Schweiz

In einer schnelllebigen Welt bildet die Familie eine Insel: Frauen in der Schweiz bekommen wieder mehr Kinder.  bild: shutterstock

Babyboom in der Schweiz – haben wir bald skandinavische Verhältnisse?

Frauen bringen wieder mehr Kinder zur Welt. Die Schweiz könnte sich dank der Kinderbetreuung bald skandinavischen Verhältnissen annähern. Dafür muss der Mann aber umdenken.

Publiziert: 23.10.16, 04:47 Aktualisiert: 23.10.16, 16:25

Yannick Nock und Fabienne Riklin / Schweiz am Sonntag

«Gestorben wird immer», lautet eine Lebensweisheit. Das Problem ist nur: geboren nicht. Seit Jahrzehnten kämpft die Schweiz mit sinkenden Geburtenzahlen. Der Kindermangel bedroht die AHV, das Wirtschaftswachstum, den Selbsterhalt. Nun scheint die Trendwende allerdings endgültig vollzogen. Im vergangenen Jahr kamen so viele Buben und Mädchen zur Welt wie seit 23 Jahren nicht mehr. Das geht aus neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik hervor. 86'559 Babys sind Rekord.

Den Tiefpunkt erreichte die Schweiz Anfang der 2000er-Jahre. Eine Frau brachte durchschnittlich nur noch 1.38 Kinder zur Welt: der niedrigste Wert seit 1860, dem Beginn der Messung. Seither hat sich die Geburtenrate kontinuierlich erholt, auf den aktuellen Rekordwert von 1.54.

«Das Singledasein wurde vom Leitbild zum Leidbild»

François Höpflinger, emeritierter Familiensoziologe UZH

Zum Babyboom in der Schweiz beigetragen haben ausgerechnet die Brandherde im Ausland: Finanzkrise, Kriege, Terror. Die Krisenjahre haben Spuren hinterlassen. «In einer unsicheren, schnelllebigen Welt bildet die Familie eine Art Insel», nennt François Höpflinger, emeritierter Familiensoziologe an der Universität Zürich, einen der Gründe. «Traditionelle Werte erhalten neuen Aufwind.» Die Individualisierung habe ihren Höhepunkt überschritten. «Das Singledasein wurde vom Leitbild zum Leidbild», sagt er. Hingegen erlebe die Mutterschaft eine Renaissance. Das gelte besonders für Kleinfamilien. Für den Anstieg hauptverantwortlich sind nicht Mütter, die viele Babys bekommen, sondern weniger Frauen, die kinderlos verbleiben. Die Zahl der Kleinfamilien steigt.

Guter Hoffnung in den Städten

Bemerkenswert an der Renaissance sind die Unterschiede zwischen den Kantonen. So bringen Appenzellerinnen (1,77 pro Frau) deutlich mehr Kinder zur Welt als Zürcherinnen (1,55) oder Baslerinnen (1,37). Das hat erstens mit der eher traditionellen Rollenverteilung in ländlichen Gebieten zu tun, wo Mütter nach der Geburt öfter zu Hause bleiben. Zweitens gilt der eigene Nachwuchs – besonders für kleine Familienbetriebe – als Zukunft der Firma. Sie sollen den Betrieb eines Tages übernehmen.

Doch auch die urbanen Gebiete legen zu. «Es gibt einen kleinen Babyboom in den Städten», sagt Höpflinger. Ein naheliegender Grund ist die Demografie: Die Töchter der Babyboomer sind heute diejenigen, die Kinder bekommen können. Es gibt einfach mehr Frauen zwischen 26 und 36 Jahren. Hinzu kommt, dass heute junge Paare öfter in der Stadt wohnen bleiben, selbst wenn sie ein Baby bekommen. Früher wären viele in einen Vorort gezogen. Zuletzt tragen auch andere Nationen zum Boom in den Städten bei. Ausländer leben häufiger in den Städten – und haben in der Regel mehr Kinder als Schweizer. Führend sind die Kosovaren und die Norweger mit im Durchschnitt 2,7 Kindern.

«Wir bewegen uns in der Familienpolitik Richtung Norwegen, Finnland und Schweden.»

François Höpflinger, emeritierter Familiensoziologe UZH

«Besonders die Skandinavier haben verinnerlicht, dass Kinder und Beruf heute unter einen Hut zu bringen sind – für Mütter und Väter», sagt Höpflinger. Die Elternzeit ist in diesen Ländern mit bis zu zwei Jahren vergleichsweise lang. «Selbst wenn sie in die Schweiz auswandern, behalten sie ihre Kultur der Vereinbarkeit bei», sagt er.

Höpflinger prognostiziert, dass der Trend zu mehr Babys anhalten wird. «Wir bewegen uns in der Familienpolitik Richtung Norwegen, Finnland und Schweden.» Dementsprechend könnte auch die Schweiz in den kommenden Jahrzehnten auf eine Geburtenziffer von 1,8 Kindern pro Frau kommen.

Das grösste Potenzial, um in der Schweiz die Geburtenrate weiter zu erhöhen, liegt in der Kinderbetreuung: «Diesbezüglich ist die Schweiz noch ein Entwicklungsland, wenn man sie mit den fortschrittlichen nordeuropäischen Ländern vergleicht», deutete der Schweizer Kinderarzt und Autor Remo Largo an. Die skandinavischen Länder wenden im Schnitt 4 Prozent ihres Bruttoinlandprodukts für die Familie auf. Die Schweiz lediglich 1,6 Prozent. Die Folge: Krippenplätze sind teuer.

Eltern müssen hierzulande etwa einen Drittel ihres Einkommens für einen Platz in der Krippe hinblättern. Das ist im europäischen Vergleich ein Spitzenwert. In den meisten Schweizer Grossstädten kostet ein Krippenplatz 150 Franken am Tag. Mit dem Ergebnis, dass sich eine Teilzeitstelle selbst für gut ausgebildete Informatikerinnen und Lehrerinnen nur in seltenen Fällen auszahlt.

Männer tun noch zu wenig

Doch es gibt noch andere Aspekte als die finanziellen, die den Wunsch nach weiteren Kindern beeinflussen und zu einer höheren Geburtenrate führen können. Die Aufgabenteilung in der Familie spielt eine entscheidende Rolle. Noch immer bleibt ein Grossteil der Betreuung einseitig an der Mutter hängen. «In Ländern mit niedrigen Geburtenraten tragen Männer in der Regel wenig zur Kinderbetreuung bei», sagt der deutsche Volkswirtschaftsprofessor Matthias Doepcke. Das gilt besonders für Deutschland und die Schweiz. So investieren Mütter hierzulande fast doppelt so viel Zeit in Hausarbeit wie Väter.

Väter investieren immer noch deutlich weniger Zeit in die Betreuung der Kinder. bild: shutterstock

Das erklärt die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Noch immer gilt bei Schweizerinnen und Schweizern die Zwei-Kind-Familie als Ideal, die Realität weist aber 1,5 Kinder pro Frau aus – noch. Gemäss Bund steigt die Zahl der Geburten in den kommenden zehn Jahren weiter an.

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
125 Kommentare anzeigen
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  • jules_rules 24.10.2016 11:31
    Highlight Ich hab diesen Link zur Initiative für einen Vaterschaftsurlaub zwar glaub ich vor einiger Zeit schon mal geteilt auf watson, aber hier passts grad so gut zur Diskussion:

    https://wecollect.ch/de/campaign/vaterschaftsurlaub/

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  • Thomas Rohrer 23.10.2016 16:36
    Highlight Bedingungsloses Grundeinkommen.
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  • Likos 23.10.2016 16:26
    Highlight 30 Stunden Höchstarbeitszeit einführen und die meisten Probleme sind gelöst.
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  • balthasars 23.10.2016 13:51
    Highlight "Wir bewegen uns in der Familienpolitik Richtung Norwegen, Finnland und Schweden."

