Schweiz

Roman Burger muss gehen. Bild: KEYSTONE

Unia-Sektionschef Roman Burger nach Sexting-Affäre per sofort freigestellt

Publiziert: 16.09.16, 13:53 Aktualisiert: 16.09.16, 16:38

Die Gewerkschaft Unia zieht Konsequenzen aus dem Fehlverhalten ihres Mitarbeiters Roman Burger. Der zurückgetretene Leiter der Region Zürich-Schaffhausen sei freigestellt und werde nicht mehr bei der Gewerkschaft arbeiten, teilte Unia-Präsidentin Vania Alleva am Freitag vor Medien in Bern mit.

Vania Alleva, Präsidentin der Unia. Bild: KEYSTONE

Burger wird sexuelle Belästigung einer Mitarbeiterin via SMS vorgeworfen.

Burger ist die Sexting-Affäre zum Verhängnis geworden. Vor eineinhalb Jahren wandte sich eine Unia-Mitarbeiterin im Vertrauen an ihre Vorgesetzte. Sie hatte in einem SMS-Austausch mit Burger, der sich über Wochen hinzog, Nachrichten erhalten, die sie als sexuelle Belästigung empfand. Daraufhin passierte erst mal sehr lange nichts. 

Nachdem das Ganze den Medien zugespielt wurde, legte Burger sein Amt nieder, jetzt muss er ganz gehen. Wie es mit der Unia sonst weitergeht, ist noch nicht bekannt. Offenbar versuchte die Unia den Vorfall anfänglich zu verschweigen.

(feb)

Nico Lutz von der Unia-Leitung. Bild: keystone

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39 Kommentare anzeigen
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600
  • Maria B. 17.09.2016 12:30
    Highlight Da hat sich die UNIA mit ihrem teils grotesken Kündigungsschutz für einmal selbst ein Ei gelegt und man kann den Unhold noch nicht mal regelkonform entlassen, gewährt ihm "Weiterbildungsschulungen" und sein volles Salär auf unabsehbare Zeit.

    In jeder normalen Firma, deren Habitus auf gesunden kaufmännischen Prinzipien beruht, muss so Einer unverzüglich und definitiv das Feld räumen.

    Bleibt zu hoffen, dass die bezahlte Weiterbildung auch ohne Burgers SMS-Verkehr auskommt ;-)!
    3 1 Melden
    600
  • Sillum 17.09.2016 08:52
    Highlight Der Titel ist nicht ganz korrekt. Es muss heissen "Burger wurde bei vollen Lohn freigestellt". Das heisst nichts anderes als "Beschönigen" "verweilen" oder "Verdrehen".
    6 0 Melden
    600
  • Malu 81 17.09.2016 08:21
    Highlight Burger war nicht die Unia sondern nur ein
    Rädchen davon. Wieder eine dubiose Aktion.
    Wer hat da noch die Finger im Spiel?
    5 2 Melden
    • Hierundjetzt 17.09.2016 09:47
      Highlight Die Finger im Spiel hatte definitiv Burger...
      3 2 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 16.09.2016 18:33
    Highlight Gibt keine Fristlosen bei der Gewerkschaft. lol
    28 6 Melden
    600
  • Stefanie16 16.09.2016 16:57
    Highlight Sind die SMS von vor eineinhalb Jahren noch vorhanden?
    Als Frau selbst verstehe ich nicht, warum man die Karriere eines Mannes auf der Basis dieser dürftigen Faktenlage zerstört?!?
    Auch sollten meiner Meinung nach vorgetäuschte Übergriffe und Vergewaltigungen ebenfalls mit Haft geahndet werden. Danke für die Blitzes schon mal zum Voraus.
    33 61 Melden
    • Hierundjetzt 16.09.2016 17:14
      Highlight Stefan: vorab, keine Frau schreibt solche Zeilen. Das ist männliche Semantik.

      Lies doch den Artikel zuerst! Es war ein externer der zum Schluss selben Schluss kam.

      Als Ü50 ist Dir wohl ein Smartphone fremd aber stell Dir vor, damit kann ich sogar SMS aus dem 2009 lesen. Alles abgespeichert. Krass, was?
      42 15 Melden
    • Stefanie16 16.09.2016 19:29
      Highlight Ich lese Genugtuung aus deinen Zeilen: Es tut gut, wenn ein aussergewöhnlicher Mann scheitert: Er war beliebt bei den Mitgliedern, war beruflich sehr erfolgreich und die Frauen standen Schlange...
      Und andere kriegen nur Brösmeli... die Welt ist ungerecht,gelle..Aber jetzt ist er ja erledigt.
      3 23 Melden
    • Spooky 16.09.2016 20:59
      Highlight @Hierundjetzt

      "Es war ein externer der zum Schluss selben Schluss kam."

