Schweiz

Markwalder bei «TalkTäglich»: «Sonst sagt Köppel immer, die Schweiz darf nicht kuschen»

Seit Donald Trump als US-Präsident vereidigt worden ist, hat er mit mehreren Dekreten für Unruhe auf dem internationalen Parkett gesorgt. Ist die Kritik gerechtfertigt? Im «TalkTäglich» diskutieren Christa Markwalder und Roger Köppel.

03.02.17, 07:55 03.02.17, 08:25

Christa Markwalder und Roger Köppel im Gespräch mit Markus Gilli. screenshot: telezüri

Seit knapp zwei Wochen ist Donald Trump amtierender Präsident der Vereinigten Staaten und hat bereits mehrere Dekrete verabschiedet, die auf dem internationalem Parkett für Skepsis und Unverständnis gesorgt haben. So zum Beispiel den Einreisestopp, den Trump für Personen aus sieben muslimischen Ländern verhängt hat.

Auch Aussenminister Didier Burkhalter hat sich zwar diplomatisch, aber dennoch kritisch dazu geäussert. Ist die Kritik an Trump gerechtfertigt? Im «TalkTäglich» diskutieren FDP-Nationalrätin Christa Markwalder und Roger Köppel, SVP-Nationalrat und Verleger sowie Chefredaktor der «Weltwoche», unter der Moderation von Markus Gilli.

Für Werte einstehen

Köppel stösst vor allem das Verhalten der Schweiz sauer auf. «Es ist nicht gut, wenn die Bundesräte Moralapostel spielen – das ist nicht ihre Aufgabe», sagt er. Die Schweiz habe sich neutral zu verhalten und solle nicht mit «vorschnellen und frühreifen» Werturteilen nach vorne preschen.

«Mit Neutralität hat das überhaupt nichts zu tun», widerspricht ihm Markwalder. Neutralität bedeute vielmehr, dass sich die Schweiz nicht in bewaffnete Konflikte einmische. «Wir haben die Aufgabe, für unsere Werte einzustehen. Dazu gehört auch Freiheit, Rechtsgleichheit und ebenso eine Person mit gültigem Rechtstitel, die in die USA reisen darf und nicht willkürlich aufgrund ihres Herkunftslandes diskriminiert wird.»

Ein Aussenminister dürfe in solchen Fällen nicht schweigen, sondern habe für diese Werte einzustehen. Köppel hielt dagegen, dass auch Obama während seiner Amtszeit die Einreise von Irakern für zwölf Monate sistiert hat. «Wo war da Frau Markwalder und Herr Burkhalter?»

Köppel: Neutralität ist Pflicht

Es sei zwar in Ordnung, einen Politiker wie Trump nicht zu mögen, aber als Repräsentanten der Schweiz hätten sie sich dennoch neutral zu verhalten. «Es wird eh schon zu viel geschnorrt in der Aussenpolitik, wir sollten uns lieber zurückhalten, stillsitzen und nicht reinschwatzen.»

Über diesen Kommentar kann Markwalder nur spöttisch lachen. «Sonst höre ich von Herrn Köppel immer, die Schweiz solle mehr Rückgrad haben und nicht kuschen, aber jetzt was Amerika betrifft, heisst es plötzlich ‹psst›.»

Der SVP-Nationalrat relativiert: Er sei natürlich nicht dafür, dass die Schweiz jetzt kusche. «Burkhalter soll sich in Verhandlungen stärker für die Schweiz einsetzen – aber hinter geschlossenen Türen und nicht vor den Augen der Öffentlichkeit.» (sam/nordwestschweiz)

Wird Trump zur «Persona non grata» in der Schweiz?

Die Ereignisse in Amerika werden mit grosser Skepsis, Unverständnis aber auch Angst verfolgt. Welche Auswirkungen haben die Dekrete von Donald Trump? Video: © TeleBärn

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  • dergraf 06.02.2017 18:11
    Highlight Wenn Markwalder über Neutralität redet, erwacht ein zwiespältiges Gefühl. Ein Blick in Markwalder's politischem Wirken genügt ...

