Schweiz

«Köpfe auswechseln»: SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner. Bild: KEYSTONE

Nach der USR-III-Schlappe folgt die Attacke auf die Economiesuisse-Spitze

Die Zeiten dürften für die Spitzenvertreter der Wirtschaftsverbände ungemütlich werden nach der Niederlage bei der Unternehmenssteuerreform III. Im Fokus steht das Führungspersonal des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse: Präsident Heinz Karrer und Direktorin Monika Rühl.

19.02.17, 04:19 19.02.17, 15:15

Othmar von Matt / schweiz am Sonntag

Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

«Es braucht nun ein reinigendes Gewitter», sagt SVP-Nationrat Ulrich Giezendanner – und wird deutlich: «Ich rate dazu, die Köpfe von Economiesuisse – Karrer und Rühl – auszuwechseln.» Sie hätten ihm persönlich nichts angetan, hält er fest. «Doch sie haben ein Verliererimage – und eines der Profillosigkeit.»

Der Unternehmer geht aber noch weiter. Er nimmt auch die Exponenten von Arbeitgeberverband (Präsident Valentin Vogt) und Swissmem (Präsident Hans Hess) ins Visier. «Über diese Personen ist ebenfalls zu diskutieren», sagt er. Arbeitgeberverband wie Economiesuisse würden in Bern nicht mehr ernst genommen. «Und Hess kennt man im Parlament nicht einmal.» Giezendanner fragt: «Wie sollen die Wirtschaftsverbände so Einfluss nehmen in Bern?» 

Geheime Fünfergruppe

Arbeitgeberverbandspräsident Valentin Vogt... Bild: KEYSTONE

... und Swissmem-Präsident Hans Hess sind ebenfalls in die Schusslinie geraten. Bild: KEYSTONE

Der SVP-Nationalrat geht nicht als Einzelmaske in die Offensive. Er hat eine Gruppe von Unternehmern hinter sich, wie er bestätigt. «Es handelt sich um fünf Personen aus CVP, FDP und SVP, die mich kontaktiert haben», sagt er. Sie wollten anonym bleiben, seien aber tief besorgt über die Bedeutungslosigkeit, in die sich die Wirtschaftsverbände hineinmanövriert hätten.

Die Gruppe will Druck ausüben, um in erster Linie bei Economiesuisse personelle Wechsel für eine Erneuerung zu erreichen. Dafür soll der «Geheimklub» auf maximal zwölf Mitglieder aufgestockt werden können. Er will agil bleiben. Die Mitglieder denken an eine Kampagne nach dem ACS-Muster: Wie beim Automobilclub der Schweiz soll die Führungsspitze auch hier über Angriffe von unterschiedlichsten Seiten zermürbt werden.

«Freisinniger Weichduscher»

«Economiesuisse ist zu einem Flaggschiff geworden, dessen Segel nicht mehr im Wind flattern», sagt Giezendanner. «Es ist tragisch, dass man so tief fallen kann.» Der Verband sei nur noch «ein Forum freisinniger Weichduscher».

Umstritten ist der Verband vor allem in der SVP. «Die Schlagkraft des Verbandes ist mangelhaft», sagt Nationalrat Thomas Aeschi. Sein Kollege Thomas Matter macht bei der SVP-Basis «einen starken Anti-Reflex gegenüber den Wirtschaftsverbänden inklusive Economiesuisse» aus. «Weil die Verbände bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative geholfen haben, die Verfassung zu brechen», wie er sagt. «Und weil Economiesuisse sich in den letzten drei Jahren immer stärker in nichtwirtschaftliche Themen eingemischt hat.»

Economiesuisse

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Bei FDP und CVP ist Kritik am Dachverband vorerst nur hinter vorgehaltener Hand zu hören. Der Bedeutungsverlust des Wirtschaftsdachverbands sei nach den vielen Präsidentenwechseln enorm, sagt ein FDP-Parlamentsmitglied. Auf der Strasse wisse niemand mehr, wer Economiesuisse sei, obwohl der Verband mit seinen Unternehmen für zwei Millionen Arbeitsplätze stehe.

