Schweiz

An Armut gewöhnt man sich nicht (gestellte Aufnahme).  Bild: KEYSTONE

Thank you, Captain Obvious: Armut macht unglücklich, beweist eine Studie

Publiziert: 04.10.16, 11:26 Aktualisiert: 04.10.16, 11:49

Die allgemeine Lebenszufriedenheit ist in der Schweiz gemäss einer Studie hoch. Armut, Arbeitslosigkeit und andere Formen der Ausgrenzung beeinträchtigen allerdings das persönliche Wohlbefinden, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Sozialbericht 2016 hervorgeht.

Die Schweizer Bevölkerung ist zufrieden mit ihrem Leben, positive Gefühle überwiegen und die grosse Mehrheit empfinde ihr Leben als sinnvoll und selbstbestimmt. Dies sind Ergebnisse aus dem Sozialbericht 2016, der vom Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften (FORS) mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds herausgegeben wird.

Der Bericht hat die subjektive Befindlichkeit der Schweizer Bevölkerung untersucht. Dabei geht es um die Zufriedenheit innerhalb verschiedener Lebensbereiche wie Beruf, Familie und Freizeit sowie den Freuden und Sorgen. Dazu wurden verschiedene nationale und internationale Datenbanken ausgewertet.

Der Bericht zeigt, dass das Wohlbefinden ernsthaft beeinträchtigt wird, wenn Menschen Ausgrenzung erfahren. Dies sei der Fall, wenn sie aus dem Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt herausfielen oder weil die finanzielle Situation in die Armut führe.

An Armut kann man sich nicht gewöhnen

So seien Arbeitslose, im Zusammenhang mit Invalidität Pensionierte und Armutsbetroffene deutlich weniger zufrieden mit ihrem Leben. Das bleibe über die Jahre gleich: An Armut und Ausgrenzung gewöhne man sich nicht, heisst es zum Bericht.

Generell sei die Schweizer Bevölkerung sehr zufrieden mit dem Bildungssystem und auch die Zufriedenheit mit der Arbeit und den Arbeitsbedingungen sei hoch.

Zwar seien Menschen mit einem hohen Einkommen erwartungsgemäss zufriedener mit ihrer finanziellen Situation und machten sich weniger Sorgen. Aber ihre allgemeine Lebenszufriedenheit sei nicht höher als jene von Menschen mit einem etwas geringeren Einkommen.

Das Wohlbefinden wird ernsthaft beeinträchtigt, wenn Menschen Ausgrenzung erfahren.  Bild: KEYSTONE

Ebenfalls sehr zufrieden hätten sich die Befragten mit dem sozialen Umfeld geäussert. Eine wichtige Rolle spiele in diesem Zusammenhang die Kleinfamilie.

Heirat und Geburt sind kurze Freuden

Menschen in einer Partnerbeziehung seien tendenziell zufriedener, erlebten mehr Freuden und seien weniger traurig als Menschen ohne Partnerschaft. Lebensereignisse wie heiraten oder die Geburt des ersten Kindes erhöhten das subjektive Wohlbefinden zwar bereits im Vorfeld des Ereignisses, der Effekt flache aber nach dem Ereignis bald wieder ab.

Die Geburt eines Kindes erhöht das subjektive Wohlbefinden. Der Effekt flacht aber bald wieder ab.  Bild: KEYSTONE

Das Wohlbefinden von Verheirateten sei höher als das von Geschiedenen oder Verwitweten. Das weitaus tiefste Wohlbefinden hätten aber getrennte Menschen. Übergangsphasen schienen das Wohlbefinden am stärksten zu beeinträchtigen.

Im Laufe des Lebens ändere sich die Zufriedenheit mit verschiedenen Lebensbereichen: So nehme die Zufriedenheit mit der Gesundheit mit dem Alter ab und jene mit der finanziellen Situation nehme zu.

Zufrieden mit ihrer freien Zeit seien alte und junge Menschen. Weniger zufrieden seien Menschen mittleren Alters, da oft neben Beruf und Familie nicht viel freie Zeit bleibe.

Politischer Einfluss macht nicht glücklich

Politische Beteiligung mache nicht glücklich im eigentlichen Sinn, heisst es weiter. Aber sie scheine doch das Gefühl zu stärken, zusammen mit anderen etwas aktiv und bewusst bewegen zu können und dadurch das Wohlbefinden zu erhöhen.

Allerdings beurteilten Schweizerinnen und Schweizer ihren eigenen politischen Einfluss als eher gering. Insbesondere Menschen mit tiefer Bildung seien der Ansicht, keinen Einfluss auf das Handeln der Regierung zu haben. Dazu komme, dass Menschen mit tiefer Bildung auch stärker verunsichert seien durch sozialen Wandel.

