Schweiz

So waren sie auf den Strassen unterwegs: watson-Userin Loredana Vetters Eltern wurden beim Alpabzug übel beschimpft.   Bild: zvg

Bauerntochter ärgert sich in offenem Brief über Autofahrer: «Man zeigt uns den Mittelfinger!»

Publiziert: 03.10.16, 14:03 Aktualisiert: 05.10.16, 08:28

Spätsommer und Herbst sind die Zeit der Alpabzüge – in den Köpfen der Städter eine romantische Angelegenheit voller Folklore, lustiger Sennen und Blumenkränze. In der Realität ist es für die meisten Bauern jedoch ein harter Arbeitstag. Und an diesem müssen sie sich übelste Beschimpfungen von Autofahrern gefallen lassen. watson-Userin und Bauerntochter Loredana Vetter aus dem Thurgau ist entsetzt – ein offener Brief.

Liebe watson-User

Ich hätte da ein Anliegen.

Meine Eltern bewirtschaften einen landwirtschaftlichen Betrieb im Thurgau. Sie betreiben Ackerbau und ziehen für andere Bauern Rinder auf, die später Milchkühe werden.

Im Sommer sind viele unserer Rinder auf der Alp. Der Transport auf die Alpen, die weit weg liegen, im Engadin beispielsweise, erfolgt durch ein Transportunternehmen mit dem Lastwagen. Die Rinder, welche in der Nähe auf einer Alp sind, transportieren wir selber mit dem Traktor und einem Anhänger.

So auch am Samstag, als wir unsere Tiere aus dem Glarnerland nach Hause geholt haben.

Ich verstehe, dass es für die Autofahrer mühsam sein muss, wenn sie ein solch grosses und langsames Fahrzeug vor sich haben. Es rechtfertigt jedoch nicht das Verhalten, welches sie meinen Eltern gegenüber an den Tag legten.

Uns ist es wichtig, dass wir den Autofahrern die Möglichkeit geben, uns zu überholen. Deshalb fahren wir so oft wir können zur Seite, um sie vorbeizulassen. Was dann passiert, ist erschreckend: Es wird geflucht, wild gestikuliert und durch das Autofenster streckt man uns den Mittelfinger entgegen. Damit nicht genug: Die Steigerung dieses Verhaltens ist, dass der Bauer angehalten wird, ihm die Traktorentüre aufgerissen wird und der Automobilist ihn beschimpft.

Wann ist es in der Schweiz dazu gekommen, dass wir unsere Bauern so behandeln? Wie würden wir reagieren, wenn das ein anderer Fahrer bei unserem Auto machen würde?

Die Bauern fahren nicht zum Spass auf den Strassen umher. Sie arbeiten! Und wie steht es so schön auf den Pöttinger Ladewagen: «Landwirtschaft braucht jeder.» Und das stimmt auch. Doch manchmal habe ich das Gefühl, dass wir vergessen haben, wer unser Essen produziert und unsere Landschaft pflegt.

Das macht mich wahnsinnig traurig und wütend. Für die Bauern ist es verletzend. Und nicht nur ich, sondern bestimmt auch alle betroffenen Bauern wären froh, wenn man in diesem Thema eine gewisse Sensibilität an den Tag legen könnte.

Vielen Dank und liebe Grüsse
Loredana Vetter, Thurgau 

Bearbeitung: Rafaela Roth 

Diese Fotos zeigen, dass die Schweizer Landwirtschaft ziemlich spektakulär ist

Das könnte dich auch interessieren:

Fail! 14 Leute, die dringend Hilfe im Haushalt brauchen

«GIF» me a Werner – Flugstunden mit den besten Schwalben vergangener Tage

Weil wir Schweizer die besten Handwerker sind: 12 absolut virtuose Arbeiter aus aller Welt

Ein Daten-Guru hat Trump ins Amt gebracht? Das ist an der Schauergeschichte dran

167 Kommentare anzeigen
167
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Alnothur 06.10.2016 21:26
    Highlight Pfefferspray kaufen und einsetzen, wenn jemand die Türe aufreisst.
    9 2 Melden
    600
  • SuicidalSheep 06.10.2016 08:28
    Highlight Also wenn die Bauern regelmässig zur Seite gehen sollte das für kein Automobilist ein Problem sein. Ein Verhalten wie das beschriebeme ist unentschuldbar!

    Gibt genug Bauern, die nicht zur Seite fahren, auf einer Strecke wo man 4km nicht oder nur mit Risiko überholen kann. Da fluch ich jeweils auch, geb ich zu.
    12 3 Melden
    600
  • Bolly 05.10.2016 08:26
    Highlight Also die (73) Fotostrecke super Bilder. :-).
    1 1 Melden
    • Laurent 05.10.2016 08:28
      Highlight @Bolly: (danke)
      1 0 Melden
    600
  • kliby 04.10.2016 20:09
    Highlight erst das übliche bauerngejammere, dann wieder svp wählen und den anderen leuten die löhne und staatlichen leistungen zusammenstreichen. passt!
    34 72 Melden
    • Christian Gerber 05.10.2016 16:12
      Highlight Hauptsache, allgemeine Verallgemeinerung - gell
      29 2 Melden
    600
  • Alex_Steiner 04.10.2016 14:59
    Highlight Subventionen sind ja auch Müll. Entweder ist es wichtig genug das wir es verstaatlichen oder wir überlassen es dem Markt. Entweder gehören alle Felder usw. am Staat und er stellt Leute ein um sie zu betreiben. Oder wir lassen grosse Landwirtschaftskonzerne die Felder kaufen. Die sind dann nicht auf Subventionen angewiesen. Wenn dann der kleine Bauernhof sich nicht gegen den Konzern durchsetzen kann, ist das halt Pech - wie in jeder anderen Branche auch.
    29 96 Melden
    • Boniek 04.10.2016 16:53
      Highlight Subventionen gibt es schon seit längerem nicht mehr. Die Bauern erhalten Direktzahlungen für erbrachte Leistungen.
      35 11 Melden
    • HorstHüpfknete 04.10.2016 17:38
      Highlight Da kannst Du aber auch etwas dazu beitragen, dass unsere "kleinen Bauernhöfe" am leben bleiben!! Und nein, ich habe keinen Bock, dass die grossen Konzerne in der Schweiz überhand nehmen, denn ich will Qualität und die beginnt damit, dass ich weiss, von welchem Bauern die Milch und das Fleisch kommt. Wie undankbar man nur sein kann! Geh ins Ausland, wenn Dir solche Sachen egal sind. Und informier dich mal anständig, bevor Du Dich aufregst, es handelt sich nämlich um Direktzahlungen & nicht mehr "Subventionen"..
      66 10 Melden
    • Lami23 04.10.2016 17:59
      Highlight Wenn du gerne Massentierhaltung Gentechnik und Monokulturen willst, wäre dass sicher ein Weg. USA ahoi.
      52 2 Melden
    • Alex_Steiner 05.10.2016 14:30
      Highlight @Lami23: Nein... dagegen kann man Gesetze machen. Und mein Vorschlag wäre übrigens, dass der Staat übernimmt.
      2 15 Melden
    • Alex_Steiner 05.10.2016 14:42
      Highlight @HorstHüpfknete: "Im Thurgau bekommen Bauern 100 Franken extra, wenn sie keinen benzinbetriebenen Laubbläser verwenden."
      Ich benutze auch keinen benzinbetriebenen Laubbläser - wo sind meine 100 Franken?

      Infos in der Bildstrecke: http://www.handelszeitung.ch/politik/diese-absurden-subventionen-erhalten-schweizer-bauern-797857
      3 13 Melden
    • Lami23 05.10.2016 16:05
      Highlight Könnte er.Die Frage ist nur, wer dann diesen Job machen will, den ein grosser Reiz daran ist ja eben, dass der Bauer sein eigener Chef ist.
      Zum Thema Gesetze: Gäbe es dann diesbezüglich strenge Gesetze, wäre das optimal für die Umwelt, würde aber die Produkte verteuern, oder wiederum würden Subventionen nötig. Bezahlen müssen wir dafür, so oder so, beim aktuellen oder einem anderen System. Ausser wir nähmen die Ausbeutung von Umwelt und Mensch in Kauf, das würde es günstig machen.
      4 0 Melden
    • Alex_Steiner 05.10.2016 17:29
      Highlight @Lami23: Naja ein Grosskonzern oder eben der Staat könnte auch alles effizienter machen. Wenn 5 Felder 5 Bauern gehören dann braucht es 5 Traktoren. Wenn sie alle demselben gehören reicht vielleicht einer oder zwei. Usw.

      Warum glaubst du der Staat würde es schlechter machen als die Bauern die es jetzt machen? Vom Staat kommen ja all die Anforderungen... würden wir die Bauern machen lassen was sie wollen, wäre die Hölle los.
      3 13 Melden
    • Skip Bo 05.10.2016 23:22
      Highlight Alex 17:29, dieses Experiment ist schon mehrfach ausprobiert worden und wird nur noch in Nordkorea praktiziert.
      Theoretische Frage: Wie gedenkst du das Land von den Bauern zu übernehmen? Abkaufen (Marktpreis) oder Enteignen bzw. Stehlen?
      Deine Kenntnis über die Mechanisierung in der Landwirtschaft ist etwas dürftig. Nicht jeder Bauer besitzt alle notwendigen Maschinen selber. Gemeinsame Anschaffungen sind üblich, der überbetriebliche Einsatz sehr häufig. Sicher gibt es Ausnahmen.
      Würden wir die Bauern machen lassen was sie wollen, würden sehr viele innovative Bauern ohne DZ wirtschaften können
      10 2 Melden
    • Lami23 06.10.2016 00:27
      Highlight Natürlich wäre es das bei einem Teil. In keinem Job kann man machen wie man will, auch in anderen Jobs gibt es klare Richtlinien.
      Weiles sich in anderen Ländern zeigt, dass Grosskonzerne zu Ungunsten der Umwelt gehen, ein Preis, der mir zu hoch ist. Den Subventionen geben auch die Möglichkeit, eine Landwirtschaft zu fördern, die eben nicht nur effizient sein soll, sondern auch Nachhaltig. Aber natürlich, mit Grosskonzernen wäre es kurzfristig effizienter.
      2 0 Melden
    • Lami23 06.10.2016 00:30
      Highlight Die Frage ist, was das Ziel ist. Es günstiger machen für uns? Nur weil es verstaatlicht würde wäre es nicht kostengünstiger. Es effizienter machen? Ja in gewissem Masse. Doch von allzuviel Effizienz haben wir nichts, nur die Umwelt nimmt Schaden, und ein Markt ist für viel Produkte gar nicht da, warum also mehr davon?
      0 0 Melden
    • Alex_Steiner 06.10.2016 11:25
      Highlight @Lami23: Nochmal... wie genau denkst du das es schlechter werden würde? Wie verbindest du Effizienter mit "nicht billiger" und "schlecht für die Umwelt"?

