Schweiz

Blick auf die Terrasse des «Bolgen Plazas». bild: zvg

Wie ein Zürcher (mit gutem Grund) den Davoser Après-Ski zerstört

Das «Bolgen Plaza», ein Aushängeschild des Davoser Tourismus', darf nur noch bis 19 Uhr offen bleiben – eine kleinere Katastrophe für die Region. Der Grund dafür ist eine Beschwerde eines Zürcher Zweitwohnungsbesitzers, der nun als Tourismus-Killer hingestellt wird. Doch er hat gute Gründe für sein Vorgehen.

Publiziert: 19.10.16, 16:41 Aktualisiert: 20.10.16, 11:30

Wer Davos kennt, kennt das «Bolgen Plaza» am Fusse des Jakobshorns und hat im Lokal ziemlich sicher auch schon einmal über den Durst getrunken. Denn das «Plaza» ist nicht nur Restaurant, es hat sich im Verlaufe der Jahre zu einem Ausgangs- und Après-Ski-Tempel entwickelt. Und genau hier liegt das Problem. 

Noch in den 1990er-Jahren stand dort, wo jetzt der imposante Bau steht und während der Wintersaison jeden Abend Halligalli inszeniert wird, ein kleines Lokal. Damals war Kurt Compagnoni schon Besitzer einer Überbauung ganz in der Nähe des heutigen «Plazas», gebaut hat sie sein Vater. 

Das «Plaza» liegt an bester Lage. bild: zvg

«Es ist zu befürchten, dass sich nun Gäste Wintersportorten im Ausland zuwenden. »

Bergbahnen Davos Klosters

In der Zwischenzeit ist viel Geschirr zerschlagen worden zwischen Compagnoni und den Bergbahnen Davos Klosters und nun liegt ein Bundesgerichtsentscheid aus Lausanne vor. Dieser besagt: Fertig Party, das Plaza darf nicht mehr wie bisher bis 23 Uhr geöffnet haben. Um 19 Uhr heisst es ab sofort Lichter löschen. 

Die Empörung darüber ist riesig. Die Bergbahnen, zu welcher das «Plaza» gehört, lassen verlauten: 

«Wir bedauern den Entscheid ausserordentlich. Es stimmt nachdenklich, dass in der Schweiz die Partikulärinteressen eines Anwohners den Betrieb eines seit beinahe 20 Jahren bewährten, problemlosen und für die ganze Region Davos/Klosters wertschöpfenden Gastronomiebetriebs, einschränken kann. In Zeiten, in denen alle über den starken Franken und den kränkelnden Wintertourismus klagen, ist dies ein äusserst bedenkliches Zeichen für die gesamte Tourismusbranche. Der Entscheid widerspiegelt letztlich jedoch leider die Rahmenbedingungen, die eine erfolgreiche Entwicklung in der Schweiz vielerorts behindern.» 

Video: kaltura.com

Weiter machen die in Davos äusserst mächtigen Bergbahnen darauf aufmerksam, dass sich viele Gäste nun nach 19 Uhr nach anderen Angeboten umsehen müssten. Nicht wenige Gäste würden diese Alternativen wohl nur zum Teil, wenn überhaupt, in Davos finden. Zu befürchten sei, dass sie sich Wintersportorten im Ausland zuweden. 

«Die Empörung der Bergbahnen ist gespielt.»

Armon Vital, Anwalt von Kurt Compagnoni

Der Schuldige an all dem sei Kurt Compagnoni, der Zweitwohnungsbesitzer, dessen Vater in Davos aufgewachsen ist. Compagnoni wohnt momentan in Rümlang im Kanton Zürich

Das «Plaza» (vorne) und die Wohnung von Compagnoni (hinten rot umrahmt).

Er selber redet nicht, sein Anwalt hingegen findet klare Worte. Armon Vital spricht gegenüber watson von gespielter Empörung seitens der Bergbahnen. Der Sachverhalt sei klar: «Das Plaza steht in der Landwirtschafts- und Wintersportzone und eben nicht in einer Bauzone.» Der Entscheid des Bundesgerichts sei deshalb nicht mehr als fair. 

2008 begann die Posse. Damals sollte das «Plaza» erneut erweitert werden. Ohne Bewilligung bauten die Bergbahnen eine Aussenterrasse. Compagnoni wehrte sich dagegen. «Auch, weil die Mieter seiner Überbauung Mietzins-Reduktionen forderten – des Lärms wegen», sagt Vital. 2012 hiess das Bundesgericht die Beschwerde Compagnonis gut. Lausanne ordnete den Rückbau der Terrasse an, was die Bergahnen auch taten. Ausserdem sollte das «Plaza» die Betriebszeiten anpassen. Hier fanden sich Compagnoni und die Bergbahnen nicht. 

Aus dieser Sicht ist zu sehen, wie nahe Compagnonis Wohnung (links) beim «Plaza» liegt.

Auch die Gemeinde mischte mit und beschloss, das «Plaza» dürfe nur noch bis 23 Uhr geöffnet haben. Das reichte Compagnoni nicht, er zog das Urteil weiter und hat nun Recht bekommen. 

Vital überrascht die «aggressive» Tonart der Bergbahnen, da der jetzige Entscheid eigentlich nur das Urteil von 2012 stütze. Weiter ist er erstaunt, dass sich die anderen Gastrobetreiber nie gegen das «Plaza» gewehrt haben. Es sei wettbewerbsverzerrend, dass das «Plaza» relativ günstig in der Landwirtschaftszone habe ausbauen und dann dort Feste feiern können, während das für alle anderen nur in der viel teureren Bauzone möglich sei. 

Ob, und wie sich der Konflikt weiterentwickelt, ist schwer vorauszusagen. Irgendwie gibt es bei dieser Auseinandersetzung aber nur Verlierer. 

