Schweiz

screenshot: srf

«Arena»-Fight ums Fleisch: Veganerin fetzt Verbotsgegner – und alle lieben Bauer Capaul 

Massentierhaltung, Klimawandel, Einkaufstourismus: Die «Arena» zum «Fleisch auf dem Teller und den Tieren im Stall» geizte nicht mit umstrittenen Themen. Eine überzeugte Veganerin von den Jungen Grünen und der Direktor der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse dominierten die Diskussion. Die Herzen der Zuschauer eroberte Bauer Armin Capaul, der sich für Kühe mit Hörnern einsetzt.

20.05.17, 03:59 20.05.17, 18:15

«Wenn ich eine Mastsau wäre auf einem Schweizer Bauernhof, hätte ich dann Schwein gehabt oder wäre ich eine arme Sau?», fragte Moderator Jonas Projer zu Beginn der Sendung. Allein mit der Beantwortung dieser Frage liesse sich die komplette Sendezeit einer «Arena» füllen.

Doch Projer und sein Team liessen es nicht dabei bleiben. Sie hatten sich (zu) viel vorgenommen. Massentierhaltung, Nahrungsmittelimporte, vegane Menus in Kantinen, Kühe mit oder ohne Hörner: Alles wurde diskutiert, worüber der rote Faden verloren ging. Angesichts der zahlreichen Volksinitiativen, über die im Bereich Tierhaltung und Ernährung in nächster Zeit abgestimmt wird, riet Projer seinem Publikum: «Versuchen sie gar nicht erst, den Überblick zu behalten.»

Um Gras ging es auch in der letzten «Arena» — aber nicht das, welches Kühe essen

Von Schweinen und Schweinsteiger

Am meisten Energie brachte die junge Grüne Meret Schneider aus Zürich in die Debatte. Sie ist Geschäftsführerin des Vereins Sentience Politics, der sich für eine Ernährung ohne tierische Produkte und gegen Massentierhaltung einsetzt. Als ihr gemässigter Sekundant fungierte Hans-Ulrich Huber vom Schweizer Tierschutz.

Meret Schneider setzte ein erstes rhetorisches Ausrufezeichen, als sie darlegte, dass Schweine kognitiv Hunden ebenbürtig sind und sogar Fussball spielen können — der Weg zum Wortspiel mit Bastian Schweinsteiger war da nur noch ein kurzer.

Video: streamable

Nach diesem Dribbling fokussierte sich die Diskussion schon bald auf eine der zentralen Fragen dieses Abends: Wie ist es in der Schweiz um das Tierwohl bestellt? CVP-Nationalrat und Bauernpräsident Markus Ritter betonte, wie viel strenger die Richtlinien zur Tierhaltung hierzulande im Vergleich zum Ausland seien. Ausserdem dienten diese nur als Minimalstandards. Auf Bauernbetrieben, die nach dem Bio- oder IP-Label wirtschafteten, seien die Tiere sowieso rundum glücklich.

Der erzliberale Marktkritiker

Unterstützung erhielt Bauernpräsident Ritter von seinem Nebenmann Peter Grünenfelder. Der Direktor des liberalen, wirtschaftsnahen Thinktanks Avenir Suisse war als Gegner jeglicher Art von Subventionen allerdings kein natürlicher Verbündeter des Bauernstandes.

Er plädierte den ganzen Abend konsequent dafür, die unternehmerische Freiheit der Bauern zu stärken, anstatt ihnen mit Regulierungen das Leben schwer zu machen. Doch selbst Wirtschaftsmann Grünenfelder mutierte zum leisen Marktkritiker, als es um die Macht der Grossverteiler Migros und Coop im Lebensmittelmarkt ging. 

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Als Nächstes lenkte Projer die Debatte auf diejenigen am oberen Ende der Nahrungskette — die Konsumenten. Was ihre wahre Absicht ist, definierten alle Diskussionsteilnehmer aufgrund ihres Weltbilds und Eigeninteresses. Meinrad Pfister, Präsident des Schweinezüchterverbands, wies Meret Schneider von den Grünen darauf hin, dass mehr Fleisch aus Bio- und IP-Landwirtschaft produziert wird, als es Abnehmer dafür gibt: «Die Konsumenten stehen in der Pflicht».

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Meret Schneider hingegen sah in den Konsumenten eine Kraft für positive Veränderungen beim Tierwohl — wenn sie denn transparent informiert würden. Auf der Informationsseite gebe es ein Problem. Denn viele machten sich Illusionen, was die Tierhaltung in der Schweiz angehe.

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Mit sichtlichem Unmut reagierte Avenir-Suisse-Direktor Grünenfelder, als Schneider den Begriff des «mündigen Konsumenten» in den Mund nahm. Mit Stirnrunzeln und Augenrollen gab er zu verstehen, dass es für einen Liberalen nicht mehr Regulierung braucht, damit ein Konsument mündig ist: «Den besten Konsumentenschutz macht der Konsument selber». 

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Grünenfelders Unmut zwischen «Subventionsweltmeistern» aus dem Bauernstand und regulierungsfreudigen Tierschützern machte sich immer wieder körperlich bemerkbar. Etwa, indem er seinen Kontrahenten leicht den Rücken zuwandte, wenn diese seiner liberalen Gesinnung widerstrebende Vorschläge machten. Damit entsprach er zumindest von Gestik und Mimik her stärker dem Klischee eines lustfeindlichen, sittenstrengen Veganers, als es Meret Schneider tat. Argumentativ gelang ihm aber ein stringenter Auftritt.

Das Bratwurst-Geständnis von Bauernpräsident Ritter

Bauernpräsident Markus Ritter und Hans-Ulrich Huber vom Schweizer Tierschutz hingegen blieben im Vergleich blass. Ihr Verdienst war, dass die «Arena» unüblich gesittet verlief. Sie waren immer wieder auf Ausgleich bedacht und versuchten Brücken zur Gegenseite zu bauen.

Bei Markus Ritter ging das so weit, dass Jonas Projer nach einem langen Monolog Ritters über die sogenannte «Hornkuh-Initiative» nachhaken musste, ob er nun dafür oder dagegen sei. Seine gewundene Antwort: Das Anliegen sei ihm sympathisch, ein Verfassungsartikel aber der falsche Ort dafür. Punkten konnte Ritter mit seinem ehrlichen Eingeständnis, dass seine tägliche Fleischeslust nach einer Bratwurst noch nicht befriedigt sei.

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Die Hornkuh-Initiative war das Stichwort für den Auftritt des eigentlichen Stars des Abends: Armin Capaul, der Kopf hinter der «Hornkuh-Initiative». Er sammelte praktisch im Alleingang 154'000 Unterschriften. Sein Anliegen: Bauern, welche Kühe mit Hörnern halten, sollen mehr Direktzahlungen erhalten. Der gebürtige Bündner, der heute im Berner Jura 17 Hektaren bewirtschaftet, zog unvermittelt einen halben Kuhschädel aus seiner Tasche – ein starker Live-TV-Moment. Die Schöpfung habe der Kuh Hörner gegeben: «Sie gehören zur Würde des Tiers.»

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Endgültig ins Herz schlossen die Zuschauer das 65-jährige Original, als ihm Projer nach einem kurzen Einspieler das Mikrofon hinhielt. Armin Capaul gefiel das computeranimierte Filmchen nämlich aus einem einfachen Grund: «Die Kühe hatten Hörner.»

Video: streamable

Fleisch? Aber ja doch: So isst unser Foodredaktor Oliver Baroni

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  • Skip Bo 20.05.2017 20:25
    Highlight Hornfranken, Hintergrund
    Für Tiere in Laufställen welche nach dem Tierwohlprogramm "BTS" (besonders tierfreundliche Stallhaltung, Liegeplätze müssen eingestreut sein und ein dauernd zugänglicher Laufhof muss vorhanden sein) gehalten werden, zahlt der Bund 90 Fr. pro "GVE" (Grossvieheinheit= 1 Kuh, 3 Jungtiere 12 Mte. alt usw.).
    Diese Beiträge fanden Bauern mit Anbindehaltung ungerecht, weil es ihren Tieren ja im Anbindestall auch wohl sei. Es wurde eine Interessengemeinschaft Anbindestall gegründet. Aus diesen Kreisen stammt die Idee Hornkühe zu belohnen.
    Es geht um Geld, nicht um Würde.
    16 10 Melden
    600
  • Marcel Mohn 20.05.2017 19:56
    Highlight Eines muss jedem klar sein:
    Bei einem Fleischkonsum von 51.35 kg/Kopf in der Schweiz kann bei der Produktion nicht auf die Bedürfnisse der Tiere Rücksicht genommen werden. Bio-Fleisch ist keine Lösung, da niemals so viel Fleisch biologisch für alle hergestellt werden kann und man sollte doch zumindest versuchen gemäss dem kategorischen Imperativ zu leben. Ausserdem wird auch der Treibhauseffekt zur Hälfte durch die Viehzucht verursacht.
    27 11 Melden
    • Lami23 20.05.2017 22:49
      Highlight True story. Ohne weniger wirds nicht gehen wenn man das Ziel Tierwohl und Umweltwohl hat.
      11 5 Melden
    600
  • whatthepuck 20.05.2017 13:43
    Highlight Mit etwas besseren Fleischpreisen bzw. generell weniger Produktionsdruck könnte man das Hornkuh-Problem wohl von der anderen Seite her lösen. Hörner verursachen Kosten, da gehörnte Tiere mehr Platz benötigen. Mit Subventionen setzt man wieder Pflästerli drauf und versucht etwas zu fördern, obwohl der Markt eigentlich an einer anderen Stelle versagt.
    23 3 Melden
    600
  • @enexpressbitte 20.05.2017 12:42
    Highlight Habe die Arena heute Vormittag während dem Ausdauertraining geschaut... eigentlich eine nette Diskussion, auf Augenhöhe, anständig.

    Nur etwas hat mich gestört... das Thema mit dem Essen in den Kantinen. Grünenfelder hat zurecht von Zwang gesprochen - während Schneider was von "Auswahl" sprach. Es ist aber ein Zwang für die Kantinen wenn sie Vegi-Menüs anbieten MÜSSEN.

