Schweiz

Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler ist mit seiner Pro-USR-III-Kampagne gescheitert. Bild: KEYSTONE

USR-III-Verlierer Hans-Ulrich Bigler: «Angstkampagne der Gegner hat verfangen»

Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, hat die Öffentlichkeitsarbeit für die Pro-Seite der Unternehmenssteuerreform III gemacht – und ist damit gescheitert. Seine Ad-Hoc-Analyse.

12.02.17, 18:06 13.02.17, 09:45

Herr Bigler, eine herbe Niederlage! Wie geht es Ihnen? 
Hans-Ulrich Bigler:
Mir geht es gut. 

Wo machen Sie Ihre Fehler aus?
Es ist festzustellen, dass die Angstkampagne der Gegner, namentlich diese «1000 Franken mehr Steuern pro Haushalt», verfangen hat. Die Taktik der Gegner ist aufgegangen. 

Sie haben ebenfalls eine Angstkampagne gefahren ... 
Das kann man nicht sagen, nein.

«Der Standort ist in Mitleidenschaft gezogen.»

Tausende Jobs, die verloren gehen, dutzende Unternehmen, die das Land verlassen – das ist doch eine Angstkampagne. 
Nein, wir haben lediglich darauf hingewiesen, dass ein Nein zu Rechtsunsicherheiten führt. Der Standort ist in Mitleidenschaft gezogen. Von links bis rechts ist eigentlich völlig unbestritten, dass wir Reformbedarf haben und eine neue Vorlage brauchen. Wie sich das Abwanderungsszenario entwickeln wird, werden wir sehen. 

Sie, beziehungsweise der Gewerbeverband, hat die Öffentlichkeitsarbeit der USR-III-Befürworter übernommen. Das lief schief. Hat das ein Nachspiel für Sie? 
Nein. Schauen Sie, diese Arbeitsteilung hat sich bewährt. Wir haben schon verschiedene Kampagnen so durchgeführt – Economiesuisse, Gewerbeverband und eine politische Partei. In diesem Fall war das die FDP, bei anderen Vorlagen auch schon die CVP oder die SVP. Das ist eine gängige Arbeitsteilung. 

Aber diesmal gehen Sie als Buhmann aus dem Spiel. 
Nein, ich bin nicht der Buhmann. Das waren ja nicht Entscheide, die der Gewerbeverband alleine getroffen hat. Da gab es ein breit abgestütztes Komitee über die Hauptparteien hinaus bis in die verschiedenen Branchenverbände, die mitentschieden und diese Kampagne mitgetragen haben. 

«Wir werden die Gegner beim Wort nehmen: Kein Angriff auf den Mittelstand.»

Trotzdem; was würden Sie anders machen?
Man kann immer Dinge anders machen. Das werden wir sicher analysieren. Aber Analysen trage ich nicht in die Öffentlichkeit.

Was ist Ihre persönliche Diagnose? 
Das, was ich gesagt habe: Wir machen Analysen, aber diese tragen wir nicht in die Öffentlichkeit. 

Was halten Sie vom Argument, dass das Nein zur USR III eine Absage der Bürger an eine Oberschicht ist, an reiche Manager, die noch mehr von Steuererleichterungen profitieren sollen? 
Das nehme ich zur Kenntnis.

Wie muss die neue Vorlage aussehen?
Wir werden die Gegner beim Wort nehmen: Kein Angriff auf den Mittelstand. Also weiterhin keine Kapitalgewinnbesteuerung und keine Vorlage, in der die Dividendenbesteuerung angehoben wird.

Das könnte dich auch interessieren:

Cassis muss in der Europapolitik liefern – und den Beschuss von rechts aushalten

Extrem hässliche Menschen erzählen uns, wie es ist, extrem hässlich zu sein

Ständemehr als Stolperstein: Bei der AHV-Reform wird um jeden Swing State gekämpft

Kein Schamgefühl – dieses Trump-Getue von CC macht alles nur noch schlimmer

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
112Alle Kommentare anzeigen
112
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Gelöschter Benutzer 14.02.2017 15:57
    Highlight Und noch immer fehlt die Einsicht:
    Es war keine Kampagne die Ursache für die Ablehnung, sondern das - offensichtlich auch jetzt noch - konsequente nichts Lernen aus der USR2, welches das Vertrauen in Bigler & Co. zerstört hat.
    Aber natürlich kann man weiterhin selbstmitleidig-vorwurfsvoll den Fehler bei allen anderen suchen.
    Dann dürfte es aber sehr lange dauern, bis ein mehrheitsfähiger, neuer Vorschlag bereitliegt.

    Im Übrigen, Herr Bigler: Schon gemerkt? Es gibt Bürger, die nicht vergessen, wenn man sie schon einmal über den Tisch gezogen hat. Stichwort Herr Merz...

