Schweiz

Rund 197'000 Pensionierte bezogen 2015 Ergänzungsleistungen zu ihrer Altersversicherung. Bild: KEYSTONE

Ins Altersheim, weil die Rente nicht reicht: 40'000 Senioren kämpfen mit klammen Finanzen

Über 40'000 Haushalte von Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz haben laut Pro Senectute nicht genügend finanzielle Mittel, um ihre Miete zu bezahlen. Grund dafür seien nicht die Mietpreise, sondern nach oben begrenzte Ergänzungsleistungen (EL).

Publiziert: 01.10.16, 05:00 Aktualisiert: 01.10.16, 06:49

Ein Blick auf die Wohnkosten in der Schweiz zeige, dass die Mieten in allen Kantonen ausser Jura und Neuenburg deutlich über den Mietzinsmaxima der EL lägen. Besonders in den Kantonen Zug, Schwyz, Zürich, Nidwalden und Genf sei die Lage akut.

Für eine alleinstehende Person mit EL beträgt die maximal anrechenbare Pauschale für die Bruttomiete 1100 und für ein Ehepaar 1250 Franken.

«Uns sind Beispiele bekannt, wo noch rüstige Pensionierte ins Altersheim eintreten, weil sie ihre Wohnung nicht mehr bezahlen können»

Zum Sparen gezwungen

Betroffene EL-Bezüger müssten die Differenz zwischen den plafonierten Mietkosten und der effektiven Miete beispielsweise beim Essen und den Kleidern einsparen. Vielfach würden Senioren auch auf soziale Aktivitäten verzichten oder sich verschulden.

«Uns sind Beispiele bekannt, wo noch rüstige Pensionierte ins Altersheim eintreten, weil sie ihre Wohnung nicht mehr bezahlen können», äusserte sich Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute, dazu. Da bestehe dringender Handlungsbedarf.

Das Ziel der EL sei eigentlich, Senioren, die eine zu tiefe Rente haben, ein Leben in Würde und ohne finanzielle Sorgen zu ermöglichen.

Lösung vom Bundesrat auf dem Tisch

Gemäss Pro Senectute hat der Bundesrat bereits 2014 einen Vorschlag zur Anpassung der Mietzinsmaxima vorgelegt. Dieser beinhalte eine Erhöhung der Maxima sowie die Einführung differenzierter Beträge: solche für Grosszentren, für mittelgrosse Städte und für ländliche Gebiete.

Die Vorlage sei in Bern aber momentan blockiert, weil eine Mehrheit der zuständigen Kommission des Nationalrats die Gesetzesänderung in die anstehende Gesamtreform der EL integrieren möchte.

Rund 197'000 Pensionierte bezogen 2015 Ergänzungsleistungen zu ihrer Altersversicherung. Pro Senectute stützt ihre Angaben unter anderem auf eine 2015 vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) und Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) publizierte Analyse zur Wohnversorgung in der Schweiz. (wst/sda)

Hol dir die catson-App!

Die flauschigste App der Welt! 10 von 10 Katzen empfehlen sie ihren Menschen weiter.
73 Kommentare anzeigen
73
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • koks 02.10.2016 11:41
    Highlight die ironie an der sache ist, dass immobilien in der schweiz (und generell vermögen in der schweiz) in den händen von pensionierten liegen. es gibt also ärmere alte, die werden von anderen alten - jenen die immobilien vermieten - ausgepresst.
    6 0 Melden
    600
  • Closchli (ehem. T...) 01.10.2016 18:27
    Highlight Ich habe meine 1. Unabhängigkeit in einem Studio erlebt. Ich würde mir wünschen meine Unabhängigkeit auch bis zuletzt behalten zu dürfen, sofern vor allem der Kopf mitmacht. Warum Menschen nur aus Kostengründen ins Altersheim schicken, die das eigentlich nicht wollen. Ich brauche in dem Alter keine Villa. Ich möchte aber auch entscheiden können wann ich aufstehen oder schlafen gehe und nicht auf Einsatzplanung des Personals, weil es nicht anders geht, angewiesen sein. Selbständigkeit würde so gesehen Personal und Kosten sparen und etwas "Menschenwürde" würde erhalten bleiben.
    9 0 Melden
    600
  • banda69 01.10.2016 13:28
    Highlight Jeder, der sagt es sei nicht genügend Geld vorhandenn, lügt.

