Schweiz

«Unsere Ideen haben nichts mit Klassenkampf zu tun» – wie SP-Chef Christian Levrat in der «Arena» verzweifelt versucht, einen Begriff loszuwerden. Bild: screenshot/srf

«Arena»: SP-Chef Levrat sucht Soldaten für den Klassenkampf – ein Rapper eilt zu Hilfe 

Nach der Wahl Donald Trumps warten die Sozialdemokraten mit Vorschlägen für eine demokratischere Wirtschaft auf. Hängen bleiben vor allem marxistische Begriffe wie «Klassenkampf» und «Revolution». Soldaten für seinen Kampf findet SP-Chef Christian Levrat in der «Arena» nicht, aber wenigstens erhält er Schützenhilfe von Mundartrapper Tommy Vercetti.

Publiziert: 19.11.16, 02:01 Aktualisiert: 20.11.16, 01:51

SP-Chef Christian Levrat konnte die SRF-«Arena» zum Thema «Kapitalismus oder Klassenkampf?» nicht gewinnen. Dafür stellten sich ihm zu viele Probleme in den Weg. Dennoch darf er alleine schon die Themensetzung als kleinen Sieg verbuchen: Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit war es nicht die SVP mit einem Angriff auf irgendeine Errungenschaft des demokratischen Rechtsstaates, die das Thema der Politsendung setzte, sondern eben die Sozialdemokratische Partei. 

Dass in der Schweiz im öffentlichen Fernsehen über so etwas wie «Umverteilung» gesprochen wurde, schafften sie mit einem Papier mit dem Titel «Wirtschaftsdemokratie». Die Partei will es Anfang Dezember am SP-Parteitag verabschieden. Das Papier kommt irgendwie pünktlich, weil nach Trumps Sieg in den USA jeder wissen will, was die SP eigentlich tut. Die Aufmerksamkeit ist ihm also gewiss. Es kommt aber auch irgendwie unpünktlich, weil es aus dem ganzen Papier vor allem ein Begriff in die Öffentlichkeit schaffte, nämlich «Klassenkampf!». «Schlifft's?», heisst es dann und «Da hämmer's! Was für ein elitärer Begriff!»

Levrat versucht sich denn auch angestrengt von dem Begriff zu distanzieren: «Unsere Vorschläge haben nichts mit Klassenkampf zu tun!» Seine Gegner, FDP-Chefin Petra Gössi und Franz Jaeger, Vordenker der Neoliberalen und Professor für Ökonomie an der HSG, hängen ihn trotzdem immer wieder genüsslich daran auf. Ihr Credo: Weitere Regulierungen seien schädlich, der Armut komme man mit einem freien und prosperierenden Kapitalismus bei, die SP-Vorschläge seien von vorvorgestern. 

Zu Levrats Ungemach fällt ihm dann auch noch Parteikollege Rudolf Strahm in den Rücken. Der Ökonom und ehemalige Preisüberwacher hat mit einer Kolumne im «Tages-Anzeiger» die Schweizer Debatte zur «elitären SP» überhaupt losgetreten. Das Papier ziele komplett an den realen, existenziellen Fragen der heutigen Arbeitnehmerschaft vorbei, meint er, und disqualifiziert es dann komplett: «Damit habt ihr die Diskussion auf eine ideologische Ebene gehoben, sodass ihr nur verlieren könnt. Zieht dieses Papier zurück!»

«Zieht dieses Papier zurück!»

Video: streamable

So weit, so gut. Aber was steht überhaupt drin in diesem verflixten Papier? Diese Frage wird auch in der Sendung sehr spät beantwortet, was es für die Zuschauer schwierig macht, der Diskussion überhaupt zu folgen. Nicht einfacher machte das die Tatsache, dass sich die Politiker und Experten über weite Teile komplett ihrer Leidenschaft hingaben, einander ins Wort zu fallen. 

Ein zentraler Punkt des Papiers ist das Mitspracherecht von Mitarbeitern in grossen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern. Nach dem Vorbild Deutschlands will die SP eine sogenannte Mitarbeitervertretung in den Verwaltungsräten Schweizer Firmen einführen. Endlich bei diesem Punkt angelangt, gelangt auch Levrat zu seinem Glanzmoment: 

«Eine vernünftige Mitarbeitervertretung hat nichts mit Revolution zu tun»

Video: streamable

Levrat hatte aber nicht mit Jaeger gerechnet. Der 74-jährige Neoliberale verlangte kurz vor der Sendung noch dringend etwas Süsses von einer «Arena»-Redaktorin. Vielleicht prasselte er dank diesem Zuckerschub mit einem nicht aufzuhaltenden Redefluss auf seine Diskussionspartner ein. Der HSG-Professor sorgt aber auch für einige Lacher. Beispielsweise, als er zeitweilen zum Pressesprecher von Frau Gössi mutiert: 

«Wir sind dagegen!» Oder nicht? 

Video: streamable

Für den Jaeger ist klar, Levrat versucht jetzt das Papier abzuschwächen, die Ideen dahinter seien aber brandgefährlich, sozialistisch und gar planwirtschaftlich: «Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden, dann distanzieren Sie sich aber jetzt sofort, Sie wollen die Banken verstaatlichen?!», wirft er Levrat an den Kopf. Der Kapitalismus brauche immer wieder Anpassungen, aber «mit dieser solch unschweizerischen Idee werdet ihr bloss wieder auf den ‹Sack gheie›. 

Kurz darauf muss sich der Professor dann vom Berner Mundartrapper Tommy Vercetti selber auf den Sack geben lassen: «Euer System ist 2008 komplett kollabiert», sagt er zu Jaeger und Gössi. «Die mit Staatsgeldern gerettete UBS ist ja heute praktisch eine Staatsbank. Heute gibt es einen Klassenkampf von oben nach unten. Von euch kommen niemals Vorschläge für eine sozialere Wirtschaftspolitik.» 

«Heute gibt es einen Klassenkampf von oben nach unten»

Video: streamable

Jaeger sieht natürlich keinen Klassenkampf von oben nach unten und Gössi wiederholt: «Armut wird bekämpft, wenn die Wirtschaft wächst», um Umverteilung gehe es überhaupt nicht.

Trotzdem wurde viel darüber gesprochen. Die Frage ist nur, ob weite Teile der arbeitenden Bevölkerung mit marxistischen Rappern und «Klassenkampf»-Vokabular abgeholt werden können. Aber, um mit Niklaus Scherr, früher Mitglied bei der als kommunistische Partei gegründeten POCH, der in der Diskussion leider etwas unterging, zu enden: «Man muss der SP zugutehalten, dass sie wenigstens versucht, über einen besseren Kapitalismus nachzudenken.»

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  • Herbert Anneler 20.11.2016 02:29
    Highlight Klassenkampf? Herr Levrat, Sie kommen ca. 100 Jahre zu spät: mittlerweise sind wir Proleten via unsere Pensionkassen die grösste Kapitalisten-Lobby überhaupt! Denken Sie doch selber, statt Kari Marx's Ruhe zu stören. An Revolutionen im Heugabelsinne des Wortes glauben bloss noch Köppel und sein Vordenker Blocher - auch 100 Kahre daneben! Und Arbeiterdemokratie: Was hat es bei VW und Siemens gebracht? Heulen, Zähneklappern und Entlassungen! Werden Sie doch bitte endlich erwachsen! Bis 20 Jahre ist Kommunismus Jugendsünde, im höheren Alter jedoch bloss noch eine unverzeihliche Dummheit!
    16 8 Melden
    • Soli Dar 20.11.2016 13:49
      Highlight Man kann von Levrat halten was man will, aber deine Kritik an ist nicht gerechtfertigt.

      Es war ja eben gerade NICHT Levrat der zum Klassenkampf aufgerufen, geschweige denn zu einer Revolution!

      Die Forderung nach mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmen, die Bekämpfung von Milliarden von Steuerausfälle zugunsten von "Geschenke" an für ausländ. Superreiche und globale Konzerne als Klassenkamp oder gar als Revolution zu verstehen, das grenzt an unverzeihliche Dummheit!
      17 2 Melden
    600
  • deleted_991407879 19.11.2016 22:06
    Highlight Schaue gerade die Serie "crash" mit Dennis Hopper. Da gibt es einen Milliardär, der nach einem Epi-Anfall oder so ähnlich das Gefühl hat, Gott oder so habe mit ihm gesprochen. Nach langem hin- und her entschlüsselt er die "Botschaft" und entschliesst sich dazu sein ganzes Vermögen (immerhin 28 Milliarden) in den Bau eines ganzen hochmodernen (Stichwort: erneuerbare Energie) Stadtteils zu stecken für alle 80'000 Obdachlosen in L.A. Ich weiss noch nicht wie das alles ausgeht. Aber, ach Hollywood, wann wirst Du endlich Realität (mal abgesehen von Jurassic Park und dergleichen)?
    13 3 Melden
    600
  • Kramer 19.11.2016 21:01
    Highlight Ach, wenn ich das Wort Klassenkampf nur schon höre... Nicht dass es ihn nicht gibt, aber mal eine neue Umschreibung, oder das Problem real anzupacken (ohne abgehobene Wirtschaftstheorie), das wäre mal wass für die SP
    18 7 Melden
    • Soli Dar 20.11.2016 13:58
      Highlight Sorry aber das Wort Klassenkampft kommt primär von Medien sowie Bürgerlichen.

      Anyway, wie könnte man den deiner Meinung nach das Problem real anpacken?

      Immerhin kämpft(e) die Linke gegen Lohndumping, für den Erhalt der Krankenkassenprämienverbilligungen, für Mindestlöhne, besser Arbeitsbedingungen, für mehr Lohn, gegen die unsinnige und schädliche USRlll, für die Anliegen der Mieter und gegen ungerechte Lohn- und Vermögensverteilung (Erbschaftssteuer, 1zu12 etc.).

      Ist doch immer noch realer und besser, als wenn man wie die SVP primär Probleme bewirtschaftet.
      13 0 Melden
    600
  • Raban T. Jolibois 19.11.2016 17:32
    Highlight Äch SP was machst du nur. Seit ich wählen darf habe ich dir, ausser einmal bei Gemeinderatswahlen, immer schön die Stimme gegeben. Sprich in 7 von 8 Fällen. Ich werds auch weiter tun, auch wenn ich dich nicht kapiere.
    Aber wer weiss, vielleicht fühle ich mich als Arbeiter mit eher tiefem Einkommen irgendwann wieder von dir vertreten
    38 13 Melden
    • Soli Dar 20.11.2016 14:06
      Highlight Na ja, wer wenn nicht SP und Grüne?

      Immerhin gibt es heute Mindestlöhne mittels GAV, Arbeitslosenversicherung, AHV-Renten im Alter, Prämienverbilligungen für Wenigverdienende, flankierende Massnahmen gegen Lohndumping, 5-Tage-Wochen und minimale gesetzlich geregelte Ferien, Mutterschaftsurlaub und Sozialpartnerschaften.

      All die Errungenschaften verdanken wir den Linken; während die bürgerlichen zumeist dagegen ankämpften.
      16 2 Melden
    • Raban T. Jolibois 20.11.2016 17:26
      Highlight Absolut und definitiv! Genau aus Dankbarkeit über diesen Einsatz wählt der ganze familiäre Clan seit Ewigkeiten Links.
      Trotzdem scheint es mir, als ob sich die Linken teilweise etwas verlieren mit etwas gar viel Theorie.
      Ein bisschen mehr Dorfplatz Diplomatie und politische Urbiester als Delegiertenversammlungs Fanatiker, Parteibuch Praktiker und Zukunfts Theoretiker wäre wünschenswert.
      5 0 Melden
    • Soli Dar 20.11.2016 19:21
      Highlight Okay ja, so gesehen kann ich dir absolut zustimmen. Es wäre wichtig, dass wir solche Anliegen und Anregungen bei der SP einbringen...
      5 0 Melden
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  • kleiner_Schurke 19.11.2016 16:27
    Highlight Egal was man sich genauer betrachtet aus dem Sammelsurium an esoterischen Weisheiten. Es ist immer Bull shit. Da ist etwa das Systemische Aufstellen von Blutwerten von Marianne Grund http://grund-hps.ch/hp467/Weitere-Systeme.htm Bull shit, oder die goldene, kristalline DNA nach Natara http://www.gesund-burgdorf.ch/angebot/energiearbeit/gkdna/ Bull shit, Gemäß der Quantenphysik sind wir Menschen nichts anderes als Teile eines Energiefelds... Matrix 2 Point Quantenheilung http://www.matrix2point.com/ BULL SHIT! Last but not least: Einhornenergie http://www.einhorn-energie.de/ Bull shit.
    1 34 Melden
    600
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 19.11.2016 14:26
    Highlight Damit hat die SP sich von mind. 90 % der wahlberechtigten Schweizer abgewandt.
    Dieser Aktionsplan verdeutlicht, wie sehr die SP-Spitze im Gespinst ihrer Phantastereien gefangen ist und von der Welt ihrer Wähler entrückt.
    49 31 Melden
    • Soli Dar 20.11.2016 14:12
      Highlight Sorry, aber so ein Schwachsinn habe ich noch selten gelesen.

      Was sollte den deiner Meinung nach die SP tun?
      Auch noch gegen Ausländer, Flüchtlinge, Muslime und Frauen und Schwule hetzen? Kontingente und Obergrenzen fordern? Die Burka verbieten und die europäische Menschenrechtskonvention kündigen?

      Oder noch mehr Deregulierung der Märkte fordern, für Globalisierung und Freihandel einstehen und dafür sorgen, dass die Arbeiter noch weniger Rechte haben?
      7 6 Melden
    600
  • Der Zahnarzt 19.11.2016 13:27
    Highlight Der Titel der Sendung zeigt schon, wie wenig viele vom Kapitalismus verstehen.

    Es ist nicht Klassenkampf ODER Kapitalismus sondern:

    Kapitalismus IST Klassenkampf.

    Wer ja zum Kapitalismus Ja sagt, sagt auch zum Klassenkampf ja. Der Kapitalismus beruht darauf, dass die Gesellschaft in Klassen aufgeteilt ist und wenn der Kapitalismus erfolgreich ist, dann werden die Klassenunterschiede immer grösser.
    55 21 Melden
    • E7#9 19.11.2016 17:36
      Highlight @Zahni: Kapitalismus beruht auf Privateigentum und streben nach Gewinn. Voraussetzung dafür ist ein freier Markt. Jeder ist grundsätzlich für den eigenen Erfolg verantwortlich. Absolut roher Kapitalismus ist natürlich brutal, deshalb wird er bei uns abgeschwächt indem wir mit der sog. sozialer Marktwirtschaft abfedern. Unser System ist nicht perfekt, deshalb gibt es ungerechtfertigte Profiteure und Probleme mit der Lohnschere. Aber dass der Kapitalismus darauf beruht die Gesellschaft in Klassen zu unterteilen ist einfach kompletter Schwachsinn. Mal sehen ob du diese Behauptung erklären kannst.
      23 27 Melden
    • Der Zahnarzt 19.11.2016 19:23
      Highlight So ziemlich alles, was Sie sagen ist Schwachsinn (um Ihr eigenes Wort zu brauchen).

      Es gibt eine Klasse von 1% der alles gehört. Dann gibt eine Klasse, die für dieses 1% arbeitet (Banker, Treuhänder, Koch, Gärtner, Arzt etc.) und in Europa, USA etc. lebt, dann gibt es das "Proletariat", dass in Vietnam, Bangladesh etc. zu einem Hungerlohn ausgebeutet wird, in VAE Stadien baut.

      Wenn Sie bereit wären, das Problem global zu sehen, könnten Sie die Klassen sehen.

      Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk hat das sehr schön beschrieben.

      30 12 Melden
    • Der Zahnarzt 19.11.2016 19:35
      Highlight @E7: Und weiter:

      a) Selbstverantwortung: Dass ich nicht lache! Warum wurde die UBS gerettet? Wo war da die Selbstverantwortung von der die FDP und SVP immer reden?
      b) Freie Märkte gibt es nicht. Ist nur ein Modell der Ökonomen, die Voraussetzungen sind gar nie erfüllt (nicht einmal bei Devisenmärkten, die als relativ vollkommen gelten).
      c) Die Voraussetzung, dass Märkte funktionieren sind Teilnehmer mit Respekt und Anstand (der ehrbare Kaufmann, wie es früher hiess). Der Kapitalismus zerstört die Moral und die Demokratie.

