Schweiz

JUSO will Kapital statt Arbeit besteuern

Publiziert: 05.11.16, 21:04 Aktualisiert: 05.11.16, 21:36

JUSO-Präsidentin Tamara Funiciello Bild: KEYSTONE

Die JUSO will, dass künftig Kapital statt Arbeit besteuert wird. Das von der Zürcher Sektion eingebrachte Initiativprojekt ist von den Delegierten in Biel BE verabschiedet worden. Bis zur offiziellen Lancierung lässt sich die Jungpartei aber noch etwas Zeit.

Die 146 Delegierten stimmten «nach einer langen Ausmerzung» der Idee zu, in Zukunft Kapital gegenüber Erwerbseinkommen höher zu besteuern, wie die JUSO am Samstagabend mitteilte. Mit den Mehreinnahmen sollen die Einkommenssteuern für alle Steuerzahler gesenkt werden.

Das Volksbegehren soll an der Jahresversammlung vom 11. und 12. März 2017 lanciert werden. (sda)

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78 Kommentare anzeigen
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  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 11:21
    Highlight Kapital sollte nicht besteuert werden. Wenn das Geld vor den strahlenden Steuervögten dahinschmilzt, dann wird es in steuerfreie Zonen verbracht.

    Zudem ist es asozial. Denn es sind die Arbeitnehmer und Mieter, die die Steuern auf dem Kapital ihrer Arbeits- und die Zinsen auf ihre Wohnstätte erwirtschaften müssen. Wird die Kapitalsteuer erhöht, dann werden die Löhne darunter leiden müssen, und die Mieten steigen.

