Schweiz

Wenn du es richtig machst, kannst du bei der Krankenkasse viel Geld sparen. Bild: KEYSTONE

Krankenkasse: Du hast noch bis Ende November Zeit – lies diese 7 Tipps

Publiziert: 17.11.16, 12:00 Aktualisiert: 17.11.16, 13:16

Beni Manz / moneyland.ch

Ein Artikel von

Jeden Herbst erleben wir wieder das gleiche Theater: Die Krankenkassen kommunizieren den Prämienanstieg für das nächste Jahr und buhlen um neue Kunden. Auch 2017 steigen die Prämien im Durchschnitt um markante 5,8%. Bis Ende November hast du Zeit, deine Krankenkasse zu optimieren.

Schliesslich geht es um viel Geld, das du jedes Jahr verlierst. Im folgenden Ratgeber erfährst du, wo die sieben grössten Kostenfallen lauern und wie du diese umgehen kannst.

Falsches Modell

Viele Versicherte sind im teuren Standard-Modell versichert und verlieren damit jedes Jahr Hunderte von Franken. Tipp: Mit einem günstigeren Sparmodell musst du zwar im Normalfall zuerst den definierten Gatekeeper (zum Beispiel den Hausarzt, die Apotheke oder das HMO- Netzwerk) aufsuchen oder im telemedizinischen Callcenter anrufen. Dafür kannst du mit dem passenden Hausarzt-, HMO-, Telmed- oder Apotheken-Modell viel Geld sparen.

Falsche Franchise

Viele Versicherte haben sich für die falsche Franchise entschieden und zahlen deshalb bis mehr als 1000 Franken zu viel an Prämien. Wichtig: Optimal für erwachsene Versicherte ist entweder die tiefste oder höchste Franchise. Die mittleren Franchisen lohnen sich aus mathematischen Gründen nicht.

Tipp: Im Schweizer Durchschnitt lohnt sich die 300er-Franchise erst ab Gesundheitskosten von ungefähr 1900 Franken, darunter ist die 2500er-Franchise optimal. Je nach Versicherungsvariante kann der Grenzbetrag aber auch zwischen 1400 und 2000 Franken zu liegen kommen. Der im Vergleich eingebaute Franchise-Rechner zeigt automatisch an, welche Franchise optimal ist.  

Falsche Krankenkasse

Je nach Krankenkasse variieren die Prämien für ein- und dasselbe Modell massiv. Mit der Wahl der falschen Krankenkasse zahlst du im schlimmsten Fall mehr als 1000 Franken zu viel. Die teuerste Versicherung kann mehr als doppelt so teuer sein wie die günstigste.

Tipp: Ein Vergleich lohnt sich. Für einen Wechsel hast du noch bis Ende November Zeit. Dabei kannst du die Grund- und Zusatzversicherung bei zwei verschiedenen Kassen abschliessen. Achte dabei aber nicht nur auf den Preis. Zumindest dann nicht, wenn du im kommenden Jahr mit höheren Gesundheitsausgaben rechnest. Bestimmte Billigkassen sind zwar günstig, aber auch für ihre schlechte Kundenzufriedenheit und Zahlungsmoral berüchtigt.

Überflüssiger Unfallschutz

Viele Versicherte zahlen für den Unfallschutz bei der Krankenkasse mehr als 200 Franken pro Jahr, obwohl sie bereits über den Arbeitgeber unfallversichert sind. Tipp: Wenn du mindestens acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber angestellt bist, solltest du bereits via UVG unfallversichert sein. Die UVG-Versicherung hat den zusätzlichen Vorteil, dass du keine Franchise und keinen Selbstbehalt bezahlen musst.