    Das vorherrschende Paradigma in der Schweizer Familienpolitik ist weiterhin das männliche Brotgewinnermodell. Die meisten skandinavischen Länder haben ihre Politik stark an das realitätsnähere duale Brotgewinnermodell angepasst, das den heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen gerechter wird.

    Weiter haben die nordischen Länder ihre Familienpolitik grösstenteils geschlechtsneutral formuliert.
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  • deleted_200316475 23.10.2016 13:18
    Highlight "Der Kindermangel bedroht die AHV, das Wirtschaftswachstum, den Selbsterhalt."

    Es gibt jetzt schon weniger Jobs als arbeitstätige Menschen. Mehr Kinder belasten also die AHV. Beim Wirtschaftswachstum sieht es ähnlich aus. Es werden zwar viele Konsumenten geboren, die alleine dadurch die Wirtschaft ankurbeln, zu tun gibt es für diese allerdings nichts. (Natürlich sieht das im Einzelfall etwas anders aus)

    Der Kindermangel bedroht kaum den Selbsterhalt einer völlig überbevölkerten Spezies. Und selbst wenn, wäre das doch etwas positives.
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    • deleted_200316475 23.10.2016 15:55
      Highlight * arbeitsfähige
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  • zialo 23.10.2016 13:06
    Highlight Das ist pures Wunschdenken.
    In Norwegen bezahlt man maximal 250 Euro für Kinderbetreuung. In Finnland kosten Krippen ab einer Familiengrösse von 3 Personen nie mehr als 9.5% (8%) des Einkommens. In Helsinki gibts sechs staatliche 24h Krippen. In Tampere (FI) gibts 82 staatliche Krippen für 220000 Einwohner.
    In Göteburg, Schweden, gabs bei Toyota seit 13 Jahren einen 6h Arbeitstag. Jetzt stellen in ganz Schweden Altersheime und Spitäler um. Davon profititiert die Familie ebenfalls. Dazu kommt Elternzeit.
    Bei all diesen Punkten ist klar, dass unsere Regierung und das Stimmvolk da dagegen sind.
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  • Digital Swiss 23.10.2016 12:14
    Highlight Ich wünsche mir Tagesstrukturen die es allen erlauben ihrer Arbeit nebst dem Elterndasein nachzugehen. ÄrztInnen, FahrerInnen, SchichtarbeiterInnen etc. ... all die brauchen wir und wir sollten sie auch unterstützen.
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  • Saja: 23.10.2016 11:35
    Highlight Aha. ähm ja. Die Dänin, die mir letztes Jahr erzählt hat, sie fühle sich in der Schweiz um 50 Jahre zurückversetzt was Familienpolitik betrifft, hatte dann wohl unrecht.
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  • Pisti 23.10.2016 11:25
    Highlight Wenn dann haben wir bald islamische Verhältnisse. Wir wissen ja alle wer am meisten Kinder kriegt.
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    • Fabio74 24.10.2016 21:14
      Highlight Warum machst denn keine Kinder?
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  • ströfzgi 23.10.2016 11:19
    Highlight Mehr Kinder bedeutet nicht zwingend eine Entlastung der AHV. Diese Kinder müssen auch eine Arbeit haben, denn sonst wird der Staat für diese Kinder zahlen. Der Staat sind wir, finanziert durch unsere Steuern. Wenn ich mich umschaue was aktuell passiert - Industrie 4.0, Firmen die auswandern, Stellen die ins Ausland verlegt oder ganz gestrichen werden, Einkaufstourismus, etc etc. - dann sehe ich eigentlich gar keine Möglichkeit wie die AHV durch mehr Kinder entlastet werden soll.
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    • 7immi 23.10.2016 20:13
      Highlight die studieen zur industrie 4.0 sagen aber auch andere szenarien voraus. so können viele produkte wieder in der schweiz produziert werden, da die automatisierte ferteigung geld spart und die schweiz konkurrenzfähiger macht. ich denke wir müssen abwarten um zu sehen, was passiert. schlussendlich ist es aber wichtig, dass wir nachwuchs haben und die bevölkerung nicht überaltert. japan ist ein gutes beispiel, was zu wenige kinder anrichten...
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  • FrancoL 23.10.2016 11:09
    Highlight ich staune immer wieder wie da verschiedene Familien Modelle gegeneinander aufgewogen werden. Wie man immer vom Blickwinkel der Modelle aus betrachten will und wohl willentlich den Markt nicht miteinbeziehen will und den Markt machen WIR ALLE mit unseren Wünschen aus und da hapert es wohl mit der Gleichstellung und auch mit der Akzeptanz von Modellen, die das Angebot das man nutzen will schmälern, nicht bei allen aber bei Vielen!
    Lasse ich ein Projekt durch ein Frau/Mann ausführen die/der nur ein 60% Pensum hat, so werde ich schnell mal vom AuftraggeberIN ermahnt mehr Leistung zu bringen.
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  • Redly 23.10.2016 10:40
    Highlight Der Artikel ist widersprüchlich: viele Kinder hat's in Gebieten mit klassischen Rollen, der Artikel fordert aber ein modernes Rollenmodell für mehr Kinder.
    (PS: ja gute Betreuung und moderne Aufteilung finde ich auch besser, aber Fakten sollten nicht verdreht werden. Dann scheint es ev. weniger Kinder zu geben - was in Zeiten der Überbevölkerung auch ganz gut ist.)
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  • Redly 23.10.2016 10:37
    Highlight In einer Schweiz mit ständig steigender Bevölkerung ist es Unsinn mehr Kinder per se gut zu finden.
    (Ja ich habe Kinder, aber nicht weil mehr Menschen ein zu fördernder Nutzen sind.)
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  • Redly 23.10.2016 10:35
    Highlight Dieser Artikel trieft vor Sexismus:
    Warum soll jetzt nur der Mann etwas ändern?
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  • Toerpe Zwerg 23.10.2016 10:30
    Highlight Skandinavische Verhältnisse sind kein Ideal, sondern eine groteske Übertreibung.
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    • _kokolorix 23.10.2016 10:46
      Highlight Sind die Menschen dort zufriedener als hier? Ja. Na also, dafür haben wir einen Staat und nicht um 5000 eh schon reiche noch reicher zu machen!
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    • Toerpe Zwerg 23.10.2016 11:16
      Highlight Sind sie das?

      Die entsprechenden Indices zeigen die Schweiz gleichauf.

      Ich habe selber drei kleine Kinder. Wir arbeiten beide. Die Elternzeit in Skandinavien halte ich bezüglich Dauer für massiv übertrieben. Für kleine Unternehmen ist das Hortor. Und es ist auch nicht nötig.

