Schweiz

Politisches Erdbeben im Wallis – Oskar Freysinger (SVP) nicht wiedergewählt

Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte des Kantons Wallis, dass ein amtierender Regierungsrat nicht wiedergewählt worden ist. Besiegelt die Wahlniederlage die politische Karriere des SVP-Urgesteins?

19.03.17, 15:00 19.03.17, 23:59

SVP-Staatsrat Oskar Freysinger ist von den Walliser Wählerinnen und Wählern nicht wiedergewählt worden. Seinen Sitz eroberte Frédéric Favre von der FDP. Erfolgreich waren auch das CVP-Trio und SP-Regierungsrätin Esther Waeber-Kalbermatten.

Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte des Kantons Wallis, dass ein amtierender Regierungsrat nicht wiedergewählt worden ist. Bereits im ersten Wahlgang am 5. März war Freysinger von den Wählerinnen und Wählern abgestraft worden und auf den sechsten Platz verwiesen worden.

Der 57-jährige SVP-Staatsrat musste also um seine Wiederwahl zittern. Es wurde am Sonntag beim zweiten Wahlgang denn auch ein eigentlicher Krimi: Anfänglich lag Freysinger noch auf dem fünften Platz, doch je mehr Unterwalliser Gemeinden ausgezählt waren, desto weiter rutschte der vor vier Jahren als bester Kandidat in die Walliser Regierung gewählte Freysinger nach hinten.

Oskar Freysinger ist nach einem umstrittenen Wahlkampf aus der Walliser Regierung abgewählt worden. Bild: KEYSTONE

Wahl um 2000 Stimmen verpasst

Als schliesslich die letzten Resultate aus dem Hauptort Sitten eintrafen, war die Sensation perfekt: Freysinger wurde mit 42'520 Stimmen nur sechster und verpasste die Wahl um gut 2000 Stimmen. Der 57-Jährige fliegt somit nach vier Jahren aus der Walliser Regierung.

Nach seiner Abwahl aus der Walliser Regierung ist Oskar Freysinger (SVP) am Sonntag nicht nach Sitten gekommen. Er liess über seinen Parteikollegen und Nationalrat Franz Ruppen seine «Enttäuschung» ausrichten.

Für SVP-Nationalrat Franz Ruppen ist Freysingers Abwahl auf verschiedene Gründe zurückzuführen. «Vor allem die Strategie mit der Spaltung der CVP war falsch», sagte Ruppen. Er rechnet damit, dass die Wahlniederlage die politische Karriere von Freysinger beenden wird.

Ausser dem Vize-Präsidium der SVP Schweiz verfüge Freysinger über keine politischen Mandate mehr. Bei der SVP Wallis, die Oskar Freysinger viel zu verdanken habe, stehe nun ein Generationenwechsel an, sagte Ruppen.

Der neue Staatsrat (v.l.): Frederic Favre (FDP), Roberto Schmidt (CVP), Jacques Melly (CVP) Esther Waeber-Kalbermatten (SP) und Christophe Darbellay (CVP) Bild: KEYSTONE

«Mitte-rechts-Regierung»

Die neue Kantonsregierung wird in der nächsten Legislatur wieder aus drei CVP-, einer SP- und einer FDP-Vertretung bestehen. Mit den besten Resultaten gewählt wurde das CVP-Trio: Roberto Schmidt (neu) erhielt 59'616 Stimmen, Jacques Melly (bisher) 57'582 Stimmen und Christophe Darbellay (neu) 54'338 Stimmen.

Der frühere Präsident der CVP Schweiz, der 46-jährige Darbellay, ersetzt den zurücktretenden CVP-Regierungsrat Maurice Tornay. Der 55-jährige Oberwalliser CVP-Nationalrat Schmidt tritt in die Fussstapfen des zurücktretenden CVP-Regierungrats Jean-Michel Cina.

Ein sehr gutes Resultat erzielte auch die bisherige SP-Regierungsrätin Esther Waeber-Kalbermatten. Sie erhielt 53'990 Stimmen und platzierte sich vor Favre auf dem vierten Rang.