Mögliche Nachfolger

«Mehr Selbstkritik»: CVP-Chef Pfister nach der USR-III-Niederlage. Bild: KEYSTONE

Wird immer mal wieder gerne als potenzieller Kandidat für Ämter ins Spiel gebracht: Unternehmer Peter Spuhler. Bild: KEYSTONE

CVP-Präsident Gerhard Pfister kontert die Kritik: «Die Fehler für die Vorlage hat nicht Economiesuisse zu verantworten. Sondern das Parlament. Mehr Selbstkritik wäre angebracht.»

Dennoch geistern bereits Namen möglicher Präsidenten-Nachfolger herum. Jener von Peter Spuhler, aber auch andere. «Economiesuisse hat das staatspolitische Gewissen verloren», sagt SVP-Nationalrat Matter, der nicht zur «Geheimgruppe» gehört. «Es wäre wünschenswert, dort Schweizer Unternehmer an der Spitze zu haben, bei denen dieses Gewissen noch vorhanden ist – wie etwa Alfred Schindler oder Michael Pieper.»

Bei Economiesuisse selbst verweist man auf die Abstimmungsanalyse, die eingeleitet wurde. «Wir arbeiten die Abstimmung gründlich auf», sagt Direktorin Rühl. «Bei der Aufarbeitung darf es keine Tabus geben», sagt sie. «Doch man muss nun zuerst einmal die Analyse abwarten. Es macht keinen Sinn, mit Konsequenzen zu beginnen, bevor man die Ergebnisse der Analyse kennt.»

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Brikne, 20.7.2017
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  • Makatitom 20.02.2017 11:47
    Highlight Die Vorlage, welcher ich zustimmen kann, beinhaltet:
    - Eine Kapitalgewinnsteuer, ausser für soziale institutionelle Anleger wie PK
    - Eine Erhöhung der Dividendenbesteuerung sowie eine höhere Besteuerung der Dividenden, welche ins Ausland fliessen (CS: Saudis, UBS: Katar/Singapur)
    - Die Forschungsausgaben dürfen höchstens zu 100% abgezogen werden, ausser für Unternehmen, welche Forschungsbeiträge des Bundes erhalten, die sollen höchstens 50% abziehen dürfen.
    - Finanztransaktzionssteuer für Transaktionen ins Ausland, bspw. an Patent, Lizenz oder Fakturafirmen
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  • Makatitom 20.02.2017 11:24
    Highlight Nein, Herr Giezendanner und Frau Gössi, es waren nicht NUR die Verbände. Es waren hauptsächlich rechtsnationale und bürgerliche Parlamentarier, welche die Vorlage zu Gunsten der reichtsen 2 Prozent überluden und es so dem Stimmer verunmöglichten, die Vorlage anzunehmen. Welcher Vorschlag war von Ihnen? Zinsbereinigte Gewinnsteuer oder oder die Abzüge des Forschungsaufwands zu 150%? Ja, es gehören Köpfe ausgewechselt, aber nicht NUR in den verbänden, sondern vor Allem im Parlament. Und hören Sie auf, gegen die "Elite" zu schiessen, Sie gehören schliesslich selber dazu
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  • amore 19.02.2017 19:15
    Highlight Also jetzt versteh ich die SVP nicht mehr. Sie lamentiert doch immer, das Volk habe das Sagen. Jetzt hat das Volk gesagt, was Sache ist. Also hiesse es nun von der SVP doch nur "verstanden, Danke Volk".
    Die SVP ist kein glaubwürdiger politischer Player.
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  • Trubalix 19.02.2017 12:19
    Highlight So gesehen sollte man noch einige der politiker auch auswechseln. Wer ein grosses unternehmen/firma hat, hat nichts in der politik verloren. Den wirtschaften die multis für ihr eigenes intresse, der büezer wird gemolchen . Super system unser hamsterrad. Mein motto das ich meinem sohn mal sage, weniger ist mehr
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  • Majoras Maske 19.02.2017 11:50
    Highlight Unglaubwürdiger geht's nimmer. Die Kamapgne vom Gewerbeverband war zu aggressiv, wodurch auch Linke mobilisiert wurden.
    Ansonsten kann dann ja Frau Martullo-Blocher die neue Leitung von Economiesuisse übernehmen. Zwar muss sie dann den Hauptsitz von ES nach Bangladesh versetzen, weil es dort attraktiver ist, Geld zu investieren. Ich kann mir schon vorstellen, dass ihre Plakate schön mit Herrn Bigler harmonieren würden.
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  • AlteSchachtel 19.02.2017 11:36
    Highlight Tja Herr Giezendanner, man könnte sich in Ihren und den angeschuldigten Reihen ja auch mal wirklich Gedanken machen, ob vielleicht auch mal die Interessen