So schön war es in der Schweiz, als es noch schneereiche Winter gab

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133 Kommentare anzeigen
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  • derSpecht 20.10.2016 22:46
    Highlight Die Ironie von dem ganzen ist doch, dass die Städter immer gut genug waren um immer neue Zweitwohnungen zu bauen aber wehe die verlangen dann auch noch das Gesetze eingehalten werden. Diese bösen Zweitwohungsbesitzer! Es ist zum lachen.
    9 15 Melden
    • Masche 21.10.2016 08:29
      Highlight @derSpecht: Waren es nicht gerade die Bündner, welche zusammen mit den Wallisern und dem Innerschweizern die Zweitwohnungsinitiative vehement ablehnten. Wenn man für Zweitwohnungen stimmt, muss man auch die Zweitwohnungsbesitzer akzeptieren, sonst ist man unglaubwürdig.
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  • _ariane 20.10.2016 11:17
    Highlight Schon ein kleiner Skandal, dass ein Zweitwohnungbesitzer, der vielleicht 3-4 Wochen im Jahr in Davos ist, mit dem durchgekommen ist, die Anwohner hat das schliesslich ja nicht gestört...
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    • deleted_484374550 20.10.2016 18:09
      Highlight Leider nicht ganz richtig: im Artikel steht, dass die Mieter eine Mietzinsreduktion gefordert haben wegen dem Lärm.
      18 8 Melden
    • Masche 21.10.2016 08:31
      Highlight Und offensichtlich sind einige seiner Mieter sogar Einheimische, für die es die Erstwohnung ist.
      11 0 Melden
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  • greenfields 20.10.2016 11:09
    Highlight Da warten wir doch gespannt darauf, bis sich ein weiterer Bünzli plötzlich über den Torjubel im Eishockeystadion, resp. über feiernde Eishockeyanhänger beschwert. Gut, Match ist nicht jeden Abend (ausser am Spengler-Cup), trotzdem, gem. der nun angewandten Logik ist die Chance gegeben, dass dann dem HCD-Publikum verboten werden könnte, ab 19 h bei einem HCD-Treffer lautstark zu jubeln (Stille wie bei einer Beerdigung, da Spielbeginn 19:45 h), könnte ja einen Unterländerbünzli noch aus dem Bett hauen... (auch wenn er gebürtiger Bündner ist, wer im Unterland wohnt ist für mich ein Unterländer).
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    • derSpecht 20.10.2016 22:53
      Highlight Schon witzig gell?
      Sie sind wahrscheinlich auch einer jener die dann lärmgeplagten Städtern sagen sie sollen doch aufs Land ziehen weil Zürich nun mal Ausgang sei..
      Aber wenn Ihnen geltende Gesetze nicht so viel sagen dann liebäugeln sie doch mal mit einem Umzug nach Syrien oder Afghanistan. Ich habe gehört das man es dort nicht so mit dem Gesetzbuch hat. Das könnte doch was für sie sein?
      12 10 Melden
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  • Büsi 20.10.2016 11:02
    Highlight Die Gesetzeslage ist klar und das Urteil somit absolut gerechtfertigt. Ich finde es bedenklich, jetzt dem "bösen Zürcher" sein legitimes Recht abzusprechen und zu fordern, dass ein Lokal, welches offenbar schon mit illegalen Bauten aufgefallen ist, über das Gesetz zu stellen, nur damit man sich gediegen vier Stunden länger die Birne zusaufen kann... Das ist doch traurig!

    Wir haben Gesetze. Ja, auch Baugesetze. Die sind einzuhalten. Von einer Saufbar ebenso wie vom bünzligen Zürcher Zweitwohnungsbesitzer. Gleiches Recht (und Pflichten) für alle. Punkt!
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    • engeliii23 20.10.2016 13:02
      Highlight Sagte der Stadtzürcher.
      Alles auf die Goldwage legen und keine Kulanz kennen. Man könnte auch miteinander reden.

      Wenn man einen Block so nahe an der Piste besitzt, ist es schon fast fahrlässig, nicht mit dem Lärm etc. zu rechnen, wieso muss der also nun so auffahren?
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    • Masche 20.10.2016 23:35
      Highlight @engeliii23: Es ist ja nicht der Lärm der Piste, dieser hört ja um 19:00 Uhr auf, sondern der nicht zonenkonforme der Bar. Zudem, der Block stand schon da, als das "Plaza" noch zonenkonform eine reine Skihütte war. Was soll da fahrlässig sein?
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  • florian.k 20.10.2016 10:16
    Highlight 1. Davos soll bitte nicht jammern, Ihnen laufen die Gäste davon. Während umliegende Ski Gebiete (ja auch in der Schweiz) geschickt investieren, tritt Davos Klosters auf der Stelle. Selber schuld.
    2. Wenn ich als Gast nun "nur" noch bis 19.00 meine Lampe füllen kann, geh ich halt nachher wo anders hin. Aber dann muss ich doch nicht gleich das Skigebiet wechseln..
    3. Neben dem Namen auch noch die Wohnung des Klägers zu umkreisen, finde ich eher bedenklich. Schreibt doch gleich noch seine Handy Nummer hin
    4.

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  • Safran 20.10.2016 10:03
    Highlight Die Touristen, die einzig wegen dem Bolgen Plaza nach Davos kommen, vor allem weil es bis 23 Uhr offen hat, werden an einer Hand abzuzählen sein. In 2 Jahren hat sich jeder dran gewöhnt an 19.00 Uhr und alle haben vergessen dass es einmal länger offen hatte.
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  • Samy Kulturattentat D 20.10.2016 08:32
    Highlight Was soll dieser idiotische Bericht? Davos ist eine Stadt und in einer Stadt soll es auch Ramba-Zamba geben dürfen. Das Bolgen ist schweizweit bekannt, bietet spannenden Künstlern eine Bühne und klar ist es für viele ein Ort um über den Durst zu trinken - so wie es in jeder Stadt solche Lokale gibt. Der griesgrämige Hausbesitzer ais dem Unterland soll gefälligst in seinem Wohnsitz bleiben und schweigen, ob es ein Bolgen gibt und wie lange das öffnen darf sollen die Einheimischen entscheiden dürfen.
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    • EvilBetty 20.10.2016 11:16
      Highlight Nope, dies entscheidet das Gesetz.
      32 9 Melden
    • Masche 20.10.2016 23:39
      Highlight @Samy Kulturattentat D: Das "Plaza" steht aber nicht in einer Stadt sondern gesetzeswidrig in der Landwirtschaftszone, wo solche Aktivitäten nicht erwünscht sind. Das war den Besitzern schon vor 20 Jahren bekannt, meinten aber, sich nicht daran halten zu müssen.
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    • Samy Kulturattentat D 21.10.2016 10:14
      Highlight @Masche das ist ein Problem das stimmt. @EvilBetty was bist du für eine lahme Träne?
      1 9 Melden
    • EvilBetty 21.10.2016 11:01
      Highlight Eine die verstanden hat, dass das Leben in einer Gemeinschaft/Gesellschaft Regeln benötigt. Für diese Einsicht fehlt es dir wohl noch an etwas Lebenserfahrung.
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  • elco 20.10.2016 04:51
    Highlight Es ginge ja auch anders, auch in Österreich ist in solchen Lokalen meist nur bis 19 Uhr ramba-zamba. Dann ist Schluss, es wird geräumt und ab 20 Uhr wird es zum urigen Speiselokal.
    Die Leute die bis 23 Uhr durchsauffen kotzen dann vor die feinen Hotels, die will und braucht eigentlich niemand.
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    • Lichtblau 20.10.2016 20:06
      Highlight Irgendwie schräg. Müsste es nicht vorher ein "uriges" Speiselokal sein und erst nach 22h ein Saufschuppen? Mir ist die Reihenfolge erst essen, dann saufen irgendwie geläufiger.
      6 1 Melden
    • elco 21.10.2016 08:43
      Highlight Es heisst Après-Ski, nicht Après-Essen
      2 0 Melden
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  • meliert 20.10.2016 01:59
    Highlight Wenn Davos als Wintersportort steht oder fällt wegen der Öffnungszeit eines Saufschuppens, dann ist es wirklich ein Armutszeugnis für diese "mondäne" Ortschaft!
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  • MaxHeiri 20.10.2016 01:43
    Highlight Feiern bis leider nur um 7pm und dann seine Blase beim Häuschen von Kurt leeren gehen😎
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  • foresthill 20.10.2016 00:49
    Highlight "Lausanne ordnete den Rückbau der Terrasse an, was die Bergahnen auch taten" !!