      Leben Sie weiter mit Ihren Illusionen.
      26 12 Melden
    • E7#9 19.11.2016 21:38
      Highlight Zahni: Du sprichst vom heutigem Missbrauch des Kapitalismus. Ich sage nicht, dass dieser nicht stattfindet. Aber der Kapitalismus beruht nicht darauf, die Gesellschaft in Klassen zu unterteilen. Was aber nicht heisst, dass gewisse erfolgreich sein können und andere nicht, deshalb braucht es ja auch eine funktionierende soziale Abfederung in einer gesunden sozialen Marktwirtschaft. Bisher waren es ja eher die sozialistischen Systeme, die klassifizierte Gesellschaftsschichten benötigten, den so ein Sozialstaat muss ja von jemandem geführt werden.
      12 9 Melden
    • Der Zahnarzt 20.11.2016 11:52
      Highlight @E7: Betrachtet man den Kapitalismus global, so erzeugt er tatsächlich Klassen, versucht die Demokratie zu zerstören und macht ein paar wenige immer reicher und reicher. - Das ist kein Missbrauch sondern dem Kapitalismus inhärent. Die soziale Marktwirtschaft ist für mich nur Kosmetik um die Fratze des Kapitalismus zu kaschieren.

      Technisch gesehen sind wir alle hier im Westen Kapitalisten. Die Proletarier leben ausserhalb unseres Blickfeldes in Afrika (Kongo z. B.) und werden daran gehindert, hier her zu kommen.
      10 3 Melden
    • Soli Dar 20.11.2016 14:19
      Highlight @E7 es ist doch letztlich völlig egal wie man es nennt, ob Klasse, Millieu oder Schicht, der globale neoliberale Kapitalismus schafft extreme Ungleichheiten, wer das nicht sieht oder nicht wahr haben wir, der hat nun wirklich Tomaten auf beiden Augen!

      Wer nach wie vor daran glaubt, dass jeder Schmid seines eigenen Glückes sei, ist nun wirklich naiv.
      4 1 Melden
    600
  • Lügensperber 19.11.2016 11:20
    Highlight Zur Beruhigung hört euch die Liedausschnitte von Dieter Birr an.
    Besonders Nr. 11 ist hörenswert.

    http://dieter-maschine-birr.de/
    2 12 Melden
    600
  • Der Rückbauer 19.11.2016 11:07
    Highlight Als ich Franz Jäger gesehen habe, habe ich weggezappt. Diesen pensionierten Mittelmass-Sekundaroberlehrer, der erst in seinen älteren Tagen das geistige Licht der Welt erblickt, muss ich nicht haben. Sucht man unter Parlamentsdienste nach seinen angenommenen Vorstössen aus seiner Zeit als NR (1991-95), so kommt nichts.
    49 34 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 19.11.2016 14:02
      Highlight Tut nichts zur Sache. Ist ein lauer Furz.
      7 13 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 14:02
      Highlight Da geht es mir ähnlich, schau ich (ich nicht mehr der jüngste) auf seine Taten im NR ja da blieb nicht viel hängen.
      10 4 Melden
    600
  • Denverclan 19.11.2016 10:58
    Highlight Man wird einfach das Gefühl nicht los, dass niemand ein Interesse daran hat eine gesunde Balance in politischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten zu finden. Es muss immer radikal links oder radikal rechts sein. Wieso kann man im Parlament nicht Lösungen erarbeiten, die ein gesundes nehmen und geben beim Volk provozieren.....sei es im Sozialbereich, im Gesundheitswesen, in der Flüchtlingspolitik, in Steuerangelegenheiten usw. Selbstverantwortung und Hilfe bekommen beissen sich nicht, nein im Gegenteil. Dieser sture links/rechts Kampf öffnet lediglich die Schere zwischen arm und reich mehr.
    61 14 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 14:06
      Highlight Weil ausgeglichene Lösungen in der Welt zur Zeit nicht gefragt sind und Konzilianz als Schwäche angesehen wird.
      Auch geht es mehr um Grabenkämpfe als um die Sache selbst. Der Rechte kann selbst wenn er es wollte ein linke Sache kaum mittragen und bei den Linken sieht es nicht viel besser aus.
      14 2 Melden
    • MadScientist42 19.11.2016 14:43
      Highlight Und trotzdem gewinnen die Polparteien in letzter Zeit auf Kosten der Mitte bei praktisch allen Wahlen. Sie polarisieren einfach zu wenig, dass die Medien über sie berichten würden/könnten.
      3 1 Melden
    • Beastmode 19.11.2016 14:55
      Highlight Was soll denn am Positionspapier der SP radikal sein? Dass die ArbeiterInnen mitentscheiden dürfen? Dass sie am Gewinn beteiligt werden, den sie erarbeitet haben? Dass die Wirtschaft der gesamten Gesellschaft statt nur einigen wenigen Besitzenden dienen soll?
      25 12 Melden
    • fcsg 19.11.2016 14:56
      Highlight Ganz einfache Antwort: Es gibt praktisch keine politische Mitte mehr.
      3 1 Melden
    • fcsg 19.11.2016 15:58
      Highlight @beastmode
      Ja genau diese Position ist radikal, sehr sogar. Jeder kann Unternehmer werden, aber ein Unternehmer muss auch die Risiken tragen. Dann darf er aber auch (oder die Aktionäre) bestimmen und nicht die Angestellten oder der Staat. Was die SP eigentlich ist eine Art Kommunismus und der hat noch nie funktioniert. Denn niemand ist dann noch bereit zu investieren.
      14 22 Melden
    • E7#9 19.11.2016 18:03
      Highlight Beastmode: Sollen die Mitarbeiter den Verlust auch mittragen oder nur den Gewinn? Zum Beispiel eine Verlustbeteiligung in Form von Lohneinbussen? Das wäre ja konsequent, wenn man schon mitbestimmt.

      Anstatt ständig gegen die Erfolgreichen zu meckern könnte man ja selber etwas innovativ und risikobereit sein um ein Unternehmen auf die Beine zu stellen. Wer das nicht möchte, nicht klug genug oder zu bequem dafür ist sollte eher einfach mal dankbar dafür sein, dass andere es tun und dadurch als Arbeitgeber Existenzen ermöglichen.
      11 6 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 18:48
      Highlight @E7-9; Darf ich Deine etwas gar saloppe Ansage relativieren. Wenn Mitarbeiter beteiligt sind dann sind sie es zu einem ehr kleinen Teil, man verteilt durchschnittlich 5 - 10% des Nettogewinns , also eine sehr moderate Summe und wenn das UN grössere Investitionen tätig fällt in dem Jahr eventuell gar nichts ab. Das ist wie gesagt der Normalfall.
      Kommt dazu dass bei vielen UN beim Konkurs die Arbeiter sehen müssen wie sie nach der Insolvenzkassenbeteiligung mit den 70% ALV auskommen und bei AGen der Chef häufig ordentlich gut durch die Gegend gondelt . . . .
      8 3 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 18:54
      Highlight @E7-9; Ich bin kein Masstab das bin ich mir bewusst: aber von knapp 120 Insolvenzen in meinem näheren Umfeld erlebt habe (und ich bin nicht im Billigsegment zuhause) sind die meisten Chefs/Inhaber heute ganz gut bei Kasse! Was die Mitarbeiter betrifft vor allem die älteren kann ich kein so positives Bild zeichnen. Es sind zudem nicht nur die Erfolgreichen die da UN gründen, sonst würden nicht so viele von der Bildfläche verschwinden, manche mit einem recht hohen Schuldenberg.
      Du scheinst wirklich NICHT in der Realwirtschaft angekommen zu sein. Darf ich fragen in welcher Branche Du arbeitest?
      11 3 Melden
    • E7#9 19.11.2016 21:18
      Highlight Ich bin heute Musiker und Musiklehrer an der Oberstufe. Doch ich war lange in der Wirtschaft tätig. Erst verkaufte ich in Spanien Turbolader für Schiffe (ABB), dann erlebte ich als Banker die Fusion SBV zu UBS im WS-Backoffice mit, zum Schluss machte ich eine Broker-Lizenz und handelte mit Rohwaren. Bei Letzterem sah ich viel legales Unrecht und erlebte was Geldgier aus Menschen machen kann. Das passte nicht zu mir und veranlasste mich als "Austeiger" Musik zu studieren (diese Möglichkeit hatte ich dank Glück um etwas Talent und dem Umstand dass ich seit der Kindheit "Gitarrensüchtig" bin).
      7 2 Melden
    • E7#9 19.11.2016 21:29
      Highlight Deine Aussage über Bereicherungen bei Insolvenz von Unternehmen kann ich aus meinen Erfahrungen aus der Zeit an der Börse bestätigen. Ich sah auch viele raffgierige Abzocker und Menschen, die für persönlichen Reichtum über Leichen gehen. Einfach widerlich! Damals glaubte ich nicht mehr an das Gute im Menschen. Heute sehe ich das aber anders. Es gibt ganz viele Unternehmer (auch in meinem Umfeld), die sich ihrer sozialen Verantwortung sehr bewusst sind, sich abrackern wie blöde, jeden Rappen wieder investieren und alles dafür tun um auch in schwierigen Zeiten niemanden entlassen zu müssen.
      5 1 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 21:49
      Highlight @E7-9; Man muss eine klaren Unterschied zwischen Unternehmern die sich abrackern und das UN tragen und schützen und den Risiko-UN machen, den ersteren gebührt meine Hochachtung. Die anderen sind aber wenn Du Dir die Statistiken der Notariate und die Schuldsummen anschaust wohl eher in der Mehrheit und was weit wichtiger ist, es sind eher die grösseren KMUs die solche Verwüstungsspuren hinterlassen und auch häufig die KMUs die nur aus Gier aus dem Boden gestampft wurden die das UN schnell in den Sand setzen. Leider sind heute gerade diese Schnellschüsse an der Tagesordnung. Musik klingt gut:-)
      7 1 Melden
    • Soli Dar 20.11.2016 14:31
      Highlight Also diese Idee, dass sich Mitarbeiter an der Unternehmensführung beteiligen ist nun wirklich nicht radikal, sonst wäre es wohl kaum in Deutschland etabliert und würde wohl auch kaum von den Konservativen in UK diskutiert.

      Das sich Aktionäre, VR und Topmanager besser um Unternehmen kümmern und mehr Risiko tragen würden als einfach Angestellte ist ein Mythos.

      Im Gegenteil so mancher VR oder CEO hat schon eine Firma in den Ruin getrieben und dabei noch abgezockt (Abgangsentschädigung), bevor er ging, während tausende Mitarbeitende ihre Stelle sowie wie bei Swissair ihre Rente verloren!
      4 0 Melden
    600
  • IMaki 19.11.2016 10:49
    Highlight Es war einmal, 20 Jahre ist es her, eine Parteipräsidentin, die die damals noch vorhandene Basis zu einer Grundwertediskussion einladen wollte. Sie wurde von den Zwergen hinter den sieben Bergen abgesägt und die Grundwertediskussion durch Opportunismus ersetzt. Wie wohltuend, wenn dieser Verein auf der Grundlage eines gemeinsam gelegten Fundamentes Alternativen hätte anbieten können! Schon vor 2008 oder noch bevor das industrielle Erbe restlos an die Chinesen verscherbelt wurde. Vor dem totalen Sieg des Konsumfaschismus. Bevor 20 Prozent Wähleranteil genug waren. Wer zu spät kommt, den...
    33 3 Melden
    • Der Rückbauer 19.11.2016 14:25
      Highlight IMaki: Du bist extrem, aber Du schreibst gut und Du hast die Uebersicht. Interessant, die Vergangenheit in die Gegenwart zu tragen.
      5 2 Melden
    600
  • mamina 19.11.2016 10:46
    Highlight http://www.bilanz.ch/unternehmen/genossenschaften-genossen-im-aufwind
    9 2 Melden
    • demokrit 19.11.2016 12:17
      Highlight Ich sehe Genossenschaften bei grösseren, etablierten und regional verankerten Unternehmen wie der Migros oder Mobility sehr positiv. Allerdings macht das bei kleinen Unternehmen oder Startups keinen Sinn. Zur Gründung einer Genossenschaft sind in der Schweiz alleine schon sieben Mitglieder notwendig. Es gilt auch das Sprichwort: Viele Köche verderben den Brei.
      16 8 Melden
    • mamina 20.11.2016 12:04
      Highlight Viele Genossenschaften haben klein angefangen. Mobility ist eine der Jüngsten.
      Da gibt es Mobiliar, Vaudois, Volg, Coop, Smil, Banken wie Wir, Migros, Raiffeisen, Reka, Wohnbaugenossenschaften etc.

      Ich erwähne das Genossenschaftsprinzip nicht allein wegen der Rechtsform. Mir scheint es wichtig als Kundin diese Formen zu nutzen.

      Beispiel aus früheren Zeiten:

      http://suche.staatsarchiv.djiktzh.ch/detail.aspx?ID=20700

      Für mich sind Genossenschaften eine geeignete Form bez. der angstmachende Globalisierung.

      Ich / Wir können bestimmen.

      Bei den ganz Grossen setze ich wegen Subfirmen ein ??

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    • demokrit 20.11.2016 18:42
      Highlight Es wäre wünschenswert, wenn mehr Unternehmen ihre Firmen am Ende Ihrer Lebenszeit als Genossenschaft der Allgemeinheit vermachen würden. Wie G. Duttweiler.
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    600
  • foreva 19.11.2016 10:40
    Highlight Das linke Gedankengut von Gleichmacherei ist heute immer weniger gefragt. Die heutige Gesellschaft ist geprägt von Individiualismus bis hin zum Egoismus und niemand möchte sich die Freiheit durch den Staat einschränken lassen.
    60 21 Melden
    • Posersalami 19.11.2016 13:14
      Highlight Und genau diese Gesellschaft ist gerade dabei, ihren Lebensraum zu zerstören. Vielleicht wäre es an der Zeit, etwas anderes auszuprobieren?
      34 16 Melden
    • Richu 19.11.2016 14:04
      Highlight @foreva: Ja, das linke Gedankengut ist generell immer weniger gefragt: Ausnahme: watson! Da vertreten praktisch alle Journalistinnen und Journalisten nur linkes Gedankengut.
      12 9 Melden
    • Fabio74 19.11.2016 14:06
      Highlight Aber genau der Egoismus zerstört unseren Planeten. Weil jeder alles haben will ohne Rücksicht auf andere
      10 3 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 19.11.2016 14:17
      Highlight @foreva: Genau das ist der sowohl ideologische als auch sachliche Fehler von Levrat und seinen Linken.
      Sie verwechseln Gererchtigkeit mit Gleichmacherei.
      Gerechtigkeit hat nichts mit Gleichverteilung zu tun.
      Ein Krüppel braucht z. B. mehr Hilfe, als wer kein Krüppel ist. Der Krüppel muss nicht arbeiten gehen und wir geben ihm trotzdem, was er braucht. Er braucht mehr und muss weniger dafür tun und das ist dennoch gerecht. Nur so als Beispiel.

      An die politisch Korrigierten: "invalide" heisst soviel, wie wertlos, weil untüchtig. Ich halte das für diskriminierend. "Krüppel" ist sachlich.
      14 3 Melden
    • Silent_Revolution 19.11.2016 14:41
      Highlight Ist doch kein Wunder. Unser Wohlstand ist aufgebaut auf fragwürdigen Geschäften kurz nach dem 2WK. Danach und bis heute, unterstützt und treibt die Schweiz Konzerne wie die UBS, Nestle, Novartis nach vorne, die mit dubiosen Deals mit Machthabern der dritten Welt die Rohstoffe zum günstigst möglichen Preis sichern. Diese unter Sklaverei erlangten Rohstoffe werden uns dann in Elektronik, Öl und Nahrung verkauft. Schlussendlich ist der Grossteil der hiesigen Bevölkerung dirket oder indirekt auch bei jenen Arbeitgebern unter Vertrag. In Grossverteilern, Banken oder gar im Konzern selbst.
      8 5 Melden
    • Silent_Revolution 19.11.2016 14:51
      Highlight Die Linke im ursprünglichen Sinne, mit der Bedeutung : Gleichheit, Gerechtigkeit, Nähe, Wärme kann in diesem System gar nicht existieren. Es ist aufgebaut auf Ausbeutung und Betrug.

      Linke Politiker im ursprünglichen Sinne existieren im heutigen Kapitalismus nicht. Vielmehr sind es im System gefangene Menschen mit widersprüchlichen Ansichten. Das System anzukämpfen kommt für keinen in Frage.

