Schweiz

Von idyllisch-ruhig, bis hin zu echtem Nervenkitzel: Unter den Ausflugstipps ist für jeden Geschmack etwas dabei. bild: Shutterstock

Erlebnis, Abenteuer, Fun

Nix für Stubenhocker: 11 Vorschläge für lustige Tagesausflüge in der Schweiz

Publiziert: 06.08.14, 11:56 Aktualisiert: 05.10.16, 09:04

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Die Sommerferien sind fast schon um. Aber es stehen ja trotzdem noch einige schöne Tage an, die sich für einen Tagestrip eignen. Doch auch an Schlechtwettertagen gibt es keinen Grund, mit biersaurer Mine zuhause zu hocken. Bei den 11 Tipps der watson-Redaktion für kurzweilige, entspannende und aufregende Ausflüge findet sich sowohl für Singles und Paare etwas, als auch für Familien.   

1. Angeln am Engstlensee

Entspannung pur: Ob beim Wandern oder beim Gebirgsfischen – der Engstlensee auf rund 1'851 m ü. M. am oberen Ende des Gentals im Sustengebiet am Jochpass ist ein echtes Erlebnis. Dieser Tipp stammt von watson-Chefredaktor Hansi Voigt. 

Seesaibling aus dem Engstlensee.

Der Engstlensee ist ein glasklarer Gebirgssee im Haslital. Das fischreiche Gewässer liegt 1'850 Meter über Meer. Im Wasser leben vor allem Regenbogenforellen, kanadische Seeforellen und Seesaiblinge. «Des Weiteren beherbergt er einen Altbestand von Namycush-Saiblingen, es wurden schon Exemplare von über einem Meter gefangen», schildern Angler in einem Fliegerfischer-Forum

Erreichbar ist der See mit dem Auto: Über eine Privatstrasse erreicht man ihn mit dem Auto in rund einer Dreiviertelstunde von Meiringen aus. Von Innertkirchen führt der Weg durch das Gental zur Engstlenalp. Ab dem Restaurant Wagenkehr verlangt die Weggenossenschaft Mühletal-Engstlenalp eine Strassenbenützungsgebühr für Kraftfahrzeuge. Für Autos bis 3,5 Tonnen werden 8 CHF fällig. Der Fussmarsch vom Parkplatz am Ende der Strasse bis zum See dauert ungefähr 15 Minuten. 

Ein Kurzzeit-Anglerpatent für einen Tag kostet für Erwachsene 28 CHF, für Jugendliche 17 CHF. Damit darf sowohl vom Ufer aus, als auch vom Boot (werden vom Hotel Engstlenalp vermietet) geangelt werden. Das Patent kann schon im Vorfeld im Internet erworben werden. Konkrete Tipps zum Angeln am Engstlensee gibt es hier.

2. Erkundung des grössten natürlichen unterirdischen Sees in Europa 

Abenteuerlich, einzigartig, cool: Ein Blick in die Höhlen des Lac Souterrain im Wallis zeigt die faszinierende Schönheit der Unterwelt. Ein Tipp von Panorama-Redaktor Patrick Toggweiler. bild: villars graphic

Er ist bizarr, schön und mystisch: der Lac Souterrain de Saint-Léonard zwischen Sion und Sierre im Kanton Wallis. Er ist ein unterirdischer See von enormem Ausmass, der lange Zeit unbeachtet blieb. 

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Im Dorf erzählte man sich schon lange von dem Geheimnis im Untergrund, von dem die Winzer berichteten, aber kaum jemand wusste genau, was sich in den Höhlen unter St. Léonard tatsächlich verbirgt. Es gab einige Versuche die Höhle zu erkunden, aber sie war sehr schwer zugänglich und voller Wasser. Erst der bekannte Höhlenforscher Jean-Jaques Pittard lüftete im Jahr 1943 das Geheimnis der Grotte. Er entdeckte einen unterirdischen See, dessen Wasser damals noch fast bis zur Decke reichte. 

Am 25. Januar 1946 bebt die Erde rund um Sion und Sierre stark. Mit grossen Folgen für die Höhle. Die hydrologische Beschaffenheit des Gesteins verändert sich so, dass der Wasserspiegel sinkt. Damit wird die Befahrung des unterirdischen Sees mit einem Boot überhaupt erst möglich. Das Naturphänomen ist beeindruckend: 6000 Quadratmeter Wasserfläche beinhaltet die Höhle. Sie ist 300 Meter lang und 29 Meter breit und hat eine aussergewöhnliche Akustik. Ein toller Ausflug an heissen Tagen, denn die Temperatur in den Höhlen beträgt 15 Grad. 

