Schweiz

Büro- und Wohnüberbauung in der Nähe des Bahnhof Aarau. Bild: KEYSTONE

Attraktivste Standorte für Firmen: Aargau überholt Basel

08.09.16, 11:23 08.09.16, 11:34

Die Kantone Zug und Zürich sind erneut die attraktivsten Standorte der Schweiz für Unternehmen. Auf Platz drei hat sich der Aargau vorgeschoben. Am Ende der Rangliste der Credit Suisse befinden sich die Kantone Graubünden und Wallis vor dem Schlusslicht Jura.

Hinter Zürich liegt in der Rangliste der Aargau, der damit Basel-Stadt auf Platz vier verdrängt hat. Grund für das Vorrücken sei die steuerliche Entlastung für Unternehmen, sagte Rühl. Der Aargau hatte im Vorjahr noch auf Platz fünf gelegen.

Zug an der Spitze

Mit deutlichem Abstand ist auch in diesem Jahr der Kanton Zug der unangefochtene Spitzenreiter im Standortqualitätsindikator der Credit Suisse, den die Grossbank am Donnerstag veröffentlicht hat.

Der Zentralschweizer Kanton kann mit seiner steuerlichen Attraktivität sowie mit der Verfügbarkeit von Fachkräften und Hochqualifizierten überdurchschnittlich punkten. Auch die Erreichbarkeit ist nach Ansicht der CS sehr gut.

Zürichs Nähe zum Flughafen

Traditionell hinter Zug liegt der Kanton Zürich. Das Wirtschaftszentrum sei bei der Erreichbarkeit noch attraktiver als der Kanton Zug dank der Zentrumslage. Es gebe mehr Knotenpunkte von Bahn und Strasse, sagte Studien-Mitautor Thomas Rühl auf Anfrage. Zudem sei der Flughafen näher.

Bei den Fachkräften sei der Kanton Zürich im Durchschnitt aber weniger attraktiv als der Kanton Zug. Denn der Kanton Zürich sei relativ heterogen und Zug sehr klein, sagte Rühl: «Im ländlichen Teil von Zürich ist die Verfügbarkeit von Hochqualifizierten und Fachkräften geringer als in Zug. Dagegen ist die Verfügbarkeit in der Stadt Zürich höher als im Kanton Zug.» Negativ fällt bei Zürich die Besteuerung von Unternehmen ins Gewicht.

Am Ende der Rangliste liegen wie im Vorjahr Graubünden und Wallis vor dem Schlusslicht Jura. Gebirgskantone hätten den topografischen Nachteil, dass die Erreichbarkeit geringer sei, sagte Rühl. Zudem seien Wallis und Jura bei den Steuern unattraktiv für Unternehmen. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Swisscom und UPC sperren hunderte Webseiten: Jetzt kannst du sehen welche

Kinder? Nöö! Warum sich  junge Frauen unterbinden lassen wollen

Zweistöckige Autobahn, Flüster-Asphalt und Tempo 85 – wilde Ideen in der Verkehrs-«Arena»

Die «Streit-Frage», die unsere Meisterschaft entscheiden kann

Was du dir am Wochenende so alles vornimmst – und was du tatsächlich tust

Warum mein Freund R. erst glücklich wird, wenn er Tinder endlich gelöscht hat

Callcenter-Mitarbeiter erleidet Hörschaden – pfiff Aargauer Senior zu laut ins Telefon?

Schiesserei nahe Drehort von «House of Cards» fordert drei Tote ++ Täter verhaftet

Schwangere Soldaten-Witwe bricht nach Trump-Anruf zusammen – das Drama in vier Akten

«In diesem Sinne Allahu Akbar!» – Polizei ist obskurem Postkarten-Verteiler auf der Spur

Der jüngste Goalie der CL-Geschichte weint nach Patzer – doch dann wird es herzerwärmend

Zwei Drittel sind genervt von ihren Nachbarn – rate mal, was am meisten stört

«Steckt euch eure Schokolade sonst wo hin» – so schreiben die Nordiren über Gegner Schweiz

Sterbender Schimpanse umarmt zum letzten Mal seinen Freund und sorgt für Hühnerhaut-Moment

Norditalien stimmt heute über Autonomie ab

Bevor geboxt wird, küsst die Herausforderin die verdutzte Weltmeisterin

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1Kommentar anzeigen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Blitzableiter 09.09.2016 18:59
    Highlight Fände Attraktivste Standorte zum leben interessant.
    0 0 Melden

«Historisch, überragend»: Schweizer räumen an Berufs-WM zwanzig Medaillen ab

Die Schweizer Delegation hat an den diesjährigen Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi so gut abgeschlossen wie nie zuvor. Das Nationalteam gewann gleich zwanzig Medaillen, davon elf goldene.

Damit belegten die Schweizer in der Nationenwertung hinter China den zweiten Platz, wie die SwissSkills-Nationalmannschaft am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Der Erfolg wurde als «historisch, überragend und überraschend» bezeichnet.

Die Konkurrenzsituation an den sogenannten WorldSkills …

Artikel lesen