    Man kanns ja mal versuchen ;-) Ohne diese Gerichtskosten könnte vielleicht ein Tagespass etwas günstiger sein, oder eine Küchenhilfe etwas besser bezahlt werden.
    46 11 Melden
    • deleted_420198696 20.10.2016 09:38
      Highlight Nun dann sollen sich die Bauherren doch einfach von Anfang an an die Bauvorschriften halten. So wie es Normalbürger auch müssen.
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  • nino86 19.10.2016 23:55
    Highlight Herr Burch, haben Sie Herrn Vital auch gefragt, ob die Mieter, die angeblich eine Mietzinsreduktion verlangt haben, diese auch bekommen haben? meines Wissens sind die Miet- und Eigentumswohnungen in dem Gebiet sehr gefragt ... zudem, die Baukosten sind ja nicht deshalb tiefer, weil das Gebäude in der Landwirtschaftszone liegt. Der Landpreis schon, aber das Land gehört der Bergbahn schon seit Ewigkeiten. Die Davoser werden sich jedenfalls bedanken, wenn das Apres Ski Volk in Zukunft statt etwas abseits im Bolgen mitten im Dorf feiert.
    51 16 Melden
    • Hierundjetzt 20.10.2016 08:16
      Highlight Ist doch schön, das eure Gäste endlich in der Dorfmitte feiern können

      Oh wait...
      22 1 Melden
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  • foresthill 19.10.2016 23:31
    Highlight Unsere Freunde in den Bergen wollens einfach nicht kapieren.

    Man kann nicht für einen Sch..ss - Service den Kunden die Kohle aus dem Sack ziehen und gleichzeitig jegliche Regeln ignorieren, geht gar nicht !

    Und es wäre an der Zeit, aufzuhören mit der unsäglichen "Frankenstärke" zu argumentieren, nur noch abgelutscht. Ihr dürft die Fehler ruhig auch mal bei euch suchen, billige Ausreden helfen nicht.
    97 47 Melden
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  • koks 19.10.2016 23:28
    Highlight In der Schweiz bekriegen sich die Wohlhabenden (Compagnoni) mit den Mächtigen (Bergbahnen). Der Normalbürger hat nichts zu melden, er kann sich die Anwälte gar nicht leisten. Dafür kann er zum halben Preis bei freundlichen Gastgebern in Österreich Ferien machen. Geht auch.
    143 11 Melden
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  • whatthepuck 19.10.2016 23:19
    Highlight Das Bolgen Plaza geht ja nicht zu, es macht einfach früher Feierabend. Wer bei Pistenschluss runterfährt kann immernoch 2-3 Stunden Halligalli haben wenn er will.

    Die Besitzer haben sich hier jahrelang mit einem rechtswidrigen Betrieb eine goldene Nase verdient. Man hat ihnen nichts verboten; man hat nur endlich einmal das Recht durchgesetzt.

    Zonenordnung gibt es nicht einfach zum Spass. Und es ist auch nicht Sinn der Sache, illegale Betriebe in die Legalität umzuzonen, nur damit dann Ruhe ist. Ein Zonenplan ist genauso verbindlich wie ein Gesetz im ZGB. Selber Schuld, wer das nicht weiss.
    124 21 Melden
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  • ArcticFox 19.10.2016 23:10
    Highlight das rote pferd macht...
    und das jeden abend! freunde, da lebt es sich in der psychiatrie ja besser...
    26 2 Melden
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  • Lueg 19.10.2016 22:39
    Highlight BTW Copagnoni ist ein heruntergekommener Davoser und nicht ein nachobengereister Zürcher.
    105 12 Melden
    600
  • Zäme! 19.10.2016 21:31
    Highlight Der grösste Verlierer ist Compagnoni. Vermutlich sind einige Gäste vom Plaza auch Mieter bei ihm.

    Hoffe das Gesetz mit den Zweitwohnungen wird verschärft. Dann müssen sich Leute wie Compagnoni entscheiden - entweder Rümlang oder Davos. Aber nicht s'5i und Weggli.

    Würde mich Wunder nehmen, was er gegen den Fluglärm macht. Möchte er nun dass nur zu Bürozeiten geflogen wird?

    Bünzli in Reinform.
    114 80 Melden
    • Bruno Wüthrich 19.10.2016 22:16
      Highlight Bünzli hin oder her: Wenn es um Profit geht, ist gewissen Leuten jedes Mittel recht. Die Vergangenheit zeigt ja, dass «die Bergbahnen» offenbar machen, was sie wollen.

      Ich habe auch etwas gegen Städter, die alters- oder ferienhalber aufs Land ziehen und dort wichtige Entwicklungen verhindern (worauf sich die «Eingeborenen» den Vorwurf der Rückständigkeit gefallen lassen dürfen).