      Kein linker Mensch (mit oben genannter Bedeutung) kann die Demokratie und das was daraus resultierte gutheissen! Ausser natürlich er denkt mit der rosa Brille, dass der Wohlstand auf Arbeit beruht!
      5 4 Melden
    • Chrigi-B 19.11.2016 16:32
      Highlight silent_revolution welche fragwürdigen Geschäfte?
      2 3 Melden
    • Silent_Revolution 19.11.2016 21:09
      Highlight Unser Land besitzt ausser Holz und Wasser keine Rohstoffe. Ich weiss gar nicht wo ich beginnen soll.
      Der Import von Kassiterit aus Malaysia, Wolframit aus China oder Coltan aus dem Kongo vielleicht? Alles entstammt der Sklaverei. Oder vielleicht Nestles Kakaoplantagen voller Kindersklaven in Westafrika? Oder deren grandiose Wasserprivatisierung. Da wurden bsp Wassernutzungsrechte in Algerien, Pakistan oder Südafrika (durch Deals mit jeweiligen Machthabern) erlangt um das Wasser danach teuer zu verkaufen. Solche Geschäft laufen mit allen Rohstoffen die importiert werden. Grosse Schweiz
      3 3 Melden
    • Silent_Revolution 19.11.2016 21:17
      Highlight Da wären dann noch die Banken und deren Nahrungsmittel- und weitere Spekulationen.
      Einmal verspekuliert, soll die Bevölkerung bezahlen, obschon sich die Verantwortlichen längst die Taschen gefüllt haben.
      Schlussendlich werden für das Volk, dass den Banken über Jahrzehnte das Kapital zur Verfügung gestellt hat, mit der sie überhaupt wirtschaften konnte auch noch Negativzinsen eingeführt. Die Manager kassieren weiterhin obwohl die Bank nur noch durch einen Rettungsschirm existiert, der vom Volk bezahlt wurde. Dann kommen noch Waffenlieferungen und vieles mehr. Ich mache ein anderes mal weiter.
      3 1 Melden
    • Silent_Revolution 19.11.2016 21:21
      Highlight Und wegen den Goldgeschäften nach dem 2 Wk hier noch ein Link!

      http://www.berliner-zeitung.de/die-wahrheit-ueber-das-nazi-gold-16474048
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    • Chrigi-B 20.11.2016 00:56
      Highlight Haahaha sorry, wiso sollen wir uns an Regeln halten, die andere Länder mit Füssen treten? USA, EU, China etc. 😂😂😂😂
      2 3 Melden
    • Silent_Revolution 20.11.2016 02:05
      Highlight hahaha smiliesmilie hashtag juhuii ich bin unterbelichtet.
      Es gibt kein "wir". Es gibt die ökonomische Elite, das treu ergebene Arbeitervolk und hochrangige Politiker die in den Verwaltungsrat der wichtigsten Konzerne berufen werden um deren Interessen landesweit zu vertreten. Korruption unter dem Deckmantel von Lobbying.
      Da das Volk durchschnittlich auf dem intellektuellen Stand eines Kühlschrankes ist, können die mit euch machen was sie wollen.
      4 2 Melden
    • Chrigi-B 20.11.2016 12:54
      Highlight Wär Leute wählt, die in VR's sitzen ist selber schuld.
      1 0 Melden
    • Silent_Revolution 20.11.2016 14:44
      Highlight Wär?? Ernsthaft?

      Die angesprochenen Bundes- National- und Ständeräte werden ja WÄHREND ihres Amtes in VRs gewählt! Gerade wegen derer Machtposition. Vor der Wahl sind diese Personen für die Konzerne irrelevant und nutzlos.
      1 0 Melden
    600
  • Str ant (Darkling) 19.11.2016 10:31
    Highlight Die SP macht sich jetzt endgültig selber lächerlich.

    Eine der besten Lösungen wen nicht sogar die beste Lösung der nächste Industriellen Revolution ist das BGE welches selbstgefällig von der SP links liegen gelassen wird.
    Gleichzeitig aber markige Worthülse wie Klassenkampf in den Raum werfen Cüpli-Sozialismus par exellence
    45 68 Melden
    • Zarzis 19.11.2016 10:51
      Highlight Der Ausdruck Klassenkampf wurde vor einigen Jahren von Warren Buffet gebraucht er sagte:
      Ja es herrscht Klassenkampf, und es ist meine klasee der Reichgen die diesen Kampf begonnen hat und wie es aussieht auch gewinnt!

      Genau wegen Leuten wie Sie, die die realität nicht sehen wollen, was parteien wie SVP treiben. Das Dumpe Volk mit Ausländer Raus, Schein IV, Schmarotzer Aufwiegen und dann den Geblendeten den radikalen Steuersenkung für Firmen, Renten Kürzungen und ungebremste Einwandung billig Arbeiter, durch Pauken!
      Der Wähler fluch aber über die die ihn davor Bewahren wollten, die Linken!
      51 25 Melden
    • banda69 19.11.2016 11:00
      Highlight @str - Das Wort Klassenkampf haben die Medien und Rechten ins Spiel gebracht.
      30 16 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 14:12
      Highlight Das BGE wurde nicht links liegen gelassen. Das unfertige und in der Finanzierung mehr als nur ungenaue BGE wurde zu recht nicht gestützt.
      Es ist schon verheerend wie das BGE OHNE klär Finanzierung verherrlicht wird. Man merke sich ein falsch finanziertes BGE zB über die MwSt. ist alles andere als eine sozial verträgliche Lösung. Un zu meinen man könne dann schon noch die "richtige" Finanzierung einbringen zeigt wenig bis gar kein Realitätssinn. Ein Gefährt ohne Energie kann man locker links liegen lassen.
      5 4 Melden
    • Sapere Aude 19.11.2016 15:07
      Highlight Stimmt, dass BGE war auch unter den Linken umstritten, teilweise auch mit guten Gründen. Auf der einen Seite wurde es gerade vom Gewerkschaftsflügel abgelehnt, die sich immer noch im Klassenkampf befinden und nicht in der Lage sind, den Marx endlich in die Schublade der Geschichte zu versenken. Auf der anderen Seite bestand die Befürchtung, dass eine neoliberale Umsetzung des BGEs zu Sozialabbau und Ausbeutung der Arbeitnehmenden führen könnte.
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    600
  • Bob Alexander 19.11.2016 10:23
    Highlight Die Finanzindustrie hat nichts mehr mit der Realität zu tun und hat kein Gefühl mehr für Verantwortung. Sie ist kein Bindeglied mehr zwischen Urproduktion, Industrie + Dienstleistung. Alle, nicht nur Bürgerliche, beugen sich den Zwängen des Systems. Auch SP+Grüne dienen dem Kapital + handeln so unverantwortlich. Ein Land sollte immer nur so viele Menschen in sein System aufnehmen, wie es selber stemmen, verdauen + verantworten kann (nicht nur finanziell, auch infrastrukturell, kulturell, sozial + ökologisch). Tun wir nicht. Kapital alleine hat noch keinem was getan, aber die Urängste dahinter.
    27 11 Melden
    600
  • Zarzis 19.11.2016 10:17
    Highlight Es ist für mich Verkehrte Welt, da wird die Weltweite Linke für das erstarken der Rechtsnationalismus Verantwortlich gemacht! Für die Verelendung der Arbeiterschaft und der Mittelschicht!
    Dabei sind es genau die Leute wie Gössi und vor allem Jeager, die mit ihrem Verstandnis für Wirtschaft, mit ihren Abbau von Finanzregulierungen, dem übertriebenen Shareholder Value Denken und Steuersenkungen für schwer Reich und fast abschaffung für Grosskonzerne. Das massive Besteuern von Arbeit aber die weigerung Kapitalgeschäfte etwas abzuzwacken, diesen Boden der Wutbürger bereiteten!
    Nicht die SP!
    82 24 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 12:13
      Highlight In der Schweiz gibt es viele Reiche.
      Also gestalten die eine Politik, welche ihren Interessen nützt.
      Natürlich nützt ihnen der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen, mit dem die Innerschweizer Kantone den Rot-Grün regierten Staat-Regionen die Finanzkraft abgraben, wie Niklaus Scherr aus eigener Erfahrung mitgeteilt hat!
      Und die Schweiz selber verhält sich in der Welt, wie die Kantone Obwalden und Schwyz, was wieder anderen Welt-Regionen die Finanzen abgräbt.
      Noch dazu sind viele Länder auf dieser Welt Koloniale Diktaturen, und die AusländerInnen in der Schweiz haben politisch nichts zu sagen.
      20 6 Melden
    600
  • banda69 19.11.2016 10:14
    Highlight 2% der Bevölkerung besitzen gleich viel wie die restlicjen 98% und die Rechtsbürgerlichen findens voll ok.
    86 25 Melden
    • Froggr 19.11.2016 13:25
      Highlight Die restlichen 98% sollen froh sein, dass sie wegen den anderen 2% einen Job haben.
      19 43 Melden
    • E7#9 19.11.2016 13:26
      Highlight Nicht dass das Vermögen nicht ungerecht verteilt wäre. Interessant wäre jedoch eine vergleichbare Statistik, die das in nicht-börsenkotierte Unternehmen gebundene Vermögen ausschließt. Eine Firma wie z.B. Planzer-Transporte ist ein millionenschwerer Familienbetrieb. Erwirtschaftetes Geld wird sofort reinvestiert und schafft Arbeitsplätze. Das ganze Eigenkapital wird statistisch aber zu den 98% gezählt. Also obacht: So eine füdliblutte Statistik ohne deren Aussage genau zu analysieren ist immer irreführend. Das wissen Politiker sehr wohl zu ihren Gunsten zu nutzen, wie dein Post ja beweist.
      5 3 Melden
    • Fabio74 19.11.2016 14:08
      Highlight @Frogger: Schöne simple Welt
      Aber passt zum simplen Gedankengut der Rechten
      10 8 Melden
    • Der Zahnarzt 19.11.2016 16:30
      Highlight @Froggr: Die 2% haben sich ihren Reichtum durch Sklavenhaltung und Betrug zusammen gerafft. - Sie sollten froh sein, dass sich die 98% das Diebesgut nicht mit Gewalt zurückholen,
      8 9 Melden
    • foreva 21.11.2016 16:11
      Highlight @Fabio, Der Zahnarzt
      Ein Glück ist ist das linke Gedankengut so viel komplexer: Die 2% sind alles Gauner und haben sich ihren Reichtum mit Betrug erschlichen. Die Welt lässt sich nicht so einfach in B/W einteilen liebe Linken! Solche Aussagen können wohl nur von Leuten kommen welche noch nie selbst ein eigenes Unternehmen auf die Beine gestellt haben und dafür Tag und Nacht geschuftet haben.
      2 1 Melden
    600
  • FrancoL 19.11.2016 10:04
    Highlight Ich fühle mich wieder in die Kirchenbank zurück gedrückt wenn ich das CREDO der Neoliberalen höre:

    "der Armut komme man mit einem freien und prosperierenden Kapitalismus bei"

    Wieso sind wir denn im Jahrzehnt dieser Armut nicht beigekommen? Weil der Kapitalismus noch nicht frei genug war? Weil man noch nicht genügend Anreize für dessen Freiheit geschaffen hat?

    Nein der Kapitalismus würde von vielen Teilnehmern eine gute Portion Vernunft abverlangen um ALLE in der freien kapitalistischen Welt an den Früchten teilhaben zu lassen und diese Vernunft fehlt. Diese Vernunft gilt es einzufordern.
    70 14 Melden
    • SemperFi 19.11.2016 11:37
      Highlight Sehr gut ausgedrückt!
      22 6 Melden
    • demokrit 19.11.2016 12:00
      18 16 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 13:04
      Highlight @ demokrit
      Das sind alles Schein-Erfolge, die unser Globaler Raubbau-Kapitalismus nur so lange vorzeigen kann, als die Urwälder noch nicht vollständig abgeholzt-, die Meere noch nicht total leergefischt- und die Böden noch nicht ausgelaugt und verwüstet sind...
      Zur Zeit braucht die Menschheit so viele Ressourcen, als wenn sie zwei bis drei Erden zur Verfügung hätte. Und der Ressourcen-Verbrauch steigt mit dem Wachstum in China und in den Schwellenländern exponentiell an!
      Du kannst eine Zitrone auspressen, bis kein Saft mehr heraus kommt.
      Wenn unsere Erde ausgepresst ist, dann ist Sense...
      13 6 Melden
    • Der Zahnarzt 19.11.2016 13:22
      Highlight @demokrit: Es handelt sich um reine Behauptungen der Weltbank im eigenen Interesse. - Zudem: Können Sie Evidenz dafür vorlegen, dass die Abnahme der Armut eine Folge des Kapitalismus ist? Könnte es nicht auch sein, dass die Armut trotz Kapitalismus abgenommen hat?
      13 4 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 13:24
      Highlight @demokrit; Die absolute Betrachtung zur Armut bringt nichts, sie muss zu den heutigen Möglichkeiten in Relation gebracht werden, sonst ist Ihre Aussage nichts mehr als eine leere Worthülse.
      10 4 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 14:09
      Highlight Diese Zahlen, welche eine Abnahme der Armut belegen sollen, sind nur mithilfe messbarer monetären Werte zustande gekommen.
      Da die Weltwirtschaft wächst, wird logischerweise auch mehr verdient pro Person.
      Aber wie steht es mit anderen, kaum messbaren Aspekten von Lebensqualität, wie dem Zugang zu sauberem Trinkwasser, der Möglichkeit zur Selbstversorgung, intakter Umwelt und intakter Dorf- oder Quartiergemeinschaften?
      In den Philippinen zum Beispiel sind die Umwelt-Bedingungen für die Leute heute so katastrophal, wie nie zuvor, auch wenn viele als Sklaven in Fabriken der Multis schuften können
      3 1 Melden
    • demokrit 19.11.2016 14:52
      Highlight Naja, die UNO-Zahlen zeigen in dieselbe Richtung. Ich nehme an, dass die UNO die Zahlen schon an handfesten Kriterien festmacht.

      @Zahnarzt: Dem Sozialismus kann die Abnahme der Armut jedenfalls bestimmt nicht zugerechnet werden, dieser kann bekanntlich nicht einmal die eigene Bevölkerung nachhaltig ernähren. Einen anderen Kandidaten sehe ich nicht. ;-)
      3 4 Melden
    • Der Zahnarzt 19.11.2016 16:27
      Highlight @demokrit: Die Definition der Armut unterliegt politischen Interessen. Auch dei UNO ist leider nicht über alle Zweifel erhaben. Je nach dem, wie sie die Armut definieren, hat sie zu oder abgenommen. - Tut mir leid für sie, dass sie einen dritten Kandidaten nicht sehen. Ideologisch scheinen sie immer noch im links-rechts Schema festzustecken.
      2 0 Melden
    • demokrit 19.11.2016 17:10
      Highlight @Zahnarzt:
      Was Sie aber schwer abstreiten können, ist, dass sich die Zahl der Hungernden verringert hat: "Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen leiden rund 795 Millionen Menschen weltweit an Hunger (Stand 2015), also etwa jeder neunte (11 %). Nach Angaben der FAO ist die Zahl der Hungernden seit 1990 um 216 Millionen zurückgegangen. Damals litten über eine Milliarde Menschen an Hunger (18,6 % der Weltbevölkerung 1990)."