Prämienverbilligungen vergessen

Immer wieder vergessen Versicherte, Prämienverbilligungen zu beantragen. Ein Versehen, das ins Geld gehen kann. Schliesslich können Prämienverbilligungen je nach Kanton, Prämienregion und Einkommen mehr als 2000 Franken pro Jahr ausmachen. Tipp: Informiere dich bei der zuständigen kantonalen Stelle nach der genauen Höhe und den Kriterien für eine Prämienverbilligung.

Arztrechnung einschicken

Sechste Falle: Arztrechnung nicht einschicken. Bei der so genannten Tiers-garant-Methode, die leider immer noch verbreitet ist, müssen die Versicherten die Arztrechnung für eine Rückerstattung der Krankenkasse extra zustellen. Immer wieder passiert es, dass die Rechnungen beim Versicherten liegen bleiben. Tipp: Leite die Rechnung sofort nach Erhalt an die Krankenkasse weiter.

Skonto-Rabatt

Manche Krankenkassen offerieren Rabatte, wenn du die Prämienrechnung nicht monatlich, sondern bereits im Voraus halbjährlich oder jährlich begleichst (so genanntes Skonto). Wenn eine Vorauszahlung für dich finanziell tragbar ist, kannst du damit bis zu 2% an Prämienvergünstigungen herausholen. Tipp: Frage bei deiner Krankenkasse nach, ob es einen Skonto-Rabatt gibt.

34 Kommentare anzeigen
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  • Morthen 17.11.2016 20:41
    Highlight Wenn ihr einen seriösen Krankenkassenvergleich sucht, dann seit ihr auf demPortal unter www.krankenkassenversicherung.ch genau richtig. Die Leute machen gute Arbeit und arbeiten mit verschiedenen Krankenkassen zusammen. So ist auch der Vergleich unter verschiedenen Versicherungen möglich.

    Ich habe für den Krankenkassen Wechsel genau zwei Stunden investiert. Alles andere wurde von einem kompetenten Berater erledigt... Anscheinend ist hier auf die FINMA Ausbildung zu achten, welcher jeder Berater abgeschlossen haben soll. Endlich wirken hier die Versicherungen entgegen... SUPER TOLL

