Schweiz

Ein Airbus A380 bei Kaltwetter-Tests am Flughafen Iqaluit (07.02.2007). bild: northern pix/flickr

Swiss-LX40 in Arktis gelandet: Passagiere harrten 11 Stunden in Kabine aus

02.02.17, 11:03 03.02.17, 14:13

Swiss-Flug LX40 von Zürich nach Los Angeles musste gestern wegen technischen Problemen in Iqaluit in der Arktis landen. Aufgrund einer Störungsmeldung hatte sich das linke Triebwerk automatisch abgeschaltet, wie die Schweizer Airline mitteilt.

Um die gestrandeten Passagiere und Besatzung abzuholen, wurde Swiss-Flug LX15 von New York nach Zürich am Donnerstag Morgen gestrichen und stattdessen nach Iqaluit geschickt. Die Landung erfolgte in den frühen Morgenstunden. Der Abflug nach New York, wo die Passagiere nach Los Angeles umsteigen können, ist inzwischen erfolgt.

Passagiere ärgern sich auf Twitter

Auf Twitter ärgerte sich ein Mann über diese Vorgehensweise: Sämtliche Passagiere hätten ja an die Westküste nach LA fliegen wollen. Die Swiss hat sich jedoch für New York entschieden, «da wir von dort die besten und flexibelsten Anschluss- und Umbuchungsmöglichkeiten haben», wie eine Mediensprecherin auf Anfrage von watson sagte.

Der You-Tube-Star und Sänger Leroy Sanchez, der am Dienstag in Zürich aufgetreten war, kritisierte ebenfalls auf Twitter, dass alles nur langsam vorangehe: Die Ersatzmaschine sei bereits eine Stunde da, doch noch sässen sie alle in der abgestellten Maschine. Er musste sich dann noch zwei Stunden länger gedulden - der Abflug der Ersatzmaschine erfolge erst kurz nach 11 Uhr Schweizer Zeit.

Mit dem Ersatzflugzeug sind auch zwei Techniker nach Iqaluit entsandt worden, um das fehlerhafte Triebwerk der Boeing 777-300ER zu überprüfen. Wie es mit dem Flieger weitergeht, kann die Swiss derzeit noch nicht sagen.

LX40 landet in Iqaluit

Video: YouTube/Teodor Stefan

Insgesamt mussten Passagiere und Crew 11,5 Stunden in der Kabine ausharren. «Wir haben uns um Übernachtungsmöglichkeiten in Iqaluit bemüht, diese standen aber nicht im uns erhofften Ausmass zur Verfügung», sagt Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott auf Anfrage. Um den Betroffenen die extreme Kälte beim Aussteigen (-30 Grad!) zu ersparen, entschied man sich auch gegen einen Aufenthaltsraum im Terminal.

Wie lange mit nur einem Triebwerk?

Mehrere watson-User wunderten sich über die Landung in der Arktis, da die Boeing 777-300ER über eine sogenannte ETOPS-Zertifizierung verfügt. ETOPS steht für Extended-range Twin-engine Operational Performance Standards und regelt, wie lange eine zweimotorige Maschine nach dem Ausfall eines Triebwerks weiterfliegen darf.

Hierzu die Swiss:

«Swiss hat eine 180 Minuten ETOPS-Zulassung, aber wenn bei einem zweimotorigen Flugzeug ein Triebwerk ausfällt, ist keine Redundanz mehr vorhanden. Daher ist empfohlen, solche ETOPS-Limiten nicht auszureizen und den nächsten vernünftigen Flughafen anzusteuern.»