      Du glaubst ja nicht im Ernst, dass man diesen dubiosen Experten von UmTrieb (oder wie heissen die schon wieder) glauben kann?

      Wenn doch, hast du Beweise?
      6 12 Melden
    • Hierundjetzt 16.09.2016 22:27
      Highlight Hey, wir sprechen von einer Gewerkschaft. Nicht von einem Coiffeurladen!

      Stefan: Burger hat x Strafanzeigen am Hals. Von falscher Anschuldigung bis Nötigung. Herr B. ist alles andere als ein Sauberman.

      Sumasumarum braucht er 60'000.- um alles beilegen zu können. Und das nur wegen seiner grossen Klappe.

      Ihr Vorbild hat nicht mal einen Lehrabschluss, aso sorry 😑
      15 2 Melden
    • Macke 16.09.2016 23:44
      Highlight Auch erfolgreiche Männer, die von Frauen begehrt werden, können Frauen sexuell belästigen (und vergewaltigen). Das eine schließt das andere nicht aus. Sexuelle Belästigung wird von Frauen und Männern auch als solche erkannt, dazu gibt es genügend Untersuchungen. Eine ExpertInnengruppe wird ebenso in der Lage sein, das zu erkennen. Entgegen der Überschrift im Artikel handelt es sich nicht um eine Sexting-Affäre (wie bei Gerry Müller), sondern um eine sexuelle Belästigung. Burger hat als Vorgesetzter seine Macht missbraucht.
      5 0 Melden
    • Stefanie16 17.09.2016 06:25
      Highlight Deine Aussage ...."hat nicht mal einen Lehrabschluss".... Welche Arroganz!!!

      Das bestätigt: Es kann nicht sein, dass einer mit Lehre so weit kommt.

      Ja klar. Da musste schon vorher am Stuhlbein gesägt werden: Eine Lappalie reicht nicht, um den König vom Thron zu stossen.

      Bitter: Wer zu erfolgreich ist, muss weg.
      3 9 Melden
    • Spooky 18.09.2016 00:47
      Highlight @Stefanie16
      Genau so ist es, wie du es sagst. Und in den heutigen, prüden, sexmässig gesehen stieren Zeiten ist eine Sexfalle die wirksamste Falle, die man einer tüchtigen, für viele Leute allzu tüchtigen Person stellen kann. In den 60er Jahren, als ich aufgewachsen bin, wäre so eine protestantische Prüderie unvorstellbar gewesen.
      3 1 Melden
    600
  • SwissGTO 16.09.2016 15:39
    Highlight SMS Austausch über mehrere Wochen? Wieder mal sehr merkwürdig...
    25 23 Melden
    • R&B 16.09.2016 16:10
      Highlight Das ist nicht merkwürdig. Burger hat seine Angestellte belästigt und sie hat aus lauter Angst ihren Job nicht zu verlieren, versucht, ihm indirekt nein zu sagen.
      47 11 Melden
    • Lügensperber 16.09.2016 20:45
      Highlight @SwissGTO War da nicht mal ein Fall in Baden, wo Mann/Frau einen Politiker mit der gleichen Methode loswerden wollten.

