Schweiz

Archivbild 2013: Ein GC-Spieler wird mit einem Laserpointer geblendet. Bild: KEYSTONE

Neues Gesetz zu Laserpointern: Bund kann den Besitz verbieten

07.06.17, 08:48 07.06.17, 09:53

Bei Laserpointern, Medizinlasern oder in Solarien können gefährliche Strahlen zum Einsatz kommen. Mit einem neuen Gesetz soll die Bevölkerung besser davor geschützt werden. Der Nationalrat hat am Mittwoch stillschweigend die letzte Differenz zum Ständerat ausgeräumt.

Damit ist das «Gesetz zum Schutz vor Gefährdung durch nichtionisierende Strahlung und Schall» bereit für die Schlussabstimmung.

Blitzlampen zur Entfernung von Tatoos

Zuletzt noch umstritten war der Einsatz von Blitzlampen zur Entfernung von Tatoos, die zu schweren Verbrennungen führen können. Der Nationalrat ist in einem zweiten Anlauf auf die Linie des Ständerates eingeschwenkt. Der Bundesrat kann somit die gewerbliche oder berufliche Verwendung von Produkten verbieten, wenn diese ein erhebliches Gefährdungspotenzial haben.

Von Beginn weg unbestritten war der Handlungsbedarf bei starken Laserpointern. Trifft deren Strahlung auf die Netzhaut, kann die Person im schlimmsten Fall erblinden. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Piloten oder Zugführer. Zwar dürfen starke Laserpointer bereits heute in der Schweiz nicht verkauft werden. Neu kann der Bund aber auch den Besitz solcher Geräte verbieten.

Betroffen vom neuen Gesetz sind auch Solarien. Künftig soll kontrolliert werden, ob die Anbieter die Benutzer genügend über die Gefahren informieren und die Sicherheitsvorgaben der Hersteller einhalten. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Auto überschlägt sich auf der A3

Das könnte dich auch interessieren:

Callcenter-Mitarbeiter erleidet Hörschaden – pfiff Aargauer Senior zu laut ins Telefon?

Schiesserei nahe Drehort von «House of Cards» fordert drei Tote ++ Täter verhaftet

Schwangere Soldaten-Witwe bricht nach Trump-Anruf zusammen – das Drama in vier Akten

«In diesem Sinne Allahu Akbar!» – Polizei ist obskurem Postkarten-Verteiler auf der Spur

Der jüngste Goalie der CL-Geschichte weint nach Patzer – doch dann wird es herzerwärmend

Zwei Drittel sind genervt von ihren Nachbarn – rate mal, was am meisten stört

«Steckt euch eure Schokolade sonst wo hin» – so schreiben die Nordiren über Gegner Schweiz

Sterbender Schimpanse umarmt zum letzten Mal seinen Freund und sorgt für Hühnerhaut-Moment

Air-Berlin-Flugzeug muss in Island bleiben

Bevor geboxt wird, küsst die Herausforderin die verdutzte Weltmeisterin

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

(K)ein Tier im Gericht: Spion Daniel M. und die Suche nach dem Maulwurf

Wer einen Agenten einmal in echt sehen wollte, der fand sich am Mittwochmorgen im Gerichtssaal II an der Konrad-Adenauer-Strasse in Frankfurt am Main ein. Daniel M., gebürtiger Solothurner, Ex-Polizist und zweifacher Vater, musste sich vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten. Ihm wird Spionage im Dienste einer fremden Macht vorgeworfen.

Konkret soll Daniel M. Personendaten über deutsche Steuerfahnder dem Schweizer Geheimdienst NDB ausgehändigt haben. Überdies wirft ihm die Anklage …

Artikel lesen