Schweiz

Wer denkt, sein Auto-Führerausweis sei auf dem Fussgängerstreifen sicher, der irrt.  Bild: KEYSTONE

Zu Fuss unterwegs, Führerschein weg – was mit Via Sicura alles möglich ist

Publiziert: 04.10.16, 10:49 Aktualisiert: 06.10.16, 03:46

Der Fall des Velofahrers Theo, dem nach einer durchzechten Nacht der Auto-Führerausweis entzogen und Gesamtkosten von beinahe 7000 Franken aufgebrummt wurden, hat die Diskussion um Via Sicura neu entfacht. 

Ist das Verkehrssicherheitspaket zu hart? Ist es verhältnismässig? Nachdem Politiker Via Sicura bereits scharf kritisiert haben, melden sich auch mehr und mehr watson-User zu Wort, die «präventiv» bestraft worden sind. Wir haben Carlo Gsell, Leiter Administrativmassnahmen beim Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich mit drei Fällen konfrontiert. Sein Job ist es, genau solche Entscheidungen zu treffen. 

Fall 1: Nicht bekifft am Steuer gesessen, Ausweis weg  

Bild: KEYSTONE

Laut Gsell ist es möglich, dass bei einer solchen Verkehrskontrolle ein sogenannter Vortest auf Betäubungsmittel gemacht wird. Das bedeutet, der Fahrer muss einen Urintest abgeben. Ist der Test positiv, folgt ein Bluttest. Bis die Werte des Bluttests kommen, kann dem Fahrer sein Führerausweis vorsorglich entzogen werden. Zeigt der Bluttest, dass der Fahrer zum kritischen Zeitpunkt unter Cannabis-Einfluss stand oder regelmässig Cannabis konsumiert, kommt er in die verkehrsmedizinische Untersuchung. Fall 1 ist deshalb möglich. Eine Anrechnung des vorsorglichen Entzugs auf die letztlich verfügte Entzugsdauer findet aber in jedem Fall statt. 

Was etwas kryptisch klingt, heisst auf gut Deutsch: Autofahrern, die sich nüchtern und clean ans Steuer gesetzt haben, zuvor aber kifften und dies regelmässig tun, kann das Billett weggenommen werden. Die verkehrsmedizinischen Untersuchungen, die nicht als Strafe gelten, kosten zudem viel Geld. 

Fall 2: Betrunken nach Hause spaziert, Ausweis weg

Bild: KACPER PEMPEL/REUTERS

watson-Userin Fabienne* schildert ihre Begegnung mit Via Sicura folgendermassen: 

«Ich spazierte nach einem feuchtfröhlichen Abend die Langstrasse entlang nach Hause. Dabei geriet ich in eine Demonstration. Die Polizei rückte an und verhaftete mehrere Leute. Mich auch. Ich musste einer Atem-Alkoholkontrolle über mich ergehen lassen und wurde mitgenommen. Ich hatte über 1,6 Promille. Kurz darauf nahmen sie mir den Check weg und ich kam in eine verkehrsmedizinische Fahreignungsabklärung. In dieser Mühle befinde ich  mich noch immer. Das Ganze kostet mich ein Vermögen.»

Fabienne

«Dieser Fall kann sich höchstens so zugetragen haben, wenn Fabienne vor dem Ereignis mehrmals auffällig im Verkehr war im Zusammenhang mit Alkohol», sagt Gsell. Der Fussgängerin könne der Führerschein nur vorsorglich entzogen werden, wenn die Gefahr bestehe, dass sie trinken und fahren nicht trennen könne. «Sie muss also entweder eine Vorgeschichte oder aber einen exorbitant hohen Alkoholwert – 2,5 oder mehr Promille – gehabt haben.», sagt Gsell weiter. 

Dieses Beispiel ist ein extremes: Es beweist aber, dass das, was Politiker befürchteten schon heute Realität ist. In der Schweiz ist es wegen Via Sicura möglich, Fussgängern den Auto-Fahrausweis zu entziehen. 

Fall 3: Auf das Taxi gewartet, Ausweis weg?

Zu Fall 3 sagt Gsell: «Das ist schlicht nicht möglich, da der Mann in keiner Weise ein Verkehrsteilnehmer ist.» 

Auf dem Sofa den Führerausweis entzogen 

Erwischt die Polizei jemanden, der Drogen auf sich trägt und findet mittels Tests heraus, dass er Drogen konsumiert hat und allenfalls abhängig sein könnte, ist er seinen Führerausweis los. Im Extremfall kann jemandem sogar auf dem Sofa der Führerschein entzogen werden. Dazu ein Beispiel: Ein Paar streitet sich zu Hause, der Mann schlägt zu. Er trinkt vor und während des Streits auf dem Sofa. Wegen des Lärms alarmieren Nachbarn die Polizei. Diese rückt wegen häuslicher Gewalt aus. Am Tatort fällt den Polizisten auf, dass der Mann getrunken hat. Weil sie das Gefühl haben, es könnte nicht das erste Mal sein, ordnen sie einen Bluttest an. Dieser fällt hoch aus und der Mann wird als alkoholabhängig eingestuft. In solchen Fällen kann aus Sicherheitsgründen der Führerausweis entzogen werden.

Schlussfolgerung:

Sicherheit im Verkehr wollen alle. Und Via Sicura sorgt für sicherere Strassen. Auch dank dem Verkehrssicherheitspaket konnte die Anzahl Unfälle gesenkt werden. Obige Beispiele zeigen jedoch, wie weit Via Sicura geht. «Sauberen» Autofahrern, Velofahrern und gar Fussgängern kann der Ausweis präventiv entzogen werden. Dies war bisher beinahe niemandem bewusst. 

Hast du auch ein Erlebnis mit Via Sicura? Dann schreibe es uns. 

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  • Raphael Stein 04.11.2016 10:23
    Highlight Lese ich die Aufzeichnung dieser "hardcore" Fälle durch, denk ich an eine Bananenrepublik.
    Dann les ich weiter den Kommentar von Charlie Brownn und denke, ja wir sind angekommen in der Bananendiktatur.
    1 0 Melden
    600
  • Charlie Brown 04.10.2016 19:52
    Highlight Seit Einführung von Via Secura sind die Verkehrstoten kontinuierlich rückläufig. Und alles was euch in den Sinn kommt, ist das scheinbare Menschenrecht auf bedingungsloses Zudröhnen zu verteidigen? Echt jetzt?
    31 131 Melden
    • Judge Dredd 04.10.2016 21:09
      Highlight Nicht erst seit der Einführung von Via Secura, nein, seit 1970 sind die Verkehrstoten kontinuierlich rückläufig.
      Quelle, bfs.admin
      73 2 Melden
    • E7#9 04.10.2016 22:28
      Highlight 1.) Soweit mir bekannt ist war die jährliche Anzahl an Verkehrstoten schon vor Einführung von ViaSicura kontinuierlich rückläufig.
      2.) Ich sehe nicht einen Kommentar der zugedröntes Teilnehmen am Strassenverkehr gutheisst. Kannst du mir den zeigen oder hast du Probleme mit Textverständnis? Vielleicht sollte dir in diesem Fall der Führerschein entzogen werden bis du bewiesen hast, dass du zumindest die Verkehrsschilder verstehst. Nur so als Sicherheitsmassnahme, kann ja nicht schaden.
      59 3 Melden
    • E7#9 04.10.2016 22:51
      Highlight Btw: Das Recht auf Zudröhnen sollten mündige Menschen haben, ja. Und zwar ohne es nur mittels einem gewaltförderndem, hirnlähmendem, süchtigmachendem und kontroll- und hemmungstötendem Zellgift zu erlauben. Natürlich nicht bedingungslos: Man darf dann weder im Strassenverkehr teilnehmen noch sonstwo andere Menschen gefährden, belästigen oder auf irgend eine Weise schaden. Nichts gegen eine Stange, ein gutes Glas Wein oder ab und zu einen edlen Whisky. Doch wie beim Alkohol sollte man erwachsenen Menschen auch mit anderen Substanzen einen vernünftigen Umgang zutrauen können.
      34 2 Melden
    • simply smarter 05.10.2016 06:47
      Highlight @Brown: Die Zahl der Verkehrstoten sinkt seit ca. Mitte der 70er Jahre. Nicht nur in der Schweiz sondern auch in vergleichbaren Ländern wie Deutschland. Hauptgrund sind immer sicherer werdende Autos.
      Via Sicura ist gar noch nicht lange genug in Kraft, um zu beurteilen, ob ein signifikanter Einfluss auf diesen generellen Trend besteht.
      31 1 Melden
    • Charlie Brown 05.10.2016 12:04
      Highlight Auf primitive Anfeindungen gehe ich jetzt mal nicht ein.

      Für alle, die neben lesen können auch lesen wollen:

      http://www.bfu.ch/de/die-bfu/kommunikation/medien/strassenverkehr/radfahrer/radfahrer/handlungsbedarf-beim-fahrradverkehr
      2 27 Melden
    • E7#9 05.10.2016 13:15
      Highlight Ich habe die Stellungnahme des Bfü gelesen. Neuer Tiefstand bei Verkehrstoten und Schwerverletzten 2014. Wie gesagt, diese Zahlen sind kontinuierlich auch ohne ViaSicura gesunken. In wie weit die ViaSicura-Willkür damit zusammenhängt lässt sich nicht erkennen. Übrigens kamen grad 2014 weitere erhebliche Verschärfungen hinzu (darüber wird nie abgestimmt).