    Die Löhne müssen steuerlich entlastet werden, durch Besteuerung des Energieverbrauchs (ohne Ausnahmen!) und vorallem ALLER Arten von Umsatz, besonders jener von Börsentransaktionen.
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  • rodolofo 06.11.2016 12:19
    Highlight In der Praxis würden wir wohl erleben, wie schnell dieses Kapital woanders hin fliessten kann, dahin, wo es NICHT besteuert wird...
    Arbeitskräfte sind hingegen nicht so mobil, wie das Kapital des Globalen Geldadels!
    Die fühlen sich mit ihrer Heimat verbunden und sind "verwurzelt". Und diese Heimat besteht nicht nur aus Ökonomischen Kennziffern, wie Höhe des Lohns, oder Steuerbelastung, sondern auch aus EMOTIONALEN Faktoren des Sich wohl Fühlens.
    Ausserdem schliessen immer mehr Länder ihre Grenzen, währenddem das Kapital überall willkommen geheissen wird.
    (Kapitalistische Willkommenskultur...)
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 11:30
      Highlight Die Arbeitnehmer sind weniger mobil, weil die Migration weltweit sehr viel restriktiver geregelt ist, als der Kapitalverkehr. Zudem ist Migration sehr viel teurer, als es Geldtransfers sind.
      Das liesse sich mit Devisenperren ausgleichen. Will man aber nicht, d.h. die Reichsten wollen nicht. Geld ist Macht. Darum ist das nicht.
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  • Tschöberli 06.11.2016 11:05
    Highlight Wir brauchen eine CO-2-Steuer!
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 11:39
      Highlight Jede Art von Energieverbrauch sollte besteuert werden, weil sie dazu genutzt werden Arbeitskräfte zu wegrationalisieren.
      Will der Staat nachhaltig besteuern, dann darf er nicht wie heute, fast ausschliesslich von den Steuern leben, die Arbeitnehmetr bezahlen. Das macht Arbeit teuer, weswegen sie möglichst von Maschinen erledigt wird (brauchen Energie). Dann wird die Arbeit weniger, die Steuern auch. Also erhöht man die Dteuern. Die Arbeit wird noch teurer und Maschinen (z.B. Online-Banking) rentieren noch besser. Ein Teufelskreis, der mit einer Energiesteuer gebremst würde
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    • Regas 08.11.2016 08:18
      Highlight Prof. Dr. Dr. D. Trump: Falsch! Wird die Energie verteuert sinkt die Produktivität und die Arbeit wandert ins Ausland ab. Weiterhin sinken die Löhne, da mehr Aufwand für die gleiche Produktivität gleistet werden muss, und das Warenangebot wird verteuert. Dadurch steigt auch die Arbeitslosigkeit. Übrigens ein Bankomat braucht weniger Enrgie als eine gut beleuchtete und beheizte Schalterstelle mit PC + Bildschirm und so weiter; zum Beispiel.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 08.11.2016 08:41
      Highlight @Regas: Sie haben die Energiepreise ausser Acht gelassen. Hierzulande haben wir sehr billige Elektrizität. Das ist jene Energieform, die am meisten benötigt wird für die Automation, sprich dem Ersetzen von Menschen durch Maschinen. Diese Preisdifferenz zum Ausland kann man steuerlich abschöpfen, ohne dass Arbeitsplätze deswegen in das Ausland verlagert werden.
      Wie bei jeder Steuer muss man aber schon darauf achten, dass man nicht zuviel verlangt. Allerdings sind die Einkommens- und Unternehmenssteuern in der CH klein im internation. Vergleich. Man kann also mehr besteuern ohne Nachteile.
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    • Regas 08.11.2016 10:38
      Highlight Prof. Dr. Dr. D. Trump: Ja aber eine moderate Energiepreiserhöhung würde demzufolge auch keinen Einfluss auf die Automation ausüben, was Sie im ersten Kommentar herbeiführen wollten. Und Automation ist nicht zwangsläufig mit höherem Energieverbrauch verbunden, es gibt auch die gegenteiligen Fälle. Die Zusammenhänge sind eben sehr komplex, und es braucht einen immensen Aufwand um auf ein Schlüssiges Resultat zu kommen.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 08.11.2016 11:54
      Highlight @Regas: Die Idee ist es ja, die Arbeit weniger zu besteuern, dafür aber Energie, nebst anderem mehr zu besteuern. Mir geht es hierbei nicht um die Einsparung von Energie, sondern darum Arbeitsplätze zu erhalten. Von daher ist es ein ökonomischer Nachteil der Arbeit, dass sie so stark besteuert ist. Gleichzeitig ist es ein Vorteil für Maschinen, dass deren Arbeitsleistung nicht besteuert wird. Die Einkommenssteuer auf Arbeit ist so gesehen ein Standortnachteil.
      Wie wäre es, wenn jeder Motor und jede Rechenmaschine ebenfalls Beiträge an AHV, IV und EO zahlen müsste?
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    • Regas 08.11.2016 12:45
      Highlight @Prof. Dr. Dr. D. Trump: Wie gesagt eine Komplexe Materie. Es gibt Prozesse die wenig Energie verbrauchen und viel Arbeit ersetzen. (Rechenmaschine) Umgekehrt sind Energiefresser noch lange keine Arbeitsvernichter (Schmelzöfen). Wie wollen Sie die Energie besteuern, um damit die Arbeitsplätze erhalten? Unter dem strich werden möglicherweise mehr Arbeitsplätze vernichtet. Ich jedenfalls möchte nicht den ganzen Tag an einem Förderband stehen und Joghurt Teckeli aufdrücken, die Maschine macht das besser. Oder sag mal einem Baggerführer er soll die Maschine durch 50 Hilfsarbeiter ersetzen.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 08.11.2016 14:31
      Highlight @Regas. Ich sehe ein, dass die Besteuerung der Energie nicht mein gewünschted Ziel erreicht.
      Darum machte ich einen Alternativvorschlag: Sozialabzüge auf die Produktivität von Maschinen, Apparaten, Automaten und ganzen Fabriken und Rechenzenter.

