Schweiz

Fühlt sich mit seiner Familie in Basel heimisch: Novartis-Chef Joseph Jimenez. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Novartis-Chef Joe Jimenez: «Unsere Forscher sind fast schon zu intellektuell»

Novartis-Chef Joe Jimenez sagt, dass sein Konzern schneller und aggressiver werden muss, wenn es um die Erforschung neuer Medikamente geht.

Publiziert: 21.11.16, 07:48 Aktualisiert: 21.11.16, 09:24

Andreas Möckli und Andreas Schaffner / aargauer zeitung

Joseph Jimenez empfängt im Novartis Campus in Basel in den neuen Räumlichkeiten der Konzernleitung. Die Teppichetage ist nüchtern und schlicht gehalten. Neben der Büros der Chefs gibt es auch zahlreiche Grossraumbüros. Es herrscht geschäftiges Treiben. Jimenez, der Kalifornier, hat die Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump in den USA vor dem Fernseher mitverfolgt. Das definitive Resultat erfuhr er an einer Sitzung früh am nächsten Morgen. Für wen er selber gestimmt hat, verrät er nicht.

Herr Jimenez, waren Sie überrascht, dass Donald Trump gewählt wurde?
Joseph Jimenez: Ja, auch für mich war die Wahl überraschend. Mir war aber klar, dass er gewinnen könnte, sollte das Ergebnis knapp ausfallen. In den USA gibt es viele Trump-Wähler, die ihre Präferenz nicht öffentlich kundtaten. Die Umfrageergebnisse haben deshalb das Lager der Trump-Anhänger unterschätzt.

Viele europäische Politiker suchen verzweifelt Leute mit Kontakt zu Donald Trump. Kennen Sie Ihn?
Nein, ich habe ihn noch nie getroffen.

Sie leben als Amerikaner nun schon seit vielen Jahren in der Schweiz, wo fühlen Sie sich mehr zu Hause, in der Schweiz oder in den USA?
Ich fühle mich mit meiner Familie in der Region Basel sehr zu Hause, ich wohne nun schon seit zehn Jahren hier. Wir besuchen die USA regelmässig, aber wir leben hier.

ABB-Chef Ulrich Spiesshofer hat erst kürzlich den Schweizer Pass erhalten. Streben Sie dies auch an?
Ich müsste mein Schweizerdeutsch deutlich verbessern. Ich glaube, ich würde nie die Prüfung für die Schweizer Bürgerschaft bestehen.

An der Generalversammlung von Novartis sprechen sie jeweils einige Sätze in Deutsch. Besuchen Sie immer noch Deutschkurse?
Ja, das tue ich. Es wird jedes Jahr besser, nur reicht es nicht, um eine Prüfung zu bestehen.

Der Novartis Campus in Basel. Bild: KEYSTONE

Kommen wir zurück zum neuen Präsidenten. Was erwarten Sie von ihm?
Ich bin gespannt, wie sich die neue Regierung positionieren wird, angefangen bei der Gesundheitspolitik bis hin zur Aussenpolitik.

Die Aktien der grossen Pharmakonzerne haben sehr positiv reagiert, auch die Novartis-Titel. Sind Sie auch so optimistisch wie die Investoren?
Ich glaube nicht, dass durch die Wahl gewisse Themen für die Pharmaindustrie nun plötzlich vom Tisch sind. Die Diskussion um Medikamentenpreise wird weitergehen, unabhängig davon, wer Präsident wird. Die Börse geht vermutlich davon aus, dass Trump nicht so direkt auf die Branche Einfluss nehmen wird, wie dies Hillary Clinton getan hätte.

Donald Trump hat während des Wahlkampfs gesagt, er werde die Gesundheitsreform von Präsident Obama rückgängig machen. Nun hat er ankündigt, zumindest gewisse Anpassungen zu machen. Was heisst das für Novartis?
Donald Trump hat betont, dass durch eine Gesetzesänderung nicht plötzlich viele Leute ohne Krankenversicherung da stehen sollen. Was das nun für die Branche heisst, ist schwer abzuschätzen, da wir seine konkreten Pläne noch nicht kennen.

