Schweiz

Die Schweiz hat für 400 Millionen Franken Rohgold aus Eritrea importiert und daraus Goldbarren gegossen. Bild: KEYSTONE

«Skandalös» – die Schweiz hat mit Eritrea Goldgeschäfte in Millionenhöhe gemacht 

30.08.17, 17:26 31.08.17, 12:06

Die Schweiz hat zwischen 2011 und 2013 für rund 400 Millionen Franken Rohgold aus Eritrea importiert. Dies zeigen Recherchen der Sendung «Rundschau» von «SRF». Demnach haben Firmen in der Schweiz das Gold aus Eritrea raffiniert und daraus Goldbarren gegossen.

Die Mine, in der das Gold abgebaut wird, gehört zu 40 Prozent dem eritreischen Regime, das gemäss Uno als eines der repressivsten von ganz Afrika gilt. Aus keinem anderen Land flüchten so viele Asylsuchende in die Schweiz wie aus Eritrea. 

Ein ehemaliger Arbeiter der Goldmine, erzählt gegenüber «SRF», dass viele Mitglieder der Armee zur Arbeit gezwungen worden seien. Es sei bis zu 45 Grad heiss gewesen, einige Arbeiter seien gestorben. 

Der Bund reagierte gegenüber SRF nur allgemein. Man setze sich für mehr Transparenz ein, hiess es seitens des Generalsekretariat des eidgenössischen Polizei- und Justizdepartementes.

Politiker von links bis rechts kritisieren die Goldgeschäfte der Schweiz. Philipp Müller von der FDP fragt sich, ob der Bundesrat von den Geschäften gewusst habe. Es könne nicht sein, dass die Schweiz ein solches Regime finanziere. SP-Nationalrätin Yvonne Feri findet die Geschäftspraktiken «verwerflich», SVP-Politiker Heinz Brand «skandalös». 

Die ganze Recherche wird heute Abend um 20.55 Uhr auf «SRF1» ausgestrahlt. (cma)

Idriss erzählt von seiner Flucht von Eritrea in die Schweiz:

Video der Woche: Rash, der sympathische Berner «Influencer», im Kreuzverhör.

3m 48s

Rash, der sympathische Berner «Influencer», im Kreuzverhör.

Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

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  • rodolofo 31.08.2017 11:01
    Highlight Die Rechtsbürgerlichen stecken mit den "feinen Herren im Nadelstreifenanzug", welche mit Diktaturen, Sklavenhaltern und Sklavenhändlern Geschäfte tätigen, unter einer Decke!
    Dieser "Eritreische Skandal" ist ja nur ein klitzekleines Beispiel dafür, wie das Business-Modell der "Schweizer Neutralität" funktioniert, nämlich nach dem Motto: "Machen's wir nicht, dann finden die bestimmt jemand Anderen!".
    Das ist wohl auch so.
    Aber dann müssen sich die "Wortführer Schweizerischer Werte" auch nicht mehr mit Pathos und geschwellter Brust vor eine 1.August-Gemeinde stellen und über Freiheit schwafeln!
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  • Idberg 31.08.2017 05:02
    Highlight Diese Empörung ist mehr als scheinheilig. Es geht hier um das Geschäft einer Firma, nicht der Schweiz als Staat! Erwarten die Politiker etwa, dass der Bund aus politischen Gründen in die Geschäfte der Privatwirtschaft eingreift? Solche unsauberen Geschäfte sind in der Schweiz mehr als üblich, und teils in viel grösserem Ausmass. Wenn der Bund hier eingreifen würde, hätten die Kantone Zug und Genf wohl grössere Probleme...
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  • Hugo Wottaupott 31.08.2017 02:39
    Highlight Die Jungs aus Alaska konnten eben zu wenig liefern da musste man auf Eritrea ausweichen.
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  • Chrigi-B 30.08.2017 22:54
    Highlight Ja und? Glencore, Nestle, Roche, Novartis, UBS, CS etc. haben ihren Hauptsitz in der Schweiz? Das Beste an den Abenteurern aus Eritrea? Auch nach Jahren auf Sozialhilfe, kein Deutsch lernen, lieber an Bahnhöfen rumsaufen und Leute anpöbeln = bei 9/10 kein Integrationswille. Also return to sender. Wie lange wollen wir uns noch schröpfen lassen? Wir finanzieren deren Ferien in der Schweiz! Und wer profitiert? der Asylsumpf.