      Natürlich ist Verkehrssicherheit eine gute Sache, aber doch nicht um jeden Preis. Überspitztes Beispiel: Dutertes philippinische Antidrogenpolitik zeigt bestimmt auch Wirkung, trotzdem ist der Preis dafür zu hoch.
      29 1 Melden
    • Judge Dredd 05.10.2016 15:55
      Highlight Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: seit x Jahren haben wir kontinuierlich eine Abnahme der Verkehrstoten. Man kann die neuerliche Abnahme natürlich via sicura zuschreiben oder aber, man kann das auf ganz viele andere Entwiklungen zurückführen.
      18 1 Melden
    • Charlie Brown 05.10.2016 17:54
      Highlight @E7#9: Dein Vergleich ist jetzt grad ein wenig weit her geholt. Oder werden in der Schweiz Verkehrssünder abgeschlachtet? Wollen wir die (viel gelobte) Verhältnissmässigkeit im selben Mass wahren, wie wir sie von anderen verlangen?
      0 28 Melden
    • E7#9 05.10.2016 19:17
      Highlight Wie erwähnt: Ein überspitztes Beispiel. Aber geh doch nochmals Fall1 und meine sonstigen Kommentare durch. Es steht ausser Frage, dass ich zu keiner Zeit jemanden gefährdet habe und die Blutwerte sagen eindeutig NICHT süchtig. Dass ich 2 Tage vor der Fahrt gekifft habe, dafür wurde ich bereits hinreichend gebüsst. Trotzdem ist mein Fahrausweis auf unbestimmte Zeit weg, ich habe tausende Franken an Kosten und muss dieses ganze Prozedere durchmachen. Ist das verhältnismässig? Nein, es ist Geldmacherei und Drogenpolitik unter dem Deckmantel ViaSicura. Mit Verkehrssicherheit hat es nichts zu tun.
      24 0 Melden
    • Charlie Brown 06.10.2016 10:23
      Highlight Bin es nochmal durchgegangen. Folgende Fragen stellen sich mir:

      - Warum wurdest du kontrolliert? Total unauffälliges Verhalten hat zu Drogentest geführt?

      - Wie ist deine Vorgeschichte in Bezug auf berauschtes Fahren? Hast du eine (schnee-)weisse Weste? ;-)

      - Wie stellst du dich zum Fakt, dass gemäss Experte die Zeit angerechnet wird, du aber in deiner Story was anderes erzählst?

      - Was müssten wir sonst noch alles zu den Umständen wissen, um die Geschichte vollständig zu verstehen und einordnen zu können?
      1 7 Melden
    • Disclaimer 07.10.2016 11:10
      Highlight @Brown: Wäre ich für Via Secura verantwortlich, würde ich natürlich auch jede weitere Verbesserung der Situation dieser Verschärfung zuschreiben. Ist ja logisch! Aber wenn du dich über ein Produkt informierst und reviews liest, machst du das ja auch nicht auf der Seite des Herstellers oder doch? Wenn ja, wird wohl deine Gutgläubigkeit ausgenutzt. Ich glaube jedoch das du inteligent bist. Hmm was bleibt da noch für eine Möglichkeit offen? Vielleicht bist du ja ein Troll der für via secura weibelt und dafür Lohn bezieht?
      6 0 Melden
    • E7#9 07.10.2016 23:27
      Highlight Brown: Als Musiker mitten in der Nacht unterwegs (Rückfahrt Konzert) + mehr als ein Lederschmuck um den Hals, das reicht als Verdacht. Bisher unfallfrei und noch nie sonst im Verkehr aufgefallen. Zur Stellungnahme von Herr Gsell lese den drittletzten Kommentar in dieser Spalte. Übrigens war heute die Untersuchung. Alles ok bei mir, keine Sucht oder sonstige Auffälligkeiten. Medizinisch top gesund, psychisch absolut stabil. Da es wirklich nichts gibt was für eine Fahruntauglichkeit spricht wird der Arzt dem StVA vorschlagen, dass ich den Führerschein schon während den Auflagen zurückerhalte.
      4 0 Melden
    • Charlie Brown 08.10.2016 06:13
      Highlight @Disclaimer: Mit gleichem Recht könnte ich alle Gegner hier als Trolls beschimpfen, die gegen Bezahlung gegen ViaSicura weibeln. Was ist das bloss für ein Niveau? Ist denn wirklich keine reife Diskussion mehr möglich?
      0 4 Melden
    600
  • Bau Mol Ain 04.10.2016 19:48
    Highlight Jezt mal eine theoretische Frage, in keinster Weise irgend jemand angreifend. Gibt man einem Betrunkenen Rolsruhlfahrer Hausarrest?
    56 8 Melden
    600
  • koks 04.10.2016 18:53
    Highlight tja, vielleicht mal vor den abstimmungen überlegen und nicht auf linke angstmache reinfallen.
    39 56 Melden
    • simply smarter 05.10.2016 06:48
      Highlight Bloss gab es keine Abstimmung, weil gar kein Referendum ergriffen wurde.
      48 1 Melden
    • sassenach 07.10.2016 11:21
      Highlight Vielleicht solltest Du Dich nicht auf eine anscheinende linke Angstmache fixieren und den Kopf bei der Sache behalten. Es gab keine Abstimmung zu dem Thema. Zudem ist es die Aufage der Rechte Ängste zu schüren. Das ist nun wirklich nicht die Linke.
      3 1 Melden
    • deleted_904825345 08.10.2016 17:20
      Highlight Die SVP stimmte als praktisch einzige Fraktion im NR gegen die Vorlage. Die Linke bis deutlich über die Mitte fand das eine ganz tolle Idee.
      0 2 Melden
    600
  • Oberon 04.10.2016 18:37
    Highlight Diese Situation ist ja nicht neu, ähnlich Beispiele wurden schon vor der Abstimmung kommuniziert. Trotzdem hat das Volk dies akzeptiert, vielleicht sollten wir einfach langsam wieder Pragmatisch und ohne Neide in die Zukunft blicken. Mann sollte auch beachten das alle die Leute die keine Fahrprüfung haben um einiges besser davon kommen und somit verstösst für mich dieses Gesetz gegen die Grundrechte.
    49 13 Melden
    • rauchfrei 04.10.2016 21:52
      Highlight Warum um alles in der Welt verstösst ein Fahrverbot gegen “die Grundrechte“? Wenn du diese Tests nicht machen oder zahlen willst, lässt du es. Damit hast du dann genau so viele Rechte, wie Personen ohne Führerschein. Grundrechte sind hier nicht betroffen (vorallem, da Autofahren tatsächlich kein Grundrecht ist).
      9 28 Melden
    • bokl 04.10.2016 23:25
      Highlight Hää. Wo genau kommen die Leute ohne Fahrprüfung besser weg?
      7 12 Melden
    • simply smarter 05.10.2016 06:50
      Highlight @Oberon; Es gab keine Volksabstimmung.
      20 1 Melden
    600
  • Matrixx 04.10.2016 16:05
    Highlight Dieser Artikel passt perfekt als Begründung auf den gestrigen Artikel, warum immer mehr Polizisten angezeigt werden. Vielleicht genau wegen solcher Schikane.
    89 10 Melden
    • Tony Onassis 04.10.2016 16:45
      Highlight Genau... die armen polizisten.. setzt bodycams ein.. da müsst ihr ja nichts mehr befürchten das ihr zu unrecht angezeigt werdet...
      31 17 Melden
    • _kokolorix 04.10.2016 17:34
      Highlight @Tony Onassis
      Allerdings müssen sie dann damit rechnen zu recht angezeigt und verurteilt zu werden...

      Wie war das mit dem NDG? Wer nix auf dem Kerbholz hat hat auch nix zu befürchten. Warum wehren sich denn die Polizisten eine Bodycam zu tragen?
      61 5 Melden
    • Tony Onassis 04.10.2016 19:07
      Highlight Das meine ich ja... usa ähnliche zustände schleichen sich rein..
      13 5 Melden
    • Judge Dredd 04.10.2016 20:14
      Highlight @Matrixx, weder bestimmen die Polizisten ob und wie lange ein Führerausweisentzug verhängt wird noch wie hoch die Kosten für das Wiedererlangen sind.
      Aber klar, Polizeibashing geht immer, auch wenns eine Massnahme des Strassenverkehrsamtes ist.
      26 20 Melden
    • Matrixx 04.10.2016 20:55
      Highlight Die Polizei ist die ausführende Gewalt. Und solange ein Polizist dlr denn Führerausweis wegnehmen kann, wenn du die Strasse entlang läufst, sind sie nunmal die Buhmänner.
      21 6 Melden
    • simply smarter 05.10.2016 06:53
      Highlight @Dredd: Bei betrunkenen Fussgängern oder Velofahrern hat die Polizei einen grossen Ermessensspielraum, da es im Gegensatz zum Motorfahrzeugverkehr keine feste Promillegrenze gibt.
      19 2 Melden
    • Judge Dredd 05.10.2016 09:09
      Highlight Matrixx 04.10.2016 20:55
      simply smarter 05.10.2016 06:53
      Beide Aussagen sind falsch!

      Die Polizei nimmt niemandem den Führerausweis ab nur weil er die Strasse lang läuft. Das macht das Strassenverkehrsamt nachträglich.