      Und: Ich drücke lieber 10000 Joghurtdeckeli pro Tag drauf, als dass ich arbeitslos werde und armengenössig.
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    • Regas 08.11.2016 17:02
      Highlight @Prof. Dr. Dr. D. Trump: Zum Schluss noch folgende Denkaufgabe: Wie wird die Produktivtät festgestellt um den Steuersatz zu bemessen?
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  • Schneider Alex 06.11.2016 09:36
    Highlight Warum werden Aktionäre besser gestellt als MitarbeiterInnen? Weil Risikokapital knapper ist als Arbeitskraft.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 11:40
      Highlight Nein. Weil Geld Macht ist.
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  • Geofinder 06.11.2016 08:46
    Highlight Stoppt doch endlich mit der Idee das wir das Geld bei den "Reichen" hohlen und zwecks Umlagerung den "Armen" geben. Habt ihr schon gemerkt, wann immer ein Angrif auf das Geld der "Reichen" gemacht wird, das es am Ende immer den sog. "Mittelstand" trifft und die "Armen" nie etwas davon sehen werden. Alles wird wärend der "Umlagerung" versickern. Frage ist wie viel Geld benötigt ein Staat und wie viel die Bürger. Weshalb die 100 verdeckten Steuern. Wieso verdient ein Verkäufer 4000 und ein Staatsangestellter 6500? Ausbildung? Umlagerung trägt nie zu vermehrung bei, es steigert den Wohlstand nie!
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  • NumeIch 06.11.2016 07:30
    Highlight Richtige Idee der JUSO leider werden die Bürgerlichen der Bevölkerung einreden, dass dies Arbeitsplätze kosten wird und zu höheren Steuern führt etc. und deshalb wird das Volk dagegen stimmen, leider.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 11:43
      Highlight Nun, dass die Steuern höher wetden ist der Zeeck einer Steuererhöhung.
      Und ja, es bedroht Arbeitsplätze. Jede Arbeitsstätte ist ein Kapital, welche durch die Kapitalsteuer teurer wird, teurer als im Ausland, zu teuer hier.
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  • Chris van Berg 06.11.2016 07:07
    Highlight genial einfacher Ansatz.
    Leider wird es bei der effektiven Umsetzung etwas schwieriger. Soll das Vermögen besteuert werden bestraft mann das alte Frauchen im Einfamilienhaus, geht es um Erbschaften die 'armen' KMUler und bei besteurung der aktiengewinne wandert das Kapital ab und Arbeitsplätze werden vernichtet (stammt aus dem "Standart-Antwort-Kästchen" der Rechten)

    Bleibt trotzdem ein genialer Ansatz welcher eine Initiative und breite öffentliche Diskusion wert ist.
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  • deleted_807114855 06.11.2016 03:25
    Highlight Es ist ja ganz nett, dass die JUSO sich innovativ mit dem Steuersystem auseinandersetzen will. Das hier ist aber eher noch "Versuchsphase" bzw. der wichtigste Schritt ist zu wissen, wie man es nicht machen soll...
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  • Str ant (Darkling) 06.11.2016 02:58
    Highlight Das klingt verdächtig nach der Mikro-Transaktionsteuer.
    Die selbe die auch ein BGE finanzieren kann


    Nach dem Prinzip: Wer mehr Geld bewegt, bezahlt mehr. Also solidarisch.
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    • Charlie Brown 06.11.2016 06:24
      Highlight Was hat Kapital (statische Grösse) mit Transaktion (dynamische Grösse) zu tun?

      Und warum muss nun wieder das unsägliche BGE hervorgeholt werden?
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  • helios 06.11.2016 01:10
    Highlight Wie würde sich das auf den Immobilienmarkt und Mieten auswirken?
    Wertverlust weil sich keiner mehr ein Haus leisten kann?
    Oder einfach steigende Mieten?
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  • Bruno Wüthrich 06.11.2016 01:05
    Highlight Es ist tatsächlich extrem störend und ärgerlich, dass nicht alles Einkommen gleich besteuert wird. Doch um das Kapital besteuern zu können, dürfte dies nicht nur die Schweiz einführen wollen. Es dürften weltweit keine Schlupflöcher bestehen, damit es auch keine Abwanderung aus Steuergründen geben würde.

    Falls die Vorlage vors Volk kommt, wird es ein Einfaches sein, sie zu Fall zu bringen. Denn die Abwanderung der Kapitalisten verbreitet ja bereits jetzt schon Angst und Schrecken. Es sind schon andere, mehr Gerechtigkeit anstrebende Steuervorlagen an der Angst der Stimmbürger gescheitert.
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    • Charlie Brown 06.11.2016 06:28
      Highlight @Bruno: Inwiefern geht es um die (unterschiedliche) Besteuerung von Einkommen?