      Und wer sagt das Bauern auf die Natur achten? http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bis-zu-85-Prozent-der-Bauern-verpesten-die-Natur/story/10704967

      Nach der Studie das die Kuhglocken Tierquälerei ist - hat sich kein Bauer darum gekümmert. Es braucht die Glocken nicht und die Tiere stört es - doch die Bauern bestehen darauf. Warum? Aus liebe zum Tier ja eben schonmal nicht...
      1 4 Melden
    • Lami23 06.10.2016 16:26
      Highlight Die Bauern verpesten die Natur nicht weil sie wollen, sondern um die Effizienz zu steigern, wolltest fu das nicht?
      Effizienz bedeutet in der Landwirtschaft Monokultur, Gentechnik und Massentierhaltung. Das dass effizienter, günstiger für den Produzenten und schlecht für die Umwelt wäre ist ja nichts neues.
      Die Bauern befinden sich im Spagat zwischen Effizienz und Nachhaltigkeit, was leider dazu führt, dass einige nur noch effizient sein wollen. Verantwortungslos für mich.
      1 1 Melden
    • Alex_Steiner 06.10.2016 17:00
      Highlight @Lami23: Nö - effizienz bedeutet in meinem Beispiel 5 Felder mit 5 Traktoren auf weniger Traktoren zu reduzieren. Das wäre eher besser für die Umwelt.

      Ist Monokultur nicht eher normal in der Landwirtschaft? Und Gentechnik ist auch nicht per definition schlecht.
      1 3 Melden
    • Skip Bo 06.10.2016 17:31
      Highlight Alex, dein banales 5Traktorenbeispiel lässt sich nicht 1zu1 übertragen. Es macht einen Unterschied ob man im mittleren Westen der USA Weizen anbaut oder im hügeligen Emmental.
      Ökonomisch macht es keinen Sinn in der CH zu produzieren. Sämtliche Lebensmittel und Dienstleistungen werden irgendwo auf der Welt effizenter hergestellt oder angeboten. Es könnte durchaus sein das du durch eine effizientere Person ersetzt werden könntest. Soll man dich jetzt auf ein Abstellgleis stellen oder soll man dein Potential so gut wie möglich nutzen (ev. teurer) weil du eh schon existierst?
      2 0 Melden
    • Lami23 06.10.2016 18:31
      Highlight Warum wäre ein Traktor weniger besser für die Umwelt? Dann fahren einfach die anderen mehr. Nein sorry, wenn du denkst, das ein Traktor ein Umweltproblem in der Landwirtschaft ist, hast du nichts von den grossen Umweltproblemen verstanden.
      Die heute eingesetzten gentechnisch veränderten Pflanzen wirken sich negativ auf die Biodiversität, den Boden und die Gewässer aus. Der Anbau geht einher mit Monokulturen, was wiederum mehr Pestizide etc erfordert.
      3 3 Melden
    • Lami23 06.10.2016 18:41
      Highlight Vieles bezüglich Spätfolgen ist noch nicht klar, die Pflanzen und die Pflanzenschutzmittel stammen von derselben Firma, welche den Markt zu einem grossen Teil dominiert (Monsanto).
      Nein, Monokulturen sind nicht normal, eben gerade wegen der Humusschädigung, Stichwort Fruchtfolge, da kenne ich aber keine genauen Zahlen.
      1 2 Melden
    600
  • Töfflifahrer 04.10.2016 13:04
    Highlight A) Leben und Leben lassen
    B) Alpauftrieb und Alpabtrieb bedeutet normalerweise Vieh und Viehtransporte auf den Strassen.
    C) Viel Arbeit für Transporte, also erfolgt der Transport über mehere Tage.
    D) Viele Bauern arbeiten noch nebenher, ergo wird auch das Wochenende genutzt.
    E) Dies Strasse gehört Allen.
    Wo bitte ist das Problem.
    73 1 Melden
    600
  • HunterCH 04.10.2016 12:58
    Highlight Der mangelnde Respekt ist in unserer Gesellschaft leider immer öfter zu spüren. Ohne unsere Landwirte würde ein wichtiger Teil unseres Landes fehlen und auch die Natur braucht sie. Natürlich kann ich es nachvollziehen, dass man genervt ist, wenn der Verkehr staut, aber gleich so reagieren....

    Kann übrigens als freiwilliger Feuerwehrmann ebenfalls ein Lied davon singen. Wer schon mal an einer Strassensperre, welche wegen eines gut sichtbaren Einsatzes dort steht, Dienst hatte, weiss, was manche Automobilisten sich rausnehmen... Von "Du A....loch" über "Vollidiot" bis zu Ich b..se deine Mutter"
    54 5 Melden
    600
  • stinson300 04.10.2016 12:52
    Highlight Hallo Loredana
    Ich arbeite selbst auch viel auf dem Bauernhof und verstehe dich sehr gut. Solange sie mir nur den Stinkefinger zeigen stört es mich nicht, aber wenn Sie bei mir die Tür aufreissen, dann hört es bei mir mit dem Spass auf und erkläre Ihnen, dass Sie sofort verschwinden sollen. Die Bauern erledigen auch nur ihre Arbeit. Apropo wegen Gülle austragen am Samstag. Die meisten Bauern achten darauf die Güllle nicht an einem Wochenende auszutragen, weil Sie niemanden nerven wollen. Also werft nicht alle in einen Topf. Redet mit dem Bauern, wenn euch etwas stört. Aber freundlich bleiben!
    37 3 Melden
    600
  • Safran 04.10.2016 11:05
    Highlight Ich denke das Verhalten dieser gewisser Autofahrer hat auch mit dem Bezugsverlust zur Natur zu tun. Man kauft im Supermarkt ein und hat gar keine Ahnung mehr, wie die Produkte hergestellt werden und interessiert sich auch nicht dafür, Hauptsache billig. Und wenn man sich falsch ernährt und krank wird, geht man halt einfach zum Arzt und lässt sich ein Medi verschreiben.

    Diese Autofahrer werden auch kaum jemals eine Wanderung unternommen haben oder einmal durch einen Wald gelaufen sein. Hauptsache man hat das neuste Smartphone, welches man am Steuer aber problemlos benutzt.
    31 7 Melden
    600
  • Oly 04.10.2016 09:14
    Highlight Die Bauern sind ja auch immer bestes Vorbild wenn es um Freundlichkeit geht. Fahren mit ihren Traktoren z.T. extra nah an Reitern vorbei und beschimpfen diese dann, wenn das Pferd weicht und in den Acker steht (alles so schon ein paar mal erlebt). Meine Frau kriegt auch öfters den Mittelfinger wenn sie mit dem Pferdehänger unterwegs ist und nicht rast. Sie kriegt aber keine Story.
    PS: Ist kein Bauern-Bashing. Ich kenne viele super nette Bauern. Aber auch andere. Wie bei Autofahrern und Menschen generell auch ;)
    47 62 Melden
    600
  • Raphael Stein 04.10.2016 09:14
    Highlight Ich stelle fest:
    Wohl um die fünf Stunden stecken die Rinder im Anhänger, den der Traktor vom Glarnerland in den Thurgau zieht.
    Wie immer, ist es gerade Samstag.
    An meinem Wohnort wird nur Samstags die Gülle ausgebracht - Schaut her wir arbeiten.
    Und offenbar gibt es dermassen bärbeissige Autofahrer, die sogar an freien Samstagen ranzig werden.
    Immerhin kriegt die Landwirtschaft nun etwas mehr Geld als beabsichtigt. Damit auch an Samstagen bärbeissige Autofahrer sich über Rindertransporte aufregen können, die man effizienter mit Lastwagen machen würde.

    32 54 Melden
    • Manuela Büchler 04.10.2016 10:52
      Highlight Betreffend dem Güllen am Samstag möchte ich gerne was sagen. Viele Bauern arbeiten auswärts teilweise mit sehr hohen Arbeitsprozenten, da der Bauernhof selber einfach nicht mehr rentiert aufgrund der fallenden Preise und steigenden Kosten.
      Da bleibt halt nur noch Samstag oder der Abend nach der "Arbeit"

      Ich möchte hier kein Mitleid erzielen, ich möchte blos auf einen Fakt hinweisen.
      44 6 Melden
    • Restless Lex 04.10.2016 11:54
      Highlight Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
      Im offenen Brief wurde geschrieben, dass die Transporte vom Thurgau ins Glarnerland über ein Transportunternehmen geregelt wird und nicht mit dem Traktor. Und nur der Nahe Alpaufzug über Traktor geschieht. Aber eigentlich spielt es gar keine Rolle. Toleranz ist das Zauberwort. Ich rege mich manchmal auch auf, dass ein Traktor um 17.30 Uhr auf die Strasse muss, wenn ich nach Hause zum "Znacht" möchte und dann fällt mir wieder ein, dass er das vielleicht auch will. Also Schwamm drüber und in Ruhe die Landschaft geniessen, die dieser Bauer pflegt!
      50 4 Melden
    • Raphael Stein 04.10.2016 12:04
      Highlight @Lex, ja das mit dem Lesen... vom Engadin her mit dem LKW vom Glarnerland mit dem Traktor:

      "So auch am Samstag, als wir unsere Tiere aus dem Glarnerland nach Hause geholt haben. "

      Und, Schwamm, ja das wäre für etliche Verkehrsteilnehmer ganz passend.
      Uebrigens, ein Kumpel von mir hat einen uralten Camper. So ein Wohnmobil aus den 1970er.
      Der fährt nie beim Hauptverkehr die Pässe hoch. Der hat auch ähliche Erfahrungen wie die Eltern von Loredana Vetter.


