Schweiz

Das lustige Preis-Ratequiz aus dem völlig gaga gewordenen Stadtzürcher Immobilien-Markt 

15.05.17, 09:53 15.05.17, 17:54

«Boah! Das Haus kostet im Fall eine Million!» – ein Satz aus meiner Kindheit. Das war vor 30 Jahren.

Der Spruch hat auch heute noch Gültigkeit. Doch seine Bedeutung ist gegenteilig. Zeigten wir uns vor 30 Jahren noch tief beeindruckt von einem «Millionenhaus», sind wir heute überrascht, ein solches Schnäppchen vorzufinden. Wenigstens in der Stadt Zürich. Laut Wüst&Partner liegt der durchschnittliche Verkaufspreis eines Hauses hier mittlerweile bei 2.4 Millionen Franken – schweizweit liegt er bei 900'000. In dem Sinn folgt nun das ironiefreie Spiele-Quiz: Errate den Immobilienpreis! 

Fall 1: Der Zuckerwürfel neben der offenen Rennbahn

Unser erstes Rate-Objekt steht an der Salvatorstrasse gleich in der Nähe der offenen Rennbahn in 8050 Zürich-Oerlikon. Es wurde vor ein paar Wochen auf diversen Immobilien-Portalen feilgeboten.

Bild: Google Streetview

Die Eckdaten:

Die Pros

Das Haus befindet sich in einem sehr guten und gepflegten Zustand. Einziehen ist nach ein paar Malerarbeiten sofort möglich. Erst kürzlich wurde eine neue Heizung installiert. Die Nasszellen sind schlicht, aber praktisch, die Einbauküche zwar nicht mehr State of the Art, tut's aber noch ein paar Jahre. Die Bausubstanz ist für das Alter hervorragend.

Das Haus steht frei und besitzt einen tollen Garten mit Sitzplatz. Dank einer Sonderregelung kann ausgebaut werden – auf der einen Seite bis 0,5 Meter an den angrenzenden Weg. Kommt es zur geplanten Umzonung, darf der Käufer eine Etage aufstocken. In der Nähe befindet sich ein Schulhaus.

Die Cons

Mit 100 Quadratmetern Wohnraum ist das Haus klein bis mickrig. Im Keller sind ein paar Wände von Schimmel befallen. Einbauschränke existieren nicht, was den sowieso schon beschränkten Wohnraum zusätzlich belastet. Einkaufsmöglichkeiten und ÖV sind für städtische Verhältnisse eher weit entfernt.

«Da musst du zuschlagen!»

Ratschlag eines verwandten Immobilienkenners zu diesem Angebot

Das Haus wurde im Bietverfahren verkauft – das bedeutet, dass die Partei den Zuschlag erhielt, die nach zwei Bietrunden das höchste Angebot unterbreitete. Dieser Betrag ist uns nicht bekannt. Was wir aber kennen, ist die Verhandlungsbasis. Der Tiefstpreis quasi, mit dem die Versteigerung begann.

Und nun zu unserer Frage:

Umfrage

Wie hoch war die Verhandlungsbasis für das 100-m2-Häuschen?

  • Abstimmen

9,571 Votes zu: Wie hoch war die Verhandlungsbasis für das 100-m2-Häuschen?

  • 4%800'000 Franken
  • 8%900'000 Franken
  • 10%1'000'000
  • 13%1'100'000
  • 27%1'200'000
  • 16%1'300'000
  • 21%1'400'000

Für die Antwort auf die Bombe klicken.

Wie bereits erwähnt, kennen wir den tatsächlichen Verkaufspreis nicht. Aus Gründen der Vertraulichkeit dürfen wir auch das genaue Höchstgebot nach der ersten Bietrunde (von dem wir Kenntnis haben) nicht veröffentlichen. Soviel darf aber verraten werden: Der Betrag bewegt sich in der Region des Preises für diese 6-Schlafzimmer-Villa mit grosszügigem Umschwung in Warren, NY, USA

Umfrage

Und du so?

  • Abstimmen

3,629 Votes zu: Und du so?

  • 10%Was für ein dummer Vergleich!
  • 21%Was für ein dummer Vergleich - aber schon interessant!
  • 44%Shiiiiiiiiiiiiiiit.
  • 25%Mit der Information ergoogle ich jetzt gleich den Betrag, höhö.

