Schweiz

Genfer Luxusgüterkonzern Richemont baut 210 Stellen ab

14.11.16, 15:50 14.11.16, 16:06

Der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont baut 210 Stellen ab. Betroffen vom Abbau sind primär Mitarbeiter der Uhrenmarken Piaget und Vacheron Constantin.

Die Angestellten seien am vergangenen Freitag über die Massnahme informiert worden, sagte Alessandro Pelizzari von der Gewerkschaft Unia am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit Meldungen in verschiedenen Westschweizer Medien.

Richemont selbst hat sich zu den Abbauplänen noch nicht geäussert. Gemäss einer vertrauten Quelle war der Auslöser der starke Nachfragerückgang bei Luxusuhren.

Richemont gehört zu den grössten Luxusgüterkonzernen der Welt. Piaget hat seinen Hauptsitz im neuenburgischen La Côte-aux-Fées. Das Traditionsunternehmen Vacheron Constantin – es existiert seit 1755 – ist in Genf angesiedelt.

Bereits im Februar hatte der Konzern angekündigt, 300 Stellen abbauen zu wollen. Gewerkschaften kämpften dagegen an, worauf rund 200 Stellen erhalten bleiben konnten.

(tat/gin/sda)

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Galghamon, 3.12.2016
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  • Stefanie16 14.11.2016 16:59
    Highlight Oh heere Globslisierung. Wieder mal ein paar Arbeitsplätze weniger...das macht doch nichts...ein paar weniger bei der SBB, ein paar 1000 Arbeitsplätze bei der Post weniger, die ganze Syngenta verkauft, die nun den netten Chinesen gehört....

    Warum höre ich eigentlich den Schlaumeier Löpfe jetzt nicht schreien und poltern? Warum ist die Watson-Meie-Rottenmeier stumm wie ein Backfisch?

    Wie lange muss ich mit diese sozialistische-feministische Fascho-Diktatur eigentlich noch bieten lassen, bis endlich ein Schweizer Trump das Ruder übernimmt????

    Amerika, du bist so wunderbar!!!!

    3 6 Melden
    • fcsg 15.11.2016 09:17
      Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass die Uhrenindustrie vom Export und damit von der Globalisierung lebt??
      2 0 Melden
    • Stefanie16 15.11.2016 13:13
      Highlight Nun ja, klar hängt die Uhrenindustrie vom Export ab. Die Frage ist nur, ob man jetzt die Stellen in China ansiedelt, um die Gewinnmargen beizubehalten.

      Bedenklich ist ja, dass wieder ein paar Normalos auf der Strasse stehen, während CEO, VR und ein paar Grossäktionäre doppelstellige Milliönchen abkassieren.

      Diese solle man zur Rechenschaft ziehen
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