Meike Fuhlrott, Sprecherin Swiss International Airlines

Iqaluit ist ein Ausweichflugplatz, auf dem Flugzeuge wegen unvorhergesehener Probleme landen können. Bei LX40 handelte es sich laut Swiss um eine Sicherheitslandung. Eine solche liegt vor, wenn sich der Pilot für eine Landung entscheidet, um eine drohende Notlage zu vermeiden. Die drohende Notlage wäre im vorliegenden Fall da, wenn auch das zweite Triebwerk ausfällt. Dann käme es zur Notlandung.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Fischra 05.02.2017 08:09
    Highlight Swiss macht eigentlich alles richtig. Die Sicherheit und das Wohlergehen der Passagiere wird an die erste Stelle gesetzt. Dieser Fall hier ist sicher ein aussergewöhnlicher Fall welcher auch für Swiss viel Aufwand bedeutet. Die Passagiere sind aber Sicher in L.A. Gelandet. Jetzt sich über die Gesellschaft zu beschweren finde ich doch ziemlich doof und nicht angebracht.
    4 0 Melden
  • Ken Hurt 03.02.2017 09:17
    Highlight Business oder First Class hätte man auf diesem Flug buchen sollen
    7 0 Melden
  • Juliet Bravo 02.02.2017 22:35
    Highlight Zum Teil fehlt mir da einfach das Verständnis. Ich mein: sorry die Fluggesellschaften haben auch nicht einfach so überall eine Maschine als Ersatz parat. Dass die SWISS den LX15 einfach so cancelled und die Crew (die in NY Ruhezeit haben) aktiviert und nach Nunavut und zurück schickt, ist doch nicht einfach selbstverständlich. Hätte auch von ZRH geschickt werden können. Da hätten sie dann ein paar Stunden länger "ausharren" können.
    24 0 Melden
  • Grundi72 02.02.2017 18:05
    Highlight 1st World Problems... Das nächste mal sollen sie das Schiff nehmen...
    52 4 Melden
  • Jakal 02.02.2017 17:01
    Highlight Vielleicht könnte die Redaktion noch den Titel anpassen. Die Passagiere mussten NICHT 11 Stunden in der Kabine ausharren ...
    24 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2017 16:12
    Highlight Ich verstehe das ganze Theater nicht um die lange Wartezeit und dann noch ob es eine Sicherheits- ider Notlandung sein sollte und ob überhaupt der Pilot nicht weiterfliegen sollte. So ein Bullshit. Als ob jetzt jeder hier ein Experte wäre! Ein bisschen Dankbarkeit und Bodenständigkeit würde hier nicht schaden. Die haben das so gelöst wie sie es für richtig hielten und am Schluss sind alle gut ankommen, nur darauf kommt es an!
    79 1 Melden
    • trio 02.02.2017 16:39
      Highlight @Betsy F.
      Ganz ihre Meinung! Allerdings hätte es mich genervt, nicht aussteigen zu dürfen. So eine schöne Landschaft, und das einzige das man tun darf, ist in einer Sardinenbüchse zu sitzen.
      10 12 Melden
    • Jakal 02.02.2017 17:18
      Highlight trio:
      Die Passagier durften aussteigen und sie durften sogar eine Bustour durch die Landschaft machen.
      39 0 Melden
    • trio 02.02.2017 17:20
      Highlight Tja, anscheinend durften die Passagiere das Flugzeug verlassen, im Artikel wurde das nicht deutlich.
      31 0 Melden
  • cypcyphurra 02.02.2017 15:36
    Highlight Alle reagieren richtig und bringen die Leute sicher dahin wo sie hin müssen und alles was den Passagieren einfällt ist sich zu beschweren, dass sie 11h warten mussten? Naja lieber 11h in der Kabine als ewig in den Tiefen der Meere.
    80 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2017 14:52
    Highlight Wow und ich war nur einen Tag später mit LX38 genau da durch geflogen. Die Swiss hat super reagiert zeigt dass diese Airline vertrauenswürdig ist von den Piloten bis Kabinen und Boden Personal. Ich bin überzeugt die haben alle Möglichkeiten geprüft und die beste genommen.
    78 0 Melden
  • Faceless_Man 02.02.2017 14:39
    Highlight Meine Wenigkeit erachtet die aus der "erhöhten" Wartezeit resultierenden Reklamationen als nicht wirklich angebracht.
    Die sich an Bord befindlichen Passagiere sollten sich lieber glücklich schätzen, dass dank der hohen Sicherheitsvorkehrungen niemand von ihnen zu Schaden gekommen ist. Somit wurde ein weitaus schlimmeres Szenario verhindert.
    87 2 Melden
  • The fine Laird 02.02.2017 14:26
    Highlight Kabienenparty!🎉🎉🎉

    10 7 Melden
  • Jakal 02.02.2017 12:46
    Highlight Dass die Passagiere über 11 Stunden "in der Kabine ausharren" mussten, kann gem. diesem Bericht so nicht stimmen:

    http://news.nationalpost.com/news/canada/los-angeles-bound-flight-makes-emergency-landing-in-not-so-balmy-iqaluit