    48 58 Melden
    • Datsyuk * 20.05.2017 13:34
      Highlight Es geht um die Leute, die in der Kantine essen wollen. Du musst ja kein vegetarisches Menü essen...
      61 27 Melden
    • phreko 20.05.2017 14:56
      Highlight Natütlich wird der Liberale bei einer Einschränkung der Wirtschaftsfreiheit von Zwang sprechen. Jedoch ist artgerechte Tierhaltung in dem Kontext auch "Zwang".
      Wie sieht es nochmals mit dem "zurecht" aus, enexpressbitte?
      9 9 Melden
    • Ruffy 20.05.2017 17:08
      Highlight Datsyuk, du musst auch nicht in der kantine essen.
      11 14 Melden
    • @enexpressbitte 20.05.2017 17:42
      Highlight Wie sähe es aus wenn jede Kantine auch Halal und koschere Essen anbieten müsste? Damit wirklich alle eine Auswahl haben? ...halal bzw. koscheres Fleisch sollte ganz streng genommen von geschächteten Tieren kommen...

      Ach ja - vergesst die Allergiker nicht - glutenfrei, laktosefrei, etc. etc.

      Merken Sie etwas? Man kann es nicht jedem Grüppchen recht machen. Nicht in ALLEN Lebensmitteln ist Fleisch. Im Menü auf Fleisch verzichten, fertig.

      Oder eben - dann bitte allen eine echte Auswahl bieten.
      23 13 Melden
    • Silbermuschel 20.05.2017 18:16
      Highlight veganes essen würde eigentlich allen zu gute kommen - den laktoseintoleranten, den juden, muslimen, veganern, vegetarier und auch die fleischesser bringt es nicht um. also müsste man theoretisch nur ein menü für alle anbieten und zwar ein veganes.
      29 32 Melden
    • Ecoliat 20.05.2017 19:22
      Highlight @Datsyuk: Beim Zwang-Argument geht es eben nicht um die Leute, die in der Kantine essen wollen. Sondern eben um die Kantinen.
      Du machst exakt denselben Fehler, den enexpressbitte an Meret Schneider kritisiert hat.
      Du gehst nicht auf das Argument ein, sondern wechselst einfach die Perspektive zu derjenigen Seite, die profitiert (Konsumenten).
      @enexpressbitte: Voll deiner Meinung, hat mich auch genervt...
      5 8 Melden
    • @enexpressbitte 20.05.2017 20:15
      Highlight Aber den Karnivoren nicht. Umgekehrt bringt Fleisch Veganer auch nicht um. :)

      Dafür würde es der Pharmaindustrie auch zugutekommen.

      Warum versuchen Veganer wie Silbermuschel andere zu bekehren? Das nervt am meisten an euch Hippies.
      18 23 Melden
    • @enexpressbitte 20.05.2017 21:24
      Highlight @ Ecoliat: Schneider war gestern sowieso nicht souverän. Als es um die Fairtrade Initiative ging, meinte Grünenfelder, dass die Konsumenten aus Fleisch aus dem Ausland verzichten könnten - dazu brauche es kein Gesetz.

      Was sagt Schneider dazu?
      Zitat: "Wer liest das alles schon. Niemand liest das."

      ...da wäre es mir als Gast zu dumm geworden. Mit Kindern diskutiert man ja auch nicht wirklich.

      9 7 Melden
    • Silbermuschel 21.05.2017 10:08
      Highlight wer sagt dass ich veganer bin?
      3 4 Melden
    600
  • Makatitom 20.05.2017 12:02
    Highlight Die Hornkuhinitiative ist eine gute Sache, leider kann ich die nicht unterstützen, da sie falsch aufgegleist ist. Es sollten nicht die Bauern, die ihren Kühen die Hörner nicht absägen, einen Stutz mehr pro Jahr und Tier bekommen, sondern die Bauern, die die Hörner absägen, zwei Stutz weniger pro Jahr und Tier. Schliesslich muss der Bund sparen.
    91 16 Melden
    • Skip Bo 20.05.2017 12:42
      Highlight Hörner werden nicht einfach "abgesägt", diese Aussage dient vor allem um negative Emotionen zu schüren.
      Kälbern dürfen gemäss geltendem Recht vom 10. bis 20. Tag unter Schmerzausschaltung die Hornknospen ( ca. 5mm dicke Hautschicht) mittels Hitze zerstört werden.
      Die CH ist das einzige Land, dass die Schmerzausschaltung vorschreibt.
      Nach dem 20. Tag darf nur noch ein Tierarzt eine Enthornung vornehemen.
      Bei adulten Tieren mit Hörnern muss gesägt werden. Diese Enthornungen kommen höchst selten vor und werden nicht einfach aus "Freude am Enthornen" gemacht.
      36 11 Melden
    • Makatitom 20.05.2017 14:06
      Highlight Aha. Mir ist so ziemlich egal wie das geschieht, und ich habe in den letzten Jahren genug gelesen, dass sich einzelne Bauern nicht an die Gesetze halten. Wichtig ist mir, dass nicht derjenige, der die Tiere nicht entstellt, belohnt wird, sondern derjenige, der die Tiere entstellt, bestraft wird.
      30 5 Melden
    • blaubar 20.05.2017 14:21
      Highlight Zu einer Kuh gehören Hörner. Punkt und amen.
      28 6 Melden
    • zettie94 20.05.2017 18:33
      Highlight Zudem hat das Thema in der Verfassung nichts zu suchen, da müsste ein Gesetz her.
      9 0 Melden
    • Skip Bo 20.05.2017 19:49
      Highlight Ok, Tom wirst du gegen alle Importe kämpfen, welche aus "enhornter" Produktion stammen? Es reicht nicht aus gegen schweizer Bauern zu wettern.
      Ich rede das Enthornen nicht schön. Es ist ein Eingriff der die Tiere belastet.
      Die allermeisten meiner Tiere haben Hörner (je nach dem ob die Vorbesitzer enthornt haben). Als ich noch Milchkühe im Laufstall hatte war ich von der Massnahme aber überzeugt, heute, mit den jungen Tieren (jünger als 2 Jahre) braucht es das nicht mehr.

      3 0 Melden
    600
  • LeChef 20.05.2017 11:48
    Highlight Ich fand das eine äusserst interessante und sogar relativ konstruktive Arena. Mag daran liegen, dass keine SVP Vertreter eingeladen waren... Ich konnte für einmal allen hin und wieder zustimmen. Frau Schneider ist eine der wenigen jungen Linken mit Potential; erfrischend und geistesgegenwärtig, angenehm im Stil. Da könnten sich Leute wie Fabian Molina oder Tamara Funiciello eine Scheibe abschneiden.
    61 32 Melden
    • Maria B. 20.05.2017 12:18
      Highlight Ging mir ganz ähnlich wie dir : die ARENA war thematisch interessant, die Diskussionen wurden mehrheitlich freundlich-konstruktiv geführt, selbst der Humor und das Lachen kam bei diesem ernsthaften Disput nicht zu kurz. Also für einmal ein eher angenehmes Ambiente mit beiderseits akzeptablen Argumenten.

      Die beiden Tierschützer schienen keine absoluten Extremisten und ich teile deine Meinung über die gut argumentierende und stets präsente Meret Schneider.

      Sehr amüsiert hat mich der gleichsam ulkige, wie aber auch durchaus ernstzunehmende Auftritt des Bauern Capaul :-)!



      49 4 Melden
    • demokrit 20.05.2017 17:59
      Highlight Geistesgegenwärtig mag sein, aber, wie ich finde, auch äusserst unanständig. Sie fiel ständig anderen Personen ins Wort und trat arrogant bis schnippisch auf. Wo hat diese Dame bloss Ihre Kinderstube zugebracht?
      7 20 Melden
    600
  • Ollowain 20.05.2017 10:31
    Highlight Sehr spannend, unbedingt ansehen!
    22 2 Melden
    600
  • highfish100 20.05.2017 10:31
    Highlight Vor 200 Jahren hatte z.Bsp. in den USA jeder Sklaven der Geld hatte. Vielleicht wird man in weiteren 200 Jahren auch zurück schauen und sich fragen wie man Lebewesen töten und essen konnte, die so verwandt sind zu uns.
    54 96 Melden
    • esmereldat 20.05.2017 11:00
      Highlight Vielleicht auch nicht. Dass der Mensch Fleisch isst, ist nicht so ein neues Phänomen.

      Und irgendwie ist ein Huhn doch nicht so sehr mit mir verwandt wie ein anderer Mensch.
      69 15 Melden
    • dr. flöckli 20.05.2017 11:37
      Highlight Danke highfisch 100, denke genau dasselbe!
      24 46 Melden
    • Joe924 20.05.2017 12:08
      Highlight Krass wieviele das blitzen, es ist noch ein weiter Weg. Nur weil Tiere nicht unsere Sprache sprechen sind sie als Lebewesen nicht weniger wert.
      29 44 Melden
    • Ollowain 20.05.2017 12:08
      Highlight Das geht sogar schneller als man denkt. Ich bin sicher, dass schon in 20-30 Jahren die meisten Menschen in westlichen Kulturen vegan leben oder Fleisch aus dem Labor essen. Die Ökologie wird uns dazu zwingen, die Ethik hält schnell Einzug in den Städten und die medizinische Forschung wird vom Fleischkonsum abraten.
      30 45 Melden
    • SanchoPanza 20.05.2017 12:08
      Highlight sorry, aber wer ernsthaft Sklavenhaltung mit Fleischkonsum vergleicht gehört für mich in die Spinner-Ecke. Zusammen mit Chemtrailfans und Impfgegnern.