    PS: In der CH wird jedes Jahr Gold für 100 Mia raffiniert. Über Jahre ein paar Millionen? 😂 Reden wir lieber über Militärmaterial für die moderaten Saudis 😫😪
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    • geissenpetrov 30.08.2017 23:04
      Highlight Die Waffen können nur gekauft werden, weil die Schweiz weiss wäscht. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?
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    • geissenpetrov 31.08.2017 00:21
      Highlight Im Übrigen könnte man die ganze Eurozone komplett entschulden, wenn die von Dir genannten Konzerne ihrer Steuerpflicht nachkommen würden. Dagegen sind die paar Geflüchteten, die unser Sozialsystem belasten so was von bedeutungslos.
      Mitunter der grösste Erfolg dieses neoliberalen Herrschaftssystems ist es, dass auch gebildete Leute kaum noch sehen, was hier für ein Spiel gespielt wird. Als Feindbild muss dann halt auch mal der eritreische Flüchtling herhalten.
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    • rodolofo 31.08.2017 11:05
      Highlight Du bist wohl absolut Informations-resistent, was?
      Bitte nochmals zusammenfassen, worüber dieser Artikel Auskunft gab!
      In diesem Artikel war nicht die Rede von an Bahnhöfen herumlungernden Asylbewerbern, die nicht arbeiten dürfen, bzw. für die ein zur Zusammenarbeit bereiter Arbeitgeber so viele bürokratische Hürden überspringen müsste, dass er resigniert die Finger davon lässt!
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  • Markus Kappeler 30.08.2017 22:44
    Highlight Was, in Afrika ist es bis zu 45 Grad heiss gewesen? Das hätte ich jetzt nicht gedacht.
    16 46 Melden
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  • Thinktank 30.08.2017 22:22
    Highlight Was soll die Empörung. Die hier lebenden Eriträer kassieren Sozialhilfe und bezahlen in ihrer Heimat damit Steuern und finanzieren das Regime. Stört keinen der sich hier aufplusternden Politiker.
    29 44 Melden
    • geissenpetrov 31.08.2017 00:35
      Highlight Es gibt auch Eritreer die hier integriert sind und eine Vollzeitstelle haben. Trotzdem senden sie einen Teil ihres Lohns, als sogenannte Aufbausteuer, an das Regime. Weshalb sie da tun?
      Den Verwandten drohen bei Nichtbezahlung Repressalien.
      12 6 Melden
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  • Spooky 30.08.2017 22:17
    Highlight Die Superreichen sind eine Parallelwelt.

    Sie sind eine Kaste.

    Die Superreichen überleben jeden Krieg und jede Krise. Sie überleben auch den Krieg in Syrien. Warum? Weil sie ihre Moneten schon längstens in Sicherheit gebracht haben.

    Wir anderen armen Watson-Schlucker kümmern uns dooferweise um Moral und Ethik und um die Blogs von Hugo Stamm 😂.
    42 5 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 11:13
      Highlight Das ist nicht doof, Spooky!
      Steh endlich zu Dir selbst und zu dem, was Du tust!
      Du brauchst Dich echt nicht so widerlich zu verhalten, wie diese oberflächlichen Super-Reichen, von denen Du offensichtlich schwer beeindruckt bist...
      3 3 Melden
    • Spooky 31.08.2017 23:03
      Highlight @rodolofo
      "Steh endlich zu Dir selbst"

      Guter Input. Mal sehen, ob ich das noch schaffe. Bin schon bald 70.

