."

      @Wölfli: Sowas macht mir Null Eindruck, damit droht die katholische Kirche schliesslich schon seit Jahrhunderten.

      Da gibt es sehr viel problematischere Punkte im Islam, die wir keineswegs und nicht ansatzweise akzeptieren dürfen.
      9 2 Melden
    • Saraina 07.10.2017 13:05
      Highlight Was heisst von wo? Vom Arbeitsplatz, aus der Nachbarschaft, aus dem Fussballclub. Wo man halt andere Menschen trifft. Es spricht ja nicht gerade für deine Befähigung mitzudiskutieren, wenn du keine Muslime kennst. Ich kenne auch keine/n der/die sich vom IZRS vertreten fühlt. Die, die ich kenne nerven sich gewaltig, dass die Medien dem kleinen Verein soviel Platz einräumen.
      2 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 15:53
      Highlight @atomschlaf. Die kath. Kirche hat ihren Einfluss in Europa verloren, während der Scharia- Islamismus weltweit an Boden gewinnt und auch Europa unter seine Kontrolle bringen will. Das sollte Sie schon beeindrucken.
      8 2 Melden
  • LYX 07.10.2017 09:04
    Highlight Soll doch jeder rumlaufen wie er will.. Der eine nackt wie er auf die Welt gekommen ist, der andere voll verschleiert, der nächste läuft stinkenden und schmutzig herum, ein anderer schwenkt die nazifahne, weitere tragen teuren Pelz von seltenen Tieren, oder tragen einen saumässig lauten gethoblaster,......
    So die frage ist nun ob es nun jemanden gibt der all dies super toll findet.
    Eine Gemeinschaft funktioniert leider nur, wenn sich diese Gemeinschaft an gewisse Spielregeln hält. Und die extremen, das sind per Se immer sehr wenige, stören eine Gemeinschaft leider überproportional.
    24 72 Melden
    • atomschlaf 07.10.2017 10:18
      Highlight LYX. das Problem ist nicht die Burka, sondern das Gedankengut dahinter.
      67 5 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 07.10.2017 10:51
      Highlight Dann sollen die Neonazis in SS Uniformen mit Hackenkreuzbinde rumlaufen dürfen?
      18 6 Melden
    • LYX 07.10.2017 12:12
      Highlight Eben nicht, roter Riese.
      In einer Gesellschaft müssen wir uns gegen die extremen stellen. Links wie rechts und auch religiös.
      Nazis sowie Burkaträgerinnen sowie vermummte linksextreme etc. und ihr jeweiliges Gedankengut gehören nicht in unsere Gesellschaft.
      7 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.10.2017 08:53
    Highlight Was für eine müde Diskussion. Einen bärtigen vom IZRS einladen wäre das minimum gewesen was ich erwartet hätte.
    12 36 Melden
    • atomschlaf 07.10.2017 10:18
      Highlight Am besten einen top-integrierten Prediger mit arabisch-deutsch Dolmetscher...
      37 5 Melden
  • Falco 07.10.2017 08:08
    Highlight Die Schweiz wird sich - wie andere Länder auch - für ein Burkaverbot aussprechen. Damit verschwindet, nebst dem Minarett, ein weiteres, religiöses Symbol. Das Hauptproblem, wie man den religiösen Islam in christlichen Ländern integrieren soll, ist damit mitnichten gelöst. Elham Manea versuchte immer wieder, das Thema in diese Richtung zu leiten. Aber lieber reitet man auf Symbolen herum, anstatt sich mit dem eigentlichen Problem auseinander zu setzen. Die SVP bestimmt - leider - immer wieder das tiefe Niveau der Diskussion.
    72 51 Melden
    • häfi 07.10.2017 09:23
      Highlight Nein, ich denke im letzten Satz irren Sie sich.
      Die SVP ist leider nach wie vor, die einzige Partei, die das Problem, Islam, überhaupt thematisiert.
      Dies wird ihr ja sogar noch zum Vorwurf gemacht.