      12 3 Melden
    • Restless Lex 04.10.2016 16:44
      Highlight Hahaha, Punkt für dich! ;o)

      Find ich schön, dass dein Kumpel Rücksicht nimmt, wenn es so für ihn stimmt. Mal abgesehen davon, dass die Fahrt sowieso angenehmer über die Pässe ist, wenn sich nicht Auto an Auto reiht.
      Persönlich bin ich aber der Meinung (und ich fahre auch gern schnell!), das Drängler und Lichthüpler von der Strasse gehören. Weil es schlichtweg meistens nicht nötig ist, vor allem wenn der Vordermann/frau bereits über dem erlaubten Tempo fährt. Oder eben, einfach nicht schneller kann.
      5 0 Melden
    • Nguruh 05.10.2016 13:42
      Highlight @Raphael: Wieso muss dein Kumpel denn mit einem uralten Camper über die Pässe?
      Ich fahre sehr oft Pässe mit dem Motorrad - Sehr nervig sind dabei Camper / Reisebusse usw. welche irgendwo bei Engstellen oder Haarnadelnkurven alles blockieren und lahmlegen. Immer wieder auch für Pässe, bei denen ich wirklich nicht nachvollziehen kann, wieso man drüber fährt... Oft gibt's nen Weg aussen herum. Ist für das Gefährt einfacher und behindert den übrigen Verkehr nicht.
      2 7 Melden
    • Raphael Stein 09.10.2016 21:34
      Highlight @Nguruh,
      du ich denke der hat das wie du, mag sicher eine schöne Passfahrt. So wegen Motorradfahren vs. Camper oder anderen gemütlichen Fahrzeugen, finde eher das ist geschoben. Jeder hat seinen Platz. Ich meine du kannst nicht verlangen, dass einige drumrum fahren sollen, damit du drüber fahren kannst, oder?
      3 0 Melden
    • Nguruh 10.10.2016 08:37
      Highlight @Raphael
      Nein natürlich nicht... bin nur höchst erstaunt, dass jemand mit so einem Gefährt Pässe zum Spass fährt :)
      0 0 Melden
    • Raphael Stein 10.10.2016 11:03
      Highlight Vor 30 Jahren waren das noch super Geschwindigkeiten, grins.
      Schau mal auf dem Gotthard, da stehen etliche Wohnmobile die Nacht über.
      0 0 Melden
    • Nguruh 10.10.2016 11:48
      Highlight Den Gotthard raus kann man ja auch mit nem Schiff, so breit wie die Strassen da sind :)
      0 0 Melden
    600
  • Thomas_v_Meier 04.10.2016 08:41
    Highlight Ich dachte Autofahrer benehmen sich immer korrekt und nur aber NUR der/alle Velofahrer sei ein Arsch welcher sich an keine Regeln hält*



    *Diese Meinung wurde in den Kommentarspalten von Newsnetz gebildet.
    32 8 Melden
    • Safran 04.10.2016 11:00
      Highlight Nein. Bei den Velofahrern geht es darum, dass die Meisten sich nicht an die Verkehrsgesetze halten und auch nicht geahndet werden von der Polizei.
      19 8 Melden
    • Restless Lex 04.10.2016 16:55
      Highlight @Safran: Fact ist, dass sich die meisten Autofahrer genau so nicht an das StVG halten. Beispiel: Tagfahrlicht nur bei optimaler Sicht, ansonsten Abblendlicht. Blinken wird vergessen, im Kreisel mit 50 gerade aus, im Winter nicht alle Scheiben vom Schnee oder Eis befreit, permanent zu schnell, zu dichtes Auf- oder im Falle von Velofahrern Vorbeifahren. Damit heisse ich das Verhalten von gewissen Velofahrern nicht gut, aber es zeigt vielleicht auf, dass auch Autofahrer nicht fehlerfrei sind und ganz bestimmt nicht für jedes Vergehen gebüsst werden! ;o)
      15 2 Melden
    600
  • Malu 81 03.10.2016 23:30
    Highlight Bauern sind unsere Landschaftsgärtner. Viele
    von Ihnen schauen für eine Biodiversität. Dies ist ein 7 Tage Job. Zum Dank werfen ein paar respektlose Idioten Ihre Alu Büchsen und Fast
    Food Abfall auf die Kuhweiden. Wenn das Vieh
    Teile von diesem Mist frisst, kann es gut sein,
    dass das Tier Elend zu Grunde geht oder sonst
    erlöst werden muss. Zu den gleichen sinnlosen
    Autofahrern gehören diejenigen, die meinen
    Sie müssten von A nach B immer Bestzeit
    aufstellen Sie vergessen, dass sie nicht mehr
    auf der Spielkonsole sind. Solche Leute gehören nicht auf die Strasse.
    116 13 Melden
    • Alex_Steiner 04.10.2016 15:17
      Highlight http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bis-zu-85-Prozent-der-Bauern-verpesten-die-Natur/story/10704967
      7 19 Melden
    • Malu 81 04.10.2016 18:32
      Highlight Alex Steiner/ Reichlich alter Artikel. Aber
      ich bin auch kein Fan der Gülle. Gibt
      sicher andere Möglichkeiten. Wer Gewässer verschmutzt gehört verurteilt.
      3 2 Melden
    • patztop 05.10.2016 09:31
      Highlight Diejenigen, welche meinen, immer Bestzeit aufstellen zu müssen, sind nicht selten die Söhne der Bauern. Gerade auf dem Land.
      4 3 Melden
    • Conradin Derungs 26.11.2016 12:35
      Highlight @Malu81
      wo will der Bauer denn mit der Gülle hin, die er im Stall auffangen muss? In den alten Ställen floss die gülle einfach aus dem Stall und versickerte, das funktionierte auch, da waren es auch noch mehr bauern, und so konnte auch alles von hand gemacht werden. aber nun muss ieder noch so kleiner gülletropfen im güllekasten aufgefangen werden.
      0 0 Melden
    600
  • Bruno Wüthrich 03.10.2016 22:36
    Highlight Ich frage mich gerade, ob die Beschimpfer der Landwirte oftmals identisch sind mit denjenigen, die ihre Lebensmittel im Ausland kaufen, weil es dort billiger ist, und die damit jegliche Solidarität vermissen lassen.

    Wenn dann bei so einem «Schweizer» noch dazu kommt, dass er von Mitgliedern der Nationalmannschaften verlangt, dass sie die Nationalhymne mitsingen, dann hat so ein «Schweizer» entweder nicht begriffen, um was es wirklich geht, oder man müsste sich überlegen, ob er denn charakterlich geeignet ist, Schweizer zu sein.

    Liebe Landwirte: Ich schätze euch sehr! Weiter so!
    109 15 Melden
    • Andi Amo 03.10.2016 23:28
      Highlight Ich glaube, Sie bringen da gehörig was durcheinander und schiessen einfach mal wild um sich gegen ein imaginäres Feindbild.

      Oder was genau stützt Ihre Annahme, dass es sich bei diesen Asis, die die Bauern nicht schätzen, um die selben Leute handelt, die gerne hätten, dass die Mitglieder einer Nationalmannschaft auch die Hymne mitsingen sollten?
      33 17 Melden
    • EvilBetty 03.10.2016 23:44
      Highlight Solche Leute bezeichnen sich in aller Regel dann als Eidgenosse 😂
      53 18 Melden
    • Bruno Wüthrich 04.10.2016 02:14
      Highlight @ Andi Amo, - ich stelle nur die Frage. Und ich frage mich weiter, ob bei diesen Einfältigen, welche von Nationalspielern verlangen, dass sie die Nationalhymne singen (lieber singen als gut Fussball oder Eishockey spielen), überhaupt wissen, wie wichtig die Landwirte für die Schweiz sind, was Solidarität zu den Bürgern und Bewohnern dieses Landes bedeutet, und dass der Zwang zum Gesang zum eher dümmeren Patriotismus gehört.

      Die Vorstellung, die oben genannten Einfältigen könnten einfältig genug sein, die Bauern zu beschimpfen, ist zwar konstruiert, aber alles andere als unwahrscheinlich.
      25 5 Melden
    • Safran 04.10.2016 11:08
      Highlight @Bruno Wüthrich: Ein bischen rassistisch angehaucht ihr Kommentar. Es steht im Artikel nichts über Nationalitäten. Ist demnach ziemlich einseitige Hetze!
      7 10 Melden
    • Bruno Wüthrich 04.10.2016 13:20
      Highlight Einfältigkeit ist keine Rasse.

      Und stimmt: Da steht nichts über Nationalitäten. Ich habe mir trotzdem erlaubt, einen Zusammenhang zu erstellen. Zwar weniger zu Nationalitäten (eigentlich gar keinen), sondern eben zu Einfältigen, die von Nationalspielern die Hymne gesungen haben wollen. Die sollen lieber an ein Helene Fischer - Konzert. Sie singt zwar die Hymne auch nicht, aber sie singt. Allerdings meistens nicht an einem Länderspiel, sondern an einem Konzert. Aber beides sind nur Details.
      6 2 Melden
    600
  • lilie 03.10.2016 21:52
    Highlight Liebe Loredana

    Das geht nicht nur euch so. Jeder, der auch nur einen Stundenkilometer unter der Höchstgeschwindigkeit fährt, wird doch - Entschuldigung - angef***t.

    Ich glaube, das Beste ist, sich nicht darüber aufzuregen. Diese Leute machen sich doch nur selber das Leben schwer, indem sie sich dermassen über etwas aufregen, was mit ein wenig mehr Gelassenheit gar kein Problem wäre.

