Schweiz

Heftige Regenfälle kamen über die Schweiz nieder. (Symbolbild) Bild: EPA/KEYSTONE/TI-PRESS

Eisheilige bringen kräftige Gewitter statt Frost

Die Eisheiligen sind dieses Jahr alles andere als kalt: Seit Freitag zeigt das Thermometer Höchstwerte um die 20 Grad oder höher an. Allerdings zogen teils kräftige Gewitter über die Schweiz.

14.05.17, 16:55 15.05.17, 09:38

Am Freitag hat die Zeit der Eisheiligen begonnen. Laut Volksmund bringen sie drei Tage lang Kälte ins Land. Nicht so dieses Jahr. An Stelle von Frost wurde die Schweiz von heftigen Gewittern heimgesucht.

Grund war die Südwestströmung, wie Meteorologe Eugen Müller von Meteo Schweiz am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. In der feuchten und labilen Luft bildeten sich Gewitter mit starken Regengüssen, Windböen und stellenweise auch Hagel.

Am stärksten betroffen waren laut Meteo Schweiz die Gebiete von March SZ nordostwärts in Richtung Toggenburg. Lokal fielen 30 bis 40 Millimeter Regen. Zu Hagelkörnern kam es vor allem in den Bergen.

Am Sonntag beruhigte sich das Wetter. Über Kloten und St.Gallen zogen nur noch vereinzelt Gewitterzellen über die Schweiz. Die Niederschlagsmengen sind aber vielerorts bislang unter 10 Millimeter. Allerdings dürfte es am Abend nochmals stellenweise zu Gewittern kommen.

Lebensmittel für den Frühling

Gutes Omen für Badesaison

Nach dem Frost vom vergangenen Mittwoch sind die Temperaturen gestiegen. Die Höchstwerte erreichten am Samstag auf der Alpennordseite 22 Grad. Im Tessin wurden bis zu 24 Grad gemessen. Am Sonntag erreichten sie knapp 20 Grad.

Das Wetter zeige sich damit wärmer als gewöhnlich zu dieser Jahreszeit, sagte Meteorologe Müller weiter. Die Höchstwerte lägen über dem langjährige Schnitt der Jahre 1981 bis 2010 im Mai von rund 18 Grad. In der Nacht fielen die Temperaturen nicht unter 8 Grad und lägen damit ebenfalls über dem langjährige Schnitt der Tiefstwerte, welcher 7 Grad entspricht.

Auch für die kommende Woche sind warme Temperaturen angesagt. Das dürfte die Badebetreiber freuen. Am vergangenen Samstag startete in der Schweiz die Badesaison. (wst/sda)

Regen? Macht nichts, es gibt ja Netflix. Wie gut kennst du dich mit Serien aus?

1.Wem haben wir dieses Zitat zu verdanken?
TOUCHSTONE TV
2.In welcher Serie fiel dieser Satz?
3.Wer braucht diesen Ausdruck gelegentlich?
4.
5.
http://dvdbash.com/
6.
7.
8.
9.

Das könnte dich auch interessieren:

«Wir können doch nicht einfach die Luft verschmutzen – und nichts dafür bezahlen»

Ein ziemlich gruusiges Bild und die simple Frage: Was ist das?

Aargauer Feuerwehrmann nach Unwetter-Einsatz gefeuert: «So etwas hat's noch nie gegeben»

Wo die USA seit 1946 überall Wahlen beeinflussten

14 Gründe, warum der Surface Laptop der fast beste Laptop ist, den ich je getestet habe

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

«Weltuntergang» im Berner Oberland – Gewitter mit Hagel und Sturmböen fegen Hitze weg 

Auf die Hitze folgte der Sturm. Am frühen Mittwochabend bildete sich über dem Wallis und dem Berner Oberland eine Gewitterzone, welche sich immer weiter ausbreitete und verstärkte. In Adelboden fielen laut «Meteonews» 61 Liter Regen pro Quadratmeter, der Zentralschweiz brachte sie Hagel und Sturmböen. «Weltuntergangsstimmung in Thun», schrieb ein User auf Twitter. 

In weiterer Folge zog der Gewitterkomplex über die Nordostschweiz in Richtung Rheintal und Bodensee. Gleichzeitig entstand am …

Artikel lesen