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    • FrancoL 23.10.2016 14:23
      Highlight @Es ist immer schwierig mit Indizes zu begründen, ebenso ist es nicht Sinn reich von sich auszugehen um gesellschaftliche Modelle zu stützen.
      Die Sandinavier haben eine andere Einstellung zum Leben, die wohl auch durch die weiten Gegenden geprägt sind und darum könne wir nicht Modelle "importieren" und schon gar nicht meinen dass sie bei uns die gleichen Situationen schaffen. Ich bin mir nicht sicher, nachdem sich doch einen guten Bezug zu Schweden habe, ob in Zukunft ihr Modell nicht Baden geht (das meine ich Wertungsfrei) und Norwegen ist dann noch eine andere Ecke und hat eine andere Basis
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    • FrancoL 23.10.2016 14:25
      Highlight @kokolirix; Sind die Schweden zufriedener? habe gute Einsicht nach Schweden und so rosig sieht es in letzter Zeit nicht aus, Indizes hin oder her.
      3 1 Melden
    • _kokolorix 23.10.2016 17:32
      Highlight Ja, die Schweden sind gerade dabei ihre Staatsquote herunterzufahren und die Freiheit der Reichen zu verbessern...
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    • FrancoL 23.10.2016 18:04
      Highlight @kokolorix;
      Ja zu was? Zur Zufriedenheit, glaube ich Dir kaum.

      Ja zur Änderung die die Zufriedenheit von Einzelnen fördern wird, aber viele auf der Stecke lassen wird, das schon eher.

      Schweden wird einen schnellen Abstieg erleben zu Gunsten von wenigen Reichen. Und dann können wir das Modell nochmals miteinander betrachten und wohl kaum als nachahmenswert empfinden.

      Die Norweger werden schon eher sich retten, weil sie durch den Rohstoffhandel ein sicheres Standbein haben (wenn auch abnehmend) und auch clever dieses einsetzen um das Land in die Zukunft zu führen.
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    • _kokolorix 23.10.2016 19:38
      Highlight @franco
      Bin mit dir einig, dass in wenigen Jahren vom schwedischen Erfolgsmodell nur noch wehmütige Erinnerungen übrig sein werden.
      Tragisch daran ist, dass die Schweden dies ohne Not getan haben. Weder lahmte die Wirtschaft, noch verarmte der Staat. Aber es ist den Vermögenden gelungen eine Neidkultur zu etablieren und den Menschen einzureden sie bezahlen zu viel Steuern die andere dann verprassten. Norwegen kann dies durch die Öleinnahmen noch ohne hohes Steueraufkommen realisieren, aber die Reichen versuchen auch dort unaufhörlich an diese Quellen zu gelangen
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    • FrancoL 23.10.2016 20:18
      Highlight @kokolorix: Ja da gehen wir 100% einig. Bei den Schweden ist allerdings anzumerken, dass sie sich von der Globalisierungshysterie haben beeindrucken lassen und versucht haben Vorkehrungen zu treffen ohne zu merken dass zB einer ihrer Topkonzerne (Ericsson) schon lange auf der Rutschbahn lag und man dies eben nicht zu korrigieren braucht denn der Konzern war schon zerschlagen. Ähnlich geht es mit Saab. Diese Globalisierung ist eine Seuche die intakte Volkswirtschaften an den Rand des Ruins bringt.
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    • Toerpe Zwerg 23.10.2016 20:26
      Highlight Globalisierung bringt und nivelliert Wohlstand. Beides ist erwünscht. Wo genau liegt das Problem? Ist protektionistische Besitzstandwahrung wirklich erstrebenswert?
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    • FrancoL 23.10.2016 20:52
      Highlight @Toerpe; Die Globalisierung macht den erweiterten Binnenmarkt kaputt. Du kannst gerne dafür sein das ist Dein Bier. Hätte zB Ericsson sich nicht alleine am Weltmarkt orientiert und nicht für Lizenzen eine Unmenge an Geld verschleudert wäre der Konzern noch zu retten gewesen. Wir müssen uns gewöhnen dass es Marktzonen gibt die gut funktionieren und nicht um der Globalisierungswillen vernichtet werden müssen. Wir werden nun mal NICHT global agieren können ohne die Untermärkte zu zerschlagen. Wenn dass für Dich lohnenswert ist, bitte ist Deine Sache. Das hat nichts mit Protektion zu tun!
      3 0 Melden
    • FrancoL 23.10.2016 20:57
      Highlight @Toerpe; Die Globalisierung nivelliert den Markt da hast Du recht; sie nivelliert ihn nach unten. Für mich nicht erwünscht.
      Ich halte nichts von von einem Markt der wenige bedient und viele auf der Strecke lässt. Wir können bei dem Riesengefälle nicht mit gleichen Spiessen kämpfen und wir werden es auch in ferner Zukunft nicht hinkriegen. Wenn sich Distanzen verkürzen heisst dies nicht automatisch dass das Gefälle verringert wird. Um bei der Geometrie zu bleiben wenn beim gleichen Gefälle die Distanz verkürzt wird, ist die Ebene nur noch steiler.
      2 0 Melden
    • Samst4r 24.10.2016 11:53
      Highlight Habe für alle oben genannte Punkte ein gewisses Verständnis. Ich frage mich jedoch, ob es immer notwendig ist, für alle ein Level-Playing-Field zu erschaffen, auf Kosten der gesamten Bevölkerung. Kinder zu haben ist eine Grundsatz- oder Lifestyleentscheidung und es liegt in der Verantwortung der Eltern zu entscheiden, ob man auch mit einem kleinen Einkommen den Kindern einen Dienst tut sie zu zeugen. Hohe oder tiefe Steuern sind wiederum eine Grundsatz- oder Lifestyleentscheidung, welche durch die Bevölkerung getroffen wird. Man sollte sich immer zuerst etwas überlegen, bevor man etwas macht..
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    • FrancoL 24.10.2016 13:12
      Highlight @Samst4r; Eine vernünftige Gesellschaftsform sollte einen Satz wie
      "... es liegt in der Verantwortung der Eltern zu entscheiden, ob man auch mit einem kleinen Einkommen den Kindern einen Dienst tut sie zu zeugen"
      grundsätzlich nicht andenken müssen.

      Eine vernünftige Gesellschaft sollte das Grundgerüst zur Verfügung stellen dass alle unabhängig von ihrem Können und Möglichkeiten ein Grundauskommen haben um an der Gesellschaft zu partizipieren und nicht der Fortbestand unserer Spezies von finanziellen Rahmenbedingungen geprägt wird.

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    • Toerpe Zwerg 24.10.2016 13:24
      Highlight Globalisierung nivelliert nach unten? Können Sie dazu ein Beispiel anfügen?

      Ich behaupte das Gegenteil. Hunderte Millionen Menschen konnten sich dank der Globalisierung aus bitterer Armut befreien ... ohne dass wir ärmer geworden wären.
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    • FrancoL 24.10.2016 15:29
      Highlight @Toerpe Zwerg;Beispiel gefällig? Heute beziehen meine Steinlieferanten den Granit aus China, inkl. der Bearbeitung. Die Preise bei uns fallen und da der Preis bei uns fällt ist das Verlegen auch unter Druck gekommen, dh. der einheimische Verleger muss günstiger verlegen. Fazit; Arbeit geht verloren, die Arbeit die bleibt muss günstiger geleistet werden, für uns eine Nivellierung nach unten. Und die Chinesen? Arbeiten immer noch zum gleichen niedrigen Preis, Geld geht beim Transport verloren und Multis machen einen satten Gewinn. Also auch kein nach oben Nivellieren. die Umwelt?? auch im Minus!
      2 0 Melden
    • FrancoL 24.10.2016 20:45
      Highlight @Toerpe Zwerg; noch eine kleines Beispiel; Alu-Tubenfabrikation; Von CH nach Südamerika ausgelagert. Arbeitsplätze in CH gingen verloren, Produktion in Südamerika bring preislich nicht viel, ausser dass in Südamerika, die Umweltvorschriften larger sind und somit der Gewinn gesichert oder gar vergrössert werden kann. Wieso bringt diese Umlagerung preislich nichts? Weil in Südamerika einiges an Korruptionsgelder zu zahlen sind, Gelder die den Einheimischen nichts bringen, ausser die Gewässerverschmutzung. Globalisierung lieber Toerpe würde etwas bringen wenn die Spiesse überall gleich lang wären
      2 0 Melden
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  • icarius 23.10.2016 10:07
    Highlight 1.54 kann rein arithmetisch kein Rekordwert sein weil er 25 Prozent unter dem Wert liegt der zum Selbsterhalt nötig wäre.
    35 5 Melden
    • Firefly 23.10.2016 11:42
      Highlight In kleinen Populationen ja, aber in einer überbevölkerten Welt?!
      12 9 Melden
    • Str ant (Darkling) 23.10.2016 11:46
      Highlight Es sollte kein Rekord sein da stimm ich zu.
      Das ist das erste Mal das ich überhaupt einen Artikel zu diesem Thema sehe, es wird eben überhaupt nicht thematisiert das die Schweiz schon lange unter dem arithmetischen Selbsterhaltung wert liegt.
      10 3 Melden
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  • deleted_420198696 23.10.2016 09:55
    Highlight Es gibt 13 MILLIONEN Kinder ohne Eltern.