    Deshalb: Nicht die Freude und den Tag verderben lassen, lächeln, zurückwinken und den Menschen mit samt seinen Problemen ziehen lassen! ☺
    56 7 Melden
    • cassio77 03.10.2016 22:17
      Highlight lilie. das ist nicht immer so gut möglich. wochenende zum beispiel. meine frau fährt in zürich, da meint doch so ein kleinschwänziger maler - ich könnte hier noch den firmennamen nennen, lass ich aber - dass er ihr bis auf den (auto-)arsch aufschliessen kann, und sie mit hupen und lichthupen dazu drängen kann, schneller als die erlaubten 50 km/h zu fahren, obwohl die strecke voller blitzer ist. meine frau ist schwanger, und da kenn ich keinen spass mehr. solche kleinschwänzigen penner erfahren von mir selbstjustiz, sollte meiner frau während ihrer schwangerschaft oder sonst etwas zustossen.
      52 10 Melden
    • Benjamin H. 04.10.2016 01:13
      Highlight Cassio, was ich in solchen Situationen immer zu machen pflege, ist hinunterzubremsen auf etwa 10...20 unter der Maximalgeschwindigkeit (je nach Tempolimit) und schön konstant zu fahren, bis sich der Arschkriecher löst; und dabei lächeln in den Rückspiegel schauen nicht vergessen. Irgendwann kommt dann schon eine Überholstrecke, dann überholt der Idiot und man kann gemütlich wieder beschleunigen. Eine sehr erholsame Technik. Entschleunigen, tscheggsch? XD
      48 11 Melden
    • lilie 04.10.2016 08:14
      Highlight @cassio: Ich würde es genau wie Benjamin machen.

      Und wenn Ihre Frau schwanger ist, sollte sie sich eh nicht aufregen. Und Sie auch nicht! Sie wollen sich doch gemeinsam auf das neue Glück in Ihrem Leben freuen - da kann man irgendwelche Kleingeister, die nicht wissen, worauf es im Leben ankommt, doch getrost ignorieren.

      Wünsche viel Freude am neuen Erdenbürger! ☺
      24 0 Melden
    • patztop 05.10.2016 09:44
      Highlight Genau so ist es wie ihr hier schreibt: Man sollte mit dem Bewusstsein am Verkehr teilnehmen, dass der Verkehr die geeignetste Umgebung darstellt für unzählige halbstarke Komplexhaufen, welche kein Leben haben und sonst im Leben niergends Beachtung erfahen. Diese können dann im geschützten Inneren eines pkw's so tun als ob. Und immer daran denken: Irgendwann machen sie das beim Falschen. @Loredana: Ich mag viele Bauern auch nicht. Vor allem diejenigen, welche Direktzahlungen bekommen und einen neuen M3 fahren, wie einer hier im ZH Weinland. Kauf Dir doch eine Gopro und zeig die Typen an.
      0 1 Melden
    600
  • Dogbone 03.10.2016 21:34
    Highlight Toll, dass Du Dich für Deine Eltern so ins Zeug legst! Natürlich ist es nicht korrekt, wie es auf der Strasse zugeht und was ihr euch anhören müsst. Nur, das geht nicht nur euch so. Lastwagenfahrer und Bauarbeiter können vermutlich ein Lied davon singen. Und etwas Wichtiges gibt es noch anzumerken: ihr seid offenbar eine wohltuende Ausnahme, denn die meisten Bauern, denen ich auf der Strasse begegne, sind rücksichtslose und gleichgültige Rüpel und betrachten den oftmals kilometerlangen Weg vom Feld zum Hof als ihr persönliches Eigentum! Den Preis dafür zahlen die anständigen Bauern wie ihr.
    56 11 Melden
    600
  • Aliyah 03.10.2016 20:49
    Highlight Liebe Loredana....

    Ich teile deine Meinung absolut. Ich wohne im Appenzell und hier wird der Alpabzug ja meist zu Fuss bestritten. Schon eine ganze (!) Woche vorher wurden aushänge gemacht für Autofahrer die besser den Umweg nutzen oder ÖV benutzer, dass es zu verspätungen kommt usw... Nun verstehe ich echt nicht warum im Bus gezetert wird weil er aufgrund der Kühe nicht weiterfahren kann. Autos die hupen und somit die Tiere erschrecken. Da kann ich nur sagen: "Nimm dini Füess id hand und lauf statt nur z'motze!". Weshalb wird die Tradition verscheucht?!
    63 8 Melden
    600
  • Citation Needed 03.10.2016 20:46
    Highlight Hässlich, aber man soll sich von solchen Idioten nicht beeindrucken lassen. Meine Omi sagte jeweils - da ist eine kleine Welt 'verruckt'. Und entschied jeweils, sich nicht von jedem Depp beirren zu lassen. Es ist klar, dass man solches Verhalten empfindet. Dennoch: dicke Haut zulegen und sich umso mehr über die freuen, die einem Respekt oder Wohlwollen entgegen bringen.
    Wer seine Wegzeiten so knapp plant, dass er/sie wegen eines Traktors aus der Ruhe gerät, ist selber schuld. So kann man das eigene Leben nicht geniessen und vergrault zudem andere. Schäbig!
    52 1 Melden
    600
  • Echo der Zeit 03.10.2016 19:56
    Highlight Musste mir auch schon den Stinkefinger zeigen lassen als ich mit dem Traktor auf der Strasse unterwegs war um einen Holzhäcksler einem Befreundeten Bauern zurückzubringen. Muss aber sagen das das einem auch als Bauarbeiter Passieren kann - wobei mir allerdings keiner die Fahrzeugtüre aufreissen muss um Blöd zu kommen - ausser er ist Lebensmüde.
    55 2 Melden
    • Citation Needed 03.10.2016 20:48
      Highlight Immer schön mit der Mistgabel fuchteln und der Wüterich kriegt's mit der Angst!
      ;-)
      22 3 Melden
    600
  • Phrosch 03.10.2016 19:06
    Highlight Liebe Loredana,

    Es tut mir Leid, dass es deinen Briwf brauchte und dass er nun noch völlig verfehlte Diskussionen auslöst. Das Thema ist doch, dass es zu viele Menschen in diesem Land gibt, die nicht mehr wissen, dass man einander mit Wihlwollen und Anstand begegnet. Die zeigen nicht nur beim Alpabtrieb im Glarnerland keinen Anstand, sondern auch in der Stadt an der Kasse, auf der Rolltreppe etc. Kein Anstand hat nichts mit eurer Familie oder eurem Beruf zu tun, sondern mit mangelnderKinderstube der Fingerzeiger.
    125 0 Melden
    600
  • atomschlaf 03.10.2016 18:35
    Highlight In anderen Ländern gibt es auf vielbefahreren 2-spurigen Strassen oft im Abstand von einigen Kilometern mehrspurige Abschnitte, wo man gefahrlos überholen kann.
    Sollte in der Schweiz bei künftigen Neubauten und Sanierungsprojekten auch so gemacht werden.
    25 85 Melden
    • Benjamin H. 04.10.2016 01:22
      Highlight Ist topografisch doch noch etwas schwieriger in alpinem Gebirge, wie in der Schweiz, Norditalien, Österreich und dan französischen Alpen, als zum Beispiel im Zentralmassiv, dem Mittelgebirge usw., wo es viel mehr Platz für solche Konzepte zur Verfügung hat.
      10 5 Melden
    600
  • Evan 03.10.2016 18:00
    Highlight "Du Bauer" ist heute ein sehr geläufiges Fluchwort.
    28 53 Melden
    • deleted_904825345 03.10.2016 20:43
      Highlight In was für Kreisen verkehrst denn du?!
      11 23 Melden
    • Evan 03.10.2016 21:43
      Highlight In Kreisen von Leuten im Alter bis ca. 25 Jahren. Und auch wenn es die Blitzer nicht wahrhaben wollen ist meine Aussage leider doch wahr.
      34 12 Melden
    • Andi Amo 03.10.2016 23:39
      Highlight @Zaafee
      Fragt sich eher, in welche Kreise Sie keine Einblicke haben! Auch zu meinen Schulzeiten wurden schweizer Kinder nicht selten mit 'du huere Puur' beschimpft und zwar meistens von den jungen Männern, deren Väter so BMW's und Audis fahren mit südosteuropäischen Fahnen drin. Würde mich nicht wundern, wenn diese auch die Drängler sind, sich über die Landwirte auf den Strassen aufregen.
      19 23 Melden
    • Benjamin H. 04.10.2016 01:30
      Highlight Ja, aber, nee, so einfach ist das nicht. Das ist von Gemeinde zu Gemeinde, von Schule zu Schule anders, wer sich das "Schimpfwort" 'du huere Puur' aneignet. Bei mir waren das meist Kinder mit schweizer Wurzeln, die das den Eingewanderten und den Secondos an den Kopf warfen.
      13 3 Melden
    • Der Artikelleser 04.10.2016 13:18
      Highlight @Zafafee
      Ich als Bauernsohn wurde 9 Jahre langt "gedisst" in der Schule, weil man Vater Landwirt war. Als ich dann in die Lehre kam und in die Stadt in die Berufsschule ging, beschloss ich, aus meiner Herkunft ein Geheimnis zu machen, da dort "du huere puur" eine gängige Beleidigung war und ich wollte ja auch einfach cool und nicht "en puur" sein. Jetzt wissen Sie, in was für einer Welt wir leben;)
      9 0 Melden
    600
  • Caturix 03.10.2016 17:48
    Highlight Das sind wohl die die am Wochenende nach Deutschland fahren um dort einzukaufen. Die kann man nicht ernst nehmen.
    75 19 Melden
    600
  • Dieter A. 03.10.2016 17:27
    Highlight Liebe Loredana,

    Es ist wirklich traurig, zu lesen, was Du da schreibst. Wenn mich ein Traktor vorbeilässt, dann winke ich dem Fahrer zum Dank. Aber unsere Gesellschaft wird immer egoistischer und im Strassenverkehr zeigt sich das sehr intensiv. Ich hoffe, dass Dein offener Brief zumindest einige Egoisten zum Nachdenken bringt.