    Vermutlich haben sich die üblichen empörten Wutpassagieren einfach darüber aufgeregt, dass es erst nach über 11 Stunden weitergegangen ist ...
    76 0 Melden
  • 7immi 02.02.2017 12:29
    Highlight interessierte, die mal wissen wollen, was so abgeht bei solchen problemen (nicht sehr viel), können sich das mal anschauen:

    war bei einem A340, aber dennoch spannend.
    53 0 Melden
    • m.e. 02.02.2017 14:40
      Highlight naja, der kleine aber feine unterschied ist, dass im film eines von vier ausgestiegen ist. beim anderen war es eines von zwei. deshalb sicherlich die richtige entscheidung. und ja, es passiert nicht viel, aber genau das erwartet man von einem piloten: kühlen kopf bewahren und den vogel sanft auf den boden setzen. schwitzen darf er später.
      24 1 Melden
    • 7immi 02.02.2017 14:56
      Highlight daher schreibe ich ja auch, dass es ein a340 ist. ich zweifle auch nicht an der richtigkeit des entscheides. kenne mich selber sehr gut mit der materie aus. es soll nur zeigen, was da so läuft. und wie weit die ganze sache durchgeplant und vorgesehen ist mit entsprechenden checklisten.
      18 1 Melden
  • roger_dodger 02.02.2017 12:28
    Highlight ETOPS regelt nicht wie lange eine Maschine weiterfliegen darf, sondern wie lange Sie weiterfliegen können müsste. D.h., ein Flugzeug dürfte keine Strecke fliegen wo keine Landemöglichkeit innerhalb der ETOPS Zeit verfügbar wäre, z.B. bei ETOPS 300 müsste das Flugzeug jederzeit innerhalb 300 min landen können. Kein vernünftiger Mensch würde mit einem Triebwerk länger als absolut notwendig in der Luft bleiben.
    107 0 Melden
  • Daniel Martinelli 02.02.2017 12:26
    Highlight Es ist immer wieder erstaunlich wie selbstverständlich die Passagiere erwarten, dass alles schnell und perfekt abläuft. Wer in so einer Situation auch noch reklamiert, weil der Pilot in der Arktis landet, sollte sich mal überlegen was passiert wäre wenn sie weitergeflogen wären und das zweite Triebwerk über dem Meer hops gegangen wäre. Dann wären nämlich alle verreckt! Dagegen ist etwas länger rumsitzen im geheizten Flieger doch durchaus zumutbar, oder?
    167 2 Melden
    • bimchen 02.02.2017 19:26
      Highlight Ach gottchen da geb ich dir recht danimaus!
      zudem könnten Sie doch frivole 11std relaxen: also lesen, schlafen, Filme schaun, sich unterhalten und es sich mit kl. Haeppchen so richtig gemütlich machen, hach ja.......
      Ob sie auch die Bar plündern durften;)?!
      12 1 Melden
  • bcZcity 02.02.2017 12:20
    Highlight Youtube Star?? Ist jeder mit ein paar tausend Followern nun gleich ein Star? Eher ein Y-Promi (Für Youtube) was erst nach dem C-Promi kommt *imfall*.
    100 2 Melden
  • spotterlifestyle 02.02.2017 11:31
    Highlight Immerhin sind Flugzeuge gut isoliert.
    110 1 Melden
    • Padi Engel 02.02.2017 11:46
      Highlight Und sie haben Heizungen ;)
      66 0 Melden
    • Padi Engel 02.02.2017 11:46
      Highlight Ausserdem.. bei so vielen Leuten auf engem Raum braucht man gar keine Heizung glaube ich 🤔
      46 6 Melden
  • Neruda 02.02.2017 11:24
    Highlight Man konnte -30 für 2min vom Flugzeug in den Terminal nicht zumuten? Da lachen ja die Finnen...
    110 32 Melden
    • Scaros_2 02.02.2017 11:31
      Highlight wenn nur 1 Person sich deswegen eine Lungenentzündung holt, dann hat die Swiss ein Debakel, denn du kannst nicht davon ausgehen, das alle Passagiere das so auf die leichte schulter nehmen wie du das angeblich grad tust.
      141 21 Melden
    • Amboss 02.02.2017 11:35
      Highlight Und was bringt es, wenn man in diesen Aufenthaltsraum kannst?
      Rumhocken und sich ein paar Schritte die Füsse vertreten kann man auch im Flugzeug
      48 24 Melden
    • Corrado 02.02.2017 11:42
      Highlight @Scaros: das ist ja die schlimmste "Weicheivariante" die du da bemühst. 2 Minuten............ und alle haben Kleider, es gibt dort auch Busse......
      Das tönt so richtig nach: Mein Kind fahre ich bis vor die Eingangstüre bei der Schule und zurück. Um Himmels Willen, kein Grad kühler als 24 Grad, ansonsten werde ich den Anwalt einschalten........... Goht's no??
      51 32 Melden
    • helios 02.02.2017 11:42
      Highlight Vermutlich hatten sie keine Einreisegenehmigung.
      41 10 Melden
    • SaveAs_DELETE 02.02.2017 11:54
      Highlight @Corrado - leider sind wir bereits soweit. Ganz nach dem Motto: etwas ist nicht ganz so verlaufen wie es hätte sein sollen, da kann man ja vielleicht noch etwas Profit daraus schlagen...
      Leider, leider, neider...
      53 1 Melden
    • Scaros_2 02.02.2017 12:00
      Highlight Corrado: Das ist keine weichmachertour. Selbst 1min kann zu lang sein bei solchen Temparaturen und das sage ich als jemand der immer wieder in Lappland ist. Wer diese Kälte nicht kennt kann sie unterschätzen.

