Schweiz

Engpässe: Die Nordumfahrung Zürich wird auf sechs Spuren ausgebaut. Bild: KEYSTONE

Unser Strassennetz kommt in die Jahre – jetzt wird's teuer

Über Jahre hat der Bund beim Unterhalt der Autobahnen zu wenig ausgegeben. Nun präsentiert sich die Rechnung für die Versäumnisse der Vergangenheit. Wenn die Schweiz nicht Milliarden investiert, drohen Schlaglöcher und noch mehr Staus.

09.09.17, 15:56 10.09.17, 08:36

Niklaus Vontobel / schweiz am wochenende

Ein Artikel von

Hinten, im Fazit des Berichtes, finden die Experten deutliche Worte. «Es ist daher unbedingt erforderlich, die finanziellen Anstrengungen zugunsten des Nationalstrassennetzes zu erhöhen», schreibt da das Bundesamt für Strassen (Astra). 

Erstmals überhaupt hat das Astra einen Bericht publiziert zum Zustand des gesamten Nationalstrassen-Netzes. Die generelle Botschaft war nur halbwegs erfreulich: Das Strassennetz befinde sich «noch» in einem guten Zustand. Noch. 

Der Zustand wird offenbar nicht gut bleiben, wenn die Schweiz nicht mehr tut. Die Nationalstrassen würden schlechter, schon seit 2008, so die Astra-Experten. «Die Entwicklung der Zustandswerte deutet tendenziell auf eine Verschlechterung des allgemeinen Netzzustandes hin.»

«Die zurzeit für den Unterhalt vorgesehenen Ausgaben reichen nicht aus, da zu wenig finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stehen.» Mehr Geld braucht es also. 

Der neue NAF (Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr) wird ab 2018 zusätzliche Mittel einschiessen. Das Astra schreibt, damit seien die Ausgaben für alle Ausbauten gedeckt, ebenso für Unterhalt und Betrieb. 

«Tatsache ist jedoch: Die Nationalstrassen verfügen über sehr viele Kunstbauten, die in den nächsten Jahrzehnten totalsaniert werden müssen.»

Thomas Hardegger, SP-Nationalrat (ZH)

Unbekannte 383 Kilometer

Doch das gilt bereits nicht mehr für die 383 Kilometer Strassen, die das Astra 2020 von den Kantonen übernehmen wird. «Wir wissen nicht genau, wie es um diese Strassen steht. Also kennen wir auch den Finanzbedarf nicht im Detail», so das Astra auf Anfrage. Für diese Strassen brauche es zudem neues Personal. Aber dies sei ein politischer Entscheid. 

Eine klare Meinung hat Avenir Suisse. Der NAF genüge nicht, findet der Think-Tank der Wirtschaft – und spricht von einer Kostenspirale. Die Schweiz müsse davon abkommen, Engpässe mit immer noch mehr Infrastruktur-Milliarden beheben zu wollen. «Der NAF ist ein Beispiel für diese Denkweise. Ändert das nicht, steuern wir auf massive Kosten und wachsende Verkehrsprobleme zu», sagt Experte Daniel Müller-Jentsch. 

«Beim Nationalstrassen-Netz ist der Nachholbedarf unbestritten gross. Das ist ein Versäumnis der Vergangenheit.»

Thierry Burkart, FDP-Nationalrat (AG)

Das Nationalstrassen-Netz musste ein gewaltiges Wachstum verkraften. Seit 1990 verdoppelten sich die gefahrenen Fahrstunden, 2016 wurden erstmals mehr als 27 Milliarden Fahrkilometer zurückgelegt. Die Belastung steigt. Die Staustunden steigen seit einigen Jahren überproportional. Eine Zunahme des Verkehrs um 30 Prozent seit 2005 bewirkte eine Zunahme der Staustunden um 100 Prozent. 

Mehr Staustunden: Hier staut sich der Verkehr am Gotthard.  Bild: KEYSTONE

Dennoch hat die Schweiz zu wenig in den Unterhalt investiert. 2016 nur 0,9 Prozent des Wiederbeschaffungswertes des Nationalstrassen-Netzes. Internationale Experten empfehlen jedoch 1,5 Prozent. Das Astra hofft, dass 1,2 Prozent ausreichen werden. 

Es braucht mehr Geld; die Frage ist nur, wann. In der Politik scheint das Konsens zu sein. 

Der Zürcher SP-Nationalrat Thomas Hardegger, Mitglied der Verkehrskommission, sagt, die künftigen Kosten für Betrieb und Unterhalt würden unterschätzt. Es werde zu sehr auf die gegenwärtigen Kosten abgestellt. 