    2 0 Melden
    600
  • Makatitom 13.02.2017 14:07
    Highlight Falsch, Herr Bigler, die Angstmacherkampagne der Befürworter hat eben dieses Mal nicht verfangen, und das ist gut so
    10 0 Melden
    600
  • Einstürzende_Altbauten * 13.02.2017 09:59
    Highlight Ich verstehe einfach nicht, wieso sich die Gewerbler von so einem Verband repräsentiert fühlen. Kann mir das jemand erklären bitte?
    31 0 Melden
    600
  • Dewar 13.02.2017 09:45
    Highlight Angstkampagne? Das waren wohl eher die Befürworter. Seit Jahren kommt von dieser Seite bei Finanzvorlagen nämlich immer die "Wir wollen mehr Geld sonst verliert ihr eure Arbeitsplätze" Drohung. Allzu oft hat diese Angstmacherei funktioniert, doch diesmal war das berühmte Fueder überladen. Dass der Mittelstand bezahlt, ist nicht Angstmacherei, sondern eine Tatsache. Von der USR II sind die fetten Löcher in den Staatskassen noch frisch im Gedächtnis und Luzern hat uns vorgemacht, was im Falle einer Annahme schweizweit passiert wäre. Zum Glück hat die Bevölkerung jetzt die Notbremse gezogen.
    22 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 13.02.2017 08:19
    Highlight Aha, das war also ein Wettbewerb: Wer macht den Stimmbürgern am meisten Angst? oder Wer hat die bessere Angstkampagne?
    Ist doch Blödsinn: die Stimmbürger haben ihr Nein nicht wegen den Sozis eingelegbt. Der gesunde Menschenverstand hat sich durchgesetzt.
    17 4 Melden
    600
  • rodolofo 13.02.2017 06:59
    Highlight Herr Bieler hat halt die Privatwirtschaftliche Maxime "Wer bezahlt, befielt!" verinnerlicht.
    Und da er NICHT von der Mehrheit der StimmbürgerInnen bezahlt wird...
    30 2 Melden
    600
  • Schneider Alex 13.02.2017 06:28
    Highlight Die ewige Angstmacherei vor dem Verlust von Arbeitsplätzen hat zum Glück diesmal nicht verfangen!
    55 2 Melden
    600
  • HomoSapiens 13.02.2017 00:40
    Highlight Ich bin einerseits entäuscht von denen die Ihre Wahlniederlage verdrängen,andererseits Wachgerüttelt von den selbigen,soll das Solidaritätsprinzip auf dem die Schweiz gegründet wurde,hauptsächlich von dem nicht arbeitenden Geld(Dividenden etc)Wirtschatsökon.konforme Initativen gelten?Die die den Staat immer weiter ausbluten lassen!
    Angesichts dieser tatsachen das bürgerliche ihre Wahlschulden den Geldgebern geschuldet werden,ist klar warum sie von Angstkampagne sprechen.Ja?Damit der Raubtierkapitalismus nicht unser direkte Demokratie mißhandelt.Die Populisten zielen&hoffen auf Euer Blindesauge
    32 3 Melden
    600
  • SeKu 13.02.2017 00:07
    Highlight Ausser bei drei Kurz-Antworten hat es in jeder Antwort mindestens eine glatte Lüge. Hey, das ist ein neuer Wahrheitsrekord für diesen Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler! Normalerweise ist bei Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler die Lügenquote viel höher.

    Findet er in der Niederlage auf den Pfad der Wahrheit? Wahrscheinlich nicht, aber hoffen darf man ja.
    62 5 Melden
    • rodolofo 13.02.2017 07:00
      Highlight Ungefär wie bei VW.
      13 1 Melden
    600
  • SeKu 13.02.2017 00:07
    Highlight Hihi, der König der Angstkampagnen beklagt sich über Angskampagnen.
    85 3 Melden
    600
  • WilliMu 12.02.2017 22:53
    Highlight Der Herr Bigler redet jetzt von einer Angstkampagne der Gegner. Man dreht die Tatsachen einfach um. Wielange ist dieser Bigler für den Gewerbeverband noch haltbar?
    93 2 Melden
    • FrancoL 12.02.2017 23:37
      Highlight Herr Bieler war noch nie haltbar, sein Verfallsdatum ist älter als seine Wahl zum obersten Gewerbler.
      66 0 Melden
    600
  • leu84 12.02.2017 21:51
    Highlight Viele der Nein Stimmenden haben schon vor dem Statement von EWS und den Linken für Nein entschieden. Das gilt auch für mein Umfeld und die sind weiss Gott keine "Sozis".
    90 6 Melden
    • FrancoL 12.02.2017 23:39
      Highlight Deine Annahme stimmt sicherlich zu. EWS hat sicherlich etwas gebracht aber mehr als 3-4% waren es nicht. Der Entscheid ist vorher gefallen.
      39 0 Melden
    • Makatitom 13.02.2017 14:11
      Highlight Ohne die Sozis hättest du gar nicht darüber abstimmen können. oder glaubst du, dass die SVP das Referendum ergriffen hätte
      6 0 Melden
    600
  • Luca Brasi 12.02.2017 21:16
    Highlight Ja, die Linke mit ihrer Millionenkampagne! Zum Glück hat der Gewerbeverband nie Angstmaherei betrieben, sondern nur aufgeklärt. lol
    156 4 Melden
    • Midnight 12.02.2017 23:03
      Highlight Ja echt, ein dümmeres Statement hätte man kaum geben können! Jetzt haben die Bürgerlichen deutlich verloren, aber der Stimmbürger wird trotzdem noch für dumm verkauft. Wenn ich es nicht sehr amüsant fände, wäre ich wohl ziemlich beleidigt! 😄😄
      70 0 Melden
    600
  • Peter Wolf 12.02.2017 21:16
    Highlight Bigler leidet wie Zürichs Finanzdirektor Ernst Stocker (Interview auf Tagesanzeiger online) an galoppierendem Realitätsverlust: Wer bitte, hat eine Angstkampagne gefahren - wohl eher (drohende Arbeitsplatzverluste, Abwanderung von internationalen Konzernen) die Befürworter! Alternative Fakten gibts offenkundig nicht nur im "Center of Evil", der Zentrale von Trumps Regime, sondern auch hierzulande.
    134 2 Melden
    • ricardo 13.02.2017 01:22
      Highlight Lügenbigler beherrscht diese Disziplin schon lange. Der Gewerbeverband sollte sich ernsthaft fragen, wie lange er noch an diesem Pinocchio festhalten will.
      48 1 Melden
    600
  • Linus Luchs 12.02.2017 21:11
    Highlight "Kein Angriff auf den Mittelstand. Also weiterhin keine Kapitalgewinnbesteuerung..." Kapitalgewinne im Mittelstand? Wo lebt der Mann? - Totaler Realitätsverlust.
    143 4 Melden
    • simiimi 12.02.2017 22:20
      Highlight Die Kapitalgewinnbesteuerung trifft zum Beispiel KMU it hohen Investitionen in Anlagevermögen, die dann auch noch flüssige Mittel für die Steuer auftreiben müssen. Ich finde die gehören zum Mittelstand
      10 36 Melden
    • FrancoL 12.02.2017 23:44
      Highlight @simiini; Es geht um das Ansetzen der Steuer und die entsprechenden Freibeträge die zB Investitionen in die Unternehmen schützen die wiederum den Mittelstand schützen. Man sollte jetzt nicht so Vereinfachungen wie Deinen Post als Massstab nehmen. Es gibt viel Möglichkeiten Steuern sinnvoll und für die KMUs verträglich zu gestalten ohne auf die Kapitalbesteuerung verzichten zu müssen. Gleiches gilt auch für eine Anhebung der Besteuerung der Dividenden.
      30 1 Melden
    • Hoppla! 13.02.2017 06:22
      Highlight Gibt es dann auch eine Kapitalverluststeuergutschrift?
      5 5 Melden
    • FrancoL 13.02.2017 08:45
      Highlight @Hoppla; Wieso? kriegen Sie auch Stern zurück wenn sie ein Jahr nicht arbeiten? oder kriegen Sie Geld zurück wenn Ihre Liegenschaft sich entwertet oder bei einem Mietobjekt ein relevanter Mietausfall aus x einem Grund ansteht?

