Schweiz

Finden Rekruten später keinen Job wegen des Dienstes? Bild: KEYSTONE

Wird der Militärdienst zum Karrierehindernis? Korpskommandant rügt Arbeitgeber

Der Kommandant des Heers wehrt sich gegen eine Genfer Firma, die keine Dienstpflichtigen einstellt.

17.05.17, 06:34 17.05.17, 06:49

Andreas Fahrländer / Nordwestschweiz

Die Empörung war gross in Militärkreisen: Die Genfer Firma KTM SA suchte Anfang Mai einen Kadermitarbeiter mit Berufserfahrung und einem Netzwerk im internationalen Ölhandel, mit Reisebereitschaft – und ohne militärische Verpflichtungen. Die Tageszeitung «Tribune de Genève» zitierte den Präsidenten der Genfer Offiziersgesellschaft USMG, Oberstleutnant Flavien Valloggia, mit den drastischen Worten: «Choquant! Illégal!» In einem Brief an Bundesrat Guy Parmelin und den Genfer Staatsrat forderte die USMG, Sanktionen zu ergreifen und die Rechte der Bürger zu schützen, die ihre militärischen Pflichten erfüllen würden.

Jetzt hat sich auch Korpskommandant Daniel Baumgartner eingeschaltet. Der Kommandant des Heers ist direkt dem Chef der Armee unterstellt und unter anderem für die Ausbildung der Landstreitkräfte verantwortlich. Baumgartner hat einen offenen Brief an die Adresse der KTM SA geschickt. Das Rohstoffunternehmen, das sein Geld im internationalen Öl- und Petrochemikalienhandel verdient, hat seinen Hauptsitz in einem schmucklosen Bürogebäude an der Genfer Avenue Blanc. Im selben Haus sind eine Autowerkstatt und das sudanesische Generalkonsulat eingemietet.

Korpskommandant Daniel Baumgartner wehrt sich dagegen.

«Schlicht inakzeptabel»

Dem Verwaltungsratspräsidenten der KTM SA schreibt Baumgartner: «(Mit Ihrer Stellenausschreibung) diskriminieren Sie engagierte Schweizerinnen und Schweizer, die bereit sind, unter Einsatz ihres Lebens für unsere Werte, die Sicherheit und die Freiheit unseres Landes einzustehen.» Das sei schlicht inakzeptabel.

Baumgartner sagt zu dieser Zeitung, es komme immer wieder vor, dass Arbeitgeber ihren Angestellten mit einer Entlassung drohen, sollten sie sich für eine militärische Weiterausbildung entscheiden. «Das verstösst gegen geltendes Recht und ich werde solchen Absichten auch in Zukunft unmissverständlich entgegentreten», so Baumgartner. «Wir alle, und das schliesst internationale Firmen mit Sitz in der Schweiz ein, profitieren davon, in einem Land leben zu dürfen, in dem Wohlstand, Prosperität und Sicherheit herrschen.»

Nachteil Offiziersrang

Für das Schweizer Milizsystem ist das Stelleninserat ein Schlag ins Gesicht. Die Armee hat seit Jahren ein Rekrutierungsproblem. Obwohl für Männer die allgemeine Wehrpflicht gilt und der Militärdienst auch für Frauen immer attraktiver gemacht wird, schafft es die Armee nicht, die jährlich benötigten 18'000 Dienstpflichtigen zu rekrutieren. Früher war es für eine Karriere in der Schweizer Wirtschaft Voraussetzung, einen Offiziersrang innezuhaben. Heute scheint das vielmehr ein Hindernis zu sein.

(Nach der Bildstrecke geht's weiter)

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Der Basler Headhunter Helmut Zimmerli-Menzi sagt: «Zu meinem Leidwesen muss ich sagen, dass ein militärischer Grad der Karriere nicht mehr unbedingt förderlich ist.» Zimmerli war selbst Offizier. Früher sei auf jedem Lebenslauf der militärische Grad und die Einteilung gestanden – bei Offizieren sogar mit Stolz. Heute sei das eine absolute Seltenheit. «Ein Offiziersrang ist sicher kein Vorteil mehr für die Karriere. Es ist eher so, dass einem der Militärdienst zum Nachteil gereicht.»

Zimmerli erklärt das mit der zunehmenden Internationalisierung. Wenn selbst KMU Teil von internationalen Firmen werden, sei es sehr schwierig, einem ausländischen CEO zu erklären, warum man für drei Wochen WK fehlen müsse, obwohl weit und breit kein Krieg in Sicht ist.

Headhunter René Kuehni von aebi+kuehni glaubt nicht, dass solche Stelleninserate zum Trend werden. Es könne zwar vorkommen, dass es bei einer Stellenbesetzung eine Rolle spiele, ob jemand Dienstpflichten hat – gerade wenn regelmässige und längere Auslandeinsätze verlangt werden.

Dass Dienstpflichten aber schon im Stelleninserat als K.-o.-Kriterium stehen, sei keinesfalls üblich. Kuehni sagt auch, dass die Zeiten vorbei seien, als der militärische Grad entscheidend war für die Karriere. Eine militärische Führungsausbildung könne durchaus immer noch von Vorteil sein. Weil man dann zum Beispiel gelernt habe, was alles zu einem klaren Auftrag gehört.