«Heute muss nicht mehr nur der Belag erneuert werden, wenn Strassen nach zwanzig Jahren zu sanieren sind.»

Astra

«Tatsache ist jedoch: Die Nationalstrassen verfügen über sehr viele Kunstbauten, die in den nächsten Jahrzehnten totalsaniert werden müssen», sagt Hardegger. Daher müsse die Schweiz nun zuerst in die bestehenden Strassen investieren, bevor sie an neue Bauten denke. Hardeggers Kommissions-Kollege, der Aargauer FDP-Nationalrat Thierry Burkart, betont, der NAF habe viele Verbesserungen gebracht. «Aber damit sind natürlich nicht alle Probleme aus der Welt geschafft. Beim Nationalstrassen-Netz ist der Nachholbedarf unbestritten gross. Das ist ein Versäumnis der Vergangenheit.» 

Personal am Anschlag

Von daher werde es neue Gelder brauchen, sagt Burkart. Der Vizepräsident des Touring Club Schweiz (TCS) fügt an: «Aber nicht in den nächsten zwei Jahren, vielleicht in drei bis vier – das wird man sehen.» 

Das Astra betont auf Anfrage, dass mit dem NAF eine echte Lücke in der Finanzierung verhindert worden sei. Gleichzeitig erinnert das Amt daran, dass die Bauarbeiten laufend teurer werden. «Heute muss nicht mehr nur der Belag erneuert werden, wenn Strassen nach zwanzig Jahren zu sanieren sind.» Es gebe neue Normen zur Sicherheit, zu Lärm- und Umweltschutz oder Wildtierbrücken. «Das alles kostet Geld. So viel, dass reine Ausgaben für die Strasse heutzutage nicht mehr den Hauptbrocken ausmachen.» 

Geld ist nur das eine. Die Mitarbeiter werden knapp – beim Bund wie in der Bauwirtschaft. «Wir können die Bauindustrie nicht mit Projekten überfahren, noch kann sie die Aufträge verarbeiten», sagt das Astra. Es brauche Projektleiter, Bauingenieure oder Spezialisten, etwa für die Lüftung von Tunneln. «Aber der Markt an Fachkräften ist in der Schweiz beschränkt, insbesondere Bauingenieure gibt es nicht allzu viele.» 

Das Gleiche gilt für die Mitarbeiter beim Bund. «Das Personal bei uns kommt irgendwann an den Anschlag. Wir hatten schon Bauingenieure, die gesundheitliche Probleme bekamen, weil sie nachts und am Wochenende auch noch arbeiteten», so das Astra. Aber wesentlich mehr Leute könne man im heutigen Finanzierungsrahmen nicht anstellen. «Die Ingenieurbüros, die wir von Fall zu Fall beiziehen, sind teilweise auch bereits voll ausgelastet.» 

Die Schweiz muss ihre Strassen sanieren, ihre Brücken und Tunnel. Die Wirtschaft stellt sich auf mehr Arbeit ein. Gerd Aufdenblatten, CEO des Zementherstellers Holcim Schweiz, sagt: «In der öffentlichen Infrastruktur gibt es keine allzu grossen Lücken mehr. Dennoch gehen wir davon aus, dass der jährliche Verbrauch an Zement in den nächsten Jahren in etwa gleich bleiben wird.» Vieles müsse saniert werden, einige öffentliche Bauten seien in die Jahre gekommen. 

 

Wenigstens kommt man oftmals um einen Abriss und Neubau herum. Beim Viadukt Chillon im Kanton Waadt genügte eine Sanierung. Aufdenblatten: «Man kann eine relativ dünne Schicht darüber ziehen von einem Beton mit einer sehr hohen Dichte.» Das sei, als ob man einen Leim darüberstreichen würde, mit dem die Brücke sich wieder halten könne. «Das kostet viel weniger als ein Abriss und Neubau.» 

Der CEO von Implenia, dem grössten Bauunternehmen der Schweiz, sagte kürzlich: «Der Zustand der Infrastruktur wird immer schwieriger, auch in der Schweiz. Aber man hat noch nicht so richtig mit den Sanierungen begonnen, das kommt erst.» Immerhin: Zustände wie in Deutschland gebe es in der Schweiz jedoch nicht. «Dort gibt es eine grosse Anzahl von Brücken, wo es langsam gefährlich wird.»

