Schweiz

Seit 300 Jahren kommen Flüchtlinge in die Schweiz: Wirklich willkommen war bislang vor allem eine Gruppe

04.09.15, 10:16 06.09.15, 22:23

Die Schweiz ist ein Einwanderungsland und das schon seit geraumer Zeit. Aus allen Herren Ländern flohen über die Jahrhunderte Menschen vor Verfolgung und hofften, hier Aufnahme und Schutz zu finden. Ein Blick zurück zeigt: Ob sie wohlwollend oder mit Argwohn oder gar nicht aufgenommen wurden, hatte und hat nur beschränkt mit ihnen selbst zu tun. Aber viel mit der politischen Grosswetterlage. Und wer nach ihnen kam.

Hugenotten – erwünscht

Bartholomäusnacht des Jahres 1572, gemalt von François Dubois (1529–1584). bild via wikimedia

Ende des 17. Jahrhunderts flohen rund 200'000 protestantische Hugenotten und Waldenser in die Schweiz, um der Verfolgung durch die katholischen Machthaber in ihrer französischen und italienischen Heimat zu entgehen. Eine geradezu gewaltige Zahl, denn die Schweiz zählte damals nur rund 1,2 Millionen Einwohner. In manchen Städten übertrafen die Flüchtlinge die Einwohner zahlenmässig. Obwohl die reformierten Kantone an ihre Grenzen stiessen, war die Solidarität mit den Glaubensbrüdern und -schwestern gross. Man einigte sich gar auf eine gemeinsame Flüchtlingspolitik – die erste in der Geschichte der Schweiz.

Juden – unerwünscht

Der berüchtigte Judenstempel diente den Schweizer Behörden dazu, jüdische von nicht-jüdischen Flüchtlingen zu unterscheiden. Bild: AP

Wurden die Hugenotten aus konfessionellen Gründen mit offenen Armen empfangen, stiessen die Juden aus demselben Grund auf Ablehnung, als sie ab 1920 von den Pogromen in Osteuropa und später im Zweiten Weltkrieg vor der Vernichtung durch die Nazis flohen. Bis 1938 gelangten noch rund 10'000 jüdische Flüchtlinge aus Deutschland und Österreich in die Schweiz, dann schloss der Bundesrat die Grenze. Mindestens 30'000, darunter viele Juden, wurden in den Kriegsjahren abgewiesen. Dazu heisst es im sogenannten Bergier-Bericht über die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg: «Es ist bekannt, dass im Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) starke fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen herrschten und die Polizeiabteilung ihre Kräfte auf die Abwehr der Flüchtlinge konzentrierte.»

Ungarn – erwünscht

Eine ungarische Flüchtlingsfamilie an der Schweizer Grenze in Buchs (SG), aufgenommen am 8. November 1956.  Bild: KEYSTONE

1956 schlug die Sowjetunion den Volksaufstand in Ungarn nieder, Hunderttausende ergriffen die Flucht nach Westeuropa. Nicht zuletzt in Erinnerung an das Versagen im Zweiten Weltkrieg brach die Schweiz radikal mit ihrer bisherigen Asylpolitik und nahm bis 1957 insgesamt 14'000 ungarische Flüchtlinge auf. Die grosse Anteilnahme in der Schweizer Bevölkerung begünstigte den Kurswechsel. «Die mit Sonderzügen eintreffenden Flüchtlinge wurden auf den Bahnhöfen von grossen Menschenmengen empfangen. Wohltätigkeitskonzerte und Theateraufführungen wurden veranstaltet, Kerzenaktionen durchgeführt, Geld wurde gesammelt», schrieb der ehemalige stellvertretende Chefreadaktor der NZZ, Alfred Cattani.

Tibeter – erwünscht

Eingangsschild zum Tibet-Institut in Rikon im Tösstal. 
Bild: KEYSTONE

Wenig später, im März 1959, kam es in Tibet zu einem Volksaufstand, der von den chinesischen Machthabern blutig niedergeschlagen wurde. Der Dalai Lama floh ins nahe Ausland, Zehntausende seiner Anhänger folgten ihm. Indien, Nepal und Bhutan waren überfordert und baten die UNO, neue Aufnahmeländer zu finden. In der Schweiz wurden zunächst vor allem Private aktiv und nahmen tibetische Kinder auf. 1961 gewährte der Bundesrat ein Kontingent von 1000 tibetischen Flüchtlingen. Die antikommunistische Stimmung, die schon den Ungarn zugute gekommen war, half auch den Tibetern. Zudem wurden sie als «Bergvolk wie wir Schweizer» romantisiert. Interessant: Behördlichen Integrationsdruck gab es keinen, im Gegenteil: Die Tibeter lebten unter sich, 1968 durften sie in Rikon im Tösstal sogar ein Kloster bauen.