      Mir unverständlich wieso nicht gerade die SP an vorderster Front gegen diese vorsintflutliche Religion kämpft.
      Hier liegt da Problem, und hier verrät die SP die Bevölkerung.
      71 29 Melden
    • rich enough 07.10.2017 09:43
      Highlight Die Religionsfreiheit wird immer noch als heilige Kuh behandelt.
      Aus historischer Sicht verständlich, aber angesichts des eroberungsorientierten Islam längerfristig selbstzerstörerisch.
      Leider haben die meisten Europäer diese Problematik nicht annähernd verstanden oder dann getrauen sie sich nicht, offen darüber zu sprechen.
      35 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 09:56
      Highlight Diesmal hat nicht die SVP das tiefe Niveau bestimmt, nicht in dieser Arena-Sendung, das war auch gar nicht möglich, da Wobmann dauernd von Caroni unterbrochen wurde. Feri und Caroni schwurbelten völlig am Kern des Problems vorbei über Kleidergeschmack bis Nacktwandern. Würde mich wunder nehmen, wie viele von Caronis FDP-Wählern aus der Wirtschaft eine Frau anstellen würden, die auch bei der Arbeit auf der Burka bestehen würde. Und dann einen Hotelier einzuladen, von dem man schon im voraus weiss, dass er wegen des Geldes gegen ein Burka-Verbot sprechen würde!
      32 5 Melden
    • Falco 07.10.2017 10:04
      Highlight Um ein Problem zu lösen, muss man nicht an "vorderster Front" dafür kämpfen. Durch das populistische Bewirtschaften von Symbolen verhindert die SVP - vermutlich bewusst gewollt - eine seriöse Diskussion. Weil sie schlicht und einfach KEINE Muslime in diesem Land will. Deshalb muss der Fokus auf INTEGRATION aller Muslime und nicht auf AUSGRENZUNG gerichtet werden. SRF muss sich da auch an der Nase nehmen.
      12 43 Melden
    • äti 07.10.2017 10:18
      Highlight ... Thematisieren und Pflegen sind zwei Dinge. Da ja seitens SVP absolut Null Lösungen präsentiert wurden, ist doch das Interesse einer solchen auch Null. Zudem, einfach "dagegen" sein ist eben keine Lösung sondern eine Verschiebung mit Lawieneneffekt.
      8 39 Melden
    • atomschlaf 07.10.2017 10:21
      Highlight Mir genauso unverständlich, Linke, Liberale, Feministinnen und Homosexuelle müssten eigentlich Sturm laufen gegen den Intoleranten Islam.

      Diese unerklärliche Blindheit stelle ich leider auch bei vielen meiner schwulen Freunde fest. Immerhin wacht da langsam der eine oder andere auf...
      38 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:29
      Highlight @häfi. Bin gegen die SVP. Aber ich find es auch verantwortungslos, wie die SP, überhaupt die Linke vor diesem Problem die Augen verschliesst. Aus rein ideologischen Gründen.
      24 8 Melden
    • äti 07.10.2017 10:43
      Highlight ... und mit dem "Sturm laufen" ist die Sache gelöst? Echt, so einfach geht das?
      9 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:51
      Highlight @äti. Falsch. Diesmal bietet die SVP zumindest eine Teillösung: nämlich das Burkaverbot. Wobmann und Manea sagten es gestern immer wieder: hier geht es nicht um Kleidervorschriften, sondern um den Erhalt unserer freiheitlichen Werte und die Gleichberechtigung der Frau. Dafür haben unsere Vorfahren gekämpft, und die will ich nicht preisgeben. Das Verhüllungsverbot gilt dann ja auch für Hooligans, den schwarzen Block usw.. Wer Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung wählt, soll auch die Konsequenzen dafür tragen und sich nicht feige hinter Masken verstecken dürfen!
      20 7 Melden
    • JaneSoda 07.10.2017 11:52
      Highlight Wölfli, hat das Minarett-Verbot etwas geändert?
      Gibt s jetzt keine sogenannten "Hass-Prediger" mehr?
      Das Verbot eines Kleidungsstückes löst einfach keine Probleme.
      4 8 Melden
    • Schne 07.10.2017 12:15
      Highlight Bei gewissen Themen ist eine Verhüllung bei einer Demo notwendig. Wenn Sie zum Beispiel gegen Scientologen demonstrieren ist es gut möglich, dass Sie danach von deren Mitgliedern mit Psychoterror und Bespitzelung bestraft werden. https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106612886/Anonymous-bekaempft-das-maechtige-Scientology.html
      3 8 Melden
    • atomschlaf 07.10.2017 12:25
      Highlight "... und mit dem "Sturm laufen" ist die Sache gelöst? Echt, so einfach geht das? Echt, so einfach geht das?"