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  • Ein Freigeist 11.09.2017 14:05
    Highlight Mehrstöckige Strassen übereinander sind die Lösung, gekoppelt mit einem modernen Verkehrsleitsystem
    0 0 Melden
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  • Wölfli beim Lamm 11.09.2017 08:22
    Highlight Wow! Avenir Suisse, die neoliberale Denkfabrik sagt, immer mehr Strassen führen zu immer mehr Stau! Habt ihr das mitgekriegt, Regula und Bastien?
    0 0 Melden
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  • Karl33 10.09.2017 10:20
    Highlight Die 'Lösung' der Neoliberalen war die letzten vier Jahrzehnte so: Jetzt halt die Strassen privatisieren, damit diese wohltätigen Investoren investieren und via Benutzungszölle die Kosten reinholen. Dann können die Steuern für die Reichen und Firmen trotzdem gesenkt werden, trotz Investitionsbedarf in die nationale Infrastruktur
    (Und das Resultat, siehe USA, präsentiert sich nach dieser Zeit gleich selbst: Infrastuktur in Zustand wie in Drittweltländern)
    9 9 Melden
    • atomschlaf 10.09.2017 11:36
      Highlight Stimmt hinten und vorne nicht.

      Die Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte, v.a. seit den 80-er Jahren und der Waldsterbe-Debatte, war geprägt vom unermüdlichen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, während der Strassen(aus)bau vernachlässigt wurde.

      Man arbeitete zwar brav aber langsam an der Fertigstellung des Autobahnnetzes weiter, dem rasant zunehmenden Strassenverkehr hat man jedoch weitgehend untätig zugeschaut statt vorausschauend und einigermassen grosszügig zu planen.
      Nun werden die aufgeschobenen Probleme halt immer grösser...
      21 0 Melden
    • atomschlaf 10.09.2017 11:45
      Highlight Auch beim Unterhalt wurde zu wenig gemacht, obschon eigentlich genug Geld vorhanden wäre - wenn nicht so grosse Anteil der Treibstoffsteuern für strassenfremde Zwecke ausgegeben würden.
      Den Ruf nach weniger Geld für die Strassen habe ich allerdings nie von neoliberaler Seite sondern immer von Links-Grün gehört!
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  • Ruffy Uzumaki 10.09.2017 02:24
    Highlight Ich möchte jetzt keine Strassenbauer verärgern, sondern nur eine seriöse Beantwortung meiner Frage: Warum wird nicht im 24h-Schichtbetrieb gearbeitet? Dies würde doch die Autofahrer und die Strassen viel weniger belasten, da die Strassen schneller fertig wären. Wäre dies (trotz Nachtzuschlagslohn und alles drum und dran) nicht viel wirtschaftlicher, da sich das Strassenbau-Unternehmen auf andere Arbeiten fokussieren kann und alle Autofahrer weniger Stau und Umwege hätten?
    Ich kenne diese Baustellen und die sind seit gefühlter Ewigkeit da und werden es auch noch sein :(
    27 5 Melden
    • Karl33 10.09.2017 10:21
      Highlight Wird ja schon im 24h-Betrieb gearbeitet, vielerorts.
      4 9 Melden
    • mrcharliebrown 10.09.2017 13:55
      Highlight Ich wär sofort dafür. Aber ich vermute, dass auch Strassenbauer während der Nacht lieber schlafen, statt arbeiten. Ausserdem mögen die meisten Anwohner keinen Baulärm nach 17:00 Uhr.
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    • zzZüri 11.09.2017 15:20
      Highlight Vor dem Gubrist (ZH Affoltern) wird 24h gearbeitet.
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  • 7immi 10.09.2017 00:18
    Highlight man sollte noch erwähnen, dass ein grossteil von den schäden durch lkws entstehen. so beschädigt ein lkw ca 150'000 mal mehr die fahrban als ein pkw (siehe Vierte-potenz-gesetz). somit sollte die priorität auf der verlagerung des güterverkehrs auf die schiene liegen. so liesse sich viel geld einsparen. der staat könnte sogar subventionen sprechen und so gesamthaft geld einsparen. mal schauen, was man macht...
    25 5 Melden
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  • Ovolover 09.09.2017 19:41
    Highlight Dass beim Stichwort Stau der Gotthard mit Bild erscheint, ist tendenziös. Die meiste Zeit im Jahr läufts dort flüssig und Stau ist die Ausnahme, während Stau in den Nadelöhren des Mittellandes an der Tagesordnung ist.
    78 6 Melden
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  • Lukas Brunner 09.09.2017 19:31
    Highlight Dann geht ja einem als Zeichner EFZ Fachrichtung Ingenieurbau die Arbeit nie aus 😏
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    • Pasch 09.09.2017 23:05
      Highlight Das nicht aber freu dich auf sportliche Deadlines, viele aber kaum lukrative Aufträge und einen Konkurrenzkampf bei dem alle an einem Strick ziehen nämlich an deinem den du um den Hals hast!
      12 10 Melden
    • Karl33 10.09.2017 10:23
      Highlight Brunner, in der Schweiz schon. Geplant wird nämlich immer mehr im Ausland, weil günstiger. Es gibt kein Ingenieurbüro mehr in der Schweiz, das die Armierungspläne selbst zeichnet. Machen sie in Jugoslawien oder neuerdings gar in Asien.
      6 1 Melden
    • atomschlaf 10.09.2017 11:37
      Highlight @Karl33: Warum wird der Strassenbau dann trotzdem immer teurer?
      7 0 Melden
    • Lukas Brunner 10.09.2017 13:29
      Highlight @Karl33 Ihnen ist schon bewusst, dass man keine Armierungen in Strassen braucht? Ich zeichne jetzt zum Beispiel Strassen. Im Ingenieurhochbau muss man die Pläne immer noch zeichnen, da man wissen muss, wo man die Armierungen braucht.
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  • andrew1 09.09.2017 18:59
    Highlight 1.7 milliarden derzeit. Ist ja lächerlich wenn man bedenkt wie hoch die steuern für autofahrer sind. Ich tanke für ca 1000 fr im jahr(20000 km), davon 500 fr steuern, noch einmal 500 strassensteuern, 40 vignette, 15 fr pro 100 kg ca 200 fr + 4% vom neuwert,... Da kosten ja aleine die subventionen der bahn 4 milliarden für 20% der personenkilometer in der schweiz. Kosten/nutzen deutlich ungenügen.
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    • Knut Knallmann 09.09.2017 20:49
      Highlight Die Milliardenausgaben für Bau und Unterhalt der Kantons- und Gemeindestrassen werden fast ausschliesslich durch allgemeine Steuermittel finanziert, also hört auf zu jammern. Wenn man dann noch die externen Kosten miteinrechnet kommen die Autofahrer sehr günstig weg...
      28 28 Melden
    • rich enough 10.09.2017 13:41
      Highlight @Knallmann: Die ungedeckten Kosten des Autoverkehrs machen weniger als 10 Rappen pro Kilometer aus. (Zahlen des Bundes, zitiert heute von Prof. Eichenberger in der Sonntagszeitung)