    Wenn Köppel über Neutralität redet, wird es lächerlich. Der SVP-Rechtsaussen, der in seinem (?) Blatt ebenso "neutral" zur Wahrheit steht; der "alternative Fakten" am Laufmeter verbreitet. Genau der verlangt Neutralität gegenüber einem offensichtlich seinem Amt nicht gewachsenen Egomanen. Parallelen zu Köppel's Übervater Blocher sind zu erkennen.
    Ich unterstelle Köppel eine sehr subjektive bis gestörte Wahrnehmung des Ausdrucks "Neutralität"!
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  • stamm 05.02.2017 09:59
    Highlight Warum wird eigentlich soviel über Trump diskutiert? Was er aus der USA macht, sehen wir erst in ein paar Jahren. Ich finds schon mal gut, dass er zuerst im eigenen Land aufräumen will. Und was passiert, wenn die Politik von Trump aufgeht? Oder eben nicht?
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  • Maria B. 03.02.2017 13:00
    Highlight Was mich an der rührigen Frau Markwalder, die seit Jahren den aussagekräftigen Namen "Euroturbo" trägt, mehr als verwundert, dass sie sogar noch heute, wo eigentlich kaum jemand hierzulande noch solche Wünsche hegt, ja sogar viele Linke sich diesbezüglich immer mehr zurücknehmen, noch immer vom "wünschenswerten EU-Beitritt" der Schweiz faselt.

    Nichts gegen eine gewisse Beharrlichkeit, aber eine minimale Lern- und Merkfähigkeit bei einer Parlamentarierin dürfte man doch angesichts des Niedergangs und der immer mehr schwindenden Akzeptanz selbst in EU-Staaten eigentlich voraussetzen dürfen :-)!
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    • _kokolorix 03.02.2017 19:15
      Highlight Das gehört zur Meinungsfreiheit. Wen Frau Markwalder der Meinung ist, dass ein EU Beitritt wünschenswert wäre sollten wir das akzeptieren, das ist immerhin ehrlich und ausserdem wird sie ja von genügend Leuten gewählt um in Bern zu politisieren.
      Wenn ich da an die verlogenen SVPler denke ist sie mir trotz abweichender Meinung deutlich sympatischer
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    • Fabio74 04.02.2017 21:43
      Highlight Immerhin hat sie eine eigene Meinung, die durch unsere Verfassung garantiert ist, im Gegensatz zu den SVPler die zuerst am Herrliberg Rücksprache nehmen müssen.
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    • Citation Needed 05.02.2017 08:22
      Highlight Hier ging es darum, wie Köppel zu Trumps Ban steht und wie er Burkhalters Reaktion darauf kritisiert... Und da hat Markwalder Recht, ihm Inkonsequenz vorzuhalten. Wäre hier die EU Thema, ihr Comment wäre vielleicht angebracht. So aber ist er nur ein Versuch, Köppel zu verteidigen, indem man auf die Person Markwalder zielt, statt auf das Thema der Sendung.
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  • pun 03.02.2017 11:53
    Highlight «Burkhalter soll sich in Verhandlungen stärker für die Schweiz einsetzen – aber hinter geschlossenen Türen und nicht vor den Augen der Öffentlichkeit.»

    Klaaar. Als der BR genau das gemacht hat mit der EU im Thema Masseneinwanderungs-Umsetzung, wars natürlich auch nicht recht. #Anschauungsunterricht in #Populismus
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  • piedone lo sbirro 03.02.2017 11:51
    Highlight köppel ist ein demagoge und brandstifter der trump und breitbart-news von bannon wöchentlich in seinem satire magazin `weltwoche`lobpreist. genau wie trump und putin will köppel das liberale europa schwächen.

    waffen und munitionskäufer aus aller welt sowie steuerhinterzieher und nazi-konzerte im toggenburg sind köppel willkommen, genauso wie offshore firmen und expats. versinkt ein schiff mit migranten im mittelmeer ist das für ihn und die SVP eine gute nachricht. mit ausländer und EU hetze ködern sie das stimmvieh, um mit der USR III unauffällig die reichen ausländer ins land zu locken.