      Nein, so einfach geht das natürlich nicht, äti, aber um wirkungsvolle Gegenmassnahmen zu entwickeln muss man zuerst einmal einsehen, dass ein Problem besteht.
      Bei den erwähnten Kreisen ist meist noch nicht einmal diese Einsicht vorhanden und jegliche Kritik am Islam wird bestenfalls als "rechtspopulistisch" und schlimmstenfalls als "braun", "Nazi" oder "Hetze" diffamiert.
      8 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 14:55
      Highlight @JaneSoda. Ich war und bin gegen das Minarettverbot. Wieso soll der Durchschnittsmoslem kein schönes Gotteshaus haben? Wobei bei den Moscheen die Geldströme zu beobachten wären/sind. Bei der Burka gehr es um den Scharia- Islamismus wie er in immer mehr Gottesstaaten praktiziert wird.
      4 2 Melden
    • äti 07.10.2017 15:09
      Highlight @wölfli. Primär habe ich auch etwas gegen verhüllte Personen. Allerdings wundere ich mich, dass kein Wobmann ein Gesetz erliess, als mit Skimützen verhüllte Personen Banken und Tankstellen überfielen.
      Zudem kann man an gewünschten Orten ein Schild anbringen, wie "wir bedienen Sie gerne, aber unverhüllt", oder so.
      Gäbe es über 100 "vermummte" Personen / Fall, würde kein Wobmann nach Gesetz schreien. Bei weniger als einem Dutzend/Jahr aber schon.
      Ich dachte, dieselben Personen orten doch überall zuviel Gesetze.
      Und, bei Frauenrechte sollten wir eher leise sein. :)
      4 5 Melden
    • äti 07.10.2017 15:24
      Highlight @atomschlaf: nein, die "erwähnten Kreise" sehen die Problematik ganz bestimmt schon auch. Aber das laufende Hochschaukeln von einem Problem hilft wenig zu dessen Lösung. Denn, der Islam ist ja nicht das Einzige womit wir zu tun haben.
      Warum verbieten wir nicht einfach bei den Autos die Auspuffe? Da hätten wir doch das Abgasproblem gelöst. Ich meine, irgendwo an einem Ende einen Flick machen, tönt vielleicht irrsinnig gut, ist letztendlich Pfusch. Vielleicht hilft die Faustregel: Kommt etwas laut, herrisch und simpel daher - ist es meist nur angedacht.
      5 7 Melden
    • rich enough 07.10.2017 17:58
      Highlight @äti: laut und herrisch trifft genau auf den Islam zu.
      6 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.10.2017 01:53
      Highlight Ich war gegen das Minarettverbot aus rechtlichen Gründen. Bin aber froh, dass es angenommen wurde. Damals hiess es, es gäbe sowieso niemals nicht einen Muezzin. Und was haben wir heute in DE, ein Minarett mit Muezzin. Nicht dass es jetzt in der Schweiz ohne Verbot ein Minarett mit Muezzin gäbe, aber in absehbarer Zukunft...? Das ging alles viel schneller, als wir es uns damals haben träumen lassen.
      3 1 Melden
  • N. Y. P. 07.10.2017 08:07
    Highlight Ich habe diesen Artikel angeklickt und gleich eine Werbung für 2049 gesehen. Ich habe den Streifen bereits reingezogen. Die düsteren Landschaften, der Sound, die Bilder. Ein echt starker Film. Mann o Mann, den werde ich nochmals schauen gehen.

    Wer nicht zum gefühlt zehntausendsten Mal über Burkas diskutieren will, kann ja einen Kommentar über 2049 schreiben.
    Der Rest soll die ewiggleichen Kommentare über das Burkenthema in die Tasten hauen.

