Schweiz

Bundesrat will Frauenquote bei Top-Kadern und weniger Lohn für Chefs von SBB & Co.

Publiziert: 23.11.16, 14:36 Aktualisiert: 23.11.16, 16:35

Im Verwaltungsrat grösserer börsenkotierter Gesellschaften sollen mindestens 30 Prozent Frauen vertreten sein, in der Geschäftsleitung mindestens 20 Prozent. Der Bundesrat spricht nicht von Quoten, sondern von Richtwerten.

Das Parlament kann über die Frauenquote für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen entscheiden. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Botschaft zu einer Revision des Aktienrechts verabschiedet. Damit soll auch die Abzocker-Initiative auf Gesetzesebene umgesetzt werden.

Keine Sanktionen

Tatsächlich sind keine Sanktionen vorgesehen: Erfüllt ein Unternehmen die Richtwerte nicht, muss es sich lediglich erklären. Es soll die Gründe sowie Massnahmen zur Verbesserung darlegen, nach dem sogenannten Comply-or-explain-Ansatz.

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Bundesrat greift bei Kaderlöhnen bundesnaher Unternehmen durch

Der Bundesrat geht gegen hohe Boni in bundesnahen Unternehmen und Anstalten wie der Post, SBB, Skyguide oder Ruag vor. Der variable Lohnanteil, also die Boni, darf höchstens 50 Prozent des fixen Lohns betragen. Die Nebenleistungen an die Geschäftsleitungsmitglieder dürfen zehn Prozent nicht übersteigen. (whr/sda)

Mit den Richtwerten würde der Verfassungsauftrag zur Gleichstellung von Mann und Frau zumindest ein Stück weiter umgesetzt, schreibt der Bundesrat in seiner Botschaft ans Parlament. Die Anpassungsfristen – fünf Jahre beim Verwaltungsrat, zehn Jahre bei der Geschäftsleitung – ermöglichten die Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Im Parlament dürfte die Quote dennoch einen schweren Stand haben.

Abzocker-Initiative umsetzen

Mit der Revision des Aktienrechts will der Bundesrat auch die Abzocker-Initiative auf Gesetzesstufe umsetzen. Vorläufig ist diese auf Verordnungsstufe umgesetzt. In der Vernehmlassung befanden Wirtschaftsverbände und ein Teil der bürgerlichen Parteien, dabei sollte man es vorerst belassen. Aus Sicht des Bundesrates geht das nicht.

Er will aber der Kritik Rechnung tragen. Die Bestimmungen der Verordnung sollen weitgehend unverändert ins Gesetz überführt werden. Ursprünglich hatte der Bundesrat punktuell über diese Regeln hinaus gehen wollen.

Gemäss dem Text der Abzocker-Initiative sind Antrittsprämien verboten. Im Gesetz soll die Bestimmung nun schwächer formuliert werden: Antrittsprämien sind unzulässig, wenn sie keinen nachweisbaren finanziellen Nachteil kompensieren. Unzulässig sind weiter Entschädigungen für Konkurrenzverbote, die nicht geschäftsmässig begründet sind. Auch soll die Höhe solcher Entschädigungen begrenzt werden.

Stimmen die Aktionärinnen und Aktionäre im Voraus über die variablen Vergütungen für das oberste Kader ab, so muss ihnen der jährliche Vergütungsbericht zur nachträglichen konsultativen Abstimmung vorgelegt werden. Schliesslich wird die Möglichkeit zur Klage auf Rückerstattung unrechtmässiger Vergütungen griffiger gestaltet. (whr/sda)