      Dagegen tragen die ÖV-Nutzer nur knapp die Hälfte der effektiven Kosten.
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    • Knut Knallmann 10.09.2017 20:33
      Highlight Das kann man natürlich schon so ausrechnen. Wenn man das auf das ganze Jahr und alle Verkehrsteilnehmer hochrechnet kommt man auf knapp 8 Milliarden Franken, für welche die Allgemeinheit in irgendeiner Form aufkommt - meines Erachtens keine Kleinigkeit.
      Die ungedeckten Kosten des ÖV liegen primär im Volkwillen (also an Ihnen!), der einen Service Public auch zu unattraktiven Zeiten und auch in die hinterletzten Bergtäler vorschreibt. Dieser kann von Natur aus nicht kostendeckend sein...
      0 0 Melden
    • rich enough 10.09.2017 21:52
      Highlight Natürlich entspricht unser Luxus-ÖV dem Volkswillen.
      Genau so scheint aber der Status quo beim Autoverkehr dem Volkswillen zu entsprechen.
      Abgesehen von gelegentlichem Lamento aus der Links-grünen Ecke scheint sich jedenfalls niemand daran zu stören und eine entsprechende Verteuerungsvorlage dürfte vor dem Volk nicht den Hauch einer Chance haben.
      1 0 Melden
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  • ströfzgi 09.09.2017 18:36
    Highlight Damit alle (svp) happy sind, empfehle ich den Ausbau der Autobahnen auf 6-8 Spuren, und daneben einen 10 spurigen Veloweg (grüne). 1 mal im Jahr am 1. Mai (SP) alle Autobahnen und Velowege sperren und den linken Terorristen (schwarzer Block) erlauben, den Asphalt anzuzünden. Oder sich selber. CVP und FDP werden d'Pfrässi hebe, die fliegen ja eh.