Tschecheslowaken – erwünscht

Russische Panzer fahren auf dem Prager Wenzels-Platz auf (21.08.1968).  Bild: AP

Zum Zeitpunkt der Niederschlagung des Prager Frühlings befanden sich bereits zahlreiche Touristen aus der CSSR in der Schweiz. Sie machten von der Reisefreiheit Gebrauch, welche die Reformer um Alexander Dubcek eingeführt hatten. Als die Truppen des Warschauer Pakts Prag besetzten, bot die Schweiz diesen Menschen unkompliziert Asyl an. Insgesamt kamen 12'000 Tschechoslowaken. Zwar war die Euphorie in der Bevölkerung nicht ganz so gross wie bei den Ungarn, doch auch diesmal war klar, dass den Opfern sowjetischer Aggression geholfen werden musste.

Chilenen – zuerst unerwünscht

Anhänger des gestürzten chilenischen Präsidenten Salvador Allende gefangen im Nationalstadion von Santiago (September 1973). Bild: AP

Als 1973 General Pinochet die demokratisch gewählte Regierung von Salvador Allende stürzte und dessen Anhänger systematisch einsperren und ermorden liess, flohen Tausende. Als Allende-Anhänger galten sie als Marxisten und standen in der Kalter-Krieg-Optik der Schweiz somit auf der falschen Seite der Geschichte. Gemäss dem Historischen Wörterbuch der Schweiz entschied sich der Bundesrat zuerst einzig zur Aufnahme von 200 chilenischen Flüchtlingen. Nach heftigen Protesten lockerte er die restriktive Praxis. In den folgenden 10 Jahren sollen 1600 Chilenen als politische Flüchtlinge anerkannt worden sein.

Vietnamesen – erwünscht

Vietnamesische Boat People erreichen die britische Kolonie Hongkong (03.12.1978).  Bild: KEYSTONE

1975 marschierte das kommunistische Nordvietnam in Saigon ein. Hunderttausende flohen über das Meer. Die Schweiz nahm zwischen 1975 und 1983 rund 8200 dieser «Boat People» auf. Wieder war die Anteilnahme an Opfern des Kommunismus in der Schweizer Bevölkerung gross: «Bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe gingen damals zahlreiche Telefonanrufe von Schweizer Bürgern ein, die wissen wollten, wann diese Flüchtlinge denn endlich kommen würden», sagte Beat Meiner, früher Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, in einem Interview.

Tamilen – unerwünscht

Plakat gegen rassistische Vorurteile (2003). Bild: GRA - STIFTUNG GEGEN RASSISMUS

Die meisten der heute rund 50'000 Menschen sri-lankischer Abstammung in der Schweiz waren in den 1980er und 1990er-Jahren vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat geflohen. Sie stiessen zunächst auf Ablehnung, in der Boulevard-Presse wurden sie als «Heroin-Tamilen in Lederjacken» karikiert. Dann erwiesen sie sich als «mustergültige» Einwanderer, die hart arbeiten und nicht auffallen. Zwischenzeitlich fiel die Beurteilung wieder etwas weniger euphorisch aus, weil Tamilen auffallend oft in der Kriminalstatistik auftauchten.

Jugoslawen – unerwünscht

Serbische Flüchtlinge in Bosnien (08.08.1995). Bild: AP

Der Bürgerkrieg nach dem Zerfall Jugoslawiens und anschliessend der Kosovokrieg trieben Zehntausende Flüchtlinge in die Schweiz. Heute leben hier über 300'000 Menschen aus Ex-Jugoslwaien. Auch diese Einwanderergruppe hatte (und hat) es bisweilen schwer. Raser und Schläger unter ihnen brachten den gesamten Balkan in Verruf. Noch heute gelten Nachnamen, die auf -ic enden, als Nachteil auf dem Arbeitsmarkt. Inzwischen hat sich die Lage etwas beruhigt.

Eritreer – unerwünscht

Eine Flüchtlingsfamilie aus Eritrea in der Schweiz erhält gespendete Lebensmittel (01.05.2015). Bild: KEYSTONE

Die aktuellen Buhmenschen im Schweizer Asylwesen. Der Bundesrat und sämtliche Regierungen Westeuropas vertreten die Ansicht, dass in Eritrea ein Unrechtsregime herrscht und den Flüchtlingen deshalb politisches Asyl oder zumindest vorläufige Aufnahme gewährt werden muss. Rechtskonservative Kreise in Medien und Politik hingegen bezeichnen Eritreer als «Wirtschaftsflüchtlinge», die zurückgeschafft gehören.

Syrer – erwünscht, aber ...

Syrische Flüchtlinge am Bahnhof Keleti (03.09.2015). Bild: LASZLO BALOGH/REUTERS

3500 Flüchtlinge aus dem syrischen Kriegsgebiet will der Bundesrat über drei Jahre verteilt aufnehmen und gezielt integrieren. Alle anderen, die es bis hierher schaffen, werden vorläufig aufgenommen. Gemäss Angaben des Staatssekretariats für Migration hat die Schweiz seit Ausbruch des Krieges im März 2011 etwa 8450 Asylgesuche von syrischen Staatsbürgern entgegengenommen (Stand Ende Mai 2015). Angesichts des Ausmasses der humanitären Tragödie – im Libanon, in Jordanien und in der Türkei fristen Millionen Flüchtlinge ein trauriges Dasein in unterfinanzierten Lagern, Tausende ertrinken auf der Flucht über das Mittelmeer – ein bescheidener Beitrag.