81 Kommentare anzeigen
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  • Menel 23.11.2016 21:44
    Highlight Ich bin eigentlich nicht für Quoten. Qualifikation ist das was zählt. Aber irgendwie bekommen es die Schweizer Firmen nicht gebacken, dass so umzusetzen. Während sich in den Ländern um uns, einen "natürlichen" Trend gegen oben abzeichnet, was den Frauenanteil in den Teppichetagen angeht, dümpelt die Schweiz weiter im "Mittelalter" rum. Was läuft hier schief? Und kommt mir jetzt nicht mit Schwangerschaft und Frauen sind nicht so ergeizig. Die Schweizer Frauen können sich wohl kaum so gross von denen aus Deutschland, Frankreich, Schweden, England oder Norwegen unterscheiden.
    6 15 Melden
    • Maett 23.11.2016 22:17
      Highlight @Menel: eine verhältnismässig starke Übervertretung von Frauen in der Geschäftswelt findet man primär in Frankreich und Russland (in Skandinavien ist das nur per Quote in Aufsichtsräten der Fall und relativ künstlich, weil es andere Geschäftsbereiche nicht betrifft, in Deutschland funktioniert es eigentlich auch nicht). Beides keine Leuchttürme des Kapitalismus oder überhaupt wirtschaftlich erfolgreicher Staaten, weswegen so ein Modell gerade für die Schweiz wohl kaum realistisch ist, wo der Kapitalismus doch Staatsreligion ist.
      8 4 Melden
    • Menel 24.11.2016 11:25
      Highlight Frankreich und Russland sind keine wirtschaftlich erfolgreiche Staaten? Auf was bezieht sich ihre Aussage?
      1 2 Melden
    • Menel 24.11.2016 21:02
      Highlight Können mich die Blitzer mal aufklären, auf welcher Grundlage sie dies so verstehen? Das BIP kann es kaum sein...
      0 1 Melden
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  • Redly 23.11.2016 21:28
    Highlight Ich will auch ein Quote, dass 30% der Schwangeren Männer sein müssen.
    Es wird immer besser, mit der einseitigen Benachteilung von Männern. Aber das festzustellen ist halt nicht politisch korrekt.
    18 6 Melden
    • Menel 24.11.2016 06:37
      Highlight Es würde reichen, wenn die 14 Wochen Mutterschaftsurlaub, Elternzeit wzrd und so auch der Mann diese in Anspruch nehmen kann. Während der Schwangerschaft arbeitet ja Frau auch.
      Übrigens hat die Fähigkeit Kinder zu bekommen oder seinen Namen in den Schnee pinkeln zu können, keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit eines Menschen. Auch Hautfarbe, Grösse, Ethnie...haben das nicht.
      7 5 Melden
    • Ludwig von Mises 24.11.2016 14:05
      Highlight Weil das Geschlecht keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit hat, gibt es bei der nächsten Olympiade keine Geschlechtertrennung mehr.
      4 1 Melden
    • Menel 24.11.2016 16:49
      Highlight @Ludwig von Mises, ....und weil Leistungsfähigkeit in Teppichetagen Jobs von der Muskelmasse abhängig ist, ist ihr Argument so treffend...
      4 3 Melden
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  • Tropfnase 23.11.2016 20:51
    Highlight Müssen die Damen eigentlich bei Vertragsabschluss Zustimmen während der Anstellung auf Schwangerschaften zu verzichten oder kann sich der Arbeitgeber dagegen Versichern?
    7 8 Melden
    • Menel 23.11.2016 21:33
      Highlight Wenn die Männer bei Vertragsabschluss ihren Militärdienst geleistet haben müssen...
      7 5 Melden
    • Maett 23.11.2016 22:11
      Highlight @Menel: die RS ist erledigt und drei Wochen WK sind einigermassen organisierbar (ausserdem gibt's da noch die EO). Frauen sind tatsächlich dem Nachteil ausgesetzt, Kinder kriegen zu können - eine Mitarbeiterin (gerade im Kader) für lange Zeit zu verlieren, kostet halt auch einfach unglaublich viel. Man muss parallel zwei Kadermitarbeiter beschäftigen (einarbeiten), hat einen Know-how-Verlust zu verkraften und hat ein paar Monate später plötzlich zwei Kadermitarbeiter, wenn der Schwangerschaftsurlaub zu Ende ist, der auch noch vom Unternehmen finanziert werden muss.
      9 5 Melden
    • Menel 23.11.2016 23:08
      Highlight Monate später? Es sind 14 Wochen!
      Bei 1.2 Kinder pro Frau, fehlt Frau rund 17 Wochen. Wie lange fehlt ein Mann?
      Aber ja, es ist ein Unding, dass man das auf die Frau abwälzt. Darum wäre ein Elternschaftsurlaub besser. Auch für die Emanzipation des Mannes. So hat auch er die Chance, sein Kind in den ersten Wochen zu betreuen.
      6 7 Melden
    • Maett 24.11.2016 00:54
      Highlight @Menel: Wenn man auf ein Kadermitglied für eine Dauer von 14 Wochen (bei vollen Kosten, im Gegensatz zum Militärdienst) verzichten kann, ohne es ersetzen zu müssen, war es wohl überflüssig. Allein schon bei uns bricht die Hölle los, wenn jemand im WK ist, Urlaub über zwei Wochen ist sonst streng verboten (und den gibt's auch nur weil vorgeschrieben).