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  • kleiner_Schurke 17.11.2016 18:16
    Highlight Krankenkassen müssen allen Versicherten die gleiche Grundleistung anbieten, verlangen aber unterschiedlich viel für ihre Leistung. Worin besteht nun der eigentliche Leistungsunterschied? Dieser ist nicht bei den Leistungen für die Versicherten zu suchen, sondern z.b. bei den Gehältern KK Chefs. Diese reichen von 120'000 Fr., bis zu 939'000 Fr. Lohn pro Jahr. Was tut der Chef einer Krankenkasse das 78' 250 Fr. Lohn pro Monat wert ist? Wahrscheinlich produziert er relativ viel heisse Luft, die er in Form von Fürzen in seinen First Class Bürostuhl pupst.
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  • Anidal 17.11.2016 16:46
    Highlight Direkte Abrechnung mit der Apotheke ist für mich auch ein Kriterium. Habe nicht Lust und die finanziellen Möglichkeiten meine sauteuren Medikamente bar vorauzuzahlen.
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  • Homes8 17.11.2016 15:31
    Highlight Für mich kommt nur ein Model mit freier Arztwahl in Frage.
    Weil wenn ich keinen Spezialisten brauche, dann muss ich auch nicht zum Arzt, dann kann ich das selber kurieren.
    Hatte grad kürzlich einen Fall, da habe ich mich überlupft, scheinbar einen Wirbel etwas verschoben, so dass der auf den Ischias gedrückt hat. Mein Spezialist war in den Ferien bin ich zu einem Hausarzt, der: Verspannung, Endzündung,Tabletten...
    Nach 4 Wochen und täglichen Schmerzen endlich zum Spezialisten, macht richtige Diagnose, renkt mir den Wibel ein, am nächsten Tag Schmerzfrei.
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    • Homes8 17.11.2016 17:31
      Highlight Wenn ich schon die höchste Franchise habe und den Arzt selber bezahlen muss, dann wenigstens nur den Spezialisten und nicht auch noch den Hausarzt, der mich weiterleitet.
      Wenn man am Haus ein Problem hat, dann lässt man das auch von einem Fachmann beheben und nicht von einem Allrounder.
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    • Lami23 19.11.2016 13:18
      Highlight Nur können de Leute oft selbst nicht einschätzen, wann es was braucht. Und der Spezialist ist schon noch ein klein bisschen teurer. In deinem Fall wäre ein direkter Spezialist scheinbar sinnvoll gewesen.
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  • kleiner_Schurke 17.11.2016 14:51
    Highlight Bei der Grundversicherung immer die günstigste Kasse wählen! Alle Kassen sind gesetzlich verpflichtet jeden Versicherten in der Grundversicherung zu akzeptieren. Man kann also immer ohne Verlust wechseln. Weshalb hier überhaupt jemand überhaupt mehr als minimal nötig bezahlt war mir schon immer schleierhaft. Und wo da ein Markt sein soll ist mir ein Rätsel. Wer mehr zahlt ist selber schuld.
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    • Humbolt 17.11.2016 16:08
      Highlight Man bezahlt für den zusätzlichen Service. Nicht jeder kann es sich leisten manchmal monatelang auf die Rückzahlung zu warten. Ist dasselbe wie zwischen Billigairline und Swiss wählen.
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    • lucasm 17.11.2016 16:26
      Highlight Naja, da zahl ich lieber monatlich 5 franken mehr und bin bei der swica (beste kundenzufreidenheitswerte) als für 5 stutz weniger bei der assura (schlechte kundenzufriedenheit, kein service, selbst hotline ist kostenpflichtig)
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    • kleiner_Schurke 17.11.2016 17:26
      Highlight Die Spannbreite geht aber z.B. Von 217 Fr pro Monat bis zu 452 Fr. pro Monat für die genau gleiche Leistung. Und das ist nicht wie wenn ich mit der Swiss in der Business Class von Zürich nach London fliege oder mit Easy Jet die gleiche Strecke. Die Kasse muss(!) zwingend die gleiche Leistung bringen, die Fluggesellschaften nicht.
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    • Humbolt 17.11.2016 21:41
      Highlight Sie muss am Ende für die gleiche medizinische Leistung gerade stehen, korrekt. Aber sie kann das freundlich oder angepisst tun, jenachdem wieviel sie und du bereit bist dafür zu investieren.
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    • kleiner_Schurke 18.11.2016 08:12