      Es gibt sehr gute Gründe kein oder weniger Fleisch zu essen, aber solche 'Argumente' ziehen die ganze Diskussion ins Lächerliche!
      95 32 Melden
    • Ollowain 20.05.2017 12:20
      Highlight SanchoPanza
      ... Dann hast du wenig bis gar keine Ahnung vom Thema, sorry! ;)
      21 80 Melden
    • Skip Bo 20.05.2017 12:28
      Highlight Lebewesen essen Lebewesen. Das ist keine Erfindung von Menschen. Schön, dass es heute der begüterten Westgesellschaft dank globalem Warenaustausch möglich ist, gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten.
      Wer sich nur von Maniok oder Reis ernähren muss und kein Fleisch zur Verfügung hat, wird wenig Verständnis dafür aufbringen, dass seine Lebensweise ein Zukunftsmodell sein soll...
      46 8 Melden
    • Datsyuk * 20.05.2017 13:37
      Highlight Unser Umgang mit Tieren ist beschämend. Wir sprechen den Tieren ihren Selbstwert ab. Nur so lässt sich der Umgang ja rechtfertigen.
      22 14 Melden
    • Datsyuk * 20.05.2017 13:39
      Highlight * Selbstzweck, nicht Selbstwert.
      6 10 Melden
    • highfish100 20.05.2017 15:15
      Highlight Es ist richtig dass Menschen immer Fleisch gegessen haben. Es ist aber auch so, dass bis vor 50 Jahren Frauen nie wählen durften. Die Geschichte geht weiter und es wird Änderungen geben die heute schwer vorstellbar sind. Und wenn das einzige Argument ist, dass immer schon Fleisch gegessen wurde, so ist es ziemlich schwach.
      18 22 Melden
    • Joe924 20.05.2017 15:21
      Highlight Fressen und gefressen werden @ Skip Bo, genau da unterscheidet sich der Mensch vom Tier, wir können bewusst entscheiden. Gerade in unserer weit enwickelten Gesellschaft. Es geht längst nicht mehr ums nackte Überleben, sondern um Genuss auf Kosten des Leids Anderer, obwohl eine Umstellung nur Kopfsache ist. Ich meine das nicht als Vorwurf, hab selber 22 Jahre lang Fleisch gegessen.
      17 8 Melden
    • Silbermuschel 20.05.2017 18:20
      Highlight es geht nicht einfach nur um die frage fleisch essen ja oder nein sondern vor allem um die haltung der tiere die sehr fragwürdig ist. man hat schon immer fleisch gegessen ist dennoch ein sehr schwaches argument für den fleischkonsum.
      15 7 Melden
    • Tilman Fliegel 20.05.2017 19:18
      Highlight Ich verstehe nach wie vor nicht, wieso man kein Fleisch essen sollte. Im Grunde gehört es zur artgerechten Ernährung des Homo Sapiens.
      10 13 Melden
    • Ecoliat 20.05.2017 19:31
      Highlight @highfisch: «Und wenn das einzige Argument ist, dass immer schon Fleisch gegessen wurde, so ist es ziemlich schwach.»
      What?
      1. Das ist nicht das einzige Argument.
      2. Ein Argument wird nicht schwächer, wenn es das einzige ist...
      Diese Ideen manchmal...
      8 9 Melden
    • esmereldat 20.05.2017 20:44
      Highlight Meine Aussage war nicht als Argument fürs Fleisch essen gemeint sondern lediglich eine Begründung, warum ich denke, dass auch in 200 Jahren Fleisch gegessen wird. Das ist nicht ganz das selbe.
      5 4 Melden
    • Normi 23.05.2017 15:04
      Highlight oder es endet so:

      ! ! Vorsicht Spoiler ! !



      soylent green ist menschenfleisch
      1 0 Melden
    600
  • Skip Bo 20.05.2017 10:25
    Highlight Ich erlaube mir hier für das Label "Weide Beef " etwas zu werben.
    Die Tiere haben während der Vegetationsperiode dauernd Zugang zur Weide. Im Winter steht ein permanent zugänglicher Laufhof zur Verfügung. WB wird nach IP und nach Bio Richtlinen produziert.
    Die Migros Aare hat IP WB wegen mangelnder Nachfrage aus dem Sortiment gekippt...
    42 5 Melden
    • Randy Orton 20.05.2017 13:24
      Highlight Weil es eine scheinheilige Zwischenlösung ist. Wer Fleisch konsumiert den kümmert das Wohl des Tieres zu wenig, als dass er für einigermassen korrekte Lebensbedingungen der Tiere deutlich mehr Geld zahlen würde. Und wem die Ethik wichtig ist, wer sich für das Tierwohl interessiert, verzichtet einfach gleich ganz auf Fleisch.
      19 32 Melden
    • Chili 20.05.2017 14:40
      Highlight Sehe es wie Randy Orton, auch die so schön klingende Label verhindern nicht das wir zu unserem nutzen Tiere töten. Eigentlich finde ich es gar schlimmer, glückliches Weide Vieh zu töten als unglückliches gitterrost-, anbinde- oder dunkelstall Getier zu erlösen!
      Essen würde ich so oder so keines!
      8 9 Melden
    • DonDude 20.05.2017 15:59
      Highlight Es geht ja nicht rein nur um das Tierwohl, sondern auch um die Qualität unserer Nahrungsmittel.
      Es macht einen enormen unterschied, ob unsere Kühe auf der Weide ihr natürliches Futter und den benötigten Freilauf bekommen, oder ob sie in einem Stall industrialisiertes Nullwertfutter bekommen und mit Chemie vollgestopft werden.
      Da bezahl ich gerne etwas mehr für Weidefleisch vom Bauer des Vertrauens.
      14 2 Melden
    • Randy Orton 20.05.2017 17:57
      Highlight DonDude, so kann man aber den heutigen Fleischverzehr niemals decken. Wenn jeder so konsumieren würde wie du würde Fleisch das zehnfache kosten und man könnte vlt an einem Tag die Woche ein bisschen Fleisch essen.
      5 4 Melden
    • Tilman Fliegel 20.05.2017 19:19
      Highlight "Zwischenlösung" tönt fast als hieltest du fleischlose Ernährung für eine Lösung.
      3 0 Melden
    • Skip Bo 20.05.2017 20:01
      Highlight Diese Label ermöglichen es den Konsumenten zu wählen. Ich bin aber auch sicher das einige ihr schlechtes Gewissen beruhigen, wenn sie sowas kaufen.
      Ich habe seit 40 Jahren Tierhaltung gesehen. Jede Haltungsart war in ihrer Zeit normal. Ich hätte damals nie geglaubt, dass ich mal in ein extensives, uneffizientes aber sehr tierfreundliches Label produziere. Ich habe heute kein schlechtes Gewissen mehr, damals schon.
      4 0 Melden
    • DonDude 20.05.2017 21:05
      Highlight @ RandyOrton
      Dies ist Schwachsinn. In der Schweiz könnten wir dies noch allemal decken ohne Massentierhaltung. Leider wollen unsere Politiker lieber das ganze wertvolle Land mit Beton verbauen und die Schweiz überbevölkern. Heute ist leider alles nur noch profitgesteuert.
      4 3 Melden
    • Randy Orton 20.05.2017 21:47
      Highlight DonDude, bei Rindern zB ist die Schlachtausbeute ca. 1/3 des Gewichts (bei Jungtieren weniger), sprich zwischen 100-200kg Fleisch ohne Knochen pro Rind. Der Durchschnittsschweizer isst um die 55kg Fleisch pro Jahr. Um den Bedarf mit Rindern zu decken, müssten wir also zwischen 2-4 Millionen Rinder haben, die alle auf einem Bauernhof mit genügend Auslaf leben könnten. Momentaner Bestand an Rindern: ca. 1,5 Millionen, Schweine etwa gleich viel. Dazu ca. 10 Mio Hühner. Wo nimmst du den zusätzlichen Platz her?
      1 5 Melden
    • DonDude 21.05.2017 07:09
      Highlight Es hätte genügend Platz!
      Aber irgendwie scheinst Du Fan von Massentierhaltung in Ställen zu sein.
      2 0 Melden
    600
  • ManuL 20.05.2017 10:13
    Highlight Ich verweise gerne auf einen früheren Artikel von Watson bezüglich Stimmensammlung im "Alleingang": «Hornkuh-Initiative» steht: Rechte Esoteriker und Verschwörungstheoretiker machten es möglich

    http://wat.is/moG53BAAzUBtBQTC
    34 4 Melden
    600
  • Chrigi-B 20.05.2017 09:45
    Highlight Sobald ich Avenir Suisse höre: Durchzug. Diese HSG'ler mit ihren drecks neoliberalen Ansichten. Zieht denen endlich den Stecker! Das ist der verlängerte Arm der Multis 🤢. Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren. Wartet nur, bis wir die AKW's abschalten...
    88 44 Melden
    • Yes. 20.05.2017 12:35
      Highlight Ich denke das hat die Mehrheit der Bevölkerung mittlerweile auch begriffen.
      12 4 Melden
    • Chrigi-B 20.05.2017 13:57
      Highlight Schön wärs! Jeder der weniger als 100'000.- / Jahr verdient und SVP / FDP wählt hat diese nicht kapiert. Somit hat die Mehrheit 0 gelernt.
      6 8 Melden
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  • Follo 20.05.2017 09:39
    Highlight Am 18. Mai hat das 20Min einen Artikel zur Tierhaltung in der Schweiz publiziert. Also wenn das die "strengsten Tierschutzgesetze" sind, dann kommen mir die Tränen...
    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/15720250
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    • Skip Bo 20.05.2017 10:23
      Highlight Ich habe es auch gelesen. Der Artikel war unvollständig und der Autor hat den Minimalstandard als üblichen Produktiondstandard dargestellt. Die Beschuldigten haben keine Möglichkeit bekommen dazu Stellung zu nehmen. Ritters Aussage wurde aus dem Kontext gerissen.
      Dem Autor ging es nicht um eine objektive Berichterstattung über den aktuellen Stand der realen Tierhaltung in der Schweiz.
      Meine Kommentare wurden nicht aufgeschaltet, dafür wohl alle welche die Bauern angeklagt haben
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    • DonDude 20.05.2017 16:02
      Highlight Wundert niemanden. Von 20min, Blick und dergleichdn ist auch nichts anderes zu erwarten. Diese Zeitschriften dienen nur um die Meinung der Bevölkerung zu beeinflussen.
      Unabhängiger Journalismus ist etwas anderes.
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    • Lami23 20.05.2017 22:53
      Highlight Sorry aber 20 Minuten als Quelle? Dieses Schundblatt?
      2 2 Melden
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  • Kommemtar 20.05.2017 09:29
    Highlight Meiner Meinung mach ist es so:

    Sobald Tiere zu Lebenmittel werden und so ein Teil der Industrie sind, geht es in erster Linie ums Geld!