    der normalen Lohnempfänger, Familien, Mieter, Alten und sozial Schwächeren

    berücksichtigt werden könnten.
    Statt den Teil der Wirtschaft zu belohnen, der schon Millionen von Bonis und Dividenden aus der Wirtschaft abgezogen hat.

    Wenn schon die Politik die Bodenhaftung verloren hat, kann man sich nur wünschen, dass wenigstens die Wähler aufwachen.
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  • genoni 19.02.2017 10:48
    Highlight Zwei Fragen:

    1. Kann man Giezendanners Kopf ebenfalls auswechseln? Also zumindest der Kopf sollte weg, der Körper ist m. E relativ egal.

    2. Was zur Hölle sind "Weichduscher"?
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    • klugundweise 19.02.2017 11:46
      Highlight zu 2. :
      das Gegenteil von Warmeiern !
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    • Majoras Maske 19.02.2017 12:11
      Highlight Echte Führungskräfte duschen nicht mit so "Weichspülern", sondern mit Säure.
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    • Trubalix 19.02.2017 12:21
      Highlight Die neue art von warmduscher sicher.
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  • x4253 19.02.2017 10:46
    Highlight (2/2)
    ... zeigen eines: Ein Verständnis von den Bedürfnissen der Mittelschicht gibt es nicht. "Keine Kapitalgewinnsteuer weil schlecht für Mittelstand", aha?
    Milliardengewinne scheffeln, Leute entlassen, Steuern "optimieren" (und dass noch toll finden), und dann "brüele" dass man noch tiefere Steuern will? Liebe Wirtschaftsverbände: Redet doch mal mit Leuten aus der Mittelschicht. So versteht ihr vielleicht warum so gestimmt wurde.
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  • Sophia 19.02.2017 10:39
    Highlight Was mich an der SVP schon gar nicht mehr wundert:
    Eine Abstimmung mit 0,3% Mehrheit ist ein endgültiges Votum, an dem nicht herumkritisiert werden darf. Verliert sie eine Abst. mit 20%, dann wird darüber lamentiert, als wäre es der Weltuntergang. Passt ihr eine Abstimmung nicht, verteufelt ihr Oberguruh sie vor dem muslimischen Erzfeind in der Türkei. Dann will sie im Kern ja überhaupt keinen Ausländer hier haben, ausländische Firmen aber schon, wie soll denn das gehen? Und die SVP-Firmen produzieren sofort im sonst verhassten europäischen Ausland, wenn ihr eine Schlappe an der Urne droht.
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  • x4253 19.02.2017 10:38
    Highlight Denkanstoss für Giezendanner; Vielleicht habt ihr bei der USR III einfach übertrieben?
    Abgesehen davon gehört es doch zum SVP Repetoire, die Basis gegen die Elite aufzuhetzen.

    Wie auch immer: Die Interviews welche die Vertreter der Wirtschaftsverbände nach der Abstimmung gegeben haben zeigen eines:
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  • Max Havelaar 19.02.2017 10:34
    Highlight Es wirkt sicher reinigend, wenn die unter sich mal aufräumen. Allerdings war die Vorlage einmal gar nicht so schlecht, bis sie von Parlament bis Wirtschaft ausgeschlachtet wurde und Sachen verändert wurden. Die USR3 war so nicht mehr annehmbar. Also hört auf euch die Schuld gegenseitig zuzuschieben und beginnt mit der Ausarbeitung einer gemässigten Vorlage!
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  • FrancoL 19.02.2017 10:31
    Highlight Mich trifft der Schlag. Da lese ich ein Generalbashing gegen die Verbände, den unsinnigen Versuch des/der Politiker vornehmlich der SVP die Schuld von der Politik weg zu schieben. Na bravo im Establishment angekommen!

