Schweiz

Tausende Pakete verschwunden – die Post hat ein Problem mit Päckli-Dieben 

Fast drei Millionen Pakete der Schweizer Post kommen jedes Jahr zu spät oder gar nicht an. Ein Teil davon wird von Angestellten gestohlen.

11.12.16, 11:20

Andreas Maurer und Pascal Ritter / Schweiz am Sonntag

Weihnachtszeit ist Pakete-Zeit Bild: KEYSTONE

Im Advent macht die Post das Geschäft des Jahres. Sie verarbeitet doppelt so viele Pakete wie in einem normalen Monat. Es ist der einzige traditionelle Geschäftsbereich, der von der digitalen Revolution profitiert. Der Online-Handel führt zur Päckli-Flut. Der Versand ist der letzte Schritt, der noch nicht automatisiert ist. Lieferroboter befinden sich erst in der Testphase.

Die Post wird dem Vertrauen der Schweizer in die altmodische Übermittlungsart jedoch nicht in allen Fällen gerecht. Im vergangenen Jahr erhielt sie über 200 000 Kundenreklamationen. Das sind 2.5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der häufigste Beschwerdegrund sind verloren gegangene Pakete und Briefe. Teilweise stecken kriminelle Mitarbeiter dahinter.

Morgen Montag behandelt das Bundesstrafgericht einen besonders drastischen Fall. Ein 46-jähriger Chauffeur muss sich dafür verantworten, 1500 Pakete und Briefe gestohlen zu haben. Er arbeitete für die Transportfirma Meier Cargo AG, die im Auftrag der Post tätig ist. Der Mann war für die Tour in Uster (ZH) und die Nachttour von Zürich ins Glarnerland zuständig. Während eines Jahres versteckte er einzelne Pakete und Briefe in seiner Führerkabine, um sie später nach Hause zu nehmen. Er wählte vor allem kleine Pakete, weil die Diebstähle so weniger auffielen, und handschriftlich adressierte Briefe, weil darin gemäss seiner Erfahrung besonders häufig Geld verschickt wird.

Die meisten Pakete hatten nur für die vorgesehenen Empfänger einen Wert. In der mehrere Seiten umfassenden Liste der gestohlenen Gegenstände befinden sich Weihnachtskarten, eine Geburtsanzeige, ein Kinderöl, fünf Reisepässe und ein Kunstführer über die Orgel der Stadtkirche Aarau. Der Chauffeur stiess aber auch auf zwei Eheringe, die er einem Zürcher Goldhändler für 1100 Franken verkaufte, eine Postcard samt PIN-Code, mit der er 400 Franken abhob, Reka-Checks, mit denen er sein Auto tankte, und zahlreiche Banknoten, mit denen er sich Esswaren kaufte. Auch Feldpost öffnete er und verspeiste den Inhalt mehrerer Fresspäckli. Insgesamt hat die Ware einen Wert von 70 000 Franken.

Der Mann ist geständig und bereit, Schadenersatz zu zahlen, sobald er dazu in der Lage ist. Auch mit einer Verurteilung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von fünfzehn Monaten hat er sich einverstanden erklärt. Das Bundesstrafgericht muss nur noch klären, ob die Voraussetzungen für eine Verurteilung im abgekürzten Verfahren gegeben sind.

Post hat keine ErklärungDer Fall wirft Fragen auf: Weshalb dauerte es über ein Jahr, bis die Post dem Verlust von 1500 Paketen auf die Spur kommt? Der Konzern in Bundesbesitz antwortet mit einem pauschalen Statement. Sprecher Oliver Flüeler sagt: «Dass ein Transporteur die Produkte stiehlt, die er eigentlich als vertraulicher Mitarbeiter seines Transportunternehmens im Kundenauftrag fahren sollte, ist gemäss meiner über zehnjährigen Erfahrung bei der Post ein Einzelfall.»

Ein Einzelfall? Vor einem Monat erhob die St. Galler Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 53-jährigen Chauffeur, der ebenfalls für ein privates Transportunternehmen im Auftrag der Post arbeitete. Er ist geständig. Während eines halben Jahres öffnete er über tausend Rücksendepakete eines Online-Versandhauses, nahm einzelne Kleidungsstücke heraus und verschloss die Pakete danach wieder. Die Polizei konfiszierte bei einer Hausdurchsuchung 350 T-Shirts, 200 Hosen, 170 Paar Schuhe und 80 Jacken. Insgesamt hat die Ware einen Wert von 50 000 Franken. Nachdem die Kantonspolizei den Fall im Frühling publik gemacht hatte, sagte Post-Sprecher Flüeler gegenüber der «Wiler Zeitung», es handle sich um einen «Einzelfall».