FDP-Quereinsteiger überrascht

Die grosse Überraschung dieser Wahlen ist jedoch der politische Quereinsteiger Frédéric Favre. Der Personalchef der Migros Wallis ist erst 37-jährig und politisch unerfahren. Er wurde mit 44'644 Stimmen gewählt.

Die FDP konnte damit den vor vier Jahren an Freysinger verlorenen Sitz zurückerobern. Dass der Coup gelang, dürfte zu einem grossen Teil den CVP-Wählerinnen und Wählern aus dem Oberwallis zu verdanken sein. Diese setzten neben ihren drei eigenen Kandidaten vor allem Waeber-Kalbermatten und Favre auf die Liste.

Der zweite SP-Kandidat, Stéphane Rossini, musste mit dem siebten und letzten Platz vorlieb nehmen. Der frühere Nationalratspräsident kam auf 40'429 Stimmen. Die Wahlbeteiligung war mit gut 61 Prozent leicht höher als beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen, als sie 58 Prozent betragen hatte.

(dsc/sda)

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User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
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94 Kommentare anzeigen
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  • JasCar 19.03.2017 23:35
    Highlight So, z Wallis hat endlich den richtigen Wolf erkannt. Jetzt könnt ihr die harmlosen Tiere leben lassen. Bravo le Valais!
    40 10 Melden
    600
  • RETO1 19.03.2017 22:37
    Highlight den einzigen Intelligenten im Wallis haben sie abgewählt. gute Nacht Wallis
    10 117 Melden
    • FrancoL 20.03.2017 00:22
      Highlight Zum Glück ist Deine Definition von Intelligenz überholt.
      45 8 Melden
    • Fabio74 20.03.2017 10:27
      Highlight Wenn Freysinger = Intelligenz = Staatsrat dann gute Nacht
      4 3 Melden
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  • Pfützentreter 19.03.2017 22:20
    Highlight "Er rechnet damit, dass die Wahlniederlage die politische Karriere von Freysinger beenden wird"
    Ich bin nicht SVP-Wähler, aber solche Aussagen führen zum Denken: "Aha, den kann man also nicht mehr brauchen." Sehr problematisch für einen nicht schlechten Politiker. Hau drauf.Bumm.
    7 52 Melden
    600
  • WolfCayne 19.03.2017 21:42
    Highlight Freysinger hätte wie Frédéric Favre für den Freisinn kandidieren sollen, nur schon wegen dem Namen. Tja, falsche Flagge gehisst.
    24 9 Melden
    600
  • Spooky 19.03.2017 21:07
    Highlight Ihr seid ja nur doof. Ihr habt ja keine Ahnung vom Wallis. Die Walliser CVP ist hundertmal rechter als die Zürcher SVP. Fragt nur den Bodenmann!
    20 64 Melden
    • pamayer 20.03.2017 00:00
      Highlight Das wird schon so sein...

      Schwarzkatholisch nennt sich das. Wehe denen, die in ihren Fängen.

      Aber dem Darbellay einen 'erfolgreichen' Seitensprung locker verzeihen.



      It's a man's world.
      18 9 Melden
    600
  • pamayer 19.03.2017 21:06
    Highlight Waooooooooo
    Das nenne ich Festtag!
    Oski, tschüssi.

    Wenn du was zum trösten brauchst, kannst du dich in die reichsmacht Flagge einrollen.