      Es geht um die Besteuerung von Kapital. Um den Saldo auf deinem Sparkonto. Der sich vielleicht das ganze Jahr nicht verändert hat. Nix Einkommen.

      By the way: Den Zins (wenn es den auf dem Sparkonto überhaupt noch gäbe) hättest du als ganz normales Einkommen versteuert.
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    • Chanichang 07.11.2016 02:48
      Highlight Charlie , es geht hier schon um die Besteuerung des Einkommens aus Kapital, nicht des Vermögens.
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 11:48
      Highlight Noch nie etwas von Steuerprogressionskurve gehört?
      Noch nicht gecheckt, dass ein Viertel von Nichts nichts ist, aber ein Viertel von einer Million eben eine Viertelmillion ist? Nichts sei weniger als eine Viertelmillion, sagt man mir.
      Wobei ein Viertel nicht gerade viel ist, nicht wahr?
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    • Chanichang 07.11.2016 17:01
      Highlight Wen sprichst du damit an?
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    • Charlie Brown 07.11.2016 17:01
      Highlight @Chanichang: Soso. Wo steht das denn genau?
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    • Charlie Brown 07.11.2016 19:50
      Highlight Ok, ich bin auf die irreführende Berichterstattung hier bei watson reingefallen. Es scheint bei der Idee tatsächlich um eine Erhöhung der Steuer auf Kapitaleinkommen zu sein und nicht wie im Artikel geschrieben eine Steuer auf Kapital selbst (welche de facto gar nicht neu wäre...).
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  • Duweisches 06.11.2016 00:23
    Highlight Schön das Watson wartet bis etwas konkretes vorliegt und nicht einfach etwas schreibt damit es geschrieben ist...
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  • p4trick 06.11.2016 00:15
    Highlight Politiker und Steuern... Grundsätzlich das besteuern was man selber nicht hat. Sobald die junge Dame Vermögen hat oder ein Eigenheim wird sie plötzlich ihre Ideen umkrämpeln. Politiker und Möchtegern Politiker wie die jungen politisieren immer genau in eine Richtung und diese Richtung ist ihr eigener Geldbeutel...
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    • FrancoL 06.11.2016 00:52
      Highlight Man sollte nicht immer von der eigenen Erfahrung aus gehen.
      Ich kenne genügend linke die durchaus auch als Vermögende ihre Ideen beibehalten haben, wenn gleich ich auch zugeben muss dass es der kleinere Teil der damals links lastigen Mitstudenten sind die sich heute noch zu den damaligen Ideen bekennen und diese auch noch stützen mögen.
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  • p4trick 06.11.2016 00:10
    Highlight Zu einfach. Die Steuern müssen grundsätzlich reformiert werden. Es gibt mehr Steuergesetze als normale Gesetze da müssten wir anpacken. All die Abzüge einfach mal weg. Einkommen mit 20% besteuern aber Vermögen mit 0.03%? Vermögen ab 2Mio sollten min. mit 3% besteuert werden, da wird eine Erbschaftsteuer auch hinfällig. Eigenmietwert widerum absoluter blödsinn. Etc. Etc..
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 07.11.2016 10:58
      Highlight Die 3% zahle ich bereits via Eigenmietwert.
      Das bedeutet dass ich mein Haus nach 33 Jahren dem Staat ein zweites Mal bezahlt habe.
      Es kann doch nicht sein, dass ich das Haus, was mir gehört, dem Staat quasi alle 30 Jahre erneut abkaufen muss!
      Das ist Diebstahl.
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  • Bluetooth 05.11.2016 23:46
    Highlight Und wer wird dann bitte sein Geld investieren wollen? Ohne Kapital oder Investitionen entsteht kein Unternehmen. Eine Idee, die wohl viel mehr schadet als etwas nützt.
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    • FrancoL 06.11.2016 00:57
      Highlight Wenn Kapital stärker besteuert wird dann wird es sehr wohl eher wieder investiert. Das kann etwas nützen. Wird aber grundsätzlich wohl kaum besprochen werden und die Initiative wuchtig verworfen.
      Wenn aber mindestens einmal über eine höhere Besteuerung des Kapitals nachgedacht wird ist das schon mal ein Anfang.
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    • Beastmode 06.11.2016 01:03
      Highlight Genau das zeigt ja die Grenzen des Systems auf, in dem einige Wenige versuchen, ihre Profite immer weiter zu erhöhen. Diese Profite werden aber durch die arbeitende Bevölkerung generiert und nicht einfach, in dem Kapital investiert wird. Geld arbeitet nicht, Menschen arbeiten
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    • Peter von der Flue 06.11.2016 01:12
      Highlight Aha dann soll ich wie alle Hohlköpfe vor zu alles verballern und leasen. Schulden sind besser als Vermögen. Nur zur Erinnerung. Vermögen beginnt ab 5 Rappen. Ihr seid echt lustige Köbelis.
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    • Hierundjetzt 06.11.2016 02:44
      Highlight Nein, wenn mein Vermögen (Juso Slang "Kapital") stärker besteuert wird, investiere ich da wos weniger besteuert wird, zB in einem anderen Land. Warum soll ich eine Fabrik bauen, wenn die Nachfrage nicht da ist nur damit ich weniger Steuern bezahlen will? Das ist komplett unlogisch