    Herzliche Grüsse,

    Dieter
    174 7 Melden
    • Pointer 03.10.2016 20:50
      Highlight Das Vorbeilassen ist jeweils eine nette Geste, die bestimmt auch viele hitzige Gemüter beruhigt, bevor sie überkochen. Leider nutzen aber viele Langsamfahrer (nicht nur Landwirte und Bauarbeiter) diese Möglichkeit oft nicht, auch wenn entsprechende Ausweichstellen vorhanden sind.
      Danke an alle, die sie nutzen, möge euer Verhalten Schule machen!
      49 0 Melden
    600
  • dave1771 03.10.2016 17:23
    Highlight Es beklagen sich mehrere User, dass die Familie mit dem Traktor vom Glarnerland ins Thurgau fahren resp. zuert vom Thurgau ins Glarnerland. Aber da steht doch im Artikel, dass dies ein Transportunternehmen macht mit einem Lastwagen.
    Hiernochmal als Erinnerung: Lastwagen nicht Traktor. Traktor langsam, Brumbrum Lastwagen schnell...
    74 17 Melden
    • Michel@sith 03.10.2016 18:45
      Highlight Hy Dave ich habe Verstanden ins Engadin fährt ein Lastwagen und ins Glarnerland dahren sie selber mit dem Traktor.
      37 0 Melden
    600
  • mope 03.10.2016 17:17
    Highlight Es werden die gleichen flegelhaften Fahrer sein, wie jene, die vor dem Kreisverkehr beschleunigen um ja keinem anderen die Möglichkeit zu gewähren vor sein Auto einzuspuren, die sich zu derartigen Heldentaten hinreissen lassen...
    89 5 Melden
    600
  • Gustav.s 03.10.2016 17:05
    Highlight Würde mir ein Autofahrer die Türe aufreissen und mich beschimpfen oder mehr......ich würde ihn anzeigen.
    Heutzutage hätte so jemand Jahre bis er beweissen könnte ohne psychische Probleme und somit fahrtüchtig zu sein.
    Und ja, ich ärgere mich auch auf der Strasse aber ich flipp nicht aus.
    74 3 Melden
    600
  • Genital Motors 03.10.2016 16:47
    Highlight Liebe Loredana,

    Als Glarner bin ich froh, deinen Kühen sattes Grün bieten zu dürfen. Wer das Glarnerland kennt, der weiss, dass es nur eine Hauptstrasse durch das ganze Tal gibt. Bis am 30. September müssen alle Viehherden wieder im Tal sein, dies führt zwangsläufig zu Verkehrsengpässen. Dennoch sollte es ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander sein. Alle Verkehrsteilnehmer habe ihre Berechtigung. Als Kind und auch noch mit 28 helfe ich die "Sännten" talwärts zu begleiten. Es bereitet mir grosse Freude.
    Es ist gelebtes Brauchtum und Kultur.
    101 5 Melden
    • fenxi 03.10.2016 17:48
      Highlight Wie kommt ein Glarner auf Genital Motors und was ist das genau?
      29 7 Melden
    • Genital Motors 03.10.2016 17:56
      Highlight War mal eine Idee für meine Band. General Motors war die Vorlage.
      Ps. Im Glarnerand gibts nicht nur Kühe sondern auch Musik.
      48 1 Melden
    • philosophund 03.10.2016 21:09
      Highlight hahaha "genital motors" :)) ganz geil
      17 0 Melden
    600
  • DerElch 03.10.2016 16:44
    Highlight Ich finde es traurig, wie viele hier über die Bauern und diesen Brief abziehen. Was ist denn hier bloss los? Ehrlich: Mir ists egal, ob Bauern Subventionen beziehen oder nicht, solange ich noch durch die Schweiz fahren kann und Felder, Kühe, Natur sehe und meine Milch direkt beim Hoflädeli beziehen kann – oder auch in der Migros vom Bauer in der Nähe.
    Ich gebe den Bauern gerne Subventionen, ich finde, das Geld kann dümmer angelegt sein. Und die Briefverfasserin hat Recht: Man zeigt keinem arbeitenden Menschen den Mittelfinger. Man zeigt ihn sowieso niemandem. Traurig, wer sich hier aufregt.
    149 12 Melden
    600
  • Heinz Lehmann 03.10.2016 16:43
    Highlight Warum müssen die Kühe eine solche Distanz zurücklegen? Das ist ökologischer Blödsinn und Tierquälerei!
    Ich habe überhaupt kein Mitleid mit dieser Bauernfamilie.
    28 273 Melden
    • Normi 03.10.2016 17:07
      Highlight Ich aber mit deiner Gehirnzelle die muss sehr sehr einsam sein...
      215 11 Melden
    • E. Edward Grey 03.10.2016 17:12
      Highlight Warum müssen so viele Menschen solche Distanzen zurücklegen? Das ist ökologischer Blödsinn und Menschenquälerei! Ich habe sowieso nie Mitleid mit irgendeinem Lebewesen und gucke am liebsten nur auf mich.
      141 6 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 19:01
      Highlight Normi: Schöner Kommentar. :D
      27 4 Melden
    • Normi 03.10.2016 19:34
      Highlight @ElendesPack

      1. Merci :-)

      2. gibt es auch als bild:
      24 1 Melden
    • The Origin Gra 03.10.2016 22:01
      Highlight 1. Käse kommt nicht aus der Migros
      2. Ohne Alpwirtschaft müssten die Landwirtschaftsbetriebe viel mehr Futter im Ausland Kaufen (Höchst Unökologisch und Unökonomisch) oder Massiv weniger Tiere haben.

      Ich bin im Landwirtschaftsmilieu Aufgewachsen aber nicht darin tätig.
      Die Grassierende Unwissenheit ausserhalb der Ländlichen Gebiete ist irgendwie Erschreckend und ist die Ursache dafür, das nichts Billig genug sein kann :(
      20 4 Melden
    600
  • Herzlich! 03.10.2016 16:37
    Highlight Vom Glarnerland ins Thurgau bist du mit deinem Traktor für die ca. 80 km insgesamt etwa 5 Std. auf unseren Strassen unterwegs. Ein Traktor ist ein landwirtschaftliches Zugfahrzeug, für den Einsatz auf Wiesen und Äckern und für kurze Strecken zum Hof. Dafür kriegt ihr auch für euren Diesel den Zolltarif rückvergütet. Ihr dürft auch auf die Abgabe der Schwerverkehrsabgabe verzichten. Dieser Transport jedoch, müsste ganz klar durch einen LKW durchgeführt werden. Die den Landwirten zugesprochenen Extras sollten halt nicht ausgenützt werden.
    60 156 Melden
    • Normi 03.10.2016 17:08
      Highlight Kannst du Lesen ?

      zitat:
      "Im Sommer sind viele unserer Rinder auf der Alp. Der Transport auf die Alpen, die weit weg liegen, im Engadin beispielsweise, erfolgt durch ein Transportunternehmen mit dem Lastwagen. Die Rinder, welche in der Nähe auf einer Alp sind, transportieren wir selber mit dem Traktor und einem Anhänger."
      83 14 Melden
    • dave1771 03.10.2016 17:19
      Highlight Wird von Transportunternehmeb gemacht, denke nicht dass die mit Traktoren auffahren...
      34 9 Melden
    • Herzlich! 03.10.2016 18:14
      Highlight Wahrlich, lesen hilft. Zitat: "Die Rinder, welche in der Nähe auf einer Alp sind, transportieren wir selber mit dem Traktor und einem Anhänger. So auch am Samstag, als wir unsere Tiere aus dem Glarnerland nach Hause geholt haben."
      Glarnerland- Thurgau sind ca. 80km über viel befahrene Hauptstrassen.
      Dies rechtfertigt jedoch die Angriffe der Autofahrer keineswegs. Es braucht eben Gegenseitige Rücksichtsnahme.
      25 6 Melden
    • Normi 03.10.2016 19:13
      Highlight es könnten auch 60km sein
      9 2 Melden
    • Skip Bo 03.10.2016 19:55
      Highlight Fischingen-Glarus 57 km.
      Traktor 30 km/h oder 40 km/h (Schnitt 25/35 km/h)
      Benötigte Zeit inkl. Kontrollstopps ca. < 3 h.
      Erlaubte Transportzeit CH 4 h, keine Tierquälerei.
      Erlaubte Transportzeit EU 16 h, Tierquälerei.
      30 2 Melden
    600
  • DrMabuse 03.10.2016 16:11
    Highlight Was hat sich verändert? Gute frage! Die bauern fahren heute in der Schweiz traktoren die man in kanada braucht. Junge lenker fahren diese mit maximal geschw. durchs dorf und sind sich nicht bewusst welche masse bewegt wird. Die Güllefässer heissen Jumbo und passen nicht mal mehr auf eine Spur. Die meisten bauern die über zu wenig einkommen klagen, übernehmen sich oft mit dem Fuhrpark. Das alles provoziert halt. Es gibt jedoch kein recht die bauern auf diese art zu beschimpfen.
    74 85 Melden
    • Lami23 03.10.2016 16:35
      Highlight Gibt es irgendeinen Beweis für "die meisten Bauern die über zu wenig Einkommen klagen übernehmen sich mit dem Fuhrpark"? Weil "die meisten" wären schon ziemlich viele...
      51 22 Melden
    • DrMabuse 03.10.2016 16:45
      Highlight Nein den beweis gibt es nicht. Es ist eine subjektive meinung die aus beobachtungen in meiner region erfolgt.
      27 31 Melden
    • Lami23 03.10.2016 17:35
      Highlight Aha. Lustig, ich mache eine ganz andere Beobachtung. Nämlich das Bauern als Unternehmer und Selbständige gut mit ihren Finanzen umgehen können. Ausnahmen gibt es, keine Frage, und solche die jammern, auch. Aber m.M.n. nicht mehr als in anderen Berufsgruppen.
      38 9 Melden
    • ket4mon 03.10.2016 18:59
      Highlight Diese grossen Landwirtschaftlichen Geräte werden oft von Lohnunternehmern angeschafft und genutzt, welche wie der Name schon sagt für den Bauern arbeiten verrichten, welche nicht oft anstehen. Auch bilden Bauern Gemmeinschaften, in welchen mehrere Parteien die Maschinen nutzen. Das es ein ökologischer Blödsinn ist, mit übergrossen Maschinen rumzufahren ist mir halbwegs klar, allerdings kann ich die Personen um einiges weniger verstehen, die mal kurz übers Wochenende mit dem Flugzeug in ferne Länder verreisen. Oder die Personen, die den Abfall achtlos aus dem Auto aus dem Fenster "entsorgen".
      32 0 Melden
    • chicadeltren 03.10.2016 22:06
      Highlight Das stimmt leider nicht ganz: Unser Subventionierungssystem schafftAnreize, dass sich jeder Bauer eigene Maschinen zulegt, auch wenn dies nicht nötig wäre. Zum mit den Finanzen umgehen... Bei 60% Sibventionen sollte das auch nicht so schwer sein.
      12 12 Melden
    • Lami23 04.10.2016 01:18
      Highlight Inwiefern schafft sie Anreize? Ich kenne das auch eher mit ausleihen und nur das besitzen, was man oft braucht...(Regeln bestätigen die Ausnahme)Eine Herausforderung ist es auch mit Subventionen, Tatsache, kein Jammern. Das gehört zum Selbstständig sein dazu. Was ich (und auch viele Bauern) denke, ist das die Subventionen, so wie sie aktuell geregelt sind,optimierungsbedürftig sind.
      8 0 Melden
    • chicadeltren 04.10.2016 18:56
      Highlight So wie ich das verstanden habe gibt es Geld für den Kauf von Maschinen, was natürlich die Kaufentscheidung beeinflusst.
      In Welche Richtung optimieren denn? Der Bauernverband (SVP) will ja immer mehr, mehr, mehr
      0 1 Melden
    • Lami23 04.10.2016 19:23
      Highlight Erlebe ich nicht so. Diese Art von Maschinen sind auch schlicht zu teuer, dass da ein wenig Zustupf Motivation genug ist. Wie viel Geld gibts es denn dafür? Vermehrte Unabhängigkeit vom Staat wäre wünschenswert. Das müsste aber ein langsamer Prozess sein und er würde die Produkte verteuern.
      0 0 Melden
    • ket4mon 05.10.2016 10:05
      Highlight @chicadeltren