Update: Aufgrund mehrerer Leserrückmeldungen ist zu präzisieren, dass mit der «Gruppe» im Titel keine spezifische Volksgruppe gemeint ist, sondern die Kategorie jener, die vor kommunistischer Aggression flohen.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Martin4127 04.09.2015 18:01
    Highlight Also bitte, die Kriminalstatistik die im Link enthalten ist, die belegt das Tamilen krimineller geworden sind ist von 2009. -.- Und nicht zu vergessen das 2008/2009 der Krieg in Sri Lanka zuspitzte und wegen dem offiziell 30000 zu Tode kamen( die Dunkelziffer ist weit aus grösser) und die Welt nur dabei zuschaute... In der Bild steht Massaker an den Tamilen
    9 3 Melden
  • herschweizer 04.09.2015 17:53
    Highlight kann es sein dass wir hier zuwenig Geburten haben um in 10-20 Jahren die Altersvorsorge zu finanzieren? Oder wird die in absehbarer Zeit privatisiert?
    8 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 15:35
    Highlight Super Beitrag!
    Bitte mehr davon und weniger Boulervard.
    30 10 Melden
  • boexu 04.09.2015 14:41
    Highlight Mein Gott, hat es die SVP Propagandamaschine jetzt schon bis in die Kommentarspalte bei Watson geschafft? Und niemand empört sich darüber? o.O
    40 45 Melden
    • Gulli 04.09.2015 18:41
      Highlight Ja, es scheint tatsächlich leider so.
      10 21 Melden
    • Andi Amo 05.09.2015 11:23
      Highlight Ihr seid lustig! Kaum gibt es Leute, die sich vielleicht eher sogenannt konservativ äussern (gibt's das überhaupt in der Flüchtlingsdebatte..??), sind die gleich SVP? Wie sagt man nochmals...immer schön alle in den selben Topf rein ;-)
      18 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 14:38
    Highlight In Thailand gibts ne ganze Kolonie an Schweizer Auswanderer, die sich wie der letzte Dreck benehmen, die Einheimischen und ihre Kultur mit Füssen treten und in der Schweizerstube in Pattaya und Phuket gross herumproleten, dass man in der Schweiz nicht mehr leben könne weil alles voller fremdes Gesindel sei. SVP Wähler aus Überzeugung.
    Optik: unansehnlich mit Bierranzen, über 60zig und Hawaihemd. Im Koffer ein Dösli Aromat und Thomi Senf.

    Das ist die Art von Auswanderer die unser Land produziert. Zum schämen. Klischeehaftes Vorurteil? Leider nein.
    83 19 Melden
    • Andi Amo 05.09.2015 11:33
      Highlight "Das ist die Art von Auswanderer die unser Land produziert."

      Ich finde die besagten Personen auch nicht toll, aber Ihre Aussage noch viel weniger. Die ist nämlich schon sehr arg undifferenziert und grenzt eigentlich an Rassismus mein/e Liebe/r! Ich glaube, die Schweiz "produziert" neben einigen fragwürdigen Gestalten (die sicher jedes Land hat) auch ganz viele tolle Auswanderer...
      16 5 Melden
  • NonplusUltra 04.09.2015 13:55
    Highlight Man sollte bei den ic's unterscheiden, die Serben Bosnier Montenegriner sind zu 90% ähnlich wie die Schweizer, bei den Kosovaren und Albaner fehlt hier der Wille zum sich integrieren man hat was gegen den Schweizer und dies obwohl man sie noch schützt, in keinem Land wäre dies auch nur denkbar.... Sie sollten dankbar sein und nicht diese Scheiss Schweizer auch noch verprügeln... Dies wird irgendwann zurückkommen ich hoffe die sind sich das bewusst...
    Aja Free Tibet ein gutes Volk mit guten Menschen!
    Ungarn und Chilenen ebenfalls ein Volk vor dem ich riesen Respekt habe!
    54 59 Melden
    • Amanaparts 04.09.2015 14:33
      Highlight So du hast also einfach etwas gegen Albaner/Kosovaren?!
      36 34 Melden
    • olga 04.09.2015 15:20
      Highlight bist du dir eignetlich bewusst, wie rassistisch das ist, was du hier gerade geschrieben hast!?
      42 30 Melden
    • Jol Bear 04.09.2015 15:40
      Highlight Die Herkunft von Flüchtlingen ist nicht von Bedeutung. Wir hatten in unserer zürcher Agglogemeinde einige Schulkinder von Tibetern, später Leute aus Sri Lanka, dazu Gastarbeiter aus der Türkei, Spanien. Das war unproblematisch, niemand hatte was gegen die, im Umgang mit Lehrern und Behörden half man diesen Leuten bei der Verständigung in Deutsch usw. Problematisch wird es, wenn die Anzahl der "Fremden" gross wird. Einheimische beginnen sich, begründet oder nicht, ob dem fremdartigen bedrängt zu fühlen, generieren Ängste. Und die Einwanderer selber stehen, wenn sie eine grosse Gruppe darstellen, weniger unter Druck, sich mit den Einheimischen abzugeben. Betätigen sich einzelne dazu im illegalen Bereich, stellen selbstbewusst fremdartige Sitten und Unsitten zur Schau, dann ist es um ihr Image geschehen.
      29 4 Melden
    • Chili5000 04.09.2015 16:03
      Highlight @NonplusUltra: "Kosovaren und Albaner fehlt hier der Wille zum sich integrieren " ist ja wohl der grösste Schwachsinn den ich hier gelesen habe. Die Kosovaren sind nicht weniger gewillt als alle anderen Ausländer auch. Nur werden im Verhältnis überproportional viele Fälle von kriminellen Kosovaren in den Medien hoch stilisiert und somit ein Bild kreiert das jenseits der Wahrheit liegt. Schau dich bei der Arbeit oder im Verein mal um. Du hast bestimmt Kosovaren um dich und du kommst besten zu recht mit Ihnen und sie haben weder "dreck am stecken" noch sind sie Schläger!
      32 26 Melden
  • loadmaster 04.09.2015 13:26
    Highlight ich dachte bei der erwünschten Flüchtlingsgruppe im Titel zuallererst an die Steuerflüchtlinge ;-)
    73 11 Melden
  • NRK 04.09.2015 13:06
    Highlight welcher idiot hat grenzen erschaffen? ich nicht, und ich brauche sie auch nicht. bei mir heist es MENSCHEN -- Willkommen!
    46 69 Melden
    • Andi Amo 04.09.2015 13:49
      Highlight Hätten wir keine Grenzen, gäbe es wohl noch viel mehr Kriege und Elend. Sie machen es sich doch etwas sehr einfach mit einer solch utopischen Einstellung.
      61 11 Melden
    • NonplusUltra 04.09.2015 13:51
      Highlight und bei mir heisst es duden, ich denke auch diesen gibt es bei dir nicht...
      21 19 Melden
    • Skydiver 04.09.2015 18:04
      Highlight Der Slogan "Menschen willkommen!" ist etwa so intelligent wie der Slogan "Menschen nicht willkommen!". Weil alle Fragen und Antworten ausgeblendet werden. Man reduziert (sich selbst) auf die Guten oder auf die Bösen. Oder auf das, was man dafür hält. Das Schwarz-/Weiss-Gedöns funktioniert aber nicht und bringt keinen Schritt weiter.