      Sie können natürlich aufführen dass das Stellvertreter-Management schlecht ist, ab einer gewissen Kaderstufe braucht es allerdings Monate, um den Kenntnisstand anderer zu erlangen - weht halt nicht überall ein bequemer 9-to-5-Wind.
      9 4 Melden
    • Tropfnase 24.11.2016 03:53
      Highlight Ein Mann muss so mit 18-20 Jahren in die RS. In diesem Alter hat er sicher noch keinen Top Kader Job! Und soviel ich weiss ist eine Frau durchaus in der Lage noch ein zweites Kind zu bekommen, oder 😉
      5 4 Melden
    • Menel 24.11.2016 06:29
      Highlight Frau trägt in der Schweiz rund 1.2 Kinder aus.
      Aber sie haben Recht, die 14 Wochen sind zu viel, das trägt keine Firma. Bis Kinder extern ausgetragen werden können, muss Frau wohl auf Karriere verzichten.
      4 5 Melden
    • Brummbaer76 24.11.2016 07:22
      Highlight Die Muttschaftsversicherung wird über die EO Finanziert. Ein Beitrag der so oder so vom Arbeitgeber geleistet werden muss. Vor dem Muttschaftsurlaub war die EO Hauptsächlich für Männer die Militärdienst leisteten. (die Frauen ihn aber auch Bezahlen mussten)
      2tens die Muttschaftsversicherung übernimmt 80 Prozent des Lohnes höchstens 196 Franken pro Tag. Weitergehende Vergütunen können in GAVs oder Personalreglemente der Firmen geregelt sein.
      Also liebe Männer erzählt keinen Bullshit, das der Arbeitgeber den Lohn weiterzahlen muss, das wird über die EO finanziert.
      4 2 Melden
    • Tropfnase 24.11.2016 09:13
      Highlight @ Brumbär. Höchstens 196.- pro Tag. Weisst du über welche Saläre wir hier reden?
      1 2 Melden
    • Brummbaer76 24.11.2016 11:06
      Highlight Dann lies mal die Verordnung bzwm Gesetz zum Mutterschaftsurlaub. Google hilft.
      1 1 Melden
    • Menel 24.11.2016 11:19
      Highlight Jetzt mal davon abgesehen, zeigt diese Disskusion ja, dass anscheinend die Fähigkeit des "Austragens von Nachwuchs" als Grund gesehen wird, wieso die Hälfte der Menschen kaum Aufstiegschancen erhalten.
      In meinem Sprachverständnis nennt man so etwas Diskriminierung aus Gründen des Geschlechts. Und genau das will die Politik aufheben.
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  • E. Regiert 23.11.2016 20:45
    Highlight Geschlechterquoten sind geschlechterdiskriminierend.
    22 4 Melden
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  • Str ant (Darkling) 23.11.2016 18:43
    Highlight Die bessere Idee ist das Personen die für eine Stelle in Frage kommen nur nach Qualifikationen ausgesucht werden ohne andere Informationen verfügbar sind.

    18 3 Melden
    • E. Regiert 23.11.2016 20:46
      Highlight Sprich: anonymisierte Selektionsverfahren.

      Gute Sache. Für alle.
      5 4 Melden
    • Menel 23.11.2016 21:35
      Highlight Das wäre die beste Lösung!
      So würde auch niemand wegen seines Namens diskriminiert.
      7 4 Melden
    • Maett 24.11.2016 00:58
      Highlight @Str ant (Darkling): damit wird eine mögliche Diskriminierung nur aufgeschoben, nämlich in die zweite Runde, in denen qualifizierte Bewerber geprüft werden. Somit Mehraufwand für alle.