Wenn wir schon dabei sind: Häuser und Villen für 1 Million Franken in Europa

Fall 2: Das Arbeiterhäuschen beim Milchbuck

Das nächste «renovationsbedürftige Bijou» (O-Ton Verkaufsbeschreib) steht an der Guggachstrasse beim Milchbuck. 

Bild: screenshot google maps

Die Eckdaten

Die Pros

Die Wohnfläche ist grosszügig, die Lage in der Stadt könnte für Familien besser fast nicht sein: Schulhaus in der Nähe, ruhige Strasse, Einkaufsmöglichkeiten wenige Meter entfernt, ebenso die ÖV (Bucheggplatz, Guggach & Milchbuck). Tennis-, Fussball- und Spielplatz befinden sich gleich um die Ecke.

Die Cons

Das Haus ist renovationsbedürftig, die Küche aus den 70ern, ein Bad mit altbackenen rosafarbenen Fliesen versehen. Ausserdem handelt es sich um ein Reihen-Eck-Einfamilienhaus. Viel Spielraum für Aus- oder Umbauten gibt es nicht. Der Garten ist klein, die Garage im Keller fast noch kleiner und vor allem nur von aussen betretbar.

«Biete mal die Hälfte und schau, was passiert.»

Ratschlag eines verwandten Immobilienkenners zu diesem Angebot

Das Haus wird an den Höchstbietenden verkauft.

Umfrage

Wie viel wollen die Verkäufer für dieses Haus?

  • Abstimmen

6,195 Votes zu: Wie viel wollen die Verkäufer für dieses Haus?

  • 7%1'500'000
  • 5%1'600'000
  • 5%1'700'000
  • 9%1'800'000
  • 8%1'900'000
  • 9%2'000'000
  • 8%2'100'000
  • 18%Jetzt aber!
  • 9%2'200'000
  • 6%2'300'000
  • 6%2'400'000
  • 5%2'500'000
  • 2%2'600'000
  • 0%2'700'000
  • 2%2'800'000

Für die Antwort auf die Bombe klicken.

Ja, sorry. Uns ist die Puste zu früh ausgegangen. Nun aber zu etwas Erfreulicherem – was man nämlich anderswo für diesen Preis bekommt. Zum Beispiel in Rio: Eine ganz und gar nicht renovationsbedürftige 4-Schlafzimmer-Villa mit 450 Quadratmetern Wohnraum und Pool und Sicht aufs Meer und Fitnessraum und Sauna mit Eisbad und Pizzaofen und sonst noch so Sachen.

Umfrage

Und?

  • Abstimmen

2,340 Votes zu: Und?

  • 18%Schon wieder so ein doofer Vergleich!
  • 82%Wieso Milchbuck, wenn ich Zuckerhut haben kann!

Wenn wir schon dabei sind: Die teuersten und geschmacklosesten Villen, die gerade zum Verkauf stehen

Fall 3: Freie Sicht auf den Primetower

Das dritte und letzte Rateobjekt steht ebenfalls im Kreis 6 und zwar am Laubiweg. Es wurde vor einigen Monaten ausgeschrieben.

bild: google maps

Die Eckdaten

Die Pros

Der Estrich wurde ausgebaut und bietet einen interessanten Ausblick auf den Prime Tower und das umliegende Gebiet. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und ÖV befinden sich in nächster Nähe.

Die Cons

Die letzten Renovationen stammen aus den 70er-Jahren (Fenster, Fassade, Ausbau des Estrichs, Nasszellen). Seither wurden nur noch die Unterhaltsarbeiten gemacht, einzig die Gasheizung und der Boiler wurden 1996 neu installiert.

Das Prädikat «renovationsbedürftig» ist stark untertrieben. Die Küche war in einem derart schlechten Zustand, dass die Geräte herausgerissen wurden. Laut den Verkäufern bedarf die Immobilie einer Totalsanierung, welche zwischen 400'000-500'000 Franken kosten dürfte.

«Wirf ein Zündholz hinein und brenn die Bude ab. Danach kannst du mit dem Aufbau beginnen.»

Ratschlag eines verwandten Immobilienkenners zu diesem Angebot

Das Haus wurde im Bietverfahren verkauft. Uns ist nur die Verhandlungsbasis bekannt.