Von aussen hat man den Eindruck, Novartis hangle sich von einem Problem zum nächsten. Derzeit macht ihnen die Augenheilsparte Alcon Probleme, früher waren es Generika oder Impfstoffe. Wieso gelingt es Ihnen nicht, mehr Stabilität ins Unternehmen zu bringen?
Wir sind ein grosser Konzern, die Mehrheit unserer Geschäftsbereiche hat stets gut abgeschnitten. Derzeit ist dies die Pharmasparte, die sich dank neuen Medikamenten stark entwickelt …

… auf der anderen Seite müssen sie grosse Umsatzeinbussen wegen auslaufender Patente hinnehmen.
Das stimmt. Bei den Krebsmedikamenten verzeichnen wir mit dem Leukämiemittel Glivec den grössten Umsatzrückgang wegen des abgelaufenen Patents. Wir verlieren über zwei Jahre einen Umsatz von rund 4.5 Milliarden Dollar. Was ich sagen wollte: Obwohl Alcon lediglich 12 Prozent unserer gesamten Verkäufe ausmacht, erhält die Sparte sehr viel Aufmerksamkeit. Die letzten beiden Jahre waren sehr schwierig, nachdem das Geschäft lange Zeit stets im mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen ist. Wir haben nun Massnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern, auch wenn es, wie anlässlich der Präsentation unserer letzten Quartalszahlen kommuniziert, länger dauert als wir ursprünglich gedacht haben.

Bei Alcon schien es auch an Grundsätzlichem zu mangeln, etwa bei der Lieferstabilität oder der Kundenzufriedenheit. Was lief bei Alcon falsch?
Alle Probleme bei Alcon sind letztlich darauf zurückzuführen, dass wir Rückschläge bei neuen Produkten hinnehmen mussten. So gab es etwa technische Probleme bei einer Intraokularlinse, die unter anderem für Operationen des grauen Stars eingesetzt wird. Hier mussten wir nochmals zurück ins Labor. Auch bei anderen neuen Produkten stellten sich Herausforderungen. Gleichzeitig wollten wir weiter wachsen, weshalb wir die Investition in den Kundendienst etwas vernachlässigt haben.

Novartis-Präsident Jörg Reinhardt sagte kürzlich in einem Interview, für Alcon stünden alle Optionen offen. Damit dürfte auch ein Verkauf gemeint sein.
Die Aussage wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Er sagte, dass Alcon ein wichtiger Geschäftsbereich sei und Novartis bemüht sei, eine Trendwende einzuleiten. Sei dies geschafft, seien alle Optionen offen. Sie sehen also, für uns hat sich die Situation nicht geändert. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Schwachstellen von Alcon zu beseitigen.

Novartis-CEO Joe Jimenez mit Präsidenten Jörg Reinhardt. Bild: KEYSTONE

Um danach zu verkaufen?
Auch die Sparten Impfstoffe, Tiergesundheit und rezeptfreie Medikamente waren starke Geschäftseinheiten. Dennoch sind wir zum Schluss gelangt, diese zu verkaufen oder gegen neue Bereiche einzutauschen. Ich sage damit nicht, dass wir dies auch mit Alcon tun. Aber wie mit jeder Sparte unseres Konzerns müssen wir stets prüfen, ob wir der richtige Besitzer sind. Bei Alcon sind wir im Moment völlig darauf fokussiert, die Trendwende zu schaffen.

Welche Lehren ziehen sich aus dem Fall Alcon?
Wir haben die Unternehmensstruktur verändert. Wir funktionieren nun als ein Unternehmen und nicht mehr wie individuelle Firmen mit einer Holdinggesellschaft in der Mitte. Damit können wir frühe Warnsignale viel rascher erkennen und darauf reagieren.