      Zudem von Steuersenkungen profitieren die Reichen, nicht der "Arbeiter" bei von Roll

      Nur Menschen, die kein Geschäft führen oder noch nie in einem betriebswirtschaflich orientierten Betrieb gearbeitet haben (trifft gefühlt auf 99% der Juso zu) kommen auf dermassen lebens- und weltfremde Ideen.
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    • Micha99999 06.11.2016 04:14
      Highlight Vermögenssteuern sind unsinn. Z. B. Eigenmietwert. Privatpersonen und unternehmen die geld sparen sollten belohnt werden. Schliesslich sind diese dann besser auf crashes und kriesen vorbereitet. Wovon die gesamte wirtschaft profitiert.

      Die Kapitalgewinnsteuer ist ein anderes thema. Leider sehr komplizier weil ja dann verluste miteinkalkuliert werden müssten. Aber durchaus legitim.

      Sehr elegant wären natürlich die finanztransaktionssteuer. Leider wurde 2008 die chance verpasst diese global einzuführen.




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    • FrancoL 06.11.2016 08:15
      Highlight @Peter; Wenn das Deine Interpretation der Möglichkeiten für Dein Kapital sind, dann wäre es besser dass Du keines hast. Es ist in den Kommentaren selten bis gar nie die Rede von jeglichem Vermögen sondern von grösseren Vermögen, die stärker besteuert werden sollen.
      Aber Du liebst es offensichtlich deftige Kommender zu schreiben. Ziel verfehlt.
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    • FrancoL 06.11.2016 08:22
      Highlight @Hierundjetzt; Nein auch Unternehmer wie ich kommen auf ähnliche Lösungen. Als Dienstleister frage ich mich wieso ich gute Leitungen bringen muss um Geld zu verdienen und andere mit satten Kapitalgewinnen viel einfacher sich bereichern können. Ich schaffe mit meinen kleinen UN Lehrstellen und Arbeitsplätze, die anderen eigentlich gar nichts.
      Zudem habe ich viele gute UN gekannt die rasch einmal das UN ausgehöhlt haben um das Geld dann arbeiten zu lassen, auch nicht im Sinn der Geschichte.
      Bezüglich wer was macht solltest Du Dich etwas besser umsehen und nicht pauschalisieren.
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    • Hierundjetzt 06.11.2016 09:25
      Highlight Lieber Franco, gerade als guter Unternehmer sollte man sich an den besten in der Branche orientieren nicht an Loser.

      Konkret: normalerweise wählt man wann immer möglich die Innenfinanzierung zur Finanzierung von Sprung-Fixkosten oder beim BDM / Geschäftsfeldentwicklung.

      Wenn Dein Unternehmenskapital höher besteuert wird, bleibt Dir einfach noch die teurere Aussenfinanzierung übrig oder Du lässt es bleiben mit dem Firmen-Wachstum.