      Ausserdem ist ein Bewerbungsverfahren welches nur auf den CV abspielt meist untauglich, weil persönliche Werte und Charaktereigenschaften, manchmal auch das Aussehen und weitere Eigenschaften fast ausschlaggebender sind, als die berufliche Erfahrung und Bildung - die ist nur Grundvoraussetzung.
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  • Redly 23.11.2016 18:24
    Highlight Wann immer das Geschlecht eine Rolle spielt, dann ist es Diskriminierung. Und wie bei allen einschlägigen Gesetzen, wird der Mann diskriminiert- oder kann mir jemand andere Gesetze nennen?
    Quote bei Lehrern? Hebammen?
    Im Gymi-Schülern (heute > 60% Frauen).
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  • Digital Swiss 23.11.2016 18:18
    Highlight Die Quote ist ein Witz. Die muss bei 50% liegen.
    4 38 Melden
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  • Digital Swiss 23.11.2016 18:09
    Highlight Frau * Kind * CH = Karriere. NOT.
    5 34 Melden
    • Redly 23.11.2016 21:13
      Highlight Tja, es gibt für alle nicht "dä Feüfer und s'Weggli".
      Und das ist genau gleich für Männer, wenn sie mehr Zeit mit den Kindern wollen.
      Und es ist auch gut so - wenn jemand alle Zeit in die Karriere investiert, dann ist das einfach mehr (ob man das für sich gut findet, muss jede(r) selbstverantwortlich entscheiden).
      7 2 Melden
    • Menel 23.11.2016 21:36
      Highlight Dh. sämtliche Männer in der Teppichetage haben keine Familie und Kinder?
      4 5 Melden
    • Redly 23.11.2016 22:41
      Highlight @Menel: Du kannst das gerne verdrehen.
      Die meisten mit Karriere dürften nicht Teilzeit arbeiten - dh sie haben keine Kinder oder dürfen sie wenig sehen und erleben.
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    • Menel 23.11.2016 23:03
      Highlight Was habe ich verdreht? Wenn wir Gleichberechtigung haben, sollte es mir nicht möglich sein, etwas zu verdrehen.
      Was sie mit ihren Anmerkungen sagen wollen, erschliesst sich mir auch nicht.
      1 6 Melden
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  • Bruno Wüthrich 23.11.2016 17:41
    Highlight Ich bin überzeugt, dass Frauen heute eine faire Chance haben, in die Führungsetagen oder Verwaltungsräte aufzusteigen. Dass fähige Frauen jedem Gremium gut tun (nicht als Dekoration), ist heute unbestritten. Ich kenne keine Zahlen, aber wenn sich - mal angenommen - auf ausgeschriebene Führungsstellen 20% Frauen melden, aber eine Quote von 30% gilt, dann ist kein für alle faires Auswahlverfahren möglich. Dann wird ein Geschlecht per Gesetz bevorzugt.

    Ich denke, die Quote wird keine Chance haben, und dies ist auch gut so. Lassen wir der Sache die Zeit, die sie braucht. Dann wird es gut kommen.
    39 4 Melden
    • Digital Swiss 23.11.2016 18:15
      Highlight Wenn sie keine Kinder kriegen.
      3 27 Melden
    • Aged 23.11.2016 18:56
      Highlight Es ist doch eher ein Richtwert.
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  • marsupi 23.11.2016 17:36
    Highlight Solange für eine Firma das "Risiko" besteht, dass die frisch gewählte Führungsperson schwanger wird und gleich wieder ersetzt werden muss, wird es schwierig hier was zu bewegen. Ich bin immer noch dafür, dass hier anders gedacht werden muss. Bspw. einen "Kind-Urlaub" pro Kind, dass auf die Welt kommt in Grösse von bspw. 6 Monaten. Danach kann aber sowohl Papa wie Mama zu Hause bleiben. So "teilt" sich das "Risiko" des Ausbleibens auf beide Geschlechter auf. Statt nur den Frauen die Führung schmackhaft zu machen muss es den Herren auch schmackhaft gemacht werden, Papa zu werden UND sein.
    16 5 Melden
    • Digital Swiss 23.11.2016 18:17
      Highlight Du kannst ja heute schon Hausmann werden oder Teilzeit arbeiten zugunsten deiner Frau.
      8 15 Melden
    • michiOW 23.11.2016 18:28
      Highlight Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Frauen, welche eine Chance haben auf einen Sitz in der GL oder dem VR, schon zu alt sind, um noch Mutter zu werden.
      15 3 Melden
    600
  • AlteSchachtel 23.11.2016 17:20
    Highlight Ich bin hin und her gerissen.
    Einerseits finde ich, dass auf Qualifikation und nicht auf das Geschlecht geachtet werden sollte.
    Andererseits habe ich bisher einige Frauen in Machtpositionen erlebt, die ich eigentlich nur als herrsüchtige und eiskalte Kampfemanzen bezeichnen kann. So hart, dass nur noch das Aeussere vom knallharten Mann unterscheidet. Vor allem bei der Generation, die sich wirklich noch die Leiter hinaufkämpfen musste.
    Eine zeitlich begrenzte Frauenquote würde normalen Frauen mit Qualitäten eines echten weiblichen "Alphatieres" vielleicht auch noch Türen öffnen...
    8 14 Melden
    • Aged 23.11.2016 22:04
      Highlight Es geht nicht um Qualifikation ODER Geschlecht, sondern um Quali UND Geschlecht. Ich weiss, dass heute noch oft ein eher weniger qualif Mann bevorzugt wird. Es geht nicht einmal um weibl. Alphatiere zu pushen, sondern schlichtweg etwas "normal" Positionen zu belegen. Die wenigsten dieser Jobs verlangen übernormale Fähigkeiten und sind allesamt lernbar.
      1 6 Melden
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  • Charlie Brown 23.11.2016 16:40
    Highlight Letzte Woche gesehen: Ein Stelleninserat für die Position des (der) CFO in einem halbstaatlichen Unternehmen. Im Inserat steht "Bewerbungen von Frauen werden bevorzugt".