Eine weitere Baustelle ist der Bereich der Krebsmedikamente. Hier hinken sie der Konkurrenz mit der Lancierung neuartiger Präparate deutlich hinterher. Wieso?
Wir hinken der Entwicklung bei den Immuntherapeutika tatsächlich hinterher. Dies gilt jedoch nur für Medikamente der ersten Generation, die jetzt auf den Markt kommen. Das Problem dieser Generation ist, dass nur rund ein Drittel aller Patienten auf diese Präparate anspricht, also die Krebszellen wirklich vom Körper als fremd wahrgenommen werden . Wir versuchen, dem Körper beizubringen, dass der Tumor nichts im Körper verloren hat und von den sogenannten T-Zellen angegriffen werden soll.

Und wo stehen Sie hier?
Wir verfügen über mehrere Präparate, die sich in der klinischen Entwicklung befinden. Wichtig werden auch Kombinationstherapien, wobei mit mehreren Medikamenten der ersten und zweiten Generation Tumore bekämpft werden.

Trotzdem kann man sich fragen, wie es kommt, dass der zweitgrösste Hersteller von Krebsmitteln diese Entwicklung anfänglich verpasst hat.
Wir haben lange darüber nachgedacht, wieso das passiert ist. Meine Antwort: Unsere Forscher setzen sehr stark auf wissenschaftlich basierte Ansätze. Anstatt genauer zu verfolgen, wieso die Medikamente in Versuche am Menschen erste Erfolge verzeichneten, wollen wir zuerst verstehen, wie die neuen Wirkstoffe genau funktionierten. Andere Firmen haben deutlich früher mit klinischen Tests begonnen. Sie haben sich gesagt, es spielt im Moment keine Rolle, wie die Präparate funktionieren, solange sie wirksam sind.

Die Novartis-Forscher scheuen sich also vor dem Risiko?
Nein, aber unsere Mitarbeiter sind manchmal fast schon zu intellektuell. Sie wollen den Wirkmechanismus bis ins letzte Detail verstehen, erst dann können sie sich für ein neues Mittel begeistern.

Ist das auch der Grund, wieso Sie mit Jay Bradner einen neuen Forschungschef ernannt haben?
Nein. Sein Vorgänger Mark Fishman wurde mit 65 pensioniert.

Aber es wird Jay Bradner Aufgabe sein, die Denkweise in der Forschung in die von Ihnen skizzierte Richtung zu lenken?
Er ist der Richtige für diesen Job. Er ist Onkologe. Er ist aber auch der Meinung, Novartis ist nicht schnell genug, um neue Forschungsbereiche zu verfolgen. Er wird deshalb die Aggressivität der Einheit erhöhen.

Welche Rolle spielt Basel in dieser neuen Organisation?Basel wird eine wichtige Rolle spielen in der Forschung. Wir investieren jährlich über drei Milliarden Franken hier. Wir haben jetzt auch beschlossen, die Forschung im Bereich Biologie in zwei Städten zu konzentrieren. Eine davon ist Basel, die andere Cambridge in den USA.

Der grosse Umbau im gesamten Konzern steht auch im Zusammenhang mit einer neuen Firmenkultur. Ein grosses Problem war die Frage des Marketing und des Verkaufs. Hier haben sie in den USA auch rechtliche Schwierigkeiten erhalten.
Wir machen auch hier Fortschritte. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter an der Verkaufsfront den veränderten Erwartungen der Gesellschaft gerecht werden. Es reicht nicht nur, die Gesetze einzuhalten. Wir müssen auch das Richtige tun. Deshalb haben wir die Art und Weise verändert, wie die Mitarbeiter mit den Ärzten in Kontakt treten. Wir bieten Online-Kongresse an, statt die Einladungen für grosse und teure Medizinerkongresse. Und wir haben das Bonussystem so geändert, dass der Anreiz, einfach Umsatz um des Bonus willens zu machen, stark gesunken ist.