    Gäbe es nicht zig Regulierungen und Vorschriften, würde es den Tieren wesentlich schlechter Gehen! Das Tier wird zum Objekt welches getausch, verkauft, Gewinn erzielt wird.

    Ich kenne auch keinen Biobauer welcher aus Tierliebe umgestiegen wäre... Er erhofft sich davon in erster Linie mehr Geld.
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    • Moti_03 20.05.2017 11:11
      Highlight Ich würde eher sagen ; somit versuchen die Bauer besser zu überleben. Schaut euch mal die Preise an, für bio Produkte bekommt er gar nicht so viel mehr bezahlt von den Verteilern. Ein Bauer verdient leider nicht viel. Es gab vor eine Woche eine gute dok Sendung zu diesem Thema.
      21 2 Melden
    • Rendel 20.05.2017 16:31
      Highlight Kommt auf den Bauer an. Grösse wird belohnt. Die Kleinen darben und gehen ein.
      4 1 Melden
    • Skip Bo 20.05.2017 20:43
      Highlight Es gibt sie schon, die überzeugten Biobauern.
      Mir wäre das auch fast passiert. Aber die Restlaufzeit meines Betriebes rechtfertigt keine ökologischen Experimente auf Kosten der Ökonomie (zweijährige Übergangszeit mit Nichtbiopreisen).
      Ich bin dafür, nicht aus Liebe sondern aus Respekt zum Tier, auf eine möglichst tierfreundliche Haltung umgestiegen. Ökonomisch kein Riesenerfolg aber vertretbar, solange die Konsumenten mitmachen.
      3 0 Melden
    • Lami23 20.05.2017 22:54
      Highlight Lustig, ich kenne sogar mehr als zehn, die es aus Überzeugung gemacht haben. Aber die anderen gibts natürlich auch, wie in jedem Wirtschaftsbereich.
      1 0 Melden
    600
  • Joe924 20.05.2017 09:22
    Highlight Beim Argument "ich kann es mir nicht leisten" sollte man ehrlicherweise das Wort "kann" mit "will" ersetzen. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt, fast jeder könnte es sich leisten nur nachhaltige Produkte einzukaufen, man müsste halt an anderem Luxus (Der wiederum die Umwelt belastet) einsparen, aber das will man nicht. Unsere Kinder können es dann ausbaden, irgendwann müssen wir Umdenken, je früher desto besser für uns. Jeder einzelnen ist gefragt, ja genau auch DU! .. und ich. Packen wirs an!
    68 30 Melden
    • FrancoL 20.05.2017 10:06
      Highlight Ich glaube da verkennst Du die Situation auch in einem der reichsten Länder. FAST JEDER ist ein doch etwas gar hoch gegriffen!
      29 14 Melden
    • road¦runner 20.05.2017 10:39
      Highlight Auf dem hohen Ross kann man so etwas schnell sagen, aber muss ich nun wirklich die Zahlen ausfindig machen derer, welche unter der Armutsgrenze leben? Solche gibt es, kenne ich, und die wollen auch nicht auf Fleisch verzichten.
      Die Verteuerung des Fleischs führt dazu, dass sich eben jene das Fleisch u.U. nicht mehr leisten können. Somit ginge möglicherweise der Fleischkonsum zurück.
      13 8 Melden
    • Joe924 20.05.2017 10:39
      Highlight Das kann ich nicht beweisen, ist nur eine Vermutung die ich von mir auf die Gesellschaft schliesse. Ich arbeite 60% und lebe bewusst am "Existenzminimum", schaffe es aber fast nur Nachhaltig einzukaufen. Es ist nicht einfach aber es geht. Verbesserungspotential gibt es immer, mehr auf das Auto verzichten zB. hab ich mir dieses Jahr vorgenommen, 500 km hab ich mit dem Velo schon geschafft, immerhin ;-)
      14 6 Melden
    • E7#9 20.05.2017 10:51
      Highlight @Franco: Ich esse nicht wenig und sehr gerne Fleisch. Aber ich habe nie Budget, oder Prix Garantie Fleisch eingekauft. Auch Qualité & Prix hat mich meist angewiedert, schon während meiner Studienzeit, wo ich weit unter dem Existenzminimum lebte. Es gab dann halt ab mitte Monat Spaghetti mit Tomatensauce etc. Ich glaube, trotz eines kleinen Budgets ist es möglich, nur nachhaltige Produkte einzukaufen. Wenn einem bewusst ist, wie günstiges Fleisch hergestellt wird, dann weicht man doch automatisch auf andere Produkte aus. Trotz des kleinen Budgets.
      24 1 Melden
    • Joe924 20.05.2017 11:40
      Highlight @ roadrunner, wäre das so schlimm? Vor paar Jahrzehnten gab es einmal die Woche Fleisch. Klar soll niemand gezwungen werden darauf zu verzichten, aber: Wir reden von einem Luxusgut, wenn ich wenig verdiene muss ich mich einschränken, wieso dann nicht auch beim Fleischkonsum?
      20 1 Melden
    • FrancoL 20.05.2017 12:11
      Highlight Ich staune ab solchen absoluten Aussagen. Wir sprechen hier von einem Segment, dem Essen. Es gibt aber auch andre Segemente die es zu berücksichtigen gilt. Auch das am Existenzminimum leben ist jedem frei gestellt. Fragt sich nur wer bezahlt eigentlich die Steuern für das Gemeinwesen, Schulen, Spitäler, Sicherheit und Vieles mehr?
      Oder wird man wenn man am Existenzminimum lebt nicht krank? Braucht man keine Sicherheit? Besucht man keine Schulen?
      Das alles gilt es zu berücksichtigen, auch wenn mir klar ist dass viel Geld verschleudert wird, aber zum Nulltarif kann man heute nicht leben.
      11 6 Melden
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  • Chocoholic 20.05.2017 09:20
    Highlight Solange es Leute gibt wie die HH Grünenfelder und Ritter, die stolz verkünden, ihr Fleischkonsum liege über dem durchschnittlichen Jahreskonsum von 51 kg/pro Person, solange wird sich wohl nichts zum Guten wenden. Der Fleischkonsum als Symbol von Wohlstand und Manneskraft! Wie dünn doch das Mänteli der Zivilisation ist!
    69 56 Melden
    • FrancoL 20.05.2017 10:11
      Highlight Na wie würdest Du es denn beurteilen, wenn man ständig die vegetarische oder vegane Keule schwingt, um sich als vorbildlicher BürgerIn zu gebärden?
      Ich denke es braucht weit mehr als Fleischkonsum oder den Verzicht auf tierische Produkte um ein nachhaltiges Leben zu stützen.
      37 8 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 10:49
      Highlight @francol. Ich bin keine Vegetarierin und spüre keine Keule mir um die Ohren sausen. Wer bewusst und weniger Fleisch konsumiert, muss sich auch nicht immer gleich angegriffen fühlen, wenn die tierquälerische Massentierhaltung diskutiert wird.
      22 7 Melden
    • TheMan 20.05.2017 11:53
      Highlight 51Kg Fleisch pro Jah, sind 51000 Gr. Das sind auf 365Tage, 139Gr. Wenmsie darübee sind. Na und. Diese 13r, ist eine Bratwurst mehr nicht. Das erreiche ich Sogar. Ja ich liebe Fleisch. Ja ich schau ob es von der Schweiz ist.
      5 18 Melden
    • FrancoL 20.05.2017 12:13
      Highlight Das Problem ist doch das es häufig nicht um weniger und bewusster geht sondern um den Nulltarif beim Fleisch. Dies begegnet mir häufig in den Diskussionen.
      3 4 Melden
    • Ecoliat 20.05.2017 19:49
      Highlight Wie haben sie denn genau damit angegeben?
      Ich habe weder in der Wortwahl noch in der Mimik etwas Angeberisches festgestellt...
      1 1 Melden
    600
  • Fabio Kunger 20.05.2017 09:12
    Highlight Ist den Vegetariern eigentlich bewusst, dass sie inkonsequent sind und eigentlich Veganer sein müssten. Jeder der Milchprodukte konsumiert treibt die Geburtenrate der Kälber in die Höhe. Was machen Vegetarier dann mit diesen Kälber?
    55 36 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 09:41
      Highlight Ja, auch der Konsum von Milchprodukten führt zu Tierleid. Aber so banal es halt klingt: auch hier gilt einfach weniger konsumieren, dafür etwas mehr zahlen, bewusst einkaufen, ev. auf Geissen- und Schafkäse ausweichen. Aber auch hier gilt: nicht zuviel, denn sonst haben wir bei Geissen und Schafen auch bald Massentierhaltung!
      21 10 Melden
    • Martiis 20.05.2017 09:49
      Highlight Die Geiz-ist-Geil Fleischesser kümmern sich jedenfalls auch nicht um das Problem der männlichen Kälber von Milchkühen. Diese leben oft nur wenige Tage, weil es zu teuer wäre sie auzuziehen, denn die
      Rasse der Milchkühe setzt zu wenig schnell Fleisch an. http://spiegel.de/wirtschaft/service/a-1029612.html
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    • Joe924 20.05.2017 11:46
      Highlight Du hast absolut Recht, ich war 7 Jahre Vegetarier und wusste schlicht nicht wie die Kühe für die Milchproduktion leiden. Als ich es erfahren habe war klar, Käse und Milch muss ich ersetzen, gibt ja diverse leckere Alternativen die mein Magen erst noch besser verdaut, win-win.
      17 7 Melden
    • danek 20.05.2017 18:09
      Highlight Ebenfalls eine wichtige Info: wer Eier verzehrt (selbst handelsübliche Bio-Eier), ist mitverantwortlich dafür, dass männliche Küken industriell vergast oder geschreddert werden. Die können nämlich keine Eier legen und sind aus diesem Grund wertlos.