Vertrauen in Institutionen

Die Schweizer Bevölkerung vertraue ihren politischen Institutionen. Dem Parlament werde dabei stärker vertraut als den Parteien und den einzelnen Politikerinnen und Politikern.

Dem Gerichtssystem werde von der Bevölkerung noch etwas mehr Vertrauen entgegengebracht als dem Parlament, aber weniger als der Polizei. Dass die Polizei das höchste Vertrauen aller staatlichen Institutionen geniesse, zeige sich auch in anderen Ländern, die der Sozialbericht betrachtet habe. (sda)

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
29 Kommentare anzeigen
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  • Linu 09.10.2016 19:29
    Highlight Das schaffen sozialer Regulierungen ist konterproduktives Verhalten, und hindert soziale Einkommen gerechterer zu verteilen.
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  • Linu 08.10.2016 01:13
    Highlight Weg um den Brei reden, weg von den politischen Manifesten, weg von den Vorurteilen, und hin zu der Realität mit Klarsicht und weg mit den rosaroten Brillengläser. Familien mit mittelmässigen Einkommen eines Ehepartners mit Kindern genügen nicht, für ihr Überleben aufzukommen. Arbeiten Pur für Ehepartnern ist das einzig Mögliche, um zu überleben. Das heisst auf kosten der Lebensqualität der Familie das Sozialprodukt zum Überleben zu sichern. Dass da manches in Brüche geht, wenn übermässige Spannungen in der Ehe aufkommen, wegen zu hohen Mietkosten, hohen Krankenkassenprämien
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  • Spooky 04.10.2016 23:43
    Highlight "Wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat."

    (Bibel)
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  • Spooky 04.10.2016 23:42
    Highlight "Die Hölle ist, wenn man kein Geld hat."

    (Ulrich Bräker - "Der arme Mann im Tockenburg")
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  • Spooky 04.10.2016 22:29
    Highlight "Reiche kommen in den Himmel, Arme in die Hölle"

    (Spooky)
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  • Spooky 04.10.2016 22:16
    Highlight Um einen durchschnittlichen Schweizer Bürger ruhig zu stellen, genügen die Grundbedürfnisse Nahrung, Kleidung, Wohnung, ein Fernseher, ein Auto, eine Frau und zwei Kinder.

    Das gilt übrigens auch für alle andern, nicht nur für Schweizer Bürger.
    2 0 Melden
    • wipix 05.10.2016 04:35
      Highlight ruhig zu stellen heisst?
      0 1 Melden
    • Spooky 05.10.2016 06:54
      Highlight @wipix
      Na ja, das heisst, einen intelligenten, aufgeweckten Menschen zu einem Gemüse zu verwandeln. Eben so, wie man das in den Spinnwinden macht.
      3 0 Melden
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  • wipix 04.10.2016 15:02
    Highlight Einerseits liegt es in der Natur des Menschen,im Verlaufe seines Lebens sich möglichst komfortabel einzurichten.Als Vorbilder dienen dabei keine Hirngespinste sondern ganz konkret "die Anderen".
    Andererseits sind die Ziele,die ein bequemes Leben kennzeichnen sehr unterschiedlich.Ab dem Zentralen Punkt der reinen Existenzsicherung(Dach über dem Kopf/warmes Essen tägl./Getränke nach Wunsch/wärme & Hygiene) gehen die Wünsche z.T. ins gegensätzliche: z.B.: Für die einen ist die Ruhe in der Abgeschiedenheit das wertvollste, für die anderen der totale Rummel möglichst häufig! Glücklich sind beide!😀
    5 2 Melden
    • H.L. Mencken 04.10.2016 17:22
      Highlight 'Als Vorbilder dienen dabei keine Hirngespinste sondern ganz konkret "die Anderen".'

      Wen meinen Sie mit damit?
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    • wipix 04.10.2016 18:41
      Highlight @H.L. Mencken
      Wen ich damit meine?
      Die Nachbarn, der Arbeitskollege, der VIP, die Verwandschaft, der Studienkollege, der Vorgesetzte, die Werbe Versprechen, das Model, der Schauspieler...
      Was ich damit meine?
      Alle die was haben, das mir gefallen könnte, das mir mein Leben erleichtert, das aus meiner Sicht Standart wäre, das ich mir schon als Kind gewünscht habe, das Luxus darstellt, das meinen Status verbessert...
      Und was brauchen wir zum Glücklich sein?
      Manche MitMenschen, andere wieder lieber nicht, Manche Geld, andere lieber weniger, Manche Bestätigung, anderen ist es peinlich,
      ...
      4 2 Melden
    • H.L. Mencken 05.10.2016 14:04
      Highlight Das tönt so als wären Sie ein Mitläufer, sorry.
      Mich interessieren 'die anderen' nicht ein Deut. Ich sorge mich um meine eigenen Bedürfnisse und natürlich die meiner Freunde, Bekannten und Familie.