      Selbstverständlich gibt es auch für das Benützen von motorlosen Fahrzeugen feste Promillegrenze. Bei Fussgängern nimmt wie gesagt nicht die Polizei, sondern die Abteilung für Administrativmassnahmen des Strassenverkehrsamtes nachträglich den Führerauswris ab.
      5 15 Melden
    600
  • rauchfrei 04.10.2016 15:28
    Highlight Ist es möglich, dass die Betroffenen Herrn Burch die Verfügungen (natürlich geschwärzt/anonymisiert) zustellen und er diese hier veröffentlicht? Dann hätte man ein richtige Diskussionsgrundlage und nicht nur eine einseitige Darstellung auf 600 Zeichen. Dann würde man genau sehen, was die Kriterien des Strassenverkehrsamtes wären. So bleibt einfach nur Spekulation und viel “Volkszorn“ zurück...
    61 2 Melden
    • Angelo C. 04.10.2016 17:43
      Highlight rauchfrei 15:28 Uhr :

      An sich für einige ein guter Vorschlag, wobei ich davon ausgehe, dass Felix Burch kaum genügend Zeit hätte, sich mit all den einzelnen Verfahren zu befassen. Für mich wäre es persönlich eh nicht hilfreich, weil sich der geschilderte Vorfall und meine Kritik auf ein Vorgehen gegen einen jungen Nachbarn beziehen.

      Es geht mir nur um die grundsätzliche Erwägung, ob eine Prüfung zeitgerecht ergibt, dass ein Fahrer AKUT bekifft war - und sicher nicht ob er es Tage zuvor mehrfach war. Selbst in diesem Fall wäre es gewagt, bereits eine "Abhängigkeit" zu diagnostizieren!





      27 2 Melden
    600
  • badbart 04.10.2016 14:48
    Highlight Also wenn man nicht mal mehr besoffen die Strasse entlang laufen kann, läuft was gewaltig falsch!
    Mit dem Velo kann man ja noch irgendwie verstehen aber laufen ?? Was kommt als nächstes? Führerschein weg, wenn ich Wodka kaufe?
    95 7 Melden
    • mortiferus 04.10.2016 21:01
      Highlight Den Wodka bar bezahlen, nie mit der Kreditkarte. Sonnenbrille, Kappe und künstlichen Bart tragen. Es empfiehlt sich wegen der biometrischen Erkennung auch die Nase flach zu kleben und eine getragen Strumpfhose in den Mund zu stopfen. Vergiss nie dein Smartphone abzustellen und die SIM zu entfernen bevor Du Dich in die nähe eines Wodkadealers begibst. Wechsle ständig den Dealer. Bevor Du die leere Flasche entsorgst, reinige sie von DNA mit Javelwasser oder lege sin in H2SO4 ein. Sterile Einweghandschuhe nicht vergessen! Natürlich bleibt ein Restrisiko, no risk no fun.
      28 0 Melden
    600
  • rauchfrei 04.10.2016 14:00
    Highlight 2/2: Ein Sicherungsentzug kann daher auch passieren, wenn man nicht mit dem Auto unterwegs ist. Dann braucht es aber besondere Umstände, wie einen besonders hohen Alkoholspiegel. Aus diesem Grund sind die meisten Beispiele, die oben behandelt werden, vielleicht sogar richtig. Aber die Autoren verschweigen, dass sie schon mehrmals alkoholisiert Auto gefahren sind oder eben sehr betrunken waren. In diesen Fällen ist es durchaus sinnvoll, wenn die allgemeine Fahrtüchtigkeit abgeklärt wird.
    21 68 Melden
    • Angelo C. 04.10.2016 14:47
      Highlight Von Ihren einseitig inspirierten Schablonensprüchen her, gehe ich davon aus, dass Sie ein Behördenvertreter sind, der klare Rechtsbrüche zu "erklären" versucht. Dies unter Verletztung elementastem Rechtsverständnis.

      Ein Menschenrecht mag der Ausweis nicht sein, dagegen ein rechtlich einwandfreies Verfahren allemal, sowas ist explizit nicht verhandelbar!

      Es fehlt also nur an jemand mit guten Nerven und gefülltem Portemonnaie, welche dieses Cannabis-Prozedere beim BG mit Top-Anwalt hinterfragt und im Falle einer Absage den EGMR bemüht und die Sache durchzieht.

      Motto: Gleiches Recht für ALLE!
      63 13 Melden
    • Denk nach 04.10.2016 14:55
      Highlight Müsste dann nicht ein kausaler Zusammenhang zwischen Fahrtüchtigkeit und Alkohol bzw. Drogenkonsum nachgewiesen werden? Im Gegensatz zum amerikanischen Rechtssystem muss man m.E. In der Schweiz die Schuld nachweisen und nicht die Unschuld beweisen.

      Ich sehe daher zum Beispiel kein kausaler Zusammenhang zwischen gelegentlichem kiffen und einem Ausweisentzug trotz Autofahren in nüchternem Zustand.

      Das ist ein bisschen eine minority report (siehe Film) Taktik, in der Personen bestraft werden bevor eine Straftat im Verkehr vorliegt. Für mich nicht verständlich.
      59 4 Melden
    • rauchfrei 04.10.2016 14:58
      Highlight Nein, ich bin kein Behördenvertreter. Ich habe jahrelang als Jurist für eine Rechtsschutzversicherung Versicherte gegenüber dem Straasenverkehrsamt vertreten. Und aus dieser Praxiserfahrung kann ich Ihnen versichern: die geschilderten Fälle sind entweder in gewissen “Details“ abgelaufen oder haben eine Vorgeschichte. Dies wird von den Leuten gerne verschwiegen, ist auch leichter, dem bösen Strassenverkehrsamt die Schuld zu geben.
      35 27 Melden
    • rauchfrei 04.10.2016 15:45
      Highlight @Denk nach: Wie gesagt, der Führerausweis ist eine Bewilligung, d.h. wenn du gewisse Kriterien nicht erfüllst, kann man dir die Bewilligung entziehen. Dies ist bei Alkoholabhängigkeit der Fall. Wenn das Strassenverkehramt aufgrund von Auffälligkeiten und einem anschliessenden psychologischen Test zum Ergebnis kommt, dass du abhängig bist und die Bewilligungsvoraussetzungen somit nicht erfüllst, kann es dir die Bewilligung entziehen.
      Das ist in etwas so, wie bei Testalkoholkäufern. Hier ist ja auch eigentlich “nichts passiert“, aber der Bar kann die Bewilligung entzogen werden.
      25 5 Melden
    • Denk nach 04.10.2016 16:18
      Highlight Interessant wäre es tatsächlich, die gesamte Story zu kennen.

      @rauchfrei: ich bin kein Jurist und das mit der Bewilligung ist mir klar, trotzdem fehlt mir der Kausalzusammenhang, da ja der Bewilligungsentzug auch eine Strafe ist, mit Verfahrenskosten und Busse in Zusammenhang steht.

      Fairerweise müsste für ein sicherungsentzug somit einfach das billet weg sein, ohne weitere Kosten. Weiter müsste man dann dem Betroffenen nachweisen, dass der Entzug gerechtfertigt ist. Das hier die Kosten beim Bürger anfallen ist dann schlussendlich auch eine Strafe, wenn auch anderst benannt
      27 4 Melden
    • Denk nach 04.10.2016 16:23
      Highlight Apropos, verstehe die vielen Blitze bei dir nicht @rauchfrei, interessante Schilderung der Sachlage, danke!
      17 4 Melden
    • Tony Onassis 04.10.2016 16:53
      Highlight Und die psychologischen tests sehen wie aus? Da fragt dich ein arzt die intimsten details aus deinem leben... und wieviel du in den letzten monaten getrunken hast.. glas genau.. gibst du auf einigen fragen keine antwort.. heisst es im bericht er ist unkooparativ.. ich musste einmal im kantonsspital zug eine haaranalyse abgeben.. resultat was eigentlich 2 wochen dauert.. brauchte 5mt.. ich bekam ein neues aufgebot und immer im voraus bezahlen bevor ich das resultat von der alten kontrolle erhielt... und nein da hilft dir niemand um an die resultate zu gelangen.. auch nicht das strva..
      21 6 Melden
    • Tony Onassis 04.10.2016 16:55
      Highlight Und da dürft ihr gerne prüfen.. kantonsspital zug macht keine haaranalyse mehr... zuviele komplikationen... reine verarschung.. betrug höchst kriminell der ganze spass..
      19 2 Melden
    • Angelo C. 04.10.2016 17:31
      Highlight rauchfrei 14:58 und 15:45 Uhr :

      Botschaft verstanden, danke.