      Ein wenig polemisch: Du verzichtest also im schlechtesten Fall auf Wachstum, damit ich weniger Steuern bezahlen muss? Das glaub ich Dir nicht.

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    • _kokolorix 06.11.2016 10:18
      Highlight @Micha9999
      Wer auch nur ein bisschen was von Volkswirtschaft versteht, weiss, dass zu viel Sparen in die Rezession führt. Nein, das Sparen darf nicht belohnt werden, im Gegenteil. Nur wenn parkiertes Kapital beständig an Wert verliert, wird der Kapitaleigner es investieren. So wie es heute läuft, ohne Besteuerung und ohne Inflation lohnt sich die Anstrengung nicht, etwas mit dem Kapital anzufangen. Das Ergebnis davon ist, dass der Kapitalverkehr heute den Warenverkehr um ein vielfaches übersteigt. Reine Kapitalverschiebungen generieren aber niemals einen Mehrwert
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    • FrancoL 06.11.2016 11:27
      Highlight @Hierundjetzt; Ich verzichte nicht auf Wachstum sondern versuche diese Früchte so zu verteilen dass auch meine Mitarbeiter mehr davon haben und sich mitunter entsprechend auch mit dem UN identifizieren, das ist das beste Kapital für die Zukunft; Gut ausgebildete Mitarbeiter, Mitarbeiter die sich für das UN einsetzen, eine faire Lösung für ein UN das auf seine Arbeit sein kann.
      Ich mache dies nicht erst seit gestern sondern seit mehr als 20 Jahren und ja mein Polster auf der Bank ist kleiner als dies meiner Konkurrenten, dafür gibt es allerdings auch einige (eher viele) nicht mehr!
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    • _kokolorix 06.11.2016 12:32
      Highlight @hierundjetzt
      Vielleicht solltest du etwas weniger mit Fachbegriffen klotzen, dann würde man sogar verstehen was du sagen willst.
      Du malst da sehr schwarzweiss. Mit einer höheren Besteuerung des Kapitals, wird doch nicht jedes Sparen verunmöglicht. Wenn die Freibeträge günstig gewält werden wird sich für die Mehrheit der Leute und KMU nichts wesentliches ändern. Aber für Grosskonzerne und die Reichsten, deren Vermögen jedes Jahr um etwa 6% steigen, wird es schwieriger den Staat zu bescheissen, auch wenn die Heerscharen von Juristen bestimmt auch das hinkriegen wetden
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    • FrancoL 06.11.2016 12:52
      Highlight @kokolorix; Ich glaube kaum das Hierundjetzt auch nur annähernd begriffen hat um was es bei der möglichen Kapitalbesteuerung überhaupt geht, darum versucht er durch Mutmassungen Zwänge an die Wand zu malen, die kaum relevant sind. Wer wie Hierundjetzt den Wachstum in den Vordergrund stellt der ist für die Zukunft verloren und hat wohl auch in der Mathestunde hinter dem Pfosten gesessen, denn eines ist einmal schon mathematisch klar Wachstum für alle in einer endlichen Umgebung ist schon rein mathematisch nicht haltbar, also spricht er von Verdrängen und davon halte ich nun mal nichts.
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    • Hierundjetzt 06.11.2016 14:26
      Highlight Genau. Ihr zwei seit mir ja Helden 😅 Der eine hat keinen Plan was Innenfinanzierung bedeutet und wil mir sein theoretisches Schulwissen andrehen und als Leuchturm ist da Franco der zu 100% ein guter Unternehmer ist aber meiner Wahrnehmung nach etwas zu sorglos in die Zukunft blickt.

      Es geht nicht um ein lustiges mathematisches Wachstum sondern das man als KMU Arbeitsplätze langfristig sichern kann.

      Wirtschaftlich gestalterisch in unseren Markt eingreifen können nur unsere Verbände.

