Schweiz

Erdbeben der Stärke 4,2 liess im Wallis Hauswände erzittern

Publiziert: 24.10.16, 17:23 Aktualisiert: 24.10.16, 17:41

Im Wallis hat am Montag um 16.44 Uhr die Erde gebebt. Das Beben dauerte mehrere Sekunden und erreichte eine Magnitude von 4,2 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag sechs Kilometer nordöstlich von Siders VS.

Bei einem Erdbeben dieser Stärke seien kleinere Schäden in der Nähe des Epizentrums möglich, wie der Schweizerische Erdbebendienst mitteilte. Das Beben sei in weiten Teilen der Schweiz verspürt worden und wurde auch im Erdbebendienst der ETH Zürich registriert.

Liste: Schweizerischer Erdbebendienst 

Bislang keine Schäden bekannt

Die Polizei erhielt mehrere Anrufe von besorgten Bürgern, vor allem aus dem Ferienort Leukerbad VS. Bislang wurden jedoch keine Schäden verzeichnet, wie ein Mediensprecher der Polizei festhielt.

In der Schweiz werden am meisten Erdbeben im Wallis verzeichnet. Der Kanton weist auch die höchste Gefährdung der Schweiz auf – gefolgt von Basel, Graubünden, dem St.Galler Rheintal und der Zentralschweiz.

Im statistischen Durchschnitt wird das Wallis alle 50 bis 100 Jahre von einem Erdbeben mit einer Magnitude von ungefähr 6 auf der Richterskala heimgesucht. Das letzte grosse Erdbeben erschütterte 1946 die Region um Siders und forderte drei Todesopfer. (sda)

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
13 Kommentare anzeigen
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  • IGS Cookie 25.10.2016 00:23
    Highlight Was ist bei sich bewegenden Kontinentalplatten anderst zu erwarten als ein Erdbeben? 😄
    5 0 Melden
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  • pamayer 24.10.2016 23:25
    Highlight Soviel zum Thema der TODsicheren Lagerung von Atommüll.
    12 6 Melden
    • Energy4EverySoul 25.10.2016 07:47
      Highlight Naja das jetzt in Zusammenhang zu bringen ist weit hergeholt. Die Schichten, welche die nagra wählt sind natürlich nicht in Erdbebenzonen.
      7 12 Melden
    • blobb 25.10.2016 20:57
      Highlight Die ganze Schweiz ist eine "Erdbebenzone"
      5 2 Melden
    • TheDan 26.10.2016 10:09
      Highlight Man könnte sich ja auch etwas informieren wie beispielsweise in Mont Terry wo die Nagra Forschung betreibt und auch ein Besucherzentrum existiert.
      Anzunehmen, dass es in solcher Tiefe in festem Gestein zu Schäden kommt welche eine Gefahr darstellen, wenn oberhalb der Oberfläche keinerlei Schäden zu beobachten sind ist schon etwas weit hergeholt.
      Zudem hat ja gerade in die bevorzugte Gesteinsschicht mit Opalinuston, welche 180 Mio Jahre alt ist und die gute Eigenschaft aufweist bei Enstehung von Rissen und eindringender Feuchte oder Wasser sich selber abzudichten.
      1 3 Melden
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  • deleted_975163467 24.10.2016 22:43
    Highlight In Zürich Albisrieden habe ich es auch bemerkt, um ca. 16.45 Uhr wackelte es kurz gut spührbar, danach ganz schwach für ein paar Sekunden. Hier nun die Bestätigung. Eindrücklich!
    7 2 Melden
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  • amore 24.10.2016 18:35
    Highlight Zum Glück sind unsere AKW gemäss ENSI erdbebensicher.
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    • Sageits 24.10.2016 20:27
      Highlight Die Walliser, Waadtländer und Genfer sorgen sich wohl zuerst um die Erdbebensicherheit der GrandeDixcence.

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  • Rendel 24.10.2016 18:03
    Highlight Man konnte es auch ganz gut in der Region Zürich spüren.
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    • helios 24.10.2016 22:06
      Highlight Ich äussere leichte Zweifel
      12 4 Melden
    • Rendel 24.10.2016 22:48
      Highlight Ich hab keine Interesse Deine Zweifel zu zerstreuen. Ich weiss was ich spürte, und was ich wackeln sah.
      13 3 Melden
    • Fumo 25.10.2016 08:08
      Highlight helios ZH ist das Zentrum der Schweiz, alles aber wirklich ALLES muss auch von ihnen wahrgenommen und bestätigt werden. Sonst ist es nie geschehen ;).
      12 3 Melden
    • helios 25.10.2016 09:17
      Highlight Danke der Ehre Fumo, aber die Karte ist vom Schweizerischen Erdbebendienst.
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