Schweiz

«Sie ist nicht gefallen» – der Schweizer DDR-Botschafter, dem der Mauerfall missfiel

Westberliner helfen ihren östlichen Nachbarn über die Berliner Mauer in der Nähe des Brandenburger Tors am frühen Morgen des 10. November 1989. Bild: ap

Der Historiker Bernd Haunfelder hat für sein Buch «Die DDR aus Sicht schweizerischer Diplomaten 1982 – 1990» bisher unbekannte Akten des EDA aufgearbeitet – und dabei Erstaunliches zu Tage gefördert.

20.06.17, 14:01 21.06.17, 06:57
«Es ist unmöglich, dass Bundesrat Felber zu allen politischen Ereignissen gegenüber Journalisten Stellung nehmen kann. Schliesslich geschieht jeden Tag etwas Wichtiges.»

Bundesratssprecher nach dem Mauerfall

Ost- und Westdeutsche stehen auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor ein Tag, nach dem Mauerfall, am 10. November 1989. Bild: AP

Der «Tages-Anzeiger» stiess am 9. November 1989 auf bundesrätliche Gleichgültigkeit. Während die Bilder der gefallenen Mauer über unzählige Fernseher flimmerten und zeigten, wie DDR-Bürger zu Tausenden in den Westen strömten, versuchten Journalisten eine Stellungnahme des Schweizer Aussenministers René Felber zu bekommen. Doch dieser schien sich nicht für das revolutionäre Ereignis zu interessieren. Sein Sprecher meinte, der Bundesrat könne nicht zu allem seine Meinung äussern – schliesslich geschehe jeden Tag etwas Wichtiges.

Portrait von Bundesrat René Felber am 3. Dezember 1987 vor seinem Haus in Sauges. Felber war von 1987 bis 1993 im Bundesrat. Bild: KEYSTONE

Alltäglich war der Mauerfall sicher nicht. Mit seiner eigensinnigen Auslegung ist Felber im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA jedoch nicht allein, wie der deutsche Historiker Bernd Haunfelder in seinem Buch «Die DDR aus Sicht schweizerischer Diplomaten 1982 – 1990» zeigt. Haunfelder hat darin bisher unbekannte Akten des EDA aufgearbeitet.

Das Buch:

Bernd Haunfelder: Die DDR aus Sicht schweizerischer Diplomaten 1982-1990. Das Buch ist im Aschendorff-Verlag erschienen und hier erhältlich.
Klappentext:
Die Korrespondenz der schweizerischen Botschaft in Ost-Berlin in den Jahren 1982 bis 1990, die überwiegend die deutsch-deutschen Beziehungen im Blick hat, enthält eine Vielzahl staunenswerter Urteile über die letzten Jahre der DDR. Themenfelder in den 96 Berichten sind die Nachrüstung, der Milliardenkredit aus Bonn, die Wirtschaftsbeziehungen, das Ausreise- und Flüchtlingsproblem, die Rolle der Friedensbewegung, Honeckers mehrfach verschobener Besuch in der Bundesrepublik und vor allem der Zusammenbruch der DDR mitsamt der sich vollziehenden Wiedervereinigung. Daneben findet das negative Verhältnis Ost-Berlins zu Moskau Erwähnung. In den zumeist kritischen und distanzierten Schreiben werden die Schwächen der DDR aufgezeigt und Defizite beim Namen genannt. Die Diplomaten stossen sich an Widersprüchen und raschen Volten sowie an der allgemeinen Tendenz, den Sozialismus schönzureden. Drei Jahre vor dem Zusammenbruch der DDR verliert die Berichterstattung aber gelegentlich an kritischer Distanz. Die weitgehende Ausblendung der Probleme des Landes führt ausserdem zu eigenwilligen Schlussfolgerungen. Im Mittelpunkt steht dabei wiederholt die These, dass die DDR vor allem von Bonn ‹aus den Angeln gehoben› wurde.

Die sonderbaren Berichte des Schweizer Botschafters Franz Birrer – ein DDR-Sympathisant?

Franz Birrer war der letzte Schweizer Botschafter in Ostberlin. Noch am 21. Juni 1989 berichtet er nach Hause, dass die alte Garde um DDR-Staatschef Erich Honecker «guten Glaubens und Willens» sei, «eine neue und bessere Gesellschaft aufzubauen». Die Zahl der politischen Häftlinge in der DDR sei «gering» und das Kulturleben geprägt von «grosser Freizügigkeit». 

Bereits im Dezember 1989 war es in vielen Haftanstalten zu Protesten für eine Amnestie gekommen. In Bautzen hängten Gefangene diese mit Forderungen beschriebenen Bettlaken während eines Hungerstreiks heraus.

Acht Tage nach dem Mauerfall schreibt der Diplomat in seinem Telegramm:

«Die ‹Mauer› ist nicht, wie vielfach behauptet wurde, gefallen.»

Schweizer Botschafter Franz Birrer

Vielmehr seien nur «zahlreiche neue Grenzübergangsstellen geschaffen worden, nicht mehr und nicht weniger».

Die offizielle Schweiz – Freundin der BRD

Offiziell galt die neutrale Schweiz während des Kalten Krieges als «geheimer Verbündeter» des Westens, so der Historiker Haunfelder gegenüber dem Spiegel. BRD-Kanzler Helmut Kohl habe sich als Fürsprecher der Eidgenossen in der Europäischen Gemeinschaft präsentiert.