      Mit nachgeplapperten Links- oder Rechts-Parolen sind die Probleme nicht zu lösen.

      Die Welt braucht jetzt dringend kreative Lösungen. Lösungen, die Menschen schützen und Menschen nützen. Allen. Hier. Und anderswo.

      Deshalb ist die Zeit des Nachplapperns vorüber!
      23 2 Melden
    • NRK 05.09.2015 00:59
      Highlight @andiamo wieso sollte es ohne grenzen mehr kriege geben? kriege werden meist aus finanziellen gründen geführt. in einer multikulturellen, nicht kapitalistischen welt würden sich kriege auf ein minimum reduzieren. @nonplusultra vielen dank für deinen beleidigenden kommentar. wenn wir schon dabei sind; Duden schreibt man übrigens auch gross.
      2 14 Melden
    • Andi Amo 05.09.2015 11:46
      Highlight @nrk; Grenzen sind meines Erachtens Bedingung für Ordnung. Sie definieren Zuständigkeiten und schützen das darin enthaltene. Ohne Grenzen keine Zuständigkeit=keine Verantwortung=Chaos=Elend für die Meisten (einfach gesagt). Völker brauchen Staaten (Bsp. Kosovo) und damit Grenzen um über sich selbst bestimmen zu können. Wo das sonst hinführt, sieht man vlt. am Beispiel 'Kurdistan'. Ich sehe Ihren Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Grenzen nicht wirklich. Und was bitte sehr ist für Sie ein Minimum an Kriegen??
      6 0 Melden
    • NRK 05.09.2015 13:43
      Highlight in der schweiz gibt es keine grenzen, und trotzdem bestimmen die einzelnen kantone für sich selbst. kriege wird es immer geben, in jedem sistem. aber wenn keine staaten gegeneinander kriegen, gibt es wehniger grosse kriege
      0 10 Melden
    • Andi Amo 05.09.2015 16:06
      Highlight Klar gibt's die Kantonsgrenzen, nur hat's da halt keinen Zoll und keine Zäune. Die allermeisten Kriege in den letzten 20 Jahren waren innerhalb der Landesgrenzen, also Bürgerkriege. So viel zu Ihrer Theorie..
      6 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 13:00
    Highlight der einzige fehler war, die juden nicht reinzulassen. erstens hätte man ihnen zwingend helfen müssen und zweitens würde man heute nicht immer noch ein schlechtes gewissen haben. item. fakt ist:
    - mit den ungaren gab es keine probleme.
    - mit den tschechoslowaken auch nicht.
    - mit den tibetern auch nicht.
    - mit leuten aus chile auch nicht.

    grosse probleme gab/gibt es, mit den menschen aus dem balkan und den schwarzafrikanern...