Und so kommen Sie zur Höhle: Mit dem Auto ab Genf - Lausanne auf der A1 dann A9 Ausfahrt Sion-Est, dann die Kantonsstrasse Richtung Sierre bis St-Léonard (etwa nach 5 Km). Ab Brig - Simplon - Lötschberg auf der Kantonsstrasse Richtung Sion, St-Léonard. Ab dort Wegweiser beachten. Mit dem Zug: Der See ist 1 KM vom Bahnhof St-Léonard entfernt (10 Min). Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 CHF, für Kinder (5 - 15 Jahre) 6 CHF. 

3. Sommerrodeln auf dem Atzmännig

Mit Vollgas in die Steilkurve: Auf der Rodelbahn Atzmännig kann man einen Adrenalinschub erleben. Ein Tipp von watson-Marketingleiterin Noemi Fraefel. Bild: Christof Sonderegger

Winterschlitteln ist hier Schnee von gestern: «Sie stechen in die Tiefe, sausen durch erhöhte Steilkurven und fahren durch Tunnels und über Bachübergänge. Die Geschwindigkeit bestimmen Sie selber: der Rodel lässt sich leicht beschleunigen oder bremsen», verspricht die Website zur Rodelbahn auf dem Atzmännig im Kanton St. Gallen zwischen Zürcher Oberland, der Linthebene und dem Rickenpass.

Videoclip zur Fahrt auf der Rodelbahn. Video: YouTube/Zürich | Zurich

700 Meter ist die Edelstahlbahn lang. Insgesamt geht es 126 Höhenmeter hinunter. Dabei windet man sich durch 17 Kurven. Eine Doppelsesselbahn führt in 14 Minuten auf die Alp Atzmännig 1200 m ü. M. 6 Fahrten kosten für Erwachsene 42 CHF, für Kinder 25 CHF. Eine Einzelfahrt 9.50/6.50 CHF. Neben der Rodelbahn gibt es im Freizeitpark noch viel mehr Möglichkeiten, den Aktivitätsdrang zu befriedigen. Von Seilpark - Kletterpark über Rutschbahnen, bis hin zu Erlebnisweg. 

Besuchern des Atzmännig bietet sich bei schönem Wetter ein grossartiger Blick auf den Säntis und Churfirsten, Linthebene, Zürichsee, Glärnisch, Mythen, Rigi, Pilatus sowie Eiger, Mönch und Jungfrau. Wanderfans kommen hier ebenfalls voll auf ihre Kosten. 

Anreise: Von Zürich Nord auf der Autobahn über die A1/A53 in Richtung Uster bis ans Autobahnende. Weiter über Hinwil nach Wald. In Wald beim Kreisel nach Goldingen, Atzmännig. Von nun an folgen Sie dem Wegweiser Atzmännig. Ab Zürich West gelangt man am schnellsten über die A3 bis Reichenburg und dort beim Autobahnkreuz auf die A53 in Richtung Hinwil. Dann Ausfahrt Eschenbach (St. Gallenkappel, Wattwil, St. Gallen). Beim Lichtsignal links, dann Wegweiser Richtung Goldingen, Atzmännig folgen. Fahrzeit etwa 1 Stunde und 10 Minuten. Wer aus Richtung Winterthur kommt, kann der Hauptstrasse Nr. 15 (Richtung Winterthur-Seen) folgen. Via Turbenthal, Bauma, Fischenthal und Gibswil gelangen Sie nach Wald. Hier nehmen Sie beim Kreisel die Abzweigung nach Goldingen, Atzmännig. Von nun an folgen Sie dem Wegweiser Atzmännig. Den Lageplan gibt es hier.

4. Die Geschichte des weissen Goldes: Besuch des Salzbergwerks Bex

Alle müssen sich klein machen: Mit dem Grubenzug geht's in den Stollen. 

Vor 200 bis 60 Millionen Jahren war das heutige Rhônetal ein Flachmeer. Aus dem Meersalz entstanden die Salzvorkommen von Bex im Kanton Waadt. Das Salzbergwerk ist ein Labyrinth: 50 Kilometer Gänge und Schächte wurden angelegt. Noch heute werden darin rund 30'000 Tonnen Salz pro Jahr abgebaut.

Ein Grubenzug führt die Besucher ins Innere des Berges. Während eines Rundgangs sind die spektakulärsten und typischsten Elemente der seit dem ersten Stollenbau im Jahre 1684 bis heute verwendeten Salzabbau- und Gewinnungsmethoden zu sehen. Der Rundgang zu Fuss dauert eine Stunde. Der Eintritt für Erwachsene kostet 20 CHF, für Kinder ab 5 Jahren 12 CHF.