    SO etwas BILLIGES. Der Entwurf der UStRIII ist in Bern entstanden und "kundiger" Leitung von FDP und SVP. Mea Dupla wäre zuerst angebracht.

    Wenn dann ein Bashing gegen die Verbände/Köpfe wieso nicht auch massiv gegen den Gewerbeverband/Biegler?
    Schützt man da seine Schäfchen?

    Was alle, Politiker und Verbände, nicht verstanden haben;
    Der Bürger will eine gerechtere Wirtschaft.
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    • Makatitom 20.02.2017 11:27
      Highlight Vielleicht sollten die Damen und Herren in Bern ihre Arbeit auch mal selber machen, und nicht PWC, KPMG und McKenzie die Gesetze schreiben lassen
      4 0 Melden
    • FrancoL 20.02.2017 13:51
      Highlight Ja das wäre hilfreich und wohl kaum schlechter als bei diesen indoktrinierten Firmen heraus kommen.
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  • koks 19.02.2017 10:23
    Highlight diese peinlichen svp-politiker. haben wohl schon vergessen, dass die svp die grosse verliererin des vergangenen sonntags war. also klappe halten und in demut üben.
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    • Huber50 19.02.2017 11:09
      Highlight @koks: Die Basis aller Partein inklusive SVP hat nicht verstanden, wieso man eine zinsbereinige Kapitalgewinnsteuer für Firmen einführen wollte und hat dieses ungerechtfertigte Steuergeschenk richtigerweise wuchtig abgelehnt..........
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    • koks 19.02.2017 12:26
      Highlight huber, ja. aber es ist wieder die svp-elite, die sich nun als besserwisserin aufspielt. die elite die tiefere steuern für globale konzerne auf kosten des mittelstandes gefordert hat. der giezendanner soll einfach mal seine klappe halten.
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  • R&B 19.02.2017 10:04
    Highlight Mich nimmt ja schon Wunder, warum Bigler nicht angegriffen wird. Er war der Schlimmste von allen USR3-Befürwortern, weil er offensichtlich gelogen und sogar offensichtliche Fake-News publiziert hat.
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    • FrancoL 19.02.2017 10:49
      Highlight Ja wieso wohl? Weil Bigler (als FDler!) wenn er kann der SVP am liebsten in den Hintern kriecht und weil die SVP als gute Establishment Partei, und das ist sie nun mal, Ihren Gewerbeverband schützt und damit auch Bigler.
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    • AlteSchachtel 19.02.2017 11:18
      Highlight Evtl. spielt da seine religiöse Gesinnung eine Rolle, evangelikal und SVP funktioniert sehr gut.
      Wer hat beispielsweise die Samsung-Hall gebaut? Und wer ist wichtigster Mieter?
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    • R&B 19.02.2017 11:35
      Highlight @FrancoL: verstehe, aber warum wird aber die economiesuisse angegriffen?

      @AlteSchachtel: interessant, das wusste ich nicht
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    • Gurgelhals 19.02.2017 11:50
      Highlight Ganz einfach: Bigler sitzt im Nationalrat, Vogt, Hess, Karrer und Rühl alle nicht. Und weil es den SVPlern und FDPlern im Parlament nun darum geht, die Schuld für den eigentlich selbst verbockten Mist den Verbänden in die Schuhe zu schieben, kann man natürlich nur die Verbandspräsidenten aufs Korn nehmen, die nicht gleichzeitig auch Parlamentarier sind.
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    • FrancoL 19.02.2017 12:00
      Highlight @R&B; Weil die Economiesuisse für die SVP zum Establishment gehört, zum Establishment zu dem auch die SVP Spitze gehört auch wenn sie mit viel Kraft versucht dies zu vertuschen.
      Ich bin kein Freund der Economiesuisse aber in der Verantwortung steht die Politik.