      Hinzu kommt wie Helios sagte, das die meisten vermutlich keine Einreisegenehmigung haben um nach Kanada zu reisen, denn dafür braucht man ein elektronischen Einreisebewilligung durch das ETA/AVE System, bevor sie ihre Flugreise nach Kanada antreten.

      Geltendes Recht gilt halt immer und man macht keine Ausnahmen.
      40 14 Melden
    • penetranz 02.02.2017 12:42
      Highlight Auf dem Weg nach L.A. hat sicher nicht jeder ne dicke Jacke im Handgepäck :-)
      25 2 Melden
    • Saraina 02.02.2017 12:48
      Highlight Alle haben Kleider....ja klar, wenn ich nach Los Angeles will, nehme ich die Skiparka und die Kandahar lammfellgefütterten Winterstiefel mit...🙄
      30 1 Melden
    • Amboss 02.02.2017 13:10
      Highlight Herrlich, diese Kommentare. Jeder ein Experte.

      Wieso kann man nicht einfach davon ausgehen kann, dass das Personal vor Ort, in Abstimmung mit dem Flughafen vor Ort, mit der Airline, der Flugsicherung etc... wohl schon diejenige Lösung wählen, welche in Anbetracht der Umstände, die Beste ist????
      49 0 Melden
    • Neruda 02.02.2017 13:34
      Highlight Sollte eine Einreisebewilligung nötig gewesen sein, kann ich's noch nachvollziehen. Aber ich habe nahe am Polarkreis gewohnt und bin regelmässig mit den Sportsachen und dünner Jacke 200m von Sporthalle zur Wohnig gelaufen, bei -30 Grad notabene. Aber klar, heutzutage ist so etwas nicht erwartbar, dass die Leute so etwas ohne Lungenentzündung überleben...
      10 25 Melden
    • Charlie Brown 02.02.2017 14:05
      Highlight @Amboss: Eben, weil es jeder besser weiss. #GenerationShitstorm

      @Neruda: Bravo. Du bist noch so ein richtig herter Cheib. Wow.
      25 2 Melden
    • trio 03.02.2017 00:38
      Highlight Die Maschine ist in Zürich gestartet, also minimal ein Pulli + Jacke hatte wohl jedermann dabei.
      @Scaros 1min kann bereits zu viel sein? 😂😂 dann ist diese Person bereits halbtot und gehört in ein Spital und sicher nicht in ein Flugzeug!
      1 4 Melden
  • Amboss 02.02.2017 11:23
    Highlight Ist immer wieder beruhigend zu sehen, dass die Sicherheitsvorkerungen funktionieren.
    Gratulation allen Beteiligten für das besonnene und richtige Handeln in dieser Situation.
    184 2 Melden
    • pedrinho 02.02.2017 12:54
      Highlight das scheint nicht der fall bei einigen kommentaren, besonnen zu sein.

      a. hab ich zwei triebwerke, um beim ausfall des einen mit dem anderen an den ungluecksort zu gelangen und
      b. waren das dann immer gute piloten.