      Besonders in der heutigen runtergekommenen, primitiven Gesellschaft. Da lohnt es sich kaum links und rechts zu schauen.
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  • DerTaran 04.10.2016 13:37
    Highlight Ich ärgere mich etwas über den Titel, er suggeriert, dass die Studie überflüssig ist, weil sie wohl offensichtlich sei.

    1. Finde ich das Resultat nicht offensichtlich. Es gibt ja auch die Legende von Arm aber Glücklich.
    2. Wenn wir ohne zu fragen, immer das Offensichtliche akzeptiert hätten, dann wäre die Erde für uns wohl immer noch eine Scheibe.

    Das angeblich Offensichtliche immer wieder zu hinterfragen, ist Kern der modernen Wissenschaft.
    10 0 Melden
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  • banda69 04.10.2016 12:00
    Highlight ...und die SVP treibt mehr und mehr Menschen in die Armut, bestraft diese dafür und hetzt gegen sie.
    25 12 Melden
    • MacB 04.10.2016 13:57
      Highlight Auch wenn ich kein SVP-Wähler bin, muss ich sie hier in Schutz nehmen. Deine Aussage ist einfach Quatsch! Falls du die Steuergeschenke meinst der USR III meinst, ok, kann man geben. Aber was ist mit den linken "Mogel-Paketen"?
      Sozialausbau: Ja gern, sofort! Aber langfristig muss man das auch finanzieren, daran denkt heute niemand und finanziert wird durch Wertschöpfung und nicht durch Däumchen drehen wie beim BGE, übrigens auch ein Mogel-Paket, das nie zu Ende gedacht wurde.

      4 13 Melden
    • banda69 04.10.2016 15:07
      Highlight @MabB - Sozialausbau, klar muss dieser finanziert werden. Aber: Solange Steuersenkungen und Geschenke der SVP an Reiche möglich sind, sind auch Soziale Leistungen möglich.

      Welche Partei macht den Armen das Leben schwer und hetzt gegen diese? Welche Partei kürzt den Armen die Sozial-Leistungen? Welche Partei verschenkt das Geld an Reiche und Abzocker durch massive Steuersenkungen? Welche Partei ist für Kuscheljustiz mit Steuherhinterziehern?
      4 3 Melden
    • MacB 04.10.2016 15:42
      Highlight @banda:
      "Welche Partei ist für Kuscheljustiz?" Da bringst du was durcheinander glaub ich.
      Zudem habe ich noch NIE eine Hetze der SVP gegen Arme gesehen. Bisher nur gegen Kriminelle und wenn du das als Hetze bezeichnen willst, gegen Ausländer. Beide sind aber nicht pauschal arm. Du machst es dir schon ein bisschen einfach.

      Ich bin der Überzeugung, dass es den rechten Pol wie den Linken in der Schweiz braucht. Die Tonalität ist aber ein anderes Thema doch auch da haben beide Seiten Schwächen.
      2 5 Melden
    • banda69 04.10.2016 19:49
      Highlight @macb - Natürlich betreibt die SVP massive Kuscheljustiz ggü. den Steuerhinterziehern. Sie gewährt diesen sogar Steuerrabatt bei einem Geständnis.
      5 3 Melden
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  • SusiBlue 04.10.2016 11:58
    Highlight Dass Armut nicht glücklich macht ist ja wohl klar... Aber ich frage mich (auf wissenschaftliche Art), ob man sich nicht doch daran gewöhnen kann??

    Und zwar hat es mE mit dem Umfeld zu tun. Wenn ich in der Schweiz arm bin und am Gesellschaftsleben nur noch teilweise oder gar nicht mehr teilnehmen kann, dann, klar, gewöhne ich mich nicht dran.
    Wenn jedoch die ganze Gesellschaft arm ist, fühlt sich dann der eine Arme trotzdem gleichermassen unglücklich?
    Ich glaube, es schmerzt weniger, wenn's den Anderen drum herum auch nicht besser geht.
    14 3 Melden
    • Pokus 04.10.2016 12:54
      Highlight Ich sehe das auch so. Armut ist relativ. Wenn du immer siehst, dass andere mehr haben als du, und du das auch brauchst/willst, dann führt das mit Sicherheit zu Stress und Unzufriedenheit.
      Was man nicht kennt, kann einem auch nicht fehlen, folglich kann man auch nicht "arm" sein.