Doch natürlich gab es unter den Schweizer Sozialdemokraten auch manch einen DDR-Sympathisanten. Viele Deutschschweizer empfanden das Auftreten der Bundesrepublik als arrogant. So schreibt auch Birrer in seinen damaligen Reporten von der «grossen» und «schwerreichen» Bundesrepublik, während die DDR «klein» und «dem übermächtigen Nachbarn beinahe schutzlos ausgeliefert» sei.

Inzwischen ist Birrer 84 Jahre alt. Und er bestreitet gegenüber dem «Spiegel», Sympathien für den SED-Staat gehabt zu haben. Er habe sich vielmehr «von Realismus» leiten lassen.

In ihren Autos einreisende DDR-Bürger am Grenzübergang Helmstedt/Marienborn. bild: zeitzeugenbuero

In seinen Berichten nennt Birrer meist andere Diplomaten und Vertreter des SED-Regimes als Quelle, die Demonstrationen im Herbst scheinen ihn wenig interessiert zu haben.

Das Geld der SED-Führung und die neuen Pinkelgewohnheiten der Ostberliner

Als es im Dezember 1989 in einer Kundgebung vor dem Zentralkomitee der SED darum ging, dass Führer der Sozialistischen Einheitspartei klammheimlich Milliarden D-Mark in die Schweiz geschoben hätten, war der Botschafter empört und notierte, dass «der diesbezüglichen Phantasie offensichtlich keine Grenzen gesetzt» seien. Heute weiss man, dass SED-Mitglieder tatsächlich ihre Gelder auf Schweizer Bankkonten deponierten

Das Botschaftsgebäude der Schweiz in der Ostberliner Esplanade 21. bild: bundesarchiv via wikimedia

Über die Einheitsfeier vom 3. Oktober 1990 schreibt der Schweizer Botschafter: 

«Von einer Feststimmung ist kaum etwas zu spüren.»

Schweizer Botschafter Franz Birrer

In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1990 wurde um Mitternacht die Fahne der Einheit an einem grossen Fahnenmast vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gehisst. bild: wikimedia

Was Birrer dafür umso mehr interessierte, waren die angeblich neuen Pinkelgewohnheiten der Ostberliner. Diese hätten inzwischen schon die Angewohnheit ihrer Westberliner Geschlechtsgenossen übernommen und würden bei Grossveranstaltungen «häufig an Hauswände oder in Parkanlagen» urinieren. 

Leider weiss man nicht, wie Birrers Berichte in der Zentrale in Bern aufgenommen wurden. Doch 1991 versetzte man ihn nach Luxemburg. Birrer selbst sagt allerdings, er habe diesen Posten frei gewählt. 

(rof via «Spiegel»)

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  • IchHabeAuchNeMeinung 21.06.2017 13:06
    Highlight Es ist immer wieder erstaunlich was sich da alles in der Politik hocharbeiten kann...
    2 0 Melden
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  • Telomerase 20.06.2017 21:06
    Highlight SP-Bundesrat Felber ist ein Beispiel der ideologischen Verblendung einiger Sozialisten, die leider auch heute noch beobachtet werden kann.
    15 26 Melden
    • dracului 21.06.2017 07:59
      Highlight Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass die Politik grundsätzlich langsam ist, auf die Vergangenheit ausgerichtet ist und auf Unerwartetes grundsätzlich nicht vorbereitet ist. Dazu sammelt man eifrig Fakten und erstellt Statistiken und debattiert dann endlos über mögliche Massnahmen. Mit der Zukunft hat die Politik generell Mühe und einige Politiker schüren schnell Angst, andere driften ins Visionäre ab und die Mehrheit versucht Zeit zu gewinnen. Gerade eine Umwälzung, wie damals der Mauerfall und der Zusammenbruch der DDR, war eine Überforderung für die politischen Systeme aller Länder.
      7 2 Melden
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  • Ass 20.06.2017 17:47
    Highlight Und heute wollen viele die Mauerzurück.....
    15 34 Melden
    • Juliet Bravo 20.06.2017 18:13
      Highlight Ich denke, dass sind zumeist eher alte SED-Funktionäre und ein ehemalige Westbürger. Insbesondere die ersten Jahre nach der Vereinigung waren für so viele Arbeitnehmer brutal, dass ich auch da ein gewisses Verständnis aufbringe, wenn auch sie einigem (wie einem Recht auf einen Arbeitsplatz) nachtrauern.
      27 5 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 20.06.2017 20:00
      Highlight Menschen die heute noch die Mauer zurück wollen, leben entweder in ihren Köpfen noch vor 1989, oder sind solche, die es immer noch nicht verstanden haben wie wichtig die Wiedervereinigung war.
      Meist sind es graue Eminenzen, denen es in der DDR Dank ihrer roten Ausrichtung zu gut ging als jedem Otto normal Bürger.
      29 7 Melden
    • meine senf 21.06.2017 10:40
      Highlight Natürlich wollen viele Leute die Mauern zurück.

      Heute jubeln viele Leute, wenn Mauern oder Zäune gebaut werden, insbesondere in den ehemaligen Ostblockstaaten. Selbst manche Innerschweizer fordern Stacheldraht an der Schweizergrenze!

      Statt "Antifaschistischer Schutzwall" heisst es jetzt einfach "Anti-Flüchtlings-Schutzwall".
      8 2 Melden
    600
  • Juliet Bravo 20.06.2017 15:37
    Highlight Herzlichen Dank für diesen spannenden Literturtipp!
    36 2 Melden
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