      Hier geht es um Touristen. Da finden die einen (Touristen), die es lieber ruhig haben wollen, die anderen (Touristen) zu laut. Deshalb muss das Gesetz entscheiden. Dumm, wenn man sich zuvor nicht daran gehalten hat.
      91 10 Melden
    • slashinvestor 19.10.2016 22:21
      Highlight oder man baut ein Schall Barriere. Der Distanz zwischen die Gebauede sind gross und es würde sehr gut funktionieren.

      Aber na ja Kompromiss geht ja nicht mehr.
      20 29 Melden
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  • pistolpete 19.10.2016 20:46
    Highlight Was sich die Bergbahnen Davos herausnehmen, um Umsatz zu machen, ist eine Frechheit. Beispiele: will man für sein Kind im Restaurant einen leeren Teller zum mitessen, kostet das sFr. 5.00. oder bei Halbtages- oder Tageskarten zahlt man für die Plastickarte zusätzlich sFr. 5.00 - und man kann sie nicht zurückgeben. Aha, die Bergbahnen wollen jetzt auch Parties veranstalten, um ihre Wasserkopforganisation auszulasten. Der Schuss ging zum Glück nach hinten los. Gibt's halt bald wieder einen Preisaufschlag, um die Gerichts- und Anwaltskosten wieder reinzuholen.
    107 85 Melden
    • Fabio74 19.10.2016 22:11
      Highlight Du schreibst am Thema vorbei. Weil das eine mit dem anderen Null und ncihts zu tun hat.
      Am Bolgen fanden schon Jahrelang Parties statt.
      Die Chipkarte kostet überall CHF 5 aber man kann sie wieder aufladen und auch anderswo verwenden.
      Der leere Teller ist bisschen teuer, aber gratis würde ich ihn nicht geben.
      42 67 Melden
    600
  • Aliyah 19.10.2016 20:18
    Highlight Kann doch nicht wahr sein! Kann man denn nicht miteinander reden und evtl. Kompromisse schliessen? Wenn eine Partei nicht mit sich reden lässt nimmt man halt eine Fachperson mit (gibt ja schon für ziemlich viele Angelehenheiten iwelche Ombudsstellen) Diese Anwaltssache ist die Erwachsenenversion von "I sägs imfall am mami!"
    61 40 Melden
    • daenu 19.10.2016 22:06
      Highlight Falsch, es geht um genau 2 Sachen: Bauzone und Wettbewerbsverzerrung. Das die Bergbahnen das überhaupt gemacht haben ist sehr kurzsichtig wenn nicht idiotisch.
      83 9 Melden
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  • äti 19.10.2016 20:17
    Highlight Eigentlich ist ja alles klar. Dass die Motivation für den Streit, seitens Herr Campganoni, eine mögliche Mietzinsreduktion/verlust war, finde ich garstig. Von wegen Lärm im Winter wären bestimmt resistentere Mieter zu finden gewesen. Hätte er gewollt.
    44 78 Melden
    • Hierundjetzt 19.10.2016 20:59
      Highlight Ok. Es ist ja nicht Dein Geld.

      Geld, dass Du nur deshalb verlierst weil der Nachbar laut ist.

      😉
      64 16 Melden
    • äti 19.10.2016 21:46
      Highlight Jeder denkt anders. Ein anderer hätte mit der Nähe zur Bahn und Festivitäten sogar mehr Miete bekommen können. 😀
      39 17 Melden
    • ArcticFox 19.10.2016 23:08
      Highlight vieleicht wären in davos auch intelligentere gäste zu finden die in ihrem winterurlaub keine kopie des schwachsinnisierten primitiven ballermann haben müssen.
      ich gehe nicht mehr on den skiurlaub weil ich diesen infantilen party kack nicht zum aushalten finde...
      48 14 Melden
    • ands 19.10.2016 23:45
      Highlight Erklären Sie mir bitte, wie Sie mehr Miete bekomme wollen? Die aktuellen Mieter verlangen eine Mietzinsreduktion, welche sie vor Gericht vermutlich auch bekommen. Ob jemand anders bereit wäre, mehr zu bezahlen ist irrelevant, weil man die aktuellen Mieter nicht einfach so auf die Strasse setzen kann.
      32 3 Melden
    600
  • WolfCayne 19.10.2016 20:01
    Highlight Davos doch bitte auch in die Sparte «Graubünden» aufnehmen, danke.
    Gehört mindestens so stark zum Thema wie ein Rechtsrockkonzert in Rapperswil.
    34 4 Melden
    600
  • iNDone 19.10.2016 19:59
    Highlight Es gibt hier in Davos genügend lokale um zu feiern. Apreschi bis um 19:00 dann ins Hotel duschen und umziehen, danach gepflegt was essen gehen und dann nach Lust und Laune In einem der zahlreichen Nachtlokale weiterfeiern. Wo ist das Problem? Deswegen geht doch niemand ins Ausland, Davos hat andere Probleme und der Herr Branschi mit seiner DDO ist Teil des Problems und nicht der Lösung.
    101 20 Melden
    • füdli 19.10.2016 20:48
      Highlight genau, eine neue definition für den CH-apresski erfinden und durchsetzen! luschtig bism sibni, nachher gepflegt.
      54 7 Melden
    • iNDone 20.10.2016 05:49
      Highlight @füdli Die Bergbahnen haben viel zu lange auf diesen halligalli-Ballermann-Tourismus gesetzt aber das ist nicht nachhaltig. Gerade die Zweitwohnungsbesitzer (auch die aus Zürich) gehören zu den treusten und wichtigsten Gästen. Übrigens wer hat denn definiert das Apres-Ski bis in alle Nacht dauert?
      28 3 Melden
    600
  • atomschlaf 19.10.2016 19:33
    Highlight Offenbar schliesst sich das Bolgen Plaza ja fast direkt ans Siedlungsgebiet an. Die Gemeinde soll die Parzelle einzonen und gut ist.
    54 26 Melden
    • Beaves 19.10.2016 19:58
      Highlight ...und genau das hat Davos verschlafen!
      77 2 Melden
    • Christoph Obi Oberhänsli 19.10.2016 21:41
      Highlight Abstimmung erfolgt Ende November
      19 4 Melden
    600
  • Schnabbra 19.10.2016 19:27
    Highlight Es ist nicht möglich, dass ein Unterländer (Zürcher) in irgendeinem Bergdorf irgendetwas aus "gutem Grund" verbieten darf. Es ist jedesmal das selbe. Irgendeiner aus der Stadt hat das Gefühl, er müsse in die heile Welt in die Berge. Nach der ersten Nacht stört ihn dann entweder die Kuhglocke, der Kirchturm, der rauschende Bach die Nachbarsfrau, der Töfffahrer oder was weiss ich. Jedenfalla geht er dann gleich auf jeden und alles mit einem Anwalt los. Ojee...
    169 124 Melden
    • Hierundjetzt 19.10.2016 21:03
      Highlight NFA nehmen wir dann gerne von der Stadt.