    Meine Bewerbung wurde nicht einmal angenommen. Ein Mann kommt für die Stelle gemäss Aussage der Stellenvermittlung nicht in Frage.

    Man(n) stelle sich die öffentliche Reaktion bei umgekehrten Geschlechtern vor...
    96 4 Melden
    • E. Regiert 23.11.2016 20:49
      Highlight Ist dieses Inserat nicht verfassungswidrig?
      8 1 Melden
    • Redly 23.11.2016 21:16
      Highlight Ob verfassungswidrig oder nicht, das Inserat und die Bevorzugung von Frauen aufgrund des Geschlechts ist eine Schweinerei.
      11 1 Melden
    • Charlie Brown 24.11.2016 05:07
      Highlight Ich muss mich leicht korrigieren; der exakte Wortlaut im Inserat ist "Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht." Damit bleibt man wohl juristisch auf der sicheren Seite.

      Inhaltlich ändert das aber nichts.
      6 0 Melden
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  • Sanchez 23.11.2016 16:16
    Highlight Wäre ich in der Position, einen Verwaltungsrat mit sieben MENSCHEN zusammenzustellen, dann würde ich die sieben bestmöglichen Kandidaten auswählen, ganz wurscht ob da eine ebensolche zwischen den Beinen hängt oder nicht. Ist ja meine Firma. Wir werden uns irgendwann noch zugrunde regulieren.
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  • Ohmann94 23.11.2016 15:20
    Highlight Ich bin 1.95 und heul ja auch nicht rum, dass es in den Führungspositionen zu wenige grosse Leute gebe! Wäre ja auch komplett sinnbefreit und kindisch, da meine Grösse mit meiner beruflichen Kompetenz in keinerlei Relation steht und somit also keinerlei Einfluss auf die Akzeptanz im Beruf haben dürfte. (Ja die Realität sieht leider anders aus, aber da hilft auch eine stupide Quote nicht weiter, sondern Aufklärungsarbeitvund ein Umdenken in der Gesellschaft)

    Wenn die Arbeitgeber und Arbeitnehmer dies endlich mal begreifen würde, dann wäre schon mal ein grosser Schritt in Richtung GLEICHberechtigung getan und weg von dieser ständigen Übervorteilung gewisser Geschlechter/Hautfarben/Grössen etc.
    81 13 Melden
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  • Ohmann94 23.11.2016 15:19
    Highlight Part #1