    Es fehlt an Willen und Bescheidenheit.
    13 9 Melden
    600
  • Butschina 01.10.2016 12:41
    Highlight Ist bei der IV das selbe. Für eine rollstuhlgängige Wohnung rechnet die EL für Alleinlebende CHF 1400.-
    Wo man so eine an passender Stelle (gute ÖV, Einkaufsmöglichkeiten) findet ist mir ein Rätsel. Die Wohnung braucht eine gewisse Grösse damit man mit dem Rollstuhl zwischen den Möbeln durchkommt. Ich zahle monatlich CHF 400.- aus meinem Lebensunterhalt von der IV an die Wohnung. Ich schaffe es mich nicht zu verschulden, aber mit meinen Freunden weg gehen ist selten, das liegt einfach nicht mehr drin. Die Preise welche angerechnet werden sind seit mindestens 16 Jahren gleich. Die Mieten nicht
    18 0 Melden
    600
  • deleted_420198696 01.10.2016 12:01
    Highlight Mein Schwiegervater MUSS in einem Pflegeheim leben.

    Wir haben das mehrfach durchgerechnet und durchrechnen lassen. Mit weniger als der Hälfte von dem, was an's Pflegeheim zugeschossen wird, könnte man ihn, inkl. professioneller Unterstützung, daheim pflegen. Alle wären einverstanden und würden gerne mithelfen. Und ihm ginge es sicher (!) besser. Aber nein, der Staat unterstützt solche Fälle nicht daheim, sondern nur im viel teureren Pflegeheim.

    Das ist bösartiger Irrsinn von weltfremden, geldgeilen, ignoranten Politikern. Und bösartiges Verschleudern unserer Steuergelder.
    37 4 Melden
    • deleted_904825345 02.10.2016 02:47
      Highlight 100% einverstanden, Rhabarber.
      6 1 Melden
    600
  • elivi 01.10.2016 11:45
    Highlight Ich weiss man geht nicht gern ins altersheim... Aber es gibt auch sehr gute ... Oder man nennt es nicht mehr altersheim sondern wohngemeinschaft für senioren. Wir reden hier ja von senioren die sehr gut selbstständig leben. In ner WG mit eigenem Zimmer aber geteilter Küche und vielleicht Bad nenne ich nicht unwürdiges leben .... So leben sehr sehr viele Leute in der Stadt die vollzeit arbeiten. Jetzt zu sagen man hat besseres verdient weil man länger gearbeitet hat lösst keine Probleme.
    10 4 Melden
    600
  • deleted_975163467 01.10.2016 11:16
    Highlight Für das Leben reichts nicht mehr.....aber ihr wisst schon dass Altersheime mit Betreuung, unverschämt teuer sind. Wie geht das also auf?? Bezahlt ja dann auch der Staat, dann lieber gleich höhere Renten, kommt billiger.

    Ich für meinen Teil, falls ich so alt werde, bin hier weg sobald die Rente kommt!
    25 1 Melden
    600
  • walsi 01.10.2016 11:16
    Highlight Ich merke die Entrüstung hier im Forum ist gross. Wenn es aber daran geht die AHV u. das BVG zu reformieren falle dann alle wieder auf die Sprüche der Banken und Versicherungsbranche herein. Wenn man die AHV stark ausbauen und dafür das BVG abschaffen würde könnte man viel kosteneffizienter wirtschaften. Sprich für jeden eingezahlten Franken gibt es mehr Rente als heute.
    25 2 Melden
    • deleted_904825345 01.10.2016 11:32
      Highlight Eine höhere Rente ändert nichts am Limit für Mieten ber EL. Im Gegenteil, wenn mehr Rente ausbezahlt wird, z.B. 70 Franken, werden die EL um 70 Fr. reduziert, da diese ja eben ergänzend sind...

      Und klar, mit stark ausgebauter Rente ohne BVG gäbs mehr Umverteilung. Dann würden besser verdienende aber im Alter den Lebensstandart nicht mehr halten können, weil es nur für die ärmeren mehr Rente gäbe...
      6 7 Melden
    600
  • Phrosch 01.10.2016 10:42
    Highlight Es wird Zeit, in der Altersvorsorge den Ausgleich zwischen arm und reich zu verbessern. Heute bekommen die mit den kleinsten Löhnen deshalb kaum PK und die tiefste AHV. Ergänzungsleistungen machen das Zuwenig wett. Die Reichen haben viel verdient, grosse PK, dritte Säule und Vermögen, dazu die grösste AHV. Da müsste irgendwo ein Umkehrmechanismus einsetzen, um das ein wenig fairer zu gestalten.
    24 5 Melden
    • atomschlaf 01.10.2016 11:12
      Highlight @Phrosch: Diesen Mechanismus gibt es bereits. Bei der AHV wird heute schon massiv von oben nach unten umverteilt, denn während die maximale AHV-Rente recht tief ist, sind die Beiträge nach oben unbegrenzt.
      15 3 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2016 11:18
      Highlight Das ist schlicht und einfach frei erfunden.