      Gleiches Recht für alle? Nö. Erst ab der 3 Generation.

      Ich bin heute ein wenig böse, ich weis.

      Aber stell Dir vor, bei uns haben nur 3 Personen unser Stadion verhindert.

      Trotz Volksabstimmung.
      74 5 Melden
    • daenu 19.10.2016 22:09
      Highlight Ohne NFA und Subventionen gäbe es kaum mehr Bergbewohner.
      36 11 Melden
    • baBIELon 19.10.2016 22:45
      Highlight Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
      24 3 Melden
    600
  • lemeforpresident 19.10.2016 19:10
    Highlight Die Bergbahnen brauchen sich nicht über abwandernde Kunden zu beklagen, sie haben sich im Bereich Rinerhorn/Pischa selbst ins Knie geschossen...
    87 6 Melden
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  • m.e. 19.10.2016 19:08
    Highlight Da alle sagen: Gesetz ist Gesetz? Darf dann der Bergbahnbetreiber dem Kläger künftig das Skibilett verweigern? Sie dürfen sicherlich selbst entscheiden wem sie ein Ticket verkaufen. Recht ist Recht!
    74 48 Melden
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  • gnp286 19.10.2016 18:57
    Highlight In den letzten Jahren ist man den Bergbahnen politisch teilweise sehr entgegengekommen was Grundstücke und Naturschutz betrifft. Ein Hauptargument für den Tourismus in der Schweiz ist die Landschaft. Für Halligalli hats sonst in Davos genug Platz.

    Das Argument 'die Touristen wabdern ab' wird gerne und oft gezogen. Aber das hat teilweise auch mit der Arroganz und der Unfreundlichkeit der Bergbahnen und des Personals zu tun. Sorry, geht mal nach Österreich und schaut was Gastfreundschaft ist.
    124 32 Melden
    600
  • x4253 19.10.2016 18:50
    Highlight Einfach ausgedrückt: Der Betreiber hat auf dir Zonenordnung und die Gesetze gesch*ssen. Dafür kriegt er nun die Quittung.
    Und das ist auch richtig so!
    Stellt euch vor das BG hätte entschieden, dass die Zonenordnung hier nicht gilt. Die Bauunternehmer würden mit sicher jubeln :/
    172 21 Melden
    • sanibaer 19.10.2016 23:14
      Highlight Aha jetzt sind nur die bergbahnen schuld und die gemeinde hat das ja nicht bewilligt nein. Wen mann keine ahnung hat ist es vieleicht besser sich zu informieren.
      4 32 Melden
    • x4253 20.10.2016 08:28
      Highlight Besser informieren sollen hätten sich die Bergbahnen. Als Unternehmen hätten sie zumindest die Risiken bezüglich nicht zonengerechter Nutzung abklären können. Literatur (Essay, Urteile etc.) gibt es zu genüge. Ansonsten hätten sie einfach bei G.Fry vom Uetliberg anrufen können :p
      18 0 Melden
    600
  • What’s Up, Doc? 19.10.2016 18:48
    Highlight Welch ein First World Problem, geht ins Hotel/Ferienwohnung duschen, zieht euch um und geht um 20:00 (habt jetzt ja 60 Minuten Zeit) in die Bolgenschanze oder sonst in eine Bar hier oben, ist ja nicht so das es keine anderen gäbe.
    Würde auch gleich hier (https://www.watson.ch/Schweiz/Blogs/996152089-First-World-Problems-Switzerland) unter den ersten Punkt passen.
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    • Ani_A 19.10.2016 19:59
      Highlight Ich bin absolut mit dir! Und das sage ich als alljährlicher Feriengast in Davos (inkl. Plaza natürlich)...
      30 4 Melden
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  • wasylon 19.10.2016 18:39
    Highlight Ein kleiner Kinderskilift aufstellen, jedem Abend ein Nachtskifahren durchführen. Dadurch ist «Standortgebundenheit» des Betriebs wieder gegeben und das Plaza kann bis 24 Uhr geöffnet bleiben🙂
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  • Benot 19.10.2016 18:31
    Highlight Die Argumente der Davoser Bergbahnen überzeugen:

    - Was kümmern uns Gesetze, Bauzonen und Partikulärinteressen, wenn wir doch die Herren sind im Dorf.

    - "Alle" klagen über den starken Franken und den kränkelnden Wintertourismus.

    - Schuld an einer erfolgsarmen Entwicklung sind alleine die Rahmenbedingungen, denn wir von den Davoser Bergbahnen sind (selbst)kritiklos die Besten.

    - Weil Davos der einzige Wintersportort der Schweiz ist, werden sich die Touristen deshalb Alternativen im Ausland zuweden (Ausland! Ausland! Schlimm. Ausland!)
    153 16 Melden
    • cheeky Badger 19.10.2016 20:48
      Highlight Made my day!

