Schweiz

Diese Schweizerin produziert (fast) keinen Abfall 

Die Zürcherin Tara Welschinger hat nach einer Asien-Reise fast alles verändert. Sie lebt heute beinahe abfallfrei. Das schafft sie mit überraschend einfachen Mitteln. Auf das Fliegen verzichtet sie jedoch nicht – wie andere Mitglieder der Zero-Waste-Bewegung. 

19.01.17, 11:19 20.01.17, 07:49

Wir treffen Tara Welschinger in einem Café und wir haben sie gebeten, alles mitzubringen, was sie jeden Tag mit sich schleppt. Denn das ist mehr, als andere herumtragen. Die 41-Jährige ist Mitglied der Zero-Waste-Bewegung, sie möchte so wenig Abfall produzieren wie nur irgendwie möglich. 

Der Abfall-Vergleich zwischen dem Durchschnitts-Schweizer, Tara Welschinger und ihrem Vorbild Bea Johnson. 

Welschinger kreuzt auf mit einem normal grossen Rucksack. Dann breitet sie aus, was sie braucht, um unterwegs, beim Einkaufen keinen Abfall zu verursachen. Es ist überraschend wenig, das sie auspackt: 

bild: watson 

bild: watson 

Der Einkauf

Ohne diese Utensilien geht die frühere Co-Leiterin einer Kommunikationsagentur nicht mehr aus dem Haus. Sie sind der Grundstock für eine der wichtigsten Zero-Waste-Regeln: Meide Verpackungen, suche nach Alternativen.

Welschinger versorgt sich auf Märkten, Bio- und Quartierläden. Supermärkte umgeht sie soweit wie möglich; ausser sie haben eine Offentheke. Früchte und Gemüse kommen in die Baumwollsäckchen und diese in den Rucksack. Sandwichbox und Besteck oder Stäbchen braucht sie bei jedem Besuch bei einem Take-Away-Laden, das Wachstuch für das Fleisch beim Dorfmetzger (oder an der Offentheke von Migros oder Coop), die Käserei füllt ihr den Joghurt in ihr Glas.

«Das Ganze ist zeitaufwändig, man muss den Verkäufern den Sinn von Zero Waste zuerst erklären», sagt Welschinger. Mit der Zeit werde das Ganze zu einem Spiel, dann zu einer Obsession. «Du versuchst überall noch mehr Abfall zu vermeiden.»  

Allerdings ist die Bewegung in keiner Weise extrem. Willkommen ist, wer versucht, weniger Abfall zu produzieren – und sei es noch so eine kleine Menge. 

Das will Zero Waste Switzerland 

«Null Müll» heisst Zero Waste übersetzt, aber auch «null Verschwendung». Das Ziel ist, ein Leben zu führen, bei dem möglichst wenig Abfall produziert und kein Rohstoff vergeudet wird. Zero Waste basiert auf sechs Punkten – den sechs R's: Refuse, reduce, reuse, repair, recycle, rot. Auf Deutsch: Vermeiden, reduzieren, wiederverwerten, reparieren, recyceln, kompostieren.
Die in Kalifornien lebende Französin Bea Johnson hat Zero Waste weltweit berühmt gemacht. Seit 2008 leben sie und ihre Familie ohne überflüssigen Müll: Der gesamte Abfall eines Jahres hat Platz in einem Glas. 
In der Schweiz steckt die Bewegung noch im Anfangsstadium, jetzt tut sich aber etwas. Gemäss Natalie Bino von Zero Waste Switzerland werden alleine dieses Jahr zehn Unverpackt-Läden eröffnet. Die Organisation zählt 150 Mitglieder. (feb)

Welschingers Einkäufe: Ganz ohne Verpackung. bild: zvg

Welschinger stösst in der Deutschschweiz immer wieder an Grenzen. So hat sie zwar mittlerweile einen Laden gefunden, der Pasta sowie wenige Hülsenfrüchte im Offenverkauf anbietet. Andere Esswaren gibt es jedoch nur verpackt. Schwierig ohne Verpackung zu bekommen seien:

Auch deshalb eröffnet sie im Februar in Zürich-West den ersten Zero-Waste-Laden «Foifi» der Stadt. Fast gleichzeitig öffnet auch der Laden «Chez Mamie» seine Tore. In der Westschweiz gibt es bereits mehrere Läden dieser Art.  

In diesen Läden bekommt der Kunde sämtliche Esswaren sowie Hygiene- und Haushalt-Artikel ohne Eigenverpackung. 

Tara Welschinger. bild: zvg

Der Kunde wägt die Ware selber und packt sie in seine mitgebrachten Baumwollsäckchen. Das gehe etwas länger als im Supermarkt, räumt Welschinger ein; es entschleunige jedoch.

«Durch Zero Waste lernte ich, unser Essen mehr wertzuschätzen, es hat meine Lebensqualität verbessert», sagt Welschiger. In ihrem Laden «Foifi» ist das Ziel, dass hauptsächlich Produkte aus Europa und möglichst viele aus der Region stammen. «Mangos oder Bananen wird es bei uns nicht geben, das macht ökologisch keinen Sinn.» Welschinger sucht deshalb nach naheliegenden Lösungen. So hat sie unter anderem einen Produzenten aus dem Zürcher Oberland gefunden, der Erdmandeln anbaut und ihr diese liefert. 

An diese Punkte halten sich Zero-Waste-Läden. bild: zvg

Verpackungsfreies Einkaufen ist ein wichtiger Pfeiler von Zero Waste, die Idee geht jedoch viel weiter. Nach dem Motto «Weniger Besitz führt zu mehr Platz» leben zahlreiche Mitglieder der Organisation.  

Fliegen erlaubt 

Allerdings verzichten einige von ihnen nicht auf das Fliegen. Auch Welschinger reist gerne in ferne Länder. «Dies ist mein wunder Punkt, das macht mich angreifbar», sagt sie. Einmal angekommen, bewege sie sich jedoch möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Inlandflüge sind Tabu. Sie hat kein Auto, in der Schweiz benutzt sie nur ÖV

Haushalt

Die Wohnungen und Häuser von «Zero Wastlern» sind spartanisch eingerichtet. Sie besitzen von vielem nur etwas. Welschinger hat beispielsweise nur noch einen Schäler oder einen Suppenlöffel. Die überzähligen brachte sie ins Brocki oder verschenkte sie. So gelangen sie wieder in den Kreislauf statt Zuhause herumzuliegen. 

Blick in Welschingers Küche. bild: zvg

In Welschingers Kühlschrank ist wenig Verpackungsmaterial zu finden. bild: zvg

Im Bereich Hygiene kann ebenfalls Abfall «gespart» werden. Statt Tampons benutzt Welschinger Menstruationstassen oder Stoffbinden. Die 41-Jährige wäscht ihre Haare mit Haarseife, ihre Schminke stellt sie selber her. Und auch beim Reinigen achtet sie auf die Verpackungen. Anstelle von verschiedenen Putzmitteln hält sie ihre Wohnung mit verdünntem Essig sauber. 

Durch Zero Waste hat sich nicht nur Welschingers Abfallberg verkleinert  – momentan füllt sie mit ihrem Partner einen 17-Kilo-Sack pro Monat – sie zog auch um. Wohnte sie früher in einer grosszügigen 7-Zimmerwohnung, reichen ihr heute 45 Quadratmeter. 

Umfrage

Trennst du Abfall?

  • Abstimmen

2,087 Votes zu: Trennst du Abfall?

  • 4%Nein. Bei mir landet alles im selben Kübel.
  • 85%Sicher. Ich trenne, was getrennt werden kann.
  • 10%Ich versuche es, scheitere aber immer wieder.
  • 2%Ich produziere fast keinen Abfall. Ich bin Zero-Waste-Mitglied.

Kleider

Zudem kauft sie, wie Zero-Waste-Erfindern Bea Johnson, fast keine Kleider mehr. 15 Kleidungsstücke reichen – Unterwäsche nicht mitgezählt. 

Elektrogeräte 

Welschinger versucht mit so wenigen Elektrogeräten auszukommen wie nur möglich. Braucht sie einen Mixer, besorgt sie sich diesen auf Ricardo, statt einen neuen zu kaufen. Einen Toaster hat sie nicht mehr, «toasten geht auch in der Pfanne». Sie telefoniert mit einem Secondhand-Handy. Was repariert werden kann, wird geflickt. 

Dass wir wirklich Abfallsünder sind, zeigt dieser watson-Selbsttest 

Im Restaurant

Zero Waste gilt auch beim Auswärtsessen. Tischset und Serviette sind nicht nötig. «Bestelle ich einen Eistee, verlange ich ihn ohne Röhrli.» 

Verzicht 

Je länger das Gespräch mit Welschinger dauert, desto besser ist ihre Lust an Zero Waste zu spüren. Ist das Ganze nie mühsam, wo stösst sie an? «Fast nie», antwortet sie. Es brauche Geduld. Oft seien die Menschen hinter der Theke überrascht, wenn sie ihnen ihre Sandwich-Box zum Auffüllen hinhalte. Nach einer kurzen Erklärung hätten sie Verständnis für ihr Anliegen. Verzichten müsse sie auf wenig – Zweifel-Chips gehören dazu. Und sie nimmt keine Geschenke mehr an. Stattdessen wünscht sie sich Erlebnisse. 

Plastikmüll im Meer. Leider eine Realität. 

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Brikne, 20.7.2017
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  • Ezi 20.01.2017 06:52
    Highlight Versuche mal so den Wocheneinkauf für eine 5-köpfige Familie zu machen... viel Spass! Dazu kommt noch, dass mit der Wärme der Kehrichtverbrennungsanlagen geheizt wird, in Luzern zum Beispiel das Spital. Mit weniger Abfall müsste auf andere Energiequellen zurückgegriffen werden.
    14 17 Melden
    • trio 21.01.2017 23:43
      Highlight Eigentlich wird es effizienter, wenn die Mengen steigen ;)
      Und immer wieder das Argument mit der Verbrennung. Natürlich wird der Abfall verbrannt, aber ökologisch ist das nicht. Kunststoff sollte als Rohstoff gesehen werden und recycelt werden und nicht verbrannt. Es ist eine weitere Verschwendung, unseren Plastik in den KVAs zu verbrennen.
      2 0 Melden
    600
  • Pupsi 20.01.2017 01:45
    Highlight Ich persönlich finde sie zero waste Bewegung aus folgenden Gründen gut:
    -sensibilisiert für das Thema Ressourcenverbrauch
    - fördert Umdenken bzgl. Persönlichem Verbrauch
    - Zeigt Alternativen zur reinen Konsumgesellschaft auf (ausleihen statt kaufen, verkaufen statt verwerfen, recylen statt wegwerfen)