Dass eine militärische Funktion generell zum Handicap bei der Stellensuche werde, glaubt Kuehni nicht, aber: «Das war jedenfalls kein besonders geschicktes Inserat». Korpskommandant Baumgartner sagt, er habe eine erfreuliche Antwort von KTM erhalten. Über den genauen Inhalt möchte er sich nicht äussern. Die KTM SA selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (aargauerzeitung.ch)

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  • Turbi 17.05.2017 16:06
    Highlight Militär? Diese Einrichtung haben wir schon vor über 50 Jahren nicht ganz ernst genommen. Sogenannte Vorgesetzte waren fast alle ein ganz wenig beschränkt. Auf jeden Fall wir waren nach dem WK immer bestens erholt.
    10 5 Melden
    • Mehmed 17.05.2017 19:08
      Highlight Nicht ernst nehmen heisst jedoch nicht, dass das Militär nicht diskriminierend ist. Die Diskriminierung der Schweizer Männer durchs Militär muss man ernst nehmen.
      3 2 Melden
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  • satyros 17.05.2017 15:35
    Highlight Die Geschichte zeigt, wie sinnlos unser Armeeaufbau mit den jährlichen WKs ist. Wäre es nicht gescheiter, nur noch Durchdiener zu haben, die ein Jahr ins Militär gehen und dann ihre Dienstpflicht erfüllt haben? Meinetwegen auch mit einer Garantie, an den Arbeitsplatz zurückkehren zu können. (Unter-)Offiziere können ja noch ein Jahr dranhängen.
    4 5 Melden
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  • Ökonometriker 17.05.2017 13:17
    Highlight Die Dienstpflicht darf keine Strafe und Karrierebremse für junge Männer sein.