Das Zürcher Obergericht behandelte diese Woche einen weiteren Fall: Es verurteilte einen Paketboten, der Sendungen mit Hunderten Rubbellosen gestohlen haben soll. Der Gesamtwert: 90 000 Franken.

Den vierten grossen Paket-Klau deckte dieses Jahr die Tessiner Polizei auf. Im Juli machte sie eine Hausdurchsuchung beim Leiter einer Postfiliale in Mendrisio und stellte gestohlene Waren im Wert von 60 000 Franken sicher: Brillen, Handys, Kleider. Der Mann versuchte, die Artikel auf Online-Auktionen zu verhökern.

Bild: KEYSTONE

Bei den ersten beiden Fällen handelt es sich um Chauffeure von externen Transportfirmen. Diese verdienen weniger als Post-Angestellte. Der «Schweiz am Sonntag» liegt ein Lohnausweis eines Genfer Chauffeurs vor, der die Päckli im Stundenlohn für zwanzig Franken brutto ausgeliefert hat. Das ist weniger als der im Kanton Genf geltende Mindestlohn für Chauffeure.

Uberisierung der Post

Auch in anderen Bereichen kooperiert die Post mit umstrittenen Arbeitgebern. In Bern experimentiert sie seit Frühling mit der Kurierfirma Notime. Diese will die Paketzustellung per Velokurier mit einer Software revolutionieren. Wie der amerikanische Taxi-Vermittler Uber schliesst Notime mit seinen Velofahrern keine Arbeitsverträge ab. Eine Rahmenvereinbarung von Notime liegt der «Schweiz am Sonntag» vor. Darin heisst es, der Beauftragte stehe nicht in einem Arbeitsverhältnis zur Notime AG und handle als Selbstständigerwerbender. Als Selbstständige müssten die Notime-Mitarbeiter Sozial- und Unfallversicherung selber organisieren. Ein ehemaliger Mitarbeiter sagt: «Die meisten Fahrer bezahlen keine AHV-Beiträge.»

Gemäss der Gewerkschaft Syndicom hat die Post Aufgaben an 250 Transportfirmen ausgelagert. Syndicom-Sprecher Christian Capacoel sagt: «Die Post kontrolliert diese Firmen nicht. Viele bezahlen miserable Löhne.» Die Gewerkschaft spricht von einer «Uberisierung» der Post: «Sie sieht sich in immer mehr Bereichen nur noch als Plattform für Servicevermittlung und lagert ihr Kerngeschäft an billige Subunternehmer aus.» Betroffen seien sogar die Aushängeschilder der Post. Postfilialen werden geschlossen und als Agenturen in Volg-Läden weitergeführt. In grossen Städten liefern Taxifahrer am Sonntag Pakete aus. Postautos werden traditionell in vielen Regionen von Subunternehmern betrieben. Gewerkschafter Capacoel sagt: «Ein Grund für die Auslagerungen ist immer, dass dadurch schlechtere Löhne gezahlt werden können.»

Unzufriedenheit macht Diebe

Der 46-jährige Chauffeur, der morgen vor Gericht steht, sagt, er habe aus Geldnot gehandelt. Die Bundesanwaltschaft hält dieses Motiv für plausibel.

Bild: KEYSTONE

Führen der Spardruck der Post und die Vergabe von Aufträgen an Firmen mit schlechteren Arbeitsbedingungen zu den Diebstählen? Kriminologe Martin Killias hält dies für möglich. Nimmt die Identifikation mit dem Unternehmen ab, würden Arbeitnehmer eher zum Diebstahl neigen.

Der Bundesrat hat am Freitag die strategischen Ziele für die Post bis 2020 festgelegt. Dabei hat er darauf verzichtet, die Einhaltung branchenüblicher Arbeitsbedingungen durch Subunternehmen vorzuschreiben.

