Schweiz

Finanzausgleich 2018: Sechs Kantone zahlen, alle anderen – vor allem Bern – profitieren 

20.06.17, 11:14 20.06.17, 12:00

Nächstes Jahr sollen mit dem Finanzausgleich 5.091 Milliarden Franken unter den Kantonen und dem Bund verschoben werden. Mit Abstand am meisten profitiert der Kanton Bern, der unter dem Strich 1.273 Milliarden erhalten soll, gefolgt vom Wallis, das 696 Millionen bekommt und St.Gallen mit 447 Millionen Franken.

Nur gerade sechs Kantone müssen blechen. Zürich muss mit 465 Millionen am meisten zahlen, gefolgt vom Kanton Zug mit 312 Millionen und Genf mit 297 Millionen Franken. 

Zug zahlt am meisten pro Kopf

Unter dem Strich trägt der Kanton Zug die grösste Last pro Einwohner. Die Ausgleichszahlung beläuft sich pro Kopf auf 2626 Franken. Die Kantone Jura, Uri und Wallis hingegen beziehen über 2000 Franken pro Kopf aus dem Finanzausgleich.

Die Finanzverwaltung hat diese Berechnungen für 2018 am Dienstag veröffentlicht. Dazu können die Kantone nun Stellung nehmen. Danach kann es noch Änderungen geben. (whr/sda)

Die langweiligsten Kantone der Schweiz

Das könnte dich auch interessieren:

Die «Ehe light» ist gut – doch zuerst müssen wir die «echte Ehe» für Homosexuelle öffnen

Vater fährt 2200 Kilometer, um den Herzschlag seiner Tochter in fremdem Mann zu hören

15 grossartige Memes zum Wochenende, die leider viel zu sehr auf dich zutreffen

«Ich hasse geizige Menschen! S*******!»

Cyber-Attacke auf britisches Parlament – und besonders ein Politiker nimmt's mit Humor

«Trennt euch!» – warum er will, dass du Schluss machst, und damit völlig falsch liegt

Fies! Wie Kinder-Pools in der Werbung aussehen vs. die bittere Realität

Todes-Schlepper vor Gericht

Über LinkedIn und MySpace: Russische Hacker stehlen Daten britischer Politiker

Ricciardo siegt bei Chaos-GP +++ Embolo mit viel Applaus empfangen

Über 2100 Bootsflüchtlinge dieses Jahr ums Leben gekommen

So viel kostet das Surfen im Flugzeug

Gefahr auf dem Golan – Israel unterstützt syrische Rebellen und riskiert die Eskalation

Schweizer Wirtschaft profitiert von Aufschwung im Ausland

Wow! Diese Eule kann schwimmen

Verbraucht, verlacht, verlassen: Was mit denen passiert, die sich mit Trump einlassen

7 Grafiken, die jede Schweizer Frau bei der nächsten Lohnverhandlung dabei haben sollte  

Diese kleine Kunstgeschichte des Badens bringt dich ins Schwitzen

Zu heiss fürs iPhone? Heute wird's brenzlig

Wenn du diese Umrisse von Berühmtheiten nicht erkennst, klauen wir dir deinen Schatten

Sie haben einfach nie den Durchbruch geschafft: Die grössten Produkte-Flops der Geschichte

Uber ist verloren – die unglaubliche Chronologie der Uber-Fails

Männer, je öfter, desto besser! Fleissig ejakulieren senkt das Prostatakrebs-Risiko

Zuerst schmeisst Le Pen ihren Vater aus der Partei, nun fordert dieser ihren Rücktritt

Sean Spicer – irgendwie vermissen wir ihn jetzt schon

Mit iOS 11 kommen die Killer-Apps für Shopping-Fans und Einkaufs-Muffel

Raucher und Trinker sollen selber zahlen – Entsolidarisierung im Gesundheitswesen?

Uber-Chef Travis Kalanick tritt zurück

Rap-Ikone Prodigy von «Mobb Deep» ist tot

Scheinbeschäftigung: In Frankreich rollen reihenweise Köpfe von Macrons Ministern

So geht Apples Security gegen iPhone-Leaks vor

Sportlerpics auf Social Media: Rio Ferdinand ist eine krasse Maschine

«Wir werden mit frischem Hass zurückkommen»: Bye Bye «Circus HalliGalli»

Marco Streller hat's per WhatsApp eingefädelt – Cristiano Ronaldo wechselt zum FC Basel! 

Welches Land suchen wir? Wenn du Nummer 1 nicht weisst, sind die Ferien gestrichen!

Frauenhaut verboten! 23 absurde Album-Cover-Zensuren aus Saudi Arabien

Quizz den Huber! Bist du schlauer als unser schlauster Mitarbeiter?