      39 2 Melden
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  • Novize 19.10.2016 18:26
    Highlight Wirklich doof wie die Angelegenheit ausgegangen ist. Hätte man wohl auch mit etwas Stutz (ein Huni oder so) an Campganoni lösen können. Klar das der Wert der Wohnung durch die Emissionen der Bolga Schanze sinkt. Die Bergbahnen haben wohl etwas zu hoch gepokert. Nach dem Bundesgerichtsurteil lässt sich das Ganze nun nicht mehr einfach gerade biegen ...
    34 13 Melden
    • soulcrates 19.10.2016 22:50
      Highlight bolgenPLAZA! nicht bolgenschanze...
      3 1 Melden
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  • Mandeli 19.10.2016 18:22
    Highlight Find es auch daneben. Aber Zürcher-Bashing... Was sollen diese Kommentare? Die Bündner wählen ja sogar Zürcher in den NR. Soll's jetzt doch Frau Martullo richten.
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    • meliert 20.10.2016 07:37
      Highlight Stimmt, was würden die Bündner ohne Zürcher machen? Geissen hüten?
      11 5 Melden
    600
  • walsi 19.10.2016 18:16
    Highlight Recht ist Recht und soll Recht bleiben. Das Lokal verstösst gegen das Gesetz, würde es das nicht tun hätte der Kläger vor Gericht verloren. Allen die sich nun aufregen kann man erwidern. Gesetze können geändert werden, es steh also allen Befürwortern aus Davos und dem Bündnerland frei sich für eine Gesetzesänderung einzutreten. Wenn die dann kommt, kann das Lokal auch länger offen bleiben. Das würde natürlich ein bisschen Engagement verlangen und dass ist, wie man weiss, sehr mühsam und man könnte dabei bei einzelnen Menschen anecken.
    97 34 Melden
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  • Ville_16 19.10.2016 18:12
    Highlight Die Schweiz das Bünzliland Nr. 1.
    132 86 Melden
    • Peeta 19.10.2016 22:10
      Highlight Vor allem ist die Schweiz ein Rechtsstaat. Und das ist gut so.
      50 3 Melden
    • daenu 19.10.2016 22:12
      Highlight ja sicher die Davoser Bergbahnen tragen vermutlich etliches dazu bei
      11 0 Melden
    • Barracuda 20.10.2016 09:02
      Highlight Da machst du es dir aber verdammt einfach... Das Totschlag-Argument aller Querulanten.
      4 0 Melden
    • Ville_16 20.10.2016 09:11
      Highlight Man könnte auch in einem Rechtsstaat mal eine 5 gerade sein lassen...Nähme mich mal wunder an wievielen Abenden es wirklich laut ist.
      3 4 Melden
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  • Dr F 19.10.2016 18:01
    Highlight ...sehr spezielle Schlussfolgerung von Davos Tourismus, dass mit reduzierten Öffnungszeiten im Bolgen Plaza nun die Touris ins Ausland abwandern!
    Hat Davos wirklich nicht mehr zu bieten als dieser eine Tempel?
    176 12 Melden
    600
  • Elmar Netzer 19.10.2016 18:00
    Highlight Seine eigene Probleme vertuschen indem er eine klage weiter zieht. Es ist bestimmt nur im Winter Gaudi Los.
    Arme Menschen die das nicht tollerieren können.
    58 63 Melden
    • meliert 20.10.2016 07:39
      Highlight Möchte sehen, ob Sie Ihre Meinung nicht ändern würden, falls Sie daneben wohnen würden?
      8 5 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 19.10.2016 17:53
    Highlight Ihr sucht den guten Grund? Hier ist er in einem Wort:

    Landwirtschaftszone.

    Nicht sooo schwierig zu verstehen, oder? Wieso denn nicht einen kleinen Wohnblock hinstellen? Oder ein Kernkraftwerk? Wieso zont die Gemeinde nicht um?
    120 11 Melden
    600
  • Ano Nym 19.10.2016 17:43
    Highlight Und ein weiteres beispiel wie es zürcher schaffen im ganzen land wie die grössten ... dazustehen.
    Eigentlich ungerecht den anderen gegenüber! (Ich kenne einen, der war mal ganz in ordung...😅)
    57 121 Melden
    • toobitz 19.10.2016 19:22
      Highlight Ja ist doch schön, dass man das ganze uninteressante Zeugs von wegen Gesetzen, Verordnungen und geltendem Recht beiseite lassen und stattdessen Züri-Bashing betreiben kann.
      75 14 Melden
    600
  • remim 19.10.2016 17:31
    Highlight Wegen Lärmproblemen können noch viele Clubs, Bars und Konzertlokale in der Schweiz ein Liedchen singen, da genügt meist schon ein einzelner Anwohner der sich gestört fühlt um diese Lokale in Bedrängnis zu bringen.
    144 18 Melden
    • Pokus 19.10.2016 17:52
      Highlight Hihi aber den toppt wohl niemand: http://www.watson.ch/!745476852
      «Fast alle der 171 Lärmklagen stammen von den gleichen vier bis fünf Personen»
      29 2 Melden
    • BoomBap 19.10.2016 19:24
      Highlight Ja, aber das Kugl in SG hat "gewonnen" 💪
      13 0 Melden
    • daenu 19.10.2016 22:16
      Highlight Das tragische der meisten Clubs ist, dass sie im Gegensatz zum vorliegenden Fall in den richtigen Zonen liegen, fast alles richtig machen und dennoch in Bedrängnis kommen oder gar schliessen müssen. Aber dein Vergleich hinkt zu 100%!
      24 0 Melden
    600
  • ströfzgi 19.10.2016 17:31
    Highlight Das wärs dann gewesen mit Aufträgen an die Elelektro Compagnoni...

    151 47 Melden
    • giftzwerg 20.10.2016 09:11
      Highlight woher weisst du, dass es sich hier um die selben compagnonis handelt?
      4 1 Melden
    • Marbek 20.10.2016 09:13
      Highlight Das darfst du natürlich so sehen. Aber jemand zu bestrafen, weil er auf geltendem Recht beharrt, finde ich irgendwie dämlich.
      12 5 Melden
    600
  • Peter Enis 19.10.2016 17:31
    Highlight Was genau waren die guten Gründe lieber Felix? Nur der Lärm? Für mich nicht nachvollziehbar... (stehe auf der Seite der Bergbahnen,auch wenn diese sich nicht klug verhalten haben)
    61 52 Melden
    • Felix Burch 19.10.2016 17:46
      Highlight Es ist Landwirtschaftszone. Ich finde es auch nicht toll, aber Gesetz ist Gesetz.
      105 32 Melden
    • Lowend 19.10.2016 18:13
      Highlight Jöh, Burch als Prinzipienreiter.
      Besonders im Winter ist die Landwirtschaft ja so wichtig und wetten im Bolgen Palace arbeiten genau die Bauern, die dort im Sommer Heu mähen.
      52 52 Melden
    • LaBestia 19.10.2016 18:38
      Highlight Und trotzdem ist die rechtslage mehr als eindeutig. Um zu bauen gibts bauzonen. Wie schon einmal erwähnt wurde, sonst könnte man da ja gleich noch ein paar hotelbunker hinstellen
      61 4 Melden
    • Dä Brändon 19.10.2016 18:52
      Highlight Ähm sorry aber Burch hat recht! Ich habe eine Rutschbahn im Garten für meine Kinder aufgebaut und musste sie nach einer Woche abbauen weil sich irgend ein Honk darüber beschwert hat. Als ich gemeint habe, es sei doch nur für die Kinder bekam ich die Antwort, "Gesetz ist Gesetz". Entweder wir ändern die Gesetze oder wir haltwn sie ein.
      51 7 Melden
    • Stumpenheini 19.10.2016 18:59
      Highlight Sorry, aber so ist das Gesetz. Die Gemeinde könnte versuchen, das Gebiet einzuzonen, dann wären verlängerte Öffnungszeiten möglich. Das kommt davon, wenn man Raumplanung nur als Instrument für die Bauindustrie sieht und sich nicht um die weiteren Beduerfnisse einer Gemeinde kümmert. Das ist nicht nur in Davos so... 🙁
      42 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 19.10.2016 22:31
      Highlight Ich weiss ja nicht, ob Peter Enis und Lowend Einfamilienhausbesitzer sind oder es werden wollen. Wird eines von beidem mit ja beantwortet, kann ich mir gut vorstellen, dass auch sie sich auf ein bisschen Rechtssicherheit verlassen wollen. Was, wenn der «Dorfkönig» direkt daneben einen Partytempel entstehen lassen oder ein anderes Tag und Nacht lärmendes Gewerbe aufbauen will.