    Inwiefern jemand nach dem zero waste Prinzip leben will, ist jedem selber überlassen und auch wo sie /er überall zero haben will. Sehe Parallelen zur Minimalismus bewegung.
    25 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 20:14
    Highlight Ich bin ehrlich, für mich ist das Leben zu kurz für solche Dinge. Ich trenne PET und Batterien und der Rest fliegt alles in den Eimer.
    16 64 Melden
    • trio 22.01.2017 13:36
      Highlight Das Leben unserer Kinder wird dadurch auch zu kurz.
      3 0 Melden
    600
  • Platon 19.01.2017 18:25
    Highlight Schön zu sehen, wie sich in der Kommentarspalte lauter Zerowastespezialisten tummeln. Die wissen sogar wo Tara ihre Möbel kauft und wo deren Müll nun verrottet...😒
    18 4 Melden
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  • Leventis 19.01.2017 18:07
    Highlight Unser Umgang mit Resourcen ist generell bedenklich und da ist jeder Denkanstoss und jede "geistige Irritation", möge sie in mancher Auge noch so heuchlerisch sein, meines Erachtens, genau das Richtige um eine "Trendwende" überhaupt zu ermöglichen.
    *justmy2cents
    63 1 Melden
    • Pupsi 20.01.2017 01:45
      Highlight Ich teile ihre Meinung diesbezüglich voll und ganz.
      8 0 Melden
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  • Bolly 19.01.2017 16:50
    Highlight Alleine mag das ja gehen, aber mit Familie? Dann dürften die Kunder nur Spielsachen haben die R werden können. Und Stoffwindeln. Ja es gibt eine D Familie brachten sie letztes Jahr in Stern TV, das es geht. Mir wäre schon geholfen, das man alle Packungen wieder zurück geben kann, oder aus solchen Stoffen sind, die bei der Verbrennung keine Schlaken hinterlassen. Gibt jetzt schon vieles aus PET, bringe ich alles zur Sammelstelle, aber es braucht noch mehr davon. Duschmittel und Tetra (hoffe Aldi macht mal vorwärts zum zurück geben bei uns) schon ein Fortschritt, weiter so.
    19 5 Melden
    • trio 21.01.2017 23:46
      Highlight Verpackungen können grundsätzlich im Geschäft gelassen werden.
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  • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 16:31
    Highlight Der Ansatz ist leider falsch. Man muss dort beginnen, wo man mit wenig tun, viel bewegt. Ich kenne Leute die fahren mit dem Auto 1 km um 10 Glasflaschen zu entsorgen. Das dies eine negative Ökobilanz hat ist ihnen nicht bewusst. Der Umweltzerstörer Nr. 1 sind Flugreisen. Wer einmal nach NY fliegt, hat gleich viel CO2 produziert wie ein Auto in einem ganzen Jahr. Um dem Konsumterror zu entkommen, muss man sich zuerst bewusst werden, gehe ich shoppen, Auto-, Töfffahren weil ich nicht mit Langweile umgehen kann? Kaufe ich mir teure Sachen, weil ich hoffe, fehlende Anerkennung zu kompensieren?
    39 15 Melden
    • Silent_Revolution 19.01.2017 18:20
      Highlight Mir ist auch total unverständlich wie diese Frau, die sich mit der Problematik auseinandersetzt und anderen aufzeigen will wie man sparsamer leben kann, pingelig auf Kleinigkeiten achtet, aber beim Fliegen, einer der grössten Problematiken einfach sagt: "Ja ich reise gerne, das ist mein wunder Punkt".
      Ist doch das selbe wie zu sagen : "Ich bin gerne faul, deshalb trenne ich auch keinen Abfall.
      38 18 Melden
    • Blaugrana 19.01.2017 19:11
      Highlight Verstehe ich nicht ganz, eure Argumentation. Abfall zu reduzieren, Plastik zu vermeiden, Dinge in einen Verwendungs- und Verwertungskreislauf zu bringen sind doch ein gute Ansätze. Dass sie gleichzeitig Verkehrsmittel benutzt, auch wenn die z.T. nicht sehr ökologisch sind, hat damit doch erst mal nix zu tun. Öpfel & Bire, kennsch? Man muss ja nicht immer gleich alles ins Extreme ziehen um es 'gut' zu machen. Was sie macht ist doch schon viel besser als nix zu machen, oder? Ich bastle mir meine Seife auch in Zukunft nicht selber, trotzdem finde ich die Idee inspirierend...
      51 3 Melden
    • JasCar 19.01.2017 23:46
      Highlight Also heisst das, weil ich gerne reise, mit dem Flieger natürlich, darf ich Flaschen und Batterien etc ab sofort wieder im Hausabfall entsorgen? Oder grad in den Wald oder Fluss schmeissen?
      Kommt ja eh nicht mehr drauf an, ich fliege ja....
      Siehste, deine Logik geht nicht auf. Ok, dass sie fliegt ist doof, dafür macht sie ansonsten viel mehr für die Umwelt, als die meisten von uns! Nobody is perfect, but she is gooooooood ;)
      27 3 Melden
    • abeja 20.01.2017 10:06
      Highlight Ein problem bei dieser debatte ist, dass man immer alles auf co2 aufrechnet. Natürlich ist es nicht konsequent, wenn man fliegt. Jedoch ist es nicht die einzige ressource.
      Es ist wie der vergleich von einem apfel und birne, wenn man flugemissionen und flaschenentsorgung in einem satz nennt.
      8 0 Melden
    600
  • B1O 19.01.2017 15:17
    Highlight Wenn ich mir hier die Kommentare anschaue müsste unser Planet ja fast gerettet sein, so wie hier anscheinend niemand jeh fliegt etc...
    50 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 15:47
      Highlight Doppelmoral, Doppelmoral überall :D
      40 3 Melden
    • Alnothur 19.01.2017 17:44
      Highlight Du vergisst, dass 1. nicht jeder Hinz und Kunz auf Watson ist, sondern eine bestimmte Klientel und 2. nur Leute diesen Artikel lesen und dann auch kommentieren, die grundsätzlich schon Interesse am Thema haben.
      28 2 Melden
    600
  • Rendel 19.01.2017 15:10
    Highlight Zero Waste find ich verlogen, wenn man fliegt oder wie die Französin alles mit dem Auto rumkutschiert, in der Welt rumfliegt um Vorträge zu halten.

    Ich verstehe nicht, warum man gleich einen sinnstiftenden Lebensinhalt daraus machen muss, mit dem man sich so vollkommen identifiziert.

    Sensibilisieren für das Thema Abfall, find ich wichtig, aber wenn Abfall vermeiden zum Lebensinhalt wird, läuft etwas schief.



    42 26 Melden
    • stef2014 19.01.2017 15:31
      Highlight Dann beschreibe mal, wie eine nachhaltige Sensibilisierung aussehen könnte. Genau darum geht es doch bei solchen Projekten, ums Sensibilisieren. Sie zeigen auf, wie es gehen könnte und jeder kann daraus seine Schlüsse ziehen und ein paar Aspekte davon übernehmen. Das ist nicht verlogen, es ist lediglich eine extremere Form einer an sich vorbildlichen Lebenseinstellung. Darüber hinaus ist es doch jedem/r selbst überlassen, welchen Sinn man dem Leben geben will. Ich fühle mich nicht dazu genötigt mich damit zu identifizieren, aber ich hinterfrage dadurch immer mehr mein eigenes Handeln.
      24 5 Melden
    • Rendel 19.01.2017 17:40
      Highlight Es ist viel zu aufwändig, was vorgeschlagen wird, um eine breite Masse zu erreichen. Die Konzerne müssen erreicht werden und die Grossverteiler. Nachhaltig leben ist ein Gesamtkonzept und beschränkt sich nicht auf Abfall. Es sollte auch für alle Bevölkerungsschichten lebbar sein, auch für die Omi mit dem Rolli, die gestresste Mutter mit 3 Kindern usw. , Leute die keine Dorf und Quartierläden haben und keinen Markt in der Nähe. Erst mal Schweizweit Kompostabfuhr einführen. Alu Dosen abschaffen, usw. . Das ist natürlich merklich schwieriger.
      9 0 Melden
    • trio 22.01.2017 18:09
      Highlight @Rendel man kann es auch als Hobby betrachten. Sagt ja niemand, alle müssen sich so verhalten. Ist wie beim kochen, die einen kochen gerne selber, die anderen nehmen mit Pizza vom Italiener vorlieb. Und auch beim selber kochen gibt es unzählige Variationen (selber anbauen, bio, Rohkost etc.).
      Das ist doch alles in Ordnung, und niemand erwartet, dass alle jetzt gleich ihr Essen zubereiten.
      Ist beim Abfall sammeln/verhindern doch das gleiche.
      0 0 Melden
    • Rendel 22.01.2017 18:49
      Highlight Sie können das gern als Hobby betrachten, stört mich nicht. Ich sehe das anders, wenn jemand in der Welt herumfliegt um seinen Lifestyle zu verbreiten, wie die Erfinderin vom Begriff zero wastem, dabei nicht nachhaltig handelt, wie gut ich Müll Verhinderung auch finde, das find ich scheisse.

      Was ist denn Deine Hobby? Ich versuche keinen Müll zu produzieren, fliege aber gern umher und fahr gern Auto und hab einen Onlinehandel, wo du alles kaufen kannst, was es dazu braucht. Kommt leider mit Paket und somit mit Müll zu Dir. Damit kann ich nichts anfangen, sorry. 😐
      0 0 Melden
    • trio 23.01.2017 09:20
      Highlight Ja klar ist das blöd! Aber du kannst dich doch trotzdem zum Abfall trennen/vermindern inspirieren lassen. Darum geht es doch. Nach deiner Überlegung darf man kein Smartphone besitzen, keinen Goldschmuck tragen, keine Erdölprodukte kaufen etc. Mit all diesen Produkten werden Menschen ausgebeutet und die Natur zerstört. Wieso sollte ich hier in diesem Fall also mit anderen Massstäben messen, als bei grossen Firmen.
      Also kurz gesagt, es ist nicht alles super, wenn man aber ein paar Punkte unterstützen kann und auch selber bei sich und seiner Umgebung umsetzt, hat die Natur wieder etwas gewonnen!
      0 0 Melden
    • Rendel 23.01.2017 14:37
      Highlight Mich inspiriert das nicht, weil sie so tut als erfände sie das Rad neu. Ich mach schon was für mich umsetzbar ist seit Jahrzehnten. Zero waste ist eine Verkaufsmarke, wie das sogenannte Powerfood, darum messe ich auch mit gleichen Ellen, wie bei einer grossen Firma.
      Ich bin sicher mein Erdölverbrauch ist kleiner, als der dieser Dame, selbst wenn ich etwas mehr Müll habe. Es geht um die Bilanz, die jeder Mensch aufweist.
      1 0 Melden
    • trio 23.01.2017 17:16
      Highlight Dann ist ja gut. Wenn du so vorbildlich lebst, aber das tun hier sicher nicht alle. Ich bin sicher, dass hier viele nicht so leben und trotzdem den zero waste Lebensstil kritisieren.
      0 0 Melden
    600
  • Intellektueller 19.01.2017 14:37
    Highlight Zero-Waste geht nicht. Durchschnittlich scheidet der Mensch pro Arsch und pro Jahr ca. 400 Liter Harn und ca. 80 Kg Kot aus.
    50 17 Melden
    • AdiB 19.01.2017 15:34
      Highlight 😂😂😂😂😂
      13 3 Melden
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 15:37
      Highlight "reuse, recycle, rot" alles was NICHT in diese Kategorien fällt ist Abfall. Kot und Harn kannst du sehr wohl kompostieren. Leider auch deine Aussagen. 💩
      34 15 Melden
    • stef2014 19.01.2017 15:50
      Highlight 80Kg Kot entspricht wohl auch der Menge, denn viele Menschen aus der oberen Körperöffnung rauslassen.... (Sorry, der Steilpass war zu verlockend) ;)
      16 7 Melden
    • Intellektueller 19.01.2017 17:27
      Highlight @Sauäschnörrli: Irrtum. Klärschlamm ist Sondermül und darf nicht z.B. als Dünger rezykliert werden. Menschliche Fäkalien sind belastet mit Umweltgiften und Medikamentenrückständen.
      12 2 Melden
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 17:45
      Highlight Klärschlamm, ja, aber auch nur in der Schweiz. Kenne zwei Siedlungen ohne Abwasseranschluss, die streuen dass zusammen mit der Kuhgülle. Und Klärschlamm kannst du recyceln.