      Burger ist übrigens, einem hier in der Schweiz ansässigen (Österreicher) Unternehmer auf den Schlitz getreten. Glaube es ging um Schwarzarbeit.
      3 9 Melden
    600
  • KingKong1990 16.09.2016 15:28
    Highlight Diese Sache wird von den Medien ähnlich hochsterilisiert wie das unsägliche Theater am Zugersee... Man möge uns damit verschonen...
    27 63 Melden
    • SemperFi 16.09.2016 19:35
      Highlight Also sterilisiert wird wegen dieser Sache hoffentlich niemand!
      22 1 Melden
    • Lügensperber 16.09.2016 20:45
      Highlight Geri Müller vergessen?
      3 2 Melden
    • Hierundjetzt 16.09.2016 22:27
      Highlight SemperbFi: 😂😂😂
      3 0 Melden
    600
  • Hierundjetzt 16.09.2016 15:23
    Highlight Bitte Lutz geh auch. Wer mit 45 immer noch den Medien erzählen muss (NZZ) dass er organisieren in der Pfadi gelernt habe, dem ist nicht mehr zu helfen
    73 10 Melden
    600
  • Trader 16.09.2016 15:00
    Highlight Sehr gut, jetzt ist er weg. Wir wollen ihn aber auch bei Diskussionen bei Tele Züri nicht mehr sehen. Seine arrogante Art mussten wir lange genug aushalten.
    50 16 Melden
    • FrancoL 16.09.2016 17:06
      Highlight Wenn alle Arroganten bei Tele Zürn und auch auf anderen Sendern nicht mehr zu sehen wären, ja dann gäbe es wohl nur noch ganz wenige TV-Anstalten.
      23 8 Melden
    • Purple Banana 16.09.2016 20:57
      Highlight Dann würd ich vielleicht tatsächlich wieder mal den TV einschalten...
      8 0 Melden
    600
  • samsungler 16.09.2016 14:33
    Highlight Typisch was für ein sauladen doch diese UNIA ist. Gegen alle Wettern aber selber dreck am stecken.
    71 41 Melden
    • Fumo 16.09.2016 15:25
      Highlight Er wollte doch nur ansprechende Arbeitsbedingungen schaffen :D
      41 7 Melden
    • R&B 16.09.2016 16:13
      Highlight @samsungler: UNIA ist gerade in der heutigen Zeit wichtig, da die Reallöhne der Angestellten immer mehr sinken, weil es in den Schweizer Teppichetage en Vogue geworden ist, die eigenen Löhne in Millionenhöhe zu erhöhen und die Löhne der Mitarbeiter sukzessiv zu kürzen.
      46 26 Melden
    • samsungler 16.09.2016 16:54
      Highlight Ja finde die UNIA trotzdem scheinheilig.
      30 11 Melden
    • Pisti 16.09.2016 16:56
      Highlight Nur macht die Unia immer dort Theater wo es nicht nötig ist, im Bauhauotgewerbe zum Beispiel. Dort werden Heute schon anständige Löhne bezahlt. Während in anderen Branchen seit Jahren miese Löhne bezahlt werden, das scheint die Unia nicht zu interessieren.
      31 10 Melden
    • FrancoL 16.09.2016 17:10
      Highlight @Pisti; ja dann arbeitest Du wohl kaum im Bauhauptgewerbe und bist wohl auch nicht mit den diversen "Mödeli" vertraut die die Arbeit auf den Baustellen so "wunderbar" und erträglich machen. Geh einmal auf eine grössere Baustelle und guck Dir die diversen Umstände an, dann kannst Du nochmals Deinen Kommentar posten, wenn es dann noch der selbe ist.
      19 16 Melden
    • Tschaesu 16.09.2016 17:12
      Highlight @r&b ein freund von mir arbeitet bei der unia und man darf sagen, sie haben dort intern extrem grosse baustellen. Ich begrüsse was die unia im allgemeinen tut aber glaub mir, die arbeitsbedingungen die dort zum teil herrschen, sind genau so mies wie andernorts. Da ist man oft dazu geneigt zu sagen, sie sollen erst vor der eigenen türe kehren.
      26 3 Melden
    • Pisti 16.09.2016 18:26
      Highlight Franco doch arbeite ich. Ich rede vom Bauhauptgewerbe. Dass sind Maurer, Strassenbauer, Grundbauer, Gleisbauer etc... wo werden diese dann schlecht bezahlt? Genau diese Arbeiter will die Unia immer zu Streiks animieren. Schlecht bezahlt werden dann eher Gipser, Maler meistens von ausländischen Subunternehmern. Da tut die Unia zu wenig, liegt wohl daran weil diese nicht Mitglied sind.
      19 3 Melden
    • FrancoL 16.09.2016 19:08