      Solange sie diese Alternative zum Kapitalismus selber nicht begründen können, bleibt es das übliche leere Geschwurbel.
      2 3 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 17:52
      Highlight @ Demokrit
      Es kann natürlich nicht darum gehen, ein schlechtes System mit etwas noch schlechterem zu ersetzen!
      Vielmehr müsste das bestehende System, welches sich als das kleinere Übel wenigstens nicht vollständig diskreditiert hat, weiter zu entwickeln!
      Dafür ist der Begriff "Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, gelenkt durch Demokratische Institutionen, von der lokalen Gemeinde bis zur globalen UNO" vielleicht hilfreich, weil er alles beinhaltet, worum es in einer modernen Weltgemeinschaft gehen sollte.
      Ebenso klar wird, dass wir noch sehr weit von einem solchen nachhaltigen Gebilde sind...
      3 0 Melden
    • demokrit 19.11.2016 18:36
      Highlight @rodolfo
      Vor allem mit der ökologisch nachhaltigen Marktwirtschaft bin ich einverstanden. Sozial.., nun ja, über Moral lässt sich bekanntlich streiten. Gemäss der SP-Doktrin ist es beispielsweise sozial Mindestlöhne aufrecht zu erhalten, die die Integration von ungelernten Asylbewerbern verunmöglichen. Ein argumentativer Genickbruch. Wahrscheinlich wären aber Niedriglohnjobs bei denen der Rest bis zum Existenzminimum vom Staat bezuschusst wird, wie das in Graubünden gemacht wird, sehr viel sozialer. Von dem geläuterten Sozialisten Rudolf Strahm bin ich vermutlich gar nicht mal so weit weg.
      2 1 Melden
    • E7#9 19.11.2016 22:22
      Highlight rodolofo: Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft gefällt mir. Da man davon ausgehen muss, dass der Mensch ein Egoist ist, finde ich Kapitalismus ehrlicher als Sozialismus. Bisher wurden beide Systeme missbräuchlich genutzt und haben zu übermässiger Klassifizierung von Menschen geführt. Es ist unbestritten, dass es viel straffere Regeln braucht und global gelten müssen um Missbrauch und Unrecht zu verhindern, ohne der Natur zu widersprechen, dass jemand auch etwas erfolgreicher sein darf als der andere.
      2 1 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 23:07
      Highlight @E7-9: Der Mensch ist ein Egoist, das trifft nicht "flächendeckend" zu. Und auch wenn es zutreffen würde ist der Mensch nicht auf allen Gebieten ein Egoist, das ist eine Fehlannahme. Damit möchte ich entschieden widersprechen dass der Kapitalismus ehrlicher ist als der Sozialismus. Dies trifft nur zu wenn der Egoismus sich auf die materiellen Güter bezieht, es gibt aber verschiedne andere Gebiete die egoistisch "behandelt" werden können, der Künstler und seine Kunst, der Erfinder und seine Erfindung, der Freiheit liebende und seine Freiheit etc. Es dreht sich nicht alles um das Geld.
      2 0 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 23:19
      Highlight @E7.9; Es kann ein ganz gesunder Egoismus sein wenn man sich für "seine" gesunde Umweltoder für "seine" soziale Markwirtschaft einsetzt. ES ist da fast immer eine Portion Egoismus dabei, bei mir zB dass ich durch meine soziales Verhalten meinen Mitarbeitern gegenüber ruhig schlafen kann, gerne mit Ihnen arbeite weil durch die soziale Komponente mir auch mehr Vertrauen entgegen gebracht wird. Man macht vieles für sich selbst und wenn dabei die anderen nicht zu kurz kommen dann ist Egoismus auch ein Motor. Ich glaube ich bin nicht alleine wenn ich sage dass sich nicht alles um das Geld dreht . .
      1 0 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 23:22
      Highlight @Et-p; . . doch häufig ist das Geld er erste "Ansprechpartner" das Mittel um sich zu beruhigen. Doch es findet auch ein Wandel statt, weg vom Geld zu Gütern die konsistenter sind. Es braucht Zeit und diese Zeit kann niemand verkürzen, es braucht Einsicht das das Leben viel vielfältiger sein kann als man es gemeinhin annimmt.
      1 0 Melden
    • rodolofo 20.11.2016 09:38
      Highlight Menschen sind sowohl individuelle Einzelwesen, als auch soziale Gruppen-Wesen.
      Wie bei allen Säugetieren beobachten wir in Menschengruppen, wie sich ihre Mitglieder rührend umeinander kümmern, und wie sie miteinander kämpfen. Ältere, erfahrene Mitglieder führen die Gruppen. Die Jungen werden von neuen Entwicklungen begeistert und fordern die Älteren heraus. Es gibt also sowohl das Konkurrenz- und Wettbewerbs-Verhalten, wie es im Kapitalismus betont wird, als auch das Solidaritäts-Verhalten, wie es im Sozialismus betont wird. In der Realität haben wir Mischungen beider Grundprinzipien.
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    • FrancoL 20.11.2016 10:15
      Highlight @rodolfo; ich finde es gefährlich Kapitalismus und Sozialismus einander gegenüber zu stellen, das eine hat mit Wirtschaft zu tun das andere mit der Gesellschaft, sie stehen nicht auf der gleichen Menü-Liste.
      Dein Bild mit den Säugetieren ist zwar sehr einleuchtend und schön. Finden wir das HEUTE wirklich noch bei uns verankert?
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    • rodolofo 20.11.2016 10:30
      Highlight Ja sicher!
      Wir sind und bleiben Säugetiere.
      Und ich lerne sehr viel von anderen Säugetieren.
      Denn ihre Verhaltensweisen sind noch natürlicher und einfacher zu durchschauen, als bei uns Menschen, die wir alle diese grundlegenden Dinge des Säugetier-Lebens enorm kultiviert und zum Teil auch "überzüchtet" haben.
      Übrigens siehst Du in jeder ländlichen Gemeinde Sozialistische Elemente, nämlich beim gemeinschaftlichen Umgang mit dem Gemeinde-Eigentum, beim Unterhalt von Strassen und Wegen, oder bei der Freiwilligen Feuerwehr.
      0 0 Melden
    • demokrit 20.11.2016 10:43
      Highlight Der Kapitalismus hat nicht nur mit der Wirtschaft zu tun. Eigentum bestimmt auch, wer dem Bartli sagen kann, wo er den Most holt, das hat weitgehende Implikationen auf das gesellschaftliche Leben. Es gibt gewisse Strömungen im Sozialismus die diese Eigentumsordnung auf den Kopf stellen möchten, zu der man wohl Levrat mit seinem Parteiprogramm zurechnen kann. Die muss man - wie ich finde - schon dem Kapitalismus als Alternative gegenüberstellen. Denn sie weichen auf, wem etwas gehört.
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    • FrancoL 20.11.2016 11:37
      Highlight @rodolfo; Und wie steht es in ländlichen Gegenden mit den Fremden, damit meine ich nicht nur die die aus der Fremde kommen.
      Ist da nicht Vieles "Säuhäfli-Säuteckeli"?
      Ich wohne halb auf dem Land und sehe auch im Gemeinderat dass man auf seine kleine Welt schaut und den anderen nicht viel gönnen mag. Beispiele: Abschieben des Drogenproblems, gegen den Verkehr (obwohl man ihn ja kreiert, nicht die Städte).
      Schön dass Du viel von den Säugetieren lernen kannst, ich sehe bei Menschen eine leider ganz andere Entwicklung, eine Entwicklung die mir Sorge macht.
      Möchte Dir gerne recht geben ;-)
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    • FrancoL 20.11.2016 11:50
      Highlight @demokrit; Nicht nur ist sicher richtig. Aber vorwiegend. Das Wohneigentum ist dann noch ein anderes Problem, denn da vermischt sich auch unsere Vorsorge mit dem Privateigentum und das ist ein Problem dass viele Zeilen bräuchte.

      Die Strömungen der SP die das Eigentum aufweichen will gehen meines Erachtens nicht gegen das Privateigentum sondern eher gegen das Eigentum ZB von PKs dass zwar aus vielen kleinen Teilchen von uns allen besteht, aber durch die Pks selbstherrlich und zum Teil auch gegen das Privateigentum ausgespielt wird, was mitunter zur unsäglichen Landkostensteigerung führt.
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    • demokrit 20.11.2016 12:05
      Highlight Soweit ich es verstanden habe, möchte Levrat eine Mitarbeiterbeteiligung im VR ab einer gewissen Mitarbeiteranzahl durchsetzen (bei normalen KMUs). Mitarbeiter übernehmen aber kein finanzielles Investitionsrisiko.
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    • rodolofo 20.11.2016 12:07
      Highlight Ich sehe das nicht so pessimistisch, wie Du, mit den (oft als "rückständig" belächelten) ländlichen Gegenden.
      Neulich war ich in einer vollgestopften Dorf-Kirche, als der örtliche Gospelchor auftrat, und die Gospel-Lieder wurden im Verlaufe des begeistewrnden Konzerts immer afrikanischer!
      Es ist also sehr vieles in Bewegung.
      Da die Landeier vielleicht herzlicher sind und weniger intellektuell, werden sie auch lieber über das Herz angesprochen.
      Und da ist halt die Musik das ideale Medium, denn die Musik ist die Sprache der Gefühle!
      Sie wird überall auf der Welt gesungen, getanzt und gesprochen.
      0 0 Melden
    • FrancoL 20.11.2016 14:17
      Highlight Demokrit; Uebernehmen denn die heutigen VR finanzielle Risiken? KLAR NEIN. Also was soll Ihre Anmerkung? Und die Aktienpakete die ein Teil der VR haben sind reine Privatsache und kein MUSS für den VR-Sitz.
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    • FrancoL 20.11.2016 14:19
      Highlight @rodolfo; Du sagst Pessimist ich nenne mich Realist. Ich kann gut unterscheiden uns spreche bewusst von den ländlichen Gegenden in der Schweiz und nicht zB in Spanien, Italien oder Südfrankreich. Da gibt es Viele aufzuholen.
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    • demokrit 20.11.2016 17:46
      Highlight FrancoL: Du kannst mich schon duzen. ;) Bei den grösseren Firmen haben die VR eigentlich nur die Funktion das Vermögen der Eigentümer zu mehren. Bei den kleinen KMUs sind die Eigentümer aber meistens gleichzeitig auch die VRs.
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    • FrancoL 20.11.2016 18:09
      Highlight @demokrit; Es ist üblich dass ein kleiner Teil der VR eine Beteiligungen eingehen, was auch die Stimmen mitunter bestimmt und zB Rechtsanwälte einsitz nehmen, auch bei kleinen Firmen, ohne sich stark an den Aktien zu beteiligen. So könnte ja auch ein Mitglied der Belegschaft ohne viele Kapital Einsitz in den VR nehmen.
      Ich finde dies ganz gut denn in den letzten Konkursen mit denen ich es zu tun hatte und die mir einen ordentlichen Verlust bescherten, musste ich feststellen dass die Belegschaft ordentlich dreist ausgespielt wurde und ich als Aussenstehender mehr wusste als die Mitarbeiten.
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    • demokrit 20.11.2016 18:53
      Highlight Die Rechtsanwälte sind in der Regel bloss die Strohmänner für die tatsächlichen Herrscher oder bei diesen VR-Politikern verspricht man sich wohl einfach Zugang zu deren Netzwerk. Wertvermehrung, Wertvermehrung. Wir haben in der Schweiz ja das Genossenschaftmodell, dass das Anliegen gut bzw. besser abdeckt. Genossenschaften wie die Migros werken oft viel nachhaltiger. Aber ich würde nicht soweit gehen, dass es für jedes Geschäftsmodell eine Aktionärsdemokratie Sinn macht. Bei Allgemeingütern ist das aber sicher sinnvoll.
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    • rodolofo 20.11.2016 19:00
      Highlight @ FrancoL
      Wie gesagt, mein Bild ist sehr widersprüchlich.
      Zum Teil ergeben sich auch Missverständnisse zwischen Stadt und Land, weil die Leute zwar die gleiche Sprache sprechen, aber die Dinge anders ausdrücken.
      Ich bin in der Agglomeration aufgewachsen, wohne in einer Stadt und arbeite auf dem Land.
      Als "Stadt-Indianer" zieht's mich aufs Land und vom "Alternativen Dorf" ins richtige Dorf.
      Zur Zeit lebe ich sehr gut mit dem Pendeln zwischen diesen Welten. Die Stadt interessiert mich nur noch sehr selektiv, zum Beispiel, wenn da eine Balkan-Party stattfindet.
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    • FrancoL 20.11.2016 19:58
      Highlight @demokrit; Bei kleineren KMUs sind Rechtsanwälte nicht Strohmänner, sie sind oft sogar was nicht gut ist im Tagesgeschäft bei rechtlichen Problemen miteingebenden. Es geht nicht um Genossenschaft versus Aktiengesellschaft. Beide haben ihren Geschäftsbereich, nur sollten die AGs besser kontrolliert werden, transparenter darlegen wie zB der Realgeschäftsverlauf sich gestaltet. AGen können wenn sie wollen ganz gut nachhaltig arbeiten, Genossenschaften sollten es tun, tun es aber immer weniger und sind teilweise langsam gerade im Wohnbau zu einer Vetternwirtschaft mit Handgeldzahlungen verkommen.
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  • N. Y. P. 19.11.2016 09:59
    Highlight Der neue Kampf um Europa (Tagi)
    Nachdem die MEI einen Totalschaden angerichtet hat, beschlossen die Wirtschaftsführer, dem Volk besser zuzuhören. Sie machten einen runden Tisch in Gemeinden, die früher Ja zu den Bilateralen und dann Ja zur MEI sagten. Sie analysierten die Bürgergespräche und haben BEREITS ihre Lehren daraus gezogen.

    Den Weg, den die Wirtschaftsführer wählten, ist erfolgsversprechend.
    In diesen Gesprächen mit Bürgern fanden sie raus, wo Handlungsbedarf ist.
    Liebe SP, das ist der Weg !

    http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/582f3a34ab5c377727000001
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  • rodolofo 19.11.2016 09:34
    Highlight Teil6:
    ...
    Und wenn Staatsbeamte glauben, den Betrieben im Tagesgeschäft dreinreden zu müssen, dann haben sie nicht begriffen, dass ein Unternehmen nicht so lahm und träge funktionieren kann, wie ein Staat, da es blitzschnell auf den Markt reagieren muss.
    Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft stehen einander in einem polaren Gegensatz-Verhältnis gegenüber, was zu sehr viel Streit und Konflikt führen kann (siehe gestrige Arena), oder zu einer Symbiotischen Verbindung, die zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit führt, wie bei den Beziehungen zwischen Frauen und Männern (oder zwischen SP und FDP?)
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    • FrancoL 19.11.2016 10:53
      Highlight Das ärgerliche ist doch dass ein UN das in der Wirtschaft wenn gut vernetzt und sagen wir "gut geschützt durch Seilschaften" langsam und träge läuft immer noch Früchte abwirft weil es eben nicht der freie Markt ist sondern der geschützte Markt der immer dann nach Freiheit schreit wenn die "Falschen" eine Regel aufstellen wollen, wenn die "Richtigen" es tun ja dann ist die Freiheit nicht mehr so wichtig.
      SEILSCHAFTEN sind doch nichts anderes als eine Einschränkung des Marktes zu Gunsten von höheren Profiten, leider kaum zu Gunsten von faireren Löhnen. Das ist was ich täglich sehe.
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    • rodolofo 19.11.2016 12:20
      Highlight @ FrancoL
      Da ich jahrelang in einem Alternativbetrieb gearbeitet habe, weiss ich auch, was aus den hehren Vorsätzen von Selbstverwaltung, Mitbestimmung und Genossenschaft-Kultur geworden ist.
      Von Anfang an gab es einen "Klüngel" von Leuten, die "Gleicher waren, als die Gleichen", die bestimmten, ohne das auch klar zu kommunizieren.
      Dieselben Leute setzten sich dann später an die Spitze der "Professionalisierung" und machten sich über die "Handgglimeten" Pioniere der Gründergeneration lustig.
      Wenn tatsächlich professionell gearbeitet worden wäre, dann ginge das alles ja noch!
      ...
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    • rodolofo 19.11.2016 12:25
      Highlight ...
      Du siehst, ich bin desillusioniert von dem, was die SP in altbackener Weise als Lösungsweg aus der Mottenkiste vom Estrich der Wohngenossenschafts-Hausgemeinschaft herunter gezaubert hat...
      Ich sehe überall nur noch Menschen und denke mir das Parteibüchlein weg, falls sie ein solches überhaupt haben.
      Es gibt nicht DEN richtigen Weg, oder DEN falschen! Die Leute sollen einfach verschiedene Dinge kennenlernen, Erfahrungen sammeln und irgendwann dort landen, wo sie sich am Wohlsten fühlen, in welcher Szene, oder Subkultur auch immer.
      6 1 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 12:29
      Highlight @rodolfo; ich habe seit 2 Jahrzehnten ein UN und stütze UN die eine vernünftige Lohnpolitik führen und das sollte man bitte ebne nicht mit Selbstverwaltung und Genossenschaftskultur verwechseln. Weil eben diese soziale Komponente bei den Löhnen und fairen Arbeitsbedingungen die bei uns in den diversen UN gelebt wird, durch die Fehlleistungen der Selbstverwaltungen und genossenschaftlichen Prinzipien die falsch angewendet (!) wurden in Misskredit kommt.
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    • FrancoL 19.11.2016 12:35
      Highlight @rodolfo; Ein Teil der Menschen ist in einem Zwinger! Da geht es nicht um sich verwirklichen können, seinen eigenen Weg zu suchen und dann auch im Zwinger zu finden. Es gilt den Menschen im Zwinger den grösseren Auslauf zu ermöglichen, wenn wir denn schon den Zwinger nicht abbrechen können.