      Wie die SVP und die anderen rechten Parteien wollen auch die SP und die anderen linken Parteien immer mehr, mehr, mehr. Kein Extrem, sei es links oder rechts tut der Schweiz gut. Was würde wohl passieren, wenn man beiden Extremen die geforderten Mittel zusprechen würde? Das Sozialsystem würde wahrscheinlich innerhalb eines Jahres in sich zusammenbrechen, die Bauernhöfe werden soweit möglich automatisiert und die Schweiz steht still.
      0 0 Melden
    600
  • Hades 03.10.2016 15:54
    Highlight "Wann ist es in der Schweiz dazu gekommen, dass wir unsere Bauern so behandeln?"
    Vielleicht weil ihr so viel Subventionen fresst?
    Ich will das Verhalten der Autofahrer nicht entschuldigen, aber einen auf arme Bauern machen geht mE auch nicht.
    Im Strassenverkehr werden leider viele angefeindet, egal ob Bauern oder was auch immer.
    Zudem hab ich das Vorurteil, dass Bauern aus dem Thurgau anderen gegenüber auch nicht unbedingt aufgeschlossen sind. Vielleicht trifft das Loredana und Familie nicht, vielleicht doch? Dann erstmal selber über die Bücher..
    68 154 Melden
    • Lami23 03.10.2016 16:37
      Highlight Vorurteil ist das richtige Wort. Natürlich gibt es die. Wahrscheinlich im Verhältnis zu den "eingebildeten zürchern"
      46 13 Melden
    • Skip Bo 03.10.2016 16:53
      Highlight Dein erster Gedanke wenn du Landwirtschaft hörst ist "Subventionen".
      Komisch, wenn ich die Bahn benutze käme mir nie in den Sinn den ÖV auf Subventionen zu reduzieren. Meine Kinder nutzen staatl. finanzierte Schulen. Ich finde nicht, dass das Lehrpersonal Subv.Bezüger sind.
      Gemäss der Verfassung ist es eine Staatsaufgabe eine minimale Lebensmittelversorgung zu garantieren, genau gleich wie einen öffent. Verkehr oder ein Bildung anzubieten.
      Die DZ sind an Vorgaben gebunden.
      Könnten deine Vorurteile durch Ignoranz begründet sein?
      75 17 Melden
    • Normi 03.10.2016 17:12
      Highlight @Skip Bo

      Wieso kann bei der Bildung (für alle) gespart werden ??

      Und bei den Bauern(nur wenige auserwählte) nicht ?
      39 29 Melden
    • trio 03.10.2016 17:27
      Highlight @Skip Bo komisch, ich denke weder beim Bauer, noch beim ÖV an Subventionen. Dafür beim Autofahren an die Kosten welche von der Öffentlichkeit bezahlt werden: Luftverschmutzung, Landverbrauch, Verletzte und so weiter ;)
      26 23 Melden
    • Normi 03.10.2016 18:33
      Highlight Mhhh komisch das beim argument das bei der Bildung gespart wird nur blitze kommen und keie argumente...
      9 7 Melden
    • Adrian Habegger 03.10.2016 18:37
      Highlight @Normi weil die Bürgerlichen ihre Steuersenkungen finanzieren müssen wird bei der Bildung und KKVerbilligung gespart und ihre eigene Klientel bedient....
      17 4 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 19:05
      Highlight Hadorn: Das mit den Subventionen an die Landwirtschaft ist halt schon schwierig zu verstehen. Schliesslich gibt's ja billiges Gammelfleisch aus Rumänien zu prix-garantie-Preisen im Migros-Gestell. Und die Milch kann man ja auch in Tetra-Packs beziehen. Getreide wächst auch in praktischen Kilo-Packungen und Gemüse produziert der kleine türkische Gemüsehändler nebenan. Die Landschaft pflegt sich auch selber, weil sie voller Einhörner ist. Und eine Grundversorgung mit Lebensmitteln kann man ja eben in der Migros sicherstellen.
      Du lebst in einer drolligen Welt.
      30 13 Melden
    • Skip Bo 03.10.2016 19:26
      Highlight Normi, wenn du behauptest bei der Bildung werde gespart musst du das aber im richtigen Kontext interpretieren: die vom BR vorgeschlagene Budgeterhöhung wurde reduziert, d.h. es wird trotzdem mehr für Bildung ausgegeben, aber nicht soviel mehr wie der BR es wollte. Auf Blickdeutsch heisst das offenbar "sparen".
      Immerhin reicht es aus für ein völlig ungeeignetes, neues, teures Franz. Lehrmittel einzuführen.
      17 6 Melden
    • Normi 03.10.2016 19:40
      Highlight @Skip Bo

      Mehr Menschen = Mehr Schüler = Mehr Kosten

      deswegen wird richtig gespart !

      Weniger Höfe(Bauernhof-Sterben) = Sollten danach ja auch weniger kosten entstehen oder verstehe ich was falsch ?
      13 9 Melden
    • Skip Bo 03.10.2016 20:17
      Highlight Ok, Normi. Betrachte mal die Alterspyramide. Die Babyboomer belasten das Bildungsbudget nicht mehr.
      Richtig ist aber schon wenn man das Budget pro Bildungsbezüger ausrechnet. Hast du dazu Zahlen?
      Die DZ sind an Auflagen an die Bewirtschaftung gebunden. Wer die Auflagen erfüllt erhält den Betrag pro ha. Die Beträge sind Flächengebunden. Die Nutzfläche ändert fast nicht.
      Die fixen Kosten steigen pro ha linear. Die variablen Kosten sinken gem. Agroscope (Forschungsanstalt) nicht wie erwartet, d.h. der Skaleneffekt bleibt bescheiden. Deshalb will das BLW DZ nach Fläche.
      8 3 Melden
    • deleted_904825345 03.10.2016 20:59
      Highlight Normi et al, ergänzend noch die Ausgabensteigerung des Bundes für Bildung, Landwirtschaft und Gesamthaft indexiert: Wie du siehst, steigen die Bildungsausgaben stärker als die Gesamtausgaben, während die Ausgaben für die Landwirtschaft stagnieren. Die Aussage, wir würden bei der Bildung sparen stimmt nicht, wenn du gleichzeitig behauptest, bei den Bauern würde nicht gespart. Darum mein Blitz.
      15 1 Melden
    • chicadeltren 03.10.2016 22:15
      Highlight Ein paar Facts:
      1. Schweizer Bauern sind extrem
      ineffizient, sie bewirten im Schnitt 10ha, der OECD-Schnitt liegt bei 60ha.
      2. Viele Bauern haben so kleine Höfe, dass sie nur noch Teilzeit als Bauern tätig sind.
      3. Der Stundenlohn liegt im normalen Bereich.
      4. Das mit der Selbstversorgung klingt ja gut, aber wo bleibt die Ölquelle zum Traktorenbetrieb?
      5. Familienbetriebe sind weltweit die häufigste Betriebsform in der Landwirtschaft, z.B. auch auf den Grossfarmen in den USA.
      6. Die Schweizer Landwirtschaft ist nicht ökologischer als anderswo.
      10 14 Melden
    • Skip Bo 03.10.2016 22:50
      Highlight chica, ich erlaube mir zu deinen facts (wer hat eigentlich die Deutungshoheit irgendwelche facts als einzige Wahrheit zu bezeichnen?) meine Meinung zu schreiben.
      1. Effizienz richtet sich am Output gemessen am Intput. Es stimmt, in Niedriglohnländern können die Vorleistungen zu einem Bruchteil eingekauft werden, in der CH unmöglich. Der Input ist deshalb überdurchschnittlich (wertmässig).
      2. Stimmt z.T. Es gibt mehrere Studien welche belegen, dass der Einfluss des Betriebsleiters höher ist als die Bewirtschaftungsfläche.
      3. Stimmt nicht. Definiere "normaler Bereich".
      Fortsetzung folgt
      4 1 Melden
    • Skip Bo 03.10.2016 23:07
      Highlight 4. Stimmt, wenn keine Krisenlagerung für Treibstoffe mehr gemacht wird.
      5. Stimmt. Sogar US Familienbetriebe erhalten finanz. Stüzungen (Farm Bill) um zu überleben.
      6. Wenn ökologisch rein am PSM Einsatz gemessen wird, teilweise ja. Dank kurzen Wegen ergibt sich dennoch eine bessere Ökobilanz. Die Tierhaltung in der CH ist kontrollierbar, in China (Geflügel), in USA (Beef) fast nicht möglich.
      5 2 Melden
    600
  • Ikit24 03.10.2016 15:46
    Highlight Ich frage mich warum ein Thurgauer Bauer Alpen im Glarnerland & im Engadin hat? Gibt's im Thurgau kein Weideland mehr? Mit "aus der Region..." hat das nicht mehr wirklich was zu tun!