    Bitte. Bitte. Bitte. Hört doch endlich mal auf mit dieser schlecht durchdachten Idee einer/-s Frauenquote/-richtwertes. Es ist doch einfach Quatsch aufgrund einer Quote Leute einzustellen die für den Job weniger qualifiziert sind als andere und dies nur wegen bestimmter biologischer Voraussetzungen. Sei dies nun das Geschlecht, das Alter, die Hautfarbe, die Köpergrösse oder ähnliches.
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  • Menel 23.11.2016 15:14
    Highlight Wieso hat es denn so wenige Frauen in den Teppichetagen? Diese Zahlen beissen sich ja mit den Zahlen von Studienabgängern. Im internationalen Vergleich weist die Schweiz Extremwerte auf.
    Rein statistisch gesehen, müssten in den Teppichetagen etwa das vorgefunden werden, was die Unis so verlässt.
    Woran liegt das?
    30 53 Melden
    • Adrian Habegger 23.11.2016 15:35
      Highlight Nichtvereinbarkeit von Familienplanung und Leistungslevel?? Dazu kommt das vielerwähnte Schubladendenken und festhalten von Arbeitszeiten die die möglichkeit der Nutzung von Betreuungsdiensten erschwert....
      Zudem glaube ich hat in der Gesellschaft ein Wandel stattgefunden: Es wird weniger Wert auf eine steile Karriere zugunsten der eigenen Erfüllung gelegt...
      34 4 Melden
    • sheshe 23.11.2016 15:38
      Highlight Liegt wahrscheinlich daran, dass für eine Karriere häufig der Familienwunsch zurückgesteckt werden muss und das viele Frauen dann doch nicht wollen. Bin aber keine Frau, du solltest das eigentlich besser einschätzen können...
      23 2 Melden
    • Maett 23.11.2016 15:40
      Highlight @Menel: an den unterschiedlichen Lebensentwürfen?

      Frauen gründen ja auch weitaus weniger Unternehmen, und verhalten sich längst nicht so karriereorientiert wie Männer, was auch biologische Ursachen hat - das Streben nach dem Maximum ist etwas männliches, wohingegen Frauen eher die schöne angewohnt besitzen, für Stabilität und Gerechtigkeit zu arbeiten.

      Natürlich gibt es Ausnahmen, weshalb auch Frauen in Führungspositionen zu finden sind - die würden mit einer Quote aber massiv geschädigt, denn dann würden Frauen nicht mehr auf Kompetenz, sondern aufs Geschlecht reduziert.
      41 10 Melden
    • Stellklaus 23.11.2016 15:43
      Highlight Zuerst liegts wohl an der Art der Studiengänge. Die Chance dass Sie es mit Sozial und Sprachwissenschaften in eine Teppichetage schaffen ist eher gering und Frauen sind in diesen Studiengängen massiv übervertreten.

      Ausserdem sinkt der Wunsch von Frauen die entsprechende Abschlüsse haben, ins Topmanagment vorzustossen nach 5 Jahren massiv auf rund ein Drittel der ursprünglichen Prozentzahl. Die der Männer bleibt konstant auf dem etwa doppelten Wert.
      Dann das übliche, Familien, Kinder etc.
      30 7 Melden
    • Maett 23.11.2016 15:50
      Highlight *die schöne Angewohnheit
      2 7 Melden
    • Malin.B 23.11.2016 16:02
      Highlight "...was auch biologische Ursachen hat - das Streben nach dem Maximum ist etwas männliches, wohingegen Frauen eher die schöne angewohnt besitzen, für Stabilität und Gerechtigkeit zu arbeiten."

      Bitte noch den Beleg dafür nachreichen, ansonsten kann man es wohl als dummes Geplapper abtun.

      "...denn dann würden Frauen nicht mehr auf Kompetenz, sondern aufs Geschlecht reduziert."

      Frauen werden also im Moment noch auf ihre Kompetenz reduziert? hihihi
      8 31 Melden
    • atomschlaf 23.11.2016 16:12
      Highlight Andere Präferenzen?

      Ein Uniabschluss heisst noch lange nicht, dass jemand überhaupt Führung und Verantwortung übernehmen will, zumal ein Aufstieg in der Hierarchie in der Regel auch eine Reduktion fachspezifischer Tätigkeiten zugunsten allgemeiner Management-Aufgaben beinhalten.
      25 3 Melden
    • Maett 23.11.2016 18:19
      Highlight @Malin.B: "Frauen werden also im Moment noch auf ihre Kompetenz reduziert? hihihi" - ja. Das ist das Prinzip des Kapitalismus. Man geht nach Produktivität und Effektivität - Hauptsache Gewinnoptimierung.

      Und weshalb ich für Gegebenheiten die für jeden freien Menschen problemlos zu beobachten sind und im Grundkurs Biologie abschlägig behandelt werden, sehe ich nicht ein.