      Du bist desillusioniert? NEIN
      Lies Deinen letzten Satz, den ich stützen möchte wenn ich denn Illusionen hätte. Dein letzter Satz ist ZUR ZEIT eine pure Illusion. Leider!
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    • FrancoL 19.11.2016 12:39
      Highlight @rodolfo; Du versuchst kampfhaft eine Illusion als Realität zu verkaufen, was Du an konzilianter Partei fernen Aussagen machst zeigt eher die Sicht in eine ideelle Welt die wie du schreibst das suchen und finden des "am Wohlsten fühlen" für alle Menschen als eine Grundmöglichkeit erachtet.
      Diese Grundmöglichkeit haben wir selbst in unseren Breitengraden "vernichtet" und es gilt dieser Möglichkeit wieder mehr Luft zu verschaffen.
      2 1 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 12:48
      Highlight Ich glaube Dir gerne, dass Du es gut meinst und Du Dich voll einsetzt!
      Solche Menschen gibt es immer wieder, und sie halten unser Grundvertrauen in die Menschen am Leben.
      Gleichzeitig kannst Du mir aber erzählen, was Du willst.
      Meine Erfahrungen mit VERRAT und allem, was damit zu tun hat, werden in meinem Gedächtnis eingebrannt bleiben, und ich werde nicht mehr hereinfallen auf schöne Worte!
      Ich schaue mir aufmerksam die Körpersprache an von Leuten, die etwas propagieren und versprechen. Und ich achte auf die Musik in der Sprache. Die Musik verrät uns alles!
      C'est le ton, qui fait la musique.
      3 0 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 13:08
      Highlight @rodolfo; ist den Musik und was damit transportiert wird (auch in der Sprache) nicht eine Art Illusion?
      Ich habe aufgehört meine Mitarbeiter oder Auftragnehmer verbal unter die Lupe zu nehmen, weil ich gemerkt habe dass die Stimme, die Gestik, die Mimik mich leider auch oft auf Irrwege gebracht habt.
      Ich urteile nun öfter auf der Basis von Nebeneffekten von Verhalten dieser Personen aus einer "entfernteren" Sicht, eine Sicht die dem Individuum mehr Platz lässt sich selbst zu sein. Ich beurteile nicht ausschliesslich die Fachkompetenz sondern auf deren Fähigkeit sich im Umfeld zu bewegen.
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    • FrancoL 19.11.2016 13:14
      Highlight @rodolfo; Ich finde es schade Zeilen zu lesen wie:
      "Meine Erfahrungen mit VERRAT und allem, was damit zu tun hat, werden in meinem Gedächtnis eingebrannt bleiben"

      Dies erinnert mich an meine Grossonkel der in Norditalien von den Deutschen deportiert wurde und das KZ als Wrack überlebt hat, ABER trotz diesem unendlich harten Schicksal, nie die Hoffnung verloren hat und eine positive Haltung behalten hat auch wenn der geschundene Körper alle Zeichen eine anderen Sprache sprach.
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    • rodolofo 19.11.2016 14:17
      Highlight Lieber FrancoL,
      auch wenn Du es schade findest, ist es so passiert.
      Und Rückblickend war diese Eng-Täuschung der Anfang eines Neustarts mit der Aufforderung, all das, was nicht funktioniert hat, abzustossen und zurückzulassen.
      Somit wurde auch diesem Verrat kein Verhängnis, sondern eine Klärung, welche mich wieder offen und neugierig machte, wie ein Kind!
      Es war eine Episode in einem langen Stück, die ich als Erfahrung nicht missen möchte.
      Ich habe viele Male dabei zugesehen, wie Andere, die ich auch nicht mochte, von der Klippe springen mussten. Einmal war dann auch ich selbst an der Reihe...
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    • FrancoL 19.11.2016 16:03
      Highlight @Rodolfo; Deine letzter Post zeigt doch klar vorwärts und relativiert den vorletzten, damit meine ich nicht dass der vorletzte unwichtig ist, aber der letzte freut mich weil eine Entwicklung im Gange ist und das entspricht eben mehr meiner Denkweise: Neugier, suchen, entwickeln, testen, verwerfen und wiederaufnehmen das prägt mein Leben und darum finde ich ich habe ein mehr als schönes Leben, ich habe das Glück auf der Sonnenseite zu stehen (etwas pathetisch ausgedrückt, aber ich liebe tatsächlich die Sonne), dafür gebührt meiner Umgebung mein Dank.
      1 0 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 16:34
      Highlight @FrancoL
      Dann haben wir doch etwas gemeinsam:
      Wir befinden uns beide auf der "Sonnenseite" des Lebens!
      Aber es ist auch sehr wichtig, die Schattenseite zu kennen und zu wissen, dass auch dort -angepasst an die Verhältnisse- wundervolle Wesen leben!
      Menschen sind ungeheuer anpassungsfähig!
      Denk mal, wenn die Leute in Manila unter dem gleichen Dichtestress leiden würden, wie wir, die wir schon wegen einigen zehntausend Immigranten und Flüchtlingen ausflippen, dann wären sie längst tot vor Aufregung!
      In Manila kommen hunderttausende aus dem Hinterland, als Migranten und als "Interne Flüchtlinge".
      1 0 Melden
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  • Hammerschlegel 19.11.2016 09:31
    Highlight Es ist bemühend, dass immer wieder reingeredet wird und der Moderator nicht, oder höchst selten, eingreift. Das müsste unbedingt verbessert werden, damit nicht noch mehr Zuschauer frustriert wegzappen.
    50 1 Melden
    • mamina 19.11.2016 10:49
      Highlight Dauerwahlkampf mit sehr viel Aggression.

      12 0 Melden
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  • rodolofo 19.11.2016 09:29
    Highlight Teil4:
    ...
    Die Geschmäcker sind verschieden. Die Einen mögen Ländler, die Anderen Marschmusik, wieder Andere bevorzugen Klassik (die Elite ;)), und wieder Andere mögen moderne Pop-Musik.
    Wenn jetzt einzelne Musiker (KMU-Vertreter) über zu viele Regulierungen wettern, dann haben sie offenbar immer noch nicht begriffen, dass sie nicht isoliert wirtschaften, sondern dass sie Teil einer gemeinsamen Volkswirtschaft sind.
    ...
    17 21 Melden
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  • rodolofo 19.11.2016 09:25
    Highlight Teil3:
    ...
    Der von Rechtsbürgerlichen verteufelte Staat erfüllt in der Sozialen- und Ökologischen Marktwirtschaft also eine lebenswichtige Steuerung- und Koordinierungs-Funktion, wie ein Dirigent in einem Orchester.
    All die hervorragenden Musiker (KMU's) produzieren nur Katzenmusik, wenn sie nicht auf den Dirigenten schauen, der mit ihnen eine Musik spielen will.
    Über die Musik (also die Art von Regulierung) finden demokratische Diskussionen Stadt, mit Wahlen und Abstimmungen.
    ...
    15 16 Melden
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  • rodolofo 19.11.2016 09:19
    Highlight Teil2:
    ...
    Die Aufgabe der Staatlichen Behörden ist es doch, für eine sinnvolle Volkswirtschaft zu sorgen, indem den Betriebswirtschaften technische-, soziale- und ökologische Standards vorgegeben werden, welche bei Nichterreichung Nachbesserungen, Bussen oder gar Betriebsschliessungen zur Folge haben, bei Übererfüllung aber auch Preise, Prämien, Subventionen und Steuerabzüge einbringen können.
    All diese staatlichen Lenkung- und Kontrolle-Instrumente gibt es bereits!
    Niemand regt sich auf über Feuer-Kontrollen von Heizungen, oder über Schlichtungsverfahren bei Mieter/Vermieter-Konflikten.
    ...
    14 12 Melden
    600
  • Thinktank 19.11.2016 09:15
    Highlight Der Wohlstand der Schweiz ist der höchste der Welt und das ist der Erfolg des Kapitalismus. Wenn die SP nicht die Schweiz mit billigen Arbeitskräften fluten würde, wäre das Angebot an Arbeitern knapp und damit die Löhne hoch. Dass ab und an etwas schiefgehen kann, wie bei den Banken, gehört dazu und ist verkraftbar. Kapitalistische Länder bauen Mauern, um sich vor Zuwanderung zu schützen, Sozialistische Länder bauen Mauern, damit die Leute nicht fliehen können vor der Armut. In der Politik will die SP keine Mitsprache des Volks, bei der Wirtschaft plötzlich schon. Widersprüchlich ohne Ende.
    37 76 Melden
    • Amadeus 19.11.2016 10:03
      Highlight @Thinktank
      Die SP flutet die Schweiz mit billigen Arbeitskräften und will politisch keine Mitsprache des Volkes?

      Man kann gegen die SP sein. Kein Thema. Aber ihre Aussage ist faktisch falsch.
      48 12 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 10:09
      Highlight Die SP flutet? Wow das widerspricht den Aussagen der SVP die der SP je keine Unternehmernähe bescheinigt, also immer behauptet sie sein fremd in der Wirtschaft und nun flutet diese SP, überleg Dir doch einmal diesen krassen Widerspruch, wenn Du ihn nicht erkennst bleibt nur zu hoffen dass Du kein UN bist, denn sonst wäre schon wieder ein UN in Schieflage.
      31 10 Melden
    • banda69 19.11.2016 10:10
      Highlight @thinktank - Wie verdreht bist du denn drauf?
      31 9 Melden
    • Zarzis 19.11.2016 10:11
      Highlight ThinkTank
      Wie falsch ist den diese Aussage: Die SP Flutet die Schweiz mit Billig Arbeitskräften?
      Genau das gegenteil ist richtig, die SP versucht alles um das zu Verhindern, aber die FDP - SVP - CVP schreien hier gleich Überreglierung!
      Mindestlohn, wurde auch von Ihnen Abgelehnt! Hätte den Billigen Arbeitskräften gleich den Gar ausgemacht!
      Stärken der Flankierenden Massnahmen, im Parlament Abgelehnt, was eigendlich nur ein Inländer Vorrang gewesen wäre!
      Mehr Bau Kontrollen gegen Schwarzarbeit und Lohn Dumping!
      Und das Dumpe Volk schreit, die machen nichts für uns! Ja abewr die FDP-SVP-CVP!
      36 12 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 10:11
      Highlight Kapitalismus existiert ein Mensch ohne gefülltes Portemonnaie nicht!
      Also müssen die Menschen dorthin, wo auch das Geld sich befindet.
      In Alassio, einem Badeort an der Ligurischen Küste, sind sehr viele Italiener unten an der Küste anzutreffen, wo die Touristen sich am Strand räkeln, oder auf einer schier endlosen Shopingmeile flanieren.
      Gleichzeitig verlottert im Hinterland ein grossartige Agrikultur-Erbe, mit Terrassierungen, Olivenhainen und Gewächshäusern.
      Und am Strand stapfen viele dunkelhäutige "Araber" hin- und her, beladen mit lauter Krimskrams, mit Hüten, Sonnenbrillen und Taschen...
      12 6 Melden
    • kurt3 19.11.2016 10:34
      Highlight Klar , die SP flutet den Markt mit billigen Arbeitskräften , und SVP versucht diese mit begleitenden Maßnahmen vor Dumpinglöhnen zu schützen . Das glaubst Du wirklich ?
      27 6 Melden
    • AdiB 19.11.2016 10:39
      Highlight @thinktank, mit eingewanderten italienern began der wirtschaftsboomen und später als die jugoslawen kamen. Der reichtum der schweiz ist nicht einem landwirt zu verdanken. Es ist ausländischen investoren und büezern zu verdanken. Natürlich in erster linie dem bankgeheimnis und den verstorbenen diktatoren die ihr privates vermögen in die schweiz bunkerten. Denkst du die grossen schweizer unternehmen sind gross geworden weil sie teure inländer anstellten?
      Liess mal rudolfos 6 kommentar zur betriebs- und volkswirtschaft. Er hat recht wenn er sagt das eine ist nicht automatisch gut für das andere.
      19 4 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 10:41
      Highlight Nimm den ersten Teil Deines Namens erst und beginne endlich mit dem Denken anstatt im dunklen Tang zu brühten, es kommt wie man sieht nichts Brauchbares heraus.
      21 5 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 11:54
      Highlight Solange das Kapital frei auf diesem Planeten zirkulieren und sich immer dort niederlassen kann, wo höchste Diskretion, tiefste Belästigungen mit Steuerforderungen und höchste Renditen dank fehlenden Umweltschutz-Auflagen und dank Sklavenarbeitern winken, ja so lange ist es auch völlig illusorisch, die Migrationströme, welche ja nur den Geldströmen folgen, in den Griff zu kriegen!
      Wie aber bekommen wir die Kapitalströme in den Griff? Nur über eine Zusammenarbeit in Internationalen Institutionen, wie der EU, oder der UNO!
      Genau dies wollen aber die "Rechtsnationalen" verhindern und torpedieren!
      17 4 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 11:59
      Highlight Was willst Du machen, wenn sich Massen von Flüchtlingen in Bewegung setzen, weil sie einfach ihr nacktes Leben retten wollen?
      Willst Du sie in Konzentrationslager sperren?
      Oder willst Du auf unbewaffnete Frauen und Kinder schiessen lassen?
      Die AfD hat bereits von einem möglichen Schiessbefehl an der Grenze gesprochen...
      Sagt doch endlich, was ihr wollt!
      Ihr wollt den Materiellen Reichtum für Euch absichern und alle Armen verrecken lassen, oder für sie alle eine Endlösung mit Sterbehilfe organisieren!
      Da war doch schon einmal eine solche "Volksbewegung", die genau das machte...
      10 3 Melden
    • Thinktank 19.11.2016 12:43
      Highlight Der Mindestlohn ist eine Nebelpetarde. Wieviele Jobs gibts denn schon in diesem Segment. Das Problem ist doch, dass der Ausländer im Segement 5000-15000 die Inländer problemlos im Lohn um tausende Franken unterbietet. Das simple Gesetz von Angebot und Nachfrage begreiffen die Sozis einfach nicht. Wieso produziert die Armee Schuhe in Rumänien, wahrscheinlich nicht weil wir in diesem Segement Fachkräftemangel haben.
      6 11 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 12:56
      Highlight Die Armee müsste aber nicht bei den Schuhen sparen!
      Ein Heimat schützende Armee würde qualitativ hervorragendes Schuhwerk von Einheimischen Schuhmacher-Betrieben bestellen, die einen fairen Lohn bezahlen, oder sie würden wenigstens dafür sorgen, dass bei den Rumänischen FabrikarbeiterInnen keine feindselige Stimmung gegen die Schweiz entsteht, wegen der schlechten Bezahlung!
      Die Armee hätte weiss Gott genug Möglichkeiten, an sinnvolleren Orten zu sparen, zuallererst mal bei den Eingebildeten mit den steifen Hüten, oder bei den Panzern, die sie ja dann doch nur verlieren...
      5 3 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 13:00
      Highlight @Thinktank; Nochmals; der tank wäre ein guter Ort um sich Gedanken zurecht zu legen die nicht so verkehrt daherkommen wie die Deinen.

      WER genau lässt die Lohnspirale abwärts sausen? die Sozis? oder etwa die Unternehmer, die ja wie di Bürgerlichen immer gerne darstellen bei den Linken mit der Lupe zu suchen sind?
      Man kann doch nicht den UN freie Hand lassen und dann den Linken für die Handlungen der UN die Schuld in die Schuhe schieben dass kann man doch in Deinem Tank nicht wirklich so ausbrüten. Hat Dein Tank ein Leck?
      9 3 Melden
    • Fabio74 19.11.2016 14:12
      Highlight Blödsinn. Wer hier leben will, kann nicht 1000e Franken weniger verdienen, weil er sonst das Leben schlicht nicht leisten kann
      Hör doch mit deinen Propagandamärchen auf
      4 0 Melden
    600
  • rodolofo 19.11.2016 09:12
    Highlight Teil1:
    Im Gerangel um die Macht und um WählerInnen-Stimmen kommt auch in dieser Arena niemand von den "Polit-Gladiatoren" in der Arena in den Sinn, dass sie alle ein wenig Recht haben könnten...
    Jeder Alltags-Gegenstand hat eine Vorderseite und eine Rückseite. Jede Geschichte wird aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erlebt.
    Was für die Betriebswirtschaft gut sein mag (Kosten reduzieren, Gewinne maximieren), muss nicht zwangsläufig auch gut sein für die Volkswirtschaft (Überlastung der Sozialwerke, Umweltverschmutzung).
    ...
    17 7 Melden
    600
  • Schneider Alex 19.11.2016 09:09
    Highlight SP-Papier zum Wechsel des Wirtschaftssystems: Visionen schrecken auf!