      Highlight Viellicht bin ich da eine Ausnahme, aber bei mir hat noch keine Krankenkasse je angepisst getan. Du musst einfach deine Rechte kennen und das Gebaren der Kassen. Die sagen gerne zuerst mal, wider besseren Wissens, nein bezahlen wir nicht. Dann weisst du auf Artikel sowieso oder Regel soundso hin und schon wird bezahlt. Ist nichts persönliches, es ist einfach so.
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  • mia g. 17.11.2016 14:27
    Highlight Prämienverbilligung vergessen ....davon hab ich ja noch nie gehört. Kann mir mal jemand in 2 Sätzen erklären was das ist?
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    • Willi Helfenberger 17.11.2016 14:49
      Highlight @mia g.: In der Schweiz haben Versicherte der obligatorischen Krankenkassen-Grundversicherung Anrecht auf eine Prämienverbilligung, wenn sie keinen oder einen tiefen Lohn zu versteuern haben. Hier findest du weitere Informationen dazu: http://www.moneyland.ch/de/praemien-verbilligungen.
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    • Tilman Fliegel 17.11.2016 17:12
      Highlight Ich hätte nie gedacht, dass ich Prämienverbilligung zugut habe im Aargau. Aber dann habe ich pro Jahr etwa gleich viel gekriegt, wie ich Steuern zahle. Leider wird auf 2017 die Schraube übelst angezogen und ich kriege nichts mehr.
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    • Lami23 19.11.2016 13:19
      Highlight Ja dass waren die schönen 1600.- während der Ausbildung :-)
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  • demokrit 17.11.2016 13:03
    Highlight "Optimal für erwachsene Versicherte ist entweder die tiefste oder höchste Franchise. Die mittleren Franchisen lohnen sich aus mathematischen Gründen nicht." - Könnt ihr das erklären?
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    • p4trick 17.11.2016 14:20
      Highlight Stelle dir eine Tabelle mit den verschiedenen Kosten und Prämien gegenüber. Jede Rechnung hat noch 10% Selbstbehalt.
      Für die meisten lohnt sich nur die Franchise 2500 nur wer krank ist braucht die 300er.
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    • #bringhansiback 17.11.2016 14:40
      Highlight Rechne selbst.
      12xMonatsrate + 700 Fr Selbstbehalt + Franchise
      Schau dir die min und max beträge an (min mit 300er Franchise, max. mit 2500 Franchise). der unterschied dürfte etwas um die 7-800Fr betragen (aus Erfahrung). Klar ist, dass sie nur dann zutrifft, wenn du die jeweilige Franchise sowie auch die 700Fr Selbstbehalt voll ausschöpfst.
      Auch kannst du dieselbe Rechnung mit bekannten Zahlen der letzten Jahre durchführen. Das Resultat wird dasselbe sein.
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    • #bringhansiback 17.11.2016 14:48
      Highlight Also kurz mit Atupri für Aarau gerechnet:
      12*370.70 + 300 + 700 = 5448.4Fr was du maximal bezahlst bei der 300er Franchise. Davon aber 4448.4 Fr nur für die Prämie, ohne Krankheitskosten.
      12*248.90 + 2500 + 700 = 6186.8Fr, davon aber nur 2986.8Fr.
      Sparpotential 1461.6Fr/Jahr nur bei der Prämie.
      Schlimmstenfalls zahlst du aber mit der 2500Fr Franchise "nur" 738.20 mehr pro Jahr. mit den anderen modellen wird dieses verhältnis nur schlechter, selten besser.
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    • demokrit 17.11.2016 15:05
      Highlight @Hansi:
      Wie kommst du auf die 700.- Selbstbehalt? Bei der Concordia habe ich z.B. 10% Selbstbehalt.
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    • #bringhansiback 17.11.2016 15:17
      Highlight ja, aber die sind gedeckelt auf 700Fr/Jahr, also sprich 7000Fr Arztrechnungen total.
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    • Stories 17.11.2016 15:19
      Highlight Jeder bezahlt 10% Selbstbehalt bis 700.- erreicht sind.
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    • sheshe 17.11.2016 15:21
      Highlight @demokrit: 700.- ist die maximale Obergrenze pro Jahr.
      @hansi: kannst du das auch mal noch mit den "Zwischenfranchisen" rechnen? Denn um die geht es ja eigentlich... Ich hab grad nicht wirklich Zeit dafür :-)
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    • #bringhansiback 17.11.2016 17:03
      Highlight Hier ein halbfertiges Google Docs mit den Berechnungen.
      https://docs.google.com/spreadsheets/d/1Fx1X3LeMMi41iwUKciXl3CCU3kjoinxpwRx-O2pA9o8/edit?usp=sharing

