Schweiz

Blutüberströmter 14-Jähriger im Zürcher Kreis 3 – Polizei ermittelt wegen Tötungsversuchs

Publiziert: 08.11.16, 16:29

Der Jugendliche, der am Samstag stark blutend in einem Treppenhaus im Stadtzürcher Kreis 3 gefunden wurde, könnte Opfer eines Tötungsversuchs sein. Das hat die Kantonspolizei Zürich am Dienstag mitgeteilt.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen steht für die Beamten ein Tötungsversuch mit einer Schneid- oder Stichwaffe im Vordergrund, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der lebensbedrohliche Angriff auf den 14-Jährigen dürfte kurz vor 15 Uhr stattgefunden haben.

Als man den Jugendlichen fand, war er nicht ansprechbar und wies Verletzungen am ganzen Körper auf. Bei der Polizei gingen Hinweise ein, dass zur fraglichen Zeit ein junger Mann und eine junge Frau das Haus auf dessen Rückseite fluchtartig verlassen haben.

Die Ermittlungsbehörden schliessen einen Zusammenhang mit dem Tötungsversuch nicht aus und suchen weiterhin Zeugen. Mittlerweile schwebt der Jugendliche nicht mehr in Lebensgefahr, wie die Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Er ist ansprechbar und wurde bereits ein erstes Mal befragt.

(sda)

Hol dir die catson-App!

Deine Katze würde catson 5 Sterne geben – wenn sie Daumen hätte.
0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Vom Mord am Freund bis zur Attacke in der Zürcher Moschee: Die Timeline des Verbrechens

Ein 24-jähriger Schweizer attackiert am Montagabend Betende in einer Zürcher Moschee und richtet sich danach selbst. Zwei Tage zuvor bringt er seinen einst besten Freund um. So verlief das schreckliche Verbrechen. 

Die Kantonspolizei Zürich war dem 24-jährigen Mann, der am Montagabend das Feuer auf betende Muslime in Zürich eröffnete, bereits auf den Fersen. Klar ist, dass der Mann für das Tötungsdelikt vom Sonntag verantwortlich ist. Unklar ist jedoch weiterhin: Warum hat der Schweizer mit ghanaischen Wurzeln das getan?

2009 klaut der Täter, der sieben Jahre später einen Menschen brutal erstechen und drei weitere teilweise schwer verletzen sollte, ein Fahrrad. Am Tatort hinterlässt er seine DNA. Ein …

Artikel lesen