    somit komme ich zum schluss, dass es mit den meisten flüchtlingen keine probleme gibt. die zwei gruppen mal ausgenommen.
    31 53 Melden
    • atomschlaf 04.09.2015 13:24
      Highlight Mit den Juden hätte es garantiert auch keine Probleme gegeben!
      23 11 Melden
    • E7#9 04.09.2015 13:39
      Highlight Heute mache ich aber sehr gute Erfahrungen mit unseren Mitmenschen aus dem Balkan. Sei es bei der Arbeit oder im persönlichen Umfeld. Viele sind auch sehr gebildet. Echt stark, die ...ič's.
      51 17 Melden
    • Andi Amo 04.09.2015 13:41
      Highlight Speziell die Nordafrikaner haben mit ihrem Verhalten an vielen Orten für Probleme und damit selbst dafür gesorgt, das eine Ablehnung gegenüber diesen Flüchtlingen entstanden ist. Allerdings nur gegenüber jenen, die sich hier daneben benehmen - was im Grunde auch nur menschlich ist...
      23 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 14:18
      Highlight KingKong1990: Also ich habe kein schlechtes Gewissen. Und abgesehen davon wenn man sieht die diese Volksgruppe die Palästinenser hält wie Tiere. Nein danke.
      16 20 Melden
    • 's all good, man! 04.09.2015 14:28
      Highlight Eigentlich sollte längst bekannt sein, dass die Nationalität/ Ethnie keine Rückschlüsse auf beispielsweise besonders kriminelles Verhalten gibt, wenn man mal das als Indikator für «Probleme machen» nehmen will. Bedenkt man nun, dass 300'000 Menschen aus dem Balkan hier leben und das mit den 12'000 vergleicht, die damals aus der CSSR kamen, ist ja wohl klar, dass es mit den Tschechoslowaken bedeutend weniger «Probleme» gegeben hat.

      Weisch, was ich meine? Solcherlei Pauschalisierungen machen mich einfach wütend.
      36 15 Melden
  • dä dingsbums 04.09.2015 12:21
    Highlight Die Bourbaki Armee würde auch noch in die Liste Passen.
    18 3 Melden
  • thompson 04.09.2015 12:17
    Highlight erwünscht katholiken:
    rest ausschaffen!☺
    vitus neuer chef
    19 25 Melden
  • Wilhelm Dingo 04.09.2015 12:00
    Highlight Interessanter Bericht, danke. Aus heutiger Sicht gibt es Bedenken wenn folgende Umstände gegeben sind:
    - Sehr viele auf einmal
    - Flüchtende bringen starke Religiöse Gefühle
    - Flüchtende sind nicht unmittelbar durch Kriege und Terror an Leib und Leben bedroht..
    34 15 Melden
    • boexu 04.09.2015 14:32
      Highlight Was sind denn genau deine "Bedenken" in diesen 3 Fällen?
      6 7 Melden
    • Chili5000 04.09.2015 16:08
      Highlight Würde mich auch interessieren. Was sind den deine "Bedenken" in diesen 3 Fällen?
      5 5 Melden
  • da vi de 04.09.2015 11:48
    Highlight Ich finde den Bericht sehr Treffend, vor allem das die Fehler vom 2. WW spuren hinterlassen haben.
    Allerdings vermisse ich bei der ganzen Integrations und Flüchtligsfrage das Tema wie es eigentlich mit jenen von unserer Wirtschaft, die ja bitte stetig wachsen soll, geforderten Fachkräfte aussieht. Werden die auch Integriert, man spricht Englisch, aber das scheint ja niemanden zu kümmern weil es dient ja unserem Wohlstand.
    8 11 Melden
  • sonic 04.09.2015 11:30
    Highlight Ihr habt die italienischen Saisonniers vergessen.
    24 5 Melden
    • E7#9 04.09.2015 12:47
      Highlight Dort hat die Politik wirtschaftliche Anreize gesetzt um sie her zu locken (Wirtschaftsaufschwung). Die Saisonniers waren keine Flüchtlinge.
      41 0 Melden
    • sonic 04.09.2015 16:35
      Highlight @sound:
      Besonders erwünscht waren sie zu Beginn aber ja von der Bevölkerung wohl auch nicht. Heute gehören die zweiten und dritten Generationen einfach dazu und sind meistens bestens integriert.
      6 1 Melden
  • Mockingbird 04.09.2015 11:19
    Highlight Was mich betrifft, gibt es genau zwei Gruppen:

    Erwünscht: An Leib und Leben bedrohte Menschen, denen wir hier ein Leben in Sicherheit bieten können, die unsere Kultur und Rechtsordnung respektieren, unsere Sprache lernen und sich bemühen, ihren Lebensunterhalt mittelfristig so weit wie möglich selber zu bestreiten.

    Unerwünscht: Menschen, die nur von unserem Wohlstand profitieren möchten, uns ihre Wert- & Rechtsvorstellungen überstülpen wollen, sich kriminell verhalten und sich nicht aufrichtig um Arbeit bemühen.