    Bringen wir es auf 100 Blitze? ☺
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    • LifeWithHansjörg 09.09.2017 20:30
      Highlight Ich hätte gern einen Blitz gegeben, aber dieser Aufruf am Schluss wirkt so verzweifelt... Ein Herz von mir☺️
      24 0 Melden
    • Karl33 10.09.2017 10:24
      Highlight ströfzgi, velowege bräuchte es in der stadt. aber da stellen sich selbst die grünen quer. seit jahren.
      1 3 Melden
    600
  • Thomas Bollinger (1) 09.09.2017 18:25
    Highlight Leute, es geht hier nicht um Autos, sondern um Lastwagen. http://www.zeit.de/2011/31/Stimmts-Strasse
    10 3 Melden
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  • Keinsozi 09.09.2017 18:02
    Highlight Wenn die Bürgerlichen die S Bahn im Kant. Zürich nicht vorangetrieben hätten! die Sozi haben in der Stadt Zürich mit den Grünen erfolgreich die U- Bahn verhindert, heute wird mit viel Geld eine Limmattal Bahn gebaut. Das Proiekt war eine U Bahn Linie vom Flughafen nach Dietikon
    28 25 Melden
    • Knut Knallmann 09.09.2017 20:43
      Highlight Zusammenhang zum Artikel? Abgesehen davon ist die S-Bahn eine Erfolgsgeschichte, welche es ermöglicht hat, das Bevölkerungswachtum in der Grossagglo Zürich zumindest halbwegs verträglich abzuwickeln. Eine U-Bahn für einen einzigen schmalen Korridor hilft gar nichts um die Verkehrsprobleme anzugehen...
      8 11 Melden
    • Hierundjetzt 09.09.2017 22:36
      Highlight Wer schon wieder war gegen das 4 Gleis im Bahnhof Stadelhofen (immerhin einer der am stärksten frequentiertesten der Schweiz)

      Richtig: Deine SVP

      Wer muss 100te von Mio für den Fehlentscheid zahlen? Richtig der Steuerzahler

      Zürich liegt in einem Talkessel. Eine U-Bahn vom Tüfi nach Züri West? Wow extrem intelligent. Und 3/4 der Stadt muss dann 15' Rolltreppen fahren bis zur U-Bahn? Weil dummerweise die Kreise 6,7,10,11,12 in der Höhe liegen?

      🤦🏼‍♂️



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  • Luzi Fair 09.09.2017 17:45
    Highlight Es gibt nur eine Möglichkeit: Privatisierung des Autobahnnetzes und massive Erhöhung der Nutzungsgebühren. Damit würden mehrere Probleme auf einmal gelöst.
    17 125 Melden
    • rich enough 09.09.2017 18:03
      Highlight Warum privatisieren?
      Der Straßenverkehr zahlt heute schon massiv mehr Steuern als Geld in den Strassenbau fliesst!
      Geld wäre genug vorhanden.
      46 13 Melden
    • Sauäschnörrli 09.09.2017 18:07
      Highlight London has calling.
      Wenn der letzte Rappen rausgequetscht wurde dürfen wir sie wieder haben.
      22 4 Melden
    • bokl 09.09.2017 18:11
      Highlight @Luzi Fair
      Ja genau. Überall wo das probiert wird/wurde, ist es ein durchschlagender Erfolg. Frag mal fir Bahnkunden in England...
      33 3 Melden
    • Keinsozi 09.09.2017 18:20
      Highlight Und für was bezahle ich dann noch Verkehrsabgaben und Steuern!
      21 4 Melden
    • RoWi 09.09.2017 19:01
      Highlight ...ach ja? Dann weichen allen auf die Kantonsstrasse aus...!
      15 1 Melden
    • andrew1 09.09.2017 19:02
      Highlight Was problem gelöst? Muss ich dann nicht mehr zur arbeit?
      23 1 Melden
    • äti 09.09.2017 20:04
      Highlight Postuliere den Rückbau der Autobahnen und den Einsatz von Hover-Fahrzeugen (Luftkissen-Dinger). Die etwas geringere Geschwindigkeit wird durch fehlende Staus und vielzahl Umfahrungsmöglichkeiten lässig wettgemacht.
      12 3 Melden
    • Nuka Cola 10.09.2017 00:47
      Highlight @bokl, England Bahnfahren mit Southern ist so was von pfui. EIN weg von Eastbourne nach Brighton knapp 12 Pfund, laute, dreckige Diesellock, kaum Sitzplätze. Auf welches Gleis der Zug kommt wird erst 2-3 Minuten vor ankunft angrzeigt. Fahrzeit 1h 10min.

      Bus, Tageskarte für East Sussex 6.90 Pfund, Expresslinie hat nu 1h,und ist sauberer.

      Bahn: 300'000 Stadt an 100'000 Stadt, ein Gleis, über das auch der ganze London vVerkehr rollt. - Bus hat eigene Spur, steht daher nicht im Stau, und ist insgesamt einfach angenehmer.