      Und sicher kein Hierundjetzt oder ein Franco

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    • FrancoL 06.11.2016 16:01
      Highlight @Hierundjetzt; Deine Wirtschaftturbos die mit mir gestartet sind sind zur Hälfte nicht mehr am Markt und was für Arbeitsplätze stützen sie nun genau ohne am Markt zu sein. Kannst Du mich da aufklären?
      Ich stütze Arbeitsplätze und dies wird sich so schnell nicht ändern weil ich sie durch eine Gute Leistungen am Markt halte und nicht mit einem dicken Bankkonto.
      Versuche erst einmal eine ähnliche Leistung an den Tag zu legen bevor Du von langfristig redest. Das schönste ist, DU bist der erste der mein Verhalten als sorglos taxiert, nähme mich wunder woher DU Deine Bildung hast.
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    • _kokolorix 06.11.2016 18:43
      Highlight @hierundjetzt
      In der Tat, ist mir der Begriff Innenfinanzierung gerade heute zum ersten mal begegnet. Und nein, ich habe keine Wirtschaftsschule besucht und bin auch kein Buchhalter. Aber ich habe in meinem Arbeitsleben die Wirtschaft aus unterschiedlichsten Perspektiven gesehen, vom einfachen Bauarbeiter bis zum Montageleiter, vom Kleinunternehmer bis zum Abteilungsleiter in einer Grossfirma. Also komm mir nicht mit dem Theoretiker. Was du von dir gibst, ist das typische Geschwurbel eines HSG Abgängers, der mit vielen Worten versucht nichts zu sagen
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    • FrancoL 06.11.2016 19:12
      Highlight @kokolorix; er versucht es nicht er kann es😉
      1 0 Melden
    • Hierundjetzt 07.11.2016 09:07
      Highlight Meine Herren, immer wieder angenehm mit Euch zu diskutieren. Auch wenn harte Worte fallen, so ist es doch angenehm andere Meinungen zu hören und daraus was zu lernen.

      Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart.
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  • Maett 05.11.2016 23:26
    Highlight Auf den ersten Blick klingt die Idee sehr vielversprechend. Aber hätte das nicht irgendwie zur Folge dass sämtliche Unternehmen und Privatpersonen mit Vermögen abwandern würden, weil sie ihre Reserven nicht angegriffen sehen möchten, was wiederum dazu führen würde, dass es in der Schweiz dann keine potenten Investoren, Sponsoren und Arbeitgeber mehr gäbe?
    28 16 Melden
    • FrancoL 06.11.2016 01:00
      Highlight Das ist eine mögliche Sicht, doch es könnte auch sein dass das Kapital reinvestiert wird und dies bringt der Wirtschaft sehr wohl Vorteile und es ist ja nicht verboten Gewinne mit dem investierten Kapital zu machen wenn diese ordentlich versteuert werden.
      Brach liegendes Kapital ist ja nun wirklich nicht eine tragende Lösung für die Wirtschaft.
      17 13 Melden
    • Micha99999 06.11.2016 04:18
      Highlight Brach legendes kapital ist super. Wenn man es sich leisten kann!

      Wenn mann gewinne optimieren will ist es schlecht.

