Schweiz

Zürcher Bezirksgericht spricht «Weltwoche»-Autor Philipp Gut schuldig

30.09.16, 15:39 01.10.16, 23:01

Bild: watson

Das Zürcher Bezirksgericht hat «Weltwoche»-Autor Philipp Gut verurteilt. Er habe sich der üblen Nachrede schuldig gemacht. Das Gericht sprach eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 130 Franken und eine Busse von 5000 Franken aus. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

Der Richter sprach von einer «massiven Verunglimpfung» und von gravierenden Vorwürfen, die Gut erhoben habe. Gut schrieb in mehreren Artikeln über die angebliche Beziehung zwischen Geschichtsprofessor Philipp Sarasin und Svenja Goltermann. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Spooky 01.10.2016 23:04
    Highlight Ein Richter fällt immer nur ein Urteil. Mit Wahrheit hat ein Urteil nichts zu tun.
    3 12 Melden
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  • äti 01.10.2016 14:20
    Highlight Wenn ein Redaktor einen privaten Hasskrieg über sein Blatt austrägt, ist das unterste Schublade und eine Schande auch für das Blatt.
    16 2 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 01.10.2016 01:30
    Highlight Das Gericht hat auch erklärt, dass der Quellenschutz nicht mehr gilt, wenn er angeklagt wird. Folglich gibt es keinen Quellenschutz für Quellen von Journalisten. Denn wenn dieser wegen übler Nachrede angeklagt wird (was in sehr vielen Fällen möglich sein wird, wo Quellen anonym bleiben möchten), muss dieser aufgrund der Beweislastumkehr die Quellen offen legen oder sich veruteilen lassen. Das sollte auch den Journalisten bei Watson zu denken geben. Investigativer Journalismus wird erschwert und einem Journalisten Informationen geben, wenn ich anonym bleiben will, ist offenbar auch unmöglich... http://Ll
    6 3 Melden
    • _helmet 01.10.2016 12:56
      Highlight Wenn man als journalist seriös ist und nicht jemandens ruf ohne sichere beweise öffentlich in den dreck zieht, hat man auch wenig klagen wegen übler nachrede zu erwarten. dass der quellenschutz aufgelockert werden muss, wenns vor gericht darum geht zu klären, ob man die wahrheit geschrieben hat, ist z.t. wahrsch. unvermeidbar. man muss wohl eine interessensabwägung machen. nicht optimal, wenn die quelle aber die wahrheit sagt, sicher weniger problematisch. hier scheints relativ klar, dass das svp blatt sich für mörgeli rächte. und dabei auch vor straftaten nicht zurückgeschreckt ist.
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    • Gelöschter Benutzer 01.10.2016 14:03
      Highlight _helmet, wenn es zu negativen Konsequenzen führen kann, wenn auskommt, dass ich nachteilige (aber wahre) Informationen über meinen Chef oder Betrieb, z.B. Uni Zürich, verbreitet habe. Würde ich mir meine Anonymität auch garantieren lassen wollen. Gut sagt, er habe das zugesichert und kann sich nun verurteilen oder die Quellen auffliegen lassen. Dann wird er aber nie wieder heikle Insiderinformationen erhalten... Tatsächlich handelt er damit sehr seriös.
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  • rodolofo 30.09.2016 16:37
    Highlight Alles Anti-Gut-Propaganda der Lügenpresse zusammen mit vom Ausland gesteuerten "einheimischen" Richtern!
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    • Gelöschter Benutzer 30.09.2016 16:59
      Highlight hä?
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    • rodolofo 30.09.2016 17:16
      Highlight Muss ich bei jedem Gag einen Tusch spielen lassen, wie an der Mainzer Fasenacht?
      Das war natürlich Überspitzungs-Ironie!
      Oder glaubst Du etwa, ich hätte diesen Stuss wirklich ernst gemeint?!
      Aber heutzutage scheint auch das möglich...
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    • dääd 30.09.2016 19:08
      Highlight @rodolfo: Ja, weil der Wutbuerger ebensolchen Stuss ungefiltert rauslassen kann....danke fuer Fasnachtsmusik, vorzugsweise in A-Dur ;-)
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    • Gelöschter Benutzer 30.09.2016 20:48
      Highlight @rodolfo
      wiedääd geschrieben hat, ist es leider schon beinahe gang und gäbe dass solche aussagen gemacht werden mit voller inbrunst und blindem glauben.

      ein kleiner smiley ist bei solchen themen leider angebracht.

      wünsche einen schönen feierabend und ein angenehmes wochenende am trockenen.
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    • pamayer 01.10.2016 09:21
      Highlight @rodolfo
      Musste 2x lesen, bis ich ss als satire verstand.
      Die Realität holt auch die offensichtlichtlichste satire locker ein.
      Geht ja lustig zu und her auf unserem Planeten.
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  • Gelöschter Benutzer 30.09.2016 15:51
    Highlight Gerichte sollten öfter so konsequent durchgreifen. Und, wie ich finde, empfindliche Urteile fällen.
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    • Cash 30.09.2016 17:26
      Highlight Gut
      10 6 Melden
    600

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