      Alsi Privatisierung nein danke @Luzi Fair
      3 1 Melden
    600
  • Jovan 09.09.2017 17:28
    Highlight Was für Probleme😅
    14 40 Melden
    • rauchzeichen 10.09.2017 01:06
      Highlight zustände wie in deutschland 🙈
      2 1 Melden
    600
  • TheMan 09.09.2017 16:52
    Highlight Man kann ja noch mehr Leute in die Schweiz lassen. Das gesamte kommt dadurch, das immer mehr Autos auf unseren Strassen fahren. Da wir ja die Zuwanderung durch Linke Politik nicht Steuern wollen.
    217 112 Melden
    • Jovan 09.09.2017 17:27
      Highlight du meinst das nicht ernst oder?
      48 105 Melden
    • Sauäschnörrli 09.09.2017 17:37
      Highlight Der Bestand der Autos hat seit 2000 um 28% zugenommen, wenn Sie recht haben ist es echt eine Schweinerei, wieso müssen Zuwanderer 5 Autos besitzen?
      47 36 Melden
    • andrew1 09.09.2017 17:45
      Highlight ist sowiso ein zielkonflikt der linken. Zum einen will man die Umwelt schützen und den arbeitnehmer zum andern eine möglichst grosse zuwanderung. Das dadurch die Auswirkungen auf die umwelt ( Grundwasser, luft, lärm,...) und arbeitnehmer( Lohndumping, arbeitslosigkeit, "geh doch wenns dir nicht passt. es wollen 10 andere deine Stelle...") nicht gut sein wird ist klar. Nur lässt man eben gerne das eigene volk über die Klippe springen für ausswärtige. mir unverständlich.
      51 41 Melden
    • rich enough 09.09.2017 17:47
      Highlight Das wäre nicht wirklich ein Problem, wenn man nicht immer so kleinlich planen und bauen würde!
      29 15 Melden
    • Triumvir 09.09.2017 17:53
      Highlight Ach wie originell, geben wir mal wieder der ach so bösen Zuwanderung die Schuld...Diese alte Leier wiederholen besonders Menschen gerne, die auf dem linken Auge blind sind... also ziemlich häufig SVP- & FDP Wähler & Wählerinnen 😑
      71 140 Melden
    • Fabio74 09.09.2017 18:01
      Highlight jö die simple Welt lebt weiter. Die Zuwanderung ist an allem Schuld. und eine Minderheit ist verantwortlich dafür.
      Aber Intelligenz und SVP-Wähler ist halt eine Sache
      49 143 Melden
    • andrew1 09.09.2017 18:10
      Highlight Die zuwanderung hat vor und nachteile. Ab einer bestimmten grösse überwiegen mmn die nachteile. Das dürfte wohl so bei 40000 sein
      16 12 Melden
    • pun 09.09.2017 18:11
      Highlight Lalilala. Wird das immer gleiche Lied eigentlich nie langweilig?
      Mit derselben Logik könnten wir den zunehmenden Wohlstand verwünschen, der mehr Leuten ein Auto ermöglicht.
      20 15 Melden
    • Naughtious Maximus 09.09.2017 18:30
      Highlight Triumvir irgendwie zieht das mit der SVP nicht mehr weil die Leute merken, dass die Probleme real geworden sind welche uns immer wieder geschönt dargestellt wurden, jahrzehntelang!
      Es reicht.
      29 18 Melden
    • Dominik Treier (1) 09.09.2017 20:20
      Highlight Also wenn wir hier schon von einem linken Zielkonflikt reden, dann frage ich mich aber was die Rechten erwarten was es bringt bei der Bildung unseres Volkes zu sparen, internationale Grosskonzerne mit Steuersenkungsantionen anzulocken, den sich daraus ergebenden Fachkräftemangel zwangsweise mit Leuten aus dem Ausland zu decken und danach nur zu wettern es habe, "wegen den bösen linken", zu viele "böse" Ausländer, die an allem Schuld sein sollen... Usere Politiker und unsere geldgierigen und wachstumsverherrlichenden Wirtschaftsbosse können ja nichts dafür...
      28 10 Melden
    • pali2 09.09.2017 20:38
      Highlight Es ist einfach Fakt, dass durch Zuwanderung natürlich auch das Strassenetz der Schweiz massiv mehr gefordert wird. Das hat nichts mit SVP-Ansichten zu tun.
      Meiner Meinung nach ist jedoch der Verkehr in der Schweiz noch immer zu günstig...Aber wenn die Vignette von 40.- auf 100.- hochsoll drehn die Autofahrer durch. Günstig, ohne Stau und gut ausgebaut geht leider in so einem kleinen Land - mit wachsender Bevölkerung - nicht auf.
      11 15 Melden
    • Ökonometriker 10.09.2017 00:34
      Highlight @TheMan: die Zuwanderung hatte sicher einen Einfluss auf die Strassennutzung, aber sie erklärt nur c.a. 30% der Verkehrszunahme - die restlichen 70% gehen auf Inländer zurück.