      Wenn dann schon die Economiesuisse angegriffen wird dann muss man sich zuerst noch den Gewerbeverband vorknöpfen, der hat die Wurzeln tiefer in der Gesellschaft als dies die Economiesuisse je haben wird.
      Bigler ist meines Erachtens unabhängig von der UStRIII für den Gewerbeverband nicht mehr tragbar.
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    • R&B 19.02.2017 12:35
      Highlight danke für die Antworten :)
      6 0 Melden
    • FrancoL 19.02.2017 12:41
      Highlight @Gugelhals; Halbe Wahrheit! Der Gewerbeverband geniesst Artenschutz und damit auch der unfähige Herr Bigler.
      20 2 Melden
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  • pamayer 19.02.2017 09:51
    Highlight Wenn die SVP der Economiesuisse weiss nicht was vorwerfen, und nicht merken, dass die Wirtschaftspolitik der Bürgerlichen auf dem Holzweg ist bzw abgelehnt wurde, dann wird's für den Zuschauer amüsant.
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  • Gelöschter Benutzer 19.02.2017 09:38
    Highlight Giezendanner fragt: «Wie sollen die Wirtschaftsverbände so Einfluss nehmen in Bern?» 

    Also doch! Immer wieder schimmert bei diversen SVP "Grössen" der Wirtschafts Lobbyist durch.

    Wer es bis jetzt nicht glauben wollte, sollte langsam in der Realität ankommen.

    Die SVP, deine Partei für das oberste 1% Bevölkerung in der Schweiz.

    Ist übrigens die Frau Martullo Blocher schon nach Asien abgewandert mit ihrer EMS nach dem URS III Nein? Hat sie doch vorab lauthals verkündet.
    59 5 Melden
    • Makatitom 20.02.2017 09:44
      Highlight Sie wollte ja zuerst nach Luxemburg, dann hat sie aber gemerkt, dass ihr fetter Hintern keinen Platz hat im Briefkasten ihrer "Fakturafirma"
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  • Chris van Berg 19.02.2017 09:34
    Highlight Evtl. verstehen unsere Politiker nicht, das wir bei regelmässigen Berichte von Milliarden Gewinnen unserer Grosskonzerne nicht ihre Steuern senken wollen, um kurz danach schon wieder das Gejammer über die leeren Staatskassen zu hören.
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  • re.do 19.02.2017 09:31
    Highlight Alles "Weichduscher" und "Warmeier"! Imfall!
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  • klugundweise 19.02.2017 08:58
    Highlight Herr Giezendanner als Protagonist der Unternehmer?
    SVP die Verliererin der Abstimmung als Retterin der Wirtschaft?
    Hier wird einfach von den eigenen Fehlern und der Unfähigkeit abgelenkt!
    Übrigens: Herr Karren war nie Unternehmer sondern immer "beamteter Manager" (Swisscom, Axpo).
    39 0 Melden
    • Huber50 19.02.2017 11:15
      Highlight wobei Karrer das sinkende Strom - Schiff schnell verlassen hat, nachdem der Überfluss an Elektrizität mit den ruinösen Preisen offensichtlich wurde..............
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  • N. Y. P. 19.02.2017 08:51
    Highlight Es gibt eine Gruppe von Unternehmern, die tief besorgt seien über die Bedeutungslosigkeit, in die sich die Wirtschaftsverbände hineinmanövriert hätten.