      Der AHV Abzug ist für alle gleich. Die ausbezahlte Versicherungsleistung bewegt sich von CHF 1175 - 2350.-

      Also:

      ich verdiene 1'000'000, ich erhalte max 2350.-

      Ich verdiene mind. 14'000, ich erhalte min. 1175.-

      Kurz: die allermeisten von uns zahlen mehr ein, als Sie je erhalten.

      Wo ist da Dein Problem?
      8 6 Melden
    • deleted_904825345 01.10.2016 11:37
      Highlight Zudem ist es auch ein berechtigtes Anliegen, den Lebensstandard, den ich mir im Leben erarbeitet hatte im Alter halten zu wollen. Das wird gerade für Gutverdienerinnen (nicht Superreiche) schwierig, wenn die Private und berufliche Vorsorge eingeschränkt wird.

      Dass die AHV bereits massiv umverteilt, wurde zurecht schon erwähnt.
      9 3 Melden
    600
  • Malu 81 01.10.2016 10:21
    Highlight Ist leider eine Tatsache. Mit der obligatorischen
    Altersversorgung werden wir einmal keine grossen Sprünge machen. Das Leben in der
    Schweiz ist teuer. Warum baut die Schweiz nicht Altersheime in Deutschland oder für die
    abenteuerlustigen Senioren in Übersee eine
    altersgerechte Residenz mit Pflege Möglichkeit?
    Je nach Klima würden die Beschwerden des
    Alters gelindert.
    13 8 Melden
    • barbablabla 01.10.2016 11:02
      Highlight Vieleicht weil die Rentner hier bleiben vollen bei familie und freunde???
      Z.B. Enkelkinder betreuen,.es geht ja nicht darum sie ins Ausland zu schicken, sondern um ihnen hier einen Lebenstandart zu ermöchlichen der ihrer Würde entspricht.
      18 0 Melden
    • sowhat 01.10.2016 17:24
      Highlight Au ja, grandiose Idee, schafft die Alten aus... Das gibt eine junge dynamische Schweiz....
      *Ironie off*
      8 1 Melden
    • Malu 81 01.10.2016 18:11
      Highlight Es geht überhaupt nicht um das abschieben. Viele Senioren sind viel unterwegs.
      Ich kenne welche, denen geht das hüten der Enkel auf den Wecker. Es gibt auch
      Leute die auf die lieben Verwandten pfeifen. Das Klima in Mexico ist gut für die Gelenke. Alters WG s sind von mir aus
      in der Schweiz schon längst fällig. Aber
      da muss sich die Mentalität der Leute
      noch ein wenig ändern.
      2 1 Melden
    • sowhat 01.10.2016 19:37
      Highlight Malu, es macht einen gewaltigen Unterschied ob rüstige Senioren, die es sich leisten können freiwillig unterwegs sind, ob sie sich die Alters-WG leisten können (ja noch ist das nicht billiger als allein zu wohnen) oder ob wir von Senioren sprechen, denen die Schweiz im Ausland Altersheime bauen soll weil sie dort günstiger zu betreiben sind als hier und weil der Lebensunterhalt dort günstiger ist. Das ist für mich gelinde gesagt pervers. Dann zieh ich lieber vorher aus und finanzier das gewünschte Land mit Steuern, bis ich so alt bin, dass ich in Rente geh.
      Und ich wünsche mir im Alter eine WG
      5 0 Melden
    600
  • Aliyah 01.10.2016 09:49
    Highlight Wäre es für rüstige Rentner nicht die Idee einen Wohnblock zu bauen in dem nur Rentner wohnen. So haben sie die chance auch in hohem alter noch einigermassen selbstständig zu leben (mit anderen alteren Semestern umgeben) und nicht aufgrund finanzieller sorgen in ein Heim gehen zu müßen wo Ihnen der letzte Funke s/s und Würde geklaut wird. Zudem müssen diese sich ja dort mit Rentnern umgeben welche das wirklich nötig haben und Pflege brauchen. So was schlägt doch auf die Psyche!
    Ich könnt noch ewig weiterschreiben....
    20 3 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2016 11:20
      Highlight Gibt es schon: man nennt es Altersheim. Ab 70 bist Du hingegen Pflegebedürftig, da reicht ein Wohnblock ohne Pflegepersonal nicht mehr.