So kommt man hin: Mit dem Zug bis Bahnhof SBB Bex: Von dort ist es etwa 1 Stunde 20 Minuten Fussweg oder bis Bahnhof TPC Bévieux. Von dort sind es etwa 50 Minuten zu Fuss. Mit dem Auto auf der Autobahn A9, die Ausfahrt Bex nehmen. Ab dort den braunen Hinweisschildern «Mines de Sel» folgen. Es gibt einen grossen Besucherparkplatz.

5. James Bond auf der Spur – Fahrt über den Furkapass

Hier fuhr schon James Bond vorbei: Das Hotel Bélvèdere unterhalb der Furka Passhöhe. Ein Tipp watson-Redaktionsleiter Franz Ermel. bild: wikipedia/Nikater

Vom Reusstal her kommend fährt man durch die Schöllenen-Schlucht über Andermatt ins Urserental nach Hospental. Dort beginnt die Strasse über den St.-Gotthard-Pass. Weiter hinten im Urserental beim Dorf Realp beginnt der eigentliche Anstieg der Furka-Passstrasse. Im Sommer ist die Passfahrt mit dem Tourenfahrrad, dem Motorrad, dem Auto oder mit einem der gelben Alpen-Postautos sehr attraktiv. Von der Strasse aus kann man auch zuschauen, wie die Furka-Dampfbahn den Berg hinaufschnauft. 

Die Gletschergrotte beim Hotel. bild: wikipedia/Orphée

Nach einer Hangterrasse geht es in engen Kurven hinauf bis zur Passhöhe auf 2431 Meter, von wo aus sich eine schöne Sicht auf das Gotthardmassiv und das Urserental öffnet. Etwa drei Kilometer unterhalb der Furka-Passhöhe gelangt man zum geschichtsträchtigen Hotel Bélvèdere. Es steht in einer markanten Kehre, mit der die neue Furkastrasse in den 1860er-Jahren bewusst zum Rhonegletscher hin geführt wurde. 1964 wurden auf dem Furkapass einige Filmszenen des James-Bond-Films Goldfinger mit Gert Fröbe (Goldfinger), Harold Sakata (Oddjob), Sean Connery (James Bond) und Tania Mallet (Tilly Masterson) gedreht. Vom Parkplatz aus hat man einen fantastischen Ausblick auf den Rhonegletscher, dessen Zunge auf der Höhe des Hotels liegt. Es lohnt sich ein Abstecher in die Gletschergrotte, eine Eiskammer, die jedes Jahr neu in den Gletscher geschlagen wird. 

Fährt man die Furkastrasse weiter hinab, kommt man zum Ort Gletsch. Einst reichte die Zunge des Rhonegletschers bis hier hinunter. Auf einem Naturlehrpfad mit 5 Stationen erfährt man viel Wissenswertes zu Moränenwällen aus unterschiedlichen Epochen, Pionierpflanzen, Dynamik eines Gletscherflusses, Tiere im und am Bach, Feuchtzonen und Flachmoore. Der Rundgang dauert rund 30 Minuten. 

6. Durch die Luft sausen mit dem First-Flieger 

Rrrrrrrrrrrrrrrrrr – ein unglaubliches Gefühl in dieser Sitzgurt-Konstruktion am Stahlseil in schwindelerregender Höhe den Berg runter zu heizen. Ein Tipp von watson-Redaktor Olaf Kunz. bild: jungfrau.ch

Zuerst geht es mit der Gondelbahn nach First auf 2167 Meter hinauf. Von der Gipfelstation aus hat man einen Ausblick auf die Gipfel von Wetterhorn, Schreckhorn, Eiger und anderer Riesen der Berner Alpen. Hier ist auch der Ausgangspunkt für einen besonderen Nervenkitzel: Der First-Flieger. Mit einer speziellen Sitzkonstruktion an Stahlseilen saust man über 800 Meter den Berg runter nach Schreckfeld – 50 Meter über dem Boden. Dabei werden Geschwindigkeiten bis 84 Stundenkilometer erreicht. Unten wird die Talfahrt durch eine Federkonstruktion gestoppt. 

Es können bis zu vier Personen gleichzeitig auf der gigantischen Tyrolienne talwärts sausen. Angsthasen sollten besser nicht einsteigen, denn das Fluggefühl ist nicht ohne. Dafür kommen Adrenalin-Junkies voll auf ihre Kosten. Das Mindestgewicht für eine Fahrt mit dem First-Flieger ist 35 kg, das Maximalgewicht 125 kg. 