      m.E. würde bei einem Urteil des EMGR ausschliesslich der kausale Zusammenhang zwischen akutem, bei der Strassenkontrolle festgestelltem Fahren unter Cannabis-Einwirkung relevant sein, wie auch "Denk nach" 14:55 Uhr moniert! Und nicht, ob der Überprüfte Tage zuvor mehrer Joints geraucht hat. Man wird den Gebüssten wegen Alkoholpegel von z.B. 1.2 Promille auch nicht zusätzlich dahingehend beurteilen, ob er Tage zuvor mehrfach betrunken war. Beides (A. & C.) würde auch retrospektiv keineswegs zuverlässig ergeben, ob er "abhängig" ist!
      23 1 Melden
    • speedy_86 04.10.2016 17:45
      Highlight Mein Problem damit ist, dass mir vor einigen Jahren das Permis hätte entzogen werden können obwohl ich nichtmal ein Auto besass und freiwillig den 45 Minuten Weg nach Hause lief. Sorry aber das kann nicht sein, ich hätte mir die Abklärungen nicht leisten können...
      29 2 Melden
    • Disclaimer 07.10.2016 11:29
      Highlight Ich finde schon mal sehr komisch, dass ich nicht genau weiss was ich nicht tun darf wenn ich den Ausweis nicht verlieren will. Darf ich jetzt einmal pro Woche ein Bier trinken? Oder sogar zwei? Oder darf ich jeden Tag ein Feierabendbier trinken? Wann bin ich ein Alkoholiker, wann ein regelmässiger Kiffer? Wer definiert mir das? Niemand! Im schlechtesten Fall habe ich einfach Pech wenn ich einen Beamten erwische der sehr streng ist oder hald Glück wenn ich von einem vernünftigem "Behördenvertreter" beurteilt werde? Es stört mich, dass ich immer Angst haben muss, weil mich niemand vorher warnt.
      5 1 Melden
    600
  • rauchfrei 04.10.2016 13:57
    Highlight 1/2: Scheinbar ist Kritik an der journalistischen “Arbeit“ des Autors nicht erlaubt, darum wenigstens ein wenig Aufklärung:
    Ein Führerschein ist eine Bewilligung, kein Menschenrecht. Dies scheint hier manchen nicht ganz klar zu sein.
    Weiter gibt es zwei Arten von Ausweisentzügen: den ersten kennen alle. Es ist der Warnentzug und der wird nach Ereignissen im Strassenverkehr verhängt. Der zweite Entzug ist der Sicherungsentzug. Wie gesagt, ist der Ausweis nur eine Bewilligung, diese kann entzogen werden, wenn die Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. Das kann z.B. Alkohol- oder Drogensucht sein.
    21 44 Melden
    600
  • Toninio 04.10.2016 13:43
    Highlight Abzockerei und Betrug, nichts weiter ist die VIA SECURA. Was soll das? Wenn ich 2.5 promille habe und zu fuss gehe, können sie mir die Prüfung wegnehmen und dan bezahle ich noch 6000-8000 CHF damit ich diese wieder erhalte. Darum fahrt einfach ohne Führerschein, die Strafe dürfte um einiges tiefer sein, als der ganze Misst mit UP abgabe usw.
    72 12 Melden
    • fabianhutter 04.10.2016 14:10
      Highlight Wenn Sie mit 2.5 Promille die Strasse entlang gehen, ist die Gefahr da, dass Sie auf die Strasse stolpern.

      Meine Erfahrung mit der Polizei ist so, dass wenn ich gerade gehe, oder gerade Velofahre werde ich auch nicht angehalten.

      Wenn jemand aber auf der Strasse torkelt, oder mit dem Fahrrad die ganze Strasse ausnütz, dann ist man auch eine Gefahr für sich selbst und den Verkehr und dann finde ich eine "verkehrstechnische" Bestrafung auch nicht total verkehrt.
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    • atomschlaf 04.10.2016 16:35
      Highlight @fabianhutter: Du findest es also in Ordnung, wenn ein Betrunkener eben gerade NICHT ins Auto steigt, sondern zu Fuss nach Hause geht und man ihm dafür den Ausweis entzieht?
      Echt jetzt?!?
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    • fabianhutter 04.10.2016 16:50
      Highlight Ich finde es nicht in Ordnung wenn einer mit über 2.5 Promille auf der Strasse umhertorkelt und sich selber und andere (z.B. ausweichende Autofahrer) in Gefahr bringt.

      Nur weil es eine noch dämlichere Alternative gegeben hätte, heisst nicht, dass der gewählte Weg der beste ist.

      Das ist als ob Sie jemanden verprügeln und danach sagen: "wenigstens habe ich ihn nicht erschossen"...
      20 43 Melden
    • atomschlaf 04.10.2016 17:41
      Highlight @fabianhutter: Ich sage ja nicht, dass das von Dir beschriebene Verhalten straflos bleiben soll.
      Aber wenn jemand verkehrsgefährdend auf der Strasse herumtorkelt, dann ist er genau dafür zu bestrafen, beispielsweise mit einer Busse - aber unabhängig davon, ob er einen Führerausweis hat oder nicht.

      Ihm wegen seines Verhaltens als Fussgänger den Ausweis zu entziehen ist weder sachgerecht noch unverhältnismässig.
      44 3 Melden
    • _kokolorix 04.10.2016 17:42
      Highlight @fabianhutter
      kann man schon so sehen. Aber der Ausweisentzug und die Gebühren und Bussen sind definitiv nicht in Ordnung, sonst müsste man nämlich den übermässigen Alkoholkonsum unter Strafe stellen, was meines Wissens nicht der Fall ist.
      35 1 Melden
    • fabianhutter 04.10.2016 18:18
      Highlight @Atomschlaf/_kokolorix: Ob ein Führerausweisentzug wirklich nötig ist, darüber lässt sich streiten.

      Die Logik dahinter ist, dass wenn einer schon zu Fuss im Verkehr eine Gefahr darstellt, wie verhält sich diese Person dann in einem Auto?

      Um meinen Vergleich von vorher noch einmal zu verwenden, wenn jemand schon unbewaffnet Agressionen zeigt, dann versuch ich auch zu verhindern, dass diese Person eine Waffe erhält.

      Aber ich gebe zu, dass die Frage nach der Verhältnismässigkeit gerechtfertigt ist.
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    • _kokolorix 04.10.2016 19:08
      Highlight @fabianhutter
      Das ist nicht eine Frage der Verhältnismäßigkeit, das ist eine Umkehr der Beweislast. Nicht die Polizei muss mir nachweisen, dass ich zugedröhnt Autofahre, ich muss nachweisen, dass ich nicht zugedröhnt Autofahren will! Sowas geht eigentlich juristisch gar nicht, weil dann auf einmal jeder auf Vorrat verurteilt werden kann. Du bist ein Mann unter 30? Schlecht gebildet? Sofort wegsperren, weil die ja häufig kriminell werden. Du bist Vermögend und über 55? Auch verhaften weil meistens Steuerbetrüger. Man kann jemanden nicht verurteilen für etwas das er vielleicht in der Zukunft tut
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    • Echo der Zeit 04.10.2016 20:21
      Highlight fabianhutter - es gab kürzlich ein fall in Chur - da wurde ein stark Alkoholisierter Mann von der Polizei sich selber überlassen - die Polizei wurde von besorgten Menschen alamiert - Der Betrunkene hatte keinen Ausweis auf sich - daher uninteressant für Polizei und Sanitäter. Es geht nur darum Kohle zu machen aber sicher nicht um den Schutz der Menschen.
      16 2 Melden
    • fabianhutter 04.10.2016 22:13
      Highlight @_kokolorix: Sie gehen da von einer anderen Annahme aus, als ich es tue.

      Sie gehen davon aus, dass das Autofahren ein Grundrecht ist und die Verweigerung dieses auszuführen ist eine Bestrafung.

      Ich gehe davon aus, dass der Führerausweis ein Privileg ist, das man sich verdienen muss. Dies,weil ein Auto in den falschen Händen beträchtlichen Schaden anrichten kann. Und deshalb ist es auch die Aufgabe des Gesetzgebers zu bestimmen wie hoch er die Anforderungen für das benutzen eines Autos setzt.

      In diesem Fall ist eine Anforderung, dass man sich nicht mit 2.5 Promille auf die Strasse begibt.
      1 13 Melden
    • fabianhutter 04.10.2016 22:19
      Highlight @Echo der Zeit: Ich habe über diesen Fall auch gelesen. Der Mann war am Bahnhof somit kein Verkehrsteilnehmer.

      Nichtsdestotrotz, wenn die Polizei tatsächlich nur "Kohle" im Kopf hätte wäre es wohl ein leichtes gewesen ihn in eine Ausnüchterungszelle zu stecken, am nächsten Tag seine Personalien zu ermitteln und dem Herrn beides zusätzlich in Rechnung zu stellen.