    Grad gestern machte mich jemand auf diesen kleinen Artikel hier aufmerksam:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ueberbevoelkerung-wir-fressen-uns-gegenseitig-auf-kolumne-a-1117523.html

    Und wieder A. Schweitzer: "Wir sind das Bindeglied zwischen Affe und Mensch."

    Denn wären wir echte Menschen, würden wir Logik und Verstand über Urinstinkte hinaus leben anstatt uns von ihnen beherrschen zu lassen.
    16 34 Melden
    • Lami23 23.10.2016 12:31
      Highlight Heisst das jetzt besser adoptieren wie selber bekommen?
      8 2 Melden
    • p4trick 23.10.2016 12:55
      Highlight @Lami23 sinvoller wäre es auf jeden Fall.
      13 7 Melden
    • deleted_200316475 23.10.2016 13:28
      Highlight Völlig korrekt Lami, man kauft auch keine Tiere aus der Zucht, sofern man ein Gewissen hat.

      In der jetzigen Zeit absichtlich Kinder zu bekommen, zeugt von purem Egoismus. Dadurch wird kein Mehrwert für die Gesellschaft geschaffen, im Gegenteil.

      @Rhabarber

      Wir sind schon echte Menschen. Aber echte Menschen sind eben auch nur Tiere, die durch ihren begrenzten Verstand, manchmal das Gefühl bekommen etwas höheres zu sein, was sich in solchen Situationen allerdings wieder relativiert.
      11 19 Melden
    • Lami23 23.10.2016 16:05
      Highlight Dann steh ich zu meinem Egoismus, gerade, weil ich aus meiner Zeit in Kambodscha weiss, dass Adoption mit Vorsicht zu geniessen ist. Alles hat czwei Seiten. Für mich sind Ernährung und Mobilität aktuell drinfendere Probleme.
      11 0 Melden
    • deleted_200316475 24.10.2016 03:48
      Highlight Lami

      Es gäbe ja auch noch die Alternative, keine Kinder zu zeugen.

      Aber Egoismus ist auch toll. Den habe ich schliesslich auch perfektioniert.
      2 0 Melden
    • Lami23 24.10.2016 07:19
      Highlight Ja, aber wie gesagt, das besitze ich lieber kein Auto und Esse kein Fleisch und bin bei den Kindern etwas egoistisch. Jedem das seine.
      0 0 Melden
    • deleted_200316475 24.10.2016 15:00
      Highlight @ Lami

      So machen wir das doch alle.
      Wir leben genau da umweltbewusst, wo es für uns am einfachsten ist und mit keiner Einschränkung einhergeht.

      Aber trotzdem wollen wir uns immer auf die Schulter klopfen um zu zeigen wie viel besser wir doch sind als andere.
      Was absolut nicht der Fall ist.
      0 0 Melden
    • Lami23 24.10.2016 15:30
      Highlight Gibt es sicher. Aber für mich persöhnlich ist Fleischverzicht, bio etc durchaus eine Einschränkung.
      0 0 Melden
    • p4trick 24.10.2016 15:48
      Highlight @Lami23: Du kannst getrost Auto fahren und Fleisch essen. Wenn du Kinder hast ist dies die grössere Umweltbelastung als was du bei dir selber einschränkst.
      1 0 Melden
    • Lami23 24.10.2016 16:06
      Highlight Und was ist dein Lösungsvorschlag? Keine Kinder mehr bekommen?
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    • p4trick 24.10.2016 21:03
      Highlight @Lami23 Ja das wäre die Lösung. Wenn wir die Menschheit aussterben lassen würden, wäre das Umweltproblem gelöst. Ist ein Dilemma...
      0 0 Melden
    • Lami23 24.10.2016 22:18
      Highlight Für dich vielleicht. Da ich die Ausrottung des Menschen nicht als Alternative sehe, werde ich dafür sorgen, dass er weiter besteht. Und parallel dazu weiter die Umwelt schonen.
      Und du kannst ja kinderlos weiterhin die Umwelt schädigen.
      Dann wirds schon irgendwie gehen.
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    • deleted_200316475 25.10.2016 09:41
      Highlight @ Lami

      Wenn du denkst, dass deine Entscheidung in diesem Leben Kinder zu zeugen, für den Fortbestand der menschlichen Spezies relevant sei, dann machst du dich lächerlich.

      Umweltschutz und Kinder lassen sich in der heutigen Zeit nun mal nicht vereinbaren. Da kannst du dich dann vegan und lokal ernähren wie du willst, auf den ökologischen Fussabdruck einer verschwenderischen kinderlosen Person, bringst du es nicht mehr.
      2 0 Melden
    • Lami23 25.10.2016 09:58
      Highlight Ich höre von dir nur das Kinder umweltschädlich sind. Aber keine Lösung, welche nicht die Ausrottung der menschlichen Rasse beinhaltet.
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    • deleted_200316475 25.10.2016 10:07
      Highlight @ Lami

      Ein neuer Versuch um es dir verständlich zu machen.

      Die Menschheit wird nicht aussterben wenn du Kinder hast, und auch nicht wenn du keine hast.

      Über die Ausrottung der menschlichen Spezies muss man sich jetzt bei 8 Millarden Menschen wirklich noch lange keine Gedanken machen.

      Die ständige Vermehrung bedroht die Existenz des Menschen wesentlich mehr, als wenn wir auf der roten Liste mit nur noch 20`000 unserer Art wären.