    Wenn der Bauer nun mit dem Traktor vom TG nach GL und retour fährt, kann ich irgendwie verstehen, dass bei dieser Distanz mal ein Autofahrer launisch wird. Der Mittelfinger sollte natürlich trotzdem am Lenkrad bleiben.
    42 104 Melden
    • Skip Bo 03.10.2016 16:31
      Highlight Auf vielen Alpen bzw. Sömmerungsweiden werden im Sommer Rinder (in diesem Fall nicht Milchkühe gemeint) aus dem Talgebiet gesömmert. Der Talbauer bringt seine Tiere auf den Bergbetrieb. Der Bergbauer betreut diese Tiere gegen Bezahlung während der Sömmerung. Das Futterangebot im Berggebiet wird so optimal genutzt und der Talbetrieb kann seine Ackerflächen anders als zur Futterproduktion nutzen.
      70 4 Melden
    • Vernon Roche 03.10.2016 16:37
      Highlight Und ja, unser Denken in schweizer Dimensionen. In allen grösseren Ländern ist eine Fläche wie die Schweiz eine einzige Region.
      Ich als Thurgauer kann mich also auch mit Glarner Milch identifizieren:)
      59 2 Melden
    • Caturix 03.10.2016 17:39
      Highlight Menschen fahren ja auch nach Italien oder noch weiter in die Ferien. Warum dürfen Kühe nicht in die Ferien.
      54 6 Melden
    600
  • Too Scoop 03.10.2016 15:40
    Highlight Sobald man mit so einem Gefährt die überforderten Verkehrsteilnehmer strapaziert kommst zu solch perfiden Situationen. Es geht garnicht darum ob man aus dem landwirtschaftlichen Gewerbe kommt oder nicht. Jeder wird als störend betrachtet, auch die Baubranche muss sich solch Schmach über sich ergehen lassen, wenn man mit zu wenig Geschwindigkeit und zu viel Platz die Strasse "verstopft". Es ist so und muss so sein. Denn die Arbeit macht sich nicht von selbst. Schade, dass man sich persönlich und in seinem Beruf angegriffen fühlt.
    79 4 Melden
    • Joram Nathanael Pollak 03.10.2016 17:04
      Highlight Das lustige ist ja, dass nach heutiger politischer Zielsetzung eigentlich nur noch die Bau-, Transport- und Landwirtschaftsbranche etwas auf der Strasse zu suchen hätte.
      13 3 Melden
    600
  • x4253 03.10.2016 15:40
    Highlight Wer wegen eines langsamen Landwirtschaftsfahrzeugs, blockierter Strassen wg. Kühen die Nerven verliert sollte vielleicht besser nicht autofahren, sondern den ÖV nehmen bzw. zu Fuss gehen.
    135 9 Melden
    • Adrian Habegger 03.10.2016 18:44
      Highlight Wüsste nicht ob die Nerven im ÖV bei solchen Personen nicht mehr geschädigt werden 😂😂😂
      17 0 Melden
    • Echo der Zeit 03.10.2016 20:04
      Highlight Vieleicht sind das auch ehemalige ÖV Benutzer die aufs Auto umgestiegen sind.
      9 0 Melden
    • x4253 04.10.2016 00:05
      Highlight Der ÖV hätte sicher eine therapierende Wirkung: Anger Management - SBB Edition 😂
      4 0 Melden
    600
  • Ruedi89 03.10.2016 15:21
    Highlight Wie Recht sie hat. Aber so ist das halt. Der vegan-urbane Städter will am Wochenende endlich in die Natur, wiederwillig nimmt er ein Mobility Auto, weil mit Zug dann doch zu kompliziert und nun ab ins Grüne. Dumm nur wenn da an einem Samstag doch tatsächlich noch Menschen ihrer Arbeit nachgehen. Und dann erst noch so ein Tierliquäler, der überhaupt Tiere hält die alle nur schrecklich leiden (auch wegen den bösen Glocken) und dann verstopft er auch noch die sowiso schon verstopfte Strasse. Liebe Bauern, ich bin froh dass es euch gibt und Ihr macht einen tollen Job. Lasst euch nicht unterkriegen
    184 75 Melden
    • sheimers 03.10.2016 15:29
      Highlight Die meisten "vegan-urbanen Städter" haben gar kein Auto. Das waren wohl eher Spiessbürger mit Einfamilienhäuschen im Grünen und easy Bürojob in der City.
      123 37 Melden
    • Too Scoop 03.10.2016 15:45
      Highlight Verständlich ist die ganze Sache und völlig unnötig. Aber man muss sich, in diesem Gewerbe, doch auch nicht so häufig in der Opferrolle sehen.
      31 32 Melden
    • Firefly 03.10.2016 15:56
      Highlight In den Städten leben mehr Menschen ohne Auto als auf dem Land. Meist sind es die Pendler, die auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten und jeden Tag fahren und im Stau stehen müssen, weil sie auf keinen fall in der Stadt wohnen wollen, die so generft reagieren.
      49 15 Melden
    • Ruedi89 04.10.2016 11:33
      Highlight @firefly udn sheimers: Ich habe ja auch geschrieben, dass diese sich ein Mobility Auto nehmen.
      0 0 Melden
    • Firefly 04.10.2016 12:44
      Highlight @Ruedi89 viele die ich kenne haben nicht mal einen Führerschein, wennt weisch was i mein...
      1 0 Melden
    • Ruedi89 04.10.2016 13:12
      Highlight @Firefly: Ja, demfall weiss ich was du meinst. Ich kenne das pendeln, mal mit Zug mal mit Auto, bestens. Weil ich nie in der Stadt wohnen möchte, ja es gefällt mir dort nicht. Ich erlebe Pendler in der Regel nicht sonderlich aggressiv. Die sind sich das so gewohnt im Stau zu stehen, da nervt man sich nicht mehr so schnell... Aber egal Fakt ist: Man zeigt keinem Traktorfahrer den Stinkefinger.
      1 0 Melden
    • sheimers 04.10.2016 15:48
      Highlight @Ruedi89 Ich nehme mir auch kein Mobility Auto, habe nicht mal einen Führerschein. Ich wüsste nicht wozu, mit dem GA komme ich jederzeit (ausser Nachts, aber da bin ich selten unterwegs) stressfrei in jedes noch so abgelegene Kaff.
      0 0 Melden
    • Ruedi89 05.10.2016 13:45
      Highlight @sheimers: Gratuliere dir, dass du mit dem GA "jederzeit (ausser Nachts) überall hinkommst. Und das erst noch stressfrei. Wie ich dich beneide, wenn du "völlig stressfrei" und nur tagsüber mit 4-6mal umsteigen "in jedes noch so abgelegene Kaff" kommst. Z.B. jeweils ab Zürich HB: Nach St. Antönien oder Soglio bis 17:37, nach Ulrichen VS bis 19:02 oder ganz bitter nach Calanca müsstest du schon 15:32 in Zürich auf den Zug. Du siehst total nächtliche Zeiten. Viel Spass weiterhin mit deinem GA, wo dir kein Bauer im Weg ist. Vielleicht mal ein paar Rekruten, aber die darf man dann beleidigen haha
      1 0 Melden
    600
  • some swissdude 03.10.2016 15:16
    Highlight Liebe Loredana,

    das ist sehr unschön.
    Aber die Solidarität mit den Bauern wird durch die übermächtige Bauernlobby sehr stark strapaziert! Mehr Geld, Mehr Macht, Mehr Abschottung (Importverbot)=> und der Stadt-Land Graben vertieft sich...
    116 62 Melden
    • smarties 03.10.2016 15:42
      Highlight Sorry swissdude
      Leider kann ich dir nicht zustimmen - die Ausgaben im LW-Sektor sind die, die in den letzten Jahren am wenigsten gewachsen sind. Plus sie sind nicht Geschenke sondern an Bedingungen gekoppelt...
      (Link leider zu lange. Wäre ein Vimentisbericht, -> google vimentis Publikation 388; Entwicklung des Bundesbudget)
      24 48 Melden
    • smarties 03.10.2016 15:46
      Highlight https://www.vimentis.ch/d/publikation/388/Bundesbudget+2014+und+die+Auswirkungen+des+Zentralbankverlustes+auf+Bund+und+Kantone+.html
      13 7 Melden
    • smarties 03.10.2016 16:57
      Highlight Liebe blitzler - wieso?! Es ist eine belegte Tatsache. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn ihr derMeinung seid, essei zu viel, dann schreibt doch das und macht nicht die Faust im Sack

      Bitte an watson: beleuchtet doch einmal die Thematik der Subventionen usw auch im internationalen Vergleich. Oder etwa wie sich Lebensmittelpreise zusammensetzen. Es ist ein nicht zu verachtender Budgetteil und und unverständlich/schwer nachvollziehbar jedoch wichtig fürs gegenseitige Verstäntniss. Danke
      23 8 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 19:10
      Highlight smarties: Bauern sind eben alles SVP-Wähler und die Lebensmittel, die sie produzieren sind voll reaktionär und aus der Hölle. Ihre Landschaftspflege verhindert die Vergandung und auch Buschland hat ein Recht auf Leben! Free Bushes!!!!
      Eine Grundversorgung des Landes im Krisenfall ist auch ein schrecklich reaktionärer Gedanke und in Zeiten der Globalisierung völlig blöd. Schliesslich kann mir ja mein japanischer Mailfreund im Krisenfall Sushi per Mail schicken.
      So ist das nämlich im Blitzliland.
      21 13 Melden
    • trio 04.10.2016 09:13
      Highlight @smarties der LW Sektor wächst nicht, die Anzahl Betriebe schrumpft sogar. Logisch das da die Subventionen nicht steigen, eigentlich müssten sie eher sinken. Ausserdem stört mich an der ganzen Subventioniererei, dass die Schweizer Bauern pro Fläche zu den höchsten Verbrauchern von Pest- und Herbiziden gehören und auch ansonsten nicht wirklich gut für die Natur sind.
      Die neuste Kampanie im TV mit der Grille Fred für das Label IP empfinde ich als Frechheit und hat nichts mit der Realität zu tun! Obwohl das durchaus möglich wäre und z.T. auch schon passiert.
      3 5 Melden
    • trio 04.10.2016 09:16
      Highlight http://m.srf.ch/news/schweiz/pestizid-verbrauch-die-statistiken-zeigen-nur-die-halbe-wahrheit
      http://m.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/themen/gesundheit/pestizide-und-medikamente-im-trinkwasser
      http://www.nzz.ch/schweiz/landwirtschaft-pestizide-haeufiger-als-vermutet-ld.85087