    Unerwünscht sind auch entsprechende Schweizer, aber die sind nunmal da...
    130 21 Melden
    • Kian 04.09.2015 11:22
      Highlight Jetzt wäre zu überlegen: Wieviele Vertreter aus der zweiten Kategorie braucht es, um jene aus der ersten in Verruf zu bringen?
      73 29 Melden
    • Butter 04.09.2015 11:39
      Highlight Hört sich ja alles schön und gut an. Hier ein Beispiel: Afrikaner XY flüchtet nach Europa, da er in seinem Land durch Warlords, Krieg, Diktatur oder Hungersnot am Leben bedroht ist. Er geht alleine, da sie nicht genug Geld haben, die Schlepper für die ganze Familie zu zahlen und die Reise zu gefährlich ist. Er wird in ein Asylheim gesteckt und darf nicht arbeiten. Er lernt Deutsch, aber er darf nicht arbeiten. Er versucht mit Schweizern in Kontakt zu kommen, aber trifft nur auf Ablehnung. Zwischenzeitlich bedrohen die Schlepper, denen er Geld schuldet, seine Familie zu Hause.....
      39 19 Melden
    • Butter 04.09.2015 11:41
      Highlight ....er ist zwar in Sicherheit und wird verpflegt, aber er kann kein normales Leben führen. Die Flüchtlinge dürfen nicht arbeiten. Sie dürfen sich nicht selbst versorgen und sie dürfen auch nicht entscheiden, wo sie wohnen. Sie wollen sich integrieren, aber wir wollen sie ja gar nicht in unserer Gesellschaft. Ich habe keinen einzigen Afrikaner oder Syrer in meinem Freundeskreis. Ich sehe die Menschen, aber habe keinen Kontakt. Die Forderungen, die Du an die Flüchtlinge stellst, sind fast unmöglich zu erfüllen. Oder integrierst Du Flüchtlinge in Dein Leben?
      39 15 Melden
    • Mockingbird 04.09.2015 11:45
      Highlight @Kian: Das ist bei mir völlig egal. Ich beurteile jeden Menschen separat.

      Wäre ich Königin der Schweiz, gäbe es in Sachen Ausländerpolitik genau zwei "Gesetze":
      1.) Jeder Mensch ist in der Schweiz willkommen.
      2) Jeder Mensch, der sich als Vertreter der zweiten Gruppe* entpuppt, muss unsere Gemeinschaft schnurstracks wieder verlassen, sobald sein Land sicher ist.

      * Gemäss meinem ersten Posting: "Menschen, die nur von unserem Wohlstand profitieren möchten, uns ihre Wert- & Rechtsvorstellungen überstülpen wollen, sich kriminell verhalten und sich nicht aufrichtig um Arbeit bemühen."
      26 5 Melden
    • Charlie Brown 04.09.2015 11:45
      Highlight @Mockingbird: Spannend. Das heisst, jeder Ausländer vereint aus Ihrer Sicht alle Attribute der einen oder der anderen Gruppe? Es gibt also keine Migranten aus wirtschaftlichen Motiven, die sich integrieren können und wollen? Sorry, aber das ist abgrundtief menschenverachtend was sie hier ins Netz posaunen.
      18 29 Melden
    • Anded 04.09.2015 12:08
      Highlight @Kian: Es braucht nur den Begriff "Wirtschaftsflüchtling". Dieses Unwort stiftet sehr viel Verwirrung bei gewissen Leuten. Es gibt den neutralen Begriff "Migrant" welcher als Sammelbegriff verwendet werden sollte. Er mag etwas abwertend tönen, aber jedem Migranten aus Mitleid den Flüchtling (vor was auch immer) anzuhängen, dient der ersten Kategorie auch nicht gerade. Die Deutschen in der Schweiz bezeichnen wir schliesslich auch nicht als Wirtschaftsflüchtlinge.
      20 1 Melden
    • atomschlaf 04.09.2015 12:43
      Highlight @Anded: "Wirtschaftsflüchtling" ist keineswegs ein Unwort, sondern die korrekte Bezeichnung für Leute, die nicht verfolgt oder bedroht sind, dies aber vorgeben um damit die Einwanderungsgesetze zu umgehen.
      Die Deutschen in der Schweiz sind keine Wirtschaftsflüchtlingen, weil sie ihre Arbeits- und Aufenhaltsbewilligung LEGAL und ohne betrügerische Lügen erlangen. Dasselbe gilt genau so z.B. für einen schwarzafrikanischen Wissenschaftler, der auf legalem Weg eine Arbeitsbewilligung erhält.
      24 8 Melden
    • Andi Amo 04.09.2015 13:17
      Highlight Mockingbird hat's gecheckt!
      Momentan diskutieren wir aber nach Monaten immer noch soooo oberflächlich in schwarz oder weiss über das Thema! Manche wollen am liebsten möglichst keine weiteren Einwanderer, aus welchen Gründen auch immer, und die anderen postulieren bei jeder Gelegenheit "Refugees welcome", was man interpretieren könnte, dass einfach jede und jeder hierher kommen darf. Wann beschäftigen wir uns endlich mal mehr mit den Hintergrundfakten - wer flüchtet da zu uns und aus welchem Grund? Was haben diese Menschen für ein Verständnis von Staat und Religion, usw...
      14 1 Melden
    • MarGo 04.09.2015 13:42
      Highlight was spielts für eine Rolle, welcher Religion diese Menschen angehören? Seit wann haben wir keine Religionsfreiheit mehr?? Zudem ist der Begriff "Wirtschaftsflüchtling" dermassen schlecht zu greifen, da es immer mehrere Faktoren gibt, die jemanden zur Flucht zwingen - dazu zählt auch, dass er in seinem Land nicht arbeiten kann, ohne dass seine Sicherheit gefährdet ist... Wirtschaftsflüchtling, für mich das Unwort des Jahres...
      13 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 13:43
      Highlight Es ist falsch, dass Asylsuchende nicht arbeiten dürfen. Drei Monate nach stellen eines Gesuchs, hat ein Asylsuchender grundsätzlich das Recht auf Erwerbstätigkeit.
      Die Hindernisse sind aber immens. Die meisten Asylsuchenden sind in unserem Sinne nicht arbeitsmarktfähig(sprache, know-how im allgemeinen, sie kommen aus drittstaaten, usw.).
      19 2 Melden
    • Mockingbird 04.09.2015 14:23
      Highlight @Tell99: Also wenn es heutzutage schon – wie Du es mir unterstellst – "abgrundtief menschenverachtend" ist, wenn man etwas gegen Schmarotzer, Kriminelle und Aufzwinger von Ideologien hat: dann gute Nacht!

