Schweiz

Der unbesetzte Empfang einer Falcon-Filiale in Singapur.  Bild: © Edgar Su / Reuters/REUTERS

Schweizer Bankier in 1MDB-Skandal zu Haftstrafe verurteilt

11.01.17, 13:23 11.01.17, 13:35

Im Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB ist erstmals ein Ausländer verurteilt worden. Der ehemalige Chef der Singapur-Tochter der Schweizer Privatbank Falcon hat eine Haftstrafe von 28 Wochen aufgebrummt bekommen.

Der verurteilte Schweizer mit seinem Anwalt.

Zudem muss der Bankier eine Geldbusse von umgerechnet 90'000 Franken entrichten, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Gerichts in Singapur hervor. Der Bankmanager hatte sich zuvor in sechs von insgesamt 16 Anklagepunkten schuldig bekannt.

Seinen ehemaligen Arbeitgeber haben die Behörden schon länger im Visier. Im Herbst hatte die Zentralbank in Singapur die Schliessung der Niederlassung der Falcon Private Bank in dem Stadtstaat angeordnet. Sie warf dem Zürcher Institut vor, Geldwäsche-Bestimmungen verletzt zu haben.

Zu der Verurteilung des Ex-Bankers wollte sich Falcon nicht äussern. Die Ermittlung habe sich gegen den Manager als Person, und nicht gegen die Bank gerichtet, erklärte ein Sprecher. Das Institut gehört der International Petroleum Investment Company (IPIC) aus Abu Dhabi. (gin/sda/reu)

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600
  • Benot 11.01.2017 14:41
    Highlight Ja, diese Schweizer ...
    0 2 Melden
    600

CS-Verlust noch höher als bisher bekannt – der Chef muss sich mit «nur» 12 Mio. begnügen

Die Credit Suisse (CS) hat im vergangenen Jahr einen grösseren Verlust erlitten, als bislang bekannt war. Unter dem Strich musste die zweitgrösste Schweizer Bank ein Defizit von 2,71 Milliarden Franken hinnehmen.

Im Februar hatte die CS noch ein Minus von 2,44 Milliarden Franken ausgewiesen. Schuld an den grösseren roten Zahlen sei eine zusätzliche Belastung von 272 Millionen Franken, wie die Credit Suisse am Freitag anlässlich der Veröffentlichung ihres Geschäftsberichts bekannt gab.

Man habe …

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