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  • koks 11.12.2016 18:26
    Highlight finde ich verständlich, dass sich dumping-lohn-angestellte am transportgut bedienen. ist wie überall: alle denken, billig ist geil, globalisierung ist geil, und dann kommt irgendwann die retourkutsche.
    23 15 Melden
  • silberrugge 11.12.2016 17:44
    Highlight Das war abzusehen, wenn 3 oder 4 verschiedene Lieferwagen jeder für ein anderes Postsystem unterwegs ist: Post, DHL, deutsche Post und noch einige mehr, so ist für den einzelnen Chauffeur nicht mehr viel übrig. Einer verliert immer in der freien Marktwirtschaft, meistens der letzte, der die meiste Arbeit, den grössten Stress, ABER den
    kleinsten Lohn hat.
    21 0 Melden
  • zombie woof 11.12.2016 15:32
    Highlight Gelegenheit macht Diebe
    6 1 Melden
  • Schläfer 11.12.2016 14:25
    Highlight "Ein Teil davon wird von Angestellten gestohlen". Da die Post ja nur Leute beschäftigt die weder Betreibungseinträge noch Einträge im Strafregister haben, doch sehr amüsant.
    9 1 Melden
    • Philu 11.12.2016 15:43
      Highlight Gelegenheit macht Diebe, passiert in jeder Firma, dass gestohlen wird. Platz 1 ist das Büromaterial.
      18 0 Melden
    • koks 11.12.2016 18:26
      Highlight schläfer, ich bezweifle, dass die post die angestellten der billig-subunternehmen auf betreibungseinträge prüft.
      15 2 Melden
    • Schläfer 12.12.2016 06:17
      Highlight @Koks Ich weiss aus eigener Erfahrung das die Post das macht.
      2 0 Melden
  • Corahund 11.12.2016 14:15
    Highlight Faru Ruoff, die gierige Postchefin mit einem exorbitanten
    Einkommen, ist schuld an dieser Misere.
    Die Auslagerung der Paketlieferungen an externe Firmen,
    die ihre Mitarbeiter schlecht bezahlen, führt zu diesem Chaos. Es ist zum Heulen, dass das Management der Post
    solche Fehlleistungen am Meter produziert. Die ganze Lastwagenflotte der Post wird ausgemustert, die Chauffeure entlassen. Nachher machen es "wilde" Transporteure. Diese bezahlen die Chauffeure mies,
    der Service leidet und alles geht den Bach runter.
    Es ist eine Schande.Und das bei einem Bundesbetrieb.
    57 5 Melden
    • koks 11.12.2016 18:27
      Highlight yep, habe ich mir auch schon gesagt. diese frau an der spitze der post ist eine fehlbesetzung. millionensalär und dumpinglöhne der angestellten. passt zusammen.
      24 4 Melden
  • Pokus 11.12.2016 14:10
    Highlight Bei mir kommt immer alles an und bleibt auch vor der Tür des Wohnblocks stehen. Bis auf zwei Pakete. Darin waren alte Ramsch-Telefone aus einem Online-Kleinanzeigenmarkt.

    Das hat sich für die Person bestimmt gelohnt 😂
    13 2 Melden
  • Mila1 11.12.2016 13:40
    Highlight Ich kenne das, es steht Post drauf aber ist nicht drin. Alles Externe Firmen die Post arbeiten verrichten, zu schlechten Konditionen. Da ist der Kurier nicht so motiviert.
    37 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 12:42
    Highlight (1)
    Die Post ist mit ihrem Sprecher Flüeler nicht mal glaubwürdig genug, um ihr einen Sack Kartoffeln abzukaufen:
    Vor wenigen Wochen reagierte man bei mir erst nach Informierung des Beobachters und ktipp über das 3. Mal widerrechtlichen Paketdeponierens vor der Haustüre, dann meint Flüeler dazu: «Wir raten der Kundin, etwa auf unser Pick-Post-Angebot oder unseren Paketautomaten auszuweichen (http://www.20min.ch/finance/news/story/Post-laesst-Zalando-Paeckli-herrenlos-herumstehen-30691852).
    Nun ist er offensichtlich nicht mal in der Lage, wenigstens 1+1+1 zusammenzuzählen.
    33 3 Melden
    • trio 11.12.2016 17:01
      Highlight @Yallix ich bin sehr froh, wenn die Pakete vor meiner Haustüre deponiert werden. Das Paket nachher auf der Poststelle zu holen ist nur mit Aufwand verbunden.
      14 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 17:18
      Highlight Ganz Deiner Meinung - wenn es die WOHNUNGStüre ist - im Freien vor der Haustüre wird es aber schlicht geklaut... 😉
      12 0 Melden
    • Jaing 11.12.2016 17:28
      Highlight Das kommt halt drauf an, wo man wohnt.
      9 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 18:03
      Highlight ... oder ob man meint, klauen sei ein Menschenrecht und die anderen haben ihre Wohnungssuche danach zu richten (und nicht umgekehrt). 😉
      10 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 12:42
    Highlight (2)
    Statt auf seine Erfahrung, die alle Vorkommnisse zum "Einzelfall" ignoriert, zu bauen, würde er besser in den Mathe-Nachhilfeuntericht, dann klappts auch wieder mit der Glaubwürdigkeit der Post.
    14 2 Melden
  • willey 11.12.2016 12:19
    Highlight Die Post kann sich das nicht erklären??? 😂😂😂