    Sorry wegen der Bissigkeit, aber der ist ein ganz übler Hetzer.
    75 13 Melden
    600
  • FrancoL 19.03.2017 20:27
    Highlight Ein Geschenk zur Feier des Tages im Kongresshaus.
    1000x mal besser und effektvoller als das was die Krawallbrüder zu bieten hatten.
    68 14 Melden
    600
  • OkeyKeny 19.03.2017 20:21
    Highlight Endlich sind wir frey!
    73 12 Melden
    600
  • Spi 19.03.2017 20:18
    Highlight Trump macht es den Rechtsaussen ziemlich schwer. Gut so.
    86 7 Melden
    600
  • Muster Mustermann 19.03.2017 20:00
    Highlight Das sind ja gleich zwei gute Nachrichten. Erstens ist er nicht wiedergewählt worden und zweitens wird er sich wahrscheinlich aus der Politbühne zurückziehen- was ich sehr hoffe.
    Bin happy.
    80 7 Melden
    • Rim 19.03.2017 21:19
      Highlight Wir dürfen davon ausgehen, dass er (immerhin verdienter Parteivertreter) in einer von Blochers "Stiftungen" unterkommt. (Ich habe ihn mal für eine seiner treuen Parteimitglieder um Unterstützung gebeten) Seine Antwort: Er bediene nicht Privatpersonen sondern Stiftungen. Ich vermute, solche wie die WW. Dort werden dutzende gescheiterte Existenzen (rechtsnationale Pseudointellektuelle wie Freysinger) zwangsbeschäftigt und damit auch "unterhalten". Sehr sozial, würde ich mal meinen. Wohin sonst mit dem "Trash"? ;-) Bei Blocher werden die "nützlichn Idioten" zumindest gefüttert. Ist ja auch was.
      31 11 Melden
    600
  • Röschtigraben 19.03.2017 19:55
    Highlight <3 ich liebe das wallis <3
    Gut gemacht!
    54 9 Melden
    600
  • Toto 19.03.2017 19:43
    Highlight Eben Wahltag ist Zahltag!!!
    57 5 Melden
    600
  • Neemoo 19.03.2017 19:26
    Highlight Seine Provokationen haben Freysinger wieder eingeholt. Worte Verletzen und können provozieren, dies hat der feine Herr gezeigt und getan.
    Jetzt hat er die Reaktion gekriegt und dies mitten ins Gesicht.
    Das war mal eine Ohrfeige!
    Bravo Wallis!
    78 9 Melden
    600
  • andersen 19.03.2017 19:20
    Highlight Das was Herr Adolf Muschg Ihm damals in der Sendung "Arena"(Die Schweizer spinnen) gesagt haben, hat er nicht zur Herzen genommen, sondern er hat sein Kreuzzug durch Europa weiter gemacht.
    41 7 Melden
    600
  • Lowend 19.03.2017 19:19
    Highlight In der Niederlage sieht man die wahre Grösse eines Menschen und so gesehen scheint dieser Wolf im Schafspelz, den die Walliser Bevölkerung gemeinsam derart in die Enge getrieben hat, das er sich nicht mal mehr zu zeigen getraut, ein ganz kleines Licht zu sein!

    Mit Niederlagen umzugehen scheint ja generell ein Problem für die Erleuchteten und angeblich vom Volk gesalbten Führer der SVP zu sein. Da sieht man halt auch deren wahre Grösse immer mal wieder.
    82 12 Melden
    • TheMan 19.03.2017 22:57
      Highlight Als wäre deine geliebte SP besser. Auch die hat Problem mit verlieren. Immer die anderen Schuld.
      6 41 Melden
    • Fabio74 20.03.2017 10:28
      Highlight @theMan Fakten? Blocher hat 2007 Rache geschworen. Von Staatsmann nichts zu sehen.
      7 1 Melden
    600
  • elivi 19.03.2017 19:14
    Highlight Ich bin fast enttäuscht, wo bleiben die kommentare über verschwörung und wie das alles irgendwie ein hinterhältiger plan aus dem linken lager war.
    Naja vielleicht bin ich nocg zu früh, kommt vielleicht morgen offiziell von partei kollegen oder ihm selber ... Hoffen wir mal auf ne originelle theorie diesmal :D
    46 8 Melden
    600
  • Triumvir 19.03.2017 19:07
    Highlight Hahahaha, so schön. 🎉👍😂Das muss gleich gefeiert werden🎉 Jetzt kann dieser Oberpopulist zusammen mit Wilders und seiner Reichsflagge im Büro herumflennen💩😂
    70 8 Melden
    • Sillum 19.03.2017 22:09
      Highlight Widerliche Schadenfreude, eine feiger Linkspopulist halt.
      9 52 Melden
    • Fabio74 20.03.2017 10:30
      Highlight Jö Sillum. Wer austeilt muss einstecken können. Aber die Mimosa SVP ist ein gar zartes Pflänzchen.
      Hart im Austeilen aber sonst schwach
      8 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 19:04
    Highlight Gut.
    34 2 Melden
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  • Urs457 19.03.2017 19:03
    Highlight Darf ich mir ein bisschen Schadenfreude leisten, bitte?
    51 5 Melden
    • manhunt 19.03.2017 21:05
      Highlight aber bitte mit sahne. und 🍒 obendrauf😂
      37 4 Melden
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  • Midnight 19.03.2017 18:57
    Highlight Das kommt davon, wenn man Zuhause eine Reichsflagge hängen hat.
    54 5 Melden
    600
  • rundumeli 19.03.2017 18:49
    Highlight nicht dass mir dieser kerl sympathisch war ... aber zumindest war er couragiert ... so eine "korrekte" cvp-durchtränkte regierung macht ja auch nicht wirklich glücklich ;-)
    16 57 Melden
    • Crecas 19.03.2017 21:09
      Highlight Der Hauptgrund für die Abwahl war ganz klar, dass er seinen Job einfach schlecht gemacht hat und ein selbst für das Wallis unglaublich hohes Level von korruptem Verhalten an den Tag gelegt hat.

