Schweiz

Sunrise mit leichtem Umsatzrückgang nach 9 Monaten

Sunrise hat in den ersten neun Monaten etwas weniger umgesetzt. Der Umsatz sank von 1,464 Milliarden auf 1,396 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) fiel um 6 Millionen auf 444 Millionen Franken.

10.11.16, 06:58 10.11.16, 07:32

Unter dem Strich erzielte Sunrise gemäss einem Communiqué vom Donnerstag einen Reingewinn von 39 Millionen Franken. Im Vorjahr hatten die Kosten für den Börsengang sowie die Schuldenrefinanzierung dem zweitgrössten Telekomkonzern der Schweiz einen happigen Verlust von 138 Millionen beschert.

Aber auch ohne diese einmaligen Kosten hätte Sunrise unter dem Strich mehr verdient. Der Reingewinn wäre so um 20 Millionen auf 39 Millionen Franken gestiegen, hiess es im Communiqué. Sunrise habe von geringeren Abschreibungen und den Kostensenkungen profitiert.

Insgesamt hat der Telekomanbieter die Erwartungen der Finanzgemeinde Übertroffen. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit weniger Umsatz, EBITDA und Reingewinn gerechnet.

Für das Gesamtjahr hält Sunrise an den Zielen fest. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen Umsatz zwischen 1,89 Milliarden und 1,93 Milliarden Franken sowie einen bereinigten EBITDA zwischen 600 Millionen und 620 Millionen Franken. (sda)

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Bienen-Killer als Kassenschlager – Chemie-Riesen kämpfen vor Gericht für Pestizide

Das Europäische Gericht erster Instanz untersucht ab heute, ob die EU die Bienen-Killer-Pestizide zu Recht verboten hat. Die Pestizid-Hersteller – unter ihnen der Schweizer Agrar-Chemie-Riese Syngenta – kämpfen mit harten Bandagen gegen das Verbot: Ihnen entgeht ein Vermögen.

Pestizide töten nicht nur Schädlinge, sondern auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die sogenannten «Neonicotinoide» werden am häufigsten als Pestizide eingesetzt. Erst mit der Zeit wurde klar, wie gefährlich diese Bestseller-Produkte, die unter anderem von Syngenta und Bayer hergestellt werden, wirklich sind. Seit 2013 ist die Verwendung der drei giftigsten Neonicotinoide deshalb in der EU wie auch in der Schweiz nur noch eingeschränkt erlaubt. Das könnte sich nun ändern.

Syngenta und …

Artikel lesen