    Ich nehme die Exponenten dieser Verbände auch als austauschbare Kravatten wahr. Man hat immer das Gefühl, sie wollen alles für die Wirtschaft, nichts für uns. Und sie wirken wie geschniegelte, eloquente Generalsekretäre der FIFA. Nur Personen austauschen bringt nichts. Ihr müsst zurück auf Feld Nummer 1.
    43 0 Melden
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  • Döst 19.02.2017 08:44
    Highlight Die Economiesuisse und FDP hat mit der Nichtumsetzung der MEI mit dem Volk gebrochen. Um dieses Vertrauen wieder aufzubauen, brauchts wohl eine neue Führungsmannschaft und Taten statt Worte: Economiesuisse könnte die MEI wohl ganz ohne Gesetze umsetzen, wenn sie denn wollte. Wenn Ü45 keine Jobs mehr finden (weil man sich lieber in der EU bedient), ist die Economiesuisse 100% dafür verantwortlich. Dieses Verhalten ist volkswirtschaftlich sehr schädlich und ist langfristig eine Sackgasse.
    11 43 Melden
    • Philipp Burri 19.02.2017 11:08
      Highlight Die Economie$ui$$e setzt überhaupt nichts um?!? Hören sie auf Blödsinn zu erzählen, nur um aus der USR3 eine MEI Diskussion zu machen..
      34 0 Melden
    • Makatitom 20.02.2017 09:48
      Highlight Jetzt hört doch mal auf mit dieser MEI! Wurde die Alpenschutzinitiative umgesetzt? Nein, und die Verwässerer und Verhinderer sitzen in der SVP und FDP. Wurde die Zweitwohnungsinitiative umgesetzt? Nein, siehe oben. Haben wir Sommer- und Winterzeit?
      3 0 Melden
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  • Töfflifahrer 19.02.2017 08:37
    Highlight Ach Gott, da sind wier mal wieder beim Schwarze Peter rumreichen.
    Profillos, Ja. Unbekannt, bei mir Ja. Allein Schuldig? Nein. Ist es nicht demaskierend, wenn es die auf Linie getrimmte SVP nicht mehr schafft ihre eigene Wählerbasis zu überzeugen? Bei mir nicht vergessen ist die Aussage von Frau Martullo-Blocher, wenn die USR III abgelehnt wird, werde sie Arbeitsplätze ins Ausland verlegen. Das Schulmeisterische und die Drohungen kommen grundsätzlich nicht gut an, das zeugt ja meistens davon, dass die Argumente fehlen. Der Auftritt von Maurer in der Arena war dann für mich definitiv genug.
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  • Mandra 19.02.2017 08:35
    Highlight Und warum erwähnt er wohl Herr Bigler vom Gewerbeverband nicht? Mit einem Mann dieser Ausstrahlung wird man nie einen Krieg gewinnen. Oder richtet sich die Kritik von Herr Giezendanner nur gegen Nicht-SVPeler?
    42 1 Melden
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  • redeye70 19.02.2017 08:23
    Highlight Typisch Politiker! Ständig den schwarzen Peter anderen zuschieben wollen. Das bürgerlich dominierte Parlament als Legislative hat die USR III formuliert, da hat weder der Bundesrat noch irgend ein Verband Schuld daran, dass die Abstimmung hops ging. Vor allem die SVP ist da echt schizo. Ständig gegen die "Elite" poltern und dann verwundert sein wenn das Stimmvolk tatsächlich nicht mehr der Regierung folgt. Streut doch noch mehr Hass und Misstrauen, dann wird das Land unregierbar!
    43 0 Melden
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  • Zeit_Genosse 19.02.2017 08:07
    Highlight Auch wenn Giezi die Schuld herumschiebt, trifft er einen wunden Punkt. Profillosigkeit darf man diesen Spitzenpositionen attestieren, auch wenn sie nur Teil des Abstimmungsdebakel waren. Auch Gössi hilft der FDP nicht weiter und bei der SVP bellen sie alle durcheinander. Da wo die Luft dünn ist, wirken einige nicht überzeugend. Doch sind die anderen Namen aus der Hinterhand besser?
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  • metzma 19.02.2017 08:00
    Highlight Die SVP ist schizophren. Dessen Elite möchte eine neoliberale Wirtschaftspolitik, die Basis möchte keine Ausländer. Bei einem solchen Sachverhalt die Schuld den Verbänden in die Schuhe schieben zu wollen ist Selbsttäuschung. Ausserdem hat sich kein SVP Vertreter in der Kampagne für ein Ja intensiv eingesetzt (mir persönlich is da niemand aufgefallen). Wohl um der Basis nicht vor den Kopf zu stossen. Momol, das sind integre Politiker!
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    • FrancoL 19.02.2017 10:43
      Highlight Seit Jahren sage ich dass bei der SVP der Spagat zwischen der Spitze (knallhart neoliberal mit Köppel, Aeschi, Matter an der Spitze) und der Basis nicht aufgehen kann. Dieser Spagat, der der SVP Stimmen auf allen Ebenen bringt ist eine Riesen Mogelpackung, eine Mogelpackung die auf allen Ebenen ein Hindernis, eine Hemmklotz darstellt.