      Um die Pendlerspitzen zu brechen würde es sich aber lohnen, in den Städten mehr Wohnraum zu erstellen. So könnten mehr Leut in der Nähe ihres Arbeitsortes wohnen und würden die Infrastruktur entsprechend weniger belasten.

      Unser Problem ist, dass die Hauptbahnhöfe im historischen Stadtzentrum liegen und dort dann keine hohen Gebäude erstellt werden dürfen.
      5 1 Melden
    • rauchzeichen 10.09.2017 01:10
      Highlight danke dominik, danke!
      3 1 Melden
    • gondwana 10.09.2017 05:19
      Highlight so ein Schwachsinn, Linke und Ausländer? wird dieses Mantra nicht langsam langweilig und vor allem peinlich? Sie können die Einwanderung auf null senken, der paneuropäische Transitverkehr wird wegen dem auch nicht kleiner, oder wollen sie sich in Basel an die Grenze stellen um die Durchfahrt per Tombola zu entscheiden.
      8 8 Melden
    • ujay 10.09.2017 10:07
      Highlight @Man. Die typische schweizerische Art: Bei einem Problem sich irgendeine Volksgruppe rauspicken und die Schuld zuschieben. Gerne inszeniert von rechter Seite und einfacher, als das Problem sachlich anzugehen. Genau darum hat unser Land einen Reformstau (u.a. AHV Sanierung). Jede dummschwatzende Partei kann ihre Jünger mit populistischen Parolen zudröhnen, bis diese den Kern des Problemes nicht mehr erkennen (wollen) und an "einfache Lösungen" glauben. Träum weiter.
      8 8 Melden
    600
  • Rüdiger Rasenmeier 09.09.2017 16:35
    Highlight Wie konnte man so kurzsichtig sein und in den 80ern den Nordring nicht 6spurig bauen? Ich geh ja als Teenie auch nicht mit nur einem Gummi nach Malle, da ich ja die eine und einzige dort treffen könnte.
    68 35 Melden
    • Rendel 09.09.2017 18:01
      Highlight 😂 Ich hoffe sie dürfen noch nicht abstimmen, wenn sie meinen Gummis und Autobahnen haben einen Zusammenhang.
      14 20 Melden
    • bokl 09.09.2017 18:13
      Highlight Genau. Und gelernt hat man daraus nix. Statt Ausbau auf 6 Spuren wie jetzt, müssten mindestens 10 her...
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    • Rendel 09.09.2017 18:57
      Highlight Genau 10 Spuren, wir haben ja soooo viel Land in der Schweiz, da kann man problemlos noch viel zubetonieren.
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    • Amboss 09.09.2017 20:58
      Highlight @rüdiger: bin nicht ganz sicher , ich meine, damals war noch ein kompletter Autobahnring um Zürich geplant (Seetunnel). Dh der Verkehr Winterthur- Innerschweiz oder Chur wäre dann nicht über den Nordring gegangen.
      Ausserdem eine ganz andere Prognose bzgl Verkehrsentwicklung.

      Dies führte wohl zum entscheid, den Nordring nur vierspurig zu bauen

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  • atomschlaf 09.09.2017 16:16
    Highlight «Heute muss nicht mehr nur der Belag erneuert werden, wenn Strassen nach zwanzig Jahren zu sanieren sind.» Es gebe neue Normen zur Sicherheit, zu Lärm- und Umweltschutz oder Wildtierbrücken.

    Diese Normen sollten aber auch periodisch auf Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden, statt sie immer nur zu verschärfen und damit Strassenbau und -unterhalt immer noch komplexer und teurer zu machen - bis dieser eines Tages nicht mehr finanzierbar ist.

    Sicher, man sollte nicht wieder Strassen bauen wie in den 60er Jahren, aber eine etwas kritischere Haltung wäre dringend angebracht.
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    • Keinsozi 09.09.2017 18:24
      Highlight Ja die Linken sind schon lange Infiltriert von.......
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    • Amboss 09.09.2017 19:30
      Highlight Wäre jetzt noch spannend, was für Normen du meinst...