    Also, ich diskutiere lieber über 2049..
    23 37 Melden
    • trollo 07.10.2017 10:01
      Highlight 2049 diskutieren wir über die Initiative für ein Kopftuchgebot im öffentlichen Raum für Ungläubige. Da offen getragene weibliche Haare von einem bedeutenden Bevölkerungsteil mittlerweile als sexuell anstössig empfunden werden, wird von Frauen verlangt aus Rücksicht ein Kopftuch zu tragen.
      21 9 Melden
    • atomschlaf 07.10.2017 10:33
      Highlight trollo, da wird gar nichts diskutiert werden.
      Der Kalif wird dies anordnen, wenn wir so weiter kutschieren wie heute...
      21 9 Melden
    • häfi 07.10.2017 11:18
      Highlight ...und die wenigen, die noch nicht aus Angst zum Islam konvertiert sind, sich nur noch selten auf die Strasse wagen.
      18 7 Melden
  • rodolofo 07.10.2017 07:51
    Highlight Andrea Carotin von der FDP war für mich das Highlight des Abends!
    Mit sehr viel Engagement und Schalk kämpfte er für eine liberale Gesellschaft und gegen Kleidervorschriften in der Bundesverfassung.
    Insbesondere seine Bemerkung, dass gewisse Schweizer BürgerInnen die Krawatte als Symbol eines überbordenden Kapitalismus sehen- und sich daran stören könnten, werde ich mir merken!
    Übrigens: Ist Euch schon aufgefallen, dass eine solche Krawatte wie ein umgekehrtes... MINARETT aussieht, und damit die Unterdrückung der nicht an Ökonomische Theorien glaubenden Sozialromantiker symbolisiert?!
    37 66 Melden
    • Quacksalber 07.10.2017 08:52
      Highlight Die Krawatte ist sogar mehr als ein Symbol. Indem sie die Blutzirkulation zum Gehirn einschränkt sorgt sie dafür, dass das Nachdenken nicht überhand nimmt.
      21 15 Melden
    • häfi 07.10.2017 09:27
      Highlight Ich wundere mich immer, wenn ich sehe, wie sich (westliche) Frauen FÜR den Islam einsetzten.
      (Heisst die wirklich Caotin?)
      29 15 Melden
    • rich enough 07.10.2017 09:46
      Highlight rodolofo, wie stehst Du dazu, wenn Kleidervorschriften von muslimischer Seite durchgesetzt werden, wenn es sein muss mit Gewalt, wie dies in gewissen Quartieren europäischer Städte schon heute der Fall ist.
      23 5 Melden
    • Skip Bo 07.10.2017 09:48
      Highlight Wie geht eine liberale Gesellschaft am besten mit religiösem Fanatismus und intoleranten Ideologien um? Indem man darauf verzichtet Grenzen zu setzen?
      19 5 Melden
    • JaneSoda 07.10.2017 09:50
      Highlight häfi: Ich bin eine westliche Frau und lehne die Burka-Initiative sowie die Verschleierung grundsätzlich ab.
      Mit dem Verbot werden in meinen Augen keine Probleme gelöst. Ich wäre für Bildung und Perspektive als Lösungsansatz. Die Emanzipation von patriarchalen Strukturen/ Haltungen lässt sich leider nicht so einfach mit nem Verbot von Bürkas überstülpen ;-)
      8 25 Melden
    • Gianni48 07.10.2017 09:54
      Highlight Andrea Caroni ist ein Mann. "Andrea" bedeutet der Männliche und im lateinischen Sprachraum staunt man über Andrea als weiblichen Vorname :).
      17 3 Melden
    • Maracuja 07.10.2017 10:01
      Highlight @häfi

      Herr Caroni ist ein Mann (Andrea ist im Tessin ein Männername) und setzt sich nicht für den Islam ein, sondern für eine liberale Gesellschaft. M.E. hat er Recht damit, dass die Probleme mit dem extremen Islam über Ausländerrecht (keine Aufenthaltsbewilligungen) und Verordnungen (kein Zutritt zu öffentlichen Gebäuden, Verkehrsmitteln usw.) angegangen werden sollten und nicht über einen Verfassungsartikel, der zwar Frauen einschränkt, aber den Männer weiterhin alle Freiheit lässt, ihre islamistische Agenda umzusetzen.
      14 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:07
      Highlight Ausnahmsweise nicht mit Ihnen einverstanden. Nicht nur diese Bemerkung über die Krawatte hat mich geärgert, sondern der ganze Auftritt des Herrn Caroni war eine Verballhornung jener Frauen, die als Menschen zweiter Klasse leben müssen, sei dies in Saudiarabien, in anderen islamistischen Gottesstaaten, oder in der Schweiz. Zu sagen, diese Länder müssten ihre Probleme selber lösen (Feri/Caroni) ist blanker Zynismus. Aber eben, wer mit den Unterdrückern lukrative Geschäfte macht (die Caroni-Leute), muss nat. die Menschenrechtsverletzungen verharmlosen.
      20 9 Melden
    • atomschlaf 07.10.2017 10:39
      Highlight "Wie geht eine liberale Gesellschaft am besten mit religiösem Fanatismus und intoleranten Ideologien um? Indem man darauf verzichtet Grenzen zu setzen?"