      Vernueftige entscheidung heisst, sicherhetslandung und dabei zu einem alten piloten werden. Auch wenn es fuer so manchen pax unangenehm wird.

      (Auch mal wieder ein thema das nicht mit trump den platz verschwendet ;)
      16 1 Melden
  • Gerryonline 02.02.2017 11:16
    Highlight Lieber 11 Stunden warten, als ein lebenlang tot. Können froh sein, dass das so glimpflich abgelaufen ist.
    202 3 Melden
    • Padi Engel 02.02.2017 11:45
      Highlight "Ein leben lang tot" sorry aber dieser Logikkiller ist echt süss ^^' 🙈
      58 30 Melden
    • bimchen 02.02.2017 19:32
      Highlight Hihihi 😭😂ich kann nicht mehr vor lachen;)
      ach ich glaub Gerry Maus hat sicherlich mehrere leben( so wie die 🐱Katzen) ....;)
      5 0 Melden
  • Guerzo 02.02.2017 11:12
    Highlight Ein Triebwerksausfall wäre mit einer 4 motorigen Maschine kein Grund für eine Notlandung gewesen.
    12 145 Melden
    • Kian 02.02.2017 11:16
      Highlight Sicherheitslandung, keine Notlandung, siehe letzter Abschnitt.
      181 4 Melden
    • Guerzo 02.02.2017 11:23
      Highlight Sorry, einverstanden! Sicherheitslandung nicht Notlandung. Nur wäre eine Sicherheitslandung bei nur einem Triebwerksausfall nicht notwendig bei Flugzeugen wie beispielsweise dem Airbus A340.
      10 68 Melden
    • qolume 02.02.2017 11:24
      Highlight Es war auch keine Notlandung sondern eine Sicherheitslandung. 4-motorige Maschinen sind heutzutage nur noch Spritfresser und weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll.
      60 6 Melden
    • Padi Engel 02.02.2017 11:33
      Highlight @Guerzo also du meinst für den Fall, dass es eine Maschine mit 4 Triebwerken gewesen wäre... die, welche diese "Notlandung" durchgeführt hat war eine triple seven und kein A380...
      13 5 Melden
    • John Smith (2) 02.02.2017 11:46
      Highlight @Kian: Spannend, dass Sie hier auf diesem Unterschied bestehen, aber die frühere Meldung weiterhin unkorrigiert von einer Notlandung spricht.
      21 0 Melden
    • Jaing 02.02.2017 11:47
      Highlight @Kian
      Erklär das mal deinen Kollegen.
      46 0 Melden
    • Flint 02.02.2017 11:51
      Highlight Die Aussage ist insofern richtig, dass bei viermotorigen Flugzeugen je nach Situation weitergeflogen werden kann.
      Soll der Beitrag eine Kritik sein, dass man nicht mehr viermotorig fliegt?
      11 0 Melden
    • Guerzo 02.02.2017 11:53
      Highlight @Padi Engel. Mir ist bewusst, dass es sich um eine Boeing 777 gehandelt hat. Meine Aussage ist, dass eine 4-motorige Maschine, z.B. eine Airbus A340, in der gleichen Situation (1 Triebwerk fällt aus) keine Sicherheitslandung machen würde, weil noch genügend Redundanz vorhanden ist. Ebenso ist mir klar, dass 2-motorige Flugzeuge sowohl oekologisch wie oekonomisch sinnvoller sind, nur eben etwas weniger sicher, weil weniger Redundanz vorhanden ist.
      22 5 Melden
    • sEribaZ 02.02.2017 12:01
      Highlight Sorry qolume, ich wollte dir ein Herz geben, stattdessen kam ich auf den Blitz. Wollte nur bestätigen was du treffend formuliert hast. Entschuldige bitte meine mangelnde Feinmotorik.
      6 5 Melden
    • Guerzo 02.02.2017 12:03
      Highlight @Flint Nein, keine Kritik, einzig eine Feststellung.
      2 0 Melden
    • AL:BM 02.02.2017 12:19
      Highlight Bei einem Segelflugzeug wäre der Ausfall eines Triebwerks auch kein Grund für eine Sicherheitslandung gewesen...
      23 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 02.02.2017 11:09
    Highlight Lieber 11 h in der Kabine als einmotorig unterwegs.
    113 3 Melden
    • spotterlifestyle 02.02.2017 11:32
      Highlight Die Maschine ist völlig übermotorisiert, das währe kein Problem gewesen.
      4 82 Melden
    • Amboss 02.02.2017 11:40
      Highlight @Spotterlifestyle: Gerade aufgrund deines Nicknames gehe ich davon aus, dass du ein bisschen Ahnung hast von Luftfahrt.