      Schliesslich haben wir keine natürlichen Feinde und können uns problemlos wieder vermehren.
      1 0 Melden
    • Lami23 25.10.2016 11:26
      Highlight Ich höre immer noch keine Lösung, die umsetzbar wäre.
      1 1 Melden
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  • niklausb 23.10.2016 09:20
    Highlight Ich würde ja gerne einen Teil meines Arbeitdpensums abbauen und so meiner Frau eine Entlastung was den Haushalt und die Erziehung angeht gewähren, aber 1. Würde es dann finanziell eher knapp und 2. Sagt mein Arbeitgeber das ich als Schichtarbeiter das recht auf ein reduzieren meines Pensums nicht habe, dies haben nur "Normalangestellte".
    63 2 Melden
    • Firefly 23.10.2016 11:43
      Highlight Ergo muss nicht der Mann sich anpassen sonder die Wirtschaft und die Arbeitswelt.
      41 2 Melden
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  • Ismiregal 23.10.2016 09:19
    Highlight «Wir bewegen uns in der Familienpolitik Richtung Norwegen, Finnland und Schweden.» Wie lange ist es her als bei uns zwei Wochen Vaterschaftsurlaub abgelehnt wurden? Da bewegt sich nichts. Und wird es auch in Zukunft nicht wenn unser Nationalrat so bürgerlich bleibt.
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  • Marin Baechli 23.10.2016 09:06
    Highlight Wir sind gesellschaftlich wie auch poltitisch meilenweit von den Skandinaviern entfernt. Nicht mal auf der höhe der Deutschen. 1 Tag bekommst du frei vom Gesetz her für die Geburt des Kindes und ihr redet davon dass wie uns ihnen annähern?!
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  • dääd 23.10.2016 09:04
    Highlight Skandinavische Verhältnisse betr. Familie würde u. a. bedeuten: Mehr Steuern zahlen und uns vom Begriff "Rabeneltern" verabschieden. Ich erlebe gerade live in Schweden mit, wie das so läuft mit Mittagessen in der Schule und (freiwilliger, flexibler, kostenloser) ausserschulischer Kinderbetreuung zwischen 6:30 und18:30. Das läuft hier seit ca. 40 Jahren so. Offenbar geht's. Gefällt mir. Ich bezweifle jedoch, ob unsere Kultur das so will.
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  • Natürlich 23.10.2016 08:35
    Highlight Einer der wenigen Punkte in denen ich Kosovaren als Vorbild sehe.
    - Hohe Geburtenrate,
    - Familie steht über allem!
    - Eine Frau dort weiss das Hausfrau zu sein kein "nur" ist, sondern eine Lebensaufgabe, welche sie mit Stolz verrichtet.

    Da könnten sich viele CH-Frauen eine Scheibe abschneiden.

    Aber vielleicht wäre es wirklich besser, wenn die Schweiz, anstatt Krippenplätze (mit)zu finanzieren, den Müttern in diesem Land diese 150.-, die ein Krippenplatz pro Tag kostet, zu bezahlen. Sozusagen als Lohn/Wertschätzung.
    Dann wären wir beinahe wieder beim BGE;)
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    • Ton 23.10.2016 08:52
      Highlight Den Männern aber auch. Ich will auch die Möglichkeit haben, Hausmann zu sein.
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    • Hoppla! 23.10.2016 08:58
      Highlight Bravo, natürlich. Zuerst verallgemeinern ("die Kosovaren") und dann in einem Nebensatz alle verunglimpfen ("eine der wenigen").

      Abgesehen davon; dieses Weltbild könnte fast aus den 30er Jahren stammen.Die Welt dreht sich weiter und Frauen, aller Nationalitäten, dürfen sich heute zum Glück ihr Leben organisieren wie sie möchten.
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    • Natürlich 23.10.2016 09:15
      Highlight Bitte erklärt mir die Blitze!!
      In welchen Punkten geht ihr mir nicht einig?
      11 39 Melden
    • Andle 23.10.2016 09:18
      Highlight Ich liebe meinen Beruf und habe viel Zeit und Arbeit in die Ausbildung investiert. Weshalb soll eine Frau das aufgeben? Ein Mann würde das auch nicht tun...
      (Ausnahmen gibts immer...)
      64 6 Melden
    • kuni 23.10.2016 10:30
      Highlight wenn Haus(frau/mann) zu sein kein nur ist, sondern eine Lebensaufgabe, welche mit Stolz verrichtet werden kann, warum machen denn Männer das nicht/sehr selten?
      65 8 Melden
    • JaneSoda 23.10.2016 10:50
      Highlight @Natürlich: Den Blitz gab es, weil ich mir davon keine Scheibe abschneiden will. Mein Mann und ich arbeiten beide Teilzeit und sind beide sowohl für Erziehungs-, Haushalts- und Berufsauffaben zuständig. Dieses Modell haben wir gewählt, weil es uns so wohl ist.
      Jedem wie er mag!;-)
      54 2 Melden
    • Mia Mey 23.10.2016 11:41
      Highlight @natürlich 1. Mädchen gehen zur Schule, lernen einen Beruf/ studieren und sollen das alles aufgeben weil sie Kinder gebären. 2. die Kosowaren die ich kenne sind seit +/- 25 Jahren in der Schweiz, haben Kinder und arbeiten beide damit sie sich das Leben hier, plus Auto und Land mit Haus im Kosowo leisten können. Also,von wegen Frau am Herd, die Frau geht arbeiten damit sich Mann alles leisten kann.
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    • Charlie Brown 23.10.2016 12:05
      Highlight @Natürlich: Die Liste der Gründe, deinen Kommentar zu blitzen, ist länger als dein Kommentar.

      Einige wurden ja schon genannt. Das müsste für das erste reichen.
      31 6 Melden
    • Zerpheros 24.10.2016 12:55
      Highlight @ Natürlich
      Berufstätige Männer und Frauen kümmern sich auch um Kinder und den Haushalt, daher eben doch "nur", wenn jemand das als erfüllende Lebensaufgabe sieht.
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  • EvilBetty 23.10.2016 08:23
    Highlight «Wir bewegen uns in der Familienpolitik Richtung Norwegen, Finnland und Schweden»

    😂😂😂 der war gut!
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    • rööni 23.10.2016 09:14
      Highlight 9 monate babyurlaub vs 14 wochen😂 , 1 monat krippe kostet maximum 280 euro (meist weniger oder sogar gratis) / der staat schenkt eine babybox mit allem was ein baby braucht für den start. Danach erwartet jedes kind das beste bildungssystem der welt. Danke Finnland. Die Schweiz ist immernoch "äs bitzeli hingerdrii"
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    • E. Edward Grey 23.10.2016 09:45
      Highlight Den Satz hab ich ebenfalls nicht kapiert, weil Realität und Rest des Artikels eine andere Aussage haben. Vielleicht kann Watson hierzu noch aufklären?
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    • xlt 23.10.2016 10:32
      Highlight Die Aussage stimmt schon, wir bewegen uns in diese Richtung. Nur sind wir noch unglaublich weit entfernt.
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    • Charlie Brown 23.10.2016 12:07
      Highlight @rööni: Stimme mit dir überein, ausser "der Staat schenkt". Der Staat bist du, ich und die anderen. Und geschenkt gibt es nichts. Nur von der Allgemeinheit finanziert. Was ich übrigens sinnvoll und gut finde.
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    • rööni 23.10.2016 13:11
      Highlight @CB Ist auch so richtig, ist aber eine super starthilfe wenn man ein kind kriegt, man kann auch anstatt die babybox geld verlangenn wen man schon alles hat. Inhalt > http://www.kela.fi/web/en/maternitypackage
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    • Charlie Brown 23.10.2016 14:21
      Highlight @rööni: Hab ja nix anderes behauptet 😉
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  • rodolofo 23.10.2016 08:20
    Highlight Ich arbeite zur Zeit auf zwei Bauernhöfen mit, mit Kinderreichen Familien.
    Die Arbeit in und mit der Natur und mit den Tieren gefällt mir sehr.
    Aber das Tollste für mich sind die Kinder und mitzuerleben zu können, wie natürlich sie aufwachsen dürfen!
    So entwickeln diese Kinder einen starken Charakter und einen "inneren Boden", der ihnen Halt und Kraft gibt für die Herausforderungen des Lebens.
    Ich selber habe diesen inneren Halt schmerzlich vermisst, als ich in der Blütezeit des Individual-Totalitarismus in einer heillos zerstrittenen "Anti-Familie" aufwuchs.
    Aber jetzt ist alles gut für mich.
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    • Mia Mey 23.10.2016 10:05
      Highlight Bauernhof Romantik, tönt nett. Auch dort gibt es zerrüttete Familien. Ich könnte dir viele Geschichten erzählen, von Gewalt, Betrug, Tod, Missbrauch usw. Auch die Kinder der Landstrasse die als Knechte auf Höfen arbeiteten sind dabei.
      Eine liebevolle Familie kann in vielen Formen existieren. Es ist schön dass du das Glück hast gute Familien gefunden zu haben. Ich wünsche dir schöne Zeiten.
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    • rodolofo 23.10.2016 10:53
      Highlight Das ist sicher wahr!
      Diese Bauernhöfe produzieren mit dem Label der Bio-Knospe.
      Besonders beim einen Hof ist nicht alles pingelig sauber gepützelt und es fehlen auch obligaten Geranien vor den Fenstern und die mit der Wasserwaage gebauten Scheiterbeigen.
      Vielmehr ist wirken diese Bauernhöfe integriert in ein riesiges Kinder-Spielparadies!
      Ständig stolpere ich über spontan stehen gelassene Trottinett und Plastik-Traktoren, oder ein Bub kommt wieder auf mich zu und fragt: "Woo isch miin Gumpihaas?"
      Dann frage ich zurück: "Wie xeet dänn en Gumpihaas überhaupt uus?"
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    • Lami23 23.10.2016 12:35
      Highlight Ich bin auch auf dem Bauernhof aufgewachsen, macht es für die Eltern einfacher, ein kinderfreundliches Umfeld zu bieten. Aber ist auch sonst möglich, die Eltern habens in der Hand.
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  • Don Alejandro 23.10.2016 07:56
    Highlight Der Staat und viele Unternehmen tun immer noch viel zu wenig, um die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf zu fördern. Bei Kaderstellen werden 100% - Pensen fast immer verlangt. Und jeder der Kinder hat weiss, dass man diese nicht 5 Tage in die Krippe stecken will, bzw. vollwöchentlich in eine externe Tagesstruktur abzuschieben. Job-Sharing für eine Stelle, reduzierte Pensen auch auf Kaderstufe und bezahlbare Betreuung sind die Stichworte. Denn für eine Volkswirtschaft gibt es keine bessere Investition, als Nachwuchs - übrigens auch für Kinderlose, unseren Umverteilungssystem sei Dank!
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    • Jääsoo 23.10.2016 14:58
      Highlight Ein Cheff der nur die hälfte der Woche anwesend ist, und trozdem einen riesen Zaster verdient ? Job-Sharing auf Kaderstuffe tönt zwar schön, finde ich aber total unfair jenen gegenüber die es sich einfach nicht leisten können weniger zu arbeiten.