      Gerade dieses Beispiel zeigt, wie die Polizei verhältnismässig gehandelt hat und die Person, bei der sie abgeklärt hat ob eine Gefahr besteht, einfach ihren Rausch hat ausschlafen lassen.
      3 9 Melden
    • Echo der Zeit 05.10.2016 10:00
      Highlight Blödsinn der hatte keinen Fühererausweis - darum war er kein Verkehrsteilnehmer - und Kohle um ne aufenthalt in den Ausnüchterungszelle zu zahlen hat er auch nicht, da er Randständig ist - und darum war er keine Gefahr - die Polizei dein Asozialerfreund der nur deine Kohle will - so siehts aus.
      12 2 Melden
    • Jan Hug 08.10.2016 12:15
      Highlight @fabianhutter: Falls es wirklich ein Privileg ist den Ausweis zu besitzen, wie wäre es wenn man Rentner und Tablettenfresser auch so behandelt? Denn dann zählt auch das Argument nicht, die Rentner wären nicht mehr mobil. Die sollen auch zuerst beweisen dass sie fähig sind ein Auto zu führen. Jeder über 65 und jeder der schon mal ne Tablette beim Arzt verschrieben bekam zuerst mal beim Forensischen Institut vorbei senden. Da wäre dann auch die Stau Problematik gelöst da gar niemand mehr fahren darf.
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  • deleted_484374550 04.10.2016 13:35
    Highlight Diese hier aufgeführten Fälle sind wirklich haarsträubend. Diese abartig hohen Kosten, sowas können sich nur gutverdienende "leisten". Was aber wenn jemand in diese Mühle gerät der am Existemzminimum lebt, und/oder abgelegen wohnt und auf das Auto angewiesen ist um zur Arbeit zu kommen?
    Würde mich nicht wundern wenns deswegen wieder ein paar Sozialbezüer oder sogar ein paar Amokläufer mehr gäbe.
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    • Disclaimer 04.10.2016 15:21
      Highlight Hier sehe ich auch das grösste Problem. Dieses Übertriebene handeln führt nur zu mehr Problemen. Niemand traut mehr der Polizei und geht denen wenn möglich (aus Angst etwas falsch zu machen) aus dem Weg. Leute die ohnehin schon Probleme haben werden zu potenziellen Amokläufer.
      Für mich ein weiterer trauriger Beweis für eine im Übermass auf Sicherheit bedachten Gesellschaft. Eine Falsche Sicherheit, denn 100% wird es die nie geben. Ein paar wenige züchten Angstbürger. Dabei ist das Leben doch so schön. Wieso machen die das? Wieso müssen alle mutigen Menschen darunter leiden? Aus Rücksicht?
      34 3 Melden
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  • Pasch 04.10.2016 13:29
    Highlight Es ist eine unglaubliche tretmühle wenn man in diesen Saich gerät kenn es aus dem Freundeskreis, Ärzte diagnostizieren bewusst falsch um die Leute an der Leine zu halten damit sie ja möglichst eine lange kostspielige prozedur durchlaufen müssen... das ganze hat mit Verkehrssicherheit rein gar nichts zutun!
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  • DJ_Terror 04.10.2016 13:25
    Highlight Via Sicura geht viel zu weit ausserdem ist es schikane. Es sollte der Grundsatz gelten das die bestraft werden die auch am Steuer unter Einfluss von Drogen Autofahren und nicht einfach besoffene Fussgänger.
    55 3 Melden
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  • Bruno S. 88 04.10.2016 13:16
    Highlight Ich habe einen Penis. Werde ich jetzt eingebuchtet weil ich ein Vergewaltiger sein könnte? Warum soll ich für etwas legales präventiv bestraft werden, weil ich damit auch etwas illegales anstellen könnte?!
    89 5 Melden
    • E. Edward Grey 04.10.2016 16:58
      Highlight Vergewaltigung bedingt keinen Penis.
      12 13 Melden
    • Jan Hug 08.10.2016 12:39
      Highlight @Edward: Um einen Unfall zu verursachen bedingt auch keinem Drogenkonsum
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  • Töfflifahrer 04.10.2016 12:55
    Highlight Eines der grössten Probleme be Via Secura ist, dass den Administrativbehörden zu viel Macht zugestanden wird. Plötzlich gilt die Unschuldsvermutung nichts mehr, nein, wir Bürger müssen beweisen, dass wir unschuldig sind oder noch fahrfähig. Der Kopf gegen diese Behörden, denen der gesunde Menschenverstand immer mehr abgeht, ist meist hoffnungslos. Gegen die fast unerschöpflichen finanziellen und zeitlichen Mittel, immerhin Steuergelder, ist unsereins einfach machtlos.
    63 6 Melden
    • atomschlaf 04.10.2016 13:39
      Highlight Die Auswirkung eines Ausweisentzugs für viele Menschen sehr viel gravierender als die eigentlich Busse oder Geldstrafe.
      Damit wird der Ausweisentzug von der Neben- zur Hauptstrafe und sollte folglich durch das Gericht und nicht durch eine Administrativbehörde ausgesprochen werden.
      In meinen Augen ein gravierender Konstruktionsfehler im hiesigen Strassenverkehrsrecht.
      54 3 Melden
    • bokl 04.10.2016 14:40
      Highlight Nach meinen Erfahrungen im Kollegenkreis sind die Auswirkungen eines Ausweisentzuges in der Realität weit weniger gravierend als in der Vorstellung. Mit relativ wenig Organisation / Verzicht lassen sich auch mehrere Monate "überleben". Und ich wohne auf dem Land.
      9 24 Melden
    • Charlie Brown 04.10.2016 19:56
      Highlight Die Regeln sind einigermassen klar. Wenn du beruflich auf den Ausweis angewiesen bist, dann fährst du halt nicht zugedröhnt Velo. Und torkelst halt auch nicht nahe an der Alkoholvergiftung durch die Strassen. So schwierig?
      5 27 Melden
    • Töfflifahrer 05.10.2016 09:18
      Highlight @Charlie Brown: Was ist aber nun wenn man nach einem Fest mal einen zuviel gekippt hat, zu Fuss nach Hause torkelt? Kommt man in dieser Situation in die Mühlen der Administration, kann dies einen Ausweisentzug nach sich ziehen. Wie verschiedene Beispiele zeigen, kann es dann Jahre dauern und sehr teuer werden bis man den Ausweis zurückerhält (vgl. die Frau die die Haare gefärbt hat und danach wurde ein Drogentest positiv bewertet im Kanton BL).
      6 1 Melden
    • Charlie Brown 05.10.2016 11:33
      Highlight @Töfflifahrer: Wegen einmal zuviel und torkeln ohne Fremd- und Selbstgefährdung? Jahrelang? C'mon...
      1 6 Melden
    • Töfflifahrer 06.10.2016 09:35
      Highlight @charlie brown: yup, sobalds im Ermessen einer Behörde liegt, kanns mühsam werden. Vgl. die Frau in BL, die aufgrund einer Haarprobe irrtümlich auf Drogenkonsum positiv getestet wurde (achtung Haare färben kann solche positiven Ergebnisse bewirken) und nach 2 Jaher den Ausweis immer noch nich zurück hat. Gem. SVA muss das SAV nich beweisen, dass sie Fahruntüchtig ist sondern sie muss beweisen, dass fahrtüchtig ist! Dauer bis jetzt 2 Jahre, Kosten für Expertiesen & Tests, mehrere Tausend Fr.
      3 0 Melden
    600
  • Angelo C. 04.10.2016 12:53
    Highlight Fall 1 ist ein juristischer Skandal ohne gleichen 😠!

    Es gibt NUR eine wirklich relevante Frage: war der Lenker zur Zeit der Kontrolle verifiziert fahruntauglich (akut bekifft) oder nicht! Ob er retrospektiv irgendwann bekifft war, muss rechtlich genauso unerheblich sein, wie wenn ein Gewohnheitstrinker 2 Tage zuvor mal stockbesoffen war, aktuell aber nüchtern ist, weswegen er auch nicht mit Entzug bestraft werden kann.

    Geschädigte sollten sich ans BG wenden und wenn das nichts bringt ZWINGEND an den EMGH um ein Grundsatzurteil & Verurteilung gegen das unrechtmässige CH-Vorgehen zu erwirken!
    56 5 Melden
    600
  • Lorent Patron 04.10.2016 12:43
    Highlight Und wer hat's erfunden?

    Ebenso ViaSecura wie auch das BÜPF stammen aus einem von Autopartei und Fichenaffaire traumatisierten Hirn eines Linken: Moritz Leuenberger/SP.

    Es ist schon immer schief geraten, wenn Ideologien sich durchsetzen konnten. Mit ViaSecura, BÜPF etc. haben sich die Linken selbst ins Knie geschossen. Die Linken haben uns diese Gesetze beschert.
    91 31 Melden
    • atomschlaf 04.10.2016 12:52
      Highlight Einverstanden, dass das Debakel auf Leuenberger's Mist gewachsen ist, aber das undifferenzierte Linken-Bashing ist nicht gerechtfertigt.

      SP und Grüne sind auf Bundesebene bekanntlich weit von einer Mehrheit entfernt. Ohne Kollaboration der Mitte und vieler Bürgerlicher wäre Via Sicura niemals möglich gewesen. Auch die Automobilverbände (ACS/TCS) waren zu feige, das Referendum zu ergreifen.
      Und selbst wenn sie es getan hätten - kannst Du Dir vorstellen wie die Medienmeute über sie hergefallen wäre, sie würde die pöhsen Raser schützen?
      56 6 Melden
    • bokl 04.10.2016 13:11
      Highlight Genau. Und mit ihrer komfortablen Mehrheiten in National- und Ständerat haben sie diese Gesetze ohne Rücksicht auf die armen Bürger(lichen) durchs Parlament gepeitscht.
      23 6 Melden
    • Xeno 04.10.2016 13:18
      Highlight Geht so mit dieser Erklärung: In beiden eidgenössischen Räten hat es seit 1848 eine satte "bürgerliche" Mehrheit. Und der Bundesrat kann kein Gesetz machen.
      25 2 Melden
    • Duweisches 04.10.2016 13:33
      Highlight Das BÜPF wurde nämlich von den Rechten geschlossen abgelehnt 🙄
      16 3 Melden
    • Ruedi89 04.10.2016 13:35
      Highlight Wenn Autofahrer von einem Gesetz nicht profitieren bzw. benachteiligt werden und sei es noch so gegen traditionell linkes Gedankengut, dann ist es trotzdem ein gutes Gesetz. Denn unsere Grün-Linke-Öko-Fraktion würde das Autofahren ja am liebsten komplett verbieten.
      14 6 Melden
    • Lorent Patron 04.10.2016 15:28
      Highlight Okay, stimmt Atomschlaf, das undifferenzierte Linkenbashing war Provokation. Wenn schon sollte man alle Politiker bashen, die sich von der Medienmeute oder amerikanischer Kriegsrethorik treiben lassen. Getriebene Politiker beschliessen dann Gesetze wie obligatorische Hundekurse, ViaSecura, BÜPF, BWIS uvm.