      Es gäbe sicher Menschen, die am Partytempel viel Freude hätten, und andere, die froh wären um die Arbeitsplätze des lärmenden Gewerbes.

      Es ist gut, dass auch in Davos die Könige nicht machen können, was sie wollen.
      19 0 Melden
    • Lowend 19.10.2016 22:45
      Highlight
      "Legal? Illegal? Scheissegal!"
      4 16 Melden
    600
  • Wehrli 19.10.2016 17:29
    Highlight Geht um 19 nach Hause, geht duschen und beglückt dann die anderen netten Bars, Restaurants und Clubs von Davos.
    124 9 Melden
    • Statler 19.10.2016 18:49
      Highlight Rotliechtli FTW! 😉
      17 1 Melden
    600
  • Statler 19.10.2016 17:21
    Highlight Also, so wie ich das verstehe, hat der «Unterländer» vor allem deswegen geklagt, weil die ANDEREN Mieter in der Überbauung auf Mietzinsreduktion gepocht hatten. Das könnte in der Tat schmerzliche Einbussen für ihn bedeuten.
    Ob die anderen Mieter AUCH Unterländer sind, weiss man halt nicht.
    Ganz ehrlich - ich möchte im Winter auch nicht in der Nähe des Bolgen-Plaza wohnen... Und im Rest von Davos gibt's wohl genug Beizen, in denen man sich die Nacht um die Ohren schlagen kann - nur muss man dort halt vorher die Skischuhe ausziehen...
    142 10 Melden
    600
  • Wurst 19.10.2016 17:14
    Highlight ....mir ist der gute Grund nicht ersichtlich?!
    42 44 Melden
    600
  • Evenwhenthewaterscold 19.10.2016 17:14
    Highlight Den guten Grund leider nicht wirklich gefunden... traurige Angelegenheit.

    Der Schlusssatz, dass es nur Verlierer gibt, trifft es auf den Punkt.
    52 39 Melden
    • --Sevi-- 19.10.2016 19:13
      Highlight Die Gründe sind ja schnell gefunden.
      1. Die Bar stellt sich gegen das öffentliche Interesse, von "Ruhe und Ordnung".
      2. Die Wirtschaftsfreiheit der Bar wird nicht betroffen sein, da der Hauptumsatz nicht in der Zeit von 19.00 - 23.00Uhr verdient wird.
      3. Die Bar ist auch eindeutig als Lärmquelle zu identifizieren , deshalb wird die Einschränkung auch etwas nützen.
      4. Ausserdem ist eine frühere Schliessung das mildeste Mittel. Da es 1.) Verhältnismässig ist, 2) auf einer gesetzlichen Grundlage basiert und 3) gibt es keine einfachere Art, den Lärm zu unterbinden.

      Gut finde ich's trotzdem nicht
      20 9 Melden
    600
  • Denk nach 19.10.2016 17:14
    Highlight Immer nur mit Anwalt, möglichst keine Kompromisse. Schade!
    40 40 Melden
    600
  • simonline 19.10.2016 17:11
    Highlight Ok und was sind jetzt genau die guten Gründe des Klägers? Ich mag solche Verhinderer nicht. Das kommt mir vor wie die Landeier, die möglichst an einem hippen Ort im Kreis 4 oder 5 wohnen wollen und dann um 22.01 bei den Bullen anrufen von wegen Nachtruhe. Das mit dem Rückbau der Terrasse...ok. Aber der Rest geht unter trötzeln und rechthaben wollen um jeden Preis. Handkerum haben sich die Bergbahnen uhuere dämlich und arrogant verhalten.
    184 58 Melden
    • Pokus 19.10.2016 17:28
      Highlight Die Mietzinsreduktionen und beschwerden seiner Mieter.
      (Und auch dass die anderen Gastrobetriebe auf teurem Bauland stehen, und dadurch das Plaza finanziell bevorzugt wird.)

      Also muss die Gemeinde jetzt das Land umzonen (unschön getrickst) und/oder die Bergbahnen verwenden/bauen unter dem Plaza einen von aussen lärmlosen Bunker oder halt wie alle Anderen auch: Nur das tun, was sowieso erlaubt ist.
      58 3 Melden
    • todesnachti 19.10.2016 17:33
      Highlight Das Plaza steht in der Landwirtschafts und Wintersportzone, dort darf und soll nicht dem Trinksport gefrönt werden bis tief in die Nacht, was konsequent durchgesetzt werden kann, damit nicht jeder irgendwo einen illegalen Sauftempel hinstellt, der u.U. zu massivem Mehrverkehr führt, Tiere stört oder ähnliches.
      73 28 Melden
    • Madison Pierce 19.10.2016 17:41
      Highlight Ich kann seine Sicht schon verstehen. Stell Dir vor, Du baust Wohnungen, extra am Rande des Baugebiets, damit man in den Ferien Ruhe hat. Dann kommt einer und baut in der Landwirtschaftszone ein Restaurant, gleich neben Deinen Wohnungen. Da ist dann während der Skisaison jeden Abend Party. Davon wärst Du auch nicht gerade begeistert, oder?