      Hier noch ein paar Links.
      2 0 Melden
    • trio 04.10.2016 10:56
      Highlight Und natürlich die Problematik des Importfutters nicht zu vergessen. Ich unterstütze eine starke Landwirtschaft, aber sie muss sich modernisieren (damit meine ich nicht unbedingt noch grössere und noch mehr Maschinen). Unser heutiges Bild der LW entspricht leider oft nicht der Realität.
      2 0 Melden
    600
  • Pointer 03.10.2016 15:04
    Highlight «I've figured it out. Farming is the art of losing money while working 400 hrs a month feeding people that think you're trying to kill them.»
    @dailydairydiary
    90 12 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi 03.10.2016 15:03
    Highlight Ich kann verstehen wenn man sich ärgert. Habe auch schon aufgestöhnt wenn ein Traktor vor mir auf der Strasse erschien. Aber dieses gebaren von den Autofahrern ist einfach schrecklich. Wann hat der Mensch den Anstand verlernt? Oder hat er ihn jemals besessen? Mir wäre es als Kind und würde es auch jetzt als Erwachsener nie in den Sinn kommen mich gegenüber einem Traktor Fahrer so zu benehmen.
    An die Bauern: lasst euch nicht von diesen Idioten runterziehen, die scheinen selbst massenweise Probleme mit sich selbst zuhaben.
    An solche Fahrer: Geht zum Psychologen und arbeitet diese Probleme auf.
    132 3 Melden
    600
  • deleted_200316475 03.10.2016 14:56
    Highlight Wirklich? Deswegen einen offenen Brief??

    Mittelfinger und Gefluche sind doch alltäglich auf Schweizer Strassen. Da habe ich als Velofahrer in der Stadt wohl einiges mehr an Anfeindungen erlebt als diese Bauerstochter.

    Sind alles nur Ausgüsse von egoistischen, frustrierten Zeitgenossen, bellenden Hunden, wenn man so will, die mit ihrem Alltag völlig überfordert sind.

    Wer auf diese Ausgüsse auch noch eingeht, oder sie gar ernst nimmt, hat schon verloren.
    60 138 Melden
    • Scaros_2 03.10.2016 15:17
      Highlight Im Gegensatz zu den Bauern hälst du vermutlich die Regeln partout nicht ein die du hättest als Velofahrer. Da ist es auch verdient das man dir an den Karren fährt aber die Bauern haben keine andere Wahl und halten die Gesetze ein.!
      59 92 Melden
    • Justsomeone 03.10.2016 15:30
      Highlight Offtopic: @Scaros_2 Dass du alle Velofahrer in einen Topf wirfst, spricht nicht gerade für deine Intelligenz... Gibt es Velofahrer, die die Gesetze missachten? Natürlich, aber es sind bestimmt nicht alle.
      69 18 Melden
    • Tilman Fliegel 03.10.2016 15:35
      Highlight Scares, es mag sein, dass sich Velofahrer nicht so sehr ans Strassenverkehrsgesetz halten. Aber Aggressionen von Autofahrern kann man damit wohl kaum erklären. Die aggressivsten Autofahrer, die ich erlebe, halten sich nämlich auch nicht an die Gesetze.
      48 8 Melden
    • Pieter 03.10.2016 15:41
      Highlight Bravo. Velofahrer = respektlose Verkehrsteilnehmer
      23 37 Melden
    • p4trick 03.10.2016 15:56
      Highlight Ich erlebe jeden Tag wie sich Autofahrer nicht an die Regeln halten und Autos rechts überholen und Velofahrer auf dem Velostreifen abdrängen. Oder Autofahrer die die Geschwindigkeit der Velos nicht einschätzen können und Velos den Weg abschneiden.
      Und ja auf der anderen Seite gibts die Velofahrer in der Stadt, die sich nicht an die Regeln halten und bei Rot über die Kreuzung fahren oder auf dem Gehweg rücksichtslos Fussgänger abdrängen.
      Idiots everyhwere....
      44 1 Melden
    • Koboldin 03.10.2016 19:31
      Highlight @scaros mit Velo-Bashing kannst du im Blick und auf 20min auftrumpfen, aber nich auf einem Portal, auf welchem sich die Leser eine eigene Meinung bilden, statt Stammtischparolen bis zum geht nicht mehr zu wiederholen.
      16 13 Melden
    • deleted_904825345 03.10.2016 21:11
      Highlight Blubbzz, Gegenüber Blick und 20min hat Watson tatsächlich einen gewissen Vorsprung. Wenn du dir aber eine Meinung bilden willst, solltest du aber eher ein anderes Medium wählen. (Die Überheblichkeit nervt!)

      Quelle: MRQ-16
      6 1 Melden
    600
  • Madison Pierce 03.10.2016 14:44
    Highlight Das macht mich jetzt gerade hässig, traurig und krank.

    Die Bauern arbeiten das ganze Jahr hart, damit wir etwas zu Essen haben. Natürlich hat niemand gerne einen Traktor vor sich auf der Strasse, aber man muss bedenken, dass der Bauer nicht zu seinem Vergnügen fährt.

    Aufregen kann man sich wenn schon über ängstliche Autofahrer vor einem, die nicht Überholen, wenn es möglich wäre.

    Leuten, die den Bauer im Traktor beschimpfen, gehört der Führerausweis wegen psychischer Nichteignung entzogen.
    88 22 Melden
    600
  • teha drey 03.10.2016 14:43
    Highlight Liebe Loredana! Ich bin Autofahrer und fahre sogar einen von diesen linksverdammten SUV, die sowieso nirgends etwas zu suchen haben, schon gar nicht in der Stadt. Ich weiss also, wie es Deinen Eltern zu Mute ist. Meine Mittelfinger bekomme ich von Velofahrern... Ich möchte mich bei Deinen Eltern entschuldigen für das Verhalten von den beschriebenen Menschen. Ich denke es ist das Unvermögen der Langsamkeit, die Hetze und der Druck jedes Einzelnen, der es unmöglich macht, hinter einem Viehtransporter herzufahren. Bitte nehmt es nicht persönlich und seid weiterhin die Stütze unserer Nahrungskette
    61 53 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 03.10.2016 15:44
      Highlight Sorry, aber wenn man in der Stadt wohnt und hauptsächlich dort unterwegs ist (unterstelle ich Ihnen nicht, gibt es aber), ist es schon extrem fragwürdig mit einem SUV umherzufahren.
      Und meines erachtens sind die meisten Strassen in der Schweiz so gut, dass es schwer fällt den Besitz eines SUV rechtzufertigen.
      Wenn ich mir dann die Strassen an Orten wie Tajikistan oder Kyrgyzstan anschaue, wo die Leute mit Ladas und Moskovich zurechtkommen erst recht.
      50 25 Melden
    • R&B 03.10.2016 15:47
      Highlight Auch als Fahrer eines normalen Autos, erhält man ohne Grund den Stinkefinger von Velofahrern in Zürich.
      28 16 Melden
    • teha drey 03.10.2016 17:00
      Highlight @LaPaillade: Wo genau steht, das ich in der Stadt wohne? Und wo genau steht, dass ich nicht ein Ferienhaus auf 1200 Metern besitze, welches im Winter nur mit Maultieren, Schneeketten an vier Rädern oder eben einem SUV erreichbar ist? Aber grundsätzlich haben Sie natürlich recht. Nur eben: Die Rundumschläge sind immer so ärgerlich und gehen mir langsam auf den ... Sack. Tschuldigung.
      20 8 Melden
    • Barracuda 03.10.2016 17:21
      Highlight Wenn man regelmässig den Stinkefinger von Velofahrern erhält, hat das meistens seinen Grund. Ich habe noch nie einen Stinkefinger von Velofahrern erhalten. Und ein SUV ist in den meisten Fällen tatsächlich unsinnig in der Schweiz. Aber ich weiss... einmal im Jahr in die Skiferien und die unglaublichen Schneemassen in der Schweiz und so... ;-)
      25 14 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 03.10.2016 19:34
      Highlight Wer lesen kann ist klar im Vorteil @teha drey:
      "Sorry, aber wenn man in der Stadt wohnt und hauptsächlich dort unterwegs ist (unterstelle ich Ihnen nicht, gibt es aber),..."
      7 2 Melden
    600
  • MacB 03.10.2016 14:30
    Highlight Als längst erwachsener Bauernsohn kann ich dir nachempfinden und unterstütze dein Anliegen. Die Milch kommt nicht aus der Migros :)
    121 6 Melden
    • The Origin Gra 03.10.2016 22:20
      Highlight Ich dachte die wächst auf Bäumen 😳
      Ne Spass beiseite :D
      Ein langer Weg vom Saftigen Grashalm in den Pansen der Kuh und dann in Darm und von dort ins Euter (die Kuh braucht ja erst ein Kalb bevor gemolken werden kann) bis hin zur Milch im Euter, die dann gemolken werden will und dann Verkäst (noch längerer Prozess) oder gesammelt wird, um von Cremo oder Emmi Aufbereitet und geliefert wird, bis der Kunde einen Spottpreis Bezahlt
      4 1 Melden
    600

Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers

Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben …

Artikel lesen