      Wo soll ich denn bitteschön pauschalisiert haben? Aus meinen beiden Postings geht ja ganz klar hervor, dass ich jeden Menschen einzeln nach seinem Verhalten beurteile. Weder nach der Herkunft noch nach der Hautfarbe, Rasse oder sonstwas.

      Ich schlage Dir vor: Atme mal kurz durch, mach' Deinen Kopf frei von der Rassisten- und Misanthropenkeule und lies' anschliessend nochmals meine Postings.
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    • boexu 04.09.2015 14:34
      Highlight Nathalie, bist du es?
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    • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 14:53
      Highlight Wirtschaftsflüchtling=Illegal! Solche kriminelle Typen stehlen den an Leib und Seele gefährdeten, echten Flüchtlingen den ihnen zustehenden Platz. CH und EU sind humanitäre Staatengebilde. Nur die sozial-kranken Regierungen waren nicht in der Lage Rahmenbedingungen durchzusetzen. Dieses Fehlverhalten bekommen jetzt die echten Flüchtlinge brutal zu spüren, schade!
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    • geissenpetrov 04.09.2015 17:23
      Highlight Der erste, der gern König der Schweiz wäre, stellt schon mal die Regeln auf:

      "Erwünscht: An Leib und Leben bedrohte Menschen, ..."
      "Unerwünscht: Menschen, die nur von unserem Wohlstand profitieren möchten, ..."

      Offensichtlich genügt das bereits, um erste Anhänger zu finden:

      "Mockingbird hat's gecheckt!
      Momentan diskutieren wir aber nach Monaten immer noch soooo oberflächlich in schwarz oder weiss über das Thema!"

      Fazit: der Pöbel ist Farbenblind.
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    • Charlie Brown 04.09.2015 17:27
      Highlight @Mockingbird: Ihr zweiter Kommentar war zum Zeitpunkts mrines Kommentars noch nicht aufgeschaltet. Mir ist sehr sauer aufgestossen, dass sie die Menschen in zwei Gruppen aufteilen und (so habe ich es interpretiert) Migraten aus wirtschaftlichen Gründen pauschal im selben Atemzug alle schlechten Eigenschaften unterstellen.

      Wenn Sie das offensichtlich differenzierter sehen, bin ich bereit, tief durchzuatmen.
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  • Lumpirr01 04.09.2015 11:04
    Highlight Lieber Kian, dieser Bericht sollte leicht überarbeitet werden: 1) Im Titel steht, dass nur eine Gruppe willkommen war, aber im Bericht ist von mehreren Gruppen die Rede, welche willkommen waren. 2) Bitte auch etwas zu den Auswanderungen nach USA nach den Missernten wegen einem Vulkanausbruch erwähnen. 3) das Wort heisst "Verfolgung" (nicht Verflogung). Danke & Gruss
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  • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 11:04
    Highlight Bereits der erste Abschnitt ist gewollt ungenau. Die Quellen sprechen von einer Gesammtzahl von 200000 verteilt auf die protestantischen Gebiete Europas (teile Skandinaviens, Deutschlands, Benelux).
    Und so geht es weiter im Text.
    Ob man jetzt dem Blocher oder Watson zuhört ist egal. Beide Seiten gestalten die Geschichte nach ihrem Gusto.
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    • Kian 04.09.2015 11:18
      Highlight Knapp 200'000 Hugenotten kamen in die Schweiz, wobei du recht hast, dass viele in andere Länder weiterzogen. Trotzdem war es für die Eidgenossenschaft ein gewaltiger Kraft- und Willensakt, diese Menschen auch nur vorübergehend zu beherbergen.
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    • Gelöschter Benutzer 04.09.2015 11:41
      Highlight Irgendwie scheinen sie mir aufrichtig. Ich lese auch gern ihr "Zeugs". Ich finde des weiteren, dass nur Archäologen, wenn überhaupt, von historischen Tatsachen sprechen können. Alle anderen Menschen die aufrichtig Geschichte basteln, erwähnen eine Quelle, betten sie in den Zeitlichen Kontext ein und dürfen dann, mit einem Verweis darauf, ruminterpretieren.
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  • Pokus 04.09.2015 11:01
    Highlight Ich fände ein Beitrag über die Schweizer Flüchtlinge noch interessant, als zu Zeiten der Hungersnot viele zum Beispiel in die USA auswanderten. Sie brachten dort auch insere Kultur hin, benannten Orte nach schweizer Orten, feiern noch heute den 1. August und taten sivh schwer mit der Integration.
    Würde jedem SVP-Heini doch gut tun zu wissen.
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    • Kian 04.09.2015 11:15
      Highlight http://www.watson.ch/Wissen/Schweiz/662417639-Arm--kulturfremd--schlecht-qualifiziert--Als-wir-Schweizer-noch-selber-Wirtschaftsfl%C3%BCchtlinge-waren
      16 5 Melden
    • Pokus 04.09.2015 11:17
      Highlight Oh 😛
      Danke
      10 3 Melden
  • Philipp Burri 04.09.2015 10:53
    Highlight Im Titel steht "willkommen war bislang nur eine Gruppe"... bei der Aufzählung siehts dann aber beinahe diametral anders aus.. (Hugenotten, Ungarn, Vietnamesen, Tschechoslowaken, Tiberter..alle angebliche willkommen)