      Man sollte die alte abgelutschte Begründung dass man beim Kapital auch Verluste einfahren kann nicht immer wieder aus der Mottenkiste nehmen. Gewinn und Verluste können über einen Zeitraum abgerechnet werden und das was bleibt ist die Basis für die Besteuerung unter Berücksichtigung eines abzuziehenden Grundwertes.
      4 0 Melden
    600
  • Platon 12.02.2017 21:00
    Highlight Das letzte Statement ist zum kotzen...
    109 2 Melden
    • Posersalami 12.02.2017 21:19
      Highlight Absolut. Als hätte der Mittelstand Erträge aus Kapitalgewinn und Dividenden. Man fragt sich wirklich, in welcher Welt er lebt 🤓
      115 4 Melden
    • Hoppla! 13.02.2017 06:24
      Highlight Ich halte mich für Mittelstand. Zwar kann von davon leben nicht die Rede sein, aber ein paar Kapitalgewinn (und Verluste, z.B. massiv letztes Jahr) und Dividenden geben mir ein Zubrot.

      Man könnte meinen der Mittelstand nage am Hundertuch...
      4 7 Melden
    600
  • TschGadEis 12.02.2017 20:52
    Highlight Bigler macht mich mit seiner unglaublich arroganten und unsympathischen Art echt wütend. Und seine letzte Antwort zeigt klar auf, dass er jeglichen Bezug zur Realität komplett verloren hat.
    132 3 Melden
    • leu84 12.02.2017 21:53
      Highlight Er war mir noch nie sympathisch, aber so wird das nichts mehr.
      69 1 Melden
    600
  • R&B 12.02.2017 20:32
    Highlight Entweder Bigler nimmt den Hut oder KMUs sollten einen eigenen Verband gründen. Dann kann der sgv sich zu gieriger Konzerne-Verband umbenennen
    110 2 Melden
    600
  • CreatorsWolf 12.02.2017 20:26
    Highlight #failingBigler
    67 1 Melden
    600
  • Herren 12.02.2017 20:17
    Highlight Ich kann nur von mir sprechen: Ich habe die Reform abgelehnt, weil ich der Meinung bin, dass wir nicht nur an die Großkonzerne denken sollten, sondern an alle Teilnehmer an einer Volkswirtschaft. Dazu gehören eben auch die Lädeli und der Mittelstand. Zudem habe ich bei den Gegnern keine Angstparolen wahrgenommen, sondern bei den Befürwortern.
    Nun geht es darum, eine allgemein verträgliche Reform aufzugleisen.
    117 2 Melden
    • Firefly 12.02.2017 20:52
      Highlight Das beschreibt so ziemlich genau auch meine Gedanken.
      56 1 Melden
    • Doeme 12.02.2017 22:21
      Highlight Du sprichst mir aus der Seele.
      26 1 Melden
    600
  • rodolofo 12.02.2017 20:17
    Highlight Bigler macht mir tatsächlich etwas Angst...
    Ich habe das eigenartige Grundgefühl, dass man den "Knallharten Verhandler" wie ein rohes Ei behandeln muss, da er sich sonst von einem unsympathischen "Rechtsbürgerlichen" in einen Feuer speienden Drachen verwandeln könnte.
    72 1 Melden
    600
  • Juliet Bravo 12.02.2017 20:15
    Highlight Herr Bigler hat den Kontakt zu seiner Basis - den Gewerblern - überhaupt nicht.
    95 1 Melden
    • SeKu 13.02.2017 00:12
      Highlight Bigler's Basis sind die Megakonzerne. Er missbraucht den Namen Gewerbe nur.
      34 0 Melden
    600
  • Dubio 12.02.2017 20:00
    Highlight "Kein Angriff auf den Mittelstand also keine Kapitalgewinnsteuer und keine Erhöhung der Dividendensteuern"