      Ich empfehle Ihnen, sich mal mit etwas Literatur zu beschäftigen: http://amzn.to/2fpewNu
      12 1 Melden
    • Menel 23.11.2016 20:11
      Highlight Uni Abschluss: Ich spreche natürlich von solchen Frauen, die in den einzelnen Fachgebieten abgeschlossen haben. Diesen Prozentsatz findet man nicht in der Teppichetage.

      Haben die männlichen Manager denn kaum Familie?

      Was läuft dann bei Frauen in Deutschland, Frankreich, Schweden usw. anders, als bei denen in der Schweiz?
      2 5 Melden
    • E. Regiert 23.11.2016 20:55
      Highlight Die Durchschnittsfrau will nicht das Engagement aufbringen, das eine Karriere voraussetzt, auch wenn sie keinen Kinderwunsch hat: 100 Std.-Wochen, viel Reisen, irgendwo auf dem Globus jahrelang abrackern, Verfügbarkeit rund um die Uhr und 7 Tage die Woche.
      Männer sind ganz offensichtlich eher dazu bereit.
      8 2 Melden
    • Menel 23.11.2016 21:32
      Highlight Der Durchschnittsmann ja auch nicht. Wir reden hier aber nicht von Durchschnittstypen. Wie kommen sie zur Aussage, dass Frauen nicht gewillt sind, diesen Einsatz zu bringen?
      1 4 Melden
    • Maett 23.11.2016 22:05
      Highlight @Menel: das sind sie (und die arbeiten heute bereits in Führungspositionen), aber es gibt verhältnismässig weniger davon, weil Frauen allgemein durchschnittlicher sind als Männer.

      Gerade beim IQ zeigt sich, dass es bei Männern viel mehr Ausreisser nach oben (aber eben auch nach unten) gibt, als bei Frauen, die sich viel näher beieinander bewegen.

      Eine Quote die die leistungsfähigen Frauen diskreditiert und leistungsschwache fördert, wird den Ruf einer allg. überforderten Frau nur zementieren.

      Und das ist nicht gerecht, denn es wäre nicht wahr - man hätte nur die falsche Auswahl getroffen.
      4 3 Melden
    • Menel 23.11.2016 23:16
      Highlight @Maett
      Es scheint mir, dass sie nicht viel Ahnung von der Materie haben. Ein IQ sagt nichts über Führungsstärke aus und noch weniger über Belastbarkeit. Gerade letzteres hat keinen grossen Zusammenhang, im Gegenteil. In meiner Familie taucht Hochbegabung immer wieder auf und hat 2 nicht vor dem Burnout bewahrt (ohne Kaderstelle).

      Kennen sie sich übrigens mit Statistik und Wahrscheinlichkeitsberechnungen aus? Die heutige Verteilung von Frauen in den Chefetagen, lässt sich durch keinen anderen Faktor, als durch Selektion des Geschlechts wegen erklären.
      3 5 Melden
    • E. Regiert 24.11.2016 00:06
      Highlight @Menel: Klar will auch der Durchschnittsmann keine Karriere mache und schon gar nicht bis in die Konzernspitze.
      Ich spreche von meiner Jahrzehntelangen Erfahrung in den Niederungen der Arbeitswelt.
      Sogar in Abteilungen mit mehr als 50 % Frauen, aspirieren weitaus weniger Frauen wie Männer für den nächsten Karriereschritt. In Abteilungen mit 100 % Frauen gibt es höchstens eine, die sich nicht wehrt gegen eine Beförderung. Bei Abteilungen mit 100 % Männern, da prügeln sich mind. drei oder vier um den frei gewordenen Platz eine Stufe höher auf der Karriereleiter. Etwas plakativ, aber zutreffend.
      7 1 Melden
    • atomschlaf 24.11.2016 00:24
      Highlight @Menel: Auch wenn es so wäre, wie Du behauptest, rechtfertigt dies noch lange keine derartigen staatlichen Eingriffe in die Entscheidungen von Privatunternehmen.
      7 2 Melden
    • Maett 24.11.2016 01:02
      Highlight @Menel: das Beispiel mit dem IQ war eine Aufspielung auf die nachgewiesene stärkere Durchschnittlichkeit des weiblichen Geschlechts und hat überhaupt nichts damit zu tun, was Sie verstanden haben wollen - Führungsstärke und Belastbarkeit hat mit dem IQ nämlich rein gar nichts zu tun, in meinem Satz ging es lediglich um eine Demonstration der Geschlechterunterschiede, die durchaus vorhanden sind.