    Das Militär hätte beste Voraussetzungen, den Rekruten eine hervorragende Bildung zu bieten. Programme die das Erlernen von fliessendem Französisch und Italienisch ermöglichen wären ein Leichtes. Auch IT-Skills und moderne Führungsmethoden könnten vermittelt werden. Eventuell wären sogar humanitäre Einsätze in der Entwicklungshilfe möglich, um Mangementerfahrung im logistischen Bereich zu sammeln.
    So wäre der Dienst wieder attraktiv.
    14 10 Melden
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  • Neruda 17.05.2017 13:11
    Highlight Der Baumgartner soll zuerst einmal aufhören seinen Dienstfahrer als privates Flughafentaxi oder IKEA Liefer- und Montagedienst zu missbrauchen. Durfte das in meiner Durchdienerzeit erfahren. Danach darf er wieder entrüstet sein.
    17 4 Melden
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  • ganja69 17.05.2017 12:13
    Highlight das kann ich gut verstehen. Ich erinnere mich, dass Alle, die weitergemacht hatten in der RS, und auch die Offiziere, allesamt Vollpfosten gewesen sind.
    23 12 Melden
    • Libertas 17.05.2017 14:35
      Highlight Viel eher warst wohl einfach du der Vollpfosten....
      11 16 Melden
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  • manhunt 17.05.2017 10:29
    Highlight "...engagierte Schweizerinnen und Schweizer, die bereit sind, unter Einsatz ihres Lebens für unsere Werte, die Sicherheit und die Freiheit unseres Landes einzustehen.» befindet sich die schweiz im krieg? oder muss mann/frau damit rechnen, während der rs oder des wk's sein/ihr oeben zu lassen? ich finde dir formulierung dieses briefes mehr als fragwürdig. wenn diese firma eine person im kader sucht, ist es deren gutes recht, die auswahlkriterien selbst festzulegen. die armee täte gut daran, eigene probleme anzugehen, anstatt sich über rekrutierungsbedingungen der wirtschaft zu echauffieren.
    39 30 Melden
    • Alnothur 17.05.2017 12:17
      Highlight Auch, dann keine Frauen zu nehmen (könnten ja schwanger werden), niemanden der Dorffeuerwehr (ja, auch die haben regelmässig Kurse) usw.?
      10 4 Melden
    • guby 17.05.2017 13:23
      Highlight Das steht so im Dienstreglement der Armee unter "Pflichten", deshalb die Formulierung. Wenns Krieg geben würde hat man keine Zeit noch schnell eine Armee aufzustellen, deshalb steht das so im Reglement. Über Sinn und Unsinn einer Armee kann man diskutieren, solange die schweizer Stimmbürger aber die Wehrpflicht nicht abschaffen oder reformieren halte ich das Inserat auch für diskriminierend. Genau wie man eine Frau nicht nach Familienplänen einstellen/entlassen darf.
      11 5 Melden
    • Stab 17.05.2017 13:54
      Highlight Das ist ein Zielkonflikt und deshalb muss sich die Armee wehren. Sonst wird es zu einem weiteren Problem.
      3 3 Melden
    • philosophund 17.05.2017 14:02
      Highlight @alnothur: bei der dorffeuerwehr bist du auch nicht 4 Wochen abwesend..
      5 2 Melden
    • manhunt 17.05.2017 14:21
      Highlight @alnothur: die dorffeuerwehr veranstaltet abendkurse. deswegen bleibt niemand 3 wochen/jahr der arbeit fern. und im bereich kader, notabene in ein funktion in der man viel unterwegs, ist es verständlich niemanden einzustellen, der in den folgenden jahren wegen familienplanung oder militärdienst längere auszeiten aufweisen wird. es sind ganz einfach nicht alle beruflichen positionen mit familie vereinbar. das hat jedoch mit diskriminierung nichts zu tun. so funktioniert der freie markt, den besonders die armeefreundlichen kreise stets bis aufs äusserste verteidigen.
      4 4 Melden
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  • kaderschaufel 17.05.2017 10:14
    Highlight Bin etwas erstaunt, dass es in diesem Zusammenhang kein Antidiskriminierungsgesetz gibt. Und solange es das nicht gibt, kann man der Firma auch nicht vorwerfen, dass sie auf so eine Weise ihre Produktivität maximiert.
    23 11 Melden
    • bernd 17.05.2017 11:59
      Highlight Auch dann könnte man es nicht. Alle anderen Unternehmen, die nicht so dumm (oder dreist) sind und das schon im Inserat schreiben machen das doch genauso. Ist doch aus unternehmerischer Sicht offensichtlich, wen man auswählt wenn man 2 ähnliche Kandidaten hat, von denen einer pro Jahr 3-4 Wochen länger arbeitet als der andere. Das hat auch nur bedingt mit Diskriminierung zu tun oder ist es auch diskriminierend gegen Leute mit Lehrabschluss wenn ich lieber solche mit Berufsmatur anstelle? Bei Kündigungen gibt es übrigens Schutz für Dienstpflichtige, da ist es auch wichtiger und umsetzbarer.
      5 3 Melden
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  • Luca Andrea 17.05.2017 10:13
    Highlight Das Militär selber diskriminiert Schweizer Bürger, indem Frauen keinen Dienst leisten müssen und Männer, die aus medizinischen Gründen doppelt untauglich sind eine Wherpflichtersatzabgabe leisten müssen.
    Ich bin männlich und habe einen angeborenen Herzfehler und muss zahlen, weil ich vom Militär als untauglich eingestuft werde. Wäre ich eine Frau mit angeborenem Herzfehler hätte ich keine Abgabe zu leisten.
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  • Brodius 17.05.2017 10:05
    Highlight Ich habe selbst nie, in Worte ausgesprochen, eine Militärdistanzierung mitanhören müssen aber ganz klar in derren Gesichtszügen und derren Sprache herausinterpretieren dürfen.
    Ich wurde sogar von einem Unternehmen(Urschweizerisches Unternehmen +100Jahre) gekündigt weil die RS zu bewältigen war. Danach wollten sie mich wieder einstellen.
    Bei allem Respekt aber ich habe im Vergleich zu einem Ausländer der ebenfalls in der Schweiz aufgewachsen ist und vom System gleichfalls profitiert, mit der Armee nur Nachteile.
    30 3 Melden
    • guby 17.05.2017 13:29
      Highlight Das kommt auch immer drauf an was man draus macht und wie man seinen Dienst plant. Ich habe in der Armee einiges dazu gelernt, wie man Verantwortung für Menschen übernimmt, sie motiviert Dinge zu tun die niemand tun will. Oder auch mich durchzubeissen. Zusätzlich habe ich eine gute Stange Geld damit verdient, womit ich mein Studium mitfinanzieren konnte. Und schliesslich erlaubt es mir meine jetzige Einteilung Kontakte für mein Arbeitsleben zu generieren. Damit will ich nicht die jetzige Armee schönreden, Reformen brauchts. Aber alles ist, mit entsprechender Planung, nicht schlecht.
      9 7 Melden
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  • Jeeminee81 17.05.2017 09:54
    Highlight Ich pendle jeden Tag in die Schweiz und da ich im Ausland wohne und dadurch keinen Militärdienst leisten muss, habe ich bei der Stellensuche einen riesen Vorteil. Auf dem Markt gesucht sind junge, gut ausgebildete Personen, welche durch das Militär keine Beeinträchtigung in der Arbeitswelt zu dulden haben. Fakt ist: Das Militär ist für die berufliche Karriere das reinste Gift!
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  • alessandro 17.05.2017 09:51
    Highlight Ach Leute, da werden kinderlose Frauen mit 30 aus Angst vor längeren Ausfällen nicht mehr eingestellt, aber diesen Herren war dies sicherlich kein Begriff und interessierte nicht. Aber ach du meine Güte, da werden "engagierte Schweizer" diskriminiert... Engagement wird offensichtlich mit Militärdienst definiert.

    Wieso sollte ich auf meinen Arbeitnehmer pro Jahr 3-4 Wochen mehr verzichten?

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  • na ja 17.05.2017 09:42
    Highlight Aber daist das Militär auch mitschuldig, nicht nur die Firmen ... der Sohn meiner Freundin ist in der RS und er könnte an die Vorausscheidungen der Berufsmeisterschaften gehn. Das Gesuch für diese Tage, wollten die Herren Oberen erst unterzeichnen, wenn er im Gegenzug unterschreibt zum "Weitermachen"!
    Irgendwie sind also Militär und Firmen sehr unflexibel.
    45 6 Melden
    • bernd 17.05.2017 11:54
      Highlight Was für Trottel diese Vorgesetzten. Erstens ist das einfach eine extremst dreiste Bestechung, zweitens hat diese Unterschrift, wie diese Herren eigentlich wissen sollten, überhaupt keine Bedeutung.