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    • CASSIO 03.02.2017 13:07
      Highlight Liberales Europa?
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  • luke96 03.02.2017 11:08
    Highlight Roger Köppel: ,,Schweizer Politiker sollten Trump nicht öffentlich kritisieren"

    Auch Roger Köppel: ,,Trumps Protektionismus ist stark zu kritisieren''
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  • acove 03.02.2017 10:56
    Highlight Einmal mehr hat Köppel gezeigt, wer und was er ist und mit welchen mehrt als merkwürdigen Aussagen und Meinungen um sich schlägt. Von einem Verleger und "Journalisten" hätte man sich schon etwas mehr Weitsicht und, vor allem, Intelligenz gewünscht, als jene welche Köppel an den Tag gelegt hat.
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  • Pletscher 03.02.2017 10:15
    Highlight Und DAS sondert ausgerechnet KÖPPEL ab!
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  • CASSIO 03.02.2017 09:59
    Highlight "Blähblähbläh... Obama hat auch... blähblähbläh...." Was sind das für Argumente?
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  • Benis 03.02.2017 09:42
    Highlight "Köppel hielt dagegen, dass auch Obama während seiner Amtszeit die Einreise von Irakern für zwölf Monate sistiert hat." Köppel liegt falsch, Obama hat lediglich das Visaregime für Iraker verschärft und den Irak gemeinsam mit den anderen 6 Staaten vom Visa-Waiver Program ausgenommen. Weiter hat er bereits aufgenommene irakische Flüchtlinge erneut überprüft, dies nachdem ein irakischer Flüchtling in den USA mit Terrorismus im Irak in Verbindung gebracht wurde. Das ist nicht vergleichbar mit der jetzigen Situation, auch wenn rechte Politiker das noch so oft sagen.
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  • Der Rückbauer 03.02.2017 08:38
    Highlight Also der Rückgrad jagt mir einen kalten Schauer über meinen Rückgrat.
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    • Candy Queen 03.02.2017 09:20
      Highlight Dieses RückgraD kommt immer wieder. Seit, pardon, seid ihr wirklich so schwach in Orthographie oder sind eure Artikel einfach unsorgfältig und schnelles hell geschrieben? Fällt auf, dass sich das Phänomen verstärkt hat.
      30 5 Melden
    • supremewash 03.02.2017 11:16
      Highlight Es heisst dann imfall DAS Rückgrat!
      Wenn schon klugscheissen dann bitte richtig! ;)
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    • Der Rückbauer 04.02.2017 15:55
      Highlight supremewash: Du hast recht, entschuldige bitte. Ich wollte nicht klugscheissen, nur auf die schaurigsten Auswüchse im sprachlichen Stalingrat hinweisen.
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  • rodolofo 03.02.2017 08:16
    Highlight Christa Markwalder gehört zu einer modernen, frischen und wieder in einem erfreulichen Sinne liberalen FDP, die mich in letzter Zeit zunehmend überzeugt, ja begeistert!
    Am grimmig-düsteren Gegenpol dagegen orte ich "Lebende Fossile", wie den unsympathischen Gewerbeverbands-Präsidenten Biegler, der einen Inquisitorischen Feldzug gegen srf Radio+Fernsehen und gegen den "Service Publique" insgesamt anführt, oder den bleichen AKW-Fan und Auto-Lobbyisten Wasserfallen, der mich immer an einen Vampir erinnert (Kunststück! Vampire sind ja auch Blutsauger, nicht nur die Aktionäre...).
    FDP quo vadis?
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    • Kristjan A. Markaj [AVE EVROPA] 03.02.2017 09:05
      Highlight Sie gehört nach Kasachstan.
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    • Benis 03.02.2017 09:33
      Highlight Markwalder gehört zur stets integritätsloseren FDP um Petra Gössi. Wie sie nach der Kasschstan-Affäre wiedergewählt wurde ist mir ein Rätsel.
      69 15 Melden
    • gecko25 03.02.2017 09:39
      Highlight Dem gewöhnlichen Bürger Honig ums Maul schmieren und für die Hochfinanz politisieren. Ja das können sie die modernen Liberalen. Umso trauriger wenn Leute wie sie, Herr Rodolfo, dieses Spiel nicht durchschauen
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    • rodolofo 03.02.2017 10:05
      Highlight Ist Kasachstan so übel?
      Der dort regierende Autokrat soll ja ein Fan des Österreichischen Permakulturisten Sepp Holzer sein und ihm den Auftrag erteilt haben, auf dem Gelände der Landwirtschaftlichen Universität des Landes eine riesige Permakultur zu gestalten, mit Teichen, Hügelbeten, Terrassen und allem Drum und Dran, also eine Paradies für Natur und Menschen zu schaffen.
      2 23 Melden
    • Neruda 03.02.2017 11:59
      Highlight Übel ist, dass es Politiker gibt, die sich von einem fremden Land kaufen lassen und sie Interpellationen für unser Parlament schreiben lassen.
      Unakzeptabel von Kasachstan ist es zudem, dass sie sich stinkfrech direkt in unsere parlamentarischen Vorgäng einmischen.