      @Skip Bo: Kann man machen. Man ist dann einfach nicht mehr allzulange eine liberale Gesellschaft, sondern nur bis die religiösen Fanatiker Überhand nehmen. (Und dazu braucht es keineswegs eine Bevölkerungsmehrheit.)
      17 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 11:10
      Highlight @Maracuja. ".....einen Verfassungsartikel, der zwar die Frauen einschränkt, aber den Männern weiterhin alle Freiheit lässt, ihre islamistische Agenda umzusetzen." Durch ein Burka-Verbot würden die Frauen befreit und nicht eingeschränkt. Eingeschränkt würden die Männer in ihrer Rolle als Gebieter der Frau, weil die Frauen dann nämlich ein Argument gegen das Burka-Gebot hätten, das Verbot!
      15 4 Melden
    • JaneSoda 07.10.2017 11:29
      Highlight An alle ⚡️: Ein Verbot ist in meinen Augen einfach keine Lösung. Hat das Minarett-Verbot etwas an der Haltung von islamistischen Faschos verändert? Wenn ja: Was genau?
      5 7 Melden
    • häfi 07.10.2017 11:37
      Highlight JaneSoda
      Bitte hör dir mal an, was die Tunesierin und Muslimin, Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam zum Thema sagt. (ca. min 13)
      http://www.srf.ch/sendungen/tagesgespraech/saida-keller-messahli-islamistische-drehscheibe-schweiz

      9 2 Melden
    • häfi 07.10.2017 14:11
      Highlight JaneSoda

      In diesem Gespräch wird sie noch deutlicher:

      "Das Ziel der Burka ist, die Frau aus dem öffentlichen Raum verschwinden zu lassen."


      Bitte hören sie ab min. 30:

      http://www.srf.ch/sendungen/musik-fuer-einen-gast/saida-keller-messahli-menschenrechtsaktivistin-2
      6 2 Melden
    • JaneSoda 07.10.2017 14:14
      Highlight häfi, das habe ich schön längst gelesen....
      Bin trotzdem nicht der Meinung, dass ein Birka-Verbot Probleme löst ;-)
      5 7 Melden
    • häfi 07.10.2017 15:52
      Highlight Vielleicht gibt es bessere Massnahmen um gegen die Auswüchse dieser Religion vorzugehen.

      Aber sind es doch dieselben Leute, die gegen ein Verbot sind, die eben dann auch gegen andere, effizientere Mittel sind.
      6 3 Melden
    • rodolofo 07.10.2017 21:01
      Highlight Kleidervorschriften als Voraussetzung von Freiheit...
      Hmm... irgendetwas ist da faul und stinkt ganz jämmerlich!
      Gehen die "Verteidiger der Frauen" auch so beherzt und rigoros vor, wenn es darum geht, Prostituierte aus ihrer traurigen Misere heraus zu befreien?
      Die machen Streaptease statt Burka, aber auch nicht freiwillig...
      Diese Art von Enthüllung ist unter Umständen schlimmer, als die Verhüllung!
      Aber was der zahlende Kunde will, das wird gemacht.
      Im Kapitalismus ist der Kunde König.
      Im Islam ist der bärtige Mullah König.
      Beide Könige will ich stürzen!
      3 5 Melden
    • JaneSoda 07.10.2017 21:40
      Highlight Was wäre denn ein effizientes Mittel, häfi? Schwer zu sagen, ob ich für oder gegen deine effizienten Mittel bin, wenn ich sie nicht kenne....
      2 2 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 09:20
      Highlight @ rich enough
      Die Islamischen Kleidervorschriften finde ich natürlich erst recht nicht gut!
      Aber wir sollten in unseren Diskussionen über unterdrückte Frauen im Islam nicht davon ausgehen, dass all dies nur unter Zwang geschieht und darum auch nur mit einem Gegen-Zwang verhindert werden kann!
      Vieles hat auch mit dem "Herdentrieb" zu tun.
      Wit alle wollen besonders sein, ohne allzu sehr aufzufallen.
      Kinder imitieren die Erwachsenen.
      Und im heissen und staubigen Saudi-Arabien kommt noch das raue Wüstenklima dazu, das auch Kamelreiter dazu bringt, sich zu verhüllen...
      2 2 Melden
  • Tapatio 07.10.2017 07:43
    Highlight Mit Andrea Caroni präsentierte endlich mal jemand sinnvolle Gegenargumente. Er hat mich fast überzeigt...und dann kam Nora Illi und ihre Propaganda. Manchmal habe ich das Gefühl die wird vom Pro Komitee unterstützt..das kann die ja nicht wirklich ernst meinen
    54 12 Melden
    • Quacksalber 07.10.2017 08:53
      Highlight Das plötzlich berühmt Syndrom sonst nichts.
      10 1 Melden
  • Thomas_v_Meier 07.10.2017 07:26
    Highlight Hach wieder eine Symbolinitative a la Minarettverbot. Auch damals wurden probleme in die initative projiziert welche mit dem Islam vorhanden sind. Wurde diese gelöst mittlerweile? Nein natürlich nicht. Also wird das nächste Symbol des extremen Islam verboten. Finanzierung, radikale Moschhen, radikale prediger, teilweise fehlender integrationswille etc... alles noch da und die werden sich auch mit dem Verbot eines Kleidungsstück nicht in luft auflösen...