      ;-))
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  • geissenpetrov 30.08.2017 22:05
    Highlight Ist doch nicht Neues:

    Wenn man die Fluchtursachen bekämpfen will, müsste man genau hier ansetzen. Dieser Banditismus gehört verboten!
    51 8 Melden
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  • Hptm Arnold Schick 30.08.2017 21:34
    Highlight Wen solche Nachrichten erschrecken oder überraschen, der hat aber nun wirklich Tomaten auf seinen politischen Augen. Courreant normal, würde ich dazu sagen. Die Schweiz, das Paradies für Dreck-Geschäfte. Wo jede Widerlichkeit immer erst dann endet, wenn das Ausland uns das Messer auf die Brust setzt.
    56 13 Melden
    • Helona 30.08.2017 23:24
      Highlight Klar, und im Ausland ist immer alles Persilweiss. Und in "der Schweiz" wird Schmutzwäsche gewaschen. Die einzige Wäsche, die ich wasche ist meine eigene.
      3 7 Melden
    • pachnota 31.08.2017 04:48
      Highlight Das ist nicht Schweiz spezifisch, das ist der Mensch.
      9 3 Melden
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  • Ruedi Frei 30.08.2017 20:55
    Highlight Die Schweiz hat... wer ist die Schweiz? Ich bin auch Schweiz und handle kein Gold. Das ist eine Firma die Gold handelt! Also nicht einfach alle, die Schweiz und die da in Bern oben beschuldigen - aber ist doch schön wenn man wieder mal auf alles und jeden draufhauen kann.
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    • rodolofo 31.08.2017 11:23
      Highlight Wir Linken müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, dass wir es nicht schaffen, diese Arten von Wirtschaft zu verhindern!
      Schon damals vor vielen Jahren wurde ich von Philippinischen NGO-Aktivisten darauf angesprochen, dass die Gelder, welche die Marcos-Diktatur aus der Philippinischen Bevölkerung herausgepresst und gestohlen hatte, sicher und geheim auf Schweizer Banken lagern.
      Die wussten also sehr genau, wer hinter dem korrupten Marcos-Régime die Fäden zog!
      Es waren und sind die Schweizer Bank-Gnomen an der Bahnhofstrasse...
      Bundesrat Merz: "Sie werden sich an unserem Bankgeheimnis...hohohoo
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  • pun 30.08.2017 20:52
    Highlight Nachdem mein erster Kommentar wohl aufgrund meiner Ausfälligkeit nicht publiziert wurde fasse ich diesen mal in jugendfreier Form zusammen:

    WI-DER-LICH
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    • Gelöschter Benutzer 30.08.2017 21:52
      Highlight selber wohl mit dem Goldlöffel gezogen ...
      8 29 Melden
    • pun 31.08.2017 00:30
      Highlight Um meinen heutigen Lieblingskommentar zu zitieren:

      "Ich will dir ja nicht auf die Füsse treten, aber ich glaube du hast unrecht." - Yann
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  • Gelöschter Benutzer 30.08.2017 20:42
    Highlight Eritrea: Vorwürfe sind also (aufgrund eines (1!) "Zeugen" der UNO): pöses Regime und arbeiten bei 45 Grad?

    Wollt ihr mich verarschen? Ich musste schon bei 50 Grad arbeiten - über längere Zeit!

    #omfgverd%çç*wohlstandskind
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    • chrisdea 30.08.2017 21:59
      Highlight Sie mussten nicht... Sie hätten jederzeit gehen können, bzw. ich gehe davon aus, dass Ihnen die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen zumindest zustanden. Dies ist in Eritrea wohl eher nicht der Fall.
      Nichtsdestotrotz, bei den Temperaturen hätten Sie nicht arbeiten sollen...
      42 14 Melden
    • Firefly 30.08.2017 23:07
      Highlight Offensichtlich sind dir die 50 Grad nicht so gut bekommen.
      44 7 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 30.08.2017 20:32
    Highlight das pöse pöse eritreische Regime ... wie wärs mit Transparenz: NGOs sind nicht willkommen ... ein Schelm, wer böses vermutet.