    Say what?

    Das ist 100% logik-befreit. Kein Wunder gab's eine krachende Niederlage...

    115 2 Melden
    • Steiner 12.02.2017 21:05
      Highlight Ich freute mich schon auf die nächste Frage, die diesen Widerspruch aufdecken würde. Leider blieb dieser so stehen.
      51 2 Melden
    600
  • Fairness_3 12.02.2017 19:43
    Highlight Die Linke hat mit einer Angstmacherei gewonnen, wie es sonst meistens die Bürgerlichen tun, wie zb die SVP, sagt dass die Energiestrategie über 3000 Franken kostet für eine Familie. Schade, dass den Bürgern immer mehr Angst eingeflöst wird. Dabei wären die Politiker gut beraten mal ehrlich zu sagen, dass man nicht genau sagen könne, was für finanzielle Folgen eine Vorlage hat. http://W
    20 117 Melden
    • undduso 12.02.2017 20:13
      Highlight Es war eine Angstmacherei beiderseits. Einmal Steuern und einmal Jobs.
      Ich denke schlussendlich hat keines von beidem den Unterschied gemacht, sondern dass sich viele Wähler abseits der Propaganda informiert und sich eine eigene Meinung gebildet haben. Andere haben sich vielleicht auch noch an die USR II erinnert, was da versprochen wurde und dann eingetreten .
      Schlussendlich hat das Resultat keine negativen Auswirkungen auf die Industrei wenn die Politik das Resultat analysiert und sich daran macht, eine ausgewogene Vorlage auszuarbeiten.
      Gewonnen hat heute nur die Demokratie.
      53 6 Melden
    • bebby 12.02.2017 20:45
      Highlight Abstimmungen und Wahlen werden mit Emotionen und nicht mit Fakten gewonnen, da unsichere Wähler aus dem Bauch heraus entscheiden. Da müssen die Fakten die Unsicherheit ausräumen können und v.a. glaubwürdig wirken.
      7 19 Melden
    • Neruda 12.02.2017 20:45
      Highlight Wenn der Bürger halt so dumm ist und nur noch mit Angst funktiobiert, würde ich es als Politiker auch so machen.
      15 6 Melden
    • Steiner 12.02.2017 21:07
      Highlight Wieso so viele Blitze? Grundsätzlich hat Fairness_3 ja recht. Gute Argumente benötigen eigentlich keine Angstmacherei. Schade, dass es durch den medialen und politischen Populismus nicht mehr ohne geht.
      11 26 Melden
    • Fairness_3 12.02.2017 22:53
      Highlight @Steiner: Da gebe ich Ihnen völlig recht. Die Linken haben heute mit dem sonst selten von ihrem verwendeten Populismus gewonnen. Nicht nur, aber die Angstmacherei hat dazu beigetragen.
      4 18 Melden
    • Midnight 12.02.2017 23:10
      Highlight Also ich muss ehrlich sein: Von den "Linken" (Gegnern der Vorlage) habe ich keine Angstmacherei mitbekommen. Ob es daran liegt, dass diese nicht alle paar Meter ein neues Plakat aufgestellt haben? Und Angstmacherei wäre hier auch stark untertrieben: Was die Befürworter fabriziert haben, war ganz klar Erpressung!
      28 2 Melden
    600
  • remeto 12.02.2017 19:40
    Highlight Wieso lassen sich die Gewerbler bloss von Bigler vertreten? Der macht ja Politik für Multis und Wirtschaftsprüfer...
    151 2 Melden
    600
  • Thomas Bollinger (1) 12.02.2017 19:38
    Highlight Ich wusste nicht, wie ich stimmen sollte - da habe ich mich an die postfaktische Kampagne von Bigler erinnert (dort, wo er SP Exponenten zu Befürwortern macht) und habe Nein gestimmt. Bigler trägt nicht nur Schuld, er ist vielleicht sogar der Grund.
    107 3 Melden
    600
  • atomschlaf 12.02.2017 19:34
    Highlight "Nein, wir haben lediglich darauf hingewiesen, dass ein Nein zu Rechtsunsicherheiten führt. Der Standort ist in Mitleidenschaft gezogen."

    Die Rechtsunsicherheit hätte man sich ersparen können, wenn man die ursprünglich ausgewogene Vorlage nicht so krass wirtschaftsfreundlich ausgestaltet hätte.

    Stattdessen hat man immer noch mehr Steuererleichterungen reingepackt bis das Gleichgewicht nicht mehr stimmte und dann versucht, dass Stimmvolk mit einer Angstkampagne zu erpressen.