Umfrage

Was wollten die Verkäufer für dieses Haus – mindestens? (Exklusiv der Renovationskosten)

  • Abstimmen

4,717 Votes zu: Was wollten die Verkäufer für dieses Haus – mindestens? (Exklusiv der Renovationskosten)

  • 6%800'000
  • 5%900'000
  • 13%1'000'000
  • 12%1'100'000
  • 17%1'200'000
  • 20%1'300'000
  • 27%1'400'000

Für die Antwort auf die Bombe klicken.

Addiert man die Renovationskosten (450'000), kommt man auf stolze 1'700'000 Franken für das bezugsfertige Eigenheim. Für denselben Preis kriegt man in Illinois diese Frank-Lloyd-Wright-Villa.

Umfrage

Frank Lloyd Wright?

  • Abstimmen

1,590 Votes zu: Frank Lloyd Wright?

  • 34%Heisst der nicht Andrew Lloyd Webber?
  • 66%Der, der Falling Water gebaut hat, du Schüler du.

Und jetzt noch dies: Diese Häuser und Villen gibt's für 1 Million Franken – weltweit

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User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
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600
  • MiezeLucy 16.05.2017 22:33
    Highlight Ich sag nur,Uster!!




    Der einzige Weg dem züricher Wohnwahnsinn zu entfliehen...
    .
    0 1 Melden
    600
  • Hoppla! 15.05.2017 20:41
    Highlight Fun fact am Rande: Die Teuerung liegt von 1986 bis 2016 bi 45.1%. Also darf das "boah, eine Million"-Haus per se ein "boah, 1.451 Millionen"-Haus sein.

    Dann war auch noch der variable Hypothekarzins (Quelle: Schwyzer Kantonalbank) bei 5.5%.

    Insofern relativiert sich vieles.
    2 5 Melden
    600
  • Mentorius 15.05.2017 19:29
    Highlight Folgt noch ein Blick auf andere schweizer Städte?
    7 1 Melden
    600
  • notordinary 15.05.2017 13:40
    Highlight Irgendwie hab ich jetzt Fernweh

    ... und mein Portemonnaie auch
    47 1 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 15.05.2017 12:17
    Highlight Das Hauptproblem sind die überrissenen Ansprüche! "Mit 100m2 ...klein bis mickrig"!
    22 72 Melden
    • atomschlaf 15.05.2017 13:22
      Highlight Für ein EFH ist das schon etwas sehr wenig.
      65 3 Melden
    • Barracuda 15.05.2017 13:47
      Highlight Für ein Haus ist das jedoch definitiv eine unterdurchschnittliche Nettowohnfläche.
      35 3 Melden
    • dmark 15.05.2017 18:33
      Highlight Platz hat man nie genug. Mir sind bereits 130 zu eng.
      9 2 Melden
    600
  • Caturix 15.05.2017 12:17
    Highlight Wenn ich denke dass bei uns der Bodenpreis bei Chf 80.- bis 100.- liegt pro m2. Ja dann ist das teuer was man hier liest.
    8 3 Melden
    • atomschlaf 15.05.2017 13:22
      Highlight Wo ist "bei uns"? 😉
      25 3 Melden
    600
  • dracului 15.05.2017 11:12
    Highlight Die Bodenpreise in Zürich sind der blanke Wahn! Seit 1991 ist alles doppelt so teuer geworden: https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/publikationen-angebote/datenbanken-anwendungen/bodenpreise.html
    Das erste Haus an der Salvatorstrasse ist mit CHF 1.2M deshalb eigentlich wirklich ein Schnäppchen, wäre doch der Boden alleine CHF 2M wert ...
    50 0 Melden
    • chicadeltren 15.05.2017 21:32
      Highlight Man darf dabei nicht vergessen, dass Zürich in der Zwischenzeit stark an Einwohnern zugelegt hat. Die Fläche nimmt aber kaum zu... Wenn man also Neuzuzüge nicht verbieten will werden die Bodenpreise wohl weiter zunehmen.
      1 0 Melden
    600
  • Sinriu 15.05.2017 11:09
    Highlight Der artikel würde mir noch besser gefallen, wenn die bilder und vorallem die "bomben" angezeigt würden. Leider ist dies (wiedermal) nicht der fall 😟
    9 33 Melden
    • notordinary 15.05.2017 16:39
      Highlight Dafür kann watson nichts. Am besten kaufst dir einen neuen Computer oder lässt deinen mal durchchecken. :-)
      15 5 Melden
    • smarties 15.05.2017 19:12
      Highlight Funktioniert bei mir auf der App auch nicht. Neustes watson Update zu Trotz. Ebenso wie der Lifeticker und die Benachrichtigungsanzeige. Wird schon wieder!
      3 1 Melden
    • Barracuda 15.05.2017 19:48
      Highlight @notordinary
      Da würde ich nicht voreilig urteilen, ohne es besser zu wissen. Hatte nämlich in diesen Tagen das genau gleiche Problem auf watson mit dem IE. Auf anderen Seiten habe ich das nicht.
      1 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 15.05.2017 21:36
      Highlight @Sinriu & Barracuda: Welcher Browser? Welches Smartphone? Ich geb's dann weiter an unsere Entwickler.
      3 0 Melden
    • Barracuda 16.05.2017 00:06
      Highlight Wie bereits geschrieben, bei mir war es der IE.
      0 3 Melden
    • Sinriu 16.05.2017 17:47
      Highlight War die app. Jetzt gehts wieder.
      0 0 Melden
    600
  • Reto Disk 15.05.2017 11:05
    Highlight lol - eigentlich dürfte ich derartige Artikel gar nicht lesen. Das sind für mich unerreichbare Träume.