    28 30 Melden
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  • Kronrod 30.08.2017 20:21
    Highlight Es wird jährlich Gold im Wert von 100 Milliarden in die Schweiz importiert. 400 Millionen über mehrere Jahre verteilt sind etwa ein Promille davon. Alle, die nun genauere Kontrollen fordern, müssen sich bewusst sein, dass man damit auch die anderen 99.9% der Importeure trifft.
    36 19 Melden
    • Saraina 30.08.2017 23:58
      Highlight Das ist gut, denn ich gehe davon aus, dass auch das restliche Gold nicht nur aus ethisch vertretbaren Quellen stammt.
      8 2 Melden
    • Idberg 31.08.2017 05:08
      Highlight Und bei diesen 99.9% würden sich noch einige weitaus schlimmere Skandale herausstellen. Weil: Es ist Rohstoffhandel, und der ist einfach ein dreckiges Geschäft. Und er läuft zu einem beträchtlichen Teil über die Schweiz.
      11 1 Melden
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  • ManuL 30.08.2017 20:09
    Highlight Ein Grossteil des weltweiten Goldhandels fliesst über die Schweiz. Wieso nun diese künstliche Empörung? Eritrea ist wohl bei weiten nicht das schlimmste Land von wo aus Gold über die Schweiz fliesst. Strengere Regeln werden ja jeweils verhindert...
    39 14 Melden
    • Clayton 30.08.2017 21:11
      Highlight Nicht nur über sondern eben auch in die Schweiz.
      18 6 Melden
    • pun 30.08.2017 21:22
      Highlight Find ich den falschen Ansatz, den du da wählst. Die Empörung könnte ja zu strengeren Kontrollen verhelfen - den Faktencheck gibts dann spätestens bei der Konzernverantwortungsinitiative.
      19 8 Melden
    • ManuL 30.08.2017 23:41
      Highlight pun, ich bin deiner Meinung. Mein Kommentar war eher ironisch gemeint, da normalerweise die die jetzt am lautesten schreien diejenigen sind, die strengere Regelungen verhindern. Ein guter Beitrag dazu "Schmutziges Gold - Das dunkle Geschäft mit dem Edelmetall"...
      7 2 Melden
    • rodolofo 31.08.2017 11:45
      Highlight Das habe ich auch sofort gedacht.
      Dass einer wie Heinz Brander von der SVP diesen Gold-Deal mit Eritrea skandalös findet, ist wohl mehr darum, weil er jetzt, wo es rausgekommen ist, gar nicht anders kann.
      So unverfroren wie Ueli Maurer, der die Off-Shore-Steuerparadiese sogar nach dem Auffliegen von Geldwäsche und Steuerbetrug im grossen Stil in der Affaire um die "Panama-Papers" weiter verteidigte und gut fand, ist Brander aber offensichtlich nicht.
      Darum hat ihn seine Partei, die SVP, wohl damals auch nicht für die Bundesrats-Kandidatur nominiert...
      5 1 Melden
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  • Karl Müller 30.08.2017 19:50
    Highlight "Aus keinem anderen Land flüchten so viele Asylsuchende in die Schweiz wie aus Eritrea"

    Das funktioniert aber auch umgekehrt: In kein anderes europäisches Land flüchten soviele Eritreer wie in die Schweiz.
    32 21 Melden
    • Yann 30.08.2017 22:30
      Highlight Funktioniert nicht, weil es nicht stimmt.
      1.) leben die meisten geflüchteten Eritreer in Grenzstaaten wie dem Sudan oder Äthiopien.
      2.) nicht einmal die meisten Asylanträge werden in der Schweiz gestellt.
      Generelle Aussagen machen kann man sowieso nicht machen. So ist die Situation schon wieder ganz anders als 2015. Sorry, will dir nicht auf die Füsse treten, aber ich glaube einfach du hast unrecht.

      https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/asyl/eritrea.html
      http://www.swisspeace.ch/apropos/europa-erschwert-den-legalen-zugang-fuer-eritreische-fluechtlinge/?lang=de
      24 8 Melden
    • pachnota 31.08.2017 04:53
      Highlight Yann

      Also gefühlt, sitzen hier wohl 50% aller Jungen Männer aus Eritrea.
      Schon mal abends im Bhf Bern vorbeigeschaut?