      Der Fall lässt sich nicht mit Leuten vergleichen, die an die Langstrasse oder neben den Flughafen ziehen und dann Lärmklagen einreichen. Das Bolgen Plaza wurde nach dem Wohnkomplex gebaut.
      74 6 Melden
    600
  • mister_michael 19.10.2016 17:10
    Highlight Grosse Katastrophe für den Tourismus in der Schweiz! Kannte das Lokal nicht da ich keinen Wintersport betreibe, für mich scheint dies aber ein riesen Dilemma zu sein. Will nicht wissen wie viele Skifahrurlauber nun nach Österreich fahren, da dort noch gefeiert wird.
    68 44 Melden
    • Ani_A 19.10.2016 19:53
      Highlight Ich glaube, die Winterferiengäste weichen nach Österreich aus, weil man es sich dort vor allem finanziell noch leisten kann zu feiern.
      21 2 Melden
    600
  • 10%luck20%skill 19.10.2016 17:10
    Highlight wenn davos schlau ist erweitern sie, per gemeinde beschluss einfach die bauzone.
    127 17 Melden
    • Panike 19.10.2016 17:32
      Highlight Einverstanden, ich frage mich einzig warum man erst diesen Entscheid abgewartet hat und nicht selbst aktiv wurde und die Umzonung geplant hat.
      Man hätte diesem Herrn und anderern den Wind aus den Segeln genommen, das Gesetz eingehalten und jetzt keinen Scherbenhaufen...
      30 6 Melden
    • Murky 19.10.2016 17:50
      Highlight Als das Jakobshorn damals illegal das Plaza ausgebaut hat war die Empörung auch gross...
      19 1 Melden
    • walsi 19.10.2016 18:11
      Highlight @Panike: Wenn man das Land als Bauzone einzont, sofern man das überhaupt darf. Kann das Restaurant nicht dort bleiben, weil das für Bauland an so einer Lage zu wenig Ertrag abwirft. Folglich würden dort weitere Wohnungen entstehen.
      20 1 Melden
    • lemeforpresident 19.10.2016 19:12
      Highlight Das ist nicht die Idee hinter einem Zonenplan...
      12 1 Melden
    600
  • kontos 19.10.2016 17:06
    Highlight Das jammern über die bösen Unterländer und arroganten Zürcher wird sicherlich gleich losgehen... aber denkt daran ihr da oben in den Bergen habt den 2-Wohnungsbau um jeden Preis gewollt und seid heute noch beleidigt das ihr das nicht mehr hemmungslos und unbeschränkt tun durft!
    Nur genau damit habt ihr euch die Leute ins Dorf geholt mit denen ihr euch jetzt herumschlagen müsst...
    80 69 Melden
    • deleted_904825345 19.10.2016 17:23
      Highlight Sie vermischen da so einiges das nicht zusammengehört...
      53 26 Melden
    • Tobi-wan 19.10.2016 17:31
      Highlight Hä?
      31 13 Melden
    600
  • Nussi2000 19.10.2016 17:05
    Highlight Habe schon bessere Gründe gehört...
    45 19 Melden
    600
  • 10%luck20%skill 19.10.2016 17:01
    Highlight Machen wir eine Wette????

    Ich tipp um die 65.

    &
    gopf die Zürcher wissen ja wirklich wie man sich beliebt macht.
    103 47 Melden
    • Murky 19.10.2016 17:51
      Highlight "Die Zürcher"? Na also ich würde da jetzt mal nicht die Pauschalisierungskeule auspacken. Das ist achon ein ewiger Streit.
      34 6 Melden
    • Blüemli123 19.10.2016 18:21
      Highlight Immer geg d'Zürcher:(
      9 9 Melden
    600
  • luca peter 19.10.2016 17:00
    Highlight Wenn ich ihn wäre, würde ich die Wohnung einfach an Leute vermieten, die Party machen wollen - Cashflow wie noch nie...
    113 8 Melden
    • Olaf! 19.10.2016 17:20
      Highlight Auf Airbnb stellen und damit werben, dass es nur X Meter bis zu DER Partylocation ist.
      39 3 Melden
    600
  • Wuschelhäschen 19.10.2016 16:58
    Highlight "Aus gutem Grund"? Gehts noch? Wir mausern uns langsam zum Weltmeister im behindern von Unternehmen. Das Plaza ist seit Jahren dort und kaum einer hat sich daran gestört, im Gegenteil.
    114 55 Melden
    600
  • barbablabla 19.10.2016 16:53
    Highlight Es sass eine Nonne eine Blondine ein Zürcher und ein Bündner in einem Abteil im Zug. Im Tunnel wird es stockdunkel. Bämm hört ma an klapf an grind....Nonne denkt...Bündner begrabtscht Blondi...Blondi denkt Zürcher wollte mich begrabschen und berührte die Nonne...Zürcher denkt Bündner begrabscht Nonne.......Bündner tenkt...hoffentli kunnt nomol as Tunnel den kann i dem Zürcher nomol eis klöpfe...
    132 21 Melden
    • 10%luck20%skill 19.10.2016 17:16
      Highlight Ich kenns nur mit Basler aber da ich exil Bündner in Basel bin passt das grad perfekt^^
      13 8 Melden
    • Murky 19.10.2016 17:53
      Highlight Hahaha! Und das sagt ein Zürcher Bündner ;-)
      8 4 Melden
    • LaBestia 19.10.2016 18:45
      Highlight Wieso sollte der zürcher denken, dass der bündner die nonne begrabscht hat? Der merkt ja wohl wenn er geschlagen wird... Komischer witz
      24 7 Melden
    • Dan Rifter 19.10.2016 18:55
      Highlight .. scheisst euch schon an, dass ihr entweder ins Unterland müsst un Geld zu verdienen oder die Unterländer in den Ferien euer Brot zahlt, gäll
      30 10 Melden
    • exeswiss 19.10.2016 19:13
      Highlight @barbablabla der witz macht ja sowas von gar kein sinn...
      15 7 Melden
    • Masche 21.10.2016 00:08
      Highlight @barbablabla: Diesen (uralten) Witz kenne ich ein bisschen anders. Logischer nämlich. Hast Du ihn überhaupt verstanden?
      1 0 Melden
    600
  • JayPi 19.10.2016 16:53
    Highlight Kurz gesagt: er hat keine guten Gründe
    83 27 Melden
    600
  • Braun Pascal 19.10.2016 16:52
    Highlight Einen Moment bitte liegt Rümlang nicht in der nähe einer Flughafenpiste? Da ich auf einer Baustelle war von Camion Transport und die mussten extra signalisation für den Flughafen Kloten auf dem Dach des Unternehmens...
    47 10 Melden
    600

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