      "Ich nehme zur Kenntnis, dass ich zur Weiterausbildung empfohlen werde" steht da über dem Unterschriftsfeld - wenn man dies nicht unterschreibt bestätigt halt der nächstbeste Kamerad, dass man es zur Kenntnis genommen hat. Und schwupps, ab in die Unteroffiziersschule. Einverständnis ist weder gefragt noch nötig.
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  • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 09:27
    Highlight Das ist so. Nur wird das meist nicht so offen kommuniziert. Wenn ich Personalentscheide fällen würde, sähe ich eine bestehende Dienstpflicht auch als Minuspunkt.
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  • Matrixx 17.05.2017 09:09
    Highlight Die Firma ist ehrlich und schreibt es.
    Sie wäre nicht dazu verpflichtet und kann trotzdem allen absagen, dielMilitardienst leisten müssten. Das tun bestimmt viele Firmen ind es hat bisher noch nie je and reklamiert. Hier ist man halt offen und sagt es von vornherein.
    14 6 Melden
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  • Libertas 17.05.2017 09:04
    Highlight Meine militärische Kaderausbildung wurde bisher in allen Vorstellungsgesprächen sehr positiv diskutiert und hat mir auch im Job enorm viel gebracht. Ob Menschen im Militär oder im Job zu führen, ist so ziemlich das Selbe. Die Erfahrungen aus dem Militär sind sehr wertvoll.
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    • 7immi 17.05.2017 11:09
      Highlight es ist definitiv so, dass die ausbildung und die erfahrung vorteilhaft sind. das organisieren, das führen einer zusammengewürfelten gruppe und das entscheiden unter druck sind fast 1:1 in der privatwirtschaft anwendbar. daher wird die kaderausbildung auch zivil anerkannt. wenn eine kurzsichtige unternehmensführung das nicht sieht, ist sie selber schuld...
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  • Ketsch 17.05.2017 08:37
    Highlight Liege ich da falsch, wen ich das Gefühl habe, dass eine Firma sich die Arbeitnehmer selbst aussuchen kann?

    Ob es jetzt was bringt, eine Kaderschule besucht zu haben im Militär kann ich schlecht sagen. Ich habe zwar selbst eine Kaderausbildung gemacht, konnte mit dem aber bis jetzt im zivilen Arbeitsumfeld noch nichts anfangen.

    Dass eine Firma, welche international tätig ist, es sich nicht leisten kann, Leute anzustellen, welche 4 Wochen (Kader hat ja noch KVK) im Jahr fehlt, kann ich nachvollziehen.

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    • kleiner_Schurke 17.05.2017 09:22
      Highlight Ja und dazu kommen ja dann auch noch 5 Wochen Ferien und ca 10 Feiertage. Also ist ein Off schon mal per Definition 11 Wochen weg pro Jahr. Dazu kommen dann auch die organisatorischen Dinge (Telefonate usw). welche Offs auch irgendwie während der Arbeitszeit erledigen müssen....
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  • Karl33 17.05.2017 08:19
    Highlight Die Firma wegen Diskriminierung einklagen, und gut ist.
    47 73 Melden
    • kleiner_Schurke 17.05.2017 09:18
      Highlight Ich denke kaum das die Bediungung zu etwas nicht dazu zu gehören wirklich einklagbar ist.
      10 11 Melden
    • Karl33 17.05.2017 10:27
      Highlight wer vom staat zum militärdienst gezwungen wird, kann schwerlich von firmen dafür benachteiligt werden - das ist diskriminierung par excellence und lässt sich locker einklagen.
      14 3 Melden
    • bernd 17.05.2017 11:49
      Highlight Und wer sollte bitte klagen? Irgend ein dienstpflichtiger aus dem Thurgau? Oder einer, der sich beworben hat und die Stelle nicht bekommen hat, weil er dienstpflichtig ist? Wie kann er nachweisen, dass er genau wegen diesem Punkt die Stelle nicht bekommen hat? Kaum eine Bewerbung erfüllt sämtliche Anforderungen aus dem Stelleninserat zu 100%. Vielleicht war auch einfach ein anderer besser. Das ist alles juristische nie und nimmer genügend klar, um gegen diese Firma vorgehen zu können.
      2 2 Melden
    • kleiner_Schurke 17.05.2017 12:23
      Highlight Träum weiter....
      1 2 Melden
    • reaper54 17.05.2017 14:05
      Highlight @bernd nach dieser Logik können wir ja den Diskriminierungsartikel abschaffen. Man findet ja immer eine andere Begründung als den der Diskriminierung...
      1 2 Melden
    • bernd 17.05.2017 15:02
      Highlight Die Zugehörigkeit zu Gruppierungen, Vereinen oder Institutionen wird in Art. 8 der BV keinem Wort erwähnt, ich bin sowieso nicht ganz so sicher ob der hier überhaupt relevant ist.
      2 0 Melden
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  • nukular 17.05.2017 08:19
    Highlight Also mein arbeitgeber ist froh, dass ich UT bin. Für einen kleineren KMU betrieb könnrn die WK zum verhängnis werden wenn all jemand fehlt..
    72 17 Melden
    • Too Scoop 17.05.2017 08:44
      Highlight Ich arbeite in einem grösseren Betrieb und jedes Jahr ist es ein riesen Theater. Also ich verstehe die Arbeitgeber, denn die Stellenprozent fehlen. Jedoch ist man dazu verpflichtet.
      29 9 Melden
    600
  • Maranothar 17.05.2017 08:19
    Highlight Das ist ja nun gar nicht neu.
    Kein Armeedienst ist schon lange ein Argument für eine Anstellung
    44 8 Melden
    600
  • Scaros_2 17.05.2017 08:17
    Highlight Ich fühle mich so bestätigt als ich damals bewusst untauglich machte. Mein Vater flippte aus mit der Begründung es sei wichtig für die karriere. Scheinbar immer weniger!
    58 24 Melden
    • JacquelineM 17.05.2017 08:32
      Highlight Ist schon erstaunlich wie internationale Firmen sich in die Politik anderer Länder einmischt ohne dass es der kleine Steuerzahler bemerkt... Auch schon aufgefallen? Mir schon...
      24 28 Melden
    • Scaros_2 17.05.2017 08:36
      Highlight Ich mische mich ja auch ein und verlange, dass die indischen mitarbeiter zu eu zeiten arbeiten und ned nach ihrem Format und sie tun es.