    Betreff Mumnungsverbot in diesen Kantone besteht eines, ZH, BE, BS, SG, Lu, TG und SO. Regelmässig zeigt sich wie gut das funktioniert...
    29 68 Melden
    • Skip Bo 07.10.2017 09:36
      Highlight Findest du man sollte im öffentlichen Raum Symbole extremer Ideologien erlauben?
      66 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:11
      Highlight Aber es wär ein Zeichen: Hier gelten unsere freiheitlichen Regeln. Verweigerung des Händedrucks? Mädchen dürfen nicht in den Schwimmunterricht, wenn ein Bub in der Nähe ist? Väter lassen sich von weiblichen Lehrpersonen nichts sagen? Mädchen dürfen nicht mit ins Klassenlager? Was kommt noch?
      20 7 Melden
    • aglio e olio 07.10.2017 10:16
      Highlight Skip Bo, in der Schweiz ist es erlaubt das Hakenkreuz der Nazis offen zu zeigen.
      7 11 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:50
      Highlight @Wölfli, was ändert ein Burkaverbot konkret an den von dir aufgezählten Missständen?
      7 5 Melden
    • häfi 07.10.2017 11:48
      Highlight Sauäschnörrli

      Ab ca. min 32 erklährt Saïda Keller-Messahli im Interview wieso ein Burkaverbot sinnvoll ist.

      "Das Ziel der Burka ist, die Frau aus dem öffentlichen Raum verschwinden zu lassen."

      ziehs dir mal rein:

      http://www.srf.ch/sendungen/musik-fuer-einen-gast/saida-keller-messahli-menschenrechtsaktivistin-2
      9 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 12:00
      Highlight @Sauäschnörrli. Burkaverbot heisst: Wir wollen den Scharia-Islamismus nicht bei uns. Mit dem Burkaverbot allein wäre es nicht getan, es wär ein erstes Zeichen an die Islamisten, dass sie bei uns nie das Kommando übernehmen werden. Warum kämpfen die so verbissen dagegen, dass Mädchen nicht in den Schwimmunterricht gehen müssen, dass Buben den Lehrerinnen die Hand nicht geben müssen? Warum darf in vom islamistischen Ausland finanzierten Moscheen von ausländischen Imamen, Hass auf "Ungläubige" gepredigt werden?
      7 3 Melden
    • Skip Bo 07.10.2017 13:09
      Highlight aglio, aha. Sobald in Städten Idioten mit Hakenkreuzfahnen rumlaufen, verlange ich ein Verbot.
      5 5 Melden
    • Thomas_v_Meier 07.10.2017 13:09
      Highlight @Sauäschnörrli Eben nichts, das ist genau das was ich meine es werden berichtigte Probleme in die Initiative projiziert anstatt diese zielgerichtet anzugehen.

      @Skip Bo hach die zwei drei Burkas, lieber echte Probleme lösen anstatt sinnlose Pflästerlipolitik mit medialer Resonanz zu betreiben....


      2 6 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 14:34
      Highlight @Häfi, diese Frauen werden sicher häufig nach draussen gehen, wenn Männer sie nicht sehen dürfen und sie sich nicht verhüllen dürfen.