    Wenn die SP-Linke den courant normal der Schweizer Politik stört und über Grundsätzliches nach- und über die nächsten Wahlen hinausdenkt, erzeugt dies bei den konventionellen Medien Alarmstimmung. Den Jungen gibt das aber Hoffnung, mit der Politik auch grössere Brocken bewegen zu können. Allerdings sollte die Partei auch über ihren sturen Internationalismus nachdenken, der ihnen in den letzten Jahren zu diversen Abstimmungs- und Wahlniederlagen verholfen hat.
    22 21 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 19.11.2016 09:04
    Highlight Wer wagt sich an die grosse Steuerreform, die alle Steuerberater überflüssig macht? Wer wagt es, sämtliche Steuerprivilegien zu streichen und durch Direktzahlungen zu ersetzen? Wer wagt es, Kapitaleinkommen den Arbeitseinkommen gleich zu setzen? Wer wagt es, Konsum- Einkommens- und Gewinnsteuer zu harmonisieren? Wer wagt den Einheitssatz?
    41 14 Melden
    • Maracuja 19.11.2016 09:33
      Highlight Einheitssatz wo? Bei der Mehrwertsteuer - damit Menschen mit kleinem Einkommen massiv mehr für Lebensmittel ausgeben müssen? Bei den Einkommenssteuern - damit kleine Einkommen mehr belastet und grosse entlastet werden? Noch mehr bittere Neoliberale Medizin, obwohl sich dank dieser bereits zu viele als Globalisierungsverlierer sehen? Während die Linken völlig zerknirscht auf den extremen Rechtsrutsch reagieren, steuern die Liberalen einfach unbeirrt weiter mit Volltempo auf den Abgrund zu.
      28 6 Melden
    • gelb 19.11.2016 09:41
      Highlight Hier hast du deine Steuerreform: http://www.microtax.ch/de/idee/
      7 1 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 10:13
      Highlight Der Einheitssatz bei denSteuern wird erst einen Sinn machen und vernünftig sein, wenn die untersten Klassen und ganz allgemein Menschen die eine ordentliche Arbeit leisten auch ohne Sorgen ein menschenwürdiges Dasein fristen können. DANN wird es auf die Steuerproblematik kein Druck geben und sogar ein Einheitssatz könnte angedacht werden.
      14 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 10:16
      Highlight Nachdem Sie der Antiliberale-Reflex zu einer ersten Reaktion getrieben hat, könnten Sie nun reflektieren und auch inhaltlich reagieren @ Maracuja.

      Bsp. Einheitssatz MWSt. Ja. Es gibt kein vernünftiges Argument dagegen - die Direktzahlungen müssen dies selbstverständlich abfedern. Um die Familien beim Wocheneinkauf von chf 200 um 10 Franken zu entlasten, gewährt man Steuerrabatte von chf 50 auf dem Einkauf von Kaviar und Pata Negra Schinken im Wert von CHF 1'000? Grotesk.

      Die Giesskanne ist ein Übel, siehe noch krasser die Abzüge bei der Einkommenssteuer.
      10 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 10:18
      Highlight Das hat mit meiner Steuerreform nichts zu tun und kann auch nichts zur Schliessung der Einkommens- und Vermögensschere beitragen.
      5 2 Melden
    • Str ant (Darkling) 19.11.2016 10:46
      Highlight Das BGE das jedem Menschen ein Grundeinkommen ermöglicht.

      Das BGE das mit der Mikrosteuer auf dem Zahlungsverkehr einer grosse Steuerreform gleichkommt, die alle Steuerberater überflüssig macht

      Das BGE eine Direktzahlungen das ein würdiges Leben für jeden Erlaubt

      Das BGE finanziert durch eine Mikrosteuer auf dem Zahlungsverkehrs das die
      Konsum- Einkommens- und Gewinnsteuer zu harmonisiert



      2 7 Melden
    • Bob Alexander 19.11.2016 11:07
      Highlight @Gelb Interessant. Was ich nicht checke: wenn wir Finanzsystem mit Steuerpolitik verknüpfen, dann spült das zwar mehr Kohle in die Kasse, doch das, was im Zahlungsverkehr zirkuliert ist viel Geld das nichts mehr mit der Realwirtschaft zu tun hat?! Steuersubstrat aus Schulden generieren? Je höher+ verschwenderischer der Lebensstandard eines Landes, desto höher sein nationales Budget. Ein Fass ohne Boden. Mehr Steuern = Mehr Ausgeben. Wozu? Wir leben schon im Überfluss und über die Verhältnisse. Ein Blick in die Regale von Migros+Coop genügt. Es ist der gleiche Blick wie in den Zahlungsverkehr.
      3 0 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 11:27
      Highlight Liebe Kommentierenden, bevor wir über Steuerpolitik reden und deren Ausfertigung bis hin zum Einheitssatz müssen wir adere Hausaufgaben lösen. Wir müssen die unteren Lohnklassen anheben und ganz allgemein ermöglichen dass bei einer ordentlich erbrachten Arbeitsleitung der Arbeiter finanziell einen Gegenleistung bekommt die ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht. Dann wird auch eine grosse Mehrheit bei Steuerüberlegungen sich nicht quer legen.
      Zu meinen dass über Steuern dieses grosse Lohngefälle zu den unteren Löhnen bereinigt werden kann ist eine Fehlsicht.
      7 1 Melden
    • Maracuja 19.11.2016 12:15
      Highlight @Toerpe Zwerg: - die Direktzahlungen müssen dies selbstverständlich abfedern.

      Bis zu welcher Einkommensgrenze kriegt man diese Direktzahl., gibt es Abstufungen? Ist eine willkürlich gesetzte Grenze liberal? Die Bekämpfung des Giesskannenprinzips hat dazu geführt, dass man bereits bei relativ tiefen Einkommen nur noch wenig Prämienverbilligung, Kita-Hort-Subventionen usw. erhält. Da ich an der Grenze zwischen Unterschicht und unterstem Mittelstand lebe, bin ich sicher, dass für mich beim Einheitssatz mit Lockvogel "Direktzahlungen" nur Mehrausgaben entstünden. Dito bei Einkommenssteuer.
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    • Bob Alexander 19.11.2016 14:32
      Highlight @FrancoL D Einverstanden. Mehr Lohn führt aber nicht zu mehr Eigenverantwortung, Masshaltung und Bewusstsein. Weder Oben noch Unten. Wir befürworten z.B. ein Existenzminimum, aber kein Maximum. Nach oben soll alles offen bleiben. Obergrenzen sind unbeliebter als Untergrenzen. Warum? Mehr als leben und sterben kann Mensch nicht. BR Burkhalter sagte mal „Öffnung oder Niedergang“ Wir haben uns geöffnet und fürchten nun den Niedergang mehr denn je, denn die Dynamik der Globalisierung und Druck der EU erlaubt keine andere Entwicklung. Mit der Menschenwürde muss also erst der Rest Welt nachziehen.
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    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 14:58
      Highlight Gerade die Krippen-Subventionen sind ein gutes Beispiel für gescheite Direktzahlungen - aber natürlich nur dann zu ende gedacht, wenn der Steuerabzug für die Fremdbetreuung wegfällt.

      Sie unterstellen mir in diesem Thread unlautere Absichten bzw. Sie denken, ich würde für die hohen Einkommen weibeln. Das Gegenteil ist der Fall.

      Btw: Ich habe mich bislang nicht zur Höhe weder der Steuersätze noch der Direktzahkungen geäussert. Bitte spekulieren sie also nicht.
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    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 15:04
      Highlight Um doch noch etwas konkreter zu werden: Direktzahlungen könnten z.B. immer alle erhalten, welche unter dem Medianeinkommen liegen (inkl. Direktzahkungen). Also etwas unter 50%).

      Abstufung? Klar. Degressive Kurve.
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    • FrancoL 19.11.2016 15:53
      Highlight @Bob;
      "Mehr Lohn führt aber nicht zu mehr Eigenverantwortung, Masshaltung und Bewusstsein"
      ABER ein gerechter Minimallohn führt dazu dass Menschen nicht versauern und mitunter auch für Bildung besser zugänglich sind. Dies wiederum kann (muss nicht) zu den gewünschten Folgen wie "Eigenverantwortung, Masshaltung und Bewusstsein" führen.
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    • Maracuja 19.11.2016 16:41
      Highlight @Toerpe Zwerg: Sie unterstellen mir in diesem Thread unlautere Absichten ...

      Nein, ich halte es durchaus für möglich, dass Sie überzeugt sind, dass ein Einheitssatz auch dem unteren Mittelstand etwas bringen könnte. Ich erlaube mir aber, neoliberale Rezepte zu hinterfragen. Insbes. wenn sie nicht konsistent sind, Ihnen scheint nicht bewusst zu sein, welche Nebenwirk. abgestufte Direktzahl. hätten. Ich helfe gratis einigen Kleinverd. bei Steuererkl. und sehe dabei, dass es bereits heute z.B. für Alleinerziehende attraktiver sein kann weniger zu arbeiten, weil sonst Verbilligungen wegfallen.
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    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 18:12
      Highlight Dieser Effekt würde gleichzeitig abgemildert, weil die Steuerprogression wegfallen würde und man kann das durchaus so abstufen, dass mit Mehrverdienst immer auch mehr in der Tasche bleibt als ohne.

      Meine Vision ist Liberal. Mit "Neo" kann ich nichts anfangen.


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    • Der Zahnarzt 20.11.2016 19:21
      Highlight @Toerpe Zwerg: Wir wollen keine als Direktzahlungen getarnte Almosen. - Auch wenn Sie es nicht gerne hören werden, aber der Liberalismus (sowohl der gesellschaftliche Liberalismus wie auch der wirtschafts Liberalismus) sind Teil des Problems, nicht der Lösung.
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    • FrancoL 20.11.2016 20:07
      Highlight @ Toerpe Zwerg: Sie scheine mir über viele Ihrer Posts betrachtet ein richtiger Technokrat, sie erinnern mich stark an Ministerpräsident. Dieser hatte auch immer Lösungen bereit; kommt Problem A wird das so und so geregelt, dann bitte das nächste Problem.
      Er hatte wie Sie mehrheitlich schnelle Lösungen, teilweise nicht schlechte und was war am Schluss das Resultat:
      Viele Lösungen realisiert, fast kein echtes Problem gelöst. Es geht eben nicht immer mit dem Rechenschieber, manchmal muss man nicht Pflästerlipolitik betreiben sondern Probleme bei den Hörner packen.
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    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 20:35
      Highlight Können Sie das bitte erläutern? Inwiefern ist Liberalismus Teil des Problems? Worin sehen Sie die Lösung? Insbesondere bezüglich der gesellschaftspolitischen Dimension warte ich gespannt auf eine Antwort.

      Almosen trifft es nicht, spreche ich doch von gesetzlichen Ansprüchen aller im Sinne einer offenen und gesellschaftlich notwendigen und erwünschten Umverteilung.
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    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 09:09
      Highlight Ich nehme das als Kompliment @ FrancoL.

      Gerade in diesem Thema wehre ich mich aber gegen "Pflästerlipolitik". Nicht alles, was keine Revolution ist, ist ein Pflästerli. Ich rege dazu an, alle Pflästerli zu entfernen und eine einheitliche und klar verständliche Regelung ohne jedes Schlupfloch einzuzführen. Statt Pflästerli empfehle ich eine direkte und unbürokratische Förderung dort, wo es politisch gewünscht und oder nötig ist.

      Hach, vielleicht haben Sie doch recht. Technokrat ... ;-)
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    • FrancoL 21.11.2016 10:18
      Highlight @Toerpe Zwerg; Ja es kann durchaus als Kompliment gelten. Der Visionär kommt nicht ohne den Technokraten aus und umgekehrt trifft es auch zu. Ich habe in Ihnen einen Technikraten gesehen weil Sie eine Idee andenken und dann "technisch" die Umsetzung anführen, dabei aber häufig die Idee in den Hintergrund drücken oder eine technische Realität anführen die man schlichtwegs nicht einhalten kann.
      So als kleines Beispiel;
      "klar verständliche Regelung ohne jedes Schlupfloch"
      Beides eigentlich nicht machbar; die verständliche Regelung nicht und das mit dem Schlupfloch ganz und gar nicht.
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    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 11:27
      Highlight Das würde dann eher auf den Visionär hindeuten.
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    • Der Zahnarzt 21.11.2016 11:47
      Highlight @Toerpe Zwerg: Betreffend dem Liberalismus: Es ist natürlich schwierig, auf so einem kleinen Raum eine stringente Kritik des Liberalismus (die es gibt und die überzeugend ist) aufzubauen. Daher als Hinweis dies: Ziel wäre ein System, indem Umverteilung nicht mehr notwendig ist, weil die "erste" Verteilung gerechter wäre. Dafür müsste man zunächst über Gerechtigkeit (jenseits von Rawls) reden, was die Liberalen ablehne, da für sie i. d. R. nur die Verteilung von Einkommen und Vermögen durch den Markt akzeptabel und gerecht ist und sie alles andere als Einschränkung ihrer Freiheit betrachten.
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    • FrancoL 21.11.2016 12:09
      Highlight @Toerpe Zwerg; Ja es wäre eher eine Vision. Die Forderung ist technokratisch, die Lösung bedarf einer Vision.
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    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 12:42
      Highlight Sie handeln sich damit aber die Problematik der Definition gerechter Verteilung und damit verbundene direkte politische Eingriffe in die Preise und Vergütungsregelungen im Wertschöpfungsprozess ein. Politisch gesetzte Preise führen immer zu enormen Ineffizienzen und Fehlallokationen. Die nachgelagerten Eingriffe sind mit weniger unerwünschten Nebenwirkungen zu haben.

      Weiter hätte ich gerne eine Stellungnahme zu Ihrer Ablehnung eines gesellschaftlichen Liberalismus.
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    • Der Zahnarzt 21.11.2016 14:06
      Highlight @Toerpe Zwerg: Nein. Die Liberalen oder Neoliberalen behaupten einfach frech, nur die Verteilung durch den Markt sei gerecht, sie zwingen anderen ihre Vorstellung von Gerechtigkeit auf. In diesem Sinn war FA Hayek ein totalitärer Denker, der andere unter das Joch seiner eigenen Vorstellung von Freiheit zwingen wollte. - Es geht nicht darum, in die Preisbildung des Marktes einzugreifen, nur darum die erzielten Mehrwerte anders zu verteilen. Die Preisbildung soll weiterhin so wie bisher erfolgen.

      Zum gesellschaftlichen Liberalismus: Lesen Sie Houellebecq?
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    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 15:24
      Highlight Nicht im Original, ich kann mir aber unter Ihrer Kritik am gesellschaftlichen Liberalismus somit etwas vorstellen, danke.

      Der Markt führt zu marktgerechten Preisen und ist keine moralische Instanz - diese Dimension muss anderweitig abgedeckt werden. Im Idealfall geschieht das, ohne den Markt ausser Kraft zu setzen, weil. Die Marktkritik geht am Ziel vorbei - hier wird kein Zwang ausgeübt - zumal Märkte ohne Regulierung nicht funktionieren können.
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  • TRL 19.11.2016 08:52
    Highlight Ich muss Toerpe für einmal zustimmen: das SRF bemüht sich in Politsendungen neutral zu bleiben. Dennoch ist die Diskussion völlig abgehoben. Und zwar NICHT WEGEN DER SP! Jetzt kommen wieder von überall Meinungen, aber das Papier selbst hat noch keiner gelesen.... Damit erweist das SRF der SP einen Bärendienst!