Warum zwei Appenzeller Piloten im Mittelmeer Flüchtlinge retten müssen – eine Reportage

«Leute, die Anglizismen benutzen, gehen mir sooo auf den Sack!»

Verloren auf dem Meer des Unwissens: Rettet den Geschichtsunterricht!

History Porn – Showbiz Edition Teil III!

Liebe Karnivoren, lasst die Vegi-Wurst in Ruhe!

Sag mir doch einfach, dass du mich scheisse findest

EU schafft jetzt die Roaming-Gebühren ab – darum zahlen Schweizer nun gar mehr

Medikamente neu interpretiert – Teil 2!

20 Gründe in Bildern, warum du deinen Bart nicht abrasieren solltest

Federer gewinnt zum 9. Mal in Halle

Dress like a «Goodfella»: So geht der perfekte Mafia-Look – vom Hut bis zum Hemdkragen

Ein Abend im Luxus-Restaurant: So sieht ein Menü für 400 Franken aus

Starkoch Gordon Ramsay kriegt Filet auf einem Dachziegel serviert ... und ist sprachlos

Macron-«Tsunami» bei Parlamentswahl: Der Durchmarche

Lucrezia Borgia: Die päpstliche Bastardbrut der Renaissance

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
19 Kommentare anzeigen
19
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • karl_e 20.06.2017 16:02
    Highlight Es würde mich interessieren, wieviel Finanzausgleich der Kanton Bern PRO KOPF erhält. Das dürfte die schröcklichen 1.273 Milliarden gewiss etwas relativieren.

    Uebrigens: Die SVP will ihre getreuesten Wähler in den strukturschwachen ländlichen Regionen dieses Kantons wohl kaum vertäuben und ihnen die Mittel streichen....

    4 2 Melden
    600
  • dan2016 20.06.2017 14:34
    Highlight und an die titelwählenden Journalisten. Was wird sich wohl am Finanzausgleich durch den Moutier-Wechsel ändern? 7500 Mal den Berner Beitrag weniger und 7500 Mal den Jura Beitrag mehr:) - so über den Daumen gepeilt. Oder, wie jedes Jahr, der Fokus auf Absolutzahlen ist absurd.
    8 7 Melden
    600
  • Dewar 20.06.2017 13:56
    Highlight In Bern zahlt man doppelt soviel Kantonssteuer wie in Zürich, also beklagt euch mal nicht.
    Dass flächenmässig grosse Kantone mit vielen ländlichen Regionen und Berggebieten Empfänger sind ist logisch und richtig. Ebenso, dass Stadtkantone und solche mit geballter Wirtschaftsleistung etwas von ihrem Kuchen abgeben müssen.
    Wohne übrigens in ZH, und denke trotzdem so. Voila.
    78 18 Melden
    • Rendel 20.06.2017 16:06
      Highlight Es hat keiner etwas dagegen gesagt. Solidarität mit Schwachen ist wichtig. Nicht nur bei den Kantonen
      6 1 Melden
    • Amboss 20.06.2017 16:44
      Highlight @Dewar: Wenn es denn so wäre, wie du schreibst... Klar, für Uri gilt das schon. Aber schau dir mal den Kanton BE an. Unten ist etwas Berggebiet. Aber das Emmental: Top erschlossen vor der Metropole Bern.
      Das Seeland topfeben. Direkt an Autobahn und Bahn. Es hat internationale Top-Tourismusdestinationen (Interlaken), eigentlich alles was es braucht.
      Dasselbe könnte man zB auch vom Nehmerkanton Luzern sagen.
      Der Bergkanton NW ("Land der 1000 Bergbähnli") hingegen bezahlt...

      Mit dem Prinzip bin ich auch einverstanden. Frustrierend ist einfach, dass sich bei den Nehmerkantone nichts verbessert
      6 8 Melden
    • Phrosch 20.06.2017 19:30
      Highlight Zur Aufzählung von Amboss wären die ganzen Bundesämter etc. zu ergänzen, die dem Kanton Bern eine Reisenmenge Arbeitsplätze bescheren. Ein Ziel der Zahlungen wäre, die Schwächen darin zu unterstützen, stärker zu werden. Da wäre es schon interessant, was diesbezüglich in Bern passiert.
      Übrigens: vor wenigen Jahrzehnten war Zug ein strukturschwacher armer Kleinkanton. Auch Bern müsste es also schaffen, eine Verbesserung der Situation zu erreichen.
      1 5 Melden
    • Fabio74 20.06.2017 22:32
      Highlight @phrosch: Ein Kleinstkanton wie Zug bestehend aus 4 Dörfern mit wenig Infrastruktur und was man nicht hat, nutzt man in Zürich, hat es einfacher als ein grosser Kanton mit strukturschwachen Randregionen und Berggebieten mit Tälern.
      Aber die bürgerliche Kantonale Regierung in Bern kann ja zeigen was sie kann
      3 2 Melden
    • Amboss 20.06.2017 23:38
      Highlight @Fabio: nochmals: Der Kanton Bern als strukturschwach zu bezeichnen ist einfach Mumpitz.
      In den paar wenigen Bergtälern hat es Tourismus von Weltrang. Interlaken, Jungfraujoch, Gstaad.