    Hat zum Glück nicht funktioniert.

    Jetzt ist der Weg frei für eine ausgewogene Revision. An die Arbeit, Herr Bigler!
    120 7 Melden
    • Gurgelhals 12.02.2017 20:24
      Highlight Das Interview zeigt doch nur zu gut, dass Bigler auch als Wirtschaftspolitiker ein in seinen Überzeugungen absolut unerschütterlicher evangelikaler Frömmler ist. Ich mache mir daher absolut keine Illusionen, dass er irgendwie Einsicht zeigen und sich bei der Ausarbeitung einer ausgewogenen Revision konstruktiv einbringen kann oder will.

      Und ja, mir will auch nicht so recht in den Kopf, warum sich das CH Gewerbe von so jemandem in Bern vertreten lässt. Unter dem Strich schadet der mit diesem fundamentalistischen Stil dessen Interessen doch mehr als er nützt.
      63 3 Melden
    • rodolofo 13.02.2017 06:45
      Highlight Ich glaube, es wäre für uns besser, wenn Bigler gar nichts mehr macht...
      Ein weiteres Argument für die flexible Pensionierung.
      17 0 Melden
    600
  • Kubod 12.02.2017 19:33
    Highlight Ich gratuliere den Abstimmungsgewinnern
    Nach gängiger Praxis kann man diese jetzt als Linkspopulisten bezeichnen.
    Das Volk von links her überzeugt.
    Was ja eigentlich die Idee der Demokratie ist.
    Nur so als Hinweis darauf, wie dämlich der Begriff Populist in einer Demokratie ist.
    14 71 Melden
    • u.s. 12.02.2017 20:14
      Highlight "Nach gängiger Praxis kann man diese jetzt als Linkspopulisten bezeichnen." Sie meinen diese SVP-Gemeindepräsidenten, die auch gegen diese USRIII waren? Dass die Sache so eindeutig ausfiel, mag viele Gründe haben. Die Kampagnen von SP und Gewerkschaften alleine können es nicht gewesen sein. Vielleicht lag es doch an der Vorlage selbst...
      43 1 Melden
    • Midnight 12.02.2017 23:13
      Highlight ...oder an gesundem Menschenverstand und Urteilsvermögen der Stimmbürger ;-)
      26 0 Melden
    • Dewar 13.02.2017 10:08
      Highlight Das ist genau das was wir aus diesem Resultat mitnehmen sollten: In Finanzfragen gibt es kein links und rechts mehr, sondern arm vs. reich. Seit Jahrzehnten hat sich der Mittelstand aus Angst für die Interessen der Milliardäre und Grosskonzerne einspannen lassen. Mit 60% Nein hat das SP-Referendum nun das Dreifache der SP-Wählerbasis überzeugt. Jetzt sollen die Parlamentarier sich doch bitte daran erinnern, dass sie für das Volk in den Räten sitzen, und nicht im Namen ihrer Verwaltungsratsmandate, dann findet die nächste Vorlage auch eine Mehrheit.
      8 0 Melden
    600
  • Klirrfactor 12.02.2017 19:32
    Highlight Angstkampagne hat verfangen? Bin Befürworter des USR III, aber gleichzeitig muss ich auch sagen, ich habe nur Angsmacherei des Nein-Lagers gesehen und das bisschen vom Pro-Lager war einfach nicht überzeugend und ungenügend promotet.
    10 63 Melden
    • u.s. 12.02.2017 20:19
      Highlight "...das bisschen vom Pro-Lager..." Inserate mit den Köpfen von fast allen kantonalen Finanzdirektoren und -innen finanziert durch Economiesuisse?
      54 0 Melden
    600
  • banda69 12.02.2017 19:31
    Highlight Herr Bigler, tun sie das selbe wie Herr Maurer tun sollte: Treten Sie zurück.
    95 4 Melden
    • Hans Jürg 12.02.2017 23:12
      Highlight Auja. Die können dann gemeinsam schöne Rentner-Reisli machen.
      27 0 Melden
    • Midnight 12.02.2017 23:14
      Highlight Den Glarner kann er auch gleich mitnehmen!
      38 0 Melden
    600
  • FrancoL 12.02.2017 19:31
    Highlight Viele gute Gewerbler darunter auch viele gute Gewerbler mit SVP-Gesinnung haben einen Bigler nicht verdient.

    Herr Bigler es wäre an der Zeit dann Hut zu nehmen um dem Gewerbeverband nicht noch mehr Schaden zuzufügen!
    97 2 Melden
    600
  • Bynaus 12.02.2017 19:29
    Highlight Typische Geisteshaltung der SVP: Wenn wir gewinnen, dann ist es der Willen des souveränen "Volchs", wenn die anderen Gewinnen, wurde das "Volch" mutwillig irregeführt... Seine letzten Worte zeugen auch nicht gerade von Einsicht. Steuern greifen immer dort am stärksten, wo sie erhoben werden: eine Kapitalgewinnsteuer also bei jenen, die Kapitalgewinne machen. Und das ist nun mal nicht der gemeine Mittelstand.
    106 6 Melden
    600
  • u.s. 12.02.2017 19:27
    Highlight watson: "Wo machen Sie Ihre Fehler aus?"

    Bigler: "Es ist festzustellen, dass die Angstkampagne der Gegner..."