    Bei meiner Suche nach dem Papier bin ich zumindest auf das Wirtschaftsdossier der SP gestossen. http://www.sp-ps.ch/de/themen/wirtschaft-und-arbeit @Denverclan: das deckt sich eigentlich recht gut mit deinen Vorschlägen. Die SP produziert vlt. zu wenig Skandale um bei dir anzukommen...
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    • Denverclan 19.11.2016 09:23
      Highlight Das Papier musst du aber in einfacher Form an's Volk bringen und dazu braucht es einen Sympathieträger der ernst genommen wird und einfach gestrickt daher kommt. Ein "gutes" Papier reicht leider nicht, der Verkäufer muss es dann auch noch gut verkaufen und da sehe ich das Problem der SP.....nicht der Wähler hat sich entfernt sondern die linken Politiker tun das. Kompliziert, abgehoben und blind vor Wut gegen die SVP....die lachen und sagen Danke! Intellekt allein reicht bei weitem nicht, das Volk muss dich lieben und als Retter einstufen. Mehr braucht es nicht. Herr Levrat wird nicht geliebt.
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    • rodolofo 19.11.2016 09:46
      Highlight @ Denverclan
      Schliesse niemals von Dir selber auf alle Anderen!
      Ein Romand kann gar nicht unsympathisch rüberkommen! Nur bei ideologisch vollgestopften und hoffnungslos verbohrten "Superschweizern", die in Welschen "keine richtigen Schweizer" sehen, kann der franssöösische Accent Abwehrreflexe auslösen...
      Aber auch die fröhliche Petra Gössi, der wie immer "geladene" Franz Jäger, der ruhige und abgeklärte Niklaus Scherr und der Bodenständig-praktische Hugo Stamm ergänzten die Runde zu einer sehr angenehmen Diskussion!
      Eine Marotte sollten sich die Politiker wieder abgewöhnen: Das Dreinreden...
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    • Denverclan 19.11.2016 11:12
      Highlight Sympathie oder Antipathie kennt keine Kantons- und Landesgrenzen. Wenn ich mir so die Kommentare in verschiedenen Medien anschaue, ist Herr Levrat nicht gerade der von allen geliebte Politiker. Natürlich ist es eine persönliche Angelegenheit, da haben Sie recht!!! Das Gesamtbild kommt entweder gewinnend oder eben nicht gewinnend rüber. Selbstverständlich hat auch hier jeder die freie Wahl. Sorry wenn ich Sie brüskiert habe.
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    • rodolofo 19.11.2016 11:42
      Highlight Ich verstehe Sie spiegelbildlich, indem mir z.B. Blocher total unsympathisch ist.
      Sein mürrisch-aggressiver Gesichtsausdruck, mit dem lauernd-fordernden "Wännt nöd pariersch, gizz es paar at Oore!"-Blick bringt mich sofort innerlich zum Kochen!
      Dagegen wirkt auf mich ein Guy Parmélin mit seinem Knautschgesicht und seinem ebenfalls sehr herzigen Welschen Accent zuerst einmal krampflösend. Erst wenn ich mir dann überlege, was der sympathische Winzer eigentlich gesagt hat, beginnen sich bei mir die Nackenhaare zu sträuben.
      Die Naturelle und Geschmäcker sind halt verschieden, nicht nur beim Wein.
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  • Moti_03 19.11.2016 08:41
    Highlight Naja, diese Arena war sehr langweilig. Über die vorstellbare Position der sp kann man immer noch spekulieren, kam leider nicht klar rüber.
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    • Zarzis 19.11.2016 10:05
      Highlight wie auch, kaum war Levrat am reden haben Gössi und der ganz schreckliche Jeager drein gefunkt.

      Und wenn die Ideen der SP als 30-40 Jahre alt betrachtet werden, so spricht Jeager und Gössi ja die Wirtschaftslehre der Wiener Schule nach und die ist über 120 Jahre alt. Aber auch nie Funktioniert, aber dass ist denen so was von egal! Hauptsache sie selber Profitieren!
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  • Pius C. Bünzli 19.11.2016 08:31
    Highlight "der Armut komme man mit einem freien und prosperierenden Kapitalismus bei"

    Das dachte Margret Thatcher schon vor 50 Jahren..an der Armut der englischen Unterschicht hat dies aber nichts geändert. Im Gegenteil die Mittelschicht verschwindet immer mehr..

    Nur leere Worte von mitte-rechts
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    • MarZ 19.11.2016 08:58
      Highlight Und wie ging es zur gleichen Zeit der sowjetischen Unterschicht?
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    • TRL 19.11.2016 09:14
      Highlight MarZ: die SP mit Kommunismus und den Kommunismus mit der Sowjetunion gleichzusetzen... das ist schon etwas SEHR grenzwertig. Wir sollten die Einkommensschere versuchen zu schliessen. Dem kann man Klassenkampf sagen, wenn man auch beim 150sten Anlauf noch an die provokative Sprengkraft dieses Wortes glaubt...

      Ich bin wie Pius C Bünzli über Gössi's Blindheit entsetzt. Mehr neoliberale Wirtschaftsleistung hat die Einkommensschere überhaupt weiter geöffnet!
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    • MarZ 19.11.2016 09:50
      Highlight In der Schweiz ist jeder selber dafür verantwortlich, ob er genug verdient oder nicht. Meine Eltern waren nicht reich, trotzdem habe ich ein Studium abgeschlossen und jetzt einen guten Job mit gutem Lohn.
      Die Einkommensschere zu schliessen bedeutet, dass es sich nicht mehr lohnt, eine gute Ausbildung zu machen.
      Und wenn ihr jetzt mit Topmanagern etc. kommt: es interessiert mich recht wenig, ob mein oberster Chef eine oder hundert Millionen verdient. Wichtig ist, dass ich für meine Arbeit angemessen bezahlt werde.
      9 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 10:21
      Highlight Ein komplett idiotisches Steuersystem führt zu dieser Entwicklung, nicht eine liberale Wirtschaftsordnung.
      10 8 Melden
    • Zarzis 19.11.2016 10:37
      Highlight @Toerpe Zwerg
      Ja, und wer Verteidigt dieses System mit den 1000 Steuerschlupflöcher?
      Beispiel die Putzfrauenregel. Wenn Personen nicht mehr als 20 888.- im Jahr Verdienen, bezahlen sie 5% Steuern. Okay, klingt fair, jetzt gibt es Selbständige Unternehmer die Arbeiten bis zu 15 Firmen und kassieren niergends mehr als 20 888 pro/Jahr!
      Also ca. 310 000 jahres und bezaheln 5% Steuern!
      Im Parlament wollte man das beschränken auf 2-3 Jobs, die FD-SVP und teile der CVP lehnten die Übereegulierung ab!
      16 1 Melden
    • Zarzis 19.11.2016 10:59
      Highlight MarZ
      Aber genau diese Topmanager sagt, ich kann die 100mio Boni nur erhalten wenn ich 1000 Artbeitsplätze weg Rationalisiere oder ins Ausland Verschiebe!
      Eine Untersuchung in den USA hat gezeigt, das fast alle Firmen die Leute weg Rationalisierten, deren Lohnkosten als Boni in die Manageretage verschoben haben!
      Und genau solche Regulierungen, das zu verunmöglichen wird als Libertär betrachtet!

      Oder was ist der Unterschied wen einer mich auf der Strasse ausraubt und den Lehman Brother Anlagepapieren, deren Inhalt niemand kannte. Der Strassenraub ist Strafbar, der Banken Räuber kriegt Boni!
      14 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 12:10
      Highlight Bitte diese Studie verlinken @ Zarzis. Mässi.
      3 1 Melden
    • Maracuja 19.11.2016 12:58
      Highlight @Toerpe Zwerg: Ein komplett idiotisches Steuersystem führt zu dieser Entwicklung, nicht eine liberale Wirtschaftsordnung

      Nicht alle Länder haben dieses ihrer Meinung nach idiotische Steuersystem, trotzdem stösst der Neoliberalismus auch anderswo auf Widerstand. An falschen Steuersystemen alleine kann es m.E. nicht liegen. In der Slowakei hat man die Flat Tax übrigens wieder abgeschafft und ist zur progressiven Einkommenssteuer zurückgekehrt. Warum wohl, wenn es sich doch um ein so erfolgreiches System handelt?
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 14:45
      Highlight Pardon, aber Sie werden meinem Post in keiner Weise gerecht. Meine Ideen gehen viel weiter und würden zu mehr Gerechtigkeit führen.
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    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 14:51
      Highlight @Zarzis, leider verteidigen so gut wie alle die behömmerten Steuerabzpge - Klientelpolitik von allen Seiten mit unbeherrschbaren Nebeneffekten. Aufräumen und direkt fördern wäre so viel effizienter und gescheiter.
      1 0 Melden
    • Pius C. Bünzli 19.11.2016 16:04
      Highlight Ja MarZ der Unterschicht in Fascho-Diktaturen wie der Udssr ging es wirklich nicht sehr gut. Faschodiktaturen sind aber aucj nicht die einzige Alternative zum neo-liberalismus..
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  • falco 19.11.2016 08:15
    Highlight Die SVP, erfolgreich im Kampf gegen die "bösen" Ausländer, schickt nun die FDP als Lakaien vor, um denjenigen Linken, die noch nicht zu den Rechten abgewandert sind, den Rest zu geben. Jetzt zeigt es sich, dass Trump vielen Freisinnigen wie geschliffen kommt, auch wenn sie vordergründig gegen seine Wahl waren.
    28 37 Melden
    • MarZ 19.11.2016 09:01
      Highlight Wieso bitte soll ein ultra-konservativer den liberalen gerade recht sein? Setze dich doch mal mit dem politischen Spektrum auseinander. Dann stellst du vielleicht fest, dass es neben links/rechts noch eine 2. Dimension gibt.
      22 4 Melden
    • Shlomo 19.11.2016 11:37
      Highlight MarZ: die FDP ist schon lange nicht mehr liberal.
      7 2 Melden
    600
  • Denverclan 19.11.2016 08:09
    Highlight Für "dieLinke" wäre es so einfach die Wähler abzuholen. Die warten nur darauf! Dazu müsste man sich wiklich auf die Augenhöhe des kleinen Mannes/der kleinen Frau begeben. Kümmert euch real um die Ängste und Sorgen der Alten, der Familien, der Kinder usw. Es muss möglich sein, von 1 Lohn eine 4 Köpfige Familie zu ernähren, müssen arme Rentner von der Rente leben können, müssen Kinder von der Strasse geholt werden, muss das Gesundheitswesen günstiger werden, müssen alle Reichen Steuern zahlen, auch Linke....:-)....Die Liste ist unendlich lang! Herr Levrat sollte die Sprache des Vokes sprechen
    36 8 Melden
    • falco 19.11.2016 08:46
      Highlight Das ist aber jammern auf höchstem Niveau! Im reichsten Land der Welt wandern viele Büezer von der SP zur SVP, weil sie Angst um ihre Pfründe haben. Wenn ein Volk sich leisten kann, die Erbschaftssteuern für Schwerreiche abzulehnen wie auch die 1:12-Initiative - um nur 2 Beispiele zu nennen - dann kann es diesem Volk so schlecht nicht gehen!
      43 26 Melden
    • alessandro 19.11.2016 09:08
      Highlight ...die SP kämpft ja genau für die kleinen Leute... vielleicht muss man auch einfach besser erkennen wer sich wirklich für wen einsetzt.
      34 11 Melden
    • Maracuja 19.11.2016 09:19
      Highlight <Kümmert euch real um die Ängste und Sorgen der Alten, der Familien, der Kinder usw>

      Die SP bringt ja laufend Initiativen, die Verbesserungen für diese Gruppen bringen sollen. Man kann der SP vorwerfen, dass diese Lösungsvorschläge nicht gut, mehrheitsfähig sind, aber ihr vorzuwerfen, dass sie sich nicht um die Anliegen der genannten Gruppen kümmert, ist lächerlich. Wieso organisieren sich die Unzufriedenen nicht selbst und bringen neue/bessere Lösungsvorschläge als darauf zu hoffen, dass eine Partei wie die SP ihre Probleme löst.
      29 11 Melden
    • demokrit 19.11.2016 09:43
      Highlight Es ist kein Problem der Sprache, sondern eines der Rezepte. Die falschen Wundermittel der SP kann jeder Büezer im Ausland schon lange als betrügerische Untauglichkeiten entlarvt beobachten. Tiefere Wirtschaftskenntnisse sind dabei nicht notwendig. 35 Std-Woche? -> Siehe Frankreich. Gewerkschaftbonzen im VR? -> Siehe Frankreich und Deutschland -> überrissene Steuerlasten -> Frankreich. Staatsausbauerei -> Griechenland. -> Mindestlöhne und ausgebauter Kündigungsschutz? -> Deutschland und Frankreich. -> Sozialwerkeimigration übers Asylwesen? -> "Fachkraft" gilt heute in DE schon als Schimpfwort..
      9 13 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 09:56
      Highlight Ein wichtiger Grund für den fehlenden Erfolg der SP bei den "ArbeiterInnen", ist der, dass ein Grossteil dieser Klientel als Ausländer nicht stimm- und wahlberechtigt ist!
      Sie sind in unserem Land 2.Klass-BürgerInnen, die die Pflicht haben, Steuern abzuliefern an einen Staat, in dem sie nichts beeinflussen können.
      Obwohl es der SP nichts bringt, setzt sie sich für diese Benachteiligten in unserer Gesellschaft ein. Und das zeigt mir, dass unsere Linke "das Herz am rechten Fleck hat" im Unterschied zu den herzlosen Opportunisten und Karrièristen, welche stramm und eigennützig Bürgerlich wählen.
      20 6 Melden
    • AdiB 19.11.2016 09:57
      Highlight @maracuja, genau das wollen die bürger heute. Die sp bringt gute lösungen für diese probleme, aber bis zum ziel müssen alle zusammen anbacken. Die leute sind nicht mehr so wie früher, bereit anzubacken. Heute sind sie faul und wollen alles vom sofa aus geregelt haben. Und da kommt die svp, einfache strategie, der ausländer ist schuld für alles, er bügelts wider hin und wird verjagt. Das klingt gemütlicher als, wir sind alle veranwortlich und wir alle müssen es gemeinsam anbacjen für eine bessere hukunft.
      13 4 Melden
    • Zarzis 19.11.2016 10:01
      Highlight Levrat hat es schön gesagt.
      Für Leute denen Familie, Rente, Bildung, Lohngerechtigkeit und Zukunfzt wichtig sind, Wählen SP.

      Die nur noch weniger Regeln und Steuern wollen, also dem Kleinen Mann den Schutz vor Finanzbetrügern nehmen, die FDP

      Wer einfach gegen Ausländer aller art, (Ausser Sehr Reichen), ist Wählt SVP.