    Mit einem Jahreseinkommen von 120K und etwas angespartem ~90K habe ich keine Chance auf ein normales, zeitgemässes Haus. Für die halbe Million, welche ich aufgrund meiner Eckdaten insgesamt mit Hypothek zur Verfügung hätte, gibts hierzulande nur Bruchbuden.

    Die Alternative wäre, noch meine Pensionskasse zu belehnen. Damit gäbs 1 bis 1.2 Millionen. Und das scheint, wenn man die Preise betrachtet, offensichtlich die Norm zu sein.
    40 30 Melden
    • Kreasty 15.05.2017 12:50
      Highlight Also mit 120k im Jahr bist du schon gut dabei dir darüber Gedanken zu machen irgendwann. Manche Leute mit knapp 60K, die kommen nicht mal auf die Idee an sowas zu denken :)
      62 0 Melden
    • Maragia 15.05.2017 12:58
      Highlight Die Chance schon, aber halt nicht in Zürich "Down-Town". Auf dem "Land" kriegst du für 0.8 - 1.2 MCHF sehr schöne und grosse Häuser!
      Aber eben, ist halt nicht Zürich (wer will da denn schon wohnen :))
      38 8 Melden
    • who cares? 15.05.2017 13:27
      Highlight Für was brauchst du dann ein Haus, so ganz alleine?
      11 10 Melden
    • Kaviar 15.05.2017 14:19
      Highlight Lebst alleine? Dann kannst Du 50000 pro Jahr sparen. Dann hast Du in vier Jahren genug Erspartes für ein Haus um die 1.5 Mio. Und: Die Hypothek wird dann vermutl. nachwievor viel tiefer sein als der Mietpreis einer Mietwohnung.
      Tipp: Deine PK-Gelder sind nirgends besser angelegt als in Deiner eigenen Immobilie (wegen regelmässiger Rentenkürzungen, horrender Verwaltungskosten der PK, Wechsel von Sparrente hin zu Umlagerente). Aber Achtung! Der Kapitalbezug wird in naher Zukunft unmöglich gemacht werden, damit der Staat die PK-Gelder in aller Ruhe plündern kann und von jung nach alt umverteilen.
      25 4 Melden
    • Iko5566 15.05.2017 17:41
      Highlight Mitleid kann ich irgendwie keines empfinden bei diesem Lohn. Sorry
      17 0 Melden
    • chicadeltren 15.05.2017 21:46
      Highlight Tja, Herr Wermuth behauptete noch kürzlich auf Twitter er wäre arm mit 120k+ NR-Lohn...
      6 2 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 15.05.2017 10:26
    Highlight Während bei den Wohnungen Nachfrageüberschuss da ist, standen per Mitte 2016 193'000 sqm an Büroräumen in der Stadt Zürich frei. Man könnte meinen dass es sich bei den Preisen im Wohnungsmarkt lohnt um auf Wohnungen statt Büros zu setzen, trotzdem wird weiter munter Bürogebäude gebaut.
    102 0 Melden
    • Karl33 15.05.2017 11:10
      Highlight Es gibt teure Wohnungen, die stehen sei 3-4 Jahren leer (Renaissance-Hochhaus, Escher-Terrassen-Hochhaus, Löwenbräu-Hochhaus, Hardturmpark-Hochhaus).
      Es lohnt sich für Investoren, die Wohnungen leer stehen zu lassen, anstatt mit dem Preis nach unten zu gehen. Nur weil günstige Wohnungen nachgefragt sind, heisst das noch lange nicht, dass diese gebaut werden.
      51 0 Melden
    • atomschlaf 15.05.2017 13:24
      Highlight Das sich das lohnt, zeigt nicht zuletzt wie überrissen die Preise in Relation zu den Gestehungskosten sind.
      13 2 Melden
    • seventhinkingsteps 15.05.2017 19:09
      Highlight 193'000 Quadratmeter geheizter Raum aber keine Schlafplätze mehr für Obdachlose.