      Hier weiterführende Infos:
      https://www.google.ch/search?q=küken+schredder
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    • Lami23 20.05.2017 22:57
      Highlight Oh je, ist dieses Argmuent nicht ausgelutscht? Natürlich ist es wahr, aber kein Fleisch aber weiterhin Milchprodukte ist immer noch besser als Fleisch und Milchprodukte.
      0 3 Melden
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  • Skip Bo 20.05.2017 08:32
    Highlight Die Horninitiative mag sympathisch scheinen, aber konsequent ist sie nicht. Die Frage ob nur Kühe in Freilaufställen einen Beitrag erhalten sollen, wischt der Initiator weg. In Anbindeställen, wo Hörner in der Tierhaltung keine Probleme verursachen wäre die Hornsubvention nicht nötig, man könnte dort ein Enthornungsverbot erlassen. Laufställe mit behornten Tieren müssen viel grosszügigere Platzverhältnisse anbieten, welche die Kosten pro Tierplatz erheblich erhöhen.
    Es wäre fatal, wenn die Initiative dazu führte, dass wieder mehr Tiere angebunden würden.
    60 6 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 08:58
      Highlight Versteh ich Sie richtig? Sofern man die Kühe im Stall anbindet, braucht man ihnen auch die Hörner nicht abzusägen? Weil sie angebunden mit den Hörnern dann keinen Schaden anrichten können? Für mich müsst es konsequenterweise heissen: Verbot von Anbindeställen und Verbot von Hornabsägen!
      58 14 Melden
    • atomschlaf 20.05.2017 09:24
      Highlight @Chocoholic: Hast Du noch anderes drauf, als Verbote zu fordern?
      20 31 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 09:46
      Highlight @atomschlaf. Es ist wirklich traurig. Wenn die Menschen nicht von sich aus ethisch denken und handeln, muss man halt mit Verboten kommen. Es wäre mir anders auch lieber! Fahren Sie Auto, oder arbeiten Sie bei der Justizbehörde?? Wenn ja, sind Sie sich ja Verbote gewohnt!
      20 11 Melden
    • Jaing 20.05.2017 09:54
      Highlight Capaul hat selbst einen Anbindestall, deshalb geht er nicht darauf ein.
      20 0 Melden
    • Tilman Fliegel 20.05.2017 19:26
      Highlight Was ist Ethik eigentlich für eine Religion?
      3 0 Melden
    600
  • DieRoseInDerHose 20.05.2017 08:25
    Highlight Ist nur mir dieser Herr Projer extrem unsympathisch? Bitte einmal auswechseln, danke! 🙏🏽
    35 92 Melden
    • jSG 20.05.2017 08:52
      Highlight Ich war gestern im Studio und kann nur sagen, er ist sehr sympathisch.
      34 12 Melden
    • Thinkdeeper 20.05.2017 09:30
      Highlight Welches ist Dein Anteil?
      Was macht es mit Dir und weshalb?
      5 9 Melden
    • raphidet 20.05.2017 09:50
      Highlight Ich finde eigentlich, seit Projer die Arena leitet, ist sie endlich wieder sehenswert.
      15 9 Melden
    • Lichtblau 20.05.2017 14:48
      Highlight Projer ist ein smarter Typ und scheint mit Herzblut bei der Sache. So einer darf sich sogar mal daneben benehmen (s. Ganser-Arena). Seit Projer das Format moderiert, steht es bei uns wieder auf der Agenda - meistens zum Sonntagsfrühstück.
      5 4 Melden
    600
  • energywolf 20.05.2017 08:24
    Highlight Würden wir die Zukunft der Schweiz in die Hände der Avenir Suisse legen, hätten wir innert kürzester Zeit einen kannibalistischen Neoliberalismus a la US-Amerikaner. Bei jeder Möglichkeit schreien sie danach, Vorschriften, Regeln usw. abzuschaffen, wie z.B. in dieser Sendung wieder die Landwirtschaftssubventionen, aber ich habe bis jetzt noch nie eine echte konstruktive Alternative oder Lösung, die für die Menschen und nicht für das Kapital ist, ihrerseits gehört.
    74 27 Melden
    • Moti_03 20.05.2017 08:51
      Highlight Nennen Sie mir bitte ein Land welches stark reguliert ist und eine gute Wirtschaft hat? Man muss das ganze sehen.
      31 9 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 09:04
      Highlight Würde Herr Grünenfelder aber arbeitslos, würde er sofort aufs RAV gehen, Arbeitslosengeld verlangen und vom RAV-Leiter eine Vorzugsbehandlung. Ich spreche aus Erfahrungen mit andern Leuten dieses Kalibers.
      28 20 Melden
    • E. Edward Grey 20.05.2017 09:25
      Highlight Die Avenir Suisse verkürzt Argumente und täuscht die Gemeinschaft dadurch bewusst. So ein Lobby-Verein agiert vorsätzlich gegen staatliche Prinzipien und gehört eigentlich verboten.

      Sie sagen jeder soll frei sein anzubieten und jeder sei frei zu entscheiden und so gewinnt das Beste.

      Das geht bei Hand-in-Hand Deals.

      Realität ist aber dass weder Produzenten noch Konsumenten jemals wirklich frei sind. Es wird dann immer "Players" geben welche Zwänge für den individuellen Vorteil nutzen statt in einem gemeinschaftlichen Markt zu spielen. Daher gibt es Gesetze, sie sind notwendig und richtig.
      25 7 Melden
    • atomschlaf 20.05.2017 09:33
      Highlight @energywolf: Viele Leute begreifen nicht, dass die massiv zunehmende Regulierungsdichte ein wesentlicher Treiber für die zunehmende Konzentration auf immer grössere Betriebe und Unternehmungen ist, welche durch die stärkere Kapitalkonzentration wiederum die materielle Ungleichheit vergrössert.

      Eine Regulierung, die für ein Grossunternehmen ein vernachlässigbarer Kostenfaktor ist, kann für einen Kleinunternehmer das Aus bedeuten.
      26 9 Melden
    • energywolf 20.05.2017 09:48
      Highlight @Moti_03 ich bin auch generell gegen eine Überregulierung, was leider politisch bei Grün / Rot tendenziell der Fall ist. So wird kein Problem gelöst. Die Alternative kann aber unmöglich die USA sein. Der dortige Umgang mit Lebensmittel, Tiermast mit Hormonen, Chlorhünchen, Gentechveränderte Nahrungsmittel usw., dass alles aufgrund von sehr wenigen Regulierungen, kann für mich nicht die Zukunft sein. Wir lieben doch alle die südeuropäischen Länder mit ihrer Lebenseinstellung und dem guten Essen. Wollen wir all das für einen matschigen Hamburger mit chlorbehandeltem Fleisch eintauschen?
      13 5 Melden
    • E. Edward Grey 20.05.2017 09:51
      Highlight @atomschlaf: es ist aber auch eine Chance und Vorteil, da kleine Unternehmen wesentlich flexibler und innovativer agieren können als ein Grosstanker von Unternehmen.
      8 5 Melden
    • Thinkdeeper 20.05.2017 09:53
      Highlight Bei 10 Menschen auf dem Globus braucht es keine Regeln. Der volle Neoliberlismus hätte Platz. Es würde ein kleines Risiko bestehen, dass die Lebensgrundlage aller zerstört wird. "Winner take it All" auf Kosten der Natur und Ressourcen wäre kein Problem.
      Bei der Realität von > 8 Milliarden braucht es Regeln, soziale Gerechtigkeit, gemeinsame Werte und ein garantiertes Grundeinkommen ohne die Freiheiten des Bürgers einzuschränken. Neoliberalismus ist in vielem die Quelle des Übels dessen Kehrseite DASH (ISIS) NAZISMUS etc. entwickelt. Schluss mit Leistungsträgersyndrom. Zeit für einen New Deal
      18 6 Melden
    • atomschlaf 20.05.2017 10:56
      Highlight @Thinkdeeper: Ich sage nicht, dass es keine Regulierung braucht.
      Wie so oft, ist es eine Frage des Masses.

      Übrigens: Wie Du "soziale Gerechtigkeit, gemeinsame Werte und ein garantiertes Grundeinkommen ohne die Freiheiten des Bürgers einzuschränken" unter einen Hut bringen willst, würde mich noch interessieren...
      8 2 Melden
    • blaubar 20.05.2017 14:43
      Highlight Gibt es den Raubtierkapitalismus oder nicht?
      1 3 Melden
    600
  • MaxHeiri 20.05.2017 07:51
    Highlight Bei allem Respekt für Capaul und dem Tierwohl, wieso müssen wir über darüber abstimmen ob die Hörner den Kühen nicht mehr abgeschnitten werden. Gibt es nicht dringendere Anliegen...
    28 62 Melden
    • jjjj 20.05.2017 08:46
      Highlight Nein. Wenn 145'000 Menschen das Gefühl haben wir sollten darüber abstimmen, ist das unsere gesetzliche Pflicht.

      Du darfst gerne Unterschriften sammeln für gefühlt dringendere Anliegen.
      84 8 Melden
    • Dagobart 20.05.2017 09:32
      Highlight Ich verstehe ihren Standpunkt durchaus, es gibt sicherlich wichtigeres.

      Aber genau so läuft die direkte Demokratie in der Schweiz. Jeder kann ein, ihm für wichtig empfundenes Thema aufgreifen und mit einer Initiative vor das Volk bringen.

      Jeder , auch Sie.
      32 1 Melden
    • N. Y. P. 20.05.2017 10:05
      Highlight Für die Kühe ist es ein wichtiges Anliegen. Kuh Elsa hat das nämlich dem Bauern Capaul gesteckt und der hat dann Unterschriften gesammelt..
      13 1 Melden
    • road¦runner 20.05.2017 10:42
      Highlight @MaxHeiri
      Ihrer Aussage nach haben Sir also nicht zugehört, als er erklärte was das absägen der Hörner bewirken kann?
      6 1 Melden
    • blaubar 20.05.2017 14:44
      Highlight Für die Kühe ist das relativ dringend!
      5 1 Melden
    600
  • N. Y. P. 20.05.2017 07:25
    Highlight Peter Grünenfelder plädierte den ganzen Abend konsequent dafür, die unternehmerische Freiheit der Bauern zu stärken, anstatt ihnen mit Regulierungen das Leben schwer zu machen.

    In der Bankenwelt wäre Grünenfelder Investmentbanker an der Wall Street. Keinerlei Vorschriften mehr. Entfesselt von jeglichen Kontrollen werden Profite aus dem System abgesaugt.