    Mich dünkt, bei diesem Bigler schlagen die Tücken der Projektion oft besonders stark zu...
    112 2 Melden
    600
  • Beasty 12.02.2017 19:21
    Highlight Bigler bleibt und ist durch und durch unsympatisch.
    146 2 Melden
    600
  • Triumvir 12.02.2017 19:12
    Highlight Aha, von der Kapitalgewinnbesteuerung & Dividendenbesteuerung profitiert also der Mittelstand und natürlich nicht die reiche Oberschicht!? In was für einer Welt lebt dieser gute Mann!? Hallo Erde an Herr Bigler! Kommen sie bitte auf den Boden der Realität zurück und verlassen sie ihre bürgerliche Steueroptimierungswolke!!!
    181 4 Melden
    • bebby 12.02.2017 20:47
      Highlight Herr Bigler zählt sich selber, wie jedermann, auch zur Mittelschicht, das erklärt alles.
      40 1 Melden
    600
  • na ja 12.02.2017 19:09
    Highlight Da hat sich die Mehrheit auch nicht erprssen lassen! Immer diese Drohungen von "Oben". Irgendwann durchaut man das halt. Die "Oben" meinen sowieso, dass wir blöd sind.....
    70 6 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 12.02.2017 19:08
    Highlight "1000 Franken mehr Steuern pro Haushalt"? Nie gehört. Hab trotzdem Nein gestimmt. Nicht jeder, der kein Wirtschaftsvertreter ist, ist automatisch ein Idiot, Herr Bigler.

    Trau niemals einem Bonzen!
    150 4 Melden
    • Midnight 12.02.2017 23:17
      Highlight Ist mir irgendwie auch neu. Oder diese Kampagne ist bei all den Plakaten der Befürworter einfach untergegangen...
      19 0 Melden
    600
  • FrancoL 12.02.2017 19:08
    Highlight Könnte es sein dass Herr Bigler alle für dumm verkaufen will? Er spricht von Angstkampagne der Gegner und bezeichnet seine Kampagne als was genau?

    Man kann die Fakten ja gut verdrehen aber irgendwann bekommt man die Rechnung präsentiert und heute war Abrechnungstag, schon vergessen Herr Bigler?

    Herr Bigler es wäre an der Zeit den Hut zu nehmen dieser würde den letzten Rest noch ein wenig schützen.
    104 3 Melden
    • kiawase 12.02.2017 19:35
      Highlight mich erstaunt dass all die gewerbetriebenden sich von einer Nummer wie Bigler vertreten lassen. Unanständing durch und durch
      77 0 Melden
    • FrancoL 12.02.2017 20:18
      Highlight @kiawase; Die Gewerbler agieren vornehmlich in ihren Gegenden und vertrauen da mehr auf die einzelnen Gewerbevereine. Ich würde sagen zum Glück!
      ich würde es aber mehr als begrüssen wenn Bigler den Hut nehmen würde.
      32 0 Melden
    • Asmodeus 12.02.2017 21:52
      Highlight Wenn man sich von so Einem vertreten lässt, fällt nicht auf wieviel Dreck man selber am Stecken hat.
      17 0 Melden
    • FrancoL 12.02.2017 22:10
      Highlight @Asmodeus; "Dreck am Stecken" wäre noch eine Sache aber die völlige Inkompetenz ist das andere und diese wiegt viel mehr.
      Schade für eine KMU-Landschaft die ganz ordentlich in Fahrt ist und viele Probleme meistert trotz dieser Führung.
      14 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 19:06
    Highlight Zeit zu gehen, Herr Bigler.
    84 2 Melden
    600
  • FrancoL 12.02.2017 19:03
    Highlight Nein Herr Bieler so einfach können Sie sich nicht davon schleichen mit der Aussage:
    "Wir werden die Gegner beim Wort nehmen: Kein Angriff auf den Mittelstand. Also weiterhin keine Kapitalgewinnbesteuerung und keine die Vorlage, in der die Dividendenbesteuerung angehoben wird"