      https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2014/10/phosphorrecycling-aus-klaerschlamm.html
      6 0 Melden
    • Platon 19.01.2017 18:19
      Highlight @Intellektueller
      Immer wieder überrascht wie gut es dir gelingt am Thema vorbeizureden. Haupsache die Leute zu diffamieren, die ihr Bestes versuchen etwas nachhaltiger zu leben...
      12 1 Melden
    • Pokus 19.01.2017 19:35
      Highlight 400 Liter Bisi aus dem Arsch?! Oh, verstehe.

      Menschliche Fäkalien sind wirklich gefährlich, aber sie lassen sich doch in Kläranlagen dank Bakterien usw. weiterverwenden. Diese müsen aber auch entsprechend ausgestattet sein, nicht nur wegen Viren und Bakterien, sondern auch wegen Mikroplastik und Hormonen. Was vergessen? Man kanns nie perfekt machen.
      Aber sie hat offensichtlich Spass daran und das ist doch was wertfolles 😛 Schlecht ist es ja keinesfalls, was sie macht. Also haben hier alle recht 🙌
      1 0 Melden
    • Intellektueller 19.01.2017 20:58
      Highlight @Sauäschnörrli: Die Phosphorrückgewinnung ist eine Supersache. Doch dabei bleibt das meiste vom Klärschlamm unrezykliert. Das ist noch lange kein geschlossener Stoffkreislauf.
      @Platon: Die Menschheit kann unmögl. nachhaltig leben, solange sie wächst. Jeder Mensch braucht Luft, Wasser, Nahrung und Platz und das immer auf Kosten anderer Lebewesen. Das macht jedes Lebewesen so. Alle Bemühungen nachhaltig zu leben, werden durch die Bevölkerungszunahme zunichte gemacht. Darum ist das sinnlos. Verzicht vermiest mein leben und vernichtet das der Ärmsten, denen ich so die Arbeit wegnehme. Ohne mich!
      3 8 Melden
    • trio 23.01.2017 09:38
      Highlight @Pokus Unsere heutigen Kläranlagen filtern effizient Bakterien und organischen Stoffe. Mikroplastik, Hormone, chemische Stoffe leider nur ungenügend oder gar nicht. Wir müssen endlich umdenken und unsere Kläranlagen umrüsten, bezw. das ganze System andern.
      Unsere Fäkalien sind das kleinste Problem und würden sich gut wiederverwerten lassen. Allerdings ist die Schweiz sowieso überdüngt und die Bauern wissen nicht wohin mit der Gülle.
      Probleme bereiten unter anderem all die antibakteriellen und pilztötende Putzmittel, diese gelangen in die Abwasser und richten grossen Schaden an.
      3 0 Melden
    600
  • Samuel Asal 19.01.2017 14:35
    Highlight Sorry aber zero waste aber fliegen? Das hebt sich ja auf! Das ist null ökologisch!
    25 22 Melden
    • stef2014 19.01.2017 15:46
      Highlight Sagt sie ja selbst auch und steht dazu. Trotzdem lebt sie wohl um ein Vielfaches ökologischer als sehr viele anderen Menschen. Niemand sagt, dass "Zero" gleich Null heissen muss. Auf mich wirkt sie dadurch authentisch und lebensnah.
      31 18 Melden
    • Lami23 19.01.2017 17:39
      Highlight Das lustige ist, wenn jemand etwas gutes bewegen will, wird nicht gelobt, dass richtige Schritte unternommen werden, sondern nur gesucht, was er noch nicht gut macht.
      56 2 Melden
    • Narugami 19.01.2017 18:12
      Highlight "niemand sagt, dass zero gleich Null heissen muss".. Ich will ja Nichts sagen, aber ich bin mir ziemich sicher, dass Zero Null heisst. :D
      9 6 Melden
    • Blaugrana 19.01.2017 18:38
      Highlight Lieber Zero Waste und fliegen als kein Zero Waste und fliegen, oder? Btw, auf Zero Waste gibt's auch weniger Fliegen... 😉
      23 0 Melden
    • speedy_86 20.01.2017 11:15
      Highlight @Samuel Asal: was ist dir lieber:
      1. Ich fliege 1x alle zwei Jahre ~4000 km (Hin- und Rückflug) mit ca 100 weiteren Passagieren um meine Verwandten zu besuchen
      oder
      2. Ich und die gleichen 100 Leute fahren mit durchschnittlichen 3 Personen pro Auto, also 33 Autos, diese 4000 km.

      Ausserdem kann man grossteils gar nicht ohne Auto auskommen in Frankreich, Spanien oder Italien, wenn man nicht in Städten oder Stadtnah wohnt. Die kleine, ÖV-mässig sehr dicht vernetzte Schweiz darf nicht als Massstab für ausländische Zero-Waster genommen werden, weil die Voraussetzungen zu unterschiedlich sind.
      0 0 Melden
    600
  • stef2014 19.01.2017 14:21
    Highlight Ich stelle bei diesen Artikeln immer fest, dass viele sofort die Lupe hervor nehmen um diesen Menschen vorzurechnen, wo sie eben doch Abfall produzieren oder unökologisch handeln. Und dann stellt man sie als Träumer, Doppelmoralisten oder Ökofreaks hin. Es geht doch im Kern nicht darum, dass alle so leben müssen! Sondern zu sensibilisieren, wie wir es besser machen könnten. Ich selbst bin weit von diesem Ideal entfernt. Aber diese Menschen und Projekte lassen mich mein Handeln hinterfragen und regen mich zu Verbesserungen an, was auch laufend geschieht. Ziel erreicht. Well done!
    95 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 16:01
      Highlight Du klingst offen und darum wenns dich interessiert:

      Bio-Kunststoffe
      mit Mais gegen die Plastikflut

      www.spiegel.de/wissenschaft/technik/bio-kunststoffe-mit-mais-gegen-die-plastikflut-a-758020.html

      Leider brauchen wir viel zu viel Zeit um zu sensibilisieren. Die Verpackungsindustrie müsste einfach spannender sein. So wie es diese Firma macht find ichs aber klasse, hat einfach MEHR WERT ;)
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 17:12
      Highlight @ratson: Super Sache... weltweit verhungern tausende Menschen aber die anderen können künftig ihr eigenes Fressen im potentiellen Essen anderer verpacken...
      6 10 Melden
    • Lami23 19.01.2017 17:40
      Highlight Danke, habe ich auch gedacht. Immer auf dasschlechte zeigen.
      5 0 Melden
    • Leventis 19.01.2017 18:05
      Highlight Vielen Dank @stef2014, ich möchte mich ihrem Votum für eine wertoffenene Herangehensweise an Beurteilungen solcher Projekte und ideologisierter Lebensweisen unumwunden anschliessen.

      @DasAuge: diese Menschen bräuchten ja auch nicht verhungern, wenn wir nicht mehr, (wieviel war es genau schon wieder?) ein drittel unserer billig importierten Lebensmittel unkompostiert vermüllen.
      Sie haben deswegen im Kern ihrer Aussage nicht minder recht.

      Es gibt viele Ecken an denen wir anfangen können.. am besten fangen wir in der an, in der wir stehen.. ;-)
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  • BobdasFahrrad 19.01.2017 13:58
    Highlight Den Offenverkauf von Lebensmitteln kann ich nachvollziehen, wie aber machen das die Läden mit den Hygieneprodukten? Es muss doch wahnsinnig schwierig sein, diese offen vom Produzenten zu erhalten.. (vor allem, wenn die Waren automatisiert am Fliessband produziert werden).
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  • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 13:43
    Highlight Macht sicher Sinn, das zu trennen was man kann. Wertvoll finde ich persönlich, wenn man die Kinder dabei mit einbezieht und z.b. mit ihnen zusammen die Ware entsorgen geht (Gläser, PET Flaschen, Karton, Altpapier, Altöl, etc.).

    Aber man kann es sich auch unnötig schwer machen... sie scheint ja alleine zu leben. Mit Kindern wäre das vermutlich nicht so einfach.

    Übrigens: "In Welschingers Kühlschrank ist wenig Verpackungsmaterial zu finden".