      Aber hätten die Linken nicht damals schon merken müssen, dass sich diese Gesetze letztlich vorallem gegen sie selbst richten und ihre Basis untergräbt? Müssten sie es nicht spätestens heute bemerken? Was haben die Linken daraus gelernt? Lassen sie sich etwa nicht mehr (ins Unglück) treiben?
      8 2 Melden
    600
  • Töfflifahrer 04.10.2016 12:43
    Highlight Etwas für die Sicherheit und gegen Rasen OK, aber Via Secura geht einfach zu weit! Verdammt wir sind doch mehrheitlich mündige Bürger.
    67 7 Melden
    • Nevermind 04.10.2016 14:05
      Highlight Die Gesetze werden nicht wegen den "mündigen" Bürgern geschrieben.

      😉
      9 3 Melden
    • Töfflifahrer 05.10.2016 09:21
      Highlight @Nevermind: darum haben wir wohl mittlerweile so viele. Es ist jedoch schlimm, wenn man sich auf öffentlichen Strassen bewegt (Fussgänger, Velo, Töff, Auto, ...) , man ist mit einem Bein fast immer bereits im Gefängnis. Das ist doch nicht mehr normal.
      4 1 Melden
    • Nevermind 05.10.2016 10:14
      Highlight Das Problem ist halt, dass man irgendwo eine Grenze ziehen muss.
      Bei 1.6 Promille haben vermutlich die meisten schon Mühe das Auto ohne funkschlüssel zu öffnen. Wer dann noch fährt hat meiner Meinung nach bewiesen, dass man ihn im Auge behalten muss.
      Bei 2.5 Promille sind die meisten nicht mehr fähig zu stehen und nahe an einer Alkoholvergiftung.
      Wer so hohe Werte verträgt, ist vermutlich alkoholiker und hat einen minimumpegel der über 0.5 liegt.

      Von daher kann ich das Gesetz nachvollziehen.

      Das mit den Tests auf Cannabis-Abbauprodukte ist ein Witz. Aber ein sehr schlechter.
      4 0 Melden
    • atomschlaf 05.10.2016 20:18
      Highlight @Nevermind: Wenn jemand mit mehr als 1.6 Promille noch FÄHRT, dann ist die Fahreignungsabklärung auch gerechtfertigt.
      Es geht im Artikel aber darum, dass diese Abklärung auch durchgeführt wird, wenn jemand ZU FUSS mit mehr als 1.6 Promille angetroffen wird.

      Ich bezweifle auch stark, dass diese Praxis dem Willen des Gesetzgebers entspricht. Im Gesetz ist die Grenze von 1.6 Promille nämlich explizit für das Fahren aufgeführt. Die Anwendung dieser Grenze ohne dass jemand ein Fahrzeug lenkt, scheint willkürlich.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19580266/index.html#a15d
      2 0 Melden
    600
  • Chrigi-B 04.10.2016 11:59
    Highlight Es ist doch ganz simpel: Schnauze tief und Anwalt.
    52 6 Melden
    600
  • atomschlaf 04.10.2016 11:56
    Highlight Es sollte der Grundsatz gelten und ins Gesetz geschrieben werden, dass jemandem nur dann der Führerausweis entzogen werden darf, wenn er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Motorfahrzeug gelenkt hat.

    Auch wenn jemand ab und zu illegale Drogen konsumiert oder exzessiv säuft, heisst das noch lange nicht, dass er in diesem Zustand ein Motorfahrzeug lenken würde.
    143 8 Melden
    • Nevermind 04.10.2016 13:36
      Highlight Ausser er weist ein Suchtverhalten auf. Dann ist es Glücksache oder er zuerst die Polizei trifft oder einen Passanten.

      Falls es wirklich stimmt, dass ein unbeschriebenes Blatt beim ersten alkoholexzess in diese Mühle gerät, nehme ich alles zurück.
      8 26 Melden
    • bokl 04.10.2016 14:03
      Highlight @Nevermind
      Nun ist das halt Definitionssache. Aktuell ist es so, dass wenn du mit +2.5 / +1.6 Promille (je nach Situation) kontrolliert wirst, dir ein Suchtverhalten attestiert wird. Dies unter der Annahme, dass ein Erstmals- / Gelegenheitstrinker solche Werte erreicht.
      7 2 Melden
    • Devante 04.10.2016 14:30
      Highlight @nevermind: das eine hat doch nix mit dem anderen zu tun? Wenn einer ein Suchtverhalten hat und mit dem Auto unterwegs ist, wird er dennoch in den meisten Fällen das Auto stehen lassen wenn er einen über den Durst getrunken hat - so zumindest bei den Menschen, welche ich kenne....ihm dafür jetzt aber 1000e CHF an kosten aufzuzwingen oder gar den Check weg zu nehmen finde ich einfach nicht fair, nur weil er "besoffen ein auto lenken KÖNNTE", solange er es nicht tut, macht er sich nicht strafbar. punkt. Unschuldsvermutung, kännsch?
      26 2 Melden
    • atomschlaf 04.10.2016 14:35
      Highlight @bokl: Wann gelangt denn welcher Wert zur Anwendung?

      Wenn man davon ausgeht, dass 3 Gläser ca. 0.8 Promille ergeben, dann wären 1.6 Promille ca. 6 Gläser, was man auch als seltener Trinker mal intus haben kann, ohne gleich ins Koma zu fallen.
      21 2 Melden
    • bokl 04.10.2016 14:52
      Highlight @Devante
      Unschuldsvermutung greift hier nicht. Die Erteilung eines Führerscheins ist an Bedingungen geknüpft.
      - theoretische Prüfung
      - praktische Prüfung
      - geistige Leistungsfähigkeit (inkl. periodischer Überprüfung ab einem gewissen Alter)
      - kein Suchtverhalten
      - usw.

      Beim Suchtverhalten gibt es Kriterien, welche einzuhalten sind. Werden die Kriterien verletzt (=schuldig) wird keine Führerausweis mehr erteilt. Ausnahme du belegst, dass du dein Verhalten geändert hast. Ein Kollege von mir hat darauf verzichtet. Dann gibt es auch keine Kosten für Haaranalyse usw.
      4 8 Melden
    • atomschlaf 04.10.2016 15:51
      Highlight @Devante: Wie bokl richtig erwähnt hat, gilt die Unschuldsvermutung nur im Strafrecht.
      Trotzdem ist es stossend, wenn Führerausweise auf blossen Verdacht hin entzogen werden, ohne dass unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Motorfahrzeug gelenkt wurde.
      16 2 Melden
    • Nevermind 04.10.2016 17:07
      Highlight Sorry aber wer mit 1.6 Promille noch hinter das Lenkrad klettert, weil er zu besoffen ist um zu laufen dem ist einfach nicht mehr zu helfen.
      Soll ich da Mitleid haben, weil jetzt per Gesetz die Fahrtüchtig abgeklärt werden muss?
      2 15 Melden
    • atomschlaf 04.10.2016 18:04
      Highlight @Nevermind: Es geht hier aber um den Fall, dass jemand eben gerade nicht hinter das Lenkrad klettert.
      16 1 Melden
    • Nevermind 04.10.2016 19:07
      Highlight Also muss ein Fussgänger mit 1.6 Promille, der sich, bis auf die eine oder andere Geschwindigkeitsübertretung im 40.- bis 100.- Bereich und ev. Parkbussen, nichts geleistet hat, den Brief abgeben und zum Test?
      4 1 Melden
    600
  • Brienne von Tarth 04.10.2016 11:46
    Highlight Um diese Probleme zu lösen müsste man das Gesetz überarbeiten. Und zwar müssen wir zuerst abschaffen das man nicht einfach eine Prüfung machen kann und das ganze Leben dann fahren darf. Eine Prüfung am Anfang ist ok, aber danach müssten eigentlich immer wieder Verantwortungs- und Reaktionstests gemacht werden (oder so). Das ist eigentlich das Wichtigste, rauszufinden ob der Fahrer genug VERANTWORTUNG für sein Handeln übernehmen kann und seine REAKTION gut genug ist? Ein leicht bekiffter 30-jähriger hat vielleicht die besseren Reflexe und Einschätzung der Gefahr als ein 90 jähriges Grossi
    49 19 Melden
    • DerElch 04.10.2016 12:20
      Highlight Brienne
      Das 90 Jährige Grossi muss heute schon alle zwei Jahre zum Fahreignungstest. Klar, oft durch den Hausarzt aber trotzdem: Sie wird kontrolliert.
      31 8 Melden
    • Brienne von Tarth 04.10.2016 13:24
      Highlight Leider erst ab einem gewissen alter, ja. Das sollte aber immer sein. Kann ja auch umgekehrt sein das der 30-jährige über 2 Sekunden Reaktionszeit hat währen das Grossi noch unter 1 Sekunde ist. Unser System bewertet einfach nach "falschen" Kriterien. Oder besser gesagt es wendet die Kriterien für alle genau gleich an. Z.B. 0,5 Promille hat bei einer zierlichen 50 kg Frau einen ganz anderen Einfluss als bei einem 120 Kilo Mann. Beide dürfen aber genau gleich rumfahren.
      6 8 Melden
    • Nevermind 04.10.2016 14:02
      Highlight Also soll jeder alle 5-10 Jahre zum Fahreignungstest? Und der ist dann gratis oder auch so um die 300-600.- exkl. Schreibgebühr?
      8 0 Melden
    • rauchfrei 04.10.2016 14:31
      Highlight @ Brienne: Unsinn, wenn eine 50kg schwere Frau 0.5 Promille hat, dann ist sie genauso betrunken, wie ein Mann der 120kg wiegt und 0.5 Promille hat. Der Mann kann einfach viel mehr trinken, bis er die 0.5 Promille erreicht. Aber der Messwert ist bei allen Personen gleich...
      24 1 Melden
    • Brienne von Tarth 04.10.2016 14:44
      Highlight Das kann ich nicht sagen. Von 18 bis 60 vielleicht alle 10 Jahre und dann von 60 bis 80 alle 5 Jahre und dann vielleicht alle 2 Jahre oder so. Irgendwie so. Und die Kosten denke ich könnte man sicher bei 100.– pro mal ansiedeln da es sicher keinen ganzen Tag dauert wie bei den Kursen die man jetzt nach der Prüfung machen muss. Das ist auch nur eine Möglichkeit die ich mir ausgedacht habe. Oder z.b. alle 10 Jahre kann ich an einen Test gehen der mein höchsten, persönlichen Alk-Grenzwert festlegt wo ich noch sicher fahren kann. Der Polizei liegt dieser bei Kontrollen natürlich vor.
      2 5 Melden
    • Brienne von Tarth 04.10.2016 14:47
      Highlight Wie gesagt, das sind nur Ideen. Und diese werden sehr wahrscheinlich auch nicht zum tragen kommen. Es geht mehr darum das man sieht, dass diese Sache auch von einem ganz anderen Punkt angepackt werden kann.
      1 3 Melden
    • Brienne von Tarth 04.10.2016 14:53
      Highlight @rauchfrei: Bist du dir da sicher? Ich gebe zu da war ich mir schon ein bisschen unsicher ob das wirklich so ist als ich das geschrieben habe. Aber es kann ja trotzdem sein das z.B. bei zwei Männer 80 Kilo, sich diese 0.5 Promille vollkommen anders auswirken. Die aussage soll eigentlich nur sein das es keinen Richtwert gibt der bei allen Personen gleich ist, sondern das der ermittelt werden muss.
      4 1 Melden
    • _kokolorix 04.10.2016 17:56
      Highlight @Brienne von Tarth
      Das mit den Promillen stimmt schon, da ein 120Kg Mann ja erheblich mehr Blut hat als eine zierliche 50Kg Frau.
      Natürlich vertragen nicht alle gleich gut Alkohol, nur kannst du das eben nicht so gut und genau messen. Wer am einen Tag mit 0.8‰ noch eine akzeptable Reaktion aufweist kann während einer Erkältung, oder wenn er nichts gegessen hat, deutlich schlechter abschneiden.
      Es müssten dann ja vor Ort immer die Reaktionszeiten gemessen werden
      7 0 Melden
    600
  • deleted_904825345 04.10.2016 11:34
    Highlight Ich freue mich über den Einsatz gegen Via Sicura! Danke Watson, hier wäre eine Korrektur mehr als nötig. Es wird Zeit, dass wir im Tausch gegen Freiheit wieder mehr Risiken in umseren Leben akzeptieren - nicht nur auf der Strasse, aber auch dort.
    82 9 Melden
    • bokl 04.10.2016 12:25
      Highlight Wenn es Risiken für einen Selber - z.B. THC oder andere Drogen freigeben - sind ok.