    Der zweite Teil Ihrer Aussage ist falsch, da geht es eher um den Schwellenpunkt für eine Kapitalgewinnsteuer und dasselbe gilt für das Anheben der Dividendenbesteuerung.
    Nicht schon jetzt wieder etwas hineininterpretieren dass wieder zu einem Fiasko führt.
    Auch Biegler sollte weniger lernresistent sein.
    84 1 Melden
    • Makatitom 13.02.2017 14:23
      Highlight Tja, Herr Bigler, ohne Kapitalgewinnsteuer, Anhebung der Dividendenbesteuerung und einer Finanztransaktionssteuer auf die Schweiz verlassende Beträge an Lizenz-, Patent- oder Fakturafirmen sowie auf Briefkästen in Panama, Jersey oder Cayman Island wird von mir, und hoffentlich vielen Anderen auch, wieder abgelehnt
      0 0 Melden
    600
  • bokl 12.02.2017 18:49
    Highlight Herr Bigler hat es immer noch nicht begriffen. Von Kapitalgewinnen und Dividenden profitieren hauptsächlich die Reichen und nicht der Mittelstand.
    213 4 Melden
    600
  • Rumbel the Sumbel 12.02.2017 18:46
    Highlight Und was in Gottes Namen muss nun der Bundesrat erklären müssen? Nicht nichts, sondern gar nichts!
    56 4 Melden
    600
  • Primus 12.02.2017 18:46
    Highlight Bigler hat es nicht verstanden. Genau darum geht es, dass man die USR II moderat korrigiert, d.h. die Dividenden wieder etwas (mehr) besteuert, mit dem Nebeneffekt, dass der AHV wieder mehr Mittel zufliessen. Genau mit dieser Haltung den Fehler aus der USR II um keinen Preis zu korrigieren hat er (u.A.) die USR III versenkt.
    150 2 Melden
    600
  • philosophund 12.02.2017 18:45
    Highlight "Nein, ich bin nicht der Buhmann."
    mimimimimimimimi..
    136 1 Melden
    600
  • Qui-Gon 12.02.2017 18:40
    Highlight Ueli Maurer drohte mit Sparkurs, Andere mit Abwanderung und Arbeitsplatzverlust. Und jetzt hat dieser Unsympath doch tatsächlich die Frechheit, die Gegner anzuschwärzen.
    178 1 Melden
    • Aged 12.02.2017 19:04
      Highlight Ueli sieht noch immer Abwanderung, vermutlich schon morgen und kennt sogar welche ....
      42 2 Melden
    • kiawase 12.02.2017 19:37
      Highlight diese unverfrohrenheit kann nur begründet werden durch absolutes unvermögen eigene fehler oder fehleinschätzungen zuzugeben. USRIII NEIN, it's great
      45 0 Melden
    600
  • Rendel 12.02.2017 18:37
    Highlight "Wir werden die Gegner beim Wort nehmen: Kein Angriff auf den Mittelstand. Also weiterhin keine Kapitalgewinnbesteuerung und keine die Vorlage, in der die Dividendenbesteuerung angehoben wird."

    Ja, klar der Mittelstand profitiert ja am meisten von Kapitalgewinn und Dividenden.

    Wo lebt der Herr und wer gehört für ihn zum Mittelstand?
    170 3 Melden
    600
  • bfm 12.02.2017 18:35
    Highlight 1'000.-- pro Haushalt? Angstkampagne?
    Na, in dem Fall haben die Gegner - wenn es denn wirklich gelogen sein sollte - vom Meister gelernt. Schliesslich war es Bigler, der seinerzeit das RTVG mit dem Argument bekämpft hat, dieses koste für jeden Haushalt Fr. 1'000.- pro Jahr (eine in mehrfacher Hinsicht nachweisbare Lüge). Aber eben, quod licet jovi non licet bovi.
    115 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 18:33
    Highlight Angstkampagne? Ich lache mich tot! Wer droht den ständig mit massivem Arbeitsplatzverlust, der eh kommen wird? Das war keine Angstkampagne, sondern eine Vernunftkampagne. Und wenn die Vernunft gewinnt, dann wird es Hans-Ulrich Bigler und seien Schergen mulmig um das Gemüt. Der Geldadel könnte ja sauer auf ihn werden...
    143 0 Melden
    600
  • Sapere Aude 12.02.2017 18:33
    Highlight Eine Besteuerung von leistungslosem Einkommen gehört mMn zwingend in die nächste Vorlage, kann ja nicht sein dass Einkommen besteuert wird und Kapitalgewinn nicht.
    123 4 Melden
    600
  • San_Fernando 12.02.2017 18:33
    Highlight Das ist ja mal was ganz Neues, wenn sich die Rechte beklagt, dass die Gegenseite mit der Angst spielt...
    99 2 Melden
    • Midnight 12.02.2017 23:21
      Highlight Hauptsache, sie steht immer als Opfer da ;-)
      12 0 Melden
    600
  • Skylofter 12.02.2017 18:32
    Highlight Mimimimi!
    76 1 Melden
    600
  • gnp286 12.02.2017 18:31
    Highlight Mimimimi! Etwas unsympatisch ist er schon... Lass es dir schmecken Hansueli!
    69 1 Melden
    600
  • R&B 12.02.2017 18:31
    Highlight Bigler ist einfach nur schlimm: Verlogen und arrogant.
    119 1 Melden
    • karl_e 12.02.2017 19:14
      Highlight Er ist halt ein Evangelikaler.
      49 5 Melden
    600
  • Mahagoni 12.02.2017 18:31
    Highlight Die glaubwürdikeit vom Hansli tendiert gegen Boden. Das er sich überhaupt getraut das Wort Angstkampagne auszusprechen, nach denn vielen die er selber geführt hat. Dreist.
    110 1 Melden
    600
  • Gurgelhals 12.02.2017 18:30
    Highlight Bei Bigler läuft es mir immer Kalt den Rücken hinunter...
    91 1 Melden
    • karl_e 12.02.2017 21:33
      Highlight Bei einem bekennenden Christen? Das kann ich nicht glauben!
      16 0 Melden
    600
  • Majoras Maske 12.02.2017 18:27
    Highlight Für den Fall, dass tatsächlich Arbeitsplätze verloren gehen, wären die Bürgeliche klar die Schuldigen, indem sie die Gunst der Stunde nutzen wollten, um der Wirtschaft Steuergeschenke zu machen. Es ist nicht die Schuld des Souveräns, wenn eine Vorlage nicht mehrheitsfähig ist.
    231 6 Melden
    • R&B 12.02.2017 18:37
      Highlight Word!
      85 0 Melden
    • tux_ping 12.02.2017 20:11
      Highlight Wenn Arbeitsplätze verloren gehen, ist jeder schuld, der die USR III abgelehnt hat.
      Insgesamt war es ein Kompromiss, von dem alle profitiert hätten. Insbesondere nämlich auch die vielen Schweizer KMUs und nicht nur die "bösen, bösen Grossunternehmen" (die Holding- und Domizilgesellschaften hätten alles in allem trotzdem mehr Steuern als heute zahlen müssen).
      Schade (aber nicht überraschend), dass die populistische (und ja, es war eine populistische Kampagne, da bspw. von fiktiven Verlusten des Mittelstandes gesprochen wurde, die in jedem Kanton ausgeschlossen waren) Gegenkampagne Erfolg hatte.
      1 57 Melden
    • Alex23 12.02.2017 21:23
      Highlight Ich glaube, tuxping ist der Bigler, der sich hier in die Watson-Kommentarspur eingeschlichen hat. Nix kapiert, nix dazugelernt.
      43 0 Melden
    600
  • Scaros_2 12.02.2017 18:20
    Highlight Also das ist genau Angstmacherei. Unser CFO - der ja so viel tolles studiert hat - der hat uns eine Mail geschrieben mit der Bitte "Ja" zu stimmen weil damit "Tausende Jobs" sowie der Standort gesichert ist. Das ist pure Erpressung und Angstmacherei weil man konnte meinen nur mit einem "Ja" sei der Standort gesichert. Man spielte hier ganz bewusst auf die Angst und deswegen war das ganze ein Rohrkrepierer und viele Mitarbeiter haben ganz Bewusst nein gestimmt weil unser "CFO" nicht glaubhaft machen konnte was die Konsequenz - speziell für unser Unternehmen ist.
    151 1 Melden
    • Asmodeus 12.02.2017 19:35
      Highlight Ein hohes Tier unserer Geschäftsleitung hat auch seine Fresse in jede Kamera gehalten um Werbung FÜR die USR zu machen.