      Zudem wir sprechen von Menschen, die dann 20, 30 Jahre in einem 1 Zi. Studio leben sollen. Woow 😑
      9 5 Melden
    • deleted_904825345 01.10.2016 11:39
      Highlight Was soll an einem Wohnblock nur mit Rentnern günstiger als an irgend einer Wohnung?
      9 2 Melden
    • deleted_420198696 01.10.2016 11:40
      Highlight Ab 70 bist du pflegebedürftig?
      Meine Mutter ist 80 und null pflegebedürftig. Im Gegenteil. Sie hilft immer noch anderen. Meine Grosseltern wurden fast 100 und waren nie pflegebedürftigt. Haben sogar bis zum letzten Tag gearbeitet.
      13 2 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2016 12:09
      Highlight Das finde ich wunderbar Rhabarber. Ehrlicherweise musst Du aber anerkennen, das altersbedingte Gebrechen ab 70 stark zunehmen. Sei es Alzheimer oder Parkinson.
      9 1 Melden
    • deleted_420198696 01.10.2016 12:28
      Highlight Gesundheitliche Einschränkungen nehmen sogar schon ab 50 zu. Klar. Mir hat nur nicht gepasst, dass du das so allgemein formuliert hast. Als wäre jeder ab 70 automatisch pflegebedürftig :-)
      6 0 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2016 12:54
      Highlight Das stimmt natürlich. Da geb ich Dir vollumfänglich recht
      5 0 Melden
    600
  • Swissclimber 01.10.2016 09:34
    Highlight Sorry, aber das kann es wirklich einfach nicht sein! Das Leben lang arbeitet man hart, um sich dann in der Rente mit finanziellen Sorgen konfrontiert zu sehen. Wenn es um Hilfe für andere Staaten und Menschen geht, da heisst es immer, dass wir uns das ja leisten können. Die eigenen Bürger, welche notabene hier in der Schweiz alles aufgebaut haben, lässt man hängen!
    66 5 Melden
    • atomschlaf 01.10.2016 10:26
      Highlight Die lassen sich selber hängen. Siehe Abstimmung vom letzten Wochenende.
      35 7 Melden
    • Monti_Gh 01.10.2016 10:29
      Highlight Die eigenen Bürger werden von den sog. bürgerlichen Parteien verraten. Sie stellen die Minderheit in diesem Land.
      Diese sog. bürgerlichen Parteien machen Politik für die Reichsten 10%. Immer mehr Steuererleichterung.
      Diese sog. bürgerlichen Parteien betreiben eine Politik gegen die Mieter.
      Die Liste ist noch lang.

      41 3 Melden
    • Hoppla! 01.10.2016 10:29
      Highlight Da stimme ich dir zu. Nur, wer das ganze Leben hart gearbeitet und sich weitergebildet hat, profitiert dann auch von einer mehr oder weniger gut gefüllten Pensionskasse. Und die 3. Säule darf man auch füttern.

      Da frage ich mich dann schon wie es so weit kommen kann.

      So nebenbei bemerkt lässt der Bund jährlich 10 Milliarden für die AHV springen. Nichts und hängen lassen stimmt einfach nicht!
      6 16 Melden
    • walsi 01.10.2016 11:10
      Highlight @Monti: Aber die älteren sind es doch die mehrheitlich bürgerlich wählen. Wie sagt man so schön: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.
      17 6 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2016 11:24
      Highlight Das liegt daran, dass die 2. Säule erst sehr spät obligatorisch wurde. Mit 40 kannst Du nicht mehr ausreichend Kapital fürs Alter ansparen.

      Das zB werden 10'000ende von coolen Kreativen (Werber, Grafiker usw) auch noch feststellen.

      Mit 30 sollte man +/- 100'000 auf dem 2 Säule Konto haben. Sonst wirds sehr knapp
      14 0 Melden
    • walsi 01.10.2016 11:35
      Highlight @Hierundjetzt: Was mache ich mit 1 Mio. wenn ich dank der Inflation ich dafür nur noch ein Brot kaufen kann? Findest du übertrieben? Das gab es schon einmal. Unwahrscheinlich, dass das wieder passiert. Das hat man 1985 über den Mauerfall auch gedacht, unwahrscheinlich, dass das passiert. Wir wissen nicht was in 5 Jahren sein wird, wie wollen wir uns denn auf etwas was erst in 40 Jahren ist sicher vorbereiten?
      3 2 Melden
    • deleted_904825345 01.10.2016 11:43
      Highlight Daran hätte die AHV Initiative nichts geändert... Denn 70 Fr. mehr AHV bedeuten ganz einfach 70 Fr. weniger ERGÄNZUNGSleistungen. Nur jene, die von selber über das EL Minimum kommen, hätten profitiert. An den maximalen Mietzinsen, die bezahlt werden aber unter den ortsüblichen Mieten liegen, hätte die letze Abstimmung noch weniger geändert...
      4 4 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2016 12:14
      Highlight Walsi, Dein Argument blendet die Tatsache aus, dass due AHV der Teuerung angepasst wird. Zudem kann ich mich nicht erinnern, dass die CH je eine Inflationsrate von über 4% hatte. Wir leben weder in Simbabwe 79,600,000,000% (!!) noch in Deutschland der 20ger Jahre 😉
      3 0 Melden
    • sowhat 01.10.2016 17:34
      Highlight Ach ja, das waren also dle Älteren die die Abstimmung entschieden haben? Was hab ich nur für ein ungewöhnliches Umfeld....da sind es eher die Jüngeren die konservativ stimmen.. Und bitte lest dann auch nochmal die Kommentare der vielen Jungen hier zum Thema AHV+. 😤😤 dann könnt ihr fröhlich weier behaupten, dass die Alten cchuld sind.? Sorry, aber so langsam fängts mich echt an zu ärgern was ich hier lese 😥
      6 0 Melden
    600
  • SVARTGARD 01.10.2016 09:05
    Highlight Das es so etwas Heute noch gibt.
    8 10 Melden
    • atomschlaf 01.10.2016 10:25
      Highlight Was willst Du uns mit diesem Bild sagen?
      Dürfte wohl kaum ein Altersheim in der Schweiz sein und hat somit nichts mit dem Thema des Artikels zu tun.
      19 5 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2016 11:24
      Highlight Tolles Bild aus Rumänien der 90ger Jahre.