    Ginge es nach Grünenfelder, hätten wir in einigen Jahren nur noch ein Dutzend Zuchtfarmen für Chlorhühner und mit Antibiotika vollgestopften Kühen.

    Herr Grünenfelder googeln Sie mal "Vertragslandwirtschaft".
    68 15 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 09:08
      Highlight Herr Grünenfelder und sein neoliberaler Thinktank! Tja, wer den Staat nicht verteufelt denkt nicht. CAPITO!
      12 7 Melden
    • atomschlaf 20.05.2017 09:35
      Highlight @N.Y.P.: Es ist nicht zuletzt die zunehmende Regulierungsdichte, welche die zunehmende Konzentration in der Landwirtschaft fördert.
      7 5 Melden
    • N. Y. P. 20.05.2017 09:52
      Highlight @atomschlaf
      Das ist eigentlich das Dilemma. Ich bin im Prinzip für Regulierung, WENN das Ziel nachhaltige und ökologische Landwirtschaft ist. Gleichzeitig sollten dann aber die Erzeugnisse trotzdem noch günstig sein. Ein (kleiner) Teufelskreis.
      Beim neoliberalen Ansatz läuft es leider im Endeffekt auf Zuchtfarmen hinaus.

      @Chocoholic:
      Tja, wer den Staat nicht verteufelt denkt nicht. CAPITO! Nein, nicht capito.
      Heisst das im Umkehrschluss: Wer den Staat verteufelt, denkt.
      Vermutlich bin ich der einzige, der diesen Satz nicht versteht😲..

      7 3 Melden
    • peeti 20.05.2017 10:36
      Highlight @atömi: hast du irgendwelche Quellen für deine Aussagen? Oder leitest du einfach aus abnehmenden Bauernhofbetrieben und zunehmender Regulierung einen kausalen Zusammenhang her?
      7 2 Melden
    600
  • Moti_03 20.05.2017 06:51
    Highlight Könnt ihr nicht mal einen neutralen Bericht schreiben? Die veganerin war stark mit Beispielen nur bringt das alles nichts wenn es zu teuer ist und der Konsument es nicht kauft. Der beste fand ich am Anfang, der junge lebensmitteltechnologe / Student, der hat alles auf den Punkt gebracht und den Kern der Diskussion getroffen. Jeder soll das konsumieren was er möchte und niemand muss einem anderen vorschreiben was. 50% sind label, aber nur 30% wird verkauft, das heisst, die Konsumenten kaufen es nicht und somit ist ja klar, es kann sich nicht jeder leisten.
    59 25 Melden
    • E. Edward Grey 20.05.2017 09:29
      Highlight Können Sie ihren Schluss belegen? Dass Bio-Label nicht gekauft werden kann auch daran liegen dass ein Konsument lieber gleichbleibende Qualität oder bessere Haltbarkeit schätzt, zum Beispiel.
      7 10 Melden
    • Thinkdeeper 20.05.2017 10:12
      Highlight Grundsätzlich ist keine Aussage falsch. Nur die Denke.
      Darf man alles zu Lasten anderen, von nicht erneuerbaren Ressourcen, Natur, Umwelt usw. unnachhaltig und billig produzieren nur damit es sich angeblich "arme Konsumenten" leisten (diese Ihr Geld für anderen Schwachsinn ausgeben) können?
      Wer übernimmt kollektive Verantwortung? Neoliberale mit dem Grundansatz "Gewinne Privat, Verluste und Risiken dem Staat"? Antibiotikaverseuchte bestrahlte Lebensmittel, unwürdige Haltung und Einkommen sind ein Skandal, welcher der Konsument zu verantworten hat und IMMER direkt oder indirekt bezahlt.
      11 4 Melden
    • road¦runner 20.05.2017 10:46
      Highlight Selbe Thematik wie bei der Energiestrategie. Alle behaupten grün zu sein und wollen nur ernruerbare Energie. Weshalb verkauft sich der Atomstrom dann überhauot noch, bzw. in diesem Fall Billigfleisch?
      Wenn alle das tun würden was sie behaupten bräuchte es keinen Staat der uns sagt was wir tun sollen.
      10 2 Melden
    • atomschlaf 20.05.2017 13:29
      Highlight @road¦runner: Schlechter Vergleich.
      Beim Fleisch schmeckt man Qualitätsunterschiede massiv. Da lohnt es sich, für gute Qualität mehr zu zahlen.
      Strom ist dagegen immer gleich, egal aus welcher Quelle und physikalisch betrachtet hast Du ohnehin weder Einfluss noch Kontrolle, woher er wirklich kommt.
      6 0 Melden
    • atomschlaf 20.05.2017 13:33
      Highlight @Grey: Zumindest bei unseren Grossverteilern ist das Hauptproblem, dass "Bio" zwar horrende Preise, aber längst noch keine gute Fleischqualität garantiert.
      Ich bin unterdessen soweit, dass ich bei Coop und Migros nur noch im Notfall, d.h. so gut wie nie, Frischfleisch kaufe.
      Zu viele schlechte Erfahrungen.
      2 2 Melden
    • Lami23 20.05.2017 23:00
      Highlight Also wenn ich mit den Leuten reden, die kein Label kaufen liegt das nur in den wenigsten Fällen am Budget. Eher eine Frage der Prioritätensetzung.
      1 0 Melden
    600
  • p4trick 20.05.2017 04:12
    Highlight Wäre der Mensch kein Fleischesser hätten Miliarden von Tieren gar kein Leben. Viele dieser Tiere werden nur gezüchtet, für die Fleisch Produktion oder für andere tierische Prdukte wie Eier, Käse etc. Gönnen all diese Veganer diesen Tiere das Leben nicht?
    Und, wenn ich Fleisch esse, dann nur darum, dass das Tier nicht sinnlos sterben musste. Die richtigen Tier Gegner sind Veganer und Vegetarier, sie mögen den Tieren das Leben nicht gönnen. So schauts doch aus!!
    32 106 Melden
    • jjjj 20.05.2017 08:47
      Highlight Leben um zu sterben... momoll. Scho toll.

      43 12 Melden
    • Moti_03 20.05.2017 08:48
      Highlight Das habe ich mir auch gedacht... all diese Tiere würde es nicht geben. Was mich an der grünen veganerin nervte, sie tut so wie jede Produktion Tiere quält, dies entspricht überhaupt nicht der Wahrheit. So kann ich sie leider nicht 100% ernst nehmen.
      41 40 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 09:13
      Highlight Ja, da haben Sie recht. Das Problem ist halt, dass wir sehr viel Fleisch essen und es möglichst billig sein sollte! Daraus folgt die tierqüalerische Massentierhaltung. Auch wenn wir das nicht gerne zugeben. Weniger Fleisch essen, dafür mehr dafür bezahlen, das wär die Lösung.
      33 7 Melden
    • Kaviar 20.05.2017 09:24
      Highlight Verdammt gute Argumentstionsschiene, die sich um die Frage dreht, ob kein Leben besser sei, als ein schlechtes Leben. Für Veganer eine fiese Frage.
      Sagt der Veganer, kein Leben sei besser als ein schechtes, dann widerspricht er sich selbst in seinem Hauptanliegen das Leben schützen zu wollen. Dann müsste der Veganer nämlich entgegen seinem Hauptanliegen tierisches Leben verhindern oder vernichten, damit es besser wird.
      Sagt er aber, ein schlechtes Leben sei besser als keines, dann kann er nichts dagegen haben, dass Tiere zum Schlachten gezüchtet werden
      Klar, dass frustrierte Veganer blitzen.

      17 28 Melden
    • E. Edward Grey 20.05.2017 09:33
      Highlight Seid fruchtbar und mehret euch und reget euch auf Erden, daß euer viel drauf werden.

      Moses. :)
      5 3 Melden
    • Chocoholic 20.05.2017 10:00
      Highlight @kaviar. Gut zu Ende gedacht! Wenn alle Veganer werden, gibt es keine Kühe, Schweine, Geissen, Hühner und Schafe mehr! Wer Fleisch isst, kann daher nicht gegen das Leben sein, nur weil das Tier irgendwann getötet wird um gegessen zu werden! Herr Capaul hat es gestern gesagt: dem Tier darf die Würde nicht genommen werden, es hat Anspruch auf ein schönes Leben vor dem Tod. Das ist nicht mehr, als wir für uns selbst in Anspruch nehmen!
      11 6 Melden
    • BaaDummmTschhh 20.05.2017 12:09
      Highlight Das ist keine verdammt gute Argumentationsschiene, sondern eine verdammt alte. Bestehendes Leben und noch nicht entstandes Leben sind zwei paar Schuhe. Oder darf keiner, der für den Schutz des Menschenlebens ist, sich gleichzeitig für Verhütung aussprechen?
      24 4 Melden
    • Datsyuk * 20.05.2017 13:57
      Highlight Wenn niemand Tiere essen würde, würden sie halt eines natürlichen Todes sterben. Es braucht nicht Tierhaltung dazu.
      7 4 Melden
    • Kaviar 20.05.2017 14:01
      Highlight @BaaDummmTschhh: alt und gut schliessen sich nicht gegenseitig aus. Im dem Fall ist's alt und gut.
      Worin soll denn der Unterschied liegen zwischen "töten" und "Leben verhindern", wo doch durch das Töten genau das Leben verhindert wird?
      Worin liegt der Unterschied zwischen bestehendem und unbestehendem Leben? Ob Du morgen noch existierst ist ungewiss, was Dein Leben genauso zu einem bloss potentiellen Leben degradiert, wie das des Ungeborenen.
      Warum also sollte das Ungeborene weniger Recht auf Leben haben als das Geborene?