    Ich sehe fast NUR Verpackungsmaterial. Konfi, Mayo, Ketchup, Eier (als gäbe es die nicht unverpackt beim Bauer...), etc.
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    • stef2014 19.01.2017 14:24
      Highlight Ist mir auch aufgefallen. Aber ich gehe davon aus, dass sie diese Verpackungen wieder verwendet. Konfi macht sie selbst und füllt sie ab, die Eierkartons nimmt sie zum Einkaufen mit etc. Man sollte "Zero Waste" nicht zu wörtlich nehmen. Der Gedanke dahinter zählt und verdient grossen Respekt.
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    • NoBrainer 21.01.2017 23:18
      Highlight Würde gerne Ihren Kühlschrank @Zäme! mit demjenigen im Artikel vergleichen. Sind wahrscheinlich mehr als 10 Unterschiede zu finden in Bezug auf Mehrweg- vs. Einwegverpackung und Recyclebarer- vs. Plasticverpackung. Ihr Kommentar ist irgendwie sehr unüberlegt und kindisch.
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    • Gelöschter Benutzer 22.01.2017 12:03
      Highlight Ihr Username scheint Programm zu sein ;)
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  • leu84 19.01.2017 13:30
    Highlight Bei uns im Dorf gab es eine Käserei. Do konnte man die gekauften Joghurtgläser retour bringen und frische Joghurts kaufen. Es gab auch ältere Damen, die mit dem Milch- oder Rahmkesseli in di chäsi gingen. Es ist nichts neues ;)
    Aber Respekt für diese Einstellung
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    • Intellektueller 19.01.2017 14:38
      Highlight Die Ökobilanz von Mehrweggläsern ist schlechter als von Einwegverpackungen.
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    • Locusto 19.01.2017 14:46
      Highlight Zeig mir bitte eine Quelle dafür! Hab's schnell oberflächlich gegoogelt und nur das Gegenteil gefunden. Ist zwar voreingenommen, aber besser als gar nichts: http://www.mehrweg.org/mehrwegsystem/oekobilanzen/

      Lad' dir mal das PDF runter... Wirklich schade, dass so oft einfach irgendwelches Zeugs behauptet wird. Nicht wirklich intellektuell, oder was meinst du dazu?
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    • Santa 19.01.2017 17:12
      Highlight Der link ist von einer Deutschen Studie und sie sagen klar dass beim Einweg viel grössere Wege gefahren werden, was ein grosser Nachteil ist. Dieser Unterschied ist in der Schweiz nicht Tatsache. Ich habe in einer Getränkeabfüllerei gearbeitet und wir hatten Glas Ein- und Mehrwegflaschen und natürlich PET. Die Energie, die in die Reinigung gesteckt wurde ist sehr extrem. Riesen Anlage mit Säure und Laugenbäder. Bei uns war auch die Aussage, dass Mehrweg gesamthaft eine schlechtere Ökobilanz aufweist.
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    • leu84 19.01.2017 18:24
      Highlight Der Käser hat die Gläser selber gereinigt und zur Chäsi hatte man maximal 10 Minuten zu Fuss (Vom Dorfrand. Ok, es ist auch ein kleines Kaff ;) . Da brauchte es keine LKW oder Autos
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    • trio 22.01.2017 00:17
      Highlight @Intellektuelker das ist die gleiche Aussage, wie die Solarzellen brauchen zur Herstellung mehr Energie, als sie liefern können. Einfach nur falsch, auch wenn sie immer wieder wiederholt werden.
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    • Intellektueller 22.01.2017 01:33
      Highlight @trio: Mehrweggläser werden pro Verkauf zweimal herumgefahren und sind dabei mind. 10 Mal so schwer, wie Plastiklbecher. Für den Transport also wird viel mehr Energie verbraucht. Das Mehrwegglas wird mehrfach mit heissem Wasser gespült, wobei viel Energie verbraucht wird und grosse Mengen Abwasser anfallen. Das entfällt beim Plastikbecher, der dazu noch für seine Formung weniger Energie braucht, als das Waschen eines Mehrwegglases. Seine Verbrennung in der KVA ist weniger umweltschädlich, als das Abwasser des gewaschenen Mehrwegglases. Das wurde schon längst nachgewiesen.
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    • Blaugrana 22.01.2017 05:23
      Highlight Intellektueller & Santa, das Thema bei Zero Waste ist primär Abfallvermeidung und -reduktion, nicht Energieverschwendung. Das Mehrwegglas endet eher nicht als Mikro-Plastikpartikel im Pazifik. Die Rohölgewinnung und -raffinierung für den ganzen Plastikkram kommt dabei übrigens auch recht selten Hand in Hand mit einer intakten Umwelt am Förderort...
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    • trio 22.01.2017 12:05
      Highlight @Intellektueller dan zeigt mir doch bitte eine Quelle. Wie bereits gesagt, durch das ständige Wiederholen wirds nicht wahrer.
      Von was redest du jetzt eigentlich? Becher, Gläser, Flaschen??
      Hier jedenfalls mal etwas zu den Becher: http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&msg-id=15855
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    • trio 22.01.2017 12:10
      Highlight @Santa und wird Eure Aussage auch durch Zahlen unterstützt? Nur weil die Firma Getränke abfüllt, traue ich ihr noch lange keine Aussagen zu, was jetzt ökologischer ist - Einweg oder Recycling. Schon mal gesehen wie hoch der Energieverbrauch bei der Glasherstellung ist?
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    • trio 22.01.2017 12:15
      Highlight @Santa übriges, zum Glück müssen in der Schweiz ja keine grossen Distanzen zurückgelegt werden. Wir sind ja ein Rohstoffreiches Land. Silizium, Erdöl alles vorhanden. Was haben wir doch für ein grosses Glück! 😑
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  • SVARTGARD 19.01.2017 13:25
    Highlight Sie frisst nichts.
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    • NoBrainer 21.01.2017 23:11
      Highlight Immer wieder erhellend. Und egal bei welchem Thema - konstant - ohne eine tiefergreifende Aussage. Moll. Sehr wertvoll.
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    • SVARTGARD 22.01.2017 09:04
      Highlight Mensch lass mir doch😂
      Leben und Leben lasssen👌
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    • NoBrainer 22.01.2017 11:13
      Highlight Ok... fair enough 🤗
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  • lemeforpresident 19.01.2017 12:27
    Highlight look, im a special snowflake! wow, kaffeebecher und thermoskanne sehen ziemlich neu aus, was hat sie wohl mit den alten gemacht? auch die einmachgläser sehen sehr uniform aus... ich versuche auch, abfall zu vermeiden, dementsprechen nutze ich meine sachen, bis zum bitteren ende, aber diese dame wirkt eher wie eine hipsterökoterroristin, welche sich darüber definiert und das allen ins gesicht drücken muss...
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    • Triumvir 19.01.2017 14:23
      Highlight Ich glaube kaum das Sie eine "Hipsterökoterroristin" ist. Btw. diese Bezeichnung würde ich in diesem Fall eigentlich schon als eine üble Nachrede qualifizieren, was übrigens strafbar wäre...nur so nebenbei erwähnt Herr "lemeforpresident"... Das Ziel des Artikels wurde m.E. mehr als erreicht. Denn er motiviert sowohl zum Nachdenken als auch zum Nachahmen, was ich durchaus toll finde!
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    • stef2014 19.01.2017 14:26
      Highlight Genau darum geht es: Uns das ins Gesicht zu drücken! Für einmal stehe ich hinter diesen "hipsterökoterroristen" und bin froh, dass es Menschen gibt die uns solche Ideale ins Gesicht drücken. Auch in meins.
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    • Lami23 19.01.2017 17:42
      Highlight Ich finde es auch wichtig zu suchen, was sie wohl doch nicht so gut macht und dann darüber zu meckern. Anstatt sich zu freuen.
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    • Blaugrana 19.01.2017 18:32
      Highlight lemeforpresident, Deinen Verstand auch mal bis zum bitteren Ende genutzt? Und der Kommentar dabei rausgekommen? Na ja...
      Im Artikel wird mit keinem Wort erwähnt dass "man" etwas tun oder lassen muss, ansonsten man ein schlechter Mensch sei. Es wird eine grundsätzlich sehr positive Einstellung zu Konsum, Verbrauch und Nachhaltigkeit vorgestellt. Zwingt Dich niemand das auch so zu handhaben. Wenn Du's schon tust, wie Du ja in Deinem Kommentar klar machst: Congrats, you are an even more special snowflake! A unique one even? 😂
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  • Rendel 18.01.2017 17:59
    Highlight Phuu ich geh dann zu Fuss mit 20kg Einmachgläsern einkaufen und mit 40kg zurück. Wir verzichten aufs Auto. Na sie nimmt zumindest viele Vorratsgläser mit, lässt sich auch Käse darin abpacken, natürlich mit dem Auto.
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    • Walter Sahli 19.01.2017 11:33
      Highlight "Sie hat kein Auto, in der Schweiz benutzt sie nur ÖV."....
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    • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 11:36
      Highlight du labberst wirres Zeug
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    • Rendel 19.01.2017 13:15
      Highlight Mein Kommentar bezieht sich auf Bea Johnson, aus Kalifornien, da hab ich mir mal ihr Video abgekuckt.
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    • Rendel 19.01.2017 16:48
      Highlight Der Artikel von gestern wurde nochmals abgeändert, daher versteht fast keiner meinen Kommentar.
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  • kleiner_Schurke 18.01.2017 17:29
    Highlight Zerowaste ist doch ein alter Hut. Das gab es früher überall. Der Käser kam mit einem kleinen Bus und schenkte die Milch in mitgebrachte Behälter aus. Ein Bauer kam vorbei mit Gemüse und wir hatte einen Garten. Gemüseabfälle gingen grundsätzlich auf den Kompost. Kleider wurden selber gemacht und gingen, wenn nicht mehr gebraucht, an die Nachbarskinder oder die Kleiderbörse. Mein Spielzeug war mehrheitlich aus Holz. Kaffee und viele Lebensmittel (Hefe, Käse, Ja sogar Joghurt) wurden offen verkauft. Weg geschmissen wurde eigentlich fast nie etwas. Flugreisen gab es nie, da zu teuer.
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    • demokrit 19.01.2017 13:09
      Highlight Tja, wenn jeder Kleinproduzent mit dem Bus vorfährt, ist das aber mitnichten ökologischer als mit dem ÖV in die Migros zu fahren.
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    • Orinoco 19.01.2017 13:52
      Highlight kleiner Schurke, bitte Gestern nicht mit heute verwechseln, früher gab es keine solche Materialien, Verpackungen und Hygiene-Gesetze wie heute. Ich selber bin kein Zerowaster, aber stelle selber fest, das wir in uns in einen Verpackungs-Wahnsinn bewegen und uns wenigsten Richtung von wiederverwenbare Verpackungen und Materialien gehen sollten. Der Milchmann lässt grüssen, ich habe selber beim " Milcher" mein Taschengeld verdient und das als Stadtmensch.
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    • kleiner_Schurke 19.01.2017 16:13
      Highlight @Demokrit
      Es ist eben gerade nicht jeder Kleinproduzent mit dem Bus vorgefahren, sondern nur einer und ein Bauer der sein Gemüse so angeboten hat. Der Bauer kam etwa alle 2 Wochen und hatte sehr viel Stammkunden.
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    • demokrit 19.01.2017 16:30
      Highlight Kann schon sein. Ökologischer wird das dennoch kaum. Die von Coop und der Migros optimieren die Logistikprozesse viel zu stark, um da halbwegs noch als Privater mithalten zu können. Neuerdings erst noch zum Teil Benzinfrei:

      https://www.solaragentur.ch/node/330
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  • Thinktank 18.01.2017 17:28
    Highlight Für diese Lebensweise gäbe es doch Klöster? Die Bewohner dieses Planeten nehmen laufend zu. Wir können eh nicht alle Ressourcen schonen. Einige werden verschwinden, neue werden erfunden. Alles andere ist rückständiger, naiver Heimatschutz.
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    • Blaugrana 19.01.2017 11:00
      Highlight Scheint ziemlich leer zu sein, Dein Tank...
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    • Einer Wie Alle 19.01.2017 11:25
      Highlight Ich nominiere diesen Kommentar zum dümmsten Kommentar im Januar 2017!
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    • Walter Sahli 19.01.2017 11:35
      Highlight Es liegt nicht an der Anzahl Menschen, sondern an der Organisation...wüsste man, wenn man etwas Denk im Tank hätte!
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    • sheshe 19.01.2017 12:18
      Highlight @Walter, doch!! Woran liegt es denn sonst, dass wir im August bereits den Earth Overshoot Day haben? Neue Ressourcen wie z.B. genmanipuliertes Essen wird konsequent abgelehnt, die gleichmässige Verteilung des "Wohlstandes" wird niemals passieren. Das einzig Nachhaltige, was wir für unsere Erde machen können, ist uns nicht mehr alle paar Jahre zu verdoppeln! Alle superduper Vorschläge mit Zero Waste usw. sind gut gemeint, ich spreche mich auch nicht dagegen aus, aber es ist Symtom- und nicht Ursachenbekämpfung!
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    • Charlie Brown 19.01.2017 12:23
      Highlight Ich fordere ab sofort Wahrheitspflicht für Nicknames.
      25 4 Melden
    • trio 22.01.2017 00:33
      Highlight @sheshe zero waste ist doch genau Ursachenbekämpfung! Während die Eindämmung der Bevölkerungszunahme nur eine Symptombekämpfung ist. Wenn jedes Jahr x Tonnen Plastik im Meer landen, ist die Ursache der ganze Plastikmüll, den wir produzieren. Und nicht die Bevölkerungszunahme! Ist das so schwierig zu verstehen??
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  • guby 18.01.2017 15:27
    Highlight Hahaha ich kann nicht mehr. Sie lehnt verpackte Dinge im Flugzeug (!) ab. In dem Flugzeug mit dem sie durch die Welt jettet um Werbung für Umweltschutz zu machen. Entweder merkts niemand oder aber vermarktet sie sich äusserst geschickt. Recycling ist wundervoll, Abfallvermeidung sowieso. Ihr Fussabdruck ist deswegen aber wahrscheinlich trotzdem etwa 700 mal grösser als meiner. Ich finde da gehen etwas die Relationen verloren.
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    • Michael Mettler 19.01.2017 11:38
      Highlight Du schreibst der Fussabdruck ist 700 mal grösser und die Relationen gehen verloren. Hmmm
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    • kebabverkaufer 19.01.2017 11:48
      Highlight unwahrscheinlich....
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    • FrancoL 19.01.2017 13:22
      Highlight 700 mal grösser. kannst Du diese irre Zahl 700 auch etwas begründen? Da müsstest Du Dich schon fast dich in Luft aufgelöst haben.
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  • Estherminator 18.01.2017 12:18
    Highlight Es ist ja gut darüber zu reden ,aber die gute Bea ist bei mir doch sehr im ahnsehen gesunken als Sie in einer TVdoc auf M6 erzählte das sie lieber als ein verpacktes Weihnachtsgeschenk so etwa wie ein Surf-Kurs für ihre Kinder auf den Bahamas schenkt und dorthin geht sie ja nicht zu Fuss Ich finde den CO2 Ausstoss der dabei produziert wird auch nicht ohne ,ausserdem fuhr sie dauernd im Auto herum.....jeder hat halt seine Schwächen
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  • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 11:50
    Highlight LOL ja klar und den Abfall der z.B. bei der Herstellung der fancy Möbel für ihr durchgestyltes Zuhause anfiel der liegt halt jetzt irgendwo in China auf einem Acker und zählt deswegen für sie nicht.
    ;)
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    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 12:07
      Highlight Und wenn man dann quer um die Welt "tourt" um mit seinen "Tipps" Geld zu verdienen ist der Umwelt wohl auch nicht viel geholfen. Vielleicht schwimmt sie aber auch selber über den Atlantik statt das Flugzeug zu nehmen, dann wärs ok...
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  • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 11:34
    Highlight Zero Waste klingt gut. Ein Geschäft in meiner Nachbarschaft führt das nun in Luzern ein - und das gute bei ihm - er beschäftigt fast auschliesslich behinderte Menschen - schafft sogar noch mehr Arbeitsplätze für diese <3

    Zu dieser Dame... 1 Glas für eine 4-Köpfige Familie? In einem ganzen Jahr?

    Schon ziemlich extrem. Essen sie oder die Kids nie einen Snack oder Chips aus der Tüte? Oder die muss sich doch abschminken, etc. Zudem müssten sie fast auschliesslich elektrische Zahnbürsten benutzen, aber bei 4 Leuten macht das gut 8-16 Bürstenköpfe im Jahr.

    Ich weiss nicht...
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    • demokrit 19.01.2017 13:12
      Highlight "Essen sie oder die Kids nie einen Snack oder Chips aus der Tüte?" Vermutlich nicht, aber das Toilettenpapier wurde wohl nicht mitgezählt.
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    • Gelöschter Benutzer 19.01.2017 13:29
      Highlight Dachte ich auch. Aber das entsorgt man ja in der Schüssel.

      Aber Taschentücher? Kosmetiktücher? Ihre Binden? Diese Schmink- oder Abschmink-Pads? Allein die (Körper)Pflege braucht mehr als 1 Glas..

      Oder Joghurt-Becher?

      Gut, Plastik kann man ja recyceln - aber wo genau entsorgt man Joghurt-Becher, ausser im Mülleimer? Mir wäre keine Sammelstelle bekannt (zumindest im Raum Luzern nicht).
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    • liavivica 19.01.2017 13:40
      Highlight Abschminken ist auch mit Öl und Wasser möglich, Snacks und Chips machen sie womöglich selbst und zum Zähneputzen gibts als Alternative z.B. Miswak (fasriges Holz).
      4 1 Melden
    • ZaZaa 19.01.2017 14:27
      Highlight Anstelle von Taschentücher gibts Stofftücher, Abschminken geht auch super mit einem speziellen Waschlappen, anstelle von normalen Binden gibt es waschbare aus Stoff, anstelle von Tampons kann man spezielle Auffangbehälter verwenden.

      Snacks kann man super selbst backen/herstellen.

      Ihren Joghurt kauft sie wohl nicht im Plastikbecher, sondern füllt ihn in ein mitgebrachtes Glas.

      Übrigens: Meine Agglo-Gemeinde sammelt und recyclet Plastik, seit ca. 1 Jahr. Das funktioniert super und reduziert den normalen Abfall immens! Ich hoffe sehr, dass sich weiter durch die Schweiz verbreitet!
      9 0 Melden
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  • Andre Schmid 18.01.2017 11:12
    Highlight 700??? Ich habe keine 7kg in Jahr
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  • DieRoseInDerHose 18.01.2017 11:10
    Highlight Top - Migros etc. sollten unbedingt auch darauf aufsteigen!
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  • Sharky_78 18.01.2017 11:05
    Highlight Ich versuche das meiste zu trennen. Leider fällt mir immer wieder auf, dass ich für Glas und Pet an total unterschiedliche Orte fahren muss. Da ich nicht soviel Glasflaschen habe, werfe ich sie dann eben doch in den Müll weil es zu umständlich ist. Ich bin der Meinung, dass man das Entsorgungsangebot überdenken/ verbessern sollte um die Leute zu motivieren.
    43 79 Melden
    • Triumvir 18.01.2017 16:40
      Highlight Geht's eigentlich noch!? Glas in den Müll schmeissen!?! Ja, ja, die Faulheit gewisser Menschen ist leider fast grenzenlos...und dann die billige Ausrede "leider muss ich dann an verschiedene Orte fahren, heul, heul"...
      56 30 Melden
    • Lami23 18.01.2017 18:02
      Highlight wo wohnst den du? oder auf dem weg zur arbeit entsorgen?
      20 5 Melden
    • sanmiguel 19.01.2017 11:56
      Highlight Tatsächlich mischen sie in der Kehrichtverbrennung Glas in den Abfall, damit das Zeug überhaupt heiss genug wird. Ab und zu ein Glas im Abfall ist also sogar nötig!
      16 12 Melden
    • G-Man 19.01.2017 12:41
      Highlight Das mit dem Pet ist tatsächlich extrem doof, das muss dort gesammelt werden wo es verkauft wird. Also auf unserer sammelstelle nicht. Aber durch etwas planung kann man gut alles entsorgen, leider nur nicht am selben ort.
      4 0 Melden
    • Charlie Brown 19.01.2017 12:58
      Highlight Und um die Sachen zu kaufen, die in Glas und PET verpackt sind, fährst du nirgends hin? Das PET wirst du in jedem Laden los...
      9 0 Melden
    • leu84 19.01.2017 13:37
      Highlight Heutzutage gibt es Recyclingzentren oder in jedem Dorfzentrum gibt es Altglassammelstellen und PET kann man da entsorgen, wo man neue Getränke im PET kauft.
      8 0 Melden
    • ben_fliggo 19.01.2017 14:00
      Highlight Wenn du z.B. dein Bier in Mehrwegflaschen kaufst, musst du nicht mehr zum Recycling, sondern kannst es easy zurückbringen, wenn du ne neue Harasse holst. Just my 2 Cents ;)
      6 0 Melden
    • Charlie Brown 19.01.2017 14:46
      Highlight @sanmiguel: Das stimmt einfach hinten und vorne nicht. Glas brennt nicht, Gals benötigt Energie um zu schmelzen. Mit einem Grundverständnis in Physik wäre das easy zu verstehen.

      Wilkommen in der postfsktischen Welt.
      15 5 Melden
    • sanmiguel 19.01.2017 15:17
      Highlight Mea culpa Charlie Brown. Ich habs gegooglet und wollte dich belehren. Dann finde ich sowas hier:http://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/Stadt-Luzern-raeumt-mit-Glas-Geruecht-auf-15958457

      Asche auf mein Haupt! Je suis fake news!
      16 1 Melden
    • AdiB 19.01.2017 15:52
      Highlight Hmm...samstags haben die werkhöfe bis 12.00 uhr offen. Du kannst jeden samstag dort hin gehen und das angesammelte glas und pet entsorgen. Damit es schnell geht, zuhause schon trennen.
      5 1 Melden
    • spiox123 19.01.2017 20:30
      Highlight Gebe ihm aber recht das es nicht viel Sinn macht mit dem Auto an 3 verschiedene Orte zu fahren um Abfall zu trennen. Da müssen die Gemeinden einfach aufrüsten und die Recycling Plätze entsprechend gestalten. Den die zusätzliche Autofahrt ist nun wirklich nicht ökologisch
      3 2 Melden
    • trio 22.01.2017 00:48
      Highlight @sanmiguel nicht persönlich nehmen. Leider sind immer wieder hartnäckige Fake News im Umlauf. Zum Beispiel, dass Kunststoff in der KVA ja verbrennt und wir dadurch Energie sparen. Oder das Solarzellen zur Herstellung mehr Energie verbrauchen als sie Liefern. Das Atomstrom günstiger ist. Um nur einige zu nennen ;)
      2 0 Melden
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  • Boston5 18.01.2017 10:51
    Highlight Auch ich versuche so Umweltschonend wie es geht zu leben, aber halt so das ich noch normal leben kann. Gibt viele einfache Sachen die man machen kann.

    - So viel wie möglich auf Elektronische Dokumente umschalten (E-Banking, Rechnung nur per E-Mail)
    - Die Plastiksäckli nicht mehr brauchen
    - Nachfüllbare Shampoos
    etc.