      Wie erklären Sie eigentlich dass Frauen trotz hoher Abschlusszahlen einen geringen Teil der Bewerber bei den hier diskutierten Stellen ausmachen? Diese Selektion wird von den Frauen selbst geübt.
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    • Saja: 27.11.2016 19:04
      Highlight Maett: Woher haben Sie Ihre IQ- Aussagen? Find ich ziemlich dicke Post. Die x brillianten Frauen, die ich kenne, wären dann wohl alle Ausnahmen?

      Hier eine ganz andere Info, aus glaubhafter Quelle:
      http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/iq-test-forscher-flynn-haelt-frauen-fuer-intelligenter-als-maenner-a-844459.html
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    • Saja: 27.11.2016 19:24
      Highlight Hab übrigens Artikel gefunden, die ähnliches wie sie aussagen. Nur dass das ein alter Hut ist. Lesen Sie den Spiegel-Artikel. Wie dort steht brauchten die Frauen halt ein bisschen Zeit um ihre Potentiale zu entfalten, die lange schlummern mussten. Aber 'the times, they are a changin :).
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  • w'ever 23.11.2016 15:13
    Highlight kommt dann auch eine "unterdrückte und ethnische minderheiten" quote. ich meine, wie bekomme ich als schwarzer sonst einen job in der teppichetage?
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    • Lowend 23.11.2016 15:33
      Highlight Man könnte ja auch eine Rassisten- und Idotenquote einführen, damit auch er pöbelde Pöbel angemessen vertreten ist und die linken Eliten nicht plötzlich noch schuld daran sind, dass echte Idioten keine Kaderstellen kriegen?
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  • Michael Cera 23.11.2016 14:44
    Highlight Ich beführchte das ihr mit solch Artikeln leider nur Menschen mit Dunning-Kruger-Effekt herholt.. Wobei auf News abgewandelt würde ich dies den 20min-Kommentar Effekt nennen.
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    • Nordmann 23.11.2016 16:54
      Highlight superbientum animus prosternet. vieleicht wird es zeit von deinem hohen ross runter zu steigen...
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    • Charlie Brown 23.11.2016 17:32
      Highlight Und was gibt die die Sicherheit, dass nicht auch du Opfer dieses Effektes bist? Weil „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist." - David Dunning.
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  • GBZ 23.11.2016 14:43
    Highlight Gilt das dann auch für Männer oder nur für Frauen? Sonst müsste man einfach generell eine Geschlechterquote einführen.
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    • Digital Swiss 23.11.2016 18:24
      Highlight 😂✌️️
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  • EdSti 23.11.2016 14:39
    Highlight Eine Frauenquote hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Dafür wäre eine Geschlechterquote notwendig.
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    • sheshe 23.11.2016 15:46
      Highlight Bitte hilf mir weiter, was ist denn eine Geschlechterquote??
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    • Alex_Steiner 23.11.2016 15:55
      Highlight @sheshe: Das du mindest 20% Frauen UND mindestens 20% Männer hast. Mit einer Frauenquote ist eine reine Männer Bude nicht möglich - eine mit nur Frauen wäre aber erlaubt.
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    • satyros 23.11.2016 17:28
      Highlight Wieviele börsenkotierte Unternehmen haben denn weniger als 20% Männer im VR und der Geschäftsleitung?
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  • herschweizer 23.11.2016 14:38
    Highlight Super dann lohnt sich endlich eine Geschlechtsumwandlung bzw. wenn ich mich als Frau fühle werde ich dann von der Gesellschaft unterdrückt?
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    • Ludwig von Mises 23.11.2016 15:49
      Highlight Damit bist du sogar Angehöriger einer Minderheit die weit stärker Untervertreten ist, somit hast du Anspruch auf einen Verwaltungsratssitz in einem Unternehmen deiner Wahl.
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    • Alex_Steiner 23.11.2016 15:58
      Highlight @herschweizer: Das ist der Plan. Frauenqute einführen. Simple Änderung des Geschlechts ermöglichen. Und dann als "Frau" bei den grossen Firmen anklopfen um ihre "Frauenquote" zu erfüllen.

      Wir Männer sind einfach zu schlau für die Frauen. :)
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Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers

Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben …

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