Schweiz

1966 warnt das Schweizer Fernsehen vor einer «Sexwelle ohnegleichen» aus Deutschland

Publiziert: 15.09.16, 16:50

«Nein, ich friere immer, es hat so viele nackte Mädchen drin», sagt der Mann von der Strasse auf die Frage, ob er deutsche Zeitschriften konsumieren würde. Das Schweizer Fernsehen ist alarmiert, eine «Sexinvasion», eine «Sexwelle» brandet aus deutschen Medienhäusern schweizwärts. Zu wenig Textil auf den Titelseiten!

Die «Schweizer Illustrierte» hält dagegen: «Das ist eine kleine Krankheit, die vielleicht im Moment ganz einträglich, auf lange Sicht aber nicht der richtige Weg ist», meint der Chefredaktor. Und so weiter. Sehr lustig. Perle aus dem SRF-Archiv.

Meistgelesen

1

Führerschein weg, 7000 Franken weg – warum Theo nach einer …

2

So macht's der «Blick» – Wie würdest du diese Story tit(t)eln? …

3

Der PICDUMP ist da! 💪

4

Ich mach seit 20 Jahren Interviews. Keins war so ein Desaster wie das …

5

25 Dinge, die dir nur in der Schweiz im Zug passieren

Meistkommentiert

1

Kein Wunder, wurde das Instrument des Grauens einst Fotzhobel genannt: …

2

Dieses Restaurant in Zürich führt als erstes der Schweiz …

3

Es gibt keinen Gott: Die Wichtigkeit der Nichtigkeit

4

Schweizer Retro-Food oder das moderne Gegenstück: Was hättest du …

5

Frauen sollen länger arbeiten: Nationalrat beschliesst Rentenalter 65

Meistgeteilt

1

«Sie hät ja gseit!» Dübendorfs Widmer trotz Cup-Out der …

2

SC Bern scheitert blamabel an Ticino Rockets – Davos ohne Probleme

3

Die 12 nervigsten Nachbarn

4

Schont der SC Bern seine Stars bald auch bei NLA-Auswärtsspielen?

5

Bye-bye, Blackberry! Der Smartphone-Pionier gibt auf

11 Kommentare anzeigen
11
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Gsnosn. 16.09.2016 06:51
    Highlight Und jetzt ist der Sexismus allgegenwärtig und von der Gesellschaft akzeptiert, ieu gute Entwicklung...
    6 5 Melden
    • Ingenieur 17.09.2016 18:10
      Highlight Alles was von der Gesellschaft als akzeptabel gesehen wird, wird der Durchschnitt als gute Entwicklung markieren, selbst wenn es eine dumme und schädliche Entwicklung ist.
      0 1 Melden
    • Gsnosn. 17.09.2016 19:59
      Highlight genau
      0 0 Melden
    600
  • Flint 16.09.2016 00:25
    Highlight Der Anfang ist mit Bond-Musik hinterlegt. Oder irre ich mich da? Aus der legendären Sequenz in Goldfinger wo Fort Knox angegriffen wird?
    12 1 Melden
    600
  • Der kleine Finger 15.09.2016 23:32
    Highlight Netter Tweet
    3 1 Melden
    600
  • Ingenieur 15.09.2016 22:37
    Highlight Die Sexwelle kam dann auch und blieb.

    Und heute sind wir dran gewöhnt.

    Der Mensch ist das ultimative Gewohnheitstier.
    16 4 Melden
    600
  • Lichtblau 15.09.2016 22:14
    Highlight Was für eine Perle - wie aus der Zeit gefallen. Danke!
    17 2 Melden
    600
  • deleted_652070984 15.09.2016 22:09
    Highlight Ähm, ich fing an zu lesen und bevor ich etwas verstand war Schluss. Feierabendjournalismus vom Faulsten.
    33 4 Melden
    600
  • The Host 15.09.2016 21:16
    Highlight Sind acht Sätze (inkl. Titel) ein Artikel?
    42 2 Melden
    • G.Oreb 15.09.2016 23:47
      Highlight Was denn. Passt doch so. Steht ja alles wichtige drin. Es gibt nichts faderes als ein in die Länge gezogener Artikel.
      8 2 Melden
    600
  • mortiferus 15.09.2016 19:59
    Highlight Was die Menschen "früher" so dachten und wie sie die Zukunft sehen ist immer wieder amüsant. Ein wenig Spot ist auch immer dabei. Dabei sollte man aber nicht überheblich sein, den in 50 Jahren lachen andere über uns.
    44 1 Melden
    600

Prostata-Rocker in Deckung! Der Shit, der Sophie Hunger entgegen stürmte, fliegt zurück

Gefühlte 100'000 Neider empören sich über den Grand Prix Musik an Sophie Hunger. Die Zürcher Musikerin Nadja Zela eilt ihr auf Facebook grandios zu Hilfe.

Zahlenmystiker werden jubeln: Die bisherigen Preisträger des Schweizer Grand Prix Musik heissen Heinz Holliger (77), Franz Treichler (55) und Sophie Hunger (33). Zwischen ihnen liegen je 22 beziehungsweise 2 mal 22 Jahre. In Holliger und Treichler zusammen (132) haben also 4 Hungers Platz. Alles gehört zusammen. Irgendwie.

Darüber dass Treichler (von den Young Gods) und Holliger die 100'000 Franken Preisgeld des Bundesamts für Kultur (BAK) erhielten, nervte sich in den letzten beiden Jahren …

Artikel lesen