Schweiz

Grüne-Co-Präsidentin Regula Rytz stellt sich den User-Fragen auf der Berner «Blick»-Redaktion.

Hassmails gegen Regula Rytz: «Sie sind riesige blöder (sic!) Nationalrätin» – Videotagebuch einer Wahlkämpferin

Nach ihrem Auftritt in der Arena erhält Grüne-Co-Präsidentin Regula Rytz Post. Positive – aber auch sehr unanständige.

06.10.15, 14:25 06.10.15, 14:39

dominik galliker, enrique muñoz garcía

Auf Twitter werden hämische Kommentare abgesetzt:

Einige Mails, die Rytz erhält, sind noch boshafter:

«Sie sind riesige blöder (sic!) Nationalrätin, damit will ich sie im November nicht als Nationalrat wählen! Abwahl ja!»

Videotagebuch – Teil IV

watson begleitet die Co-Präsidentin der Grünen, Regula Rytz, während der letzten drei Wochen im Wahlkampf und am Wahltag selbst. Die Tagebucheinträge I, II und III gibt es hier: watson.ch/wahlkampf. Demnächst folgt: Strassenwahlkampf – wie Pendler reagieren, wenn man ihnen morgens um 7 Uhr Flyer unter die Nase hält.

«Die Grünen mit ihren weltfremden Ansichten in Bezug auf die EU werden zur Lachnummer. Das Einzige was Ihre Partei bewegen, sind Messer und Gabel auf dem Teller des ehrlichen Schweizer Steuerzahlers.»

«Sich so verstellen zu müssen, schadet dem menschlichen Körper und fördert den Krebs und meistens fängt dies mit Warzen im Gesichtsfeld an.»

Alle Politikerinnen und Politiker müssten in Zeiten der Sozialen Medien mit solchen Nachrichten rechnen, sagt Rytz. Einige antworten darauf in zuckersüsser Sprache – sie lässt es lieber sein.

Nach einem Wochenende ohne öffentliche Auftritte macht sich Regula Rytz auf den Weg ins Berner Büro des «Blick». Die Redaktion hat sie eingeladen, im Live-Chat auf blick.ch eine Stunde lang User-Fragen zu beantworten. Rytz erwartet, am digitalen Stammtisch auf ebenso aggressive Voten zu treffen.

Regula Ritz auf der «Blick»-Redaktion

YouTube/Dominik Galliker

Übrigens: Vor einigen Wochen fand auf Social Media dieses Video viel Beachtung, in dem Rytz’ Deutsche Parteikollegin Katrin Göring-Eckardt Hassmails vorliest.

Parteien im Profil

Parteien im Profil: Warum die SP mit ihrem Gutmenschen-Kurs immer verliert

Parteien im Profil: Das SVP-Paradox – sie wird von den Verlierern der eigenen Politik gewählt

Parteien im Profil: Die CVP reiht Erfolg an Erfolg – trotzdem geht es mit ihr immer weiter abwärts

Parteien im Profil: Die Grünen haben ein Öko-Problem

Parteien im Profil: Die BDP will sachlich bleiben – auf Gedeih und Verderben

Parteien im Profil: Die Grünliberalen punkteten mit Lifestyle-Ökologie – jetzt müssen sie das Kämpfen lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Schutz vor grapschenden Männerhänden: Juso fordert in Clubs obligatorischen Frauenraum

Wenn Frauen heute im Ausgang sexuell belästigt werden, flüchten sie auf die Toilette. Darum fordert die Juso in grösseren Clubs die Einführung einer Lounge nur für Frauen.

Es ist himmeltraurig, aber eine Tatsache: Frauen auf der ganzen Welt werden von Männern begrapscht oder unflätig angemacht. Unter dem Hashtag «MeToo» machten Frauen in den letzten Tagen über die sozialen Medien ihre negativen Erlebnisse publik.

Wer einige dieser Tweets und Posts liest, merkt schnell: Viele Frauen werden im Ausgang sexuell belästigt:

«Im Club angefasst werden, weil man ja mit der Kleidung die man trägt, quasi darum gebeten hat.»

«So oft auf …

Artikel lesen