      Man kann doch sagen, wie es ist: Bern ist in einen Negativstrudel geraten. Und hat jetzt null Interesse daran, etwas zu ändern. Der NFA gibt leider falsche Anreize
      2 3 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 20.06.2017 12:59
    Highlight Bitte die Rechnung noch vervollständigen, damit die Finanzierung der 5mia transparent wird.

    Mässi.
    24 5 Melden
    • dan2016 20.06.2017 13:56
      Highlight der Rest bezahlt der Bund. Und zusätzlich bezahlt er den Geberkantonen Zürich und Waadt noch eine Uni. In Zürich macht dies 2.5 Mal soviel aus wie der Beitrag an den Finanzausgleich....
      29 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.06.2017 15:35
      Highlight Diese UNIs sind in der Tat ein Segen für die Standortkantone, auch wenn Ihr Faktor 2.5 nicht stimmt, schliesslich stammt ja auch ein guter Teil des "Rests" aus den Geberkantonen.
      3 2 Melden
    600
  • flugsteig 20.06.2017 12:22
    Highlight Zürcher die denken, sie ganz persönlich erwirtschaften und bezahlen das Ganze in 3,2,1...
    60 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.06.2017 15:36
      Highlight Nö.
      3 2 Melden
    600
  • Wölfli beim Lamm 20.06.2017 11:41
    Highlight Was machen eigentlich die Empfängerkantone mit dem Geld? Baut Bern, "das Griechenland der Schweiz" immer noch Strassen und Leitungen bis zur hinterletzten Emmentaler Luxusvilla?? Oder senken die Empfängerkantone mit dem Geld die Steuern für die Reichen, damit im Kt. Bern bald so viel Milliardäre leben wie in Genf?
    32 78 Melden
    • iNo 20.06.2017 13:44
      Highlight Viellercht unterhält bern auch einfach die Infrastruktur für die Landesregierung inkl. aller Departemente.... Mal darüber nachgedacht? Vielleicht ist der Kanton Bern auch flächenmässig sehr gross mit verhältnismässig wenig Einwohnern....
      37 12 Melden
    • dan2016 20.06.2017 13:55
      Highlight damit Du Dich nicht selber informieren musst, eine kurze Antwort. Also, die Pro Kopf Ausgaben in Bern sind geringer als in Zürich, Genf, Basel, Zug... Und die Steuern sind massiv als in den meisten Kantonen. Ist weder neu noch schwierig zu recherchieren.
      39 5 Melden
    600
  • Christian Mueller (1) 20.06.2017 11:31
    Highlight Das ist eben die gelebte Schweizer Solidarität! Die Städte bezahlen und die Landkantone stimmen dafür bei wichtigen Abstimmungen im Sinne der Städte. Die wären sonst ja schön blöd, wenn sie die Wirtschaftskraft der Städte schwächen würden. Die sägten ja am Ast, auf dem sie sitzen. Ooooops... Am Ende senken sie noch die Steuern, um den Städten auch noch die besten Steuerzahler abzuknöpfen, aber so blöd werden die schon nicht sein. Oooopsssi...
    36 36 Melden
    600
  • Z&Z 20.06.2017 11:29
    Highlight Oha, bei uns im Kt. SG ist es demnach wieder gestiegen. Na gut, das macht knapp CHF 900.-- pro Nase, dabei sind wir noch gut bei den Leuten.
    5 5 Melden
    • User01 20.06.2017 16:10
      Highlight Voldemort freuts.
      3 0 Melden
    600

Der faule Zauber zieht nicht mehr: Innerschweizer Kantone müssen Steuern erhöhen

Wer kann die Steuern noch weiter senken? So lautete jahrelang die Devise in der Zentralschweiz. Nun geht die Rechnung nicht mehr auf. Tiefrote Zahlen zwingen die Kantone zur Trendwende.

Peter Hegglin sprach aus, was bislang undenkbar war: «Es wird kaum ohne Steuererhöhungen gelingen, die Kantonsfinanzen mittel- bis langfristig ausgeglichen zu gestalten. Wir werden ernsthaft über den Steuerfuss sprechen müssen», sagte der Zuger CVP-Finanzdirektor am Mittwoch bei der Vorstellung des Budgets 2016. In den Medien war von einem Tabubruch die Rede. Der eiserne Tiefsteuerkanton Zug denkt laut über eine Trendwende nach.

Er steht nicht allein da. Die Obwaldner Regierung, deren aggressive …

Artikel lesen