    39 2 Melden
    • ben_fliggo 19.01.2017 14:01
      Highlight bravo!
      2 0 Melden
    • stef2014 19.01.2017 14:35
      Highlight Einverstanden, so mache ich es auch so gut es geht. Der Punkt ist aber, dass wir eben unsere übernommene Definition von "Normal" ändern, bis die kommenden Generationen eine Zero Waste Gesellschaft (oder etwas, dass dem nahe kommt) als "Normal" ansehen. Wenn zukünftige Kinder noch nie ein Plastiksäckli in der Migros oder Coop gesehen haben, wird es für sie als Erwachsene normal sein keine zu benutzen.
      6 0 Melden
    • Alnothur 19.01.2017 17:53
      Highlight Oder einfach die Plastiksäckli nicht nur einmal brauchen.
      3 0 Melden
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  • Umbo 18.01.2017 10:33
    Highlight In meiner Gemeinde gibt es seit einem Monat von der Gemeinde Abfallsäcke um Plastikmüll zu recyclen. So ein Sack (60l) kostet 2.50. Viele Leute haben mir gesagt, das sei Wucher und sicher bezahlen sie nicht noch 2.50 extra. Ich habe ihnen dann versucht z erklären, dass ein normaler 60l Abfallsack 3.60 kostet und sie eigentlich sparen. Die die das kapiert haben kamen dann mit dem Argument es wäre zu viel Aufwand Plastik zu trennen. Nachdem ich versucht habe auch dem zu widersprechen hat sich schliesslich keiner von ihnen dafür entschieden, obwohl es keiben Grund dafür gibt..
    Schade
    74 1 Melden
    • esmereldat 18.01.2017 11:35
      Highlight Bei uns gibt es den neu auch. Find ich super! Aufwand ist das für mich wenig, ich hab jetzt halt neben meinem Abfallkübel noch den Sack für Kunststoffe. Gefühlt ist 90% meines Abfalls irgendwelche Plastikverpackungen. Die kommen jetzt da rein. Mühsam ist nur, dass es für die Säcke keine Abfuhr gibt sondern ich sie zur Sammelstelle bringen muss, die nur 1x pro Woche abends solchen "Spezialmüll" annimmt. Aber was solls, wenn viele Leute das nutzen, wirds sicher bald wie Glas und Alu etc. immer angenommen in einem extra Container.
      49 0 Melden
    • Deverol 18.01.2017 11:43
      Highlight Und was macht die Gemeinde mit dem nicht sortenrein getrennten Kunstoff-Abfall?
      Ernsthafte Frage. Ich habe vor Jahren in der Kunststoffindustrie gearbeitet und kann mir nicht vorstellen, dass damit irgend was anderes als Verbrennen gemacht wird.
      29 0 Melden
    • esmereldat 18.01.2017 12:13
      Highlight Zitat aus userem Abfallkalender: "Das gesammelte Material wird aussortiert und aufbereitet. Aufgrund ihrer stofflichen Vielfalt können jedoch heute erst 50-80% recycliert werden, der Rest wird als Ersatzbrennstoff verwendet."

      Und zum Preis: 10 Säcke à 65 Liter zu Fr. 22.00
      22 0 Melden
    600
  • Huber50 18.01.2017 10:30
    Highlight Richtig, dass das Thema Abfall thematisiert wird, wobei mir die der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) zugeführte Menge weniger Sorgen macht. Schliesslich streiten sich auch die KVA's untereinander seit Jahrzehnten um die bessere Auslastung. Ein echtes Problem sind die im Wald weggeworfenen Bierbüchsen, welche nicht wie die am Strassenrand weggeworfenen Dinge wie z. Bsp. McDo.... Verpackungen regelmässig durch teures Strassenunterhaltspersonal eingesammelt werden muss................
    39 1 Melden
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 13:04
      Highlight Und wenn du sie das darauf ansprichst, sagen sie Dinge wie, ich schaffe Arbeitsplätze.
      7 0 Melden
    600
  • Deverol 18.01.2017 10:23
    Highlight Benutzen diese Personen keine elektronischen Geräte? Jedes Handy kommt mit einer Verpackung, die dieses Einmachglas im Alleingang füllt...
    37 0 Melden
    • Boston5 18.01.2017 11:01
      Highlight Sie verwenden diese Packung vielleicht für irgendetwas...
      10 0 Melden
    • keplan 18.01.2017 11:29
      Highlight Sie lassen einen grossteil in den läden, packen ihre ware vor ort aus
      23 1 Melden
    • Boston5 18.01.2017 11:58
      Highlight Das ist dann halt einfach denn "Müll" weitergeben... Also nichts für die Umwelt getan.
      60 2 Melden
    • Gleis3Kasten9 18.01.2017 12:55
      Highlight Damit ist dann ja der Abfall verschwunden, aus den Augen und auf jedem Fall aus dem Sinn. Verschwunden, verpufft, vergessen.
      26 1 Melden
    • keplan 18.01.2017 13:06
      Highlight Jein natürlich nimmt sie für viele sachen auch wiederverwendbare Gläser und solche Sachen mit (Gemüse Früchte usw). Ich will nicht abstreiten, dass sie auch viel Müll vermeidet, da ich es nicht mal hinkriege am morgen ne Tasche mitzunehmen, wenn ich abends einkaufen will. Aber bei einem PC kommt die Packung mit ob du willst oder nicht und die lässt sie dann im Laden
      8 2 Melden
    • Posersalami 18.01.2017 14:17
      Highlight Die Verpackung vom iPhone besteht zu einem grossteil aus Karton, den kann man prima recyclen 👌 Wie das bei anderen ausschaut weiss ich nicht.
      10 8 Melden
    • ben_fliggo 19.01.2017 14:03
      Highlight Du kannst ein Secondhand Handy von Ricardo kaufen, bei dem a) die Verpackung schon weggeworfen wurde und b) funktionieren auch ältere Geräte super.
      5 0 Melden
    600
  • dnsd 18.01.2017 10:07
    Highlight Hahaha Nr 3! Die Schweiz hat wahrscheinlich aufs Gramm genau reportet wie viel Abfall pro Nase anfällt. Messen können wir es sehr gut weil so viel Abfall ordnungsgemäss entsorgt wird. Bei anderen Ländern sieht das leider anders aus...
    40 1 Melden
    • Bowell 18.01.2017 14:29
      Highlight Hat was, ich gehe davon aus, dass illegal entsorgter Abfall nicht in der Statistik auftauch. Oder täusch ich mich?
      7 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:50
    Highlight Während die Industrie im Gegensatz zu den Einzelpersonen eine weitaus höhere Abfallgenerierung aufweist, dürfen wir uns weitere Moralpredigten anhören, wie schlecht wir einfachen Bürger doch sind. Wir sollten wirklich die Welt retten, unseren ökologischen Fussabdruck auf eine schöne 0 bringen und uns ein warmes Plätzchen im Wald suchen. Da wird gejagt und direkt gegessen, ohne dass irgendwelche Verpackungsmaterialen anfallen.
    27 31 Melden
    • Platon 18.01.2017 10:23
      Highlight Und die Lösung von @Aron777 ist wie immer nichts tun, die Probleme leignen und alle, die Lösungen bereitstellen und sich freiwillig bessern, zu diffamieren. Wieso fühlst du dich überhaupt angegriffen, wenn es Leute gibt, die die Welt nachhaltiger gestalten wollen? Ich glaube du schämst dich für dein Nichtstun und machst nun jeden fertig...
      46 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 10:46
      Highlight Platon ja wirklich nachhaltig wäre mein Vorschlag mit dem warmen Plätzchen im Wald und erst noch mitten drinn in der Natur, was Vitalität und Gesundheit fördert. Die Welt könnte sich erholen und wir gestressten Arbeitnehmer hätten eine schöne Auszeit, in der wir uns überlegen könnten , wie wir die Welt nun in Zukunft gestalten wollen. Zudem wieso sollte ich mich schämen? Ich leiste jeden Tag meinen Beitrag an diese Gesellschaft im Gegensatz zu anderen Personen und entsorge sogar meinen Abfall, der im Zug generiert wird an den entsprechenden Behältern im HB.
      7 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 10:46
      Highlight Vorausgesetzt natürlich die SBB erfüllt auch ihren Sevice, was zuweilen periodenmässig schwierig erscheint.
      6 16 Melden
    • Platon 18.01.2017 10:54
      Highlight @Aron777
      Wenn du das Thema nicht ernst nimmst wieso kommentierst du dann?
      15 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 11:31
      Highlight Platon würdest DU das Thema Nachhaltigkeit WIRKLICH ernst nehmen, würdest du, oder besser gesagt müsstest du auf meinen Vorschlag eingehen. Alles andere ist gespielte Heuchelei, ein Phänomen das immer stärker aufzutreten scheint.
      9 16 Melden
    • Platon 18.01.2017 13:17
      Highlight @Aron777
      Das mit dem Wald ist ein blosses Dambruchargument, das nicht gültig ist. Wie soll ich das denn ernst nehmen? Oder Leben etwa die Leute, die ein Glass Müll produzieren im Wald? Du diskutierst ohne jegliche Substanz und versuchst den Leuten Angst einzujagen im Wald zu leben, was totaler Schwachsinn ist. Es gibt viel einfachere Lösungen zur Nachhaltigkeit. Oder hast du das Waldargument tatsächlich ernst gemeint? Ist mir nun auch egal, von mir aus kannst du gerne in den Wald...
      21 4 Melden
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 13:09
      Highlight Über 7 Milliarden Menschen sollen in den Wald ziehen? Erstens Wo und zweitens würde man damit die Umwelt nicht noch schneller zerstören?
      8 0 Melden
    • FrancoL 19.01.2017 13:28
      Highlight Man kann Aron777 nicht ernst nehmen, er hat so ziemlich bei allen Themen ein ANTI-Reflex und lebt den auf Watson aus.