      Man sollte nicht einfach ein Kader sein weil man eben ein Diplom mehr hat, sondern weil man sich für seine Arbeit und seine Mitarbeiter einsetzt, Verantwortung übernimmt und dort ist wenn man gebraucht wird.
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    • bassicus 23.10.2016 14:59
      Highlight das problem vom kader-jobsharing: viele köche verderben den brei. ich spreche aus eigener erfahrung.
      7 2 Melden
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  • Eksjugo 23.10.2016 07:50
    Highlight Skandinavische Verhältnisse mit 14 Wochen Mutterschafts- und einem Tag Vaterschaftsurlaub per Gesetz?

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    • Midnight 23.10.2016 09:43
      Highlight Genau das habe ich mich auch gefragt. Kinderunfreundlicher geht es ja kaum. Da grenzt es ja schon fast an ein Wunder, dass die Geburtenrate steigt!
      30 2 Melden
    • Matthias Studer 23.10.2016 09:50
      Highlight Ja, das war der Lacher am frühen Morgen. Gut so aufzuwachen und gleich mal herzhaft lachen zu können.
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    • Toerpe Zwerg 23.10.2016 14:16
      Highlight Die USA sind auf Augenhöhe mit Skandinavien betreffend Fertilitätsrate.
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  • Charlie Brown 23.10.2016 07:41
    Highlight Der Artikel lässt mich mit ein paar mathematischen Fragezeichen zurück...

    Wenn doch die (in den Städten stärker vertretenen) Ausländerinnen geburtsfreudiger sind... Warum genau sind denn die Zahlen in den Städten tiefer? Ist der Effekt der unfreudigen Schweizerinnen so viel grösser?

    Die Zweikindfamillie beisst sich doch nicht mit der Geburtenrate von 1.5, es gibt ja auch viele Frauen, die nicht "in einer Famillie" leben, sprich gar keine Kinder zur Welt bringen. Das ergibt wahrscheinlich für alle mit Kind einen Schnitt von etwas um die 2 Kinder pro Famillie (nicht pro Frau...).
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    • SJ_California 23.10.2016 10:08
      Highlight Statistiken richtig interpretieren ist schwierig. Watson sollte seine Redaktoren dringendst in einen Grundkurs schicken. Und als Leser muss man echt vorsichtig und kritisch lesen!
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  • Wurst 23.10.2016 07:40
    Highlight ...männer müssen mehr tun? Aha! Dass ich und meine Frau je 60% arbeiten bedeutet für uns 1000 weniger einnahmen (gleicher Beruf, gleiche erfahrung) und beim antrag auf pensumsreduktion Antwortete meine Vorgesetzte: "warum? Du hast doch eine Frau zu Hause?"

    Und wenn der eine ein höheres pensum arbeitem muss ist es gerechtfertigt wenn der andere mehr haushaltet....

    Jetzt mal ehrlich, die aussage das frau täte sich schwer genug zu verdienen um die familie durchzufüttern... Es würde einen kleinkrieg der geschlechter auslösen! Echt jetzt! Es sind wohl eher die arbeitgeber die mehr tun müssen!
    123 5 Melden
    • niklausb 23.10.2016 09:27
      Highlight Richtig! 1. Gleiche Löhne zahlen 2. Egal wie die Anstellungsart ist sollten Firmen Teilzeitarbeit akzeptieren
      24 3 Melden
    • Midnight 23.10.2016 09:46
      Highlight Es ist allgemein ein gesellschaftliches Problem. Die Frau ist leider immernoch nicht gleichberechtigt... :-(
      22 7 Melden
    • FrancoL 23.10.2016 10:18
      Highlight Ein Teil der Wahrheit: Die Arbeitgeber müssten mehr tun.
      Doch:
      Wie steht es eigentlich mit den Auswirkungen die die Arbeitgeber tragen müssten? Sind die auf den Markt umzusetzen? Mancht da der Kunde mit? und der Kunde ist ja jeder der am Markt etwas kaufen muss oder WIR.
      Meine Erfahrung ist, dass das SYSTEM nicht mit macht und dabei schliesse ich nicht den Kunden mit ein. Wenn in meinen 2 kleine UN eine Frau (55% Frauen im UN) die Federführung bei einem Projekt übernimmt da wird nicht selten von Seiten der KundenINNEN angeführt ob nicht ev. der mögliche Ausfall ein Problem darstellen könnte.
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    • Wurst 23.10.2016 10:48
      Highlight Midnight:
      Mann auch nicht! Es wird nur sehr einseitig betrachtet! Wenn ich in meinem betrieb einen leitungsposten haben will werden 80% erwartet von meinen genossinnen 60%.