      Sie würden Augen machen.
      4 6 Melden
    • Yann 31.08.2017 09:46
      Highlight Dem widerspreche ich auch nicht. Dass die grösste Flüchtlingsgruppe in der Schweiz aus Eritrea stammt, stimmt. Eifach dass Eritreer in kein Land (auch im europäischen Vergleich) so oft flüchten wie in die Schweiz ist schlicht falsch.
      6 1 Melden
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  • Scott 30.08.2017 19:29
    Highlight Aha, endlich ein Grund gefunden, um die Eritreer aufzunehmen.
    35 40 Melden
    • Clayton 30.08.2017 20:48
      Highlight Volksbelange korrelieren sehr bedingt mit wirtschaftspolitischen Interessen.
      31 8 Melden
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  • Schnuderbueb 30.08.2017 19:13
    Highlight Und jetzt? Warum dieses geheuchelte Entsetzen der ahnungslosen Politiker? So sind wir Eidgenossen halt! Darum lieben wir die Schweiz. War im 1. und 2. Weltkrieg so, währen der Apartheid in SA und aktuell BR Amman weibelt von vertrauenswürdigen Despoten zu smarten Diktatoren. Eigentlich sollten wir das weisse Kreuz durch ein weisses Nötli ersetzen.
    82 25 Melden
    • Kommenta(to)r 30.08.2017 20:18
      Highlight DANKESCHÖN!
      22 13 Melden
    • Clayton 30.08.2017 20:47
      Highlight Der Schneider Ammann ist ein richtiger Lügner und Schleimer wo die Macht ist. Widerlich
      25 17 Melden
    • Clayton 30.08.2017 21:09
      Highlight Ihm können wir TTIP verdanken! 😡😡😡
      11 5 Melden
    • pachnota 31.08.2017 04:56
      Highlight Es können alle die wollen gerne gehen.
      In ein besseres und gerechteres Land.

      Viel Spass beim suchen.
      6 6 Melden
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  • Clayton 30.08.2017 18:56
    Highlight Mein Beitrag gestern bei Kryptowährung wurde mit Blitzen quittiert. Und heute ist der Beitrag endlich da.
    10 43 Melden
    • ströfzgi 30.08.2017 22:48
      Highlight ...und wirst trotzdem mit blitzen quittiert. Nei aber au!
      6 6 Melden
    • Clayton 31.08.2017 16:44
      Highlight Gibt halt überhebliche Menschen
      1 1 Melden
    600
  • Me, my shelf and I 30.08.2017 18:48
    Highlight An alle die es immer noch abstreiten:
    Hier wieder einmal ein Beweis, dass die Schweiz auch direkt Schuld trägt am Leid von Drittweltländern.
    Wir leben auf dem Rücken von Ausgebeuteten und Armen anderer Länder. Werdet euch dessen endlich bewusst.
    76 36 Melden
    • demokrit 30.08.2017 19:44
      Highlight Warum die Schweiz? Welche Firmen sind es denn? Juristische Gesellschaften sind private Akteure.
      41 47 Melden
    • Sille 30.08.2017 20:05
      Highlight Die einzigen welche provitieren sind die in Bern und einzelne Banken, sicher nicht otto Normalverbraucher, dem gehts nur immer mehr an den Geldbeutel...
      Schmeissen Sie Ihr Handy,Ihren Computer schellstens in den Mülleimer, sonst machen Sie sich unglaubwürdig....China und die fragwürdigen Herstellung dieser lassen grüssen...so einfach können auch Sie sich nicht aus der Verantwortung ziehen...
      27 11 Melden
    • Me, my shelf and I 30.08.2017 20:13
      Highlight Die Kritik an unserem Lebensstil hat -Schande über mich- mit diesem Artikel direkt nichts zu tun. Der Durchschnittsschweizer ist nicht für solche Goldgeschäfte verantwortlich, auch wenn die Exekutive, die durch die von uns gewählte Legislative eingesetzt wurde, solche Deals verhindern sollte - Ziemlich indirektes verschulden.
      Trotzdem werden die Kleider die wir alle tragen, die Geräte auf denen wir diese Kommentare schreiben etc. teilweise unter Sklaverei-ähnlichen Zuständen, in jedem Fall aber unter Ausbeutung der Arbeiter hergestellt. Auf dieses direkte Verschulden wollte ich hinweisen.
      29 13 Melden
    • Clayton 30.08.2017 20:43
      Highlight Denkst du Raubgesellschaften in der Schweiz dürfen jede Sauerei machen? Falsch! Das geht einfach nicht! Seht mal die Norweger, die haben da echt ethische Prinzipien. Und die Schweizer Rüstung macht noch Geschäfte mit den Saudis. Und den Bürgern klickern sie gender Doppelmoral Schwachsinn vor.
      26 15 Melden
    • Me, my shelf and I 30.08.2017 21:11
      Highlight Clayton
      Denke ich auch. Ich fordere mehr Kontrolle bei Waffenhandel & Geschäften mit Diktaturen. Hoffen wir mal, dass wir nicht die einzigen sind.