    Kian, was soll der Scheiss? :-)
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    • Kian 04.09.2015 11:00
      Highlight Sorry Philipp, dass das nicht klarer rüberkommt. Ich meinte keine bestimmte Volksgruppe, sondern alle, die vor kommunistischer Aggression flohen.
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    • Philipp Burri 04.09.2015 11:26
      Highlight McCarthy lässt grüssen :-)
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    • pun 04.09.2015 11:28
      Highlight Ging mir gleich wie Philipp. Alternativer Titel
      "[...] Wirklich willkommen waren bislang nur jene, die vor dem Kommunismus flüchteten."

      Oder sprengt das die möglich Zeichenanzahl?
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    • Anded 04.09.2015 12:13
      Highlight Bilden die kommunistischen Katholiken eigentlich einen eigenen Orden? :-)
      4 1 Melden
    • Alnothur 06.09.2015 13:26
      Highlight pun, Das wäre dann aber kein Clickbaiting-Titel mehr.
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  • Spötter 04.09.2015 10:38
    Highlight Watson: Macht mal eine Aufstellung der Schweizer. "In welchen Ländern wir als Flüchtlinge" erwünscht wären.
    36 9 Melden
    • Kian 04.09.2015 11:03
      Highlight Das wäre sehr hypothetisch. Glücklicherweise haben wir das Privileg, in Frieden und Wohlstand hineingeboren zu werden und nirgendwohin fliehen zu müssen.
      33 14 Melden
    • blueberry muffin 04.09.2015 12:18
      Highlight @ Spielverderber wir flohen in die USA und haeufig auch Argentinien. Hat ziemlich gut geklappt.
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    • RFC 04.09.2015 13:29
      Highlight Noch besteht Personenfreizügigkeit mit der EU.
      Heisst Schweizer können in jedes EU Land zügeln.
      Sollte hier also Krieg ausbrechen hast Du mindestens 27 Länder zur Auswahl.
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  • MarGo 04.09.2015 10:30
    Highlight Klingt ein bisschen nach "die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen"!
    Menschen in Not muss geholfen werden - egal welcher Nationalität und Religion sie angehören!
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    • atomschlaf 04.09.2015 11:15
      Highlight @MarcoG: Das ist angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen auch absolut sinnvoll, denn allen zu helfen rein wird mathematisch nicht möglich sein ohne selbst im Chaos zu versinken.
      In meinen Augen wird künftig auch bei Flüchtlingen eine Selektion notwendig sein, wobei insbesondere auch die Integrationsfähigkeit zu berücksichtigen sein wird.
      Auch wäre IMHO ein stärkere Konvergenz zwischen Asyl- und Einwanderungspolitik anzustreben, in deren Rahmen nicht zuletzt das rassistische 3-Kreise-Modell abgeschafft oder modifiziert werden sollte.
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    • MarGo 04.09.2015 13:17
      Highlight Sie meinen die 500'000 Flüchtlinge, die auf 500 Millionen Menschen in der EU verteilt werden? Oder meinen Sie die 3000 Flüchtlinge, die die Schweiz aufnehmen wird? Natürlich kann jedem geholfen werden - nein, es muss jedem geholfen werden! Immerhin sind die wohl betuchten Nationen Schuld an der Misere in den minder bemittelten Ländern... Wie sagte dazu Gregor Gysi: "Wir leben auf Kosten der dritten Welt und wundern uns, wenn das Elend anklopft."
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  • AL:BM 04.09.2015 10:21
    Highlight Ich bin mir nicht sicher ob man dies so schwarz / weiss beurteilen kann und sollte.
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    • Kian 04.09.2015 10:32
      Highlight Da hast du völlig recht, das sollte man nicht. Der Punkt ist, dass es leider so gemacht wird. In der Tendenz gibt es in der öffentlichen/behördlichen Wahrnehmung gute und böse Flüchtlinge. Ziel dieser Liste ist aufzuzeigen, wie willkürlich die Zuteilung erfolgt(e).
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Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

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