      Deshalb braucht es Wohlstand für alle (oder für niemanden)
      8 0 Melden
    • Hayek1902 04.10.2016 13:53
      Highlight Das mit der relativen Armut ist bekannt. Wenn Leute aus einem Mittelstands-Quartier in ein Reichenviertel ziehen, wurden sie oft auch unglücklicher. Die meisten Menschen bevorzugen es, wenn es ihnen besser geht als dem Durchschnitt in ihrem Umfeld, aber nicht so viel besser, dass sie ein schlechtes Gewissen bekommen. Wenn du eine S-Klasse fährst, ist das toll, wenn der Rest nur E-Klassen hat. Aber wenn du dann umziehst und die anderen haben Helikopter, dann bist du wieder der "Arme". Wenn du mit deiner S-Klasse weit und breit der Einzige mit einem Auto bist, ist es aber auch nicht so schön.
      12 0 Melden
    • MacB 04.10.2016 13:59
      Highlight Das glaube ich auch. Schau mal in Afrika, in vielen Ländern haben die armen Menschen grad genug (wenn überhaupt) zu essen aber sind fröhlich und glücklich miteinander. Das ist für mich nur schwer erklärbar aber es zielt ja genau auf deine Theorie.
      3 1 Melden
    • MacB 04.10.2016 14:28
      Highlight @Hayek: Ein schöner Vergleich mit der S-Klasse :)
      5 0 Melden
    • Der Zahnarzt 04.10.2016 15:08
      Highlight Das Konzept der relativen Armut ist nur eine Taktik der Neoliberalen um von der ungleichen Verteilung von Vermögen und Einkommen abzulenken.

      @MacB: Fahren Sie doch nach Afrika und fragen sie die fröhlichen Armen ob sie mit jemandem aus Zürich tauschen wollen! - Was glauben Sie, wer schläft am Abend besser ein, der der nicht weiss ob er am nächsten Tag Arbeit und Brot haben wird oder derjenige, der sich am nächsten Tag sich zwischen einem Paar blauer und brauner Schuhe entscheiden muss?
      1 2 Melden
    • MacB 04.10.2016 15:45
      Highlight Lieber Zahnarzt. In Afrika (ich war da) leben viele Menschen, die wollen gar nicht weg. DIe sind zufrieden mit ihrem einfachen Leben, solange sie Nahrung und Sicherheit haben. Es klingt etwas drastisch, aber nicht jeder will in den Globus einkaufen gehen. Die Leute da sind sehr wohl in der Lage zu unterscheiden, ob es ihnen hier besser ginge oder nicht. Und trotzdem wollen sie nicht weg. Genau wie nicht ALLE Rumänen und Bulgaren nach Deutschland auswandern, sie könnten sogar...warum auch?
      3 0 Melden
    • Hayek1902 04.10.2016 17:06
      Highlight @ Zahnarzt: Nein, eine Erkenntnis aus der Mikroökonomie.
      2 0 Melden
    • Der Zahnarzt 05.10.2016 08:44
      Highlight @MacB: Ich weiss nicht, was ich mit ihrem Post anfangen soll. - Ich war auch schon in Afrika und wurde immer wieder gefragt: " Was kann ich tun, um in die Schweiz zu kommen, welche Papiere brauche ich?" etc. - Und jetzt?

      @Hayek1902: Mag schon sein, ändert aber nichts daran, dass das Konzept der relativen Armut in der politischen Diskussion verwendet wird, um Armut zu relativieren und schön zu reden. - Übrigens handelt sich eher um eine Erkenntnis aus der Psychologie.
      0 3 Melden
    • SusiBlue 05.10.2016 12:43
      Highlight Hey Jungs (oder Mädels?!)
      Zur "Theorie": das war weder Neoliberalismus noch Psychologie etc, sondern einfach nur SusiBlue-Bauchgefühl! 😜
      Und ich hab das nicht gesagt, um die dummen Armen "bei Laune zu halten", sondern weil ich das wirklich so glaube.
      Natürlich gibt es da "nach unten" ein Limit. Bei "nichts zu essen", macht das nicht lockerer zu wissen, dass der Nachbar auch nichts hat!
      Und was Afrika betrifft bzw. arme Gegenden mit SatTV: da spielt das TV in meine Theorie hinein. Das TV ist da quasi die "reiche Nachbarschaft", zu der man nicht dazugehört, die man aber beneidet.
      3 0 Melden
    • Pokus 05.10.2016 13:22
      Highlight Also wir meinen wohl alle das Gleiche, wissen es nur nicht.
      1 0 Melden
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