      @Wölfli, aber direkt ändern wird das ja nichts? Es setzt ein Zeichen, dass stimmt, aber Auswirkungen hat es keine auf die von dir erwähnten Missstände.
      1 4 Melden
    • aglio e olio 07.10.2017 14:58
      Highlight Skip Bo, reicht auch der Rütli?
      https://www.nzz.ch/panorama/der-haken-am-kreuz-1.17284865
      Mit dem Hitlergruss ist es das gleiche. Den sieht man auch öfter.
      2 4 Melden
    • häfi 07.10.2017 16:47
      Highlight Sauschnörrli

      "diese Frauen werden sicher häufig nach draussen gehen, wenn Männer sie nicht sehen dürfen und sie sich nicht verhüllen dürfen."

      Dann ist du dir also dem Zwang bewusst, dem diese Frauen ausgesetzt sind?

      Wie möchtest du dann diese Frauen schützen, wenn das Burkaverbot für dich nichts brinngt?
      5 1 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 17:10
      Highlight @häfi, das kann man nicht per se Zwang nennen. Es ist eine Auslegung des Glaubens, ein Jude empfindet das tragen einer Kippa bestimmt auch nicht als Zwang.

      Wie wäre es mit Integration und Aufklärung, wenn nur noch ein Teil der Töchter Burka tragen will, dann wird sich das von selbst erledigen. Dann wäre es aber wichtiger mehr Imame hier auszubilden, doch das will die SVP nicht.
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    • Skip Bo 07.10.2017 17:23
      Highlight aglio, meiner Meinung nach sind solche Symbole Bekenntnisse einer erniedrigenden Ideologie und gehören aus dem öffentlichen Raum entfernt. Symbole welche für eine Ideologie stehen, welchen Andersdenkenden, anderen Ethnien und Andersgläubigen die Vernichtung wünscht sind zu verbieten.
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    • häfi 07.10.2017 17:58
      Highlight Sauäschnörrli
      Du willst allso in Abrede stellen, das viele Frauen aktiv oder passiv, zum tragen der Burka gezwungen werden?
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    • häfi 07.10.2017 18:00
      Highlight Und das der Zeitgenössische Islam, ein vollpatrichalischer ist, in dem die Frau nicht,s zu meldem hat.
      Dies ist auch nicht wahr, deine Ansicht nach?
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    • Sauäschnörrli 07.10.2017 18:11
      Highlight Ich werde zum tragen von Hosen gezwungen, empfinde ich es als Zwang? Nein, ich bin so aufgewachsen und wurde dementsprechend geprägt. Ich sage du kannst nicht beweisen, dass diese Frauen gezwungen werden. Wenn man Frau Illi glauben schenkt, wird sie es z.B. nicht (auch wenn ich nicht viel auf ihre Meinung gebe, müssen wir davon ausgehen, dasss sie die Wahrheit erzählt). Bestimmt gibt es Frauen denen keine Wahl gelassen wird, doch wie hoch dieser Anteil ist, ist reine Spekulation und anhand von Spekulationen sollten wir keine Gesetze erlassen.
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    • Sauäschnörrli 07.10.2017 20:33
      Highlight Da sich die Bürgerlichen (allen voran die BGB) bis 1990 erfolgreich gegen das Frauenstimmrecht wehrten, sollten wir aufpassen bevor wir grosse Töne bezüglich der Rolle der Frau in der Gesellschaft spucken.
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    • häfi 07.10.2017 22:54
      Highlight Sauäschnörrli
      Niemand spuckt grosse Töne bezüglich der Rolle der Frau.
      Aber für mich ist es wichtig, das die erkämpfte Gleichberechtigung nicht mehr rückgängig gemacht wird.
      Ich bin der Meinung, das Zuwandere sich unserem lebenstil anzupassen haben und nicht etwa umgekehrt.
      Was den Burka-Zwang betrifft, schenke ich lieber der Muslimin und Tunesierin Keller-Messahli gehör, weil ich annehmen muss, das sie es etwas besser weiss.
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    • aglio e olio 08.10.2017 11:20
      Highlight Skip Bo, da stimme ich dir zu.
      Die aktuelle Debatte über ein Burkaverbot wird von Seiten der Initianten bzw. deren politischen Unterstützern aus falschen Motiven geführt. Denen geht es weder um Frauenrechte (diese sind denen sonst auch nicht sehr wichtig), noch um das Verbannen extremistischer Symbole im Allgemeinen (an H-kreuz und H-Gruss stört sich ja keiner). Das Motiv ist einzig chauvinistisch begründet.
      Und DAS ist der Punkt.
      Welchen Eindruck macht dies?
      Übrigens, habe ich nichts gegen das verschwinden der Burkas in der ganzen Welt. Der Zweck dieses Kleidungsstücks ist schrecklich.
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  • Jein 07.10.2017 06:56
    Highlight Die offene Gesellschaft ist ein Grundpfeiler der westlichen Gesellschaft. Macht es dann Sinn zum vermeintlichen Schutz dieser sittenpolizeiliche Kleidungsvorschriften vorzuschreiben?