      War ein zusätzlicher Anstoss ein Nein zu stimmen :)
      55 1 Melden
    • Guipri 12.02.2017 19:49
      Highlight Wir haben einen Brief in die Hand gedrückt bekommen, mit der Bitte (Aufforderung) ja zu stimmen. Mit der gleichen Begründung. Ich finde es eine Frechheit. Meine Meinung.
      38 1 Melden
    • Lukas Blatter 12.02.2017 20:45
      Highlight @Guipri: Wo arbeitest du denn?
      22 0 Melden
    • redeye70 12.02.2017 22:29
      Highlight Sind solche "Abstimmungsempfehlungen" rechtlich überhaupt wasserdicht? Mir scheint das eine äusserst unangemessene Form der versuchten Beeinflussung von Menschen (Arbeitnehmer) in einem Abhängigkeitsverhältnis zu sein. Wäre das nicht sogar strafbar? Wer hat den Mut der Watson-Redaktion Beweise und mehr Info zu bieten. Das ist doch unserer Demokratie völlig unwürdig, so was!
      14 0 Melden
    • Guipri 12.02.2017 22:42
      Highlight @Lukas: Baufirma nähe Zürich
      7 0 Melden
    • Lukas Blatter 12.02.2017 23:02
      Highlight @redeye70: Frage, weil es auch meines Erachtens falsch ist, wenn ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Wahlparolen auf die Nase bindet. Schaue mir gerne den entsprechenden Brief an. lukas.blatter@watson.ch
      12 0 Melden
    • Midnight 12.02.2017 23:24
      Highlight Solche Aktionen sind schon hart an der Grenze der Legalität...
      11 0 Melden
    • Scaros_2 13.02.2017 06:52
      Highlight Solange die Schreibweise ok ist - ist es legal. Unternehmen machen dies ja nur dann wenn sie wirklich direkt betroffen sind.

      Würden die Unternehmen aber direkt aufzeigen was die folge für den Konzern sind, dann wäre das ja ok. Aber 0815 parolen zu werfen welche nichts aussagen helfen uns nicht weiter. Ich will fakten - keine alternative fakten, die evtl. sein könnten, wenn dies und das noch eintrifft.
      4 0 Melden
    • Guipri 13.02.2017 09:26
      Highlight Scaros , bin absolut mit dir einverstanden, nur es ist ein gesundes Familienunternehmen mit einem Umsatz von 250 mio. im Jahr! Diese Angstmacherei nervt. Abgesehen davon, dass es nicht das erste mal war.
      @ Lukas, habe den Brief nicht mehr, landet bei uns im Büro meistens direkt im Altpapier.
      0 0 Melden
    600

«Wenn wir alles automatisieren, erhalten wir deprimierte Menschen»

Technik sollte uns befreien, nicht versklaven. Deshalb plädiert die IT-Spezialistin Amber Case von der Harvard University für eine ruhige Technik, die uns menschlicher macht.

Technik sollte uns smarter machen. Viele fühlen sich jedoch wegen ihr immer dümmer. Was läuft da falsch? Amber Case: Wir brauchen nicht eine smartere Technik, wir brauchen smartere Menschen. Technik ist traditionellerweise eine Erweiterung der menschlichen Möglichkeiten. Der Hammer ist eine Erweiterung unserer Faust, das Messer unserer Zähne, etc. Seit der Erfindung des Buchdruckes haben wir begonnen, auch unser Wissen auszulagern. Albert Einstein sagte einst, er müsse seine Telefonnummer …

Artikel lesen