      Aber der Tausch mehr Freiheit für mich vs. mehr Risiken für Andere funktioniert einfach nicht.
      19 19 Melden
    • Walter Sahli 04.10.2016 12:31
      Highlight "Es wird Zeit, dass wir im Tausch gegen Freiheit wieder mehr Risiken in umseren Leben akzeptieren" Jaja, einfach nur bis zum Moment, in dem jemand, den Du kennst von einem Alki überfahren wird. Dann heisst's "Es haben doch alle gewusst, dass der säuft! Warum wurde dem nicht der Ausweis abgenommen?! Verdammte Kuscheljustiz!"
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    • baBIELon 04.10.2016 13:22
      Highlight Walter, das Leben ist ein einziges Risiko...
      Am besten wir verbieten das Leben aber das würde unsere Kuscheljustiz kaum mitmachen.
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    • deleted_904825345 04.10.2016 14:37
      Highlight Walter, du scheinst mich ja gut zu kennen? Wann schimpfe ich über die "Kuscheljustiz"? Sie haben offenbar ziemliche Stereotype Vorstellungen...

      Nein, Unfälle passieren. Und es muss auch nicht alles erlaubt und straffrei sein. Wir gehen aber schon in vielen Bereichen deutlich zu weit um angebliche Sicherheit zu garantieren (Via Sicura, Vision Zero, NDG, Verwahrung, Fürsorgerische Unterbringung, etc.).
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    • Devante 04.10.2016 14:51
      Highlight „Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
      Benjamin Franklin
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    • Walter Sahli 04.10.2016 15:47
      Highlight Zaafee, mein Kommentar bezog sich, wie Deiner, auf Via Secura und die Kuscheljustiz-Aussage auf reichhaltige Kommentarleseerfahrung. Sie war nicht zwingend auf Dich gemünzt.
      Und nein, ich kenne Dich nicht und das muss auch nicht geändert werden.
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    • deleted_904825345 04.10.2016 17:52
      Highlight Bokl, wo ziehst du denn die Grenze und warum? Z.B. Im Strassenverkehr, ist innerorts Tempo 50, 30 oder 15 ok? Bei Schritttempo passieren praktisch keine Unfälle mehr. Und auf der Autobahn? Warum soll die MFK nicht jedes Jahr durchgeführt werden, wäre nich sicherer? Die Grenze ist immer eine willentlich Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit. Auch weil immer alle (ich und andere) sowohl an der Sicherheit wie auch an der Freiheit beteiligt sind, und sei es nur schon über Versicherungsbeiträge.
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  • Gelegentlicher Kommentar 04.10.2016 11:19
    Highlight Aber dass ältere Menschen mit einer Reaktionszeit von 3 Wochen ohne Problem Jahr für Jahr das Billet verlängern können erwähnt Herr Gsell nicht....
    Via Sicura würde sich lieber mal um die Grosis kümmern, die im Kreisel auf 5kmh verlangsamen. Ist übrigens auch gefährlich!
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    • deleted_344616862 04.10.2016 11:26
      Highlight Also die langsam Fahrer stören mich weniger, aber die 75+ ältere Herren welche das gefühl haben der fussgänger Vortritt beim Zebrastreifen gelte für sie nicht.. Und mit 80kmh los Brettern. Hätte mich da ein Passant nicht zu sich gezogen wäre ich im glücksfall im Spital gelandet..
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    • Nevermind 04.10.2016 11:30
      Highlight Nicht wenn du genügend Abstand hast. 😉
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    • Dominic Bienne 04.10.2016 11:55
      Highlight Gelegentlich, aber auf den Punkt!!!

      😡
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  • Madison Pierce 04.10.2016 11:17
    Highlight Besoffen nach Hause zu laufen darf nicht zu einem Führerausweisentzug führen.