      Ist auch nicht OK!
      12 1 Melden
    • Firefly 23.10.2016 11:59
      Highlight @FrancoL auch ein Mann kann ausfallen. Ein Arbeitnehmer trägt das Risiko einer Kurzarbeit, Kündigung, falls es dem Arbeitgeber nicht geht. der Arbeitgeber seinerseits trägt das Risiko eines zeitweiligen Ausfalls des Arbeitnehmers durch Krankheit, Unfall oder Elternschaft (ich schreibe bewusst nicht Mutterschaft, denn ich bin der Meinung wir bräuchten einen Elternschafts- nicht einen Mutterschaftsurlaub) Die Risiken sind gerecht verteilt, jeder Part hat das seine zu tragen, wie in einer freien Marktwirtschaft üblich. Würde der Arbeitgeber auf Nullrisiko pochen, wäre er ein Sozialist.
      5 1 Melden
    • FrancoL 23.10.2016 12:41
      Highlight @Firefly; Du musst nicht die Logik aufzählen, die ist mir bereits seit mehr als 20 Jahren als UN bekannt, Du musst die Realität erzählen und die ist nun mal nicht so wie DU das Dir vorstellst!
      Als keines Beispiel: wir haben in der Altstadt einen grösseren Umbau für eine moderne Familie mit Jobsharing durchgeführt und mussten feststellen dass sowohl bei der Frau als auch beim Mann NULL Verständnis da war als man einen Ansprechpartnerwechsel hinnehmen musste weil eine meiner Mitarbeiterinnen früher als geplant das Kind bekam und man lies mich wissen man möchte "so was nicht" nicht mehr erleben!
      10 2 Melden
    • FrancoL 23.10.2016 13:07
      Highlight @Firefly;
      Du schreibst:
      "jeder Part hat das seine zu tragen, wie in einer freien Marktwirtschaft üblich"
      Hat Du je einmal ein UN geleitet, ein UN mitgestaltet? Wohl kaum oder dann in einer sehr glücklichen Lage, in der Dein Satz Sinn gemacht hat.
      Die freie Marktwirtschaft ist EBEN FREI genau diese Risiken nicht ehr und redlich zu tragen sondern diese Risiken auf andere Schultern zu verteilen.
      Der UN ist frei seine Mitarbeiter so auszuwählen, dass eben er NICHT diese Risiken trägt.
      Ich staune nur wie man HEUTE der Meinung sein kann dass Freiheit eine ausgeglichene Riskoübernahme bedeuten kann.
      3 1 Melden
    • FrancoL 23.10.2016 13:13
      Highlight @Firefly; noch so ein herrlicher Satz:
      "Würde der Arbeitgeber auf Nullrisiko pochen, wäre er ein Sozialist"
      NEIN er wäre eben nicht ein Sozialist sondern ein Opportunist der im freien Markt sich so bedient dass er weniger Risiken, wenn möglich gar keine zu tragen hätte.
      Ich kenne UN die grössere Summen ausgeben um ihre Mitarbeiter zu durchleuchten und das Risiko eines Ausfalls, aus welchen Grund auch immer zu minimieren. Was das zB für veränderbare Teilzeitarbeit oder eine junge Frau bedeutet muss ich Dir wohl nicht erläutern. Uns sollte die Arbeitslosigkeit noch zunehmen wird es noch enger!
      4 1 Melden
    • Firefly 23.10.2016 15:17
      Highlight @FrancoL du hast natürlich recht, und nein, ich arbeite in einem Bereich wo es zu wenig Arbeitnehmer gibt, das spielt der Markt, da kann der Arbeitnehmer seine Bedingungen stellen, so wie der Arbeitgeber seine stellt und meistens sind beide zufrieden.
      Was also könnte man gegen den vorherrschenden Opportunismus in der Wirtschaft tun?
      2 0 Melden
    • FrancoL 23.10.2016 15:58
      Highlight @Firefly; Einfach dargelegt könnte man UN die eine soziale Verantwortung übernehmen und dies nicht auf die Schulter der anderen abwälzen belohnen. Man kann den Markt nicht sich selbst überlassen, das zeigt je länger desto mehr auch Schweden, das einen Rückgang an Marktkraft verzeichnet und deren UN in Schieflage geraten.

      ABER der Hauptansatz ist die Gesellschaft selbst, SIE MUSS für diese Modelle einstehen, auch wenn sie mitunter Nachteile in Kauf nehmen muss. Der wichtigste Ansatzpunkt ist eine ausgeglichene Last aus diesen Modellen auf alle zu übertragen, das ist die Aufgabe des Staates.
      3 0 Melden
    • Firefly 23.10.2016 18:22
      Highlight @FrancoL ganz deiner Meinung. Belohnung könnte zum Beispiel Steuerentlastung bedeuten und die gibts nur, wenn man Kriterien erfüllt. Da haben wir auf der anderen Seite jedoch die Steuerhoheit der Kantone die momentan in einem Irrsinnigen Wetbewerb die Bürgergesellschaft errodieren lässt
      3 0 Melden
    • FrancoL 23.10.2016 19:00
      Highlight @Firefly; Da bin ich gleicher Meinung, aber irgendwann müssen wir Prioritäten setzen und das geht meines Erachtens nur über die Nationale Ebene. Es wäre ja auch denkbar dass man beim Finanzausgleich mitunter auch die Kantonale Schiene der Unterstützung eines sinnvollen Modells mit berücksichtigt und somit dieser teilweise unsägliche Wettbewerb der Steuern zumindest etwas relativiert.
      Es gibt genügend Ansatzpunkte, wenn es denn der Bürger mit einem verträglicheren Modell auch wirklich ernst meint! Ich befürchte nur dass es die Mehrheit eben nicht so richtig ernst meint und das ist bedenklich.
      2 0 Melden
    600
  • Gsnosn. 23.10.2016 07:33
    Highlight Was ist eigentlich eine Krippe? Für Mütter oder Väter wo Kinder wollen aber keine Zeit für die Erziehung Opfern wollen, oder der Beruf wichtiger ist als die Kinderbetreuung?
    55 148 Melden
    • Natürlich 23.10.2016 08:25
      Highlight Genau das denke ich auch oft.
      Ich mein, als normaler Arbeiter kommt man ja noch nicht mal auf 200.- täglich.
      Und ein Krippenplatz ist 150.- pro Tag.
      Dann könnte doch ebenso gut ein Elternteil zu Hause bleiben....
      Für mich ist das nichts anderes als künstliche Arbeitsbeschaffung.
      Kinder sind eine Lebensaufgabe, die schiebt man nicht einfach so an Fremde ab!!
      56 103 Melden
    • Ismiregal 23.10.2016 08:41
      Highlight Aha. Dann geht man halt nicht mehr arbeiten. Toll, so einfach kann es sein.
      61 10 Melden
    • EvilBetty 23.10.2016 08:42
      Highlight Oder für Leute bei denen das Geld nicht reicht wenn nur einer arbeitet...

      🙄
      62 3 Melden
    • Ismiregal 23.10.2016 09:04
      Highlight Nicht jeder Krippenplatz kostet 150.-
      Es gibt subventionierte Krippen die die Kosten vom Lohn abhängig machen. Da kann ein Tag auch nur 50.- kosten.
      15 2 Melden
    • Kaiserin 23.10.2016 09:07
      Highlight Vielleicht möchten ja Mutter und Vater nicht nur Mutter und Vater sein. Es gibt auch noch anderes, Job, Hobbies, Freunde, Aus- und Weiterbildung etc. Und Kinder sind höchstens während einigen Jahren eine Vollzeitbeschäftigung...
      38 4 Melden
    • Natürlich 23.10.2016 09:13
      Highlight Wenn das Geld nicht reicht wenn nur einer arbeitet, dann reicht es genau so wenig wenn beide arbeiten.
      Da wie oben bereits erwähnt ein Krippenplatz 150.- pro Tag kostet.
      Oder könnt ihr nicht rechnen?
      Oder warum die Blitze?
      Genau so ist es doch oder beweist mir das Gegenteil anhand von plausiblen Beispielen!
      5 29 Melden
    • Aeromoça 23.10.2016 09:49
      Highlight Oder einfach für Frauen die Ihre Familie lieben,aber auch ihren Job nicht aufgeben wollen.Ganz einfach weil auch dieser Job ihnen viel gibt,für dessen Ausbildung sie viele Opfer gebracht haben.Und vielleicht damit wenn ihre Kinder gross sind sie nicht mit gar nichts dastehen.Meine Kinder sind mein Leben und ihnen fehlt NICHTS wenn ich Teilzeit arbeiten gehe.
      44 4 Melden
    • E. Edward Grey 23.10.2016 09:51
      Highlight Individuelle Kinderbetreuung ist nicht gut für das Kind. Soziales Verhalten wird in der Gruppe gleichaltriger am besten erlernt. Daher ist es erstrebenswert das Kind in die Betreuung zu geben, auch wenn es finanziell keinen Vorteil bringt. Auch für einen selbst ist es gut, 6 Jahre von Job weg bedeutet das Aus am Arbeitsmarkt.