      Ein hoch effizientes System.
      7 3 Melden
    600
  • Alnothur 15.05.2017 10:22
    Highlight Ein paar Hochhäuser würden das Preisproblem in Zürich lösen, aber da legt die linke Stadtregierung dem Markt ja lieber eine Ladung Steine in den Weg...
    47 108 Melden
    • TRL 15.05.2017 10:42
      Highlight Nicht ein paar Hochhäuser. Die wirken immer wie Aliens und wirklich billiger sind die Wohnungen meistens auch nicht, weil irgendein Immobilienunternehmen/ eine Bank, das Maximum rausquetschen will. In der Zonenordung 2 - 3 Stockwerke mehr zu erlauben, würde vielleicht auch schon helfen.
      78 4 Melden
    • Karl33 15.05.2017 11:11
      Highlight Alnotur, weshalb stehen dann so viele teure Wohnungen in Hochhäusern leer? Manchmal ists wunderschön, wie die Praxis irgendwelche ideologische Behauptungen als Lügen entlarvt.
      50 6 Melden
    • Alnothur 15.05.2017 12:11
      Highlight TRL: Wenn sich die Wohnungen zu einem bestimmten Preis nicht vermieten lassen, werden die ganz schnell günstiger.

      Karl33: Tun sie das? Hier in Biel nicht. Gut, hier bezahlt die Sozialhilfe die ganzen Hochhauswohnungen...
      10 19 Melden
    • atomschlaf 15.05.2017 12:16
      Highlight @Karl33: Es ist kein Naturgesetz, dass Hochhauswohnungen übermässig teuer sein müssen.
      Es ist einfach so, dass in Zürich leider verschiedene Hochhausprojekte mit überteuerten Pseudo-Luxus-Wohnungen erstellt wurden, die nun kaum mehr verkäuflich oder vermietbar sind.
      31 1 Melden
    • Karl33 15.05.2017 12:53
      Highlight @atomschlaf, es ist kein naturgesetz. aber halt realexistierender kapitalismus (capitalist realism)...

      @alnothur, die stadt biel ist aber traditionell links (bis vor kurzem). wenn da beispiele sind, aus den letzten jahrzehnten, sind sie nicht den marktkräften zu verdanken. sondern linker politik...

      und: wohnungen werden eben nicht günstiger bei fehlender nachfrage. siehe die leerstehenden luxuswohnungen in den hochhäusern in zürich west.
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.05.2017 13:07
      Highlight solange es immer noch "günstiger" (zu sein scheint?), die überteuerte wgh leer stehen zu lassen, als den mietpreis zu senken, wird sich hier dank firmen interner quersubvention auch nicht so schnell etwas ändern.
      10 0 Melden
    • Kaviar 15.05.2017 14:32
      Highlight In Zürich nützen Hochhäuser nichts, weil gemäss Baugesetz die Ausnützungsziffer (Wohnfläche zu Grundstücksfläche) auch für Hochhäuser lächerlich tief ist.
      Für billige Wohnungen braucht es Quartiere mit Ausnützungsziffern über 2000 %, statt 25, 40 oder 60 %.
      Allerdings scheint in solchen Quartieren bis zum 12. Stockwerk hinauf die Sonne nie direkt in die Wohnung, weil rundherum andere Hochhäuser, die Wohnung in Schatten tauchen.
      Eine Alternative wäre die rigorose Umzonung von Landwirtschaftszonen zu Bauzonen. Aber dann schreit es wieder: Zersiedelung!
      Man kann eben nicht alles haben.
      2 1 Melden
    600
  • Madison Pierce 15.05.2017 10:21
    Highlight Ist schon krass: da bezahlt man so viel und wohnt trotzdem dicht an dicht in Zürich. :)