      Highlight @Pisti; Die Arbeiter die du erwähnst werden nicht gut bezahlt und haben zudem ein Riesen Gefälle im Lohnsystem! Ich kenne das vermutlich etwas genauer aus der Praxis und vor allem mache ich den Vergleich zu den Löhnen zB der Monteure die weit höher liegen und auch bessere Konditionen haben und dies obwohl sie kaum mehr leisten und können als die von Dir erwähnten Bauhauptgewerbe. Es heutet mir auch nicht ein wieso dass das Bauhauptgewerbe gegenüber anderen Branchen tiefere Löhne ansetzt, obwohl der Kunde im Schnitt doch sehr satte Preise zahlen muss . . . .
      6 1 Melden
    • FrancoL 16.09.2016 19:14
      Highlight @Pisti; Die Gattungen Gipser und Maler haben sich selbst in den Abgrund geritten indem zu viele von ihnen auf die Karte Selbständigkeit gesetzt haben weil die Grundausstattung sehr kostengünstig gehalten werden kann und damit eine Spirale losgetreten haben die immer tiefer sinkt. Da ist es schwer für eine Gewerkschaft zu agieren, denn der kleine Selbständige will meistens nichts von fairen Berechnungen hören. Maler von ausländischen Subunternehmern? das ist kaum der Grund. Im Raum Zürich sind es die vielen kleinen inländischen Selbständigen die den Preis drücken.
      5 1 Melden
    • Pisti 16.09.2016 20:32
      Highlight Von welchen Monteuren sprechen Sie? Das müssen absolute Spezialisten sein. Mindestlöhne für Maurer etc sind um die 5500.... und die werden auch bezahlt. Und für Hilfsarbeiter(Bauarbeiter) sind es auch so um die 4600. Das sollte also reichen zum Leben. Und die Jobs auf dem Bau sind zumindest bei Ausländern begehrt weil eben gut bezahlt.
      3 1 Melden
    • FrancoL 17.09.2016 09:26
      Highlight @Pisti; Deine Lohnangaben sind nur bedingt richtig! Bei Offenlegung der Löhne die wir häufig für Rechnungsüberprüfungen verlangen müssen, also nicht vom Hörensagen, werden diese Löhne häufig unterschritten! Wenn ich von Monteuren spreche so spreche ich zB von HLSK-Monteure die DEUTLICH mehr verdienen als ein Maurer, obwohl sie nicht viel mehr leisten und wesentlich angenehmere Arbeitsbedingungen vorfinden. Dieses Gefälle finde ich nachdem ich nun die Baubranche seit 25 Jahren verfolge unangebracht und dies führt auch dazu dass in der Branche der Nachwuchs immer prekärer wird.
      . . . .
      0 0 Melden
    • FrancoL 17.09.2016 09:31
      Highlight @Pisti: Ganz allgemein gesprochen liegen die Löhne in der Baubranche auf einem Minimum, der ganz knapp zum Leben reicht und liegen auch weit unter Löhnen von Branchen, die ähnliche Anforderungen (Wissen, Können, Geschicklichkeit) genügen müssen. Dies ist mitunter, wie ich bereits erwähnt habe ein grosser Nachteil für die Nachwuchsförderung, die wir in der Schweiz dringend nötig haben. Und nochmals was für mich stossend ist, ist die Tatsache dass der Endkunde trotz diesen tieferen Löhnen satte Preise bezahlen muss, Datum übrigens unsere häufige Forderung der Lohnoffenlegung bei Abrechnungen.
      0 0 Melden
    • Pisti 17.09.2016 12:06
      Highlight Franco Sie sollten aber wissen das im Bauhauptgewerbe ein GAV gilt, und ich wage mal zu behaupten dass dieser fast immer eingehalten werden. Schwarze Schafe gibt es natürlich überall. Dass es schwierig ist Nachwuchs zu finden stimmt allerdings, liegt wohl aber auch daran, dass sich die Jugendlichen nicht mehr die Hände dreckig machen wollen und es auch immer schwieriger wird handwerklich geschickten Nachwuchs zu finden. Wie bereits gesagt am Lohn kann es nicht liegen, es gibt kaum einen Berufsfeld wo man direkt nach der Lehre 5500.- verdient.
      0 0 Melden
    • FrancoL 17.09.2016 12:36
      Highlight @Pisti; Der GAV gilt ist aber strukturiert und kann sehr schnell umgangen werden mit Subakkord. Ich lasse mich gerne belehren allerdings sollten Sie über Einsicht in einige Hundert Arbeitsverträge haben so wie ich dies habe. Der GAV ist ein gutes Werk aber kann umgangen werden und dies mit einfachsten Mitteln, das weiss die UNIA auch und schiebt dies von sich weg weil sie wohl den GAV nicht gefährden will. Und das mit dem CHD 5'500 ab Lehre ist ein kleines Märchen und sowieso im Bauhauptgewerbe mit dem KLEINSTEN Anteil an Mitarbeitern mit Lehren sowieso ein Unsinn.
      0 0 Melden
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