Nach dem Nervenkitzel haben Sie die Qual der Wahl. Entweder Sie steigen in die nächste Gondel (im Preis inbegriffen) oder Sie gönnen sich eine gemütliche Wanderung zur Station Bort. Dort angekommen heisst es Helm auf, Trottibike fassen und ab nach Grindelwald. Das «Fun Package First» kostet für Erwachsene CHF 79.– (wer ein Halbtax-Abo hat zahlt CHF 62), für Kinder (6 - 15) CHF 48. Wer aufs Trottibike verzichten will, kann auch nur den First-Flieger allein nutzen. Das kostet CHF 27/CHF 19.

7. Übers Wasser gehen: Sich mit dem Wakeboard vom Seil ziehen lassen in Estavayer

Auf das Board, an die Bügel und los geht's: Am Wasserski-Lift am Neuenburgersee gibt's Gaudi am laufenden Band. Ein Tipp von watson-Co-Chefredaktor Marius Egger.

In Estavayer-le-lac am Südufer des Neuenburgersees herrschen ideale Bedingungen für Wasserski oder Wakeboard. Der See ist einer der wärmsten der Schweiz und bietet den Besuchern einen einzigartigen Wasserskilift von 850 Metern Länge. Ausgebildetes Personal bietet Anfängern erste Instruktionen und Hilfestellungen, Ausrüstung und Boards können vor Ort gemietet werden. 30 Minuten Liftnutzung kosten 22 CHF, eine Stunde kostet 35 CHF. 

Wer noch mehr Kick sucht, kann an einer «Sortie adrenaline» teilnehmen. Auf einem Motor-Schlauchboot rast man mit bis zu 70 km/h über den See. Egal wie heiss es ist: Gänsehaut ist garantiert. 

Man erreicht die Wassersport-Anlage über die Autobahn A1 zwischen Bern und Lausanne, Autobahnausfahrt Estavayer-le-lac. Ab dort fährt man Richtung Gemeindestrand und folgt den Verkehrsschildern «Lac». Die «Route du Port» weiter runter Richtung See biegt man rechts ab in die «Route de la plage». Anschliessend weiter geradeaus bis zum Gemeindestrand. 

8. 5-Seen-Wanderung am Pizol

Rund um den Pizol gibt es eine ganze Reihe von Seen, die man leicht erwandern kann – Abkühlung mit inbegriffen. Ein Tipp von Video-Journalist Mathieu Gilliand. bild: pizol.com

Anstiege mit insgesamt 750 Höhenmetern und auch die Abstiege mit insgesamt 1100 Höhenmetern gehen in die Beine. Und so zwischen vier und fünf Stunden ist man schon unterwegs. Flache Stücke sind rar auf der Runde unterhalb des Pizol-Gipfels, weit oberhalb des Rheintals, es geht fast ständig auf und ab. Doch die Ausblicke und die Bergkulisse und die Seen machen die Wanderung dennoch zum Genuss.

Doch zunächst geht es mit der Pizolbahn hinauf. Die Talstation befindet sich nur wenige Autominuten von der Autobahnausfahrt Sargans entfernt. Bis zur Pizolhütte auf 2227 Meter dauert es 40 Minuten. Von der Pizolhütte aus geht es hinauf zur Wildseelugge (2493 m). Eine herrliche Bergkulisse entschädigt für die Anstrengung: Unten der Wildsee, darüber der Pizol mit seinem Gletscher. Von hier führt der Weg weiter über Geröllhalden (Bergschuhe!) hinab zum Schottensee, in dem sich die Glarner Gipfel spiegeln. Noch einmal tief Luft holen und gehts ab auf höchsten Punkt der Tour, zur Schwarzplanegg. Hier bietet sich ein top 360°-Panorama - ein idealer Punkt für eine Rast.

Frisch gestärkt kann dann die Wanderung fortgesetzt werden zum vorletzten See der Runde, dem Schwarzsee. Hat man nach dem Schwarzsee den Gegenhang gemeistert, so warten auf dem Basegglakamm zahlreiche «Steinmannli», die hier dem Wind trotzen. Von dort aus geht es hinab zu Baschalvasee und dann weiter zur Alten Alp Gaffia - nach über vier Stunden ist die Runde gemeistert, Sessellift und Gondel bringen einen wieder hinab ins Rheintal. Noch eine wichtige Info: Lediglich am Beginn (Pizolhütte) und am Ende (Alte Alp Gaffei) sowie an der Zwischenstation der Seilbahn in Furt gibt es Verpflegung. Wir empfehlen daher genügend Trinken für die gesamte Tour mitzunehmen.