      Somit bin ich Teil des Systems.
      22 7 Melden
    • alessandro 17.05.2017 09:56
      Highlight JaquelineM:
      Meinst du den von Briefkastenfirmen heftigst konkurrierenden Steuerwettbewerb? Meinst du die Eingeständnisse, welche unsere Politiker für die Zulassung ausländischer Produkte macht?
      Dass jemand ein Ausfallkriterium bei der Anstellung des Personals hat, ist ja wohl gut nachvollziehbar und hat nichts - ganz im Gegenteil zu meinen Beispielen - mit einem Einmischen in die hiesige Politik zu tun.
      6 1 Melden
    600
  • Jokerf4ce 17.05.2017 08:05
    Highlight Ist der rechte Arm oben, wird man dich loben.
    13 67 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 17.05.2017 08:04
    Highlight Karriere und Armee, das hat bei mir so ausgesehen. Vordiplomprüfungen an der Uni (6 Tage, 42h schriftliche Prüfungen) und WK fallen zusammen. WK verschieben nicht erlaubt. Prüfung verschieben nur mit einem Jahr Zeitverlust möglich. Also die Prüfungen im WK gemacht, jeden Tag nach Bern gefahren und Abends im WK geschlafen, damit die Diensttage zählen. Am Ende des WK statt 21 nur 15 Tage im DB. Begründung: Tage mit Prüfungen zählen nicht als Dienst. Als ich meinem Kommandanten klar machte, dass dieses Sache vor Gericht enden wird, standen plötzlich 21 Tage im DB.
    83 21 Melden
    • El_Sam 17.05.2017 10:07
      Highlight War wohl vor langer Zeit ;-)
      Heutzutage kann man den WK verschieben, wen innerhalb von 12 Wochen eine wichtige Prüfung ansteht.
      14 0 Melden
    • kleiner_Schurke 17.05.2017 12:22
      Highlight Das ist die Theorie. Nicht jeder kann seinen WK verschieben. Mein Kollege konnte, ich nicht. Einen früheren Wk konnte ich verschieben diesen nicht.
      Das hängt weitgehend vom Kadi ab.
      2 3 Melden
    • guby 17.05.2017 13:35
      Highlight Ich habe während meines ganzen Studiums (2010 - 2015) jeden einzelnen WK verschoben weil er jeweils entweder mit Praktika oder Prüfungsvorbereitung zusammenfiel. War nie ein Problem. Klar, musste jeweils eine Bestätigung des Sekretariats und einen Brief mitsenden aber jedesmal diskussionslos bewilligt.
      3 0 Melden
    • kleiner_Schurke 17.05.2017 14:15
      Highlight Wie gesagt, es hängt primär vom Kadi ab. Wenn dieser nicht kooperativ ist, dann geht gar nichts.
      0 1 Melden
    • Too Scoop 17.05.2017 22:28
      Highlight @kleiner_Schurke: ihre Aussage stimmt nur zum Teil. Gesuche, die zu spät eingereicht werden, oder wenn die Verwaltungseinheit diese nicht bearbeiten kann, dann bestimmt der Kadi. Er ist somit der Letzte der entscheidet. Was spätestens 14 Wochen vor Dienstantritt beantragt wird, wird nicht vom Kadi beurteilt.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 18.05.2017 07:15
      Highlight Ja dafür wird es dann so lange verschleppt bis es der Kadi beurteilt und dann sind wir wieder genau da. Ferner hat mir diese Verwaltungseinheit mitgeteilt, dass der ADA gemäss eines Bundesratsbeschlusses xy kein Recht auf Verschiebung eines Dienstes habe. Merke: Das Militär ist alles andere als flexibel.
      1 0 Melden
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  • Matrixx 17.05.2017 08:03
    Highlight "die bereit sind, unter Einsatz ihres Lebens für unsere Werte, die Sicherheit und die Freiheit unseres Landes einzustehen."