    Aber es kann schon sinnvoll sein, das Verhalten der Leute ausserhalb des Strassenverkehrs in solche Entscheidungen einzubeziehen. Schlägt zum Beispiel jemand seine Frau, ist es gut möglich, dass er nicht die nötige Impulskontrolle für die Teilnahme am Strassenverkehr hat. Leuten mit Vorstrafen wegen Körperverletzung, Bedrohung etc. kann man mit gutem Grund die Fahreignung absprechen. Aber keinesfalls jemandem, der am Wochenende mal eins über den Durst trinkt.
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    • Gelegentlicher Kommentar 04.10.2016 11:35
      Highlight Und als Folge müssen sich Menschen, die mal in eine Schlägerei geraten sind, beruflich umorientieren, weil ihr Arbeitsplatz schwierig mit dem ÖV zu erreichen ist oder weil sie im Schichtbetrieb arbeiten. Wie sehr die "Impulskontrolle" psychologisch mit dem Fahrverhalten zusammen hängt, müsste bewiesen werden. Mit dieser Regel würden sie wohl mehr Schaden anrichten als Unfälle verhindern 🙂
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    • Habicht 04.10.2016 12:41
      Highlight Die charakterliche Eignung ein Fahrzeug zu führen muss bereits heute an der Fahrprüfung gegeben sein. Wird wohl so gut wie nie angewendet aber grundsätzlich kann ein Experte einen Prüfling deswegen durchfallen lassen (muss natürlich extrem sein).
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  • Wandtafel 04.10.2016 11:17
    Highlight Wie lang muss man nach dem Kiffen warten um einen negativen Wert zu bekommen? Macht mir als angst, denn ich kiffe vlt 2-3 mal im Jahr.
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    • Shlomo 04.10.2016 11:36
      Highlight Im Urin sieht man normalerweise nach 2-5 Tagen nichts mehr
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    • Braun Pascal 04.10.2016 11:45
      Highlight Kommt drauf an wie dein stoffwechsel ist, da sich das thc im fett ablagert.
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    • Gringoooo 04.10.2016 11:47
      Highlight Keim Gewähr (keine Erfahrungswerte); Problematisch ist es vor allem in Fällen, wo Personen regelmässig konsumieren, da der Abbau der messbaren Stoffen viel lamgsam vorangeht. Ich denke nach ca 48h sollte bei den meisten selten-Konsumenten alle Stoffe weg sein. Jedoch kann dies von Person zu Person sehr stark variieren. Desshalb würde ich empfehlen eine 3-5 Tage aufs Auto zu verzichten. Sicher ist sicher.
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    • E7#9 04.10.2016 12:07
      Highlight Es kommt darauf an wie bekifft du warst. Der THC-Grenzwert liegt bei 1.5 ng. Das ist sehr weit weg von bekifft sein. Vielkiffer müssen etwas länger warten bis dieser Wert sich so weit abbaut (obwohl ihr Blut mehr vom THC-Abbauprodukt THC-COOH beinhaltet). Ich (Fall 1) hatte 17 ng THC-COOH Blutkonzentration, was auf Gelegenheitskonsument schliessen lässt (mehrmals monatlich). Früher hiess es bei 75 ng sei man süchtig, 2014 wurde dieser Grenzwert auf 40 ng gesenkt. 2 Mal schlafen reichte bei mir dennoch nicht aus (THC-Wert 4.0 ng). In deinem Fall würde ich mindestens jeweils 24 Stunden warten.
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    • Duweisches 04.10.2016 13:41
      Highlight Ausserdem kann durch Sport wieder mehr von den Abbauprodukten im Blut landen, weil es sich wie gesagt im Fett ablagert. So kann die Konzentration im Blut sogar wieder ansteigen!
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    • mastermind 04.10.2016 16:56
      Highlight THC selber ist im Blut 7 bis maximal 30 Stunden nachweisbar. Allerdings kann das Stoffwechselprodukt THC-COOH dagegen fast 100 Tage nachgewiesen werden. Um die gesetzliche Grenze von 1,0 ng (Nanogramm) THC pro Milliliter Blut zu erreichen, sollte zwischen 2 Tagen und 3 Wochen nicht gekifft werden; die durchschnittliche "Einschränkung der Aufmerksamkeit" beim Kiffen liegt aber bekanntlich bei ca. 2-6 Stunden je nach Konsumverhalten und Qualität des Stoffes...
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  • Marco Rohr 04.10.2016 11:15
    Highlight Jetzt hört doch mal mit diesem 'Theo-Gugus' auf ;) Ich wette den gibts gar nicht. Watson, wir haben verstanden dass ihr Via Sicura nicht toll findet. Startet eine Gegeninitiative, genügend Unique Visitors habt ihr ja!
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    • giftzwerg 07.10.2016 13:29
      Highlight ich kenne zwar den theo nicht, meinem bruder ist aber so plus minus das selbe passiert. die möglichkeit das es den theo gibt, ist also da ;)
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  • Namenloses Elend 04.10.2016 11:14
    Highlight Via Sicura hat sich schon längst zu einem Selbstläufer entwickelt. Diverse Massnahmen in dem Paket verletzen das Schweizer Gesetz. Alles im Namen der "Sicherheit", kann der Staat nun viel Geld einnehmen und viele Existenzen kaputt machen. Es hat einfach lange gedauert, bis es auch der hinter und letzte gepeilt hat was da seit Jahren abgeht. Die absolute Abzocke und Kontrolle von Autofahrern. Nun kann man ihnen den Ausweis auch zu Fuss abnehmen, tolle Sache. Es ist 5 ab 12 um diese Stasi Methoden zu beenden. Es kann jeden treffen.
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    • atomschlaf 04.10.2016 11:59
      Highlight Es ist auch höchst stossend, wie nach Inkrafttreten des "Raser"-Artikels die Staatanwaltschaften eigenmächtig die Strafmass-Empfehlungen für viel geringere Geschwindigkeitsüberschreitungen massiv erhöht haben, ohne das Parlament oder Volk je darüber abgestimmt hätten.
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  • Datsyuk 04.10.2016 11:07
    Highlight LEGALIZE IT. Der Umgang mit Kiffern ist ein Witz!
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    • AL:BM 04.10.2016 11:24
      Highlight Dann wäre das Problem mit dem Autofähren ja trotzdem nicht gelöst.
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    • Datsyuk 04.10.2016 11:46
      Highlight Ergänzung: Das Abbauprodukt, das gemessen wird und Kiffern zum Verhängnis werden kann, wirkt gar nicht psychoaktiv bzw. sagt nur aus, dass konsumiert wurde..
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    • atomschlaf 04.10.2016 12:17
      Highlight @AL:BM: Korrekt. Es muss ein Messverfahren oder ein sinnvoller Grenzwert eingeführt werden, mit dem ermittelt werden kann, ob jemand noch unter Drogeneinfluss steht oder nicht.
      Die Messung nicht psychoaktiver Abbauprodukte ist Humbug. Da wird das Strassenverkehrsrecht als Instrument der Drogenpolitik missbraucht.
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    • E7#9 04.10.2016 12:37
      Highlight AL:BM: Das Problem ist, dass mit ViaSicura Drogenpolitik betrieben wird. 0.5‰ Alkohol (nur weil Alk gesellschaftlich akzeptiert ist) verglichen mit 1.5 ng THC ist ein schlechter Witz. Wer bekifft ist hat Werte zwischen 50 und 100 ng. Legalize it, dann müsste man diesen Wert schlicht hinauf setzen müssen um nicht beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schaden anzurichten (Vorschlag 20 ng, ab dann ist eine Beeinträchtigung spürbar). Ich trinke sehr selten und gar nicht wenn ich noch fahren muss, denn eine einzige Stange würde ich bereits spüren, obwohl ich (1.89 m / 88 kg) weit unter 0.5‰ wäre.
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    • Angelo C. 04.10.2016 13:09
      Highlight @atomschlaf

      Ein juristisch nachvollziehbares Votum. Es kann (und darf) nicht sein, dass - wie unlängst meinem jungen Nachbarn widerfahren - ein Ausweisentzug verfügt wird ohne dass der Fahrer AKTUELL fahruntauglich also akut bekifft war! Einem Alk, der bei Kontrolle nüchtern war, entzieht man auch nicht den Ausweis weil er vor 2-3 Tage besoffen war 🙄! Dieser Ansatz ist im Sinne der Rechtsgleichheit (auch der Logik und Vernunft) folgerichtig auch bei Cannabis anzuwenden.

      Da müsste mal ein Betroffener beim EGMR Klage gegen das Schweizer Vorgehen führen, zumal wenn das BG das Recht verweigert!
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    • E7#9 04.10.2016 13:46
      Highlight Atomschlaf, Angelo und AL:BM: Ihr habt recht. Legalize-It ist ein anderes Thema. Hier geht es um Verkehrssicherheit und entsprechend sinnvolle Gesetze. Wie ViaSicura nicht für restriktive Drogenpolitik missbraucht werden darf, soll sie auch nicht für eine Legalize-It Politik missbraucht werden. Bei der Anhebung des Grenzwertes für THC im Strassenverkehr bleibe ich. Das entspricht ja auch dem Votum, dass lediglich die Fahrtauglichkeit bei einem Billetentzug massgebend sein soll.
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    • E. Edward Grey 04.10.2016 17:23
      Highlight @Datsyuk: Die Tempolimiten sagen auch nichts darüber aus ob jemand gefährdet wurde, sondern nur wie schnell man gefahren ist.
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  • Fumo 04.10.2016 11:02
    Highlight Der erste Fall ist der einzige wo ich keine Fairness erkenne. Fall zwei ist bestimmt nur die halbe Wahrheit und Fall drei zu abstrus um wirklich so geschehen zu sein.
    Im grossen und ganzen verstehe ich aber immer noch nicht wie man aufgrund eines Kokssüchtigen behaupten kann es sein nicht verhältnismässig.
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    • Toerpe Zwerg 04.10.2016 11:45
      Highlight Woraus schliessen Sie, Theo wäre kokainabhängig?
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    • Fumo 04.10.2016 12:02
      Highlight Sucht und Abhängigkeit sind zwei verschiedene Paar Schuhe Zwerg ;)
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    • Shlomo 04.10.2016 12:16
      Highlight Theo hat wie aus dem Bericht hervor geht klar ein Alkohol- bzw. ein Drogenproblem. Ergo, ist der Führerscheinentzug gerechtfertigt.
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    • Toerpe Zwerg 04.10.2016 12:56
      Highlight Ok. Also halt süchtig.
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  • baBIELon 04.10.2016 11:01
    Highlight Lustig wäre jetzt die Antwort, der Kommentarschreibenden, auf die Antwort zu ihrem Erlebnis
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    • E7#9 04.10.2016 12:53
      Highlight Meine Antwort: Herr Gsell sagt, dass der Sicherungsentzug angerechnet wird. Die Dame vom Strassenverkehrsamt hat mir gesagt, dass ich erst Abstinenz beweisen muss bevor sie mir den Führerschein zurück gibt. Da hätte der Sicherungsentzug keinen Einfluss darauf. Weil man hierfür nicht mehr vorweg zum Hausarzt gehen darf, muss ich die verkehrsmedizinische Untersuchung abwarten. Also 5 Monate warten bis zum Untersuchungstermin (in meinem Fall), dann z.B. eine Abstinenz von 6 Monaten beweisen macht 11 Monate. Da nützt es reichlich wenig, wenn der reguläre Ausweisentzug nur 4 Monate dauern würde.
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    • baBIELon 04.10.2016 14:31
      Highlight Hab einen Kollegen, bei dem ist in etwa das gleiche gelaufen... Der hat nun nach fast 3 Jahren erst das Permis zurück... Unglaublicher Stumpfsinn! Big Up für die Kommende Zeit! Du überstehst das ;)
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    • E7#9 04.10.2016 14:40
      Highlight Thnx 👍
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    600

Der Unterschied zwischen Städtern und Ländlern in 8 verschiedenen Situationen 

Vom Land in die Stadt zu ziehen hat einige Vorteile, aber manches vermisst man als Landei eben doch. Die Unterschiede aus Sicht eines Bekehrten.

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