      Also FDP - SVP diese Wähler kriegen dann auch Renten Kürzungen und Steuererhöhungen da ^die Gewählten fürm sich und Freunde schauen, nicht den Wähler.
      Der Posaunt dann raus, die machen nicht was wir wollen! Verrat!
      21 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 12:27
      Highlight Die Vorstellung, Ausländer würden eher SP wählen dürfte falsch sein.
      6 2 Melden
    • rodolofo 19.11.2016 12:39
      Highlight @ Toerpe Zwerg
      Ich glaube schon, dass die AusländerInnen sehr genau wissen, wer sich am Meisten für sie einsetzt, nämlich die "Linke"!
      Aber bevor wir ihnen das Stimm- und Wahlrecht nicht geben, können wir nur spekulieren.
      Gut denkbar wäre es, dass sich die SVP mehr für diese Bevölkerungsgruppe interessieren würde und sich mit ihrer Rhetorik neu erfinden würde, um z.B. auch Portugiesische Bauarbeiter anzusprechen. Und die CVP würde sich wahrscheinlich umtaufen zu CMVP (Christlich-Muslimische Volkspartei)
      Wahrscheinlich würde sich wenig ändern, aber ein viel besseres Lebensgefühl gäbe das schon!
      4 2 Melden
    600
  • Ketchum 19.11.2016 08:02
    Highlight Mit Jäger verjagt ihr mich
    35 10 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 19.11.2016 07:44
    Highlight Recherchiert schlägt gefühlt Frau Roth:

    Hier die Arenathemen seit Juli:

    Kapitalismus oder Klassenkampf 18.11.2016

    Wieso Trump? 11.11.2016

    Wer hat das Sagen im Land? 4.11.2016

    Atomausstieg 28.10.2016

    Das heilige Land 21.10.2016

    «Terror - Ihr Urteil» 17.10.2016

    globalisieren wir die Schweiz kaputt?14.10.2016

    Krankes Gesundheitssystem 7.10.2016

    «Rentenreform 2020 30.9.2016

    «Inländervorrang light» 23.9.2016

    AHV Plus» 16.9.2016

    Nachrichtendienstgesetz. 9.9.2016

    Initiative Grüne Wirtschaft» 2.9.2016

    «An der Südgrenze» 26.8.2016

    «Zu alt, um zu leben?» 1.7.2016
    29 4 Melden
    600
  • gelb 19.11.2016 07:24
    Highlight Das neoliberale System funktioniert nicht, siehe USA, GB, Griechenland, die noch nicht überwundene Finanzkrise, in den Ländern wo der IWF ihre Vorgaben für die Kreditvergabe durchsetzten etc.
    Trotzdem setzt die Merheit der bürgerlichen Politiker und die Bevölkerung sich für dieses kaputte System ein. Das sich Einsetzen für die "unsichtbare Hand" wirkt auf mich, wie ein religiöser Fundamentalismus.
    59 14 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 09:00
      Highlight Welches neoliberale System? Gibt es eine Tendenz zu neoliberalen Systemen, wenn überall die Staats- und Sozialausgaben stärker steigen als die Wirtschaft wächst?
      12 25 Melden
    • gelb 19.11.2016 09:46
      Highlight Die sozialen Ausgaben steigen ja genau deshalb, weil der Mittelstand vom Staat unterstützt werden muss um sich über Wasser halten zu können. Siehe Krankenkassensubventionen, Famillien-Zulagen usw.
      8 2 Melden
    • FrancoL 19.11.2016 10:21
      Highlight @Toerpe Zwerg; Ja es gibt diese Tendenz und die hat mit Regelung zu tun. Wenn Freiheit gefordert wird ist sie eben überall gefordert auch beim Staat!
      Das Neoliberale System geht davon aus, dass sich alles selbst regelt und das tut es nicht den dann wäre Vernunft eine wichtige Komponente und die ist beim Staat und bei der Wirtschaft Mangelware, weil sich fast jeder selbst am nächsten ist.
      Es ist mir eigentlich Wurst ob ich mehr Steuern bezahle oder Aufträge an Marktteilnehmern verliere die ihre Angestellten um einen anständigen Lohn prellen und mich unterbieten. Beides bedarf einer Regelung.
      8 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 12:49
      Highlight Keineswegs geht der Neoliberalismus davon aus, dass sich alles von selbst regelt.
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    • FrancoL 19.11.2016 13:22
      Highlight @Toerpe Zwerg; Sprechen wir vom selben Neoliberalismus? Wo bitte spricht der Neoliberale von Regelungen in seiner Ideologie? Wo werden sie angewendet?
      Der Neoliberale fordert zwar Einschränkungen zB beim Staat, den Staatsausgaben ohne zu akzeptieren dass sich dies nach seiner Theorie ja auch selbst regeln könnte. Da mag er eingreifen leiten. lenken und drängen, aber ist nicht in der Lage das gleiche Recht den anderen zuzugestehen.
      Der Neoliberale kommt mir wie ein Sportler vor der das Doping bei allen anderen Sportarten mahnt, bei sich aber die Kontrolle verweigert.
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    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 14:29
      Highlight Vermutlich nicht @FrancoL. Was heute als neoliberal beschimpft wird, ist eine politische Ideologie, welche mit Liberalismus kaum mehr etwas zu tun hat.

      Es ist unbestritten, dass keine Wirtschaft ohne Regulierung gedeihen kann und der Liberalismus ist der natürliche Feind von Kartellen, Monpolen und der Übernutzung von Gemeingütern er braucht das level playing field und dies braucht den starken Staat - gerade weil dem Markt eine effizientere Ressourcenallokation zugetraut wird als der Planung. Der Liberalist ist gegen staatliche Wirtschaftstätigkeit aber für Regulierung.
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    • FrancoL 19.11.2016 15:49
      Highlight @Toerpe Zwerg; Nun dann haben wir ja das schnell gefunden, wir Liberalismus und Neoliberlaismus nicht strikte auseinander halten wird es nie eine Diskussion.

      Die Regulierung der Wirtschaft erfolgt nun mal von Seiten des Staates TEILWEISE mit staatlicher Wirtschaftstätigkeit und sei es nur im Hintergrund durch Bereitstellung der finanziellen Mitteln. Oder durch Intervention einer staatlichen Notenbank. Eine effiziente Regulierung braucht staatliche Wirtschaftstätigkeit und den Staat auch als gesetz. Regulator. Die Investitionen des Staates sind staatliche Wirtschaftstätigkeit.
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    • Toerpe Zwerg 19.11.2016 16:25
      Highlight Der Begriff Neoliberalismus wurde durch die Antiliberalen gekapert und sinnentleert ins Gegenteil umgedeutet. Dagegen wehre ich mich.

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  • Zeit_Genosse 19.11.2016 06:56
    Highlight Diese SP-Papiere sind Selbstbefriedigung. Man will einen grossen Wurf präsentieren, die SP als visionäre Kraft positionieren. Zu abgehoben, einmal mehr. Gerade der Inländervorrang zur Entschärfung der MEI hätte gut aus der SP-Küche kommen können. Da hätte man gepunktet. Jetzt hat es die FDP getan. Ausgerechnet die FDP. Damit verhindert sie womöglich schlimmeres. Und damit zeigt sich wer Realpolitik betreibt, statt von einer besseren Welt zu träumen. Die SP ist scheinbar nur fähig auf das Grosskapital zu Zielen und schiesst damit an Bürgern vorbei, die reale, nicht überzogene Lösungen wollen.
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    • The M 19.11.2016 07:46
      Highlight Was ist schlecht daran, wenn man die Wirtschaft demokratisiert? Es macht absolut Sinn, dass man die Entscheidungen eines Unternehmens breiter abstützt - mit Selbstbefriedigung hat das nichts zu tun.
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    • roterriese 19.11.2016 08:23
      Highlight @the M Eigentum und Selbstbestimmung sind die Stichwörter
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    • Wisegoat 19.11.2016 08:25
      Highlight TheM: sie wissen schon was passiert, wenn man die wirtschaft demokratisiert? Unternehmen werden langsam und träge apparate. es sind keine schnellen entscheidungen mehr möglich und die sind in der wirtschaft überlebenswichtig. Man kann politik nich mit der wirtschaft vergleichen. Zeit ist nunmal geld, auch wenn das für gewisse kreise nicht verständlich ist.
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    • MarZ 19.11.2016 09:07
      Highlight @Wisegoat, ich stimme dir zu, aber das trifft nicht nur auf Unternehmen zu ;)
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    • demokrit 19.11.2016 10:23
      Highlight @MarZ
      In der Poltik ist Schweizer Trägheit von Vorteil. Warum? Weil alle anderen den Fehler bereits vorher begangen haben. "Rampensaupolitiker" oder in der Wirtschaft CEOs verbrennen meistens nur sehr viel Geld zum Gefallen der Meute, wenn sie gerade wieder einmal - ähnlich, wie ein Kleinkind - einen neuen "Furz" haben. Siehe Merkels Deutsche Energiewende / "Wir schaffen das" / die deutsche Afghanistanintervention / den teuren Incerlikausbau und den Milliarden-Flüchtlingsdeal mit der Türkei, um nur einmal bei unserem Nachbarland zu bleiben. Somebody pays the bill!
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    • MarZ 19.11.2016 11:11
      Highlight @demokrit: ohne Demokratie müsste auch niemand zum Gefallen der Meute Geld verbrennen. Und ein CEO der das tut wird wohl nicht lange im Amt sein.
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    • demokrit 19.11.2016 11:54
      Highlight @MarZ
      Da kommt es auf die Ausgestaltung der Demokratie an. Unsere ist nämlich nicht so ausgestaltet. Es ist auch nicht so, dass ein autoritäre Herrscher oder König kein Geld zum Gefallen der Leute verbrennen würden.

      Och, da gibt es viele CEOs, die in der Schweizer Wirtschaft trotzdem sehr lange im Amt geblieben sind und danach ihren goldenen Fallschirm aufgespannt haben. Entscheidend ist aber nicht, ob sie im Amt bleiben, sondern, dass sie ineffizient Geld verbraten haben. Das Geld bleibt weg.
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    • The M 19.11.2016 12:55
      Highlight @roterriese:
      Sie plädieren dafür, dass die Eigenbestimmung beim Besitzer gewahrt bleibt, richtig? Das ergibt ja durchaus Sinn, denn schliesslich haben die Besitzer im Falle eines Scheiterns den Verlust. Ihr Besitz löst sich dann in Luft aus und somit liegt auch bei ihnen das grösste Risiko.

      So ist zumindest die weitverbreitete Meinung. Haben Sie sich aber schon einmal überlegt, dass der normale Mitarbeiter genauso viel zu verlieren hat? Ja, vielleicht sogar mehr. Deshalb müssen die Entscheidungen breiter abgestützt werden.
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  • SuicidalSheep 19.11.2016 06:08
    Highlight Der letzte Satz trifft es auf den Punkt. Ich bin auch nicht mit Leverats Idee einverstanden, aber die SP nimmt sich der Kapitalschere wenigstens an.
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  • Sheez Gagoo 19.11.2016 04:55
    Highlight Der Levrat hat vergessen zu schreiben, dass man den Zaren stürzen muss!
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  • Bärerklär 19.11.2016 04:29
    Highlight Das ist ja alles ganz nett, was Herr Levrat so vorschlägt. Effektiv will aber kaum wer diesen "Klassenkampf" noch auf eigenem Rücken austragen - zurecht.
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  • Lorent Patron 19.11.2016 04:12
    Highlight Das Matthäus-Prinzip: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer.

    Das ist zwar aus der Bibel, darf aber unvoreingenommen ohne weiteres auch als literarische Einführung in systemisches Denken verstanden werden.

    http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/13/
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    • kleiner_Schurke 19.11.2016 05:36
      Highlight Die Bibel, ein Buch aus der Bronzezeit. Eher etwas für die geistig daheim gebliebenen.
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    • Skip Bo 19.11.2016 07:51
      Highlight @Prediger
      Es gibt Arme welche reicher werden und es gibt Reiche welche ärmer werden.

      Steht zwar nicht in der Bibel, kann dafür belegt werden.
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    • demokrit 19.11.2016 09:55
      Highlight Wenn man sich das globale Finanzkapital anschaut, kann man sagen, dass die Reichen mehrheitlich auf immer feudalistischere Weise reicher werden und das "wer hat, dem wird gegeben" da meistens zutrifft (besonders krass in den USA). Die Armen werden in der Schweiz aber nicht ärmer. Das Problem ist eher die rechnerische Verarmung des Mittelstandes.
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    • FrancoL 19.11.2016 10:25
      Highlight @Skip Bo; Daraus richtig WENN man bemüht ist das Verhältnis zu übersehen.
      Sprüche kann man viele posten, redlich wäre es festzustellen dass aber die schwere weiter aufgeht, was den Spruch überflüssig macht.
      Wenn Du dann am belegen bist, zeig doch gleich einmal auf dass die Schere nicht aufgeht, dass wäre eine schöne News für das Wochenende ;-)
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    • Skip Bo 19.11.2016 12:12
      Highlight Franco, ich streite nicht ab das global gesehen das Ungleichgewicht fortschreitet. Auf die CH bezogen stimmt Lorent's Aussage nicht. Das fängt schon bei der Definition von Arm bzw. Reich an. Ist man arm wenn man nicht einmal pro Jahr in die Freien fährt? Ist man arm wenn nichts angespart werden kann weil man nicht bereit ist seinen Lebensstandard dem Einkommen anzupassen?
      Kenne Leute welche mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen dank bescheidenem Lebenstil ein eigenes Haus kaufen und abbezahlen konnten. Sind das jetzt Reiche?
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    • Lorent Patron 19.11.2016 13:22
      Highlight kleiner_Schurke: Dieser Bibelteil stammt nicht aus der Bronzezeit. Er ist jünger als zB. die Schriften von Platon/Sokrates, Aristoteles, Euklid, Archimedes uvm. "Geistig daheimgeblieben" finde ich etwas deplaziert und voreingenommen. Seltsames Argument.

      Skip Bo: Vielleicht kann man sagen, der Wohlstand sei gewachsen und Kindersterblichkeit, Hunger etc. konnten reduziert werden. Auch bezüglich Einkommen mögen deine Aussagen zutreffen.

      Aber bezüglich Vermögen stimmen deine Aussagen nicht. Vermögen sammelt sich bei Vermögenden. Macht bei Mächtigen. Das liegt am System.
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    • FrancoL 19.11.2016 13:34
      Highlight @Skip Bo; Nein es geht nicht einmal um Definitionen auch hier in der Schweiz nicht, es geht darum festzustellen dass auch in der Schweiz die unteren Schichten an Boden verlieren auch wenn sie global betrachtet mehr als andere Unterschichten haben.
      Wir sind nun mal in der Schweiz und sollten es uns leisten können die unteren Schichten besser auszustatten, dies würde ich nicht verlangen wenn ich nicht tagtäglich gut erkenne kann dass das "Kapital" mühelos sich vermehrt und meine Leute auf den Baustellen stagnieren.
      Ich bin kein Statistiker ich bin ein Beobachter und sehe was abgeht.
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    • FrancoL 19.11.2016 13:37
      Highlight @Skip Bo; Ich kenne Leute die sich kein haus mehr leisten können weil sie an den unteren Rand der Lohnskala gespült wurden, obwohl sie immer noch gute Leistungen erbringen. Ich kann Dir eine recht lange Liste solcher Fälle anführen, alleine im letzten Jahr hat in meiner Umgebung dies ein gutes Dutzend Leute getroffen, also komm mir bitte nicht mit Einzelfälle.
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    • demokrit 19.11.2016 17:02
      Highlight "es geht darum festzustellen dass auch in der Schweiz die unteren Schichten an Boden verlieren"

      Das stimmt nun einmal schlicht nicht:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Einkommensverteilung
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    • FrancoL 19.11.2016 17:24
      Highlight @demokrit; Wie gläubig sie sind und Ihr Glaube ist im Netz verankert. Schöne für Ihre vielen Statistiken. Die Statistik sagt auch dass im Baugewerbe die Preise und die Löhne proportional steigen, nur in der Praxis sinken die Löhne leicht oder stagnieren. Das KBOB gibt die Löhne bei Planern vor, diese werden auch mit Abstrichen so eingesetzt und durch Pauschalen dann die ganze Lohnstruktur zu nichte gemacht.
      Betrachtet man die ausgewiesenen Lohneinsätze kommt man auf ein Resultat würde man die grossmehrheitlich eingesetzten Pauschalen mitberücksichtigen zeigt sich ein gänzlich anders Bild.
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    • FrancoL 19.11.2016 17:39
      Highlight @demokrit; Eine einfache Frage: Welcher Unternehmer, welcher Dachverband, welcher Gewerbeverband hätte auch nur das minimalste Interesse an einer ehrlichen Lohnstatistik?
      Ich hoffe Du bist doch so in die Wirtschaft eingebunden dass Du abschätzen kannst was ein Ausweisen einer Reallohnabnahme bei grössren Branchen bedeuten würde.
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    • demokrit 19.11.2016 17:52
      Highlight FrancoL: "Die Statistik sagt auch dass im Baugewerbe die Preise und die Löhne proportional steigen, nur in der Praxis sinken die Löhne leicht oder stagnieren" - Eine Statistik bildet ab, was in der Praxis passiert ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern gibt es in der CH keine sich öffnende Einkommensschere (der Gini-Koeff. bleibt ungefähr gleich). Zudem ist die Aussage, die Löhne sinken oder stagnieren zumindest im Baugewerbe völliger Humbug, die paritätischen Kommissionen diktieren da nämlich mittlerweile die Lohnerhöhungen Jahr für Jahr, sogar, wenn der Markt gar nicht mitspielt.
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    • Skip Bo 19.11.2016 18:09
      Highlight Franco, warum sind die Löhne im Baugewerbe derart unter Druck?
      Ich habe öfters Bauhandwerker auf dem Betrieb. Die meisten Arbeiten werden nach Aufwand verrechnet. Mir ist noch nicht aufgefallen das eine Handwerkerstunde günstiger geworden ist.
      Ist das ein regionales Phänomen?
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    • FrancoL 19.11.2016 18:40
      Highlight @Skip Bo; Die Rechnungsbeträge die Firmen im Aufwand verrechnen können machen durchschnittlich nicht mehr als 20% der Rechnungsstellung aus und "helfen" die tiefen Ansätze bei Arbeiten nach Ausmass leicht aufzufangen. Bei Arbeiten im Ausmass oder Pauschal/Global sind die Ansätze kalkulatorisch bei weniger als 60% (!) der bei Regiearbeiten (nach Aufwand) berechneten Löhne. Gipser, Maler arbeiten mit einem "technischen" Lohn von weit unter CHF 50/h. Beim Baumeister sieht es etwas besser aus, aber die Ansätze sind tief, zu tief und der Druck durch schnelles Arbeiten etwas aufzuholen ist gross.
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