      Denn das er rechtsradikale Tendenzen zeigt, war ja auch schon vor 4 Jahren ein offenes Geheimnis und dass er ein Polemiker und Radaumacher ist, war auch schon vor 4 Jahren bekannt. Trotzdem holte er damals das Bestresultat.
      38 6 Melden
    600
  • pachnota 19.03.2017 18:39
    Highlight ...wie wenn die walliser CVP etwas positives währe : )
    17 40 Melden
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  • Ruedi Frei 19.03.2017 18:31
    Highlight Jessesnei au, so krass - und im Chinarestaurant um die Ecke ist ein Sack Reis umgefallen, deswegen hat es auch gebebt..
    3 71 Melden
    • FrancoL 19.03.2017 21:47
      Highlight Offensichtlich sollte man bei Ihnen das "i" durch ein"y" ersetzen.
      19 0 Melden
    • paddyh 19.03.2017 22:01
      Highlight Also wenn das kein Artikel wert ist, dann würde ich gerne wissen, was Sie in Ihrer Wunschzeitung denn so lesen möchten. Er wurde vor 4 Jahren mit Bestresultat gewählt und jetzt abgestraft. Das darf und soll thematisiert werden.
      27 1 Melden
    • Divina Commedia 19.03.2017 22:58
      Highlight Was ist eigentlich so lustig an diesem Reissack?
      19 0 Melden
    600
  • Majoras Maske 19.03.2017 18:00
    Highlight Und immerhin hat er sein Ziel erreicht und ist in die Geschichte des Wallis eingegangen.

    Wird noch ein Staatsrat in ein bis drei Jahrzehnten abgewählt, werden die Medien dann nicht mehr "in jüngster Vergangenheit" schreiben müssen, sondern werden dann "die erste Abwahl seit der Abwahl von Freysinger im Jahr 2017" schreiben können.
    57 25 Melden
    600
  • TanookiStormtrooper 19.03.2017 17:49
    Highlight In der Schweizer Politik geht zwar vieles etwas langsamer, dafür werden die grössten "Unfälle" schnellstmöglich bei den nächsten Wahlen behoben.
    216 16 Melden
    600
  • banda69 19.03.2017 17:40
    Highlight gut so.
    169 18 Melden
    600
  • (J)onas (F) (K)essler 19.03.2017 17:39
    Highlight gefällt mir.
    152 16 Melden
    600
  • Gustav.s 19.03.2017 17:32
    Highlight Politisches Erdbeben, Witz komm raus. Solange das c so mächtig ist, ist nix damit.
    Keine politische Macht den Religionen!
    49 129 Melden
    • Einstein56 19.03.2017 19:02
      Highlight Gustav, ach Gustav!
      20 1 Melden
    600
  • Luca Brasi 19.03.2017 17:26
    Highlight Das Wallis und seine Stimmenbringer
    sagen tschüss zu Herrn Freysinger.
    132 10 Melden
    600
  • Einstein56 19.03.2017 17:24
    Highlight Die CVP hat es ( ihn ) gerichtet. Richtig so!
    77 11 Melden
    600
  • Nyasa 19.03.2017 17:03
    Highlight Wurde im Wallis grad ein Wolf im Schafspelz abgeschossen?
    213 10 Melden
    • zwan33 19.03.2017 17:18
      Highlight Ein schwarzes Schaf wurde aus der Regierung ausgeschafft...
      160 9 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2017 17:29
      Highlight Eher ein Schaf im Wolfspelz.
      81 20 Melden
    • Meinungsvielfalt 19.03.2017 17:43
      Highlight zwan33@ du meinst sicherlich ein dunkelbraunes Schaf?
      112 11 Melden
    • Ramses II. 19.03.2017 18:30
      Highlight Eher ein Schaf im Schafspelz.
      15 1 Melden
    600
  • Max Havelaar 19.03.2017 16:55
    Highlight Tja, jetzt kann er sich wieder voll und ganz seinem Hobby widmen und sein Haus mit Fahnen aus dem 3. Reich schmücken.
    265 15 Melden
    600
  • Ursus ZH 19.03.2017 16:46
    Highlight Na immerhin hat er genug Tücher im Keller, wo er reinheulen kann!
    286 11 Melden
    • giguu 19.03.2017 17:29
      Highlight ich lach mich tot. der beste kommentar, den ich dieses jahr gelesen habe. :)
      85 12 Melden
    • Meinungsvielfalt 19.03.2017 17:44
      Highlight Ursus@ you made my day
      53 12 Melden
    • Menel 19.03.2017 18:36
      Highlight Grossartig 😂😂😂