      Dann solltest du auch wissen, was "keine Redundanz" bedeutet.

      Mit einem Triebwerk weiterzufliegen wäre schlichtweg Leichtsinn gewesen.
      69 0 Melden
    • Padi Engel 02.02.2017 11:43
      Highlight @spotterlifestyle weisst du, warum das eine Triebwerk ausgefallen ist? Mich würde das interessieren. Wenn es ohne anzeichen auf die Ursache ausgestiegen ist wäre nähmlich auch ich auf dem nächsten passenden Flughafen gelandet, denn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass auch das andere Triebwerk hopps gehen würde.
      55 0 Melden
    • Jakal 02.02.2017 12:35
      Highlight Es gibt vorgeschriebene procedures der Hersteller und es gibt interne procedures der jeweiligen Betreiber eines Fluggerätes. Grundsätzlich gilt beim Ausfall eines Treibers, so rasch als möglich auf einem geeigneten Ausweichflughafen zu landen, und zwar unabhängig davon ob man 2,3- oder 4 Töpfe zur Verfügung hat, ausser der ursprüngliche Zielflughafen liegt im Kreis der nächstgelegenen, und dies war hier nicht der Fall. Es gibt Risiken, die man in der Luftfahrt einfach nicht eingeht. Dass sich danach die üblichen empörten Wut-Passagiere beschweren ist normal und leider nicht zu vermeiden ...
      32 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.02.2017 14:48
      Highlight SPOF ist auch in der IT ein Begriff. Single Point of failure.
      In so either Situation wird immer sofort ASAP die SPOF situation beseitigt wie hier eine Sicherheitslandung. Das ist Logik nichts anderes.
      4 0 Melden
    • spotterlifestyle 02.02.2017 16:00
      Highlight Ich habe nur gesagt: «Es wäre kein Problem gewesen»

      Ich wäre als Pilot auch gelandet, aber gewisse Leute denken, dass die Maschine mit nur einem Triebwerk sofort abstürzt.

      Think about it ;)
      4 2 Melden
    • Amboss 02.02.2017 16:32
      Highlight @spotter:
      Mal angenommen, der Pilot wäre mit einem Triebwerk weitergeflogen.
      Und dann wäre das andere auch ausgefallen und es wäre wirklich zu einer Notlandung (oder gar Absturz) gekommen.

      Wie sähe dein Kommentar dann dazu aus?


      Deshalb: Ja, es wäre technisch möglich gewesen, weiterzufliegen.
      Nein, es wäre nicht möglich gewesen, weiterzufliegen. Weil jede unnötige Flugminute mit nur einem Triebwerk geflogen wird, eine nicht verantwortbare Gefährdung von Menschenleben darstellt.
      9 0 Melden
    • spotterlifestyle 02.02.2017 16:44
      Highlight Mich interessieren nur die technischen Fakten, alles andere ist Selbstverständlich.
      Cheers
      3 3 Melden
    • Jakal 02.02.2017 17:00
      Highlight @spotterlifestyle:
      So problemlos ist das weiterfliegen mit einem Treiber dann schon nicht. Fällt einer von 2 aus, liefert der stillgelegte keinen Schub mehr, nur noch Wiederstand. Die Töpfe einer T7 sind gewaltig! Der Schub wird asymetrisch, muss ausgeglichen werden und der verbleibende Motor kann die Geschwindigkeit nicht halten, das Flugzeug wird langsamer und sinkt auf eine tiefere Flugfläche, wo wiederum der Luftwiederstand grösser ist. So noch 2600 NM bis LAX zu fliegen ist alles andere als "Kein Problem" ...
      6 1 Melden
    • spotterlifestyle 02.02.2017 18:01
      Highlight Ich habe nichts von LAX gesagt
      4 2 Melden

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