      Sille
      Habe gewartet, bis so ein Kommentar kommt, wollte mit meinem Obigen eigentlich im Voraus kontern, aber deiner wurde wohl früher aufgeschaltet.
      Auch ich bin für das alles verantworlich. Wir müssen uns unserer Schuld bekennen, sonst werden wir als Gesellschaft nie etwas daran ändern können bzw. wollen.
      16 4 Melden
    • andrew1 30.08.2017 21:23
      Highlight Mimimimimi die sind so was von selbst schuld wenn sie sich ausnehmen lassen und nicht über die Nasenspitze hinausdenken. Ein vertrag kommt laut OR nur bei Übereinstimmender willensäuserung zustande. Was gibts da noch zu jammern? Der grossere skandal ist das jährlich milliarden von der schweiz ins ausland fliessen aufgrund nicht berechtigter preisdifferenzierungen(kosmetik, lebensmittel, medis, autos,....)
      9 21 Melden
    • demokrit 30.08.2017 22:17
      Highlight Jur. Gesellschaften können und dürfen das machen, was das Schweizer Gesetz erlaubt. Der Rundschaubericht war ziemlich dürftig. Genannt wurde gerade einmal eine einzige Gesellschaft, die aber laut Eigenaussage nicht mehr mit Eritrea handelt.

      Die Rüstungsgeschäfte werden gemäss Gesetz bzw. dem vom Parlament vorgegebenen Spielraum getätigt. Wer das nicht will, muss andere Leute ins Parlament wählen oder das Gesetz verschärfen. Kriegsmaterialexporte wurden aber vom Volk für richtig taxiert.
      8 5 Melden
    • Clayton 30.08.2017 23:05
      Highlight In den heiklen Dingen (ja auch die Finanzwirtschaft) und in der internationalen Politik haben wir in der Schweiz keine Demokratie. Das muss man einfach erkennen. Und wenn etwas vor das Volk kommt, dann wird so gut wie möglich manipuliert.
      7 3 Melden
    • Me, my shelf and I 30.08.2017 23:08
      Highlight andrew1

      Ich hoffe das war Sarkasmus.
      War es doch oder?
      Sonst hast du mir gerade den Glauben an die Menschheit genommen.
      1 5 Melden
    • demokrit 31.08.2017 10:20
      Highlight Clayton: Unsinn, ihr könnt mich schon blitzen, aber über Kriegsmaterialexporte haben wir bekanntlich sehr wohl abgestimmt (ich war selbst auch anderer Meinung als die Mehrheit):

