Schweiz

Schweizer Konsumenten zahlen 60 Prozent mehr als im EU-Schnitt

16.06.17, 09:04 16.06.17, 09:58

In Deutschland lebt es sich günstiger als in den meisten EU-Nachbarstaaten. Schweizer Konsumenten hingegen müssen im europäischen Vergleich am tiefsten in die Tasche greifen.

«Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland», teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit.

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Demnach lag das Preisniveau in Deutschland für die privaten Konsumausgaben - von Lebensmitteln bis zu Wohnungsmieten - im vergangenen Jahr zwar um 3.6 Prozent über dem Schnitt der Europäischen Union.

Teils viel deutlicher fällt die Differenz jedoch bei den direkten Nachbarn aus, so in Österreich (plus 6.6 Prozent), Frankreich (plus 8.1), Belgien (plus 9.1), den Niederlanden (plus 10.6), Luxemburg (plus 23.7) und Dänemark (plus 38.7).

In osteuropäischen Ländern liegen die Preise dagegen mitunter drastisch unter dem EU-Schnitt. In Polen sind es etwa 47.1 Prozent, in Tschechien 34.5 Prozent.

Teuerstes Pflaster bei den europäischen Staaten ausserhalb der EU ist die Schweiz. Hier mussten die Konsumenten für den Erwerb eines repräsentativen Warenkorbs 61.5 Prozent mehr bezahlen als im EU-Schnitt, gefolgt von Island (plus 47.0) und Norwegen (plus 39.6).

Am unteren Ende liegen Mazedonien (minus 53.6) und Albanien (minus 51.2). (sda/reu)

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Brikne, 20.7.2017
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  • fudi 10.07.2017 09:07
    Highlight Was die EU als Nahrung verweigert, das landet alles in Deutschland.
    Die Qualität der "Nahrungsmittel" in Deutschland ist saumäßig schlecht und darf getrost als "Füllmaterial" bezeichnet werden.
    Fleisch voller Sehnen und Fett. Speck, Würste usw. in der Regel versalzen. Gemüse, Früchte ohne Geschmack, ohne Vitamine.
    Milch und deren Produkte qualitativ eine Katastrophe!
    Brot einfach grauenhaft.
    Hauptsache billig und morgen noch billiger.
    Ein Kasten Billig-Bier, 15 Flaschen kosten weniger als 5 Euro. Dafür sind Durchfall und Sodbrennen garantiert.
    CH-Topqualität, davon träumt der Deutsche.
    0 0 Melden
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  • Vachereine 19.06.2017 13:43
    Highlight Halbiert die Löhne! Danach kommen die Preise von alleine runter.
    Dann nämlich müssen die Detailhändler wählen zwischen tiefen Margen oder gar keinem Umsatz.
    1 1 Melden
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  • Schneider Alex 18.06.2017 06:04
    Highlight Der Wettbewerb im Detailhandel der Schweiz funktioniert doch schon lange nicht mehr.
    2 0 Melden
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  • Wilhelm Dingo 16.06.2017 12:47
    Highlight Bei desen Preisvergleichen wird meistens nicht berücksichtigt, dass die Produkte nicht gleich sind. Schon mal ein Coop Joghurt verglichen mit einem Deutschen Ehrmann? Noch eklatanter sind die Unterschiede beim Fleisch.
    17 8 Melden
    • Saraina 16.06.2017 14:29
      Highlight Es müssen ja nicht Lebensmittel sein. Aber wieso genau kostet eine Bernina-Nähmaschine in Konstanz ein Drittel weniger als im nahen Steckborn, wo sie gefertigt wird? Wieso bezahle ich in der Schweiz am Kiosk fast doppelt so viel für meinen Krimi als in Deutschland?
      18 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 16.06.2017 14:38
      Highlight @Saraina: 100% einverstanden! Ich wollte nur sagen dass man genau hinschauen muss beim vergleichen.
      9 0 Melden
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  • redeye70 16.06.2017 11:51
    Highlight Okay! Leider sagt das für mich jetzt nicht viel aus wenn das durchschnittliche Einkommen nicht auch in Relation gestellt wird. Oder ist das nun mit einberechnet?
    24 10 Melden
    • Wilhelm Dingo 16.06.2017 12:44
      Highlight Nein, muss man nicht! Beispiel Nespresso, kostet in CH: CHF 0.50, in DE: CHF 0.40. Beide Kapseln kommen aus der Schweiz. Es geht meistens um Abzocke der Konzerne.
      25 1 Melden
    • #bringhansiback 16.06.2017 15:33
      Highlight kleiner Tipp betreffend Nespresso/Kaffee: Kaffeebohnen selbst sind in der Schweiz günstiger als in Deutschland.

      Es lebe der Kaffeevollautomat. Der wiederum ist aus Deutschland importiert :D
      9 0 Melden
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