    Was für eine Phrase. Lasst mich den korrigieren:

    "die verpflichtet sind, für unsere Werte, die Sicherheit und die Freiheit unseres Landes einzustehen."
    60 17 Melden
    • manu9989 17.05.2017 09:13
      Highlight Korrektur: Statt einstehen müsste es rumstehen heissen ;)
      28 5 Melden
    • chnobli1896 17.05.2017 09:15
      Highlight Vor Allem "unter Einsatz ihres Lebens"... Ich als normaler Bürogummi (mittlerweile UT) hatte auf jeden Fall nie das Gefühl, dass mein Leben in Gefahr sein könnte. Ausser vielleicht beim grossen Ausgang in der RS jeweils.
      14 4 Melden
    • MichaelTs 17.05.2017 10:56
      Highlight "unter Einsatz ihres Lebens" - aber nur wenn mit den Leuten am ersten WK-Tag direkt geschossen wird...
      6 2 Melden
    • Matrixx 17.05.2017 11:50
      Highlight Genau drum habe ich "unter Einsatz ihres Lebens" rausgelöscht...
      0 1 Melden
    600
  • ändu66 17.05.2017 07:54
    Highlight Das Inserat ist zugegebenermassen etwas unglücklich formuliert. Resultat: Das wird so nicht mehr publiziert. Die militärische Frage wird nun halt beim Bewerbungsgespräch gestellt. Die ist ja im Gegensatz zu Mutterschaft und Religion erlaubt - und weg bist du...
    54 2 Melden
    • reaper54 17.05.2017 08:49
      Highlight Nein ist nicht erlaubt und es darf ebenfalls gelogen werden.
      Also meine Herren, ausser bei Stadler und Schweizer Traditionsfirmen wo ihr wisst das es gut ankommt, Lügt diesbezüglich wie ihr nur könnt, ehrlichkeit bringt heute eh nichts mehr...
      12 28 Melden
    600
  • MichaelTs 17.05.2017 07:50
    Highlight Ich finde ja eher schockierend, dass ein Korpskommandant es nicht fertig bringt, einer Genfer Firma auf Französisch zu antworten... (wobei war das Inserat nicht auch auf deutsch? Ist ja eher eine alte Geschichte)
    17 36 Melden
    • Bits_and_More 17.05.2017 08:49
      Highlight Gab meines Wissens auch eine französische Version.
      5 0 Melden
    • reaper54 17.05.2017 08:50
      Highlight Die Firma gehört dem Türkischen Staat...
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2017 09:47
      Highlight Das Militär publiziert mehr oder weniger alles zweisprachig, der Auschnitt in diesem Artikel zeigt den Lesern zur liebe halt die deutsche Version. Korpskommandant Daniel Baumgartner kann übrigens fliessend französisch, lebte glaub ich lange in der Nähe von Payerne (jetzt in Bolligen bei Bern).
      7 0 Melden
    • MichaelTs 17.05.2017 10:54
      Highlight Briefe werden publiziert? Zeigt, dass das ganze eher eine Marketingaktion ist.

      Watson könnte auch mit gutem Beispiel vorangehen und sprachgrenzenüberschreitend wirken. Den Leuten in Erinnerung zu rufen, dass die Schweiz mehrsprachig ist, wäre sicher auch nicht schlecht. :=)
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    • Bits_and_More 17.05.2017 12:05
      Highlight Sogenannte "Offene Briefe" wird auch offen kommuniziert und publiziert.
      2 0 Melden
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  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 17.05.2017 07:35
    Highlight Ich "durfte" auch die Offiziersschule besuchen. In der Arbeitswelt hats mir nichts gebracht. Das Ding ist aber, man wird vom Gesetz gezwungen in die Armee zu gehen. Wenn man nun deshalb beginnt Armeeangehörige zu diskriminieren, ist das unverschämt. Entweder Dienst für ALLE oder totale Berufsarmee.
    55 9 Melden
    • Alnothur 17.05.2017 12:11
      Highlight Zum Offizier wird niemand gezwungen. Und klar, die Führungsausbildung nützt im Beruf auch nur dann etwas, wenn man sich auch auf eine Führungsstelle bewirbt...
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  • pamayer 17.05.2017 07:31
    Highlight Was vor 40 Jahren die erste (Ausbildungs-)Stufe der männlichen Karriereleiter war, ist heute schlicht nicht mehr gefragt.

    That's it.


    Die GSOA war allen schon Schritte voraus.✌
    103 69 Melden
    • Karl33 17.05.2017 10:28
      Highlight wir brauchen nicht eine abschaffung der armee, sondern die abschaffung der diskriminierung der männer durch den staat.
      7 6 Melden
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  • Connor McSavior 17.05.2017 07:25
    Highlight Bin ich der einzige, der bei "...unter Einsatz ihres Lebens" gelacht hat?
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    • Töfflifahrer 17.05.2017 07:47
      Highlight Da dies leider auch bei Engagements in Feuerwehr und Zivilschutz gilt, kann man dies durchaus stehen lassen. Für das Militär allein betrachtet ist es wirklich eine Lachnummer.
      34 7 Melden
    • norandy 17.05.2017 08:08
      Highlight Nein, hab mich fast vollgepisst vor lachen. Wobei so ein WK ist schon lebensgefährlich...ich sag nur LEBERZIRRHOSE
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  • Findolfin 17.05.2017 07:23
    Highlight "... unter Einsatz ihres Lebens". Selten so gelacht. Und ich hab Militärdienst geleistet.
    117 18 Melden
    • skankhunt42 17.05.2017 07:41
      Highlight Nun ja, Langeweile kann evtl. schon zum Tode führen.
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    • Scaros_2 17.05.2017 08:18
      Highlight Oder das rasen mähen eines x beliebigen altersheim oder schule
      10 2 Melden
    • Genital Motors 17.05.2017 08:44
      Highlight Keine Ahnung was ihr so im WK macht, aber bei mir gehts zur Sache. Sprengen hier, Sprengen da.
      Ich leiste gerne meine WK`s. gehe gerne 4 Wochen in bezahlte und unterhaltsame Ferien. ohne Ironie. Ausserdem besuchts du Orte, welche man ohne Dienst wahrscheinlich nicht besuchen würde. es ist nicht alles das gelbe vom Ei. aber unterm Strich leiste ich gerne Dienst.