      Achtung, die Formel ist nicht sauber und nur auf dieses Beispiel fixiert ^^
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    • #bringhansiback 17.11.2016 20:37
      Highlight So, Update:
      Das Sheet kann nun alle Beträge berechnen und berücksichtigt auch die Obergrenze des Selbstbehalts von 700Fr.

      Erste Tabelle ist einfach zur Berechnung der Maximalkosten. Wollt Ihr einen voraussichtlichen Betrag berechnen einfach Feld B10 entsprechend ausfüllen.
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    • demokrit 18.11.2016 08:40
      Highlight @Hansi

      Vielen Dank!

      (Übrigens: Ich habe nur Lesezugriff auf B11.)
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    • #bringhansiback 18.11.2016 12:09
      Highlight @Demokrit: ja, das sheet ist nur mit Leserechten freigegeben. Kenne Google Docs zuwenig um das irgendwie zu ändern, dass nur diese eine Zelle geändert werden kann.
      Aber du solltest es entweder kopieren oder als Excel downloaden können
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  • sheshe 17.11.2016 12:19
    Highlight Ich komme aus dem Versicherungsbusiness und trotzdem kann ich meinem Umfeld 1000 Mal erklären, dass sich ein Wechsel lohnt, aber dann kommen Aussagen wie: "Nein, das lohnt sich doch nicht.", "aber dann nehmen sie mich nicht", "aber dann muss ich meine Rechnungen ja zweimal (grund/zusatz) einschicken", "aber meine Kasse ist soooo gut", "bla bla bla". Leute, wechselt die Grundversicherung!! Jedes Jahr!! Nur so können wir als Gemeinschaft etwas für tiefere Prämien tun. Wenn sich nämlich die ganzen grossen/teuren Kassen auf den Prämien ausruhen, passiert gar nichts. Aber hauptsache immer motzen...
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    • #bringhansiback 17.11.2016 15:00
      Highlight @sheshe: kannst du ansonsten oben noch genauer erklären, warum sich die Zwischenfranchisen nicht lohnen? kurz etwas vorgerechnet hab ich ja schon ^^
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    • lucasm 17.11.2016 16:36
      Highlight Wenn alle immer wechseln wirds alles andere als billiger. Die kosten sind hoch, weil wir viel medizinische leistungen in anspruch nehmen. Wenn kunden der jetzt teueren kassen (eher alte und kranke, da kassen mit gutem service) zu billigkassen wechseln, steigen nächstes jahr die prämien der jetztigen billigkassen, da sich die gesamtkosten nicht verändern (leute werden duch wechsel nicht gesünder, arztrechnungen bleiben auch gleich hoch). Ein wechsel kann sich für den einzelnen lohnen, gesamthaft verteuert es das system jedoch (werbung, provisionen, administration etc).
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    • Michael Mettler 17.11.2016 16:56
      Highlight @sheshe: das mit dem wechsel zur günstigsten kasse die prämien sinken hast du hoffentlich ironisch gemeint. Und dann legitimierst du deine aussage mit "ich komme aus der branche". Ganz ehrlich wegen dir ist die branche im verruf. Gruss, ein anderer aus der branche
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    • Michael Mettler 17.11.2016 17:00
      Highlight @bringhansiback: bei der höchsten franchise hast du ein sparpotenzial von ca. 1400.-. Das mehrausgabenrisiko ist ca. 750.- Wenn du 1500er franchise machst und immer gesund bist legst du jedes jahr die hälfte des sparpotenzials in die kk. Wenn du mit der gleichen franchise krank bist gibst du das mehrausgabenrisikoüber den selbstbehalt aus. Die rechnung ist handgleichmalpi! Es muss über die jahre und nicht auf ein jahr gerechnet werden bei dieser methode.
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    • #bringhansiback 17.11.2016 17:06
      Highlight @lucasm: ja das ist so... aber halt offenbar auch so gewollt durch Risikoausgleich etc.
      Fakt ist, nur schon rein von der Logik her, dass sich so alles Kassen immer weiter angleichen, das Sparpotential immer weniger wird.
      Hier wird auch eine gewissen "Besitzstandwahrung" betrieben. Durch den Risikoausgleich wird verhindert, dass eine Kasse pleite gehen kann (so quasi). Dies, obwohl es besser wäre und wir schlussendlich bei einer Einheitskasse landen würden, oder zumindest ein paar wenigen Grossen, welche praktisch gleich teuer sind (Telekommarkt *hüstel*)
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