      Trotzdem wäre es für die Schweiz gut wenn das Betreuungsangebot bezahlbarer wäre und früher anfinge, dann liesse sich langsam von einem skandinavischen Modell reden. Kinder knüpfen ab ca. 3 Jahre Verbindungen zu gleichaltrigen, das wäre ein gutes Startalter für Krippe.
      33 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.10.2016 10:29
      Highlight Ähm. Und dann sind die Kinder 12 Jahre später schon ziemlich selbständig und der Zuhausgebliebene Elternteil möchte arbeiten. Berufserfahrung? Ja. Vor 13 Jahren habe ich mal ein paar Jahre gearbeitet ... auf welchem Planeten lebt ihr konservativen?
      52 3 Melden
    • Big ol'joe 23.10.2016 10:30
      Highlight Jawohl! kinder haben ist was für Reiche, wo es sich leisten können, dass die Frau Zuhause bleibt und das Baby auf alte Herrenmanier erzieht! Grandios! - Achtung Sarkasmus
      39 7 Melden
    • Wurst 23.10.2016 10:53
      Highlight Wie anmassend zu glauben erwachsene könnten den Kindern das Sozialverhalten in Gruppen nur annähern so natürlich beibringen wie kinder untereinander! Vieleicht sollte man sich über den pädagogischen wert einer KiTa gedanken machen?!?

      Wenn meine töchter auf dem spielplatz von andern Eltern dauernd komplimente für die sozialkompetenz und den umgang mit anderen Kindern kriegen, hat das sehr wenig mit meinen erzieherischen kompetenzen sondern viel mehr mit den 2Tagen in der KiTa zu tun. Zumal entspannte eltern die besseren eltern sind. KiTa hat weit mehr als nur 'abschiebe'aCharakter!
      23 2 Melden
    • Ismiregal 23.10.2016 11:14
      Highlight @Natürlich: Nochmal, es gibt günstigere Krippenplätze. Aber zu deinem verlangten Bespeispiel: Vor der Geburt arbeitet die Frau 80% mit einem Verdienst von ca. 5600.- Brutto. Der Mann 100% mit 5400.-. Soll jetzt die Mutter auf 100% aufstocken und der Vater zuhause bleiben? Weil 5400.- ist doch ein bisschen wenig nicht? Würden sie das als Mutter wollen? Der Vater kann nicht Teilzeit arbeiten also reduziert die Mutter auf 40%. Bleiben also zwei Tage in der Woche in der das Kind fremdplatziert werden muss. Ein Tag übernehmen netterweise die Grosseltern, den anderen die Krippe. Voilà.
      6 2 Melden
    • Ismiregal 23.10.2016 11:17
      Highlight @Natürlich: der Krippenplatz kostet übrigens "nur" 100.-
      2 1 Melden
    • lilie 23.10.2016 12:03
      Highlight Krippen sollten schon im Sinne des Kindswohls für alle erschwinglich oder gratis sein.

      In der Schweiz herrscht die merkwürdige Vorstellung, dass Kinder am besten bei ihren Eltern aufgehoben sind, wo man ihnen "erwachsenes Verhalten" und die familiären Angewohnheiten eintrichtert, anstatt dass sie mit Gleichaltrigen Kinder sein und zu sozialen und anpassungsfähigen Menschen heranwachsen dürfen.

      Kein Wunder sind wir dann als Erwachsene auch irgendwie verkorkst... 🙄
      24 4 Melden
    • Wurst 23.10.2016 12:32
      Highlight Eine KiTa koster übrigens nicht "so-und-so-viel" sonder ist einkommensabhängig...
      3 1 Melden
    • Lami23 23.10.2016 12:41
      Highlight Natürlich habe ich mich jetzt sieben Jahre ausbilden lassen um jetzt 20 jahre zu Hause zu bleiben. Jeder darf seine Prioritäten setzten wie er es möchte und glaub mir, die Kinder werden deswegen nicht alle gestört.
      18 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.10.2016 14:14
      Highlight Gratis Krippen würden die Reichen subventionieren. Das jetzige System z.B. in Zürich mit einkommensabhängigen Direktzahlungen passt schon.
      Zusätzlich sollten noch die Steuerabzüge für Kinder und -Kinderbetreuung ebenfalls abgeschafft und durch einkommensabhängige Direktzahlungen ersetzt werden.
      3 1 Melden
    • Wurst 23.10.2016 14:56
      Highlight Das mit einkommensabhängig ist nicht ganz fair.... Es gibt nämlich eine obergrenze... Das sollte es nicht geben. Zumal xy% bei 3500 brutto/mt das leben krass erschwert während derselbe prozentsatz bei 18'000 brutto/mt nach wie vor ein relativ finanziell abgesichertes leben zulässt. Aber eben... Obergrenze! Nicht das der milionär noch in geldnot kommt... 😜
      8 1 Melden
    • Firefly 23.10.2016 15:19
      Highlight Oder für Leute die arbeiten wollen, weil es ihnen Spass macht, aber nicht nur arbeiten wollen, weil das Leben vielfältig ist. Einfach für Leute, die vielseitig interessiert sind und ein erfülltes Leben führen wollen.
      7 0 Melden
    • Lami23 23.10.2016 16:01
      Highlight Firefly, es gibt unterschiedliche formen eines erfüllten lebens. Für die einen ist es jobsharing (für mich z.B.) für jemand anderen muss dass nicht stimmen.
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    • Firefly 23.10.2016 21:08
      Highlight @lami, natürlich, jedem das seine, die anfängliche Frage ließ aber eben genau diese Sicht nicht zu.
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    • Lami23 23.10.2016 22:36
      Highlight In deinem Beitrag klang es eben auch so, als ob eine Hausfrau nicht vielseitig interessiert ist etc...
      Ich will damit nur sagen eine extreme Sicht (die 52 herzen sschockieren mich) sollen nicht mit dem nächsten Vorurteil angegangen werden.
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Alle Jahre wieder: Superreiche sind reicher geworden – auch die Blochers

Das Finanzjahr 2016 präsentiert sich sehr verhalten und doch sind die Superreichen in der Schweiz noch reicher geworden. Dies geht aus der jährlichen Spezialausgaben des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» hervor, die die 300 Reichsten der Schweiz im Jahr 2016 vorstellt:

An den Börsen hielten sich 2016 die Kursgewinne weltweit in Grenzen, auch in den USA und Grossbritannien, ganz zu schweigen von den Märkten in der Schweiz, in Deutschland oder Japan.

Schwer auf die Stimmung geschlagen haben …

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