      Mir kommen ehrlich gesagt keine in den Sinn, wo ich sagen müsste: "sorry, das ist überflüssig"
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  • Peter Ciccio 09.09.2017 16:08
    Highlight Könnte auch so heissen:
    Über Jahre hat der Bund beim Unterhalt der Velowege zu wenig ausgegeben. Nun präsentiert sich die Rechnung für die Versäumnisse der Vergangenheit. Wenn die Schweiz nicht Milliarden investiert, drohen Schlaglöcher und noch mehr Unfälle...
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    • Mjolnir 09.09.2017 17:14
      Highlight Velowege wären ja eine gute Sache wenn die "gümmeler" sie auch benutzte würden.
      Siehe Zürcher Unterland: neue Velowege und die Superstars fahren mit ihren Rennvelos trotzdem auf der Hauptstrasse...
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    • Toerpe Zwerg 09.09.2017 17:32
      Highlight Gümmeler brauchen keine Velowege.
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    • bokl 09.09.2017 17:38
      Highlight Solange die Velowege auch noch für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge genutzt werden, Scherben / Abfall von der Fahrbahn einfach auf die Velowege geschoben wird, der Veloweg bei jeder Kreuzung ohne Vortrittsberechtigung unterbrochen wird, usw., benutzte ich mit dem Rennvelo auch selten Velowege (ausser dort wo ich weiss, dass ein schnelles Vorwärtskommen möglich ist).

      Mit der Familie oder dem Tourenvelo nutze ich hingegen konsequent Velowege. Dafür sind sie auch gemacht. Nicht für ambitionierte Gümmeler.
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    • Naughtious Maximus 09.09.2017 18:34
      Highlight Shit, diese Kleinlichkeiten. Aber etwas Gutes hat der Status quo: je mehr es hart auf hart kommt desto eher merkt es auch der Hinterletzte, dass diese moderne Utopie aka moderne Gesellschaft so nicht weiterexistieren kann.
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    • E7#9 09.09.2017 20:49
      Highlight @bokl: Wenn du als Gümmeler schnell durchziehen willst, dann fahr einfach nicht in der Stadt oder in der Aglo. Wenn du den Vortritt haben willst, dann fahr auf der Rennbahn. Ich verlange ja auch nicht, dass die Autos in der Quartierstrasse halten sollen, weil ich dort grad am Fussballspielen bin. Wenn ich auf einer Wiese Fussball spiele, dann nehme ich Rücksicht auf Spaziergänger, Hündeler und alle sonstigen Nutzer. Wenn ich den Vortritt haben will gehe ich auf einen Fussballplatz. Checksch?
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    • rauchzeichen 10.09.2017 01:21
      Highlight e7, ich will jetzt aber frisbee spielen, auf derselben wiese wie du fussball spielst. was nun? platz wäre doch für alle da? gehört der platz fussballern wenn da ein tor steht? oder wäre nicht vielleicht toleranz ein respektabler lösungsansatz?

      bin zwar kein gümmeler, verstehe aber radfahrer, die zügig fahren und sich an strassenregeln halten können, wenn sie die strassen benutzen. töfflis und mofas dürfen das auch, nur weil anstatt sprit ein mensch das ding antreibt, sollte das velo nicht einfach so auf nebenpfade und trottoirs namens velowege verbannt werden.
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    • E7#9 10.09.2017 08:47
      Highlight @rauchzeichen: Ich sag ja, dass ich auf der Wiese Rücksicht auf andere Nutzer nehme (z.B. Fresbeespieler). Wenn ich mit meinem Fussball den Vortritt haben will, dann muss ich auf einen Fussballplatz gehen. Wenn der Gümmeler den Vortritt haben will, dann muss er dementsprechend auf die Rennbahn. Und wenn er ohne Rennbahn zügig fahren will, dann sollte er schon raus aus Stadt oder Aglo (wo die meisten Velowege sind).
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    • Toerpe Zwerg 10.09.2017 09:53
      Highlight Meist ist der Veloweg für den geübten Velofahrer mit Saft in den Beinen eine mühsame Option. Oft werden sie mit Fussgängern geteilt, von Kindern benutzt, von singlespeed mit Körbli Gondlern. Da ist der Geschwindigkeitsunterschied zum Auto viel kleiner. Velofahrer müssen wählen dürfen.
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Kahlschlag bei Rockwell Automation in Aarau: 250 Arbeitsplätze in Gefahr

Im Aargau droht rund 250 Angestellten der Verlust des Arbeitsplatzes. Der Arbeitnehmerverband Angestellte Schweiz meldet, die Firma Rockwell Automation überlege sich, rund die Hälfte der etwa 500 Stellen in der Schweiz abzubauen.

Rockwell selber will diese Zahlen vorerst nicht bestätigen. Man plane zwar Änderungen der Produktionsstrategie, schrieb das Unternehmen am Dienstag in einer Mitteilung. Teil dieser Anpassung sei die schrittweise Verlagerung der Produktion von Aarau an andere Standorte.

Man …

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