Schweiz

Entführer des 12-jährigen Paul aus Gunzgen SO gibt zu, den Jungen missbraucht zu haben

Publiziert: 19.09.16, 15:28 Aktualisiert: 19.09.16, 15:39

12-jähriger Paul aus Gunzgen in Düsseldorf befreit

Er hatte den 12-jährigen Paul beim Online-Game Minecraft kennengelernt und ihn nach Deutschland entführt. Jetzt hat Werner C. den Missbrauch an dem Solothurner Jungen zugegeben.

Der Fall hatte wochenlang für Schlagzeilen gesorgt. Der 12-jährige Paul aus Gunzgen wurde lange vermisst und später aus einer Wohnung in Düsseldorf befreit. Der mutmassliche Entführer, der 35-jährige Werner C., wurde verhaftet.

Pauls Eltern lebten wochenlang in Angst. Bild: KEYSTONE

Seit da hatte er geschwiegen und erst jetzt offenbar zugegeben, Paul sexuell missbraucht zu haben. Dies sagt Oberstaatsanwalt Ralf Herrenbrück gegenüber Tele M1. Ausserdem wurde bei ihm umfangreiches kinderpornografisches Material sichergestellt, wie der TV-Sender mitteilt.

Mehr dazu gibt's in der Sendung «Aktuell» ab 18.00 Uhr auf Tele M1 zu sehen.

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7 Kommentare anzeigen
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  • SemperFi 21.09.2016 21:56
    Highlight Ich finde es absolut unethisch, diesen Fall noch länger zu bewirtschaften. Es besteht absolut kein öffentliches Interesse an dieser Information, aber der Bub wird einmal mehr ins Schaufenster gestellt.
    0 0 Melden
    600
  • ElendesPack 19.09.2016 22:14
    Highlight Schaltet Ihr Kommentare mit Kritik an Euch nicht auf? Endgültig in den Boulevard abgedriftet?
    3 0 Melden
    600
  • ElendesPack 19.09.2016 18:56
    Highlight Watson: Es ist eklig, dass Ihr mitmacht dabei, solche Blick-Schmierereien in die Welt raszuposaunen. Und beim nächsten Artikel ölt Ihr uns dann wieder mit total kuscheliger Moral ein, während Ihr hier dafür sorgt, dass ein Kind blossgestellt wird.
    Es besteht absolut kein öffentliches Interesse daran, zu wissen, was dem Kind angetan wurde und ihn zur Zielscheibe von sicher total verständnisvollen Alterskollegen zu machen.
    3 0 Melden
    600
  • Mooatiao 19.09.2016 18:15
    Highlight Ohne woorte watson soetwas zu veröffentlichen...................#out
    3 0 Melden
    600
  • Tooto 19.09.2016 15:36
    Highlight Ich finde es relativ tragisch, dass Medien sämtliche Hintergründe veröffentlichen müssen. Ich weiss, der Wettbewerb gestaltet die Artikel mit.
    Trotzdem soll man an den Jungen denken, der jetzt nicht nur noch der Junge ist der entführt wurde, sondern der, der entführt und sexuell missbraucht wurde. Kommt in der Schule sicher noch besser.
    64 0 Melden
    • Madison Pierce 19.09.2016 16:46
      Highlight Stimmt. Habe ich mir noch gar nie überlegt. "Dank" dem Internet kann der Artikel auch noch Jahre später abgerufen werden. Wird sicher mal der Renner unter Klassenkameraden, wenn der arme Junge in der Pubertät ist. Oder werden solche "heiklen" Artikel wenigstens nach einiger Zeit aus dem Archiv entfernt?
      15 0 Melden
    • Sam5 19.09.2016 18:50
      Highlight Die medien gehen halt heut zu tage über "leichen" um die besten stories zu bringen.
      3 0 Melden
    600

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