9. Technorama in Winterthur

Haarsträubende Experimente und viel spannende Tests: Im Technorama in Winterthur vergehen die Stunden im Fluge. Ein Tipp von Head of Strategy and Marketing Steven Goodman. bild: swiss science center

Das Swiss Science Center Technorama, kurz: Technorama, in Winterthur ist ein Science Center. Auf einer Ausstellungsfläche von 6'500 Quadratmetern stehen über 500 Experimentierstationen bereit, um frei und selbstbestimmt Naturphänomene zu entdecken und neue Erfahrungen zu machen. Die Versuche und Experimente sind spannend für jung und alt, egal wie fremd oder vertraut Ihnen Wissenschaft, Kunst und Technik erscheinen.

Das Technorama liegt am Stadtrand von Winterthur im Stadtteil Oberwinterthur in der Nähe des Bahnhofs Oberwinterthur. Über die Buslinie 5 der örtlichen Verkehrsbetriebe Stadtbus Winterthur ist es zudem direkt an den Bahnhof Winterthur angebunden. Via Autobahn auf der A1 die Ausfahrt Oberwinterthur nehmen. Das Technorama ist rund 1.5 km entfernt.

Der Eintritt für Erwachsene kostet 27 CHF. Für Kinder (6-15 Jahre) 16 CHF. Kinder unter 6 Jahren dürfen kostenlos rein. 

10. Vierwaldstätter See erleben

Luzern-Bummel, Schifffahrt und Füsse im Wasser baumeln lassen – ein Tag am Vierwaldstättersee macht einfach Spass. Hier: Blick auf den See von Weggis aus. Ein Tipp von watson-Business Support-Manager Martina Schulz.   bild: Edwin Lee über Wikimedia

Der Vierwaldstättersee mit der weltbekannten Stadt Luzern und idyllischen Ferienorten wie Weggis und Vitznau am Rigi ist ein Besuchermagnet. Als Start für den Tagestripp empfehlen wir Luzern. Wer mit dem Auto kommt, sucht sich am besten einen Parkplatz beim Verkehrshaus/am Lido. Eine Alternative mit mehr Parkplätzen gibt es bei der Allmend gegenüber der Swisspor Arena, was allerdings ein Stück weiter weg ist.

Wer am Samstagmorgen in Luzern ist, sollte sich nicht den Wochenmarkt entgehen lassen (6 - 13 Uhr). Ein Bummel über die berühmte Kapellbrücke ist natürlich ein Muss. Anschliessend eine Schifffahrt. Es gibt Mittagsrundfahrten, Essensrundfahrten, Abendrundfahrten, je nach Saison und echt noch tolle Raddampfer die ohne Zuschlag Kursmässig verkehren. Wer die Badehose dabei hat, sollte unbedingt irgendwo in den See springen. Die Wasserqualität ist absolut top.  

11. Wandern im Biosphären-Reservat Entlebuch

Das Biosphären-Reservat lockt mit idyllischer Landschaft, die auch zum Picnicken einlädt. Hier: Hochmoor mit Bergföhren im Salwideli. Ein Tipp von watson-Redaktionsleiter Franz Ermel. Bild: flickr/Biosphäre_Entlebuch

Gigantische Moorlandschaften, schroffe Karrenfelder und eine Tier- und Pflanzenwelt von (inter)nationaler Bedeutung – das und Vieles mehr erwartet Besucher im Haupttal der Kleinen Emme zwischen Bern und Luzern, dem Entlebuch. Seit 2001 ist es neben dem Schweizer Nationalpark das zweite UNESCO-Biosphärenreservat der Schweiz, jedoch das einzige nach den Sevilla-Kriterien der UNESCO von 1995. Übrigens: Es ist das erste Biosphärenreservat weltweit, das durch eine Volksabstimmung und unter partizipativer und kooperativer Mitwirkung der lokalen Bevölkerung begründet wurde. 

Auf rund 400 Quadratkilometern breitet sich eine mystische Welt aus. Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist hier goldrichtig. Unberührte Moorlandschaften, idyllische Alpweiden oder die majestätisch in den Himmel ragende Schrattenfluh ergeben zusammen eine fast schon mystische Stimmung. In Sachen Aktivitäten ist Vielerlei geboten: Ob Energie- oder Märchenpfad, Kneippanlage oder Moorbad, satellitengesteuertes Wandern oder geführte Exkursionen, die Auswahl ist enorm. Auch die Köhlerei in Romoos oder der Wallfahrtsort Heiligkreuz sind definitiv einen Besuch wert.

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  • Tropfnase 26.07.2015 10:25
    Highlight Wow, cool danke
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Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers

Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben …

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