      Made my sunday 😂
      16 6 Melden
    600
  • Echo der Zeit 19.03.2017 16:32
    Highlight Ist bei seinen ausländischen Gesinnungsgenossen besser angekommen als beim einheimischen Volk - Genau so wie er politisiert hat.
    180 8 Melden
    600
  • Rim 19.03.2017 16:23
    Highlight Ein gutes Zeichen dafür, dass unsere Demokratie funktioniert. Der Mann hatte seine Chance (wie damals Blocher auch). Aber bloss mit grossen Worten, braunen Freunden in ganz Europa, etwas Pissoir-Poesie und Westernheldallüren, also halbseiden und substanzlos, ist auch im Wallis nicht erträglich. Vielleicht nimmt Köppel ihn ins Team? Vielleicht kehrt er ins Tirol zurück und versuchts dort noch mal? Vielleicht heuert er bei Trump an ;-) Ich wünsche ihm auf jeden Fall eine "gute Reise".
    302 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 16:31
      Highlight Als perfekt französisch Sprechender ist Freysinger sicher bei Marine Le Pen willkommen. Vive la France, Oskar Adieu!
      130 10 Melden
    • Midnight 19.03.2017 19:02
      Highlight Super Sache! Als nächstes bitte noch den Glarner aus dem Nationalrat entfernen, dann muss man sich eine Weile lang nicht mehr für die Schweizer Politik schämen. Ade, merci 👍
      29 4 Melden
    600
  • Sumsum 19.03.2017 16:22
    Highlight Valais douze points !
    174 9 Melden
    600
  • pun 19.03.2017 16:07
    Highlight Mehr Photoshopskills liegen nicht drin für die Vögel.
    166 12 Melden
    • Kristjan A. Markaj [†] 19.03.2017 17:00
      Highlight Geert Wilders hat vier Sitze dazugewonnen. Die Sozialdemokraten haben 2/3 verloren. Absolut nicht vergleichbar.
      23 100 Melden
    • zwan33 19.03.2017 17:21
      Highlight @ Kristjan: Wilders ist nicht sooo dick, dass er vier Sitze bräuchte.
      67 6 Melden
    • DJ_Terror 19.03.2017 17:51
      Highlight Markaj hat recht. Ruttes Partei hat ebenfalls viele Sitze verloren aber es hat gerade noch als Stimmenstärkste Partei gereicht. Niemand hat jemals gesagt das Wilders in die Regierung kommt Rutte ist eigentlich der Verlierer denn er wird es extrem schwer haben eine Stabile Regierung zu bilden. Ruttes neues Kabinett könnte zerfallen und Wilders holt noch mehr Stimmen raus. Das war ein Phyrrus Sieg.
      11 44 Melden
    • Juliet Bravo 19.03.2017 21:16
      Highlight Und jetzt? Rutte hat trotzdem klar gewonnen. Er hat es sicherlich nicht einfacher, eine Regierung zu bilden.
      Es wird eine sehr breit gefächerte 4-5er Koalition geben - ganz so wie wir es hier in der Schweiz kennen. Von Ruttes Rechten bis groenlinks. Wie lange das hält, werden wir sehen. It's democracy, stupid.
      10 4 Melden
    • DJ_Terror 19.03.2017 22:21
      Highlight Auch in Demokratien gibts Phyrrussiege. In Holland ist das System ganz anders als hier wo es Konkordanz gibt. In Holland kann sowas schnell zerbrechen da hat der Herr Rutte gute Erfahrungen. Ich denke Wilders' Partei wird in den nächsten Jahren zulegen.
      1 11 Melden
    • Fabio74 20.03.2017 10:32
      Highlight @Terror Was machen denn Faschisten wie Wilders so wählbar?
      4 2 Melden
    600
  • sevenmills 19.03.2017 16:06
    Highlight Es gibt im Moment sicher einfacheres auf dieser Welt, als SVP-Anhänger zu sein. Die Kommentare auf SRF sind schon mal zum Schiessen. Natürlich sind wieder die bösen linken CVP und FDP schuld an dieser Verschwörung.