    "Dank" dem Raumplanungsgesetz sind zwar Wohnungen und Häuser auf dem Land auch teurer geworden, aber ab 400 kCHF bekommt man eine gute Wohnung und ab 900 kCHF ein Haus. Und das nicht in einem Kaff, sondern mit Autobahnanschluss und Bahnhof.
    48 14 Melden
    • battlesoldier 15.05.2017 10:32
      Highlight Wo kaufst du dir auf dem Land für 400k eine Wohnung? Da will ich auch hin 🤤
      50 2 Melden
    • EvilBetty 15.05.2017 11:09
      Highlight Hahaa... Kollbrunn, Tösstal, DEFH Hälfte, 1.1 Mio.
      22 0 Melden
    • Ragnarok 15.05.2017 11:21
      Highlight @Battlesoldier in Schweden findest du ab 140TCHF sehr schöne Grundstücke mit Wald, See und einem verlotterndem Häuschen.
      21 1 Melden
    • Charlie Brown 15.05.2017 11:35
      Highlight @battlesoldier: Hier: http://www.immoscout24.ch/de/suche/wohnung-kaufen-bern?s=2&t=2&l=436,4147,1427,2253,380,862,2755&r=40&n=0&pt=4f&nrf=4

      311 Objekte in den Grossräumen Bern, Zürich, Basel, Genf, Olten, Luzern und Chur (40km Radius) mit mindestens 4 Zimmern für maximal 400k.

      Gerne geschehen.
      15 1 Melden
    • rychro 15.05.2017 11:39
      Highlight https://www.homegate.ch/kaufen/106488171?5
      :)
      3 0 Melden
    • walsi 15.05.2017 11:49
      Highlight @battlesoldier: Nein, da willst du nicht hin! 😉
      8 1 Melden
    • Madison Pierce 15.05.2017 12:09
      Highlight Ok, da war ich etwas zu optimistisch. 400k ist möglich, dann aber nicht in Fussweite zum Bahnhof, sondern im Nachbardorf mit Busanschluss nur bis ca. 23 Uhr. Je Kaff, desto günstiger...
      18 1 Melden
    • Baccara 15.05.2017 12:51
      Highlight Ich meine sorry, wer will schon in Zürich wohnen? Also ich ämel nöd..aber trotzdem: mein Haus war auch nicht besonders günstig..
      5 5 Melden
    600
  • Bongalicius 15.05.2017 10:14
    Highlight Blöd, wer da mitmacht und diese Preise zahlt.
    70 3 Melden
    600
  • oxyrox 15.05.2017 10:12
    Highlight Da muss du zuschlagen?

    Sogar fast richtig :D
    45 1 Melden
    600
  • Karl Müller 15.05.2017 10:08
    Highlight "Bijou" ist ja mein Lieblingswort aus Immobilienanzeigen. Komplett unzeitgemässe Häuser oder Wohnungen mit fragwürdiger Raumaufteilung sind immer "Bijous", und somit gerne auch ein "Liebhaberobjekt". Häufig kommt das dann in Kombination mit "ideal für den versierten Heimwerker".
    149 3 Melden
    • Madison Pierce 15.05.2017 10:28
      Highlight Hahaha ganz genau! Und "zentrale Verkehrslage" meint: "direkt an viel befahrener Strasse". "Unverbaute Sicht" heisst nicht "unverbaubare Sicht".

      Aber man kauft eine Immobilie ja nicht ohne vorherige Besichtigung. Und im Grundbuch sieht man, zu welcher Zone das umliegende Land gehört, ob der Nachbar also noch eine Etage aufstocken kann oder so.
      54 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.05.2017 10:34
      Highlight Bei den Worten "Altbaubijou mit Charme für Liebhaber" bekomme ich Brechreiz, das ist der Gammelwohnung-Jackpot.
      71 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 15.05.2017 10:50
      Highlight Karl Müller, du bringst mich auf eine Idee für eine weitere Immo-Story...
      84 0 Melden
    • atomschlaf 15.05.2017 11:00
      Highlight Und "gemütlich" oder "heimelig" heisst meist, dass man sich kaum drehen kann oder dauernd aufpassen muss, dass man sich den Kopf nicht anschlägt...
      24 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.05.2017 11:15
      Highlight freu mich schon darauf.

      und ein weiteres thema:
      wieso sind 4+ wghs meisstens, nein 90% und mehr pro m2 viel viel günstiger als 2 1/2 wghs?