      Und jetzt?
      10 2 Melden
    600
  • pamayer 01.10.2016 08:55
    Highlight Die einzige vertretbare Lösung heisst länger arbeiten und tiefere renten.
    Oder?! Das ist docheuer ziel, werte bürgerliche!
    39 10 Melden
    • atomschlaf 01.10.2016 14:16
      Highlight Das hat wenig mit bürgerlich, aber viel mit Mathematik und Demographie zu tun.
      Wenn die Leute bei konstantem Rentenalter immer älter werden und gleichzeitig die Menge der Beitragszahler stagniert oder sinkt, dann muss man irgendwo schrauben, sonst bricht das System irgendwann mal zusammen, bzw. ist nicht mehr finanzierbar.
      6 6 Melden
    600
  • Bongalicius 01.10.2016 08:41
    Highlight Wenn etwas gegen die hohen Mieten getan werden würde, wäre der ganzen Bevölkerung geholfen. Die Aufstockung der EL hingegen, wäre nur eine weitere Stufe im Teufelskreis der Verteuerung.
    23 8 Melden
    • atomschlaf 01.10.2016 10:28
      Highlight Was man gegen hohe Mieten tun kann?
      - Bauvorschriften vereinfachen und vereinheitlichen --> tiefere Baukosten
      - Mehr Land einzonen --> höheres Angebot --> tiefere Preise für Bauland
      - Höher bauen --> Landkosten können auf mehr Wohnungen umgelegt werden
      - Zuwanderung begrenzen

      Immer noch dafür?
      11 9 Melden
    • deleted_904825345 01.10.2016 11:46
      Highlight Atomschlaf, ja. Ausser dass mehr Land eingezont werden soll.
      3 5 Melden
    • Bongalicius 02.10.2016 09:48
      Highlight @Atomschlaf: Das vermehrt in die Höhe gebaut werden muss ist in einer +8 Mio Schweiz ein Muss, wenn man gleichzeitig viele Natur- und Grünflächen bewaren will.
      Der Traum dass jede Familie sein Einfamilienhaus beziehen kann ist ausgeträumt.
      1 0 Melden
    • deleted_904825345 02.10.2016 10:42
      Highlight Bongalicius, warum wird nicht hinterfragt, ob wir tatsächlich eine 8 Mio Schweiz werden mussten und warum weiteres BEv.Wachstum ein MUSS sein soll???
      3 0 Melden
    • Bongalicius 02.10.2016 15:25
      Highlight Zaafee, Der Wohlstand eines Landes wird grösstenteils am BIP gemessen. Je höher dieser ist, umso besser geht es der Bevölkerung. Um das schweizer Niveau zu halten und unter den wohlhabendsten Flecken auf der blauen Kugel zu zählen braucht es von der wirtschaft viel Leistungsfähigkeit. Diese wird einerseits durch fortschreitende Innovation getrieben, andererseits durch Arbeit. Bei der Arbeit kann man zwei Wege gehen.
      1. Jeder einzelne Arbeitet immer mehr, was die wenigsten wollen.
      2. Die Arbeit wird auf mehr Köpfe verteilt - einzige Lösung ist die Zuwanderung oder Steigerung der Geburtenrate.
      0 2 Melden
    • deleted_904825345 02.10.2016 20:58
      Highlight Bongalicius, da haben Sie etwas falsch verstanden. Indien hat ein viel höheres BIP als die CH und ist trotzdem weit weniger wohlhabend. Relevant ist das BIP / Kopf, welches seit Einführung der PFZ kaum mehr steigt. Das BIP pro Kopf hängt vor allem an der Effizienz und Wertschöpfung der Arbeit jedes einzelnen, weniger am Aufwand für die Arbeit. Was Sie mit Zuwanderung oder Geburtenüberschuss vorschlagen, bläht das System auf, ohne dem einzelnen Vorteile zu bringen...
      4 0 Melden
    600
  • walsi 01.10.2016 08:38
    Highlight Ich glaube, dass es das wirklich gibt, aber ich glaube nicht, dass das ein Massenphänomen ist. Wenn ich bei Immoscout nur mal auf die Schnelle suche finde ich über 1'000 Wohnungen in der Schweiz mit 2 oder mehr Zimmern die weniger als 1'100.--/Mt. kosten. In der Stadt St. Gallen, nicht Aglo, sind es aktuell 61 Whg. Das es in Zürich oder Basel das nicht gibt ist mir schon klar, manchmal muss man auch Kompromisse eingehen. Man kann nicht alles haben.
    12 39 Melden
    • Posersalami 01.10.2016 09:51
      Highlight Dann muss ich als Rentner also umziehen, nur weil Hauseigentümer ihren Rachen nicht voll genug bekommen? Ich will auch die EL nicht aufgestockt sehen, weil ich nicjt deren völlig überissene Rendite bezahlen will. Der Staat muss nur endlich mal die vorgeschriebene Maximalee ditr durchsetzen. Dann sinken sofort flächendeckend die Mieten um 3,4 oder 5%. Sozialen Wohnungsbau muss man auch mehr fördern.
      20 3 Melden
    • wir sind alle menschen 01.10.2016 09:59
      Highlight aber vergleichen sie dabei auch gleich die steuern und die kk kosten sowie, für alte menschen wichtig, die gesundheitsversorgung...