      Ich gebe Platon recht, das Thema wäre die Nachhaltigkeit. Basiert man sein Handeln auf der Nachhaltigkeit so bleibt auch der Abfall im Rahmen und bildet eine geringe Belastung.
      8 1 Melden
    • JaneSoda 19.01.2017 15:05
      Highlight .....in den Wald weiter trollen, genau! Ab mit dir, Aron777
      7 1 Melden
    • FrancoL 19.01.2017 15:07
      Highlight @JaneSoda; möchtest Du das wirklich dem Wald antun?
      5 0 Melden
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 15:42
      Highlight JaneSonda und FrancoL, dazu fällt mir spontan nur etwas ein. 😂
      8 0 Melden
    600
  • Mikee 18.01.2017 09:45
    Highlight "Dort lehnt sie alle in Plastik verpackten Fertiggerichte ab."
    Nur weil Sie es nicht aktiv in die Tonne schmeisst heisst das nicht das es nicht doch in der Tonne landet. Dann würde Sie es lieber Essen....
    51 10 Melden
    • Alex_Steiner 18.01.2017 10:15
      Highlight Nein. Wenn weniger konsumiert wird, wird auch weniger produziert.
      31 11 Melden
    • Mikee 18.01.2017 12:02
      Highlight Aha. In einem Flugzeug können sie das ja auch so gut steuern. Gerade dort wird garantiert genug mitgenommen und der Rest wird entsorgt, ausser vielleicht man meldet dies vorher an...
      20 0 Melden
    • Alex_Steiner 18.01.2017 13:22
      Highlight @Mikee: Ja... genau. Wäre sehr einfach. Man muss das Ticket ja vorher kaufen. Dann könnte man auch gleich das Essen regeln. Gibt ja eigentlich genug zum beachten beim Essen. Kein Schwein, Laktosefrei, Vegetarisch, Vegan, kein Plastik, usw. nicht so schwer...
      11 5 Melden
    • demokrit 19.01.2017 13:16
      Highlight Warum kein Schwein? Problematisch ist ökologisch gesehen eher Rind.
      2 4 Melden
    • kobL 19.01.2017 13:36
      Highlight demokrit: Weil es Glaubensrichtungen gibt, die Schweinefleisch als unrein ansehen und deshalb heute schon wählbar ist beim Ticketkauf. Ökologisch gesehen ist der masslose Fleischkonsum ein Problem und da besonders Rindfleisch.
      6 1 Melden
    600
  • Sir_Saku 18.01.2017 09:27
    Highlight Seit ca. 2 Jahren sammeln wir nebst Karton/Papier/Metallen/Batterien etc. auch den Plastik separat, denn was da Anfällt ist enorm! Anfangs leerten wir den Müll wöchentlich im 35l Sack, jetzt entsorgen wir den normalen Hausmüll etwa alle 2-3 Wochen im 17l Sack. Im monat haben wir etwa 200l Plastik der anfällt. Dasfällt einem erst auf wenn man bewusst den Plastik vom normalen Müll trennt.
    46 3 Melden
    • Karl Müller 18.01.2017 11:45
      Highlight Das entlastet möglicherweise dein privates Abfallbudget, aber dass die Aussortierung, Wiederaufbereitung und Verbrennen des Ausschusses umweltfreundlicher und energiesparender vonstatten geht, anstatt den alten Plastik zu verbrennen und neuen zu produzieren, ist jeweils fraglich. Nicht umsonst werden Plastik-Mischsammlungen von den wenigsten Gemeinden angeboten. Bei Getrenntsammlungen wie den allseits bekannten PET-Sammlungen siehts schon wieder anders aus.
      10 7 Melden
    • stef2014 19.01.2017 14:43
      Highlight Wie kommt man auf 200L Plastik/Monat? Das wären ja fast 6 reguläre 35L Säcke/Monat, also rund alle 5 Tage einen vollen Sack mit Plastik.

      Oder sind da PET-Flaschen gemeint?
      1 0 Melden
    • Sir_Saku 20.01.2017 06:42
      Highlight Klingt unglaublich, ist aber effektiv so. diverse Folien, Säcke und vor allem Verpackungen von diversen Materialien fallen schnell ins gewicht, wenn wir es nicht selbst ausprobiert hätten, würde ich so etwas auch nicht glauben;-)

      Und PET wird natürlich auch separat ggeaammelt=)
      3 0 Melden
    600
  • Mamititti 18.01.2017 09:22
    Highlight Wie macht sie das mit Wc Papier, Tampons, Binden, Kondomen...

    ...einfach im Zug entsorgen?
    47 6 Melden
    • Floyd84 18.01.2017 09:29
      Highlight Wasser, Menstruationstasse, Spirale.
      32 7 Melden
    • Stachanowist 18.01.2017 09:38
      Highlight "Menstruationstasse"? oO ich schaue gerade skeptisch auf meine Kaffeetasse
      47 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:58
      Highlight @Floyd: dfq!!!!!?!!!! Menstruationstasse???!!
      7 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 10:02
      Highlight Menstruationstasse? Schöne neue öko Welt. Einfach bitte ohne mich.
      12 30 Melden
    • 7immi 18.01.2017 10:06
      Highlight auswaschen? 🤔
      14 1 Melden
    • ThomasHiller 18.01.2017 10:10
      Highlight Nein, nein, nein, ich werde nicht nach "Menstruationstasse" googlen ..... Kopfkino ..... !
      19 14 Melden
    • Deathinteresse 18.01.2017 11:21
      Highlight Ja genau. Menstruationstasse! Nicht nur ökologischer sondern für viele Frauen auch angenehmer.
      Wo ist das Problem genau? Zu eklig für die Bubis? Weil die perfekte Frau menstruiert ja nicht 🙄
      45 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 11:53
      Highlight Bananarama da werden alle watson Leser einen sicherlich regen Appetit haben so kurz vor der Mittagspause.
      3 21 Melden
    • ThomasHiller 18.01.2017 13:57
      Highlight Verdammt, jetzt habe ich doch auf den Link geklickt....;)
      Was es nicht alles gibt, man lernt ja immer dazu.

      P.S. Und nein, das hat nichts damit zu tun, daß Frauen/"die perfekte Frau" nicht menstruiert.
      10 2 Melden
    • Lami23 18.01.2017 18:31
      Highlight Die sind super :-)
      15 0 Melden
    • Nausicaä 19.01.2017 13:09
      Highlight Die Menstruationstassen sind wirklich zu wenig bekannt. Vor allem bei Frauen ;)
      Diejenigen, die sich interessieren, folgende ist mein Favorit, wegen des Konzepts. Kauft man eine Tasse, bekommt ein Mädchen in Afrika auch eine:
      http://rubycup.com/de/
      5 0 Melden
    • bilbo 19.01.2017 14:59
      Highlight Vorteile der Menstruationstasse:
      - kein Müll
      - trocknet die Scheide nicht aus
      - weiches Material, deshalb für einige Frauen angenehmer als Tampons

      Stachanowist, stipps, aron: werdet erwachsen!
      8 0 Melden
    600
  • DerHans 18.01.2017 09:20
    Highlight Naja nur weil sie ihren Abfall nicht zuhause entsorgt, heisst dass noch lange nicht dass sie keinen produziert. Oder hat Nike und Adidas eine Ausnahme bei der Verpackung der Schuhe ihrer Söhne gemacht? Zero waste ist eine gute Sache aber es wird wieder missbraucht um seinem Umfeld zu zeigen: Darum bin ich super mega und du halt nöd so.
    73 10 Melden
    • Boston5 18.01.2017 11:21
      Highlight Habe ich mir auch gedacht.

      Aber vielleicht frisst das ja einfach der kleine Köter auf dem Schoss des jungen ;-)
      10 0 Melden
    • hektor7 19.01.2017 11:45
      Highlight Zero Waste geht wohl nur, wenn man im Wald als Jäger und Sammler in einer Jurte lebt.

      Soll aber nicht heissen, dass es nicht löblich ist, wenn sich jemand bemüht, auf unnötigen Abfall zu verzichten.
      5 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:18
    Highlight Klimawandel, Waldsterben, Plastikschwemme, Antibiotikaresistenz, Energieverschwendung, Abfallberg etc.

    Ihr seid so pös! Macht euch ein schlechtes Gewissen!

    Danach bitte wieder arbeiten gehen und froh sein, Steuern bezahlen zu dürfen, damit die ganzen Schäden wieder behoben werden können :D

    Clever, nicht?

    16 59 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:43
      Highlight da scheint einer den Durchblick zu haben :)
      17 13 Melden
    • Sauäschnörrli 19.01.2017 13:20
      Highlight Find ich immer noch besser als das alles klein zu reden und sich dann über die Steuern aufregen.
      9 0 Melden
    • ben_fliggo 19.01.2017 14:07
      Highlight +1 Sauäschnörrli, bester Kommentar hier. Crazy, wie manche Leute alles klein reden, nur um ihrem schlechten Gewissen und ihrer eigenen Unzulänglichkeit nicht ins Auge schauen zu müssen.
      3 0 Melden
    600
  • Commander 18.01.2017 09:13
    Highlight Ich find das interessant mit Zero-Waste. Allerdings für den Normalo unmöglich. Um auf dieses "Glas" Abfall pro Jahr zu kommen, sind ein extremer Aufwand und viele Einschränkungen notwendig. Konsum wird unmöglich (Batterien können z.B. recycelt werden, die Verpackung dazu nur teilweise; schnell einen Schokoriegel am Kiosk kaufen geht nicht, da in Plastikfolie verpackt).
    Ich werde mich weiter bemühen, so wenig Müll wie möglich zu produzieren aber trotzdem "normal" zu leben.
    Noch ein kleiner Tipp: Beim Gemüse aus dem Aldi muss kein Kleber dran, kann also teilweise ohne Plastikbeutel aufs Band ;-)
    26 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:49
      Highlight Stell dir vor, auch bei Migros/Coop darf man Gemüse ohne Plastiksack kaufen. Den Kleber halt sonst wo hin wenn du ihn nicht direkt aufs Gemüse machen willst.
      43 1 Melden
    • Anded 19.01.2017 11:50
      Highlight @Malin Der Kleber ist aber Abfall...
      2 2 Melden
    • ben_fliggo 19.01.2017 14:08
      Highlight @Andes: Altpapier.
      2 0 Melden
    • Anded 19.01.2017 17:02
      Highlight @ben Du bist wohl auch so ein Genie, welches Papiertragtaschen ins Altpapier und Tetrapak in den Karton gibt...^^
      2 4 Melden
    600
  • Triumvir 18.01.2017 09:09
    Highlight Toll. Sofort einführen. Dann wäre die Schweiz wieder einmal Weltspitze! Ich wäre sofort dabei! Leider zweifle ich am Durchführungswillen unserer Industrie und Grossverteiler...Was dort an Verpackungsmüll produziert wird, geht auf keine Kuhhaut....
    25 11 Melden
    600
  • splatter 18.01.2017 09:06
    Highlight In Olten hat im August 2016 der erste Laden mit Waren ohne Verpackung eröffnet. http://www.gruenland-bioladen.ch
    16 1 Melden
    600
  • Hoppla! 18.01.2017 08:52
    Highlight Interessant, aber Extremen gegenüber bin ich immer skeptisch.

    Es wäre schon mal ein guter Ansatz wenn beim Einkaufen für Früchte und Gemüse keine zusätzlichen Säckchen mehr benutzt würden. Wieso auch.

    Und indirekt wird wohl auch hier viel mehr Abfall anfallen: "Auch im Restaurant gibt sie Tischset und Serviette zurück" welche das Restaurant dann wegschmeisst. Genau so wie die Fluggesellschaft das Essen im Plastikbehälter. Aber der Ansatz finde ich gut.
    57 3 Melden
    • meine senf 18.01.2017 09:29
      Highlight Man kann sogar noch einen Schritt zurückgehen: Es wäre schon etwas erreicht, wenn es mehr Artikel im Offenverkauf und weniger "Zwangs-Sets" gäbe. Von mir aus auch mit Säckchen.