      12 1 Melden
    • Mokka Sofi Scout 15.05.2017 11:17
      Highlight Es ist aber auch recht schwierig, die richtigen Worte zu finden (vor allem für einen Finanzer)! Wir möchten unser "Bijou" auch gerne in 1-2 Jahren verkaufen. Es ist wirklich ein "Altbaubijou mit Charme" (400 Jahre altes komplett renoviertes Riegelhaus mit ausbaufähigem Tenn) und es steht tatsächlich an "unverbaubarer Lage" (direkt am Rhein) und es bräuchte auch wirklich einen "Liebhaber" für dieses Haus (wir sind nicht so sehr gut ÖV-technisch erschlossen und Infrastruktur existiert schlicht nicht).
      Was nun????? Dilemma!!!!
      25 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.05.2017 13:04
      Highlight Kein Problem @ Mokka. Melde Dich bei mir, ich kaufe.
      8 0 Melden
    • Hoppla! 15.05.2017 13:13
      Highlight @ wir sind alle menschen

      Vermutlich derselbe Grund wieso Familienpackungen Teigwaren auch günstiger sind.
      4 0 Melden
    • Charlie Brown 15.05.2017 14:34
      Highlight @wir sind alle menschen: Weil es gewisse Sachen für eine Wohnung 1x braucht, egal wie gross (oder zumindest egal ob es eine 2 1/2 oder eine 4 1/2-Zimmerwohnung) ist. Stichwort Bad, Küche. Und das sind genau die teuren Räume, ein weiteres "Kinderzimmer" kostet nicht mehr viel.
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    • TanookiStormtrooper 15.05.2017 17:32
      Highlight
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  • lukass 15.05.2017 10:02
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    • Gelöschter Benutzer 15.05.2017 10:39
      Highlight Und wem $1'400'000 zu viel ist sei daran erinnert, dass in den USA das Downpayment auf eine Hypothek nur so 10-15% des Kaufpreises beträgt (nächste Subprime-Crisis ahoi!).
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    • atomschlaf 15.05.2017 11:02
      Highlight Der Stil ist ja nicht so mein Geschmack (typischer Ami-Kitsch halt), aber das Raumprogramm... her damit!
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    • Maragia 15.05.2017 13:01
      Highlight Ich finde diese Ami-Küchen jeweils so richtig hässlich. Wenn man diese mit unseren Neubau-Küchen in der Schweiz vergleicht. Das sind Welten dazwischen
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    • Patrick Toggweiler 15.05.2017 16:31
      Highlight @Maragia: Auch dem Thema will ich mich annehmen. Ist mir auch schon aufgefallen.
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    • Maragia 15.05.2017 16:38
      Highlight Super :) Mir fällt vorallem immer der Kühlschrank auf. Bei Schweizer Küchen weiss man häufig gar nicht, in welchem "Schrank" nun der Kühlschrank versteckt ist. Bei den Amis protzt das Ding nur so rum :D
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    • dmark 15.05.2017 18:45
      Highlight Ja, der Kühlschrank. Da bekommt man einen Jahresvorrat an Bier rein und musst dennoch hinein laufen, um dir eins zu holen. :D
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«Blutiges Hobby» – in Zürich wollen Tierschützer die Jagd abschaffen

Hat es sich für die Jäger bald ausgeschossen? Die «Tierpartei Schweiz» fordert im Kanton Zürich ein Verbot der privaten Jagd. Staatliche Wildhüter sollen die Aufgaben der Jäger übernehmen. 

Die 1500 aktiven Jäger im Kanton Zürich könnten schon bald gezwungen werden, die Flinte ins Korn zu werfen: Wie der Landbote berichtet, hat die Tierpartei Schweiz (TPS) am Dienstag die von 7300 Stimmberechtigten unterzeichnete Initiative «Wildhüter statt Jäger» eingereicht. Sie richtet sich nach dem Vorbild Genfs, wo es seit 1974 keine private Jagd mehr gibt. Die Zürcher Initiative dürfte die Hürde von 6000 gültigen Unterschriften locker schaffen und damit zur Abstimmung kommen.

TPS-Präsidentin …

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