      Für die volkswirtschaft als ganzes ist es sehr gut. Tiefe verschuldungsquote. Geringe anfällivkeit für kriesen.
      6 7 Melden
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  • Androider 05.11.2016 22:59
    Highlight Interessantw Idee. Mich nähmten dann die Details wunder, z.B. welcher Steuersatz ab welchem Kapital zum Zug kommt.
    9 3 Melden
    600
  • äti 05.11.2016 22:55
    Highlight Interessant. Wirklich. Andererseits gäbe dies einen verstärkten Trend Richtung Panama.
    9 11 Melden
    600
  • Nocciolo 05.11.2016 22:40
    Highlight Und warum nicht die Mwst abschaffen?
    11 41 Melden
    • Cloudpanther 06.11.2016 00:10
      Highlight Weil dann Geld fehlen würde und wir noch mehr sparen müssten.
      Mit dieser Initative soll MEHR Geld in die Bundeskasse kommen & dann schrittweise die Einkommenssteuern reduziert werden.
      Also kein Verlust & keine weiteren Sparmassnahmen.
      10 6 Melden
    • roterriese 06.11.2016 00:28
      Highlight Tolle Idee, mit der Mwst wird nicht die AHV finanziert ....
      7 3 Melden
    • mrmikech 06.11.2016 01:01
      Highlight Oder umgekehrt, warum nich einkomssteuer abschaffen und nur noch Mwst. Ist fair: mehr ausgeben heisst mehr einzahlen - wieviel man verdient ist dann egal. Gesammte steueramt kann dan auch nach hause, so bespart man auch noch einiges.
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    • Chris van Berg 06.11.2016 07:16
      Highlight @mrmikech: Fragt sich nur was Fair ist.
      Es würde somit die komplette Progression wegfallen und die geringverdiener müssten proportional mehr an die Staatskasse abgeben.
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    • trio 06.11.2016 07:49
      Highlight @mrmikech die Mwst ist eine sehr unfaire Steuer. Während der Normalverdiener einen (sehr) grossen Teil seines Lohns für das alltägliche Leben ausgibt, bezahlen Gutverdienende einen immer kleineren Teil des Lohn für die Lebenkosten (also prozentual auch immer weniger Steuern, je mehr man verdient)
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    • Nocciolo 06.11.2016 13:43
      Highlight Kapitalgewinnsteuer einführen und schrittweise die mwst abschaffen. Das wäre sozial.
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  • LaPaillade #BringBackHansi 05.11.2016 22:37
    Highlight Prüfenswerte Idee!
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  • Hayek1902 05.11.2016 22:32
    Highlight Top Idee... Kann ja nur von der JuSo stammen, diese Genialität.
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  • Cloudpanther 05.11.2016 22:11
    Highlight Gut so :)
    Das Geld bei denen holen, die nicht für ihr Geld arbeiten, sondern ihr Geld für sie arbeitet
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  • Spooky 05.11.2016 22:00
    Highlight Genial! Ich sage ja immer (und einer meiner Kumpels sagt es auch immer): "Die Jungen von heute sind viel gescheiter als wir es damals in den 60er Jahren waren."
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  • Klobold 05.11.2016 21:52
    Highlight Ich bin ja gegenüber Ideen der Juso grundsätzlich pessimistisch, obwohl ich links bin. Aber in diesem Fall hätten sie wohl meine Stimme.
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  • Platon 05.11.2016 21:49
    Highlight Richtig so! Leute sollten nicht das Geld für sich arbeiten lassen können.
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    • Froggr 05.11.2016 22:18
      Highlight Und warum nicht?
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    • Wuschelhäschen 05.11.2016 22:22
      Highlight Diese Aussage ist falsch. Menschen sollten Geld für sich arbeiten lassen können, sonst gibt es keinen Grund mehr zu investieren. Aber Besitz muss höher besteuert werden ab einem gewissen Minimum.
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    • Platon 05.11.2016 23:28
      Highlight Niemand hat gesagt, dass man keinen Gewinn mehr au Investitionen kriegt. Gewinne auf solche Investitionen sollen einfach mehr besteuert werden, als einfache arbeit. Es kann nicht sein, dass man gar nichts tut und trotzdem millionen scheffelt!
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    • Matthias Studer 06.11.2016 00:05
      Highlight Am Ende arbeitet nur das Geld. Oder hat schon jemand gesehen, wie Geld arbeitet?
      Aber ich sehe täglich Menschen die am Ende der Kette für die Zinsen arbeiten. Genau das nennt man dann, Geld für einen Arbeiten lassen.
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  • Froggr 05.11.2016 21:39
    Highlight Lol
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    • Klobold 05.11.2016 22:05
      Highlight Hä? Hast du resigniert, oder was soll dein lol genau bedeuten? Bist du SVPler und lachst oder glaubst du einfach nicht mehr an Gerechtigkeit?
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    • Klobold 06.11.2016 03:23
      Highlight Hmm die ⚡️e sprechen für sich 💽
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    • Froggr 06.11.2016 09:22
      Highlight Ich glaube an Gerechtigkeit. Aber an die JUSO/SP glaube ich schon lange nicht mehr.
      Ist es verboten SVP zu wählen? Habe gedacht es herscht Meinungsfreiheit.🤔
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