      Brauchte kürzlich 1(!) Champignon. Kleinste kaufbare Menge: Ein Körbchen mit etwa 20 Stück. Entweder isst man dann eine Woche lang immer das selbe oder wird gezwungen Food Waste zu produzieren.

      Oder ich brauchte gelbes A4-Papier. Kaufen konnte man aber nur ein Set mit Papieren in allen möglichen Farben.
      17 1 Melden
    • Nguruh 18.01.2017 09:56
      Highlight meine Senf:
      Wo gehst du denn einkaufen?
      Champignons kann man in fast jedem Coop / Migros einzeln kaufen
      Blätter kriegt man einzeln in Papeterien

      Aber die Zwangssets haben schon was... auch die vielen Unnötigen Verpackungen...
      24 1 Melden
    • meine senf 18.01.2017 10:04
      Highlight Nguruh: Offen gibt es Champignons nur in den grösseren Coops. In den kleineren gibt es nur diese in Plastik eingeschweissten Körbchen.
      3 1 Melden
    • Nguruh 18.01.2017 16:27
      Highlight meine Senf:
      wundert mich, da der Coop an meinem Arbeitsplatz so klein ist, dass viele Gemüsesorten fehlen... Champignons aber offen angeboten werden.
      Ist aber vielleicht eine Ausnahme :)
      Aber ein Fazit: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
      Fragt sich halt, ob die längere Strecke zu einem grösseren Coop nicht Umweltschädlicher ist, als Multipacks / viel Verpackung....
      2 0 Melden
    • meine senf 18.01.2017 17:13
      Highlight Ich glaube, die Filialleiter haben etwas Eigenkompetenz, so dass es nicht überall, bzw. bei allen Filialen der selben Grösse, gleich sein muss.

      Es sollte ja auch nur ein Beispiel sein.
      2 0 Melden
    600
  • Tom Garret 18.01.2017 08:49
    Highlight Wie schädlich ist denn der Abfall den wir erzeugen? Oder anders, wie gut unsere Verbrennungsanlagen? Das nähme mich ernsthaft sehr wunder. Wird aus der Verbrennung auch noch Energie gewonnen? Stimmt es, dass zum teil Papier und so weiter zugegeben werden muss weil wir zu stark trennen?
    Ich war eigentlich immer der Meinung das wir einen hohen Standard haben diesbezüglich...
    24 7 Melden
    • Madison Pierce 18.01.2017 09:04
      Highlight Unsere Kehrichtverbrennungsanlagen arbeiten bei hohen Temperaturen und haben Abgasfilter eingebaut. Wenn wir Plastik verbrennen, sind nicht Rauch und Russ das Problem, sondern dass man wieder neuen Plastik produzieren muss.

      Aber wie Du schreibst, hat es eine Kehrseite: Das Recycling von Kunststoffen ist nicht unumstritten. Hat es zu wenig brennbare Materialien im Abfall, muss die Verbrennung mit Öl unterstützt werden. Dies ist in Deutschland anscheinend schon vorgekommen. http://www.srf.ch/news/wirtschaft/kampf-um-den-kunststoff
      12 0 Melden
    • piewpiew 18.01.2017 09:11
      Highlight Beim Verbrennen spricht man von thermischen Recylcling. Anstatt den Rohstoff erneut zu verwenden, wird dieser verbrannt. Dabei gibt es Verluste über den Wirkungsgrad der Turbine welche angetrieben werden muss. Zusätzlich müssen die Rohstoffe neu gewonnen werden, was den Wirkungsgrad erneut verschlächtert. Die Verbrennung ist nie 100%. Eine gewisse Menge an "Schlacke" bleibt zurück und landet auf der Deponie. So wenig Abfall wie möglich ist definitiv wünschenswert.
      16 0 Melden
    • leclerc 18.01.2017 09:14
      Highlight Es wird Strom für die KVA produziert sowie Wärme die zun Heizen genutzt wird. Das mit dem Karton ist ein alter Hut.
      7 1 Melden
    • Charlie Brown 18.01.2017 09:18
      Highlight Zumindest in der KVA Linth scheint das kein Problem zu sein...

      http://www.kva-linthgebiet.ch/index/anlageninformation/moderne-mythen.html
      3 1 Melden
    • SilWayne 18.01.2017 09:27
      Highlight @ Madison: Im EU-Raum werden ölbetriebene Stützbrenner eingsetzt (gesetzlich vorgeschrieben), um vor allem im Anfahrbetrieb direkt die nötigen Temperaturen zur Nachverbrennung der Rauchgase zu erreichen. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Sache. Schweizer KVAs haben sowas nicht.
      @Tom: Es wird nichts aktiv zugemischt, um den Brennwert zu erhöhen. Was lediglich gemacht wird ist, dass der Siedlungsabfall im Bunker gut durchmischt wird. So ist es möglich, das der für eine saubere Verbrennung nötige Brennwert konstant erreicht werden kann.
      4 0 Melden
    • Tom Garret 18.01.2017 09:28
      Highlight @piewpiew "So wenig Abfall wie möglich ist definitiv wünschenswert." Das ist selbstverständlich so.
      @Andere Danke für die Antworten
      6 0 Melden
    • Mario Conconi 18.01.2017 09:31
      Highlight Ja unsere Verbrennungsanlagen produzieren sowohl Strom wie auch Abwärme mit der geheizt wird. Fernwärme nennt sich das. Ds KHKW (Kericht Heizkraftwerk) Hagenholz in Zürich bietet sonst informative Führungen an.
      3 0 Melden
    • Yippie 18.01.2017 14:42
      Highlight KVAs decken ca. 2% des gesamten Energieverbrauchs der Schweiz mittels Fernwaerme und Elektrizitaet. 50% davon werden als erneuerbare Energie angerechnet, dadurch sind die KVAs hinter der Wasserkraft der zweitgroesste Produzent von Erneuerbarer Energie in der Schweiz.
      5 0 Melden
    • Spir0u 18.01.2017 18:15
      Highlight haha, seit wann ist kunststoffabfall erneuerbar?
      0 2 Melden
    • Charlie Brown 18.01.2017 19:23
      Highlight @spirou: seit wann nicht? PET ist auch Kunststoff...

      Des Weiteren: http://entsorgung-neuenschwander.ch/privat/kunststoff-recycling/

      Haha.
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    • trio 22.01.2017 02:37
      Highlight @Charlie Brown Kunststoffe würde ich jetzt nicht als erneuerbarer "Treibstoff" für KVAs nennen. Man kann sie recyceln, nach dem verbrennen aber definitiv nicht mehr.
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    • Charlie Brown 22.01.2017 05:41
      Highlight @trio: Ich glaub nicht, dass dein Kommentar an mich gerichtet war, oder?
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  • Holla die Waldfee 18.01.2017 08:42
    Highlight Ich schreib jetzt mal an Coop. Ob man offenes Gemüse und Obst in einem eigenen Korb sammeln kann und die Kleber dazu von der Waage auf einem Blatt Papier sammeln darf. Das wär mir sowieso viel lieber als ständig diese Säckli.

    Sollten sie antworten (was mich erfahrungsbedingt ehrlich gesagt überraschen würde, werde ich es hier ergänzen.)
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    • Tom Garret 18.01.2017 08:57
      Highlight Warum nicht einfach ausprobieren? Ich denke ehrlich gesagt nicht dass die dumm tun deswegen... Bananen zB verpackt man ja auch nicht. Oder wenn ich 4 Äpfel kaufe verwende ich auch nicht immer ein Säckli und es hat noch nie jemand reklamiert (zwar Migros, aber schätze mal im Coop wirds nicht anders sein...)
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    • DerHans 18.01.2017 09:04
      Highlight Echt jetzt? Soviel Zivilerungehorsam hätte ich jetzt von Ihnen schon erwartet. Ich mache das seit Jahren, weder Coop noch die Migros hat sich jemals beschwert.
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    • Marbek 18.01.2017 09:10
      Highlight Gibts dazu überhaupt Richtlinien? Kann ich mir grad nicht vorstellen - wie du die Ware und die Etiketten bis zur Kasse transportierst, kann Coop ja eigentlich egal sein, solange bezahlt wird.

      Ich verwende schon eine ganze Weile keine Raschelsäckli mehr, sondern nehme die Etiketten blank mit an die (Self-Pay-) Kasse, z.B. auf einen anderen Artikel geklebt oder am Chörbli / Wägeli. Die Aufsichtsperson hat jedenfalls noch nie gemeckert.
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    • tschoo 18.01.2017 09:14
      Highlight Ich mach das schon immer so. Entweder verzichte ich ganz aufs Säckli oder ich nehme ein einzelnes Säckli für mehrere verschiedene Gemüse/Früchte. Alle Kleber kommen aufs gleiche Säckli und es war für das Kassenpersonal noch nie ein Problem, diese einzeln einzuscannen. Einfach etwas Abstand lassen.
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    • Holla die Waldfee 18.01.2017 09:38
      Highlight Es geht mir auch darum, dass ich die entsprechenden Stellen mit Mail und Hinweis auf Watson vielleicht etwas sensibilisieren kann ;-)

      tschoo
      Ja das war bisher auch unsere Lösung. Alles ins gleiche Säckli und alle Kleber drauf. Aber noch besser wär halt schon direkt in den Korb :-)

      Dann werd ich Morgen einfach mal meinen Korb nehmen. Mal gucken, wer was sagt.
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    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:47
      Highlight Während ihr hier darüber philosophiert, wie man nun ein Plastiksäckchen weniger verwenden kann, macht sich die Elite über euch lustig und entscheidet Dinge, die die Welt mehr als alle eingesparten Plastiksäckchen verändern wird.
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    • jules_rules 18.01.2017 10:07
      Highlight ich hab mir solche wiederverwendbaren Säckchen fürs Gemüse gekauft, und bin zufrieden damit :)

      https://www.oceancare.org/shop/fuer-nachhaltige/veggiebags/
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    • Waschgiri 18.01.2017 10:30
      Highlight Apropo Recycling: solange das ERZ diese blödsinnige Vorschrift hat, dass sie Karton nur gebündelt, nicht in Behältern mitnehmen (keine Schachteln oder Papiersäcke!), wandern bei mir WC Rollen und anderer Karton-Krimskrams in den Hausmüll wie gehabt. In Minneapolis (USA!) konnte man diesen Karton schon 2001 getrennt entsorgen.
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    • Ragnarok 18.01.2017 12:05
      Highlight @Tom Garret
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    • Schantall-jennifer 18.01.2017 14:13
      Highlight Ich mach das schon lange so. Habe beim Einkaufen immer eine grosse Stofftasche dabei. Dort kommen Gemüse/Früchte rein. Die Kleber kommen auf irgendetwas das sonst noch gekauft wird. Weder in Migros noch Coop hatte ich jemals Probleme damit!
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    • ben_fliggo 19.01.2017 14:09
      Highlight Du kannst die Kleber sonst auch direkt aufs Gemüse kleben, du Schlaumeier. Funktioniert einwandfrei.
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