      Der Spagat, liebe SVP, ist ungeeignet um sauber und gerade zu stehen.
      25 0 Melden
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  • meliert 19.02.2017 07:41
    Highlight Die Dame Gühl und die Herren Karrer, Bigler, Hess und Vogt sind mir schon lange ein Dorn im Auge. Sie argumentieren drohend, schulmeisterisch und von oben herab, einfach abgehoben und elitär. Nur, kommt etwas besseres nach?
    77 5 Melden
    • Asmodeus 19.02.2017 08:42
      Highlight Giezendanner will Leute die noch stärker drohen.
      Sein ganzen Jargon klingt schon nach Kriegsgelaber
      36 3 Melden
    • FrancoL 19.02.2017 10:39
      Highlight Nein es kommt nichts besseres nach bis nicht diese Verbände einsehen dass sie mehr für den Bürger, dem Träger der Wirtschaft, machen müssen und nicht nur die Interessen der Wirtschaftsspitze. Um dies einzusehen müssten die alten und neuen Spitzen kapieren:

      Eine satte Mehrheit der Bürger von links bis rechts wünscht sich eine ETWAS gerechtere Wirtschaft und eine etwas gerechtere Verteilung des Wohlstandes.

      Ohne Einsicht keine Besserung nur noch eine grössere Entfremdung der beiden Lager und noch mehr Niederlagen für die Politik und Verbände.
      25 0 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 19.02.2017 07:20
    Highlight Bigler stört mich als Verbandsmitglied aber definitiv mehr... Und nebenbei: wenn die Segel im Wind flattern, hat giezi in der Methapherkiste daneben gegriffen...
    90 5 Melden
    • David Kunz 19.02.2017 07:25
      Highlight Nicht zu vergessen die «Freisinnigen Weichduscher» – wir zitieren ja nur...
      80 6 Melden
    • Hüendli 19.02.2017 08:36
      Highlight Genau, der unsägliche Bigler ist der Einzige, den ich nicht ernst nehmen kann. Notabene war er im Abstimmungskampf recht aktiv, wird als "FDP-Hartduscher" aber mit keinem Wort erwähnt.
      Und Alfred Schindler, der auch schon mit Wegzug seiner Firma gedroht hat, als staatspolitisches Gewissen? Ich weiss ja nicht...
      Sorry Jungs, aber diese Aktion ist einfach zu durchschaubar.
      41 1 Melden
    • Fly Boy Tschoko 19.02.2017 09:29
      Highlight Könnt ihr nicht mal so Schweizer Illustrierte mässig eine Homestory machen?
      Titel: So hart duscht Giezedanner.
      51 3 Melden
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  • Philipp Burri 19.02.2017 05:59
    Highlight Ach liebe bürgerliche Parlamentarier, Komissionsschläfer und sonstige Schnurris. Es ist nicht die Werbeagentur Schuld, wenn ihr euer fehlerhaftes Produkt nicht verkaufen könnt. Hört auf den schwarzen Peter den Verbänden oder gar dem Volk zuzuschieben. Den Mist habt alleine ihr verbrochen.
    157 4 Melden
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  • c_meier 19.02.2017 04:55
    Highlight Wie haben Matter, Aeschi und Giezendanner in der USR3-Schlussabstimmung gestimmt?
    Etwas eigenartig diese Argumentationen dieser Herren...
    86 5 Melden
    • FrancoL 19.02.2017 10:33
      Highlight Eigenartig?
      Unterirdisch würde ich sagen und wenn einigen nicht klar war ob die SVP im Establishment angekommen ist, nun sie sind angekommen und wie. Sie beherrschen das Getue der Schuldablehnung wie die besten Vertreter des Establishment und dazu kommt dann noch eine widerliche Scheinheiligkeit.
      Wie gesagt unterirdisch.
      23 0 Melden
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