    Danke an alle Walliser und diesen mutigen Entscheid, die Fehler aus der letzten Wahl eingesehen und heute korrigiert zu haben.
    233 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.03.2017 19:07
      Highlight Wer sagt doch immer, dass Volk hat immer Recht? Recht so
      19 0 Melden
    600
  • acove 19.03.2017 16:03
    Highlight Man kann nicht 4 Jahre lang poltern und raubauzen und dann noch glauben, man werde wieder gewählt. Diese Rechnung ging definitiv nicht auf und vielleicht, aber auch nur vielleicht, hat er wenigstens etwas daraus gelernt.
    185 8 Melden
    600
  • AlteSchachtel 19.03.2017 16:01
    Highlight Hoffnung für den vom Aussterben bedrohten, gesunden Menschenverstand! Toll!
    248 8 Melden
    600
  • Ugliman44 19.03.2017 16:01
    Highlight Der Glaube an die Kraft der Demokratie ist zurück
    181 9 Melden
    600
  • Calvin WatsOn 19.03.2017 15:56
    Highlight Hat mir jemand eine Walliser Fahne? Möchte ihm zum Abschied noch winken... 😂😂😂
    200 11 Melden
    • pun 19.03.2017 16:39
      Highlight Sorry, das habe ich leider nicht. Würde auch eine Reichskriegsflagge gehen?
      107 7 Melden
    • Calvin WatsOn 19.03.2017 16:49
      Highlight Mach mir doch die Hände nicht schmutzig. 😂😂😂
      70 7 Melden
    600
  • Aubergine 19.03.2017 15:55
    Highlight Freude herrscht.
    174 9 Melden
    600
  • TheMan 19.03.2017 15:49
    Highlight Und jetzt alle Linken so 👏👏👏👏🎉🎉🎉🎉 Und die Wähler kapieren dann nicht, dass mehr Steuern auf sie zukommen und Geld aus dem Fenster geworfen wird.
    29 452 Melden
    • xlt 19.03.2017 16:04
      Highlight Aha, ok.
      199 13 Melden
    • Herbert Anneler 19.03.2017 16:05
      Highlight Lieber etwas mehr Steuern, Anstand und Demokratie als einen Putin-, LePen- und Identitären-Spinner in der Walliser Exekutive! Danke an alle fläden Göichen im Wallis, welche Freysinger die rote Kart gezeigt haben! Ein guter Tag für die Demokratie!
      278 15 Melden
    • Charlie Brown 19.03.2017 16:36
      Highlight Hat denn der Oski die Steuern gesenkt?
      166 5 Melden
    • ujay 19.03.2017 16:38
      Highlight Immer diese einfach gestrickten Schlagwörter aus dem SVP-Rhetorik-Baukasten. Etwas öde, nicht?
      178 5 Melden
    • DerTaran 19.03.2017 16:44
      Highlight Linke? 3xCVP, 1xFDP und 1xSP ist eine Linke Regierung? Alles links von der SVP ist also Links? Gehts noch?
      198 4 Melden
    • Reli 19.03.2017 16:51
      Highlight Man muss nicht links sein, um diesen ungehobelten Typen zu verabscheuen. Die Walliser haben ihn ja auch nicht wirklich mit einem Linken ersetzt. Wer Freysinger mag, qualifiziert sich in gewisser Hinsicht gleich selbst.
      123 6 Melden
    • Crecas 19.03.2017 16:54
      Highlight TheMan hat nicht begriffen, wieso Freysinger abgewählt wurde. Dies hat nichts mit der Partei zu tun. Er hat schlicht und einfach seinen Job nicht gemacht. Grosse Rede, nichts dahinter. Dazu hat er mehrere sehr fragwürdige Entscheide getroffen (man schaue sich nur seine Freundesauswahl an), die nicht goutiert wurden. Das hat wenig mit der SVP zu tun.
      105 2 Melden
    • Luca Brasi 19.03.2017 17:21
      Highlight Wusste gar nicht, dass die FDP ein linker Haufen ist. Dank User TheMan bin ich nun erleuchtet. :D
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    • bfm 19.03.2017 17:26
      Highlight Zu blöd, hat 20min die Kommentarfunktion zu dieser erfreulichen Neuigkeit nicht geöffnet - da wäre TheMan grossmehrheitlich unter Glaubensbrüder. Aber offensichtlich will 20min die treue Volchsgemeinschaft nicht verärgern, indem sie Landesverrätern (d.h. nicht SVP-Anhängern) die Gelegenheit zu ein bisschen Schadenfreude gibt.
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    • TheMan 19.03.2017 18:45
      Highlight bfm du hast ja Beweise, das ich die SVP gewählt habe. Inkl Wahlzettel und Stimmrechtsausweis. Stimmts? Crecas, ich habe mehr Nationalrat und Ständeräte. Welche den Job nicht Richtig gemacht haben. Und jetzt alle abwählen?
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    • DerTaran 19.03.2017 19:02
      Highlight Ich finde jetzt nicht, dass 20 Minuten ein rechtes SVP-Blatt ist. Ich habe hauptsächlich wegen den Kommentaren und nicht wegen den Inhalten gewechselt.
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    • Hayek1902 19.03.2017 19:16
      Highlight Der gute Oskar ist selbst ein
      Etatist, kann man nicht mit den Zützi-SVPlern vergleichen (deshalb auch das angespannte verhältnis). Da weht mit einem FDPler sicher ein anderer Wind.
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    • Crecas 19.03.2017 21:14
      Highlight @TheMan