In den USA ist weiterhin ein Verfahren gegen Sie am Laufen wegen Kickback-Zahlungen. Analysten rechnen hier mit Bussen in Milliardenhöhe. Wo stehen sie da?
Wir bestreiten nach wie vor die Vorwürfe, kooperieren jedoch vollständig mit den Untersuchungsbehörden und liefern die erforderlichen Daten. Wir rechnen damit, dass es im Laufe des kommenden Jahres zu einem Gerichtsverfahren kommt.

Ein zentrales Thema in der Industrie ist die Digitalisierung. Wo steht hier Novartis?
Es gibt mehrere Ansätze. So wollen wir etwa mittels Daten erfahren können, wie unsere Medikamente wirken. Die Digitalisierung verändert aber auch die Art und Weise, wie wir Medikamente entwickeln. Wir haben deshalb ein neues Zentrum für die digitale Gesundheit hier in Basel gegründet, das digitale Entwicklungen wie etwa neue Apps vorantreibt. Hinzu kommt ein Team, das sich um die Messung der Wirksamkeit der Medizin ausserhalb der klinischen Forschung kümmert. In beiden Teams arbeiten hochqualifizierte Spezialisten.

Vor einiger Zeit haben Sie eine Kooperation mit Google angekündigt, um eine intelligente Kontaktlinse auf den Markt zu bringen. Kommt das Projekt voran?
Wir verfügen nun über einen ersten Prototypen einer Linse, die automatisch die Sehschärfe einstellt. Wir gehen davon aus, dass wir 2017 in die klinische Phase gehen können.

Seit Monaten macht das Gerücht die Runde, dass sie ihre Beteiligung am Konkurrenten Roche verkaufen wollen. Zuletzt hiess es, Novartis habe den Verkauf auf Eis gelegt. Stimmt das?
Wir haben immer gesagt, dass es sich um eine finanzielle Beteiligung mit einem strategischen Element handelt. Gleichzeitig haben wir stets betont, dass wir offen sind für Alternativen, wenn wir das Kapital anderweitig besser einsetzen können. Aber es ist noch kein Entscheid gefallen.

Über den Standort Schweiz wird derzeit heftig diskutiert, spätestens seitdem die Nationalbank den Mindestkurs zum Euro aufgehoben hat. Sie haben damals angekündigt, den weiteren Ausbau hierzulande zu bremsen. Wie sieht das heute aus?
Für uns ist wichtig, dass die Veränderung des Frankenkurses nicht zu schnell vonstattengeht. Solang der Schweizer Franken jedoch stabil bleibt, können wir die Situation kontrollieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir vierzehn Prozent unserer Kosten in Schweizer Franken haben, jedoch nur knapp zwei Prozent Umsatz in der Schweiz machen.

Sie verschieben doch auch Stellen in Tieflohnländer, wie Indien.
Natürlich, aber nur wenn es Sinn macht. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Als wir etwa entschlossen, 500 Millionen in Stein AG zu investieren, haben wir uns auch den Standort China genau angesehen. Wir haben uns für Stein entschieden. Dabei war die Ausbildung der Mitarbeiter entscheidend. Das hat die möglichen Kosteneinsparungen in China mehr als aufgewogen. Bei anderen Jobs sieht es anders aus. So haben wir das interne Berichtswesen nach Indien verlegt. Es wird also weiterhin in der Schweiz an gewissen Orten einen Abbau geben, an anderen Stellen einen Aufbau. Wie zuletzt die Verlegung des Hauptsitzes der Onkologie-Division aus den USA nach Basel.

Die Mitarbeiterzahl in der Schweiz bleibt also weiterhin stabil?
In diesem Jahr bleibt die Mitarbeiterzahl in der Schweiz stabil. Wie es im nächsten Jahr aussieht, können wir noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Solange die Konditionen gut sind, ist die Schweiz für uns ein attraktiver Standort.

Was halten Sie vom Vorschlag des Inländervorrangs «light», wie er derzeit im Parlament diskutiert wird?
Das ist aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Auch die vom Bundesrat für 2017 angekündigte Erhöhung der Kontingente für Erwerbstätige aus Drittstaaten verbessert unsere Möglichkeit, die richtigen Leute zu holen.