      https://www.admin.ch/ch/d/pore/va/20091129/index.html
      5 2 Melden
    • andrew1 31.08.2017 11:20
      Highlight Zudem sind viele furchbar heuchlerisch. Wer schaut schon absichtlich nicht die WM in katar, wo die Arbeitsbescheinigungen schlecht waren und arbeiter gestorben sind? Wer hat schon bewusst kein Smartphone mit teilen aus zulifererfirmen mit katastrophalen arbeitsbedingungen? Wer hat keine kleider aus Bangladesch? Solange es einem direkt vorteile verschaft ist es wohl kein problem. Profitiert allerdings die gesammte schweizer wirtschaft ist es plötzlich nicht mehr gut. Zudem sind arbeitsbedingungen per se innenpolitische themen wo kein anderes land reinreden sollte. Äritrea sagt der schweiz ja au
      5 0 Melden
    • Clayton 31.08.2017 12:28
      Highlight Das Gesetz lässt dermassen viel Spielraum für Ermessen, das einem Laisser faire gleichkommt.
      1 1 Melden
    • demokrit 31.08.2017 15:02
      Highlight Clayton: Der Souverän wollte aber eben an genau diesem Gesetz festhalten. Ein Exportverbot hätte dem einen Riegel geschoben.
      1 0 Melden
    • Clayton 31.08.2017 15:23
      Highlight Es ist und bleibt ein lukratives Geschäft. Nehmen wir uns nichts vor. Und unser Berufsmilitär ist im Geheimen doch vor Ort.
      2 1 Melden
    • demokrit 31.08.2017 21:42
      Highlight Ein lukratives Geschäft wird es ohnehin bleiben, ob für uns oder für andere Länder.
      0 0 Melden
    600
  • Matti_St 30.08.2017 18:45
    Highlight Aber Waffenlieferungen an solche Regime ist dann ok?
    Doppelmoral bis zum Abwinken.
    39 12 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 30.08.2017 18:43
    Highlight Was heisst da "die Schweiz"?
    Ich hab da kein Gold gekauft.
    Ich wusste gar nichts davon.
    Ich würde sowas niemals unterstützen!
    Ich bin strikt dagegen!
    Und ich wette, die meisten sehen das wie ich.
    Also bitte! Was bedeutet in dem Fall "die Schweiz"?
    52 18 Melden
    • _kokolorix 30.08.2017 20:03
      Highlight Die Schweiz, das ist in dem Fall die bürgerliche Mehrheit in Parlament und Regierung, sowie die zwei Drittel Stimmbürger welche sie gewählt haben.
      Ich bin sicher, J.S.Amman G.Parmelin und U.Maurer können da nicht das geringste Problem erkennen. Die Goldbarren sind auf jeden Fall blitzsauber...
      Ich bin auf keinen Fall Schweizer, ich vertrete fast immer die Meinung der Verlierer
      28 16 Melden
    • Holla die Waldfee 30.08.2017 21:55
      Highlight Sowas hab ich befürchtet *seufz* Die Doppelmoral der Ausländer-Raus-Fraktion.
      16 9 Melden
    600
  • ThomasHiller 30.08.2017 18:37
    Highlight Ist jetzt ernstlich jemand überrascht? Wer so etwas nicht will, der muß sich - vor allem international - positionieren.
    Genau das will die Schweiz und ebenso die Schweizer nicht. Die einzige bekannte Positionierung der Schweizer ist das Prinzip des "Völkerrecht über Alles", der Rest ist nur Vogel-Strauß-Prinzip und Geschäfte machen mit jedem.
    22 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.08.2017 20:29
      Highlight Verstehst den Begriff "Neutralität" nicht oder? Nö
      10 17 Melden
    • Clayton 30.08.2017 20:44
      Highlight Unsere Banken sind international positioniert. Die sind genau gleich wie die AMI Grossbanken.
      23 2 Melden
    • ThomasHiller 30.08.2017 21:45
      Highlight Klar verstehe ich Neutralität. Aber Neutralität bedeutet dann halt auch "mit jedem", also auch mit Diktaturen. Positionierung im Sinne eine Meinung und somit eine Haltung einnehmen, ist das nicht. Letzteres ist auch schwierig, kein Land ist allein und sollte es sich mit allen verderben. Aber die Schweiz ist eben so besonders "neutral", daß man sich hier nicht über diese Erkenntnisse zum Goldhandel echauffieren sollte, zumindest nicht als Schweizer.
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    • ThomasHiller 30.08.2017 21:46
      Highlight @Clayton: Nein, die schweizer Bank sind nur international tätig, aber nicht positioniert im politischen Sinne außer dem politischen Opportunismus.
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    • Clayton 30.08.2017 22:49
      Highlight Doch doch auch politisch. Die Bankensysteme sind international verbundene Schneeballsysteme mit einer leitenden Zentralbank in den USA.
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    • ThomasHiller 31.08.2017 07:16
      Highlight Huh..... die bösen, imperialistischen Amis wieder .... ;)
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    • Gelöschter Benutzer 31.08.2017 07:42
      Highlight @Thomas: allerdings ist die CH eine leuchtende Ausnahme in der Wahrung einer wirklichen Neutralität und zwar auch im Tragen der Konsequenzen in aller Härte, wie gesehen im Ausklang des WW2.