    Meiner Meinung nach handelt es sich bei der Burka-Debatte eher um ein Symptom der Grundsatzdebatte zwischen Befürwortern einer offenen liberalen Gesellschaft und Konservativen, die diejenige Gesellschaft aufrechterhalten möchten in der sie aufgewachsen sind (also inkl. Sittenpolizei, aber ohne Burkas).
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    • Spötter 07.10.2017 08:57
      Highlight Ich weiss nicht, auf was es bei den Jungen in Zukunft ankommen wird. Die Blitze werden's mir zeigen, welche Schweiz ihr für euren Lebenszeitraum wollt. Noch könnt ihr ihn bestimmen, dannach wird das Parlament durch andere Kulturen vermischt und ihr werdet fremdbestimmt od. z.Teil behindert und werdet unangenehme Erscheinungen akzeptieren müssen. Ich lebe in den letzten Metern und sage: Ich bin froh, dass es in allen Belangen gerade noch einigermassen kontrolliert läuft.
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    • häfi 07.10.2017 09:39
      Highlight Immerhin muss dazu gesagt werden, das die Tunesierin, Saïda Keller-Messahli ein Burkaverbor empfiehlt.

      Vielleicht gibt es bessere Massnahmen um gegen diese Religion vorzugehen.

      Aber sind es doch dieselben Leute, die gegen ein Verbot sind, die eben auch auch gegen andere, effizientere Mittel sind.
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    • rich enough 07.10.2017 09:48
      Highlight Nein, man müsste auf einer viel grundlegenderen Ebene durchgreifen.
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  • kleiner_Schurke 07.10.2017 05:53
    Highlight Warum bekommt die Ex Punkerin Illi, die polizeilich in Ägypten gesucht wird, da sie Kontakte zu Terroristen unterhält und deswegen auch nicht mehr in die USA fliegen darf, einmal mehr Sendezeit auf SRF? Ausser einem wirren Haufen Sozialgeld beziehender Pseudo-Salafisten in Fantasie-Kostümen, repräsentiert sie niemanden.
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    • Ridcully 07.10.2017 09:03
      Highlight Weil sie - wie Uriella - einen grossen Unterhaltungswert hat.
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    • spanischi nössli 07.10.2017 10:12
      Highlight 😭
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    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:19
      Highlight Wie militant der Scharia-Islamismus ist, hat Frau Illi gestern durchblicken lassen. Sinngemäss: Sie würde durch alle Gerichtsinstanzen gehen wenn das Burka-Verbot kommt, bis nach Strassburg zum Gerichtshof für Menschenrechte. Und gleich zwei Mal plazierte sie den Begriff "islamophob" offenbar für Menschen, die NICHT die Weltreligion Islam ablehnen (kein Mensch sollte dies), sondern den militanten Scharia-Islamismus, denn diesen vertritt Frau Illi und für den steht die Vollverschleierung.
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    • Sauäschnörrli 07.10.2017 10:54
      Highlight @Wölfli, wieso sollte sich Frau Illi nicht durch alle Instanzen klagen dürfen? Ob es was bringt, sei dahingestellt, aber das Recht dazu hat sie, sonst wären wir ja ein Unrechtsstaat.
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    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 12:04
      Highlight @ja, liebes Sauschnörrli. Das ist ihr Recht, genauso wie es unser Recht ist, die Burka zu verbieten. Dabei sollten wir genauso militant für unsere freiheitliche Gesellschaft kämpfen, wie Frau Illi für ihren Islamismus, samt Vollverschleierung der Frau. Wenn wir das nicht tun verlieren wir.
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    • kleiner_Schurke 07.10.2017 12:05
      Highlight @Sauschnörrli
      Warum muss Frau Illi überhaupt klagen? Schliesslich glaubt sie, dass der allmächtige, allgütige, allwissende Allah auf ihrer Seite steht und der kriegt doch das Burkaverbot mit einem Fingerschnippen weg. Hat sie so wenig vertrauen in ihr jenseitiges Alphamännchen?
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