      Es ist das schwächste aller Argumente, wenn du ein Unrecht mit einem anderen zu begründen Versucht ("die anderen sind ja auch schlecht...").

      Und übrigens: Ja, alle Politiker gehören abgewählt (und werden es oft auch), wenn sie ihren Job nicht machen.

      Zudem hat Freysinger nicht nur seinen Job nicht gemacht, sondern war noch sehr offen korrupt (Ganz zu schweigen von seinen rechtsradikalen Tendenzen, aber die waren ja auch schon vor 4 Jahren da und damals wurde er gewählt).
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  • Charlie Brown 19.03.2017 15:48
    Highlight Alles Gute zur Pensionierung...
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  • zombie woof 19.03.2017 15:41
    Highlight Und.....abgewählt!
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  • manhunt 19.03.2017 15:31
    Highlight offenbar hat seine arbeit in der vergangenen amtsperiode die wähler nicht in gleichem masse überzeugt, wie sein gepolter und seine versprechungen während des letzten wahlkampfes. es ist eben schon so: hunde die bellen, beissen nicht.
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  • Crecas 19.03.2017 15:24
    Highlight Freysinger war beim ersten Wahlgang in Sitten nur auf dem 9. Platz. Das reicht nicht mehr... booooom 💥
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  • rodolofo 19.03.2017 15:10
    Highlight Isch de aber güot!
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Doris Leuthard: «Die Zahlen der SVP sind schlicht hanebüchen» 

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