      Ps. Bin Offizier, freiwillig. Der Offiziersrang ist für meinen Berufsweg eine gern gesehene Referenz. Projektleiter in einem Haustechniksingenieurbüro.
      23 12 Melden
    • TheDude10 17.05.2017 09:16
      Highlight @ genital motors. Die meisten wk sind tot langweilig, die anderen haben unnütz spass auf staatskosten. Es gibt nichts, was dieses system legitimiert, was nebenbei der wirtschaft extrem schadet.
      15 11 Melden
    • Genital Motors 17.05.2017 10:11
      Highlight @dude. Wenn ich profitieren kann, sei es Netzwerke und Freundschaften zu schliessen, dann schadet dies nicht, sondern es hilft. Ich verstehe deinen Einwand, betreffend langeweile. Aber solange dieses System so funktioniert hat es seine Berechtigung und ich werde davon weiter profitieren. Am Ende jedes WK oder am Ende der Dienstzeit werden die Erlebnisse und die Freundschaften den negativen Aspekt deises Lebensabschnittes überwiegen.
      3 5 Melden
    • Scaros_2 17.05.2017 11:26
      Highlight Ja aber wenn du wie mein kollege 3 wochen auf dem furka sitzen darfst und genau nix tust ausser zeit tot schlagen ist es einfach öde

      Oder wie der Kollege der 3 wochen lang gartenarbeit in chur machen durfte weil sie nocht wussten was tun
      Mes ist abhängig davon was und wo man ist
      2 0 Melden
    • TheDude10 17.05.2017 12:28
      Highlight @ genital motors mann könte diese vorteile anderst und ohne miliarden zu verlochen in vereinen leben
      3 1 Melden
    • Genital Motors 17.05.2017 13:42
      Highlight Ja es kommt sehr drauf an als was und wo man eingeteilt ist, absolut. Ich habe unter mir auch einige Soldaten die dann Üz (überzählig) sind. ist auch nicht immer einfach eine sinnvolle Beschäftigung zu finden, das stimmt.

      @dude. klar gibt es diese möglichkeiten aquch, was auch super ist.
      ich für meinen Teil fätze gerne mit dem Panzer durch die gegen und schiesse gerne in den Berg hinein und schaue und fühle wie es dann mal so richtig chlepft und tätscht. da bin ich absolut ehrlich. ich finde es geil. sowie auch mit einen Maschinengewehr auf alte Autos zu ballern. aber ja jedem das seine.
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  • Telomerase 17.05.2017 07:14
    Highlight Gilt meiner Erfahrung nach übrigens auch für Zivildienst/-schutz und freiwillige Feuerwehr. Wenn einer etwas mehr als der Durchschnitt für die Gesellschaft macht, ist er der Verarschte.
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    • Madison Pierce 17.05.2017 07:58
      Highlight Ja, in grösseren Firmen, bei denen Mitarbeiter "Human Resources" sind, ist das immer mehr so.

      In KMU ist das zum Glück noch nicht so. Da wird es häufig geschätzt, wenn man sich in der Feuerwehr oder im Gemeinderat engagiert.

      Dafür ist es dort schwierig, ohne Offiziersrang in die Geschäftsleitung zu kommen. Bei einem Kunden (Oberst) muss man mindestens Hauptmann sein für eine Führungsfunktion...
      13 1 Melden
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  • Majoras Maske 17.05.2017 07:08
    Highlight Ja, ja, all die Unternehmen lieben es natürlich Männer einzustellen, die neben einem Monat Ferien auch noch einen Monat Dienst pro Jahr leisten müssen.
    59 10 Melden
    • Karl33 17.05.2017 08:20
      Highlight neben einem Monat Ferien? die Ferien gehören nicht dem Arbeitgeber, sondern dem Arbeitnehmer. Was bist du für ein neoliberaler Motzer?
      19 8 Melden
    • speedy_86 17.05.2017 08:28
      Highlight Ich brauche nicht einen Monat im Jahr, nur ca eine Woche (und die versuche ich von Ferien/Überzeit zu nehmen). Und ausser es brennt will auch niemand etwas davon Wissen (weder Bewohner der eigenen Gemeinde noch Arbeitgeber)...
      1 8 Melden
    • Majoras Maske 17.05.2017 09:12
      Highlight Ich bin doch kein neoliberaler Motzer. :-)