In der Schweiz ist die Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III im vollen Gang. Auch der Kanton Basel-Stadt hat eine Umsetzungsvariante bekanntgegeben. Welche Auswirkungen hat das auf Novartis?
Es geht in die richtige Richtung. Einer der Standortvorteile in der Schweiz ist sicher auch die Steuersituation, die grossen multinationalen Unternehmen Vorteile bietet. Wir gehen davon aus, dass die Steuerbelastung in etwa gleich bleibt wie heute. Dies hat mit der sogenannten Patentbox zu tun, die Investitionen in Forschung steuerlich begünstigt. Nicht zu vergessen ist, dass von der Reform die kleineren und mittleren Unternehmen weitaus stärker profitieren werden. (aargauerzeitung.ch)

Love Life! Die neue Anti-Aids-Kampagne des Bundes in Bildern

Das könnte dich auch interessieren:

Putsch der «treulosen Elektoren» – die letzte Möglichkeit, Präsident Trump zu verhindern

Der Aargauer Pendlerstau gefährdet den SBB-Fahrplan

Das ist die iPhone-App des Jahres

10 Dinge, die wir als Kind hassten – und von denen wir heute nicht genug kriegen können

Hol dir die catson-App!

Deine Katze würde catson 5 Sterne geben – wenn sie Daumen hätte.
4 Kommentare anzeigen
4
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • moedesty 21.11.2016 10:29
    Highlight Alles 08/15 fragen bzw. überflüssiges Geschwätz. Fragt mal wieso Novartis gleichviel Geld in Werbung wie in die Forschung steckt. Nachdem ihr die Antwort bekommt, fragt ihn dann wieso denn die Medis so viel kosten in der Schweiz?

    Wegen der teuren Forschung?

    4 9 Melden
    600
  • Linus Luchs 21.11.2016 08:39
    Highlight Der neue Forschungschef soll also die Wissenschaftler davon überzeugen, bei der Entwicklung von Medikamenten nicht so viel Zeit in das Verständnis der Wirkung zu investieren, sondern früher am Menschen zu testen, damit – falls das Resultat glücklicherweise positiv ausfällt – Marktanteile gesichert werden können. Aggressives Marketing statt wissenschaftliche Seriosität. Schade, haben die Interviewer an dieser Stelle nicht das Thema Ethik aufgegriffen.
    21 5 Melden
    • helios 21.11.2016 10:30
      Highlight Menschen die im sterben liegen, ziehen oftmals ein Medikament vor welches verfügbar ist, anstatt Jahrelang darauf zu warten, bis die Pharmakologen das Wirkungsprinzip verstanden haben.
      12 1 Melden
    600
  • Spooky 21.11.2016 07:50
    Highlight «Unsere Forscher sind fast schon zu intellektuell»

    Pffffffhhhhh....!!!

    Eher nicht.
    4 13 Melden
    600

Nach Kritik an Skiabos zu Dumpingpreisen – oberster Seilbahnen-Chef lobt Saas-Fee

Die Crowdfunding-Aktion mit Dumpingpreisen aus Saas-Fee kommt beim obersten Seilbähnler Ueli Stückelberger gut an. Der Walliser Skiort verlängert derweil seine Aktion.

Für diesen Winter bietet die Bergbahngesellschaft Saas-Fee ihre Saisonabos für 222 Franken an – sofern 100'000 davon bestellt werden. Dafür hagelte es bereits von allen Seiten in der Branche Kritik. Nun erhält der Walliser Skiort Schützenhilfe von oberster Stelle.

In einem Interview mit dem «St.Galler Tagblatt» bezeichnet Ueli Stückelberger, Direktor des Verbandes Seilbahnen Schweiz (SBS), die Aktion als «innovativ und mutig». Man könne Saas-Fee keinen Vorwurf machen, auch wenn das …

Artikel lesen