    Aus meiner Sicht ist das nur die logische Konsequenz. Als die Post verkündete ihre LKW Flotte aufzulösen und an externe auszulagern war mir bereit klar dass dies passieren wird. Vieleich dämmerts dem hoch studierten Management langsam!
    62 4 Melden
    • herschweizer 11.12.2016 13:38
      Highlight Das studierte Management sicher nicht! Meistens sind das Emporkömmlinge die ihre Gier nicht im Griff haben die dann nach ihren geistigen Möglichkeiten angepasst anfangen zu rechnen und zu "optimieren" darum haben so wenig bei PWC richtig studiert.
      24 4 Melden
  • elivi 11.12.2016 12:18
    Highlight Ich glaube viele werden hier der post die schuld an schlechte arbeitsbedingungen geben, ohne zu berücksichtigen das der bund der post die ziele vorgibt. Wollen wir keinen abbau des services, müssen wir ihr die mittel dafür geben.
    Soweit ich weiss gibts keine posr auf der welt die sparen muss und keinen service abbauen muss. Dritte anstellen um packete zu liefern oder post agenturen in supermärkte? Alles standart, kuckt euch unsere nachbaren an, deren post ist teilweise schon viel weiter damit.
    18 13 Melden
  • Licorne 11.12.2016 11:55
    Highlight Auch die Post scheint mit Statistiken zu tricksen. 100 Mio. Pakete werden einfach nicht dargestellt, was zu einer falschen Wahrnehmung führt. Macht natürlich mehr Eindruck, ist aber irreführend.
    27 1 Melden
    • E. Edward Grey 11.12.2016 12:20
      Highlight Glaube keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.
      23 2 Melden
  • nipp 11.12.2016 11:48
    Highlight tja.. das kommt hald von einer miesen geschäftsleitung und dumping bei den löhnen in den unteren rängen. wundert mich jetzt überhaupt nicht.
    42 3 Melden
  • Daniel_a 11.12.2016 11:47
    Highlight Verkauft wird es als Fortschritt, dabei ist es nichts anderes als Lohnsenkung. Ich wünsche mir diesen "Fortschritt" auch bei Managerlöhnen.
    54 1 Melden
  • E. Edward Grey 11.12.2016 11:39
    Highlight Wir ein qualitativ funktionierendes System verschlankt, so entstehen Lücken.

    Was einem in der rationalen Betrachtung sofort klar ist, wird der Managementpraxis jedoch erschreckend oft ignoriert.

    Grund ist dass nur Einsparungen gemessen werden, nicht aber die Qualität des Services. Genau auf dieses insbesondere bei Grossunternehmen leider weit verbreitete Phänomen blicken wir bei der Post. Ein klarer Fehler des Top-Management den es zu korrigieren gilt.
    36 1 Melden
    • E. Edward Grey 11.12.2016 12:18
      Highlight Als Hintergrund-Information sei der Geschäftsbericht der Post empfohlen. Dort wird nur ein einziges Mal über Qualität geschrieben und dabei auf die Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber verwiesen.

      Das grosse Thema der Post für Nachhaltigkeit ist der CO2 Footprint. Ansonsten Digitalisierung und das neue Kernbankensystem, beides unter dem Motto "Kosten". Digitalisierung durch Automation, das Bankensystem durch Aufgabe der offenen Technologiestandards und Verlagerung mit proprietärer Lösung nach Indien.
      17 0 Melden
  • pamayer 11.12.2016 11:39
    Highlight Der Bundesrat hat am Freitag die strategischen Ziele für die Post bis 2020 festgelegt. Dabei hat er darauf verzichtet, die Einhaltung branchenüblicher Arbeitsbedingungen durch Subunternehmen vorzuschreiben.

    Das ist wohl die Kernaussage.

    Diebstahl ist illegal.

    Wenn der Chauffeur aus erwiesener Geldnot stiehlt, wird diese Thematik zur strukturellen Frage, wie mit Angestellten, auch solchen von Subunternehmen, umgegangen wird, und gleichzeitig die Post laufend die Preise erhöht, Filialen abbaut und Gewinn einfährt.

    Noch ist die Schweiz reich. Das aber noch vor allem Dank DEM Bankgeheimnis.
    27 6 Melden

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