      man muss das gesamt bild und kosten auch miteinbeziehen.
      10 0 Melden
    • Too Scoop 01.10.2016 10:18
      Highlight ... Klar, die Wohnung im 4. STOCK ist Wohl günstig genug, nur kommen Herr und Frau Ichbinalt mit den Treppen nicht mehr zu Recht etc. Der Preis einer Wohnung ist lange nicht das einzige Kriterium.
      27 0 Melden
    • Yelina 01.10.2016 10:30
      Highlight Zudem kann ein Rentner auch nicht unbedingt in jede günstige Wohnung umziehen, z.B. 5. Stock ohne Lift, oder zu weit weg vom ÖV-Anschluss.
      26 0 Melden
    • walsi 01.10.2016 11:08
      Highlight @Posersalami: Sie müssen sich einfach folgende Frage stelle. Bin ich für die frei Marktwirtschaft oder dagegen? Wenn ja, dann müssen sie damit leben, dass die Mieten an bevorzugten Lagen höher sind. Wenn nein, dann frage ich Sie welches System sie möchten? An alle anderen die argumentieren, dass nicht jede Wohnung Rentner freundlich ist. Teure Infrastruktur wie ein Fahrstuhl treiben die Kosten und somit die Mieten in die Höhe. Zentral, gut erschlossene, Objekte Kosten mehr als am Rand, folglich steigen die Mieten. Entweder reformieren wir unser System oder lernen damit zu leben.
      3 9 Melden
    • lilie 01.10.2016 11:29
      Highlight Dazu kommt, dass man schlecht von jemanden, der ein Leben lang in einer bestimmten Region gewohnt hat, plötzlich verlangen kann, zum Lebensabend hin wo ganz anders hinzuziehen, nur weil es dort billig ist, in seiner Heimatregion aber nicht.

      Finde ich persönlich ein Unding.
      15 2 Melden
    • atomschlaf 01.10.2016 14:22
      Highlight @walsi: Ein Lift ist heute in einem Mehrfamilienhaus eigentlich Standard und hat nur geringen Einfluss auf die Miete.
      Mietpreistreiber Nummer eins ist und bleibt die weiterhin hohe, primär zuwanderungsbedingte Nachfrage, auch wenn das nicht ins ideologische Weltbild gewisser Kreise passt.
      8 2 Melden
    • Closchli (ehem. T...) 01.10.2016 14:39
      Highlight Ich gehöre zu einer Generation die geglaubt hat, wir tun was für unser Rentenalter. Nicht jeder verdient soviel um in 3. Säule einzubezahlen. Am Ende bist du der Esel im Umzug. Die Jüngeren wird es noch schlimmer treffen. Hauptsache diejenigen die uns abzocken, verdienen daran und müssen sich keine Sorgen über ihre Rente machen. Fazit: du hast einbezahlt, wirst zum Wohle der Sozialpotiliker über den Tisch gezogen und kannst dich am Ende noch dafür schämen alt zu werden, oder halt Einsicht zeigen und die Konsequenzen daraus ziehen und Shareholder glücklich machen. Und nein ich bin NICHT SVP!!
      4 1 Melden
    • lilie 01.10.2016 15:14
      Highlight @tabourettli: Die Situation älterer Menschen, die sich kaum noch etwas leisten können, obwohl sie ein Leben lang gearbeitet haben, beelendet mich. Das ist nicht recht!

      Den Zusammenhang mit den Abzockern hab ich jetzt aber nicht begriffen. Wer profitiert von tiefen Renten? Die sind ja gesetzlich festgelegt, da kann niemand jemand anderem was wegnehmen. Oder?

      Oder liegts an den zu tiefen Löhnen, die dann zu wenig Altersguthaben ansammeln?
      5 0 Melden
    • Closchli (ehem. T...) 01.10.2016 15:48
      Highlight @Lilie Tiefe Löhne heisst tiefere Rente. Von den tiefen Löhnen profitieren Arbeitgeber, die dann Ü-50 entlassen, weil sie weniger Arbeitgeberbeiträge zahlen wollen. Ich meine aber mit abzocken die PK's die mit unserem Geld an der Börse spielen. Bei Gewinn davon profitieren und nichts weitergeben, bei Verlust dann jammern und tiefere Umwandlungssätze durchsetzen, weil too big to fail. Die werden von der Politik geschützt. Wir haben dann das Nachsehen. Negativzinsen? Muss ich mich für das war ich erarbeitet habe noch entschuldigen und es unter der Matratze verstecken um Banken zu schützen?
      5 2 Melden
    • Closchli (ehem. T...) 01.10.2016 16:21
      Highlight @Lilie Dass es uns besser geht als viele Menschen in 3.Weltländer weiss ich auch. Wäre es dann besser, wenn wir auf dasselbe Niveau herabgestuft werden. Werden die dann in der 3. Welt etwas davon haben? Wohl kaum! Ich liebe Statistiken die besagen, dass CH-Bürger durchschnittlich Mio. auf dem Bankkonto haben. Ich suche sie noch heute. Aber als Tourist wirst du an solche Aussagen gemessen und als Kapitalist beschimpft und am Ende schämt man sich überhaupt das Privileg zu nutzen reisen zu dürfen, und tröstet sich mit dem Gedanken, der "Beschimpfer" verdient sein Geld mit den "Touris"
      0 1 Melden
    • lilie 01.10.2016 16:33
      Highlight @tabourettli: Die derzeitige Zinslage ist tatsächlich eine Katastrophe! Da haben uns die Spekulanten ganz schön was eingebrockt.

      Ich hoffe sehr, dass Sie nette Menschen um sich herum haben, die auch mal aushelfen, damit es für das Nötigste reicht!

      Aber man ist halt doch lieber unabhängig...
      3 0 Melden
    • Closchli (ehem. T...) 01.10.2016 17:04
      Highlight @Lilie So schlimm ist es nicht. Ich habe "noch" einen Job und bin unabhängig. Aber die Perspektive in die "Abhängigkeit" zu rutschen ist halt nicht so abwegig. Bisher bin ich ohne "fremde" Hilfe zurecht gekommen, und gehöre zu denen die sagen, ich muss und darf nicht auf dem Buckel der Allgemeinheit leben. Die Frage ist eher ob man es auch bis zum Ende durchziehen kann oder halt irgendwann tatsächlich durch die Umstände zu Unselbständigkeit gezwungen wird. Ich möchte lieber vorher einen Abgang haben als das erleben zu müssen und Menschen damit belasten die nichts dafür können.
      1 1 Melden
    • lilie 01.10.2016 17:21
      Highlight @tabourettli: Das ist nur allzu verständluch. Ich habe auch immer gehofft, ohne fremde Hilfe durchs Leben kommen zu können. Irgendwann war ich dann gezwungen, in den sauren Apfel zu beissen und mich in Abhängigkeit zu begeben.

      Kein Zuckerschlecken!

      Andererseits nicht ganz so schlimm wie vermutet. Ich setze alles daran, so selbständig wie möglich zu bleiben.
      4 0 Melden
    • lilie 01.10.2016 17:29
      Highlight @tabourettli: Ja, Vorurteile gegenüber den reichen Schweizern gibts allenthalben. Da gibts dann 3 Möglichkeiten:

      1. Man ist kein Millionär und leistet sich trotzdem was und muss sich dafür auch noch rechtfertigen.

      2. Man ist arm und muss sich dafür rechtfertigen, dass man aus der reichen Schweiz kommt und sich trotzdem nichts leisten kann.

      3. Man ist Millionär und muss sich dafür rechtfertigen, dass man reich ist.

      Aber wir sollten uns nicht durch Geld oder den Mangel daran den Charakter verderben lassen. In erster Linie sind wir alle Menschen und sollten uns alle gegenseitig respektieren!
      5 0 Melden
    • sowhat 01.10.2016 17:44
      Highlight Zum Thema Umzug im Alter bitte auch bedenken, dass man als Rentner denkbar unattraktiv ist für Vermieter. Die wollen auch für die günstigen Wohnungen lieber Mieter die voll im Berufsleben stehen und ein entsprechendes Gehalt bei unbefristetem Arbeitsvertag vorweisen können. Oder habt ihr nocch nie erlebt, wie sich Vermieter bei Arbeitgebern eine Referenz einholen?
      3 1 Melden
    • Yelina 01.10.2016 17:46
      Highlight tabourettli, nur kein falscher Stolz, Ergänzungsleistungen stehen Ihnen zu, wenn sie mehr Ausgaben als Einnahmen haben, obwohl Sie eine Rente beziehen. Sie haben sicherlich schon selbst viel für die Allgemeinheit bezahlt im Laufe Ihres Lebens!
      6 0 Melden
    600
  • lilie 01.10.2016 08:07
    Highlight Das ist wirklich ein Missstand, der behoben werden muss.

    Was ich nicht verstehe: Wie kann der finanzielle Engpass umgangen werden, indem die Betroffenen in ein Altersheim umziehen? Ich dachte, das Altersheim müsse zum grössten Teil selber finanziert werden. Oder können dann höhere Beträge von den EL bezogen werden?

    In dem Fall wäre es ja blödsinnig, weil das den Staat mehr kostet als wenn ein/e rüstige/r Rentner/in in seiner/ihrer Wohnung bleibt.
    40 1 Melden
    • Yelina 01.10.2016 08:24
      Highlight Wenn der Rentner ins Altersheim zieht, bezahlt die EL den Aufenthalt dort. Und die Einbusse zwischen maximalem Mietbetrag der EL und effektiver Miete fällt für den Rentner weg.
      43 0 Melden
    • atomschlaf 01.10.2016 08:40
      Highlight Danke Yelina! Solche wesentlichen Informationen würde ich mir eigentlich im Artikel wünschen.

      Ich hatte nämlich auch nicht verstanden, was der Umzug ins Altersheim finanziell bringen soll, da die Heime normalerweise recht teuer sind.
      26 0 Melden
    • Too Scoop 01.10.2016 10:29
      Highlight ... Diese Theorie geht aber auch nur im Fall eines normalen Einzugs, ohne gesundheitliche Probleme. Plätze in Alters-u. Pflegeheimen sind generell je nach Gemeinden und Kantone unterschiedlich. So sind die meisten Institutionen mit Wartelisten bis Jahre voraus, ausgebucht. Aufgenommen werden Menschen aus somatischen Gründen und nicht weil die Wohnung zu teuer ist. Denn der Aufenthalt bringt auch noch Extrakosten. Eine Wohnung ist im Vergleich sicher billiger als ein Zimmer im Altersheim. Diese Rechnung geht so nicht auf.
      9 0 Melden
    600
  • Töfflifahrer 01.10.2016 07:22
    Highlight Ja ihr Politiker, dann nehmt endlich den Finger aus dem Allerwertesten und baut eine Zwischenlösung!
    43 5 Melden
    • banda69 01.10.2016 09:55
      Highlight @töffli - die machen lieber politik gegen gefühlte 10 burkaträgerinnen und senken die steuern für reiche.
      34 4 Melden
    • Zarzis 02.10.2016 09:34
      Highlight Was soll die Politik tun, wenn dann die Wähler an der Urne genau das alles Versenken.
      Und das seit Jahren!
      2 0 Melden
    600

Nach Kritik an Skiabos zu Dumpingpreisen – oberster Seilbahnen-Chef lobt Saas-Fee

Die Crowdfunding-Aktion mit Dumpingpreisen aus Saas-Fee kommt beim obersten Seilbähnler Ueli Stückelberger gut an. Der Walliser Skiort verlängert derweil seine Aktion.

Für diesen Winter bietet die Bergbahngesellschaft Saas-Fee ihre Saisonabos für 222 Franken an – sofern 100'000 davon bestellt werden. Dafür hagelte es bereits von allen Seiten in der Branche Kritik. Nun erhält der Walliser Skiort Schützenhilfe von oberster Stelle.

In einem Interview mit dem «St.Galler Tagblatt» bezeichnet Ueli Stückelberger, Direktor des Verbandes Seilbahnen Schweiz (SBS), die Aktion als «innovativ und mutig». Man könne Saas-Fee keinen Vorwurf machen, auch wenn das …

Artikel lesen