      Spanien oder gerade nordische Staaten waren da "pragmatischer" und wussten zum richtigen Zeitpunkt die Seiten zu wechseln, wodurch (oder im Gegenzug)gerade Franco als Faschist noch laange an der Macht bleiben durfte.
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    • Clayton 31.08.2017 07:48
      Highlight Ja das ist das Hauptsyszem dahinter. 😉
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    • ThomasHiller 31.08.2017 13:33
      Highlight Die "Neutralität" der Schweiz ist gleichbedeutend mit Nichtstun bzw. Nichtübernahme von Verantwortung ... ;)
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    • Gelöschter Benutzer 31.08.2017 13:40
      Highlight @Thomas: würde das Engagement mit Eritrea jetzt nicht als Nichtstun bezeichnen ...
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    • ThomasHiller 31.08.2017 14:45
      Highlight @RenRenRen: "Nichtstun" im Sinne von sich nicht politisch positionieren außer mit Opportunismus, siehe oben ;)
      Aber ich weiß, das verstehen Schweizer nicht.
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    • Clayton 31.08.2017 15:01
      Highlight Militärisch auf neutral machen, aber im Nachgang dann lukrative Geschäfte abschliessen.😉
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  • leykon 30.08.2017 18:21
    Highlight Wo sind jetzt alle 'Gutmenschen'-hasser?
    Die schreien nach wir sind das volk, das nichts dafür kann?
    Aber natürlich ist es ein sicheres rückführungs-land....muss es ja sein, wenn wir soviel dabei verdienen 😉
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    • Gelöschter Benutzer 30.08.2017 20:30
      Highlight Hä?! Gibts irgendein Goldembargo oder wollt ihr NGO's only Zugang haben?

      Verstehe: Eritrea ist so ein meeega Unrechtsregime, weil die NGOs nicht vor Ort sich verfilzen dürfen!
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    • pachnota 31.08.2017 05:04
      Highlight Ein "Gutmensch" ist leider und in jedem Fall etwas negatives.
      Ich hoffe, das auch sie ein "Gutmenschen'-hasser" sind.
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  • John Smith (2) 30.08.2017 18:17
    Highlight Moment mal … Philipp Müller und Heinz Brand von der SVP … gehören diese beiden Politiker nicht auch zu jenen, die sonst die Ansicht vertreten, in Eritrea sei alles bestens und es gebe gar keine «echten» eritreischen Flüchtlinge?
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  • Benjamin Walther 30.08.2017 18:08
    Highlight Wenn wunderts schon..
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  • Kritisch81 30.08.2017 17:59
    Highlight Eine riesen Schweinerei. 😡
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  • Sille 30.08.2017 17:38
    Highlight tiptop... nur weiter so... und von wegen Transparenz.. ich denke da müssten ein paar Leute mal den Duden konsultieren.... Bin mal gespannt wieviele Leichen Bern noch in seinen Kellern begraben hat und wieviele davon in nächster Zeit ans Tageslicht kommen.
    Nur ist jetzt auch klar, warum die Eriträer nicht zurückgeschickt werden und da soll mir keiner kommen, dass da kein Zusammenhang besteht.
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