      Ich denke nur dass aus einer Dienstpflicht, besonders natürlich beim Zivildienst, ein ernsthafter Nachteil entsteht bei der Jobsuche (und auch beim Studium) und das dies reichlich mies ist, da man dazu ja gezwungen wird, wenn man nicht als UT zahlen will.
      3 2 Melden
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  • Knut Atteslander 17.05.2017 06:52
    Highlight :D Vielleicht sollte unserer Armee mal jemand sagen dass wir nicht mehr im 19. Jahrhundert leben. Ich lach mich weg...
    82 36 Melden
    • dracului 17.05.2017 07:31
      Highlight Da ist leider bitter wahr! Als konkrete Vorschläge: Die Ausbildungen zum Offizier müsste vermehrt einen privatwirtschaftlichen Mehrwert bieten (Zusammenarbeit mit Hochschulen?). Zudem müssten Soldaten viel besser ausgebildet werden und zwar an modernen Waffen. Wir haben längst die Grenze der Milizarmee erreicht. Ein kleines, gut ausgebildetes Heer mit modernen Waffen könnte wohl mehr für den "Erhalt der Schweizer Werte" beitragen, als das heutige Kanonenfutterheer.
      35 19 Melden
    • Töfflifahrer 17.05.2017 07:49
      Highlight @dracului: dies ist bereits in Planung. Die Kaderausbildung soll zusammen mit Hochschulen Bachelor und Masterfähig gemacht werden.
      8 3 Melden
    • Bits_and_More 17.05.2017 08:52
      Highlight Die HSG anerkennt bereits eine militärische Weiterbildung und rechnet dazu 4, respektive 6 Credits an.
      https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-45761.html
      9 0 Melden
    • Alnothur 17.05.2017 12:14
      Highlight Die Führungsausbildung bietet längst einen beruflichen Mehrwert, es werden sogar u.a. dieselben Lehrmittel benutzt wie bei einer zivilen Führungsausbildung. Wird ja auch bei der HSG angerechnet.
      1 0 Melden
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  • Theor 17.05.2017 06:51
    Highlight Dann scgreiben sie es halt nächstes mal nichr in die Bewerbung. Aussondieren werden sie solche Bewerber trotzdem.

    Ps: ich war mit meinem Militärdienst mit 28 Jahren fertig. Ich zweifle leicht spöttisch, dass ein 28 jähriger schon über Kaderqualitäten, viel Berufserfahrung und gute "Kontakte im internationalen Ölhandel" verfügt. 🤔 Also suchen die sowieso einen 35+ Jährigen. Aus meiner Sicht ist das ganze eher ein Rohrkrepierer.
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    • satyros 17.05.2017 08:24
      Highlight In einem höheren Offiziersrang kann ein AdA durchsaus 35+ sein.
      11 1 Melden
    • Theor 17.05.2017 11:00
      Highlight Ich war/bin Unteroffizier und habe paarmal wegen Studium ausgesetzt. Zugegeben bei Leutnants kann es nochmal zwei-drei Jahre länger gehen. Aber alles andere ist für mich ehrlich gesagt nicht mehr Miliztauglich.

      Wer sich zum Major+ ausbilden lässt (also Berufsmilitär macht), will sowieso eine Militärkarriere und keine Zivilkarriere mehr.
      3 2 Melden
    • bernd 17.05.2017 11:37
      Highlight Es gibt durchaus Majore und auch Oberstlt, die nicht Berufsmilitärs sind. In Batallionsstäben sitzen Milizoffiziere dieser Grade. Nicht selten mit mehr oder weniger Druck in diese Position "überzeugt" übrigens, weil das natürlich auch kaum einer freiwillig machen will. Die werden dann schnell mal gegen die 40 oder sogar älter und machen immer noch WKs.
      1 0 Melden
    • satyros 17.05.2017 15:28
      Highlight Dazu kommen die ganzen Militärjustizler. Da hast Du relativ schnell einen hohen Offiziersrang (der tiefste Rang neben Fachoffizieren ist dort Hauptmann).
      0 0 Melden
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  • Pokus 17.05.2017 06:49
    Highlight Wo leben die?!

    Wenn behinderte keinen Zivildienst ausüben, sondern nur Militärersatz bezahlen dürfen, dann ist es eine Diskriminierung.

    Aber wenn einer nachweislich saufen und rumbrüllen kann (sprich Militärdienst tauglich ist), und dann deswegen einen Job nicht bekommt, dann ist das echt nur eine logische Folge davon :)
    44 69 Melden
    • majcanon 17.05.2017 07:21
      Highlight Danke für deine pauschalisierenden Kommentar. Aber geh jetzt wieder Wände beschmieren und kiffen (sprich Armeegegner sein).
      55 41 Melden
    • Jokerf4ce 17.05.2017 08:07
      Highlight Wie geil! Wie geil!
      11 7 Melden
    • Jokerf4ce 17.05.2017 08:10
      Highlight @majacon

      Und du geh jetzt wieder Steuergelder verschwenden und sinnlos rumballern ( sprich Armeebeführworter sein).

      So ein sinnloser Kommentar..
      26 22 Melden
    • Pokus 17.05.2017 08:10
      Highlight Sorry kann nicht, ich arbeite.
      Hab wohl den Nerv getroffen.
      24 10 Melden
    • guby 17.05.2017 13:41
      Highlight Diese "Diskussion" gehört zu 20Min, nicht hierhin. Kommt schon, seid brav!
      2 0 Melden
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