      Politiker sind nicht da, um sich politische Vorstösse von ihren Lobbyistin schreiben zu lassen. Und wenn sie es doch tun, sollten sie mindestens so schlau sein, um sich zu informieren, wer denn ds genau mitgeschrieben hat.
      20 6 Melden
    • CASSIO 03.02.2017 18:21
      Highlight Ach, diese alten Geschichten. Schön, dass Ihr alle hier ohne Fehler seid, deshalb dürft Ihr alle den ersten Stein werfen. Mir sind Menschen mit Fehlern lieber, diese perfekten seelenlosen Roboter, wie Ihr sie alle seid, langweilen mich zu Tode.
      7 7 Melden
    • rodolofo 04.02.2017 08:58
      Highlight Uiuiui! Von Kasachstan halten die Leute hier offensichtlich nicht sehr viel.
      Ich gestehe ganz offen, dass ich nicht mal weiss, wo genau Kasachstan liegt!
      (In dem Sinne bin ich auch etwas "Trumpig")
      Ich weiss nur, dass Sepp Holzer dort dieses riesige Permakultur-Projekt machen kann, im Auftrage des Kasachischen Präsidenten und Autokraten.
      Und Markwalder hat wohl herausgefunden, dass die viel Geld ausgeben können für Schmiergeld-Zahlungen.
      Wie die Schweizer Grossbanken! Die bezahlen such Schmiergelder an Staaten, denen sie die Steuerzahler abwerben mit ihrem Steuerhinterziehungs-Geschäftsmodell.
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    • CASSIO 04.02.2017 10:15
      Highlight Rodolofo. Christas Kritiker hier merken gar nicht, dass sie trumpiger sind, als diejenigen, die sie kritisieren. Herzig.
      1 4 Melden
    • Neruda 04.02.2017 13:48
      Highlight Weiss ja jeder, dass unser Steuerwettbewerb unethisch ist. Aber dafür ist die Markwalder und ihre Kumpanen auch verantwortlich.
      Und Cassio, es kommt auch darauf an, wie uneinsichtig sie sich gezeigt hat, dass sie einen Fehler begangen hat.
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  • Adam Gretener (1) 03.02.2017 08:15
    Highlight Köppel wieder mal als Witzfigur. Man solle also nicht vorschnelle und frühreife Urteile fällen, er selbst aber veröffentlicht einen Jubelartikel nach dem anderen bezüglich Trump, als wäre er sei neuer Heiland. Mal schauen wie lange Köppel noch mit seiner Frau in die Staate einreisen kann. Bilder davon im Blick, wie Köppel an der US Border abgewiesen wird und in der Sendung US Border Control übertragen wird. Mein Highlight.
    83 49 Melden
    • Hierundjetzt 03.02.2017 09:55
      Highlight Köppel verlegt auch ein Satireblatt, daher darf er sich wie ein Clown benehmen.
      16 19 Melden
    • Fairness_3 03.02.2017 10:59
      Highlight @Adam: Warum soll er abgewiesen werden mit seiner Frau? Völlig realitätsfern.
      17 7 Melden
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  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 03.02.2017 08:05
    Highlight Ist das Köppels Verständnis von Popitik in einer Demokratie? Im stillen Kämmerlein untereinander Verhandeln, Abseits der Öffentlichkeit, also des Volkes?
    79 32 Melden
    • FrancoL 03.02.2017 10:08
      Highlight Je mach Fall. Dort wo der Regent ihm nicht passt soll man durchaus auf den Tisch hauen und dort wo der Regent ihm "passt" soll man sich zurücknehmen.
      Bei Trump soll man nicht dessen innenpolitische Handlungen hinterfragen und wenn dann zB in D, IT oder F die Regierungen innenpolitisch ihre Steuerflucht einzudämmen versuchen, da ist der gleiche Köppel sofort bereit sich mit "guten Vorschlägen" einzumischen.
      Für mich einer der zwiespältigsten Personen, nimmt man noch dazu dass er bis heute nicht überwunden hat als Student links gestanden zu haben, zeigt es ein trübes Bild für einen Politiker.
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