      2 8 Melden
    • blaubar 20.05.2017 14:46
      Highlight @Chocoholic: Ich finde, die Sklaven früher hatten doch auch ein schönes Leben, oder etwa nicht?
      9 0 Melden
    • Lami23 20.05.2017 23:02
      Highlight Ach komm, auch ein uraltes Argument. Ich bin zwar selbst kein Veganer sondern Mensch mit reduzieren Tierkonsum, trotzdem langweilen mich die immer gleichen Argumente, die immer nur darauf abzielen, warum 7/Woche Fleisch eben doch suer vetretbar ist.
      8 0 Melden
    • Herpes Gigant 21.05.2017 09:43
      Highlight
      2 0 Melden
    • Kaviar 21.05.2017 11:51
      Highlight @Lami: Du langweilist Dich nicht, sondern Du bist faul, denkfaul.
      Andernfalls hättest Du Gegenargumente geliefert.
      Dass ein Argument uralt ist, macht es nicht ungültig. Auch nicht dass ein Argument immer wieder genannt wird.
      Anderseits ist es schon ganz bequem und wohltuend, wenn man eine Überzeugung wie eine Religion annimmt, ganz ohne sie zu rechtfertigen, um sein Ego mit der Gewissheit streicheln lassen zu können, ein besserer Mensch zu sein.
      Das war wohl der Grund, weshalb Karl Marx feststellte: "Religion ist Opium für das Volk".
      1 3 Melden
    • Lami23 21.05.2017 12:29
      Highlight Wie gesagt bin ich kein Veganer. Warum sollen Kühe nicht weiter existieren, wenn sie nicht gegessen werden? Die meisten Tiere existieren ohne das wir sie essen. Natürlich gäbe es dann viel weniger Kühe, aber wäre das schlimm?
      Im übrigen plädiere ich wie gesagt für einen gemässigten Fleischkonsum, das würde sowieso beinhalten, dass es weiterhin Nutziere gibt.
      4 1 Melden
    • Kaviar 21.05.2017 13:27
      Highlight Wenn wir die Kühe nicht ässen, dann würden sie trotzdem geschlachtet, weil man sie nicht verhungern lassen wollte. Es würden keine Kühe mehr gezüchtet und dann stürben sie aus. Keine Kuh dürfte mehr leben.
      Der Bauer müsste nämlich seine Weiden umnutzen, um nicht selber zu verhungern. Deswegen hätte er kein Futter für die Kühe.
      Und was ist "gemässigter Fleischkonsum"? Ich finde 2 Kg (= 1600 bis 1800 KCal) Fleisch und Fisch pro Person und Tag sind knapp ausreichend. Soviel essen Urvölker im Amazonas. Die CH isst nur 0.16 Kg pro Person und Tag.
      1 1 Melden
    • Datsyuk * 21.05.2017 13:57
      Highlight Kaviar, deine Argumentation ist hanebüchen. Als ob dir das Tierwohl etwas bedeuten würde...
      2 1 Melden
    • Lami23 21.05.2017 14:13
      Highlight Findest du? Finde ich nicht. Es gibt keinen Grund, diese Menge Fleisch zu essen.
      Dieses Szenario (wenn überhaupt) ergibt sich ja nur bei keinem Fleischkonsum. Und dafür bin ich ja nicht.
      Bei gemässigtem Fleischkonsum werden weniger Kühe gezüchtet, anderes bezüglich Landwirtschaft drängt in den Vordergrund. Aber dass hier alles schriftlich zu erläutern sprengt etwas den Kommentarrahmen :-)
      1 0 Melden
    • p4trick 21.05.2017 14:16
      Highlight Eine hitzige Diskussion die ich mit meinem sarkadtischen Kommentar angezettelt habe :-)
      Fleisch soll mehr bewusst konsumiert werden und Qualität des Fleisches und Tierhaltung sollten die obersten Gebote sein. Bio Fleisch von glücklichen Tieren mit viel Weidefläche dafür zahle ich gerne mehr. Weniger Fleisch dafür bessere Qualität, nachhaltige Fleisch produktion und andere Tierprodukte Eier, Käse, Milch
      1 0 Melden
    • Herpes Gigant 21.05.2017 14:50
      Highlight "Ich finde 2 Kg (= 1600 bis 1800 KCal) Fleisch und Fisch pro Person und Tag sind knapp ausreichend."

      Nice troll.
      2 0 Melden
    • Kaviar 21.05.2017 14:55
      Highlight @Datsyuk: Das Wohl des Tieres bedeutet mir viel, weil das Fleisch von gut gehaltenen Tieren besser schmeckt.
      Doch selbverständlich ist mir das Wohl des Tieres weitaus weniger wichtig als mein eigenes Wohl. Der Mensch ist karnivor, wie Bären, Wölfe, Füchse, Marder, etc. es sind. Wenn Tiere artgerecht gehalten werden müssen, dann muss auch der Mensch artgerecht gehalten werden. Das heisst, jeder Mensch muss sich von Fleisch, Fisch, Eiern und Meeresfrüchten ernähren können. Andernfalls kommt es Tierquälerei gleich, wie wenn man Katzen mit Erbsen füttern würde.
      1 4 Melden
    • Datsyuk * 21.05.2017 15:39
      Highlight Lächerliche Argumente, sorry. Artgerecht ist es für Tiere nur dann, wenn sie frei sind.
      5 0 Melden
    • Kaviar 21.05.2017 18:15
      Highlight @Datsyuk: Dann ist kein Mensch artgerecht gehalten, weil kein Mensch frei leben, wandern, jagen, sammeln und sich vermehren darf.
      Warum also sich um das Wohl der Tiere kümmern, wo doch wir Menschen unter den Missständen unserer eigenen Stallhaltung und Zuchtbedingungen selber leiden?
      Soll man besser auf die Zucht von Menschen verzichten und sie aussterben lassen, damit sie kein artungerechtes Leben führen müssen? Womit wir wieder beim Dilemma sind, ob kein Leben besser sei, als ein schlechtes.
      P.S. Argumente als lächerlich zu bezeichnen, entkräftet sie nicht. Was sind Deine Gegenargumente,?
      1 3 Melden
    • Datsyuk * 21.05.2017 19:04
      Highlight Tiere könnten einfach leben. Du musst sie nicht töten. Wir Menschen sind frei. Wir sind nicht eingesperrt. Tiere hingegen schon.

      ...

      Meinst du das alles ernst?
      4 0 Melden
    • Lami23 21.05.2017 19:57
      Highlight Das frage ich mich langsam auch...
      4 0 Melden
    • Kaviar 22.05.2017 07:32
      Highlight @Datsyuk: Klar sind wir eingesperrt. Keiner darf einfach im Wald seine Zelte aufschlagen und menschengerecht leben als Jäger und Sammler. Wir sind eingesperrt in Städten und werden zu nicht artgerechtet Arbeit gezwungen.
      Und ja: Ich muss Tiere töten, um artgerecht leben zu können. Schau Dir Dein Gebiss an! Du hast das Gebiss eines Fleischfressers. Der Mensch ist auf Nährstoffe angewiesen, die nur in Fleisch vorkommen, sein Stoffwechsel ist optimiert auf Fleisch.
      Es gilt als Tierquälerei, ein Tier nicht artgerecht zu füttern. Dasselbe gilt für Menschen. Also: Fleisch und Fisch für alle!
      3 3 Melden
    • Datsyuk * 22.05.2017 08:09
      Highlight Man muss aber kein Tier töten, um überleben zu können. Jedenfalls hier nicht.
      Warum jagst du Tiere nicht ohne Hilfsmittel?
      4 0 Melden
    • Kaviar 22.05.2017 12:04
      Highlight @Datsyuk: Nein, das macht der Metzger für mich.
      Eine Katze überlebt auch, wenn man sie vegetarisch ernährt, eine Weile wenigstens. Aber sie wird krank. Wie der Mensch auch. Diabetes und Herzkreisklauferkrankungen sind die Folge von viel zu viel Kohlehydraten in der Ernährung des Menschen. Er ist eben eigentlich kein Körnerfresser, wie Vögel und Nager.
      Getreideprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sind keine natürlichen Nahrungsmittel für Menschen. Kartoffeln, Hülsenfrüchte und etliche Gemüse sind unverarbeitet sogar giftig.
      Überleben ist nicht alles, deswegen bist Du ja gegen die Tierzucht.
      1 2 Melden
    • Lami23 22.05.2017 13:05
      Highlight Stimmt nicht. Hauskatze meiner Tante, seit 13 Jahren vegetarisch ernährt. Lebt noch. Ob man das soll, ist die Frage, umgebracht hat es sie aber nicht. Krank ist sie auch nicht.
      Ich habe das gefühl, von dir kommen nur Behauptungen, quellen fehlen stets.
      1 1 Melden
    • Datsyuk * 22.05.2017 23:28
      Highlight Und warum brauchst du den Metzger? Weisst du, in welchen Ländern am meisten Leute am Darmkrebs erkranken?
      Du bist im Prinzip sehr feige.
      3 0 Melden
    • Kaviar 23.05.2017 08:15
      Highlight @Darsyuk: Manchmal metzge ich selber. Aber als Unfreier darf ich mein Essen nicht einfach im Wald jagen gehen, oder im Garten Fallen aufstellen. Amseln, Rotkehlchen, Katzen und Igel schmecken übrigens nicht schlecht.
      Ich muss arbeiten gehen für mein Essen. Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. So kommt es, dass ich meist nicht selber metzge und Du meist nicht selber Kartoffeln ausgräbst.
      Wenn es Dir gut tut mich als Feigling zu sehen, dann mag ich Dir das gönnen.
      Es gibt keinen Beweis, dass Darmkrebs ausgelöst wird durch das Essen von Fleisch.
      2 2 Melden
    • Datsyuk * 23.05.2017 08:54
      Highlight Ich finde es feige, dass du dich um das Tierwohl bemüht darstellst, letzlich aber jede Empathie verloren zu haben scheinst.
      Ich habe Rindfleisch gemeint:
      - http://mobile2.bernerzeitung.ch/articles/563e48f387da8b7290000001
      3 0 Melden
    • Melsqy 23.05.2017 10:59
      Highlight Teil 1:

      So, jetzt reichts mir aber Kaviar. Was du hier erzählst ist kompletter Blödsinn. Der Mensch ist weder Karnivor noch Herbivor. Der Mensch ist Omnivor. Das ist einfach ein Fakt. Der Mensch KANN also Fleisch essen, aber er MUSS nicht. In unserer aktuellen westlichen Ernährung gibt es einen einzigen Nährstoff, der nur in tierischen Produkten vorkommt. Das Vitamin B12. Dieses ist allerdings entgegen der landläufigen Meinung nicht natürlicherweise in tierischen Produkten enthalten, sondern wird künstlich über die Ernährung der Nutztiere supplementiert.
      3 2 Melden
    • Melsqy 23.05.2017 11:02
      Highlight Teil 2:

      Vitamin B12 wird von Mikroorganismen (Bakterien) gebildet und wurde von uns ursprünglich über "Dreck" und unsauberes Wasser aufgenommen. Da das in unserer hygienischen Gesellschaft nicht mehr der Fall ist, muss Vitamin B12 künstlich hergestellt und supplementiert werden. Aktuell geben wirs einfach den Nutztieren. Wir könntens aber auch genauso gut selbst einnehmen. Alle anderen Nährstoffe können problemlos über pflanzliche Ernährung gedeckt werden. Quelle: American Dietetic Association, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19562864
      3 2 Melden
    • Kaviar 23.05.2017 12:28
      Highlight @Datsyuk: Sich aus Empathie gut um seine Tiere zu kümmern, widerspricht überhaupt nicht dem eigenen Selbsterhaltungsinstinkt den Vorrang zu geben, und das Tier zu schlachten, um es zu essen.
      Harald zur Hausen meint eine Korrelation entdeckt zu haben. Aber das beweist rein gar nichts.
      Die Krebsrate korreliert genauso mit dem Fernsehkonsum. Ist also das Fernsehen schuld?
      0 3 Melden
    • Datsyuk * 23.05.2017 14:49
      Highlight Kaviar, dein Selbsterhaltungsinstinkt zwingt dich, Tiere zu essen? Du brauchst ja gar keine Tiere zum Essen.
      Melsqy, danke.
      4 0 Melden
    • Kaviar 23.05.2017 17:46
      Highlight @Darsyuk: Wie gesagt, bin ich karnivor, wie Tiger, Seehunde, Bussarde, etc. Ich will mich selbst, wie alle Karnivoren das von Natur aus tun, artgerecht ernähren. Also esse ich Tiere.
      Wer seine Natur vergewaltigen will, den hindere ich nicht daran. Schliesslich bleibt so vom Fleisch mehr übrig für mich.
      2 4 Melden
    • Datsyuk * 23.05.2017 17:59
      Highlight Kaviar, hast du Haustiere?
      0 0 Melden
    • Melsqy 23.05.2017 18:23
      Highlight Meine Güte, hör doch bitte auf solchen Unsinn zu verbreiten. Egal wie oft du behauptest Karnivor zu sein, das ändert leider nichts an der Tatsache, dass der Mensch Omnivor ist. Schau dir doch einfach mal die Anatomie bzw. den Verdauungstrakt eines Tigers an und dann deinen. Himmel nochmal, wie kann man nur so beratungsresistent sein? Nur weil ich behaupte Chuck Norris zu sein, ist mir trotzdem noch kein Bart gewachsen.
      3 0 Melden
    • Moti_03 23.05.2017 20:33
      Highlight Ich habe Haustiere und esse auch praktisch jeden Tag Fleisch. Wieso ist das ein Problem?
      3 2 Melden
    • Kaviar 24.05.2017 01:37
      Highlight @Melsqy: Ein Omnivor frisst Fleisch u. a. Würde er dies nicht tun, dann wäre er ein Herbivor, bzw. Vegetarier.
      Ein Omnivor frisst alles, weil er von allem Fressen muss, damit er alle Nährstoffe in ausreichender Menge aufnimmt.
      Nebst B12 ist die Aufnahme von genügend Eisen, fettlöslichen Vitaminen, essentiellen Fett- / Aminosäuren und Proteinen für Vegetarier eine knifflige Herausforderung. Wer wöchentlich Leber ist, oder täglich Fleisch isst, schafft das garantiert und mühelos. Die menschl. Verdauung kann Fleisch und Co. am effizientesten verwerten und zieht daraus alle lebensnotwend. Stoffe.
      0 4 Melden
    • Datsyuk * 24.05.2017 20:12
      Highlight Es stimmt einfach nicht. Du hängst wohl noch dem Bild des todkranken Vegetariers nach...
      3 1 Melden
    • Moti_03 24.05.2017 23:18
      Highlight @ datsuk und andere ; siehe Bitte mein Kommentar oben, ich habe auch Haustiere und esse jeden Tag gerne Fleisch, was ist das Problem? Ich liebe Tiere, wo ist das Problem? Freue mich auf eine Antwort
      2 3 Melden
    • Kaviar 25.05.2017 00:07
      Highlight @Datsyuk: Nein, todkrank sind sie nicht. Gesund kann Vegetarismus / Veganismus nicht sein, denn alle seriösen Ärzte raten davon ab, dies Kindern zuzumuten.
      2 4 Melden
    • Lami23 25.05.2017 05:22
      Highlight Gegen vegetarismus habe ich noch nie was gehört und arbeite im Gesundheitswesen.
      4 0 Melden
    • Datsyuk * 25.05.2017 11:08
      Highlight Moti_03: Du liebst alle Tiere? Oder nur ausgewählte? Wie erklärst du dir deinen verschiedenen Umgang mit Haustieren und "Nutztieren"? Kaviar: Nein. Welche Ärzte haben dir das gesagt? Vegetarismus und Veganismus mit B12-Supplementierung sind möglich und nicht ungesund. Auch als Kind. Hättest du gerne Quellen? Würde dir ein Verweis auf eine Vereinigung von mehr als 2000 amerikanischer und kanadischer Ärzte genügen?
      2 2 Melden
    • Kaviar 25.05.2017 11:38
      Highlight @Lami23: Als Spitalreinigungskraft muss man nicht viel von Medizin verstehen. Aber auch eine Spitalreinigungskraft kann dazulernen:

      http://bit.ly/2rCMXdP
      http://bit.ly/2qShHGl
      http://bit.ly/2qScXR8
      http://bit.ly/1Tqc8Ea

      Fazit: Vegetarismus macht physisch und psychisch krank.
      2 4 Melden
    • Lami23 25.05.2017 20:52
      Highlight Pflegefachfrau NDS Intensivpflege triffts eher, aber da ich weiss, dass immer dort provoziert wird wo die Argumente ausgehen, wunderts mich nicht :-)
      Auch deine Quellen sagen leider nicht viel. Da könnte ich "Fleisch ungesund" bei Google eingeben und dir das gleiche präsentieren, das wird also zu nichts führen...
      Scheinbar bleibts also dabei, das wir unterschiedliche seriöse Ärzte kennen :-)
      4 1 Melden
    • Datsyuk * 25.05.2017 23:00
      Highlight "Fazit: Vegetarismus macht physisch und psychisch krank."

      Na, klar...

      Kaviar: Hast du Lust auf ein Treffen? Du wärst über meine gute psychische und physische Gesundheit erstaunt.

      Weltgrösste Fachgesellschaft (Ärzte) spricht sich für vegane Ernährung in jeder Phase des Lebens aus: https://vegan.at/inhalt/update-positionspapier-der-academy-nutrition-and-dietetics

      Jetzt bist du dran.
      3 1 Melden
    • Kaviar 26.05.2017 00:21
      Highlight @Lami: O.k., Du verstehst etwas von Medizin. Hatte Deinen Beruf geraten und lag daneben.
      @Datsyuk:
      Eine Ernährung, die auf die Supplementierung von Vitalstoffen, d. h. die auf Pillen oder Spritzen angewiesen ist, die ist nicht gesund. Eine gesunde Ernährung kommt ohne Apothekererzeugnisse aus.


      0 1 Melden
    • Kaviar 26.05.2017 01:14
      Highlight @datsyuk:
      Du bist mit Deiner psychischen Gesundheit entweder die Ausnahme, die die Regel bestätigt, oder die Überzeugung psychisch Gesund zu sein, ist ein Symptom der Psychose.
      Eine Empfehlung von einem Gremium, das offenbar nicht auf dem aktuellen wissenschaftl. Stand ist, kann man nicht Ernst nehmen.
      0 1 Melden
    • Lami23 26.05.2017 06:27
      Highlight und weil ich etwas davon verstehe sowie viele kenne die noch mehr davon verstehen sage ich dir gesundheitlich spricht nichts gegen Vegetarier. Von den vielen Vegetariern die sich bester Gesundheit erfreuen fange ich gar nicht erst an.
      4 0 Melden
    • Datsyuk * 26.05.2017 07:20
      Highlight Kaviar, es geht nur um B12. Und wieso das so ist, wurde dir bereits erklärt...
      Du hast einfach deine Meinung, die du irgendwie zu stützen versuchst...

      Und ganz generell: Du verhältst dich sehr respektlos. Du hast nicht den Beruf von Lami23 erraten, sondern versucht, Lami23 als unwissend darzustellen oder zu beleidigen.

      Was sagst du zu den Aussagen der weltgrössten Fachgesellschaft (Ärzte)? Sie widerspricht dir...
      3 0 Melden
    • E. Edward Grey 26.05.2017 07:35
      Highlight @datsyuk: A.N.D. (ehemals ADA) ist eine Berufspolitischer Zusammenschluss von Ernährungsberatern. Das sind explizit keine Ärzte (wie von Dir genannt).
      1 0 Melden
    • Kaviar 26.05.2017 09:20
      Highlight @Datsyuk:
      Dass ich Lami23 habe beleidigen wollen ist eine Unterstellung. Dass Du dies unterstellst, verrät, wie wenig Du von Reinigungskräften hälst. Das wiederum ist eine empörende Erniedrigung eines ehrbaren Berufsstandes.
      Wie gesagt ist die A.N.D. nicht ernstzunehmen, da sie offensichtlich nicht auf dem aktuellen ernährungswissenschaftlichen Stand ist. Denn andernfalls würden sie wohl kaum eine erwiesenermassen schädliche Diät empfehlen.
      0 3 Melden
    • Datsyuk * 26.05.2017 19:40
      Highlight Kannst du auf die dort gemachten Aussagen Argumente entgegnen?
      Grey: Ernährungsberater, sorry.
      0 0 Melden
    • Datsyuk * 26.05.2017 19:42
      Highlight Kaviar, ich glaube dir kein Wort. Aber klar: Für mich sind alle Berufe ehrbar.
      0 0 Melden
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