Schweiz

WEF 2016: Die ganz grossen Namen fehlen auf der Gästeliste und Nordkorea wurde wieder ausgeladen

13.01.16, 12:30

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) wird in diesem Jahr etwas weniger prominent besetzt sein als die Ausgaben der letzten Jahre. Von den G7-Staaten entsenden kommende Woche einzig Grossbritannien und Kanada ihre Regierungsschefs nach Davos.

Zu den grossen Abwesenden zählen etwa die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, wie aus der Liste bestätigter Teilnehmer hervorgeht, die das WEF am Mittwoch in Cologny GE veröffentlichte. Auch die Staatschefs von China, Russland und Japan werden in Davos abwesend sein.

Nordkoreaner ausgeladen

Dass US-Präsident Barack Obama kommende Woche nicht in die Schweiz reisen würde, war erwartet worden. Dennoch werden die USA eine hochrangige Delegation nach Davos schicken: Bereits bestätigt ist Aussenminister John Kerry, zudem dürfte nach Angaben der US-Botschaft in Bern auch Vizepräsident Joe Biden zugegen sein.

Entgegen ersten Meldungen wird keine nordkoreanische Delegation am WEF teilnehmen. Nach einem Atomtest im Januar lud das WEF das kommunistisch regierte Land wieder aus.

Trotz der vielen Abwesenden werden noch immer Staats- und Regierungschefs aus mehr als 40 Ländern mit von der Partie sein. Neben dem britischen Premierminister David Cameron und Kanadas Regierungschef Justin Trudeau wird auch der Bundesrat in corpore nach Davos reisen.

«Vierte industrielle Revolution»

Die 46. WEF-Jahrestagung widmet sich der «Bewältigung der vierten industriellen Revolution». Darunter versteht das WEF die rasant fortschreitende technologische Entwicklung des Internets, leistungsfähiger Sensoren, künstlicher Intelligenz und des maschinellen Lernens.

«Die vierte industrielle Revolution kam über uns, wie ein Tsunami, und sie kann ganze Existenzen verändern», sagte WEF-Gründer Klaus Schwab vor den Medien in Cologny. Aus diesem Grund wird die IT-Branche an den Panels in Davos stark vertreten, unter anderem Firmen wie Google, Facebook oder Alibaba. Auch das Thema Cyberkriminaltität spielt eine wichtige Rolle, die für die Wirtschaft eine grosse Gefahr darstellt. (whr/sda)

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