Schweiz

Unfall auf A53 in St.Gallen fordert zwei Menschenleben

03.09.16, 13:54

Die Wracks lassen erahnen, wie heftig die Kollision war. bild: kapo sg

Bei einem Unfall auf der Autobahn A53 im Kanton St.Gallen sind am Samstagmorgen eine Autofahrerin und ein Autofahrer ums Leben gekommen. Das Auto der Frau war aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten.

bild: kapo sg

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der St.Galler Kantonspolizei kurz nach 8 Uhr zwischen Rapperswil-Jona SG und Rüti im Zürcher Oberland. Die 25-jährige Frau aus der Region war in Richtung Rapperswil-Jona unterwegs, ein 42-jähriger Mann in der Gegenrichtung.

Nach dem Anschlusswerk Rüti Richtung Rapperswil-Jona geriet das Auto der jungen Frau aus nicht bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort gegen den Wagen des Mannes, wie die Polizei schrieb.

Das Fahrzeug der Frau schleuderte und blieb quer zur Fahrrichtung stehen. Das Auto des Mannes wurde herumgedreht und blieb entgegen der ursprünglichen Fahrrichtung stehen. Die Fahrerin und der Fahrer starben noch am Unfallort.

Wie hoch der Schaden ist, kann laut Polizei noch nicht beziffert werden. Neben den Unfallautos wurde ein weiteres Auto von herumfliegenden Trümmerteilen beschädigt. Die A53 musste nach dem Unfall in beiden Richtungen gesperrt werden. Die St.Galler Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

(sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1Kommentar anzeigen
1
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Bruno Wüthrich 04.09.2016 08:42
    Highlight Ich will niemandem etwas unterstellen, weil solche Unfälle sind nicht nur für das unschuldige Opfer, sondern auch für den/die jeweilige Verursacher/in äusserst tragisch.

    Doch immer wieder kommt mir gerade bei solchen Unfällen in den Sinn, wie oft ich schon beobachtet habe, dass jemand - gefühlt mehr Frauen als Männer - während des Fahrens eine SMS schreibt.

    Dabei muss doch einfach JEDEM und JEDER bewusst sein, dass er/sie dies niemals, wirklich NIEMALS so gut kann, dass er/sie damit nicht das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

    Aber eben: Es kann auch ganz anders gewesen sein.
    6 0 Melden
    600

Bombenalarm am Bahnhof Aarau: Schuldiger ermittelt – es kann teuer werden

Jetzt ist klar: Den Bombenalarm vom Freitag beim Bahnhof Aarau hat ein 51-jähriger Aargauer verursacht. Die Polizei hat ihn vorgeladen.

Ein herrenloser Koffer am Bahnhof Aarau beeinträchtigte am Freitag den Feierabendverkehr. Die grosse Frage: Ist der Koffer gefährlich? Dutzende Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter sowie Bombenspezialisten waren vor Ort, um die Situation zu klären. Kurz vor 19 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben. 

Jetzt ist bekannt: Beim Besitzer des Koffers handelt es sich um einen 51-jährigen Schweizer aus der Region Aarau. Dies